Szene aus dem Film

Manastschy – die kirgisische Seele in all ihrer Poesie

CINESTAN. Der Kurzfilm « Manastschy » präsentiert mit Schönheit und Poesie einen der wichtigsten kirgisischen Geschichtenerzähler, Sajakbaj Karalajew, sowie das mythische Epos von Manas. Dieser Kurzfilm ist eines der ersten Werke von Bolotbek Schamschijew, einem der größten kirgisischen Regisseure.

„Cinestan“ ist eine Artikelreihe, in der verschiedene Mitglieder oder LeserInnen von Novastan ihre besten filmischen Momente über Zentralasien teilen. Jeder Artikel dieser Serie beschreibt einen Film, der in Zentralasien produziert oder gedreht wurde und online verfügbar ist.

Der Kurzfilm “Manastschy” ist die Diplomarbeit des kirgisischen Regisseurs Bolotbek Schamschijew (1941-2019), damals Absolvent der Moskauer Filmschule VGIK. Der Dokumentarfilm dreht sich um Sajakbaj Karalajew, zu Sowjetzeiten wohl der berühmteste unter den Manastschy – den Erzählern des kirgisischen Volksepos Manas.

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Er beinhaltet somit einzigartige Aufzeichnungen der tranceartigen Poesie. In einer Zeit, in der “Manas” ein tragendes Symbol des kirgisischen kulturellen Selbstverständnisses geworden ist, verliert der Film somit nicht seine Aktualität. Schamschijew erhielt damit den Hauptpreis bei den internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen und avancierte später zu einem der wichtigsten Regisseure der sogenannten goldenen Ära des kirgisischen Kinos.

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„Manastschy“ ist mit englischen Untertiteln auf Youtube verfügbar:

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