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Keine Tattoos und knappen Kleider in usbekischen Videoclips

Usbekischen Künstlerinnen und Künstlern wurde es verboten, in ihren Videoclips Tattoos zu zeigen und in allzu leichten Kleidern aufzutreten. Ein entsprechender Regierungsbeschluss wurde Anfang des Monats veröffentlicht. Wir übernehmen und übersetzen den Bericht von Repost.uz.  

Usbekische Pop-Künstler dürfen keine anregenden Videoclips mit leichter Bekleidung mehr veröffentlichen. Ebenfalls verboten sind die Darbietung von Tattoos und anderen „Ornamenten“ auf dem Körper. Eine entsprechende Notiz wurde auf der Seite der staatlichen Einrichtung „Usbekkonzert“ veröffentlicht, gemäß einer Anordnung der Regierung.

Der nationalen Mentalität entsprechen

Das Verbot betrifft nicht nur Tattoos und aufreizende Kleidung: Videoclips dürfen auch nicht der nationalen Mentalität und den gesellschaftlichen Werten widersprechen. Sie dürfen keine Anstiftung zu Terrorismus, Drogenabhängigkeit oder Alkoholismus beinhalten.

Außerdem sind keine Clips zulässig, die in ihrer Abbildung von heiligen Orte oder nationalen Denkmälern nicht den nötigen Respekt zeigen.

Lest auch bei Novastan.org: Zentralasiens Freiheit der Kunst

Laut früherer Berichterstattung von Repost.uz sollen Videoclips in Zukunft vor ihrer Veröffentlichung von einer Spezialkommission geprüft werden. Wer sich der Kontrolle des künstlerischen Rates entzieht, riskiert seine Lizens.

Die Redaktion von Repost.uz

Aus dem Russischen von Florian Coppenrath

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Ich bin dem frisch gegründeten Novastan gleich bei meiner ersten Kirgistan-Reise Ende 2011 beigetreten. Erst war ich Redakteur, dann Begründer der deutschsprachigen Version. Heute bin ich für die Verbindungen zwischen den verschiedenen Teilen von Novastan und für die strategische Entwicklung des Projektes zuständig. Nach drei Jahren in Kirgistan, zuletzt als Bosch-Lektor in Osch, arbeite ich heute an der Entwicklung von "Wikistan" einer baldigen Netzwerkplattform für die Zentral-Eurasien-Forschung. Seit März diesen Jahres bin ich ebenfalls in der Forschung tätig und schreibe eine Doktorarbeit über Hip-Hop in Kirgistan am Zentralasienseminar der Humboldt Universität zu Berlin. --------------------------------------------------------------- Mon premier voyage à Bichkek en décembre 2011 m'amena à rejoindre le magazine Novastan.org fraichement fondé. J'y étais d'abord actif en tant que rédacteur, puis en tant que fondateur et coordinateur de la version germanophone en été 2013. Aujourd'hui je suis en charge des liens entre les différentes parties d Novastan et du développement stratégique du projet. Après trois ans au Kirghizstan, dernièrement en tant que médiateur culturel pour la fondation Bosch à l'université d'Och, je travaille au développement de "Wikistan", un réseau pour la recherche sur l'Eurasie centrale. Depuis mars 2018, je suis également doctorant en études centre-asiatiques et étudie le Hip-Hop dans les villes du Kirghizstan.

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