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Mosaike – 2 – Ein fragmentiertes Bild

Karaganda ist eine Stadt, die ab 1934 unter der Leitung des Architekten und Stadtplaners Alexander Iwanowitsch Kusnezow von Grund auf neu errichtet wurde. Wie in vielen sowjetischen Städten, die durch großangelegte Bauprojekte geprägt wurden, schmücken sowjetische Mosaike die Fassaden öffentlicher und staatlicher Gebäude. Heute sind sie Teil des urbanen Palimpsests Zentralasiens: Altstädte, monumentale Bauprojekte, neue Stadtviertel, Wohnblocks aus der Breschnew-Ära, präsidentielle Wunschvorstellungen … Als materielle Zeugnisse des sowjetischen Erbes im öffentlichen Raum wirft die Präsenz sowjetischer Mosaike Fragen auf und kann bisweilen Irritationen hervorrufen.

Foto : Mathilde Ramkissoon (Frankreich,  @sovietblocs)

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