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Zwischen Kommunismus nach chinesischem Vorbild und grassierendem Islamismus hat die westlich geprägte Prosa des uigurischen Schriftstellers Perhat Tursun ihn nicht vor einem sogenannten Umerziehungslager bewahrt. Sein amerikanischer Übersetzer veröffentlicht „The Backstreets“, einen originellen Roman mit universeller Relevanz. Rückblick auf einen

Wie zu Beginn jedes Jahres fassen wir noch einmal zusammen, was Zentralasien im Vorjahr bewegt hat. Die Coronavirus-Pandemie, die die Nachrichten des Jahres 2020 in Zentralasien dominiert hat, ist dieses Jahr trotz weiterer Wellen eher in den Hintergrund der regionalen Nachrichten

Amerikanischen Medienberichten zufolge soll es einen weiteren chinesischen Militärstützpunkt in Tadschikistan geben. Offiziell bestreitet China jedoch seine Präsenz in dem zentralasiatischen Land. Werfen wir einen genaueren Blick auf das Thema. Beobachter der beiden Länder sind sich uneins: Plant Peking eine zweite

Ein in Frankreich erschienenes Buch deckt die Haftbedingungen in den Umerziehungslagern der chinesischen Region Xinjiang auf. Der Bericht der Uigurin Gulbahar Haitiwaji ist umso wichtiger, als dass er uns Einblick in eine Situation verschafft, die von der chinesischen Regierung rigoros

Während Muslime in aller Welt das Ende des islamischen Opferfests feierten, inszenierte China eine Propagandakampagne, um der Welt die Religionsfreiheit der Uiguren zu demonstrieren. Die turksprachige, mehrheitlich muslimische Minderheit, die in der chinesischen Provinz Xinjiang lebt, ist seit Jahren schweren

Unter den Inhaftierten der sogenannten „Umerziehungslager“ in China sind auch Tausende ethnische Kasachinnen und Kasachen. Einige der ehemaligen Insassen sprachen mit dem kasachischen Onlinemedium Vlast über ihre willkürliche Verhaftung, Gewalt und Unterdrückung, die sie in den Lagern erfuhren und den

Am 10. Juni wurden dem Internationalen Strafgerichtshof neue Dokumente vorgelegt, die die Beteiligung Tadschikistans an der Verfolgung von Uiguren beweisen sollen. Das könnte die Staatsanwälte des Gerichtshofs dazu veranlassen, eine Untersuchung über die systematische Verfolgung der Uiguren und anderer chinesischer

Drei chinesische Staatsbürger kasachischer Abstammung sind nach ihrer Flucht aus China nicht in Kasachstan eingebürgert worden. Diese Entscheidung steht im Widerspruch zur Politik Kasachstans, im Ausland lebende KasachInnen zur Rückkehr aufzufordern. Kasachstan hat am 23. Mai drei ethnischen Kasachen mit chinesischer

Die Vereinten Nationen haben China auf einer Konferenz mit der Unterdrückung von UigurInnen und anderen turkstämmigen Minderheiten konfrontiert. Zuvor hatte China den OrganisatorInnen der Konferenz vorgeworfen, die Vereinten Nationen für politische Zwecke zu benutzen. Die Unterdrückung der UigurInnen durch China ist

ZENTRASIATISCHE FORSCHUNGSREVUE. Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Zentralasien: Einer aktuellen Studie zufolge sind die zentralasiatischen Steppen 40 Millionen Jahre alt. Außerdem gibt es neue Forschungen über die Versalzung der Böden in Kasachstan., die Ein Chromosomenabgleich gibt Aufschluss über den wahren

Um das 10. Jahrhundert herum wurden die entscheidenden Weichen dafür gestellt, dass der Islam in Zentralasien zu der Mehrheitsreligion wurde, die er heute ist. Frantz Grenet, ein französischer Historiker und Spezialist auf diesem Gebiet, hat auf einer Konferenz das Zusammenspiel

Sayragul Sauytbay wird mit dem Nürnberger Menschenrechtspreis 2021 ausgezeichnet. Es ist nicht das erste Mal, dass die Menschenrechtsaktivistin, die der Welt von den Missständen in den sogenannten „Umerziehungslagern“ in der westchinesischen Provinz Xinjiang berichtet hat, für ihr Engagement einen Preis

Pekings Einfluss in Tadschikistan hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Der zunehmende Einfluss Chinas auf die Sicherheitspolitik Tadschikistans, insbesondere in der Autonomen Region Berg-Badachschan, könnte zu mehr bilateralen Sicherheitsprojekten in der gesamten Region Zentralasien führen. Der folgende Artikel erschien

Im April wurde in China das „Gelbe Buch über Zentralasien 2020“ (中亚黄皮书 / Yellow book of Central Asia) veröffentlicht. Als regierungsnahes Dokument behandelt es aktuelle Trends der chinesischen Außenpolitik. Folgende Rezension des Sinologen Ruslan Isimov erschien am 15. Juni 2020 auf CAAN

Die Anthropologin Agnieszka Joniak-Lüthi erforscht die Folgen von Infrastrukturprojekten in Zentralasien. Im Interview mit Central Asian Analytical Network spricht sie über ihre Arbeit. Wir übersetzen den Artikel mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. In Zentralasien werden der Start und die Durchführung von

Vor seinem Rücktritt als Präsident Kirgistans am 15. Oktober hatte Sooronbaj Dscheenbekow ein Abkommen mit Russland über das Eisenbahnprojekt zwischen China, Kirgistan und Usbekistan angekündigt. Im Interview mit dem Radiosender „Birintschi Radio“ hatte Sooronbaj Dscheenbekow am 19. September

Laut dem Bericht eines australischen Think-Tanks wurden in den letzten drei Jahren Tausende Moscheen in der Autonomen Uigurischen Region Xinjiang zerstört. Die Zahl der Moscheen in der Region ist damit auf dem niedrigsten Stand seit der chinesischen Kulturrevolution im Jahr

Die SogdierInnen, ein Volk aus dem Zentralasien des Mittelalters, haben einen wesentlichen Einfluss auf die chinesische Kunst der Tang-Dynastie gehabt. Seit vielen Jahren erforscht Professor Jin Xu vom privaten Vassar College in New York die sogdische Kunst in China. Für

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Auf den ersten Blick hat der russische Angriffskrieg auf die Ukraine das alltägliche Leben der Usbek:innen nicht beeinflusst. Im Gegensatz zu Tiflis und Jerewan sowie anderen post-sowjetischen Hauptstädten wurden in Taschkent keine Proteste vor der russischen Botschaft abgehalten, es wurde nicht mit gelb-blauen Flaggen demonstriert

In den letzten Monaten haben tadschikische Aktivist:innen und Oppositionelle die internationale Gemeinschaft aufgefordert, auf Menschenrechtsverletzungen in dem zentralasiatischen Land zu reagieren. Ihrer Meinung nach tut Europa nicht genug, weder für gefährdete Gruppen in Tadschikistan noch für Geflüchtete in Europa. Vom 26. September bis zum 6. Oktober

Nach der Ausweisung des Journalisten Bolot Temirow kam es in Kirgistan zu einem öffentlichen Aufschrei über die Selektivität der Behörden. Dieselbe Frage wurde nach den Massenverhaftungen von Mitgliedern des Komitees zum Schutz des Kempir-Abad-Stausees gestellt. Der Artikel erschien erstmals am 25. November 2022 bei 24.kg.

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