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Der jüngste militärische Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan hat zu einer neuen geopolitischen Situation im postsowjetischen Asien geführt. Die Staaten Zentralasiens hielten sich während der Kämpfe zwar äußerst zurück – Fachleute sind jedoch der Auffassung, dass die Konsequenzen von Krieg

Anfang Oktober 2020 führten in Kirgistan massive Proteste gegen die Fälschung der Parlamentswahlergebnisse zum Sturz der Regierung. Das Land war bereits schwer durch die Corona-Pandemie getroffen. Vor allem junge Leute versuchen nun, das Land vor einem völligen Zusammenbruch zu bewahren.

Diese Filme aus Zentralasien lohnt es sich zu schauen. Allein schon deshalb, weil sie von Regisseurinnen gemacht wurden. Der Artikel erschien bei Asia-Plus am 26. September, anlässlich des feministischen Online-Festivals FemAgora. Wir übersetzen den Text zusammengefasst mit freundlicher Genehmigung. Vom 21.-26.

Die Anthropologin Agnieszka Joniak-Lüthi erforscht die Folgen von Infrastrukturprojekten in Zentralasien. Im Interview mit Central Asian Analytical Network spricht sie über ihre Arbeit. Wir übersetzen den Artikel mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. In Zentralasien werden der Start und die Durchführung von

Das diesjährige Ministertreffen „EU – Zentralasien“ fand am 17. November im Rahmen einer Videokonferenz statt. Die beteiligten Seiten bekräftigten ihren Willen, die Zusammenarbeit zu vertiefen. Wie deren konkrete Ausgestaltung aber aussehen wird, wird in weiten Teilen die Zukunft zeigen. Am 17.

Kurut, ein trockener Käse, der aufgrund seiner Kugelform an weiße Steine erinnert, ist in Zentralasien immer noch weit verbreitet. In einem Artikel aus dem Jahr 2015, der am 18. August erneut veröffentlicht wurde, stellt Fergana News den vor allem in

In Kirgistan wurde in der Nähe des Gebirgsees Issykköl eine Installation zur Erinnerung an die Opfer des Aufstandes von 1916 gegen die zaristische Kolonialverwaltung errichtet. Die Schöpferinnen des Projekts berichten über die Hintergründe ihrer Arbeit. Dieser Artikel erschien am 21.Oktober im

Der schnelle Aufstieg des ehemaligen Parlamentsabgeordneten Sadyr Dschaparow vom Gefängnisinsassen zum Premierminister und Interimspräsidenten hat national und international für Überraschung gesorgt. Um die internationale Gemeinschaft von seiner Legitimität zu überzeugen, hat Kirgistans neuer starker Mann viele Versprechen gegeben, was er

Der Bischkeker DJ und Musikproduzent Jaya hat mit "Akkara" am 16. Oktober sein sechstes Studioalbum veröffentlicht. Es ist ein Produzentenalbum, das viel Raum für Gäste lässt, und letztendlich ein Showcase von Jayas musikalischen Fertigkeiten. Unsere Rezension. Bereits der Titel

Der derzeitige Premierminister und Interimspräsident Kirgistans hat angekündigt, er wolle an der vorgezogenen Präsidentschaftswahl am 10. Januar 2021 teilnehmen. Die Termine für die Wahlen scheinen sich fast einen Monat nach dem Beginn der politischen Unruhen im Land teilweise zu organisieren.

Fergana, der wichtigsten russischen Onlinezeitung für Zentralasien, droht aufgrund großer finanzieller Schwierigkeiten die Schließung. Auf der Startseite der englischen Version der Onlinezeitung erscheint ein Banner: „Unterstützt Fergana!“ Das russische Medium, eines der ersten, das sich auf Zentralasien und zentralasiatische Migranten in

Russland möchte die Zusammenarbeit mit Zentralasien intensivieren. Im Rahmen einer Videokonferenz am 15. Oktober verabschiedeten die Außenminister Russlands und der zentralasiatischen Staaten eine Erklärung zur gemeinsamen Zusammenarbeit. Neu ist vor allem die Etablierung des gemeinsamen Dialogformats „Zentralasien + Russland“. Am

Ein türkischer Fotojournalist hat vor der möglichen Zerstörung von Tausende von Jahren alte Petroglyphen im Süden Kirgistans gewarnt. Kirgistans Kohleindustrie fordert immer wieder Opfer. Die Kohle, die im Energiemix des Landes eine zentrale Rolle spielt und deren Abbau vor kurzem den

Vor seinem Rücktritt als Präsident Kirgistans am 15. Oktober hatte Sooronbaj Dscheenbekow ein Abkommen mit Russland über das Eisenbahnprojekt zwischen China, Kirgistan und Usbekistan angekündigt. Im Interview mit dem Radiosender „Birintschi Radio“ hatte Sooronbaj Dscheenbekow am 19. September

In einer Fernsehansprache hat Kirgistans Präsident Sooronbaj Dscheenbekow seinen Rücktritt angekündigt, um weitere Gewalt zu vermeiden. Sooronbaj Dscheenbekow tritt zurück. Zehn Tage nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der Parlamentswahlen an, die große politische Turbulenzen ausgelöst hatten, hat Kirgistans Präsident in einer

Der Hohe Vertreter der Europäischen Union für für Außen- und Sicherheitspolitik Josep Borrell hat Kirgistans Präsidenten Sooronbaj Dscheenbekow als "die einzige legitime Autorität" im Land bezeichnet. Somit erkennt er den Interimspremierminister Sadyr Dschaparow nicht an. Während die politischen Turbulenzen in Kirgistan

Während sich Kirgistan seit dem 5. Oktober in einer revolutionären Situation befindet und die Parlamentswahlen angefochten wurden, kam das Parlament am 10. Oktober zusammen, um den frisch aus dem Gefängnis befreiten Sadyr Dschaparow zum Premierminister zu wählen. Seine Wahl wird

Nachdem die heterogene Opposition drei Tage lang erfolglos improvisiete, kehrte Kirgistans Präsident Sooronbaj Dscheenbekow am 9. Oktober auf die Bühne zurück - entschlossen, die Situation wieder in die Hand zu nehmen. Am Folgetag wurde bei einer außerordentlichen Parlamentssitzung Sadyr Dschaparow

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Kirgistan steckt die ganze Woche bereits in politischen Unruhen, teils ist von einer dritten Revolution die Rede. In Analysen werden die Ereignisse oft auf lokale Eigenheiten zurückgeführt. Aber es lassen sich auch viele globale Verbindungen ziehen, so dass auch wir etwas von der Lage in

Am 4. Oktober wurde in Kirgistan ein neues Parlament gewählt. Als Wahlsieger gehen fast ausschließlich vermeintlich regierungstreue Parteien hervor. Am Folgetag erkennen mehrere Parteien die Ergebnisse nicht an, Tausende protestieren gegen Wahlfälschungen.   „Die Kasachen sind wahrscheinlich einmal mehr schockiert vom kirgisischen Twitter-Feed“, schreibt der Politikexperte

In der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober nahmen Demonstrierende in Bischkek das Parlament sowie mehrere Verwaltungen ein. Die Ergebnisse der Parlamentswahl wurden annulliert. Nach 2005 und 2010 könnte in Bischkek nun eine dritte Revolution anstehen. Nach gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstrierenden und Ordnungskräften wurde in

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