Schule in Kirgistan

Die EU zahlt Kirgistan 10 Millionen Euro zur Entwicklung des Bildungssektors

Kirgistan hat von der Europäischen Union eine finanzielle Förderung in Höhe von 10 Millionen Euro erhalten. Das Geld soll zur Verbesserung der Qualität im Bildungssektor eingesetzt werden und ist Teil eines 36-Millionen-Paketes mit dem die EU bis 2020 den kirgisischen Bildungssektor unterstützen will. Folgende Meldung erschien im Original bei Kloop.kg.  

Das Bildungsministerium bestätigte, dass die Summe eingegangen ist und zur Umsetzung der Bildungsstrategie verwendet werden wird. Die erhaltenen Mittel sollen dafür eingesetzt werden die mittlere und technisch-berufliche Ausbildung zu reformieren und pädagogische Standards zu erhöhen, teilte das Ministerium auf seiner Website mit.Die EU fördert Kirgistan bei der Umsetzung seiner Bildungsstrategie nicht nur mit den 36 Millionen Euro, sondern leistet auch technische Hilfe und führt Trainings für das Bildungs- und das Finanzministerium durch.

Die Bildungsstrategie

Die nationale Bildungsstrategie wurde 2012 verabschiedet und soll bis 2020 umgesetzt werden. Von den Programmen soll die Mehrheit der Kinder im Vorschulalter (5-6 Jahre) profitieren und alle Bevölkerungsschichten, unabhängig von der finanziellen Situation, dem Geschlecht oder der Religion, sollen Zugang zur mittleren Schulbildung erhalten. Die Regierung versprach Bedingungen für lebenslanges Lernen von hoher Qualität zu schaffen.

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Studierende sollen Arbeit und Studium vereinbaren und ihr Studium auf Kredit finanzieren können. Laut der Strategie soll das Bildungssystem die“ Toleranz der mehrsprachigen Bildungsmitte gegenüber“  sowie die sprachliche Vielfalt erhalten.

Aidai Irgebajewa
Kloop.kg

Aus dem Russischen von Robin Roth

[legend]
Kloop.kg
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