Oralman Film Kasachstan Bild

Kasachstanischer Film “Oralman” in Mannheim prämiert

Der Film des Regisseurs Sabit Kurmanbekow hat die Jury des internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg vor ein paar Wochen überzeugt. Den Bericht der kasachstanischen Branche von Radio-Free-Europe übersetzen wir mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

Der Spielfilm „Oralman“ („Returnee“ in der englischen Übersetzung) des kasachstanischen Regisseurs Sabit Kurmanbek erhielt auf dem 66. internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg am 18. November den Preis für eine außergewöhnliche Leistung.

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Der Film dreht sich um eine kasachische Familie, die in den 1930er vor den stalinistischen Repressionen nach Afghanistan floh. Jahre später wird die Familie Teil des kasachstanischen Spätaussiedlerprogramms und macht sich auf den Heimweg.

Wie die Organisatoren des Filmfestivals erläutern, wurde der Preis „für eine visuell dramatische und emotional berührende Geschichte über eine Familie, die in ihr Heimatland zurückkehrt, über die Überwindung von kulturellen und religiösen Differenzen“ erteilt.

Kurmanbek gab an, er habe sich bei seinem Film von einer im Mai 2011 erschienene Reportage von Radio Azattyq über den „Kommandanten Uali“, einem ethnischen Kasachen aus Afghanistan, inspirieren lassen.

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Im April diesen Jahres wurde „Oralman“ bereits auf dem 35. Internationalen Filmfestival „Fadschr“ in Teheran als bester asiatischer Film prämiert. Im Juli erhielt er den Grand-Prix auf dem 13. Internationalen Filmfestival „Jewrasija“ in Astana und wird demnächst das 4. Internationale Filmfest „Silber-Akbusat“ für nationales und ethnisches Kino in Baschkortostan (Russland) eröffnen.

Die Redaktion von Azattyq.org

Aus dem Russischen von Florian Coppenrath

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Kazakhfilm
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