„Guck mal, die Schlampe ist mit einem Ausländer zusammen!“

Frauen aus Kirgistan sehen sich einem enormen Druck ausgesetzt, wenn sie in einer Beziehung mit einem Mann leben, der einer anderen Ethnie angehört. Das Nachrichtenportal Kloop stellt einige solcher Fälle vor. Wir übersetzen den Artikel mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

Der Großteil von Geschichten über Frauen, die diesem Druck ausgesetzt sind, schafft es nicht in die Medien. Die Aufmerksamkeit von JournalistInnen erregen nur die seltenen Fälle von Gewalt, die gegenüber jungen Frauen angewandt wird, die sich mit Ausländern treffen. Ein breit diskutiertes Beispiel ist die Gruppe „Patrioten“, die aus ethnischen Kirgisen besteht, die in Russland leben, und vor laufender Kamera Kirgisinnen verprügelten, weil sie sich mit Ausländern getroffen hatten. Die Mehrheit solcher Fälle bleibt aber unbekannt.

Bloß nicht die Hand halten

Samara geht mit ihrem Mann auf dem Erkindik-Boulevard (eine der Hauptstraßen in Bischkek, Anm. d. Ü.) spazieren. Das Paar wird neugierig von PassantInnen angestarrt. Sie ist Kirgisin und Ihr Mann Amerikaner. Samara und ihr Mann sind es schon gewöhnt, dass sie die Aufmerksamkeit ihres Umfelds auf sich ziehen.

Die beiden haben sich im Ausland kennengelernt und nach ihrer Hochzeit beschlossen, lediglich im Urlaub nach Kirgistan zu reisen. Doch gerade hier fühlt Samara die missbilligenden Blicke auf sich gerichtet.

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Samara erinnert sich an einen Fall, als sie mit ihrem Mann mit dem Taxi zum Osch-Basar (ein großer Markt in Bischkek, Anm. d.Ü.) fuhr. Der Fahrer scherzte, dass er ihre Beziehung billige, wenn ihr Mann ihm 100 Dollar gebe. Als sie auf dem Basar ankamen, hielten sie sich nicht an den Händen und zeigten keine Gefühle– darauf hatten sie sich zuvor geeinigt. So wurde Samara als Übersetzerin wahrgenommen und die örtlichen Männer interessierten sich für die Herkunft des Mannes. Trotz allem hat Samara mehr Glück als andere Frauen, die eine Beziehung mit einem ausländischen Mann führen.

2017 ereignete sich auf dem Osch-Basar ein Zwischenfall, als ein Kirgise eine Frau anfiel, die bei einem afghanischen Mann untergehakt war. Der Kirgise schlug ihr ins Gesicht und erklärte, dass „kirgisische Frauen sich nicht mit Ausländern treffen sollten“. Abgesehen davon drohte er der Frau, sie „mit der Axt in Stücke zu hauen“. Ihrem Begleiter riet er „aus Kirgistan abzuhauen“. Verkäuferinnen und PassantInnen versuchten den Angreifer ohne Erfolg zu beruhigen. Der regte sich weiter auf und schrie: „Gibt es etwa keine kirgisischen Männer mehr?“

Bei der Polizei fragte man, warum sie keinen Russen gefunden habe

Alexandra lernte ihren zukünftigen Ehemann in Bischkek kennen. Sie ist eine ethnische Russin und er ethnischer Turkmene. Sowohl ihre als auch seine Verwandten nahmen ihre Entscheidung, zu heiraten, besorgt auf. Aber mit der Zeit wurde die Beziehung zwischen den Mitgliedern beider Familien besser.

Nach der Hochzeit lebten Alexandra und ihr Mann im Ausland. Laut ihren Erzählungen, schauen viele Menschen in Kirgistan, Russland oder Turkmenistan die beiden aufmerksam an und versuchen, ihre ethnische Herkunft zu erraten. Außerhalb der postsowjetischen Länder hat Alexandra solch ein Verhalten nicht bemerkt. „Im fernen Ausland verhält man sich gegenüber gemischten Paaren lockerer. Und wir haben viele solcher Freunde“, sagt sie.

Alexandra erinnert sich, dass sie einst in Bischkek ihren Ausweis verlor und sich einen neuen besorgen musste. Sie wandte sich an die Polizei, erzählte, dass sie den Ausweis verloren habe, und dass sie dabei mit ihrem Man unterwegs gewesen war. Als die Polizisten erfuhren, dass ihr Mann ethnischer Turkmene ist, begannen sie sich aktiver zu interessieren und fragten, wer er sei und wo er arbeite.

„Und plötzlich fragte einer der Polizisten, ob ich denn keinen Russen hätte finden können. Diese Frage fand ich sehr demütigend und ich wusste nicht, was ich antworten soll“, erinnert sich Alexandra.

Sie fühlten sich beleidigt, weil er den Kurdak „nicht richtig“ aß

Ayschan (Name geändert) studierte Englisch auf Lehramt und arbeitete in einem der Bischkeker Hotels, als sie sich eines Tages m Internet bei einer PartnerInnen-Börse registrierte. Sie erzählt, dass viele Männer ihre Bekanntschaft suchten, aber sie antwortete nur einem – einem Mann aus England, der ihr gefiel, da er keine negativen Angewohnheiten hatte und außerdem Tiere liebte.

Ayschan entschloss sich, mit ihm über WhatsApp zu kommunizieren – sie fühlte sich unwohl, weil sie den jungen Mann per Internet kennengelernt hatte. „Ich habe sofort mein Profil auf der Seite gelöscht. Ich konnte es nicht mehr in Ruhe nutzen, weil die Leute es noch nicht gewöhnt sind zu hören, dass junge Leute ihren potentiellen Partner online kennenlernen“, sagt die junge Frau.

Das Paar schrieb sich fast ein Jahr lang über Whatsapp, bevor David (Name geändert) aus England nach Bischkek kam. Erst nach den persönlichen Treffen begann Ayschan die Beziehung mit ihm. David machte ihr einen Heiratsantrag und sie stimmte zu. Damals fuhr Ayschan mit ihrem Bräutigam in den Süden des Landes zur Großmutter um ihn den Verwandten vorzustellen. Sie fuhren im Taxi zusammen mit anderen Leuten – im Wesentlichen ältere Herrschaften.

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Unterwegs unterhielt sich Ayschan mit einem der Mitfahrer und erfuhr, dass er ein entfernter Verwandter mütterlicherseits war. Sie hielten an um in einem Café Mittag zu essen. David bestellte Kurdak und Ayschan bat den Kellner, Messer und Gabel zu bringen.

„Und als er anfing Kurdak mit Messer und Gabel zu essen, sagten mir alle Männer am Tisch, der Fahrer und der Verwandte, gereizt und mit kühlem Ton, dass ich ihm übersetzen möge, dass bei uns Männer Kurdak mit der Hand essen. Sie könnten so etwas nicht dulden“, sagt Ayschan.

Sie fügt hinzu, dass alle Gäste des Cafés David anstarrten. Der Fahrer begann laut über ihn zu lachen und David rührte das Essen nicht mehr an und trank nur den Tee. Als sie wieder los fuhren, sagte der Verwandte zu Ayschan, dass ihr Kleid zu kurz, und dies ein Resultat des Einflusses ihres Bräutigams sei. Er fügte hinzu, dass Ayschan sich der Religion zuwenden und Arabisch lesen und schreiben lernen solle.

Die Großmutter nahm Ayschans Bräutigam sehr gut auf. Ayschan erzählt, dass die Großmutter ein sehr offener Mensch war. Sie verbrachten zwei Tage dort und fuhren dann zurück nach Bischkek. Im Nachhinein erzählte aber Ayschans Mutter, die Großmutter hätte angerufen, und darum gebeten, nicht mehr zusammen mit David zu kommen.

„Oma erzählte, dass die Leute sie mit ihren Fragen überfielen: Warum ich mit einem Engländer zusammen sei und warum ich ohne jede Achtung vor der Religion gekleidet wäre“, erzählt die junge Frau.

In Bischkek gab es auch Situationen, in denen Ayschan mit Fragen überhäuft wurde, weil sie mit ihrem Bräutigam unterwegs war. Zum Beispiel als sie ein Geschäft betrat und David die Tür aufhielt. Danach fragte der Sicherheitsmann, woher ihr Freund kommt. „Als er die Antwort hörte, fragte er, ob es in England zu wenig Frauen gebe […] und er sich nicht eine in England aussuchen könne, die ihm die Tür aufhalte“, sagt Ayschan.

Sie sagt, dass sich David mittlerweile an solche Fragen und die erhöhte Aufmerksamkeit ihm gegenüber gewöhnt habe und sogar versucht, darauf mit Humor zu reagieren.

Sie nannten mich Schlampe, weil ich mit einem Ausländer ging

Ayperi (Name geändert) lernte ihren Freund in Bischkek kennen. Er kam aus Kanada nach Kirgistan. Ayperi erzählt, dass er sie zuvor schon ein paar Mal gesehen, sich aber nicht entschlossen hatte, sie näher kennenzulernen. Dann schrieb er ihr auf Instagram und Ayperi antwortete. Sie schrieben sich und sind nun schon fast zwei Jahre zusammen. Die junge Frau erzählt, dass sie ihren Freund ihrer Mutter vorgestellt hat, aber es nicht wagt, ihn dem Vater vorzustellen.

„Meine Eltern sind geschieden. Mama ist ein Mensch mit offener Gesinnung, sie und mein Freund verstehen sich gut. Vater ist aber ein sehr religiöser Mensch. Er besteht immer darauf, dass mein Mann ein Moslem sein muss. Egal welche Nationalität, Hauptsache ein Moslem. Um Konflikte mit Vater zu vermeiden, sage ich ihm überhaupt nicht, dass ich einen Freund habe“, erzählt Ayperi.

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Die junge Frau stößt oft auf missbilligende Reaktionen ihres Umfelds, wenn sie zusammen irgendwohin gehen. „Sehr oft habe ich mir widerliche Worte anhören müssen, so wie ,Reichen unsere nicht?´ Einmal riefen mir ein paar Jugendliche auf Kirgisisch hinterher: ,Guck mal, die Schlampe ist mit einem Ausländer zusammen. Die entehrt uns´“, erzählt sie.

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Selbst einige Freundinnen verhielten sich wegen ihrer Wahl missbilligend. „Am meisten kränkt es, wenn Freundinnen anfangen dich zu meiden. Und dann erklären sie das damit, dass ,die Leute uns sehen und denken, dass ich so eine wie du wäre´“, sagt Ayperi.

Einmal beschloss Ayperi, ihrem Freund einen der Bischkeker Märkte zu zeigen und sie gingen zum Orto-Saj. Sie gingen zu einem Verkäufer um Kartoffeln zu kaufen, aber der weigerte sich, sie zu verkaufen. „Ich dachte erst, dass er vielleicht nicht gehört hat und fragte noch einmal. Dann sagte er mir, dass er solchen wie mir und meinem Freund keine Kartoffeln verkaufe“, sagt Ayperi.

Ein anderer unangenehmer Zwischenfall ereignete sich im Taxi. „Der Fahrer hielt mir eine Moralpredigt, dass man sich nur mit Kirgisen treffen solle, dass wir die Nation entehren würden und dass ausländische Männer unsere Mädchen nur benutzen würden. Er sagte, dass sich kirgisische Männer für uns schämen würden“, erzählt sie.

Sie meinten, dass ich wegen Geld geheiratet habe – und um ins Ausland zu gehen

Venera (Name geändert) lernte ihren zukünftigen Mann – einen Amerikaner – auf der Arbeit kennen. Sie sagt, dass beide liberale Ansichten haben. Sie wurden ein Paar und heirateten später. Veneras Verwandte unterstützen anfangs nicht ihre Entscheidung, einen Ausländer zu heiraten. Sie warfen ihr vor, dass es „in Kirgistan echte Männer gebe“, aber Venera entschloss sich dennoch, eine Familie mit ihrem Mann zu gründen. Danach verhielten sich die Verwandten besser ihr gegenüber.

„Sie hatten nie zuvor mit Menschen aus einer anderen Kultur gesprochen. Für sie war das sehr angsteinflößend. Aber das Unbekannte ist immer angsteinflößend. Nachdem sie sich kennengelernt hatten, hat sich ihre Meinung stark geändert“, sagt Venera.

Ihre Bekannten hingegen hätten sie stärker verurteilten. Sie meinten, dass sie den Amerikaner nur des Geldes wegen geheiratet hätte, und weil sie aus Kirgistan wegziehen wolle. „Ich musste sie immer wieder überzeugen, dass er überhaupt nicht reich ist. Er stammt aus einer gewöhnlichen Familie. Und ich möchte nirgendwohin gehen“, sagt Venera.

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Ihren Worten nach, reagieren Fremde nicht negativ auf das Paar, sondern man unterstützt sie und verhält sich freundlich. Einmal gab es aber wegen ihres Mannes einen Konflikt mit dem Umfeld. „Wir waren in einem Café und gegenüber saßen zwei Kerle, die uns die ganze Zeit  anschauten und spotteten. Mein Mann merkte das auch“, erzählt sie.

Dann machten die Männer einen unanständigen Spruch und Veneras Mann bat sie um eine Übersetzung. Ihr Mann ging zu den Typen und bat sie mit auf die Straße zu kommen, wo es zwischen den Männern zu einer Prügelei kam. „Mein Mann ist ein sehr friedliebender Mensch, aber als sie mich persönlich beleidigten, musste er sich prügeln“, sagt Venera. Laut Venera haben die beiden Kerle den Konflikt nicht weiter verschärft. „Teilweise hat sicherlich geholfen, dass er Ausländer ist. Sie wussten, dass die Rechtsorgane ihn unterstützen würden“, meint sie.

Sie nannten sie amerikanische Matratze und ihren afroamerikanischen Freund einen Affen

Saule (Name geändert) ist eine ethnische Kasachin. Vor acht Jahren lernte sie in einem Bischkeker Nachtklub ihren Freund kennen – einen Afroamerikaner, der auf einer amerikanischen Militärbasis arbeitete. Saule erzählt, dass sie dem jungen Mann lange nicht antwortete, aber er ließ nicht locker und gewann ihre Aufmerksamkeit. „Wir begannen uns zu treffen und er zog mich wie ein Magnet an. Ich hatte vorher noch nie mit einem Ausländer geredet und schon gar nicht mit einem Schwarzen. Er war ein sehr guter Mensch“, erinnert sich Saule.

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Wenn die beiden in Nachklubs gingen, passierten einige Zwischenfälle. Örtliche Kerle, die Saule zusammen mit einem Schwarzen sahen, kamen auf sie zu und fragten, ob ihr die lokalen Männer nicht reichen würden. Einmal bemerkte sie beim Tanzen, dass sich ein unbekannter Kerl zu ihrem Freund und einem seiner Leute setzte. Saule war beunruhigt und wollte erfahren, was Sache sei. „Ich fragte, was er wolle und er sagte: ,Hau ab, amerikanische Matratze!´ Ich wollte nicht streiten und bat ein paar mal, dass er weggehen solle und als Antwort beschimpfte er mich übel auf Kirgisisch“, sagt Saule.

Ihr Freund bat um eine Übersetzung dessen, was sie mit dem Unbekannten gesprochen hatte. Danach konnte er sich nicht zurückhalten und schlug den Kerl. Zwischen ihnen begann eine Prügelei. „Der Kerl schrie, dass er jemanden anrufen werde. Die Sicherheitsleute führten alle auf die Straße und wir fuhren von dort weg“, sagt Saule. Nach diesem Zwischenfall sagte ihr Freund, dass er nicht weiter in Clubs gehen wird, wo es solche kirgisischen Kerle gebe. Danach verbrachten sie ihre Zeit in teuren Clubs mit einem anderen Publikum.

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Die junge Frau erinnert sich, dass sie, als sie einmal mit ihrem Freund spazieren ging, in ihre Richtung die Beleidigung hörte: „Guck mal, da geht ein Affe!“

„Als wir auf den Osch-Basar gingen schauten uns die Leute an, als würde ich mit einem Elefanten gehen. Alle zeigten mit dem Finger auf uns. Meinem Freund war das natürlich sehr unangenehm“, sagt sie.

Saule sagt, dass ihre Familie ihre Entscheidung unterstütze. „In unserer Familie gibt es viele verschiedene Ethnien und internationale Ehen“. Das Paar war zwei Jahre zusammen, dann trennten sie sich. „Wir trennten uns einvernehmlich, ohne Streit. Dass die Gesellschaft uns nicht annahm, spielte auch eine Rolle und er sagte oft, dass, wenn wir zusammen leben würden, dann nicht hier. Aber ich habe hier meine Verwandten und ich wollte nicht weggehen“, sagt Saule.

Saule meint, dass sich heute die Einstellung gegenüber Frauen, die mit einem Ausländer gehen, nicht verbessert hat. Selbst wenn die Frau einen lokalen Mann trifft, der nicht Kirgise ist, wäre das schon ein Grund zur Kritik: „Ich erinnere mich an einen Fall im letzten Jahr, als man eine junge Frau auf dem Osch-Basar schlug, weil sie mit einem Afghanen ging. Was ist das für ein Verhalten! Und dann denkst du doch daran, das Land zu verlassen, wenn solche Menschen mehr und mehr werden.“

Tatjana Trik auf Kloop.kg

Aus dem Russischen von Robin Roth

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Kommentare
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    Solche Ereignisse gibt es wohl in jedem Land. Da ich aber mit einer Kirgisin verheiratet bin macht mich das schon traurig, da wir auch schon unschöne Erlebnisse in Kirgistan hatten. Ich würde mich freuen, wenn ihr auch etwas über schöne ausländisch-kirgisische Ehen schreiben würdet.

    23 Januar 2019

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