Tschadak Goldmine Usbekistan

Die Schweiz ist der größte Markt für usbekische Exporte

Seit Beginn des Jahres hat Usbekistan mehr in die Schweiz exportiert, als in alle asiatischen  Länder zusammen. Laut einem Bericht der usbekischen Zentralbank ist die Schweiz somit bei weitem der wichtigste Handelspartner für usbekische Exporte. Die Meldung erschien im russischen Original bei Spot.uz.   

31 Prozent aller usbekischen Exporte der ersten Jahreshälfte 2018 gingen in die Schweiz, gegen 18 Prozent nach Russiand und 16 Prozent nach China.

Die Schweiz kaufte Usbekistan wahren im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar, also mehr als alle asiatischen Länder zusammen (1,3 Milliarden) und fast so viel, wie alle GUS-Länder (1,7 Milliarden).

Usbekistans wichtgste Exportgüter, nicht nur in die Schweiz, sind Edelmetalle, insbesondere Gold. Diese machen 30 Prozent des usbekischen Exports aus. „Die Goldverkäufe, berechnet nach Durchschnittspreisen, betrugen 30 Tonnen im ersten Quartal und 6,6 Tonnen im zweiten Quartal“, so der Bericht der Zentralbank.

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Der Weltpreis für Gold ist zwischen dem ersten und dem zweiten Quartal um 1,8 Prozent zurückgegangen,  dementsprechend betrug der Anteil von Gold an den Gesamtexporten Usbekistans im ersten Quartal 44 Prozent und im zweiten nur 12,3 Prozent.

Trotz Rückgang im zweiten Quartal sind Edelmetalle im ersten Halbjahr 2018 Usbekistans wichtigstes Exportgut, mit insgesamt 1,5 Milliarden US-Dollar. Also ebensoviel, wie die Exporte in die Schweiz.

Spot.uz

Aus dem russischen von Florian Coppenrath

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Ich bin dem frisch gegründeten Novastan gleich bei meiner ersten Kirgistan-Reise Ende 2011 beigetreten. Erst war ich Redakteur, dann Begründer der deutschsprachigen Version. Heute bin ich für die Verbindungen zwischen den verschiedenen Teilen von Novastan und für die strategische Entwicklung des Projektes zuständig. Nach drei Jahren in Kirgistan, zuletzt als Bosch-Lektor in Osch, arbeite ich heute an der Entwicklung von "Wikistan" einer baldigen Netzwerkplattform für die Zentral-Eurasien-Forschung. Seit März diesen Jahres bin ich ebenfalls in der Forschung tätig und schreibe eine Doktorarbeit über Hip-Hop in Kirgistan am Zentralasienseminar der Humboldt Universität zu Berlin. --------------------------------------------------------------- Mon premier voyage à Bichkek en décembre 2011 m'amena à rejoindre le magazine Novastan.org fraichement fondé. J'y étais d'abord actif en tant que rédacteur, puis en tant que fondateur et coordinateur de la version germanophone en été 2013. Aujourd'hui je suis en charge des liens entre les différentes parties d Novastan et du développement stratégique du projet. Après trois ans au Kirghizstan, dernièrement en tant que médiateur culturel pour la fondation Bosch à l'université d'Och, je travaille au développement de "Wikistan", un réseau pour la recherche sur l'Eurasie centrale. Depuis mars 2018, je suis également doctorant en études centre-asiatiques et étudie le Hip-Hop dans les villes du Kirghizstan.

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