Sonnenenergie

Usbekischer Minister: „Ohne Innovationen in der Energiebranche gibt es keine Modernisierung“

Der usbekische stellvertretende Minister für innovative Entwicklung, Scherzod Schermatow, erklärte vorigen Monat, dass ohne Veränderungen in der Energiewirtschaft des Landes, die Entwicklung von „intelligenten Städten“ nicht realisiert werden kann. Novastan übersetzt und veröffentlicht den Artikel von Spot.uz mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

Ohne innovative Ideen im Bereich der Entwicklung der Energiewirtschaft ist es unmöglich, alle ehrgeizigen Modernisierungspläne umzusetzen, die von der Führung des Landes festgelegt werden, sagte Schermatow weiter.

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Elementar gesehen zeigt diese Grafik deutlich, wie weit wir beim Stromverbrauch pro hinter vielen Nachbarländern zurückbleiben, und auch, dass wir eines der wenigen Länder der Welt sind, in denen das derzeitige Niveau viel niedriger ist als das Niveau von 1990″, fügte er hinzu.

Schermatow wies darauf hin, dass Usbekistan beim gegenwärtigen Bevölkerungswachstum und der ersten Prognosen von Spezialisten für die geplante Inbetriebnahme von Erzeugungskapazitäten, das Niveau von 1990 in diesem Bereich sogar bis 2025  nicht erreichen wird.

Ohne echte Veränderungen in diesem Bereich könnte alles Gerede über ‚Smart Cities‘, ‚Industrialisierung‘, ‚Schaffung eines günstigen Investitionsklimas‘, ‚Informationsgesellschaft‘, ‚Entwicklung von Unternehmertum und Schaffung von Arbeitsplätzen in den Regionen‘ und weiter sich als leere Phrasen erweisen,“ sagte der stellvertretende Minister.

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Schermatow betonte, dass das Ministerium für innovative Entwicklung angesichts des Fehlens eines einheitlichen Energieministeriums in Usbekistan bereit sei, mit allen interessierten Marktteilnehmern („Uzbekenergo“, „Uzgidroenergo“ und NEK) gemeinsam ein konkretes Konzept für die Entwicklung der Energiewirtschaft zu entwickeln und dafür konkrete Ziele festzulegen.

Alle Experten, die diesem Thema nicht gleichgültig gegenüberstehen, sind eingeladen, sich an den Aktivitäten der gemeinsamen Arbeitsgruppe zu beteiligen„, sagte er.

Im russischen Original auf Spot.uz

Aus dem Russischen von Folke Eikmeier

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Mein erster längerer Aufenthalt in Osteuropa war ein Praktikum beim Bulgarischen Wirtschaftsblatt in Sofia. Mein Interesse für die Region war geweckt und ich habe in München einen Master in Osteuropastudien gemacht. Seit September 2017 unterrichte ich als DAAD-Sprachassistent Deutsch an einer Universität in Bischkek und schreibe nebenher für Novastan.

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