Teltomat Günter Papenburg Usbekistan

„GP Günter Papenburg AG“ möchte in Usbekistan Straßen bauen

Die deutsche Firma „GP Günter Papenburg“ wird sich im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) am Straßenbau in Usbekistan beteiligen. Die Meldung des Online-Magazins Spot übersetzen wir mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

Der Vorsitzende des Staatlichen Komitees für Straßenbau Abdurachmon Abduwalijew hat sich mit Günter Papenburg, dem Vorstandsvorsitzenden des gleichnamigen Bauunternehmens getroffen. Dies teilte der Pressedienst der Behörde mit.

Bei dem Treffen wurde die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens besprochen, welches Asphaltmischanlagen vom Typ „Teltomat“ (die Marke gehört zur Papenburg-Unternehmensgruppe, Anm. d. Ü.)  bauen und reparieren sowie Asphaltbetondecken ausbessern soll.

Die Gründung des usbekisch-deutschen Joint Ventures war bereits in der Verordnung des Präsidenten vom 30. November 2017 „Über Mittel zur weiteren Festigung und Ausweitung der bilateralen Zusammenarbeit zwischen der Republik Usbekistan und der Bundesrepublik Deutschland“ vorgesehen. Im gleichen Dokument wurde festgelegt eine mögliche Beteiligung der „GP Günter Papenburg AG“ am Straßenbau im Rahmen einer ÖPP zu prüfen.

Papenburg erklärte, dass das Unternehmen ein Modernisierungsprogramm für die Teltomat-Anlagen ausgearbeitet habe und bereit sei usbekische Spezialisten für die Montage der Asphaltmischanlagen in Deutschland auszubilden.

Die Unternehmensgruppe ist bereits seit 2004 mit der „Papenburg International Kasachstan GmbH“ auf den zentralasiatischen Markt tätig. Zu ihren Projekten zählt unter anderem der Bau der bisher einzigen Autobahn von Astana in Richtung Petropawl. Günter Papenburg selbst ist Honorarkonsul der Republik Kasachstan in Hannover.

Bereits zuvor hatte Spot mitgeteilt, dass der deutsche Farbenhersteller GNature ein Büro in Taschkent eröffnet.

Im russischen Original auf Spot.uz

Aus dem Russischen übersetzt und ergänzt von Robin Roth

 

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Hat Politologie und Slavistik in Göttingen und Torun studiert. Von 2015 bis 2017 war er Sprachassistent des Goethe-Instituts Kasachstan mit dem Einsatzort Qaragandy und hat während dieser Zeit Zentralasien kennen und lieben gelernt.

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