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Turkmenistan: Was und woher importiert wird

Das Volumen der importierten Güter nach Turkmenistan sinkt beständig. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Orient.tm, hängt dies mit dem Ausbau der heimischen Wirtschaft zusammen. Die Agentur hat zusammengestellt, welche die wichtigsten Importgüter sind und woher sie kommen. Wir übersetzen den Artikel mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2018 machten beim Import von Konsumgütern (ohne Lebensmittel) technische Geräte und optische Apparate den größten Anteil aus – nämlich ein Viertel der gesamten Einfuhren. Für Nachfrage sorgen vor allem Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen, das Gesundheitssystem sowie Industrieunternehmen.

Im gleichen Zeitraum lässt sich ein wachsender Import bei einer Reihe von Posten feststellen: Dabei handelt es sich um Tiere, Foto- und Filmerzeugnisse (plus 67 Prozent), Druckerzeugnisse (mehr als 185 Prozent), Pharmazeutika, Kosmetika und Parfüm, Kleidung, Schuhe, Sportinventar und Möbel. Des Weiteren wurden in diesem Jahr mehr Bäume und Pflanzen eingeführt um die Städte und Dörfer zu begrünen und neue Parks und Wälder anzulegen.

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Aufgrund der Entwicklung und Diversifizierung der turkmenischen Lebensmittelindustrie sinken allmählich die Lebensmittelimporte, die sich im Januar und Februar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,6 Prozent verringert haben. Dabei hat sich die Einfuhr von Äpfeln, Birnen (um mehr als 40 Prozent), anderen Früchten, Nüssen, Zucker, Fleisch- und Fischprodukten erhöht.

Bei den Handelspartnern kommen in Bezug auf das Importvolumen die Vereinigten Arabischen Emirate auf den ersten Platz. In den ersten beiden Monaten wuchs der Import im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 36 Prozent. Die Türkei nimmt zwar den zweiten Platz ein, allerdings ist der Import aus diesem Land um mehr als das Doppelte gesunken. Die Einfuhren aus Aserbaidschan, Kasachstan, Deutschland, Lettland, Litauen und den Niederlanden sind hingegen gestiegen. Den dritten Platz nimmt bei den turkmenischen Importen China ein, gefolgt von Japan, Russland, Deutschland, Großbritannien und dem Iran.

 Im russischen Original auf Orient.tm 

Aus dem Russischen von Robin Roth

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Dave Proffer
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