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	<title>Automobilmarkt Archives</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
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	<title>Automobilmarkt Archives</title>
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		<title>Renault drängt auf den usbekischen Markt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Adeline Chaverot]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Oct 2021 12:12:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Automobilmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Renault versucht erneut auf dem usbekischen Automobilmarkt Fu&#xDF; zu fassen. Der franz&#xF6;sische Hersteller hatte bereits 2019 den Verkauf seiner Fahrzeuge im Land angek&#xFC;ndigt, ohne dass dies aber tats&#xE4;chlich eintrat.&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0; Die Usbek:innen sollen bald Renault fahren k&#xF6;nnen. Wie die usbekische Onlinezeitung Gazeta.uz am 10. September berichtete, k&#xFC;ndigte das Unternehmen Roodell an, sein Angebot im Land durch [&#x2026;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Renault versucht erneut auf dem usbekischen Automobilmarkt Fuß zu fassen. Der französische Hersteller hatte bereits 2019 den Verkauf seiner Fahrzeuge im Land angekündigt, ohne dass dies aber tatsächlich eintrat.              </strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Usbek:innen sollen bald Renault fahren können. Wie die usbekische Onlinezeitung <a href="https://www.gazeta.uz/ru/2021/09/10/renault/">Gazeta.uz</a> am 10. September berichtete, kündigte das Unternehmen <a href="https://roodell.uz/">Roodell</a> an, sein Angebot im Land durch die direkte Produktion von Renault-Fahrzeugen vor Ort zu erweitern. Roodell ist Vertriebspartner von Renault in Russland sowie von Lada und Kia in Usbekistan. Auf Anfrage von Novastan erklärte das Unternehmen, dass der Verkauf der beiden Crossover <a href="https://www.renault.de/modelle/arkana.html">Arkana</a> und <a href="https://www.renault.de/modelle/captur.html">Captur</a><em>„in naher Zukunft“</em> und der des SUV <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dacia_Duster">Duster</a><em>„später“</em> beginnen werde. </p>


<p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">

Roodell sieht eine neue wirtschaftliche Chance. <em>„Der SUV-Sektor in Usbekistan </em><em>ist </em><em>sehr vielversprechend, das Angebot ist gering und die Nachfrage groß“</em>, erklärte Maria Sawatjugina, Marketingchefin von Roodell.
</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Produktion vor Ort</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant ist, dass die Autos im Industriegebiet von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jizzax">Jizzax</a> im Nordosten des Landes produziert werden. Die Anlage wird bereits von Roodell zur Produktion von Lada- und Kia-Modellen <a href="https://www.gazeta.uz/ru/2020/12/31/lada-renault/">verwendet</a>.  Sawatjugina bestätigte den Standort der Produktionsstätte sowie ihre Eröffnung im Jahr 2021. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Produktionskapazität soll 100.000 Fahrzeuge pro Jahr erreichen. Die Kosten des Projekts belaufen sich laut <a href="https://www.gazeta.uz/ru/2021/09/10/renault/">Gazeta.uz</a> auf rund 60 Millionen US-Dollar (51,8 Millionen Euro) bis 2023, wovon allein im Jahr 2021 etwas mehr als die Hälfte investiert werden soll. </p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Ein erster „Start“ im Jahr 2019</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"> Der bevorstehende Vertrieb von Renault-Fahrzeugen über Roodell ist bereits der zweite Versuch des französischen Herstellers, in den usbekischen Markt einzusteigen. So hatte Maximilian Missan, Renaults Exportdirektor für die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaft_Unabhängiger_Staaten">Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS)</a>, 2019 <a href="https://novastan.org/fr/ouzbekistan/renault-bientot-present-dans-les-rues-de-tachkent/">die Absicht erklärt [fr]</a>, die Flaggschiffmarke des Konzerns in Usbekistan zu verkaufen. Dies wurde jedoch nie umgesetzt. Auf Anfrage von Novastan erklärte Renault, zu diesem Thema <em>&#8222;vorerst&#8220; </em>kein Statement abzugeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/usbekistan/autohersteller-psa-verlaesst-usbekistan-ohne-je-ein-fahrzeug-hergestellt-zu-haben/"><strong>Autohersteller PSA verlässt Usbekistan, ohne je ein Fahrzeug hergestellt zu haben </strong></a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von Renault getroffenen Vorkehrungen werden durch das Scheitern des französischen Konkurrenten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Groupe_PSA">PSA</a> beeinflusst, das im Mai 2017 einen Vertrag mit dem usbekischen Unternehmen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/UzAvtosanoat">Uzavtosanoat</a> über die Produktion von Nutzfahrzeugen unterzeichnet hatte, bevor er sich im Januar 2020 <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/autohersteller-psa-verlaesst-usbekistan-ohne-je-ein-fahrzeug-hergestellt-zu-haben/">zurückzog</a> und die „wirtschaftlichen Relevanz“ des Projekts infrage stellte. Zwischenzeitlich war kein einziges Fahrzeug produziert worden. </p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Frischer Wind auf dem Automobilmarkt</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"> In den letzten Jahren hat sich der usbekische Automobilmarkt immer mehr geöffnet. So hat Usbekistans Regierung im Juni 2020 die Einfuhrsteuer auf Autos, die zuvor bei 70 Prozent lag, <a href="https://www.gazeta.uz/ru/2020/06/03/auto/">abgeschafft</a>. Angesichts dieser Geste scheint die usbekische Regierung neue wirtschaftliche Möglichkeiten im Land schaffen zu wollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/usbekistan/volkswagen-geht-kooperation-mit-usbekischem-autohersteller-ein/"><strong>Volkswagen geht Kooperation mit usbekischem Autohersteller ein </strong></a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn Uzavtsanoat bisher eine Monopolstellung im Land innehatte, scheint Roodell aufgrund seiner wachsenden Basis den Marktführer <a href="https://www.gazeta.uz/ru/2020/10/05/kia-roodell/">anzugreifen</a>. Bereits im März kündigte der koreanische KIA-Konzern an, über Roodell <a href="https://www.kia.ru/press/news/259/">in den usbekischen Markt einzutreten</a>. </p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wichtige Präsenz in Zentralasien</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">
Zusammen mit Roodell versucht Renault ein Modell zu kopieren, das bereits in Kasachstan und Kirgistan erfolgreich war. Bei seinem Eintritt in den kasachstanischen Markt im Jahr 2010 hatte sich Renault mit dem Vertriebspartner Orion verbunden, der derzeit sein Händlernetz verwaltet. Laut dem kasachstanischen Nachrichtenportal <a href="https://tengrinews.kz/news/renault-v-kazahstane-predstavit-5-novyih-modeley-444375/">Tengrinews</a> sei der Erfolg aber bei einem Marktanteil von 3 Prozent und Platz 7 begrenzt geblieben.

</p>


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<p class="wp-block-paragraph">

In Kirgistan, wo sich der Konzern gemäß den Verkaufszahlen von 2019 als <em>&#8222;einer der Marktführer&#8220;</em><a href="https://renault.kg/Aboutcompany/RenaultinKyrgyzstan.html">präsentiert</a>, setzt Renault laut dem kirgisischen Nachrichtenportal <a href="http://www.tazabek.kg/news:1584860">Tazabek</a> auf den Vertriebspartner Asiamotors, um Fahrzeuge der Marken Renault und Lada zu verkaufen. Die Kooperation geht auf das Jahr 2016 zurück.
</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Adeline Chaverot, Redakteurin für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem </strong><a href="https://novastan.org/fr/economie/renault-en-ouzbekistan-lhistoire-continue/"><strong>Französischen</strong></a><strong> von Robin Roth</strong> </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p></p>
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		<title>In Usbekistan werden bald chinesische Autos produziert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[tmartignolles]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2020 17:59:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Automobilmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Usbekistans Wirtschaft, die lange einer protektionistischen Politik unterworfen war, internationalisiert sich immer mehr. Als letzte Bastion gegen die Liberalisierung scheint sich die Automobilindustrie langsam zu &#xF6;ffnen, indem sie auf neue Verkaufs- und Produktionsvereinbarungen setzt. Dies verdeutlicht der angek&#xFC;ndigte Bau einer Fabrik zur Herstellung von Autos einer chinesischen Marke. Die nationale Nachrichtenagentur Usbekistans (UzA) hat am [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Usbekistans Wirtschaft, die lange einer protektionistischen Politik unterworfen war, internationalisiert sich immer mehr. Als letzte Bastion gegen die Liberalisierung scheint sich die Automobilindustrie langsam zu öffnen, indem sie auf neue Verkaufs- und Produktionsvereinbarungen setzt. Dies verdeutlicht der angekündigte Bau einer Fabrik zur Herstellung von Autos einer chinesischen Marke.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die nationale Nachrichtenagentur Usbekistans (<a href="http://uza.uz/oz/society/navoiyda-yiliga-30-ming-dona-avtomobil-ishlab-chi-arish-uvva-13-05-2020">UzA</a>) hat am 13. Mai 2020 den Bau einer Fabrik des Joint-Ventures Navoiy Motors angekündigt, die in der freien Wirtschaftszone <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Navoiy">Navoiy</a> in Zentral-Usbekistan entstehen soll. Anders als von UzA behauptet, handelt es sich allerdings nicht um ein usbekisch-iranisches sondern usbekisch-österreichisches Joint-Venture, das Fahrzeuge der Marke Oshan produzieren wird. Oshan gehört zum chinesischen Autohersteller <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chongqing_Changan_Automobile_Company">Changan</a>.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p></p>
<p style="text-align: justify">Habib Abdullayev, Direktor der freien Wirtschaftszone von Navoiy, erklärte gegenüber <a href="https://fergana.site/news/118106/">Fergana News</a>, dass das Missverständnis darauf zurückzuführen sei, dass das Unternehmen derzeit von Personen iranischer Staatsangehörigkeit geführt werde.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Bald chinesische Autos auf Usbekistans Straßen</strong></p>
<p style="text-align: justify">Das Projekt umfasst mehr als 12 Millionen US-Dollar (etwas mehr als 11 Millionen Euro) und wird laut UzA die Autoindustrie des Landes radikal verändern. Nach Fertigstellung des Werkes ist geplant, dort Oshan-Nutzfahrzeuge zu montieren, die dann auf dem usbekischen Inlandsmarkt verkauft werden. <em>„Der Inlandsmarkt braucht eine Versorgung mit Personenkraftwagen, wie modernen SUVs, Lieferwagen, Minivans“</em>, sagte Afshin Shakeri, Cheftechnologe des Unternehmens, gegenüber <a href="http://uza.uz/oz/society/navoiyda-yiliga-30-ming-dona-avtomobil-ishlab-chi-arish-uvva-13-05-2020">UzA</a>.</p>
<p style="text-align: justify">Um 25.000 Fahrzeuge pro Jahr produzieren zu können, werden 200 neue Arbeitsplätze geschaffen, von denen 95 Prozent nach den geltenden nationalen Rechtsvorschriften an usbekische Staatsangehörige vergeben werden, erklärte Habib Abdullayev gegenüber Novastan. Ein Teil dieser Produktion werde auch ins Ausland exportiert. <em>„Mindestens 30 Prozent der Autos werden exportiert, die meisten in die Länder der Region&#8220;</em>, so Abdullayev weiter. Im Moment befindet sich der Bau in der Phase der Zementierungs- und Erdarbeiten. Trotz der aktuellen Covid-19-Pandemie sollen die Bauarbeiten rechtzeitig abgeschlossen werden.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/autohersteller-psa-verlaesst-usbekistan-ohne-je-ein-fahrzeug-hergestellt-zu-haben/">Autohersteller PSA verlässt Usbekistan, ohne je ein Fahrzeug hergestellt zu haben </a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Dennoch verzögert sich die Lieferung einiger für den Bau notwendiger Geräte um bis zu zwei Monate, teilte Habib Abdullayev gegenüber Novastan mit, <em>„aber die Österreicher hoffen das aufzuholen, so dass die Chance besteht, dass das Werk noch vor Ende des Jahres eröffnet wird“</em>.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die freien Wirtschaftszonen öffnen das Land</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die gewählte Lage des Werks ist strategisch, da es sich in der freien Wirtschaftszone von Navoiy befindet wird. Diese ist die älteste und wichtigste Wirtschaftszone dieser Art in Usbekistan. Sie wurde <a href="http://www.feznavoi.uz/">2008 in der Region Navoiy gegründet</a> und umfasst heute eine Fläche von 645 Hektar mit mehr als 30 Unternehmen. Die Unternehmen in diesem Gebiet profitieren von Zoll- und Steuervorteilen sowie von Mechanismen zur Vereinfachung von Verfahren. Diese Vorteile sind ein Anreiz für in- und ausländische Unternehmen, sich dort niederzulassen. Dadurch entsteht ein echtes Cluster, das reich an Ressourcen und qualifizierten Arbeitskräften ist, die aktiv zur Öffnung des Landes beitragen.</p>
<p style="text-align: justify">Ausländische Investitionen anzuziehen scheint zu einer Priorität der Wirtschaftspolitik Usbekistans geworden zu sein. Die freien Wirtschaftszonen spielen in diesem Prozess der Öffnung eine wichtige Rolle. Das Ziel dieser Gebiete, insbesondere der Wirtschaftszone Navoiy, besteht laut <a href="http://uza.uz/oz/society/navoiyda-yiliga-30-ming-dona-avtomobil-ishlab-chi-arish-uvva-13-05-2020">UzA</a> darin, High-Tech-Unternehmen zu gründen, die internationalen Standards entsprechen, sich auf den Weltmärkten behaupten können und ausländische Investitionen &#8211;  vor allem Direktinvestitionen  &#8211; anziehen. 170 Millionen Dollar (rund 158 Millionen Euro) sollen bereits in die Region Navoiy investiert worden sein, von denen 40 Prozent Direktinvestitionen seien.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Ein begehrter Markt</strong></p>
<p style="text-align: justify">Neben Changan kündigte auch Volkswagen im März dieses Jahres an, <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/volkswagen-geht-kooperation-mit-usbekischem-autohersteller-ein/?noredirect=de_DE">Autos in Usbekistan produzieren zu wollen</a>. Dies wurde im Rahmen einer Vereinbarung zwischen Uzavtosanoat und Volkswagen Group Rus über die Produktion des Volkswagen Caddy in der freien Wirtschaftszone <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jizzax">Jizzax</a> ermöglicht. Das Produktionsziel wurde auf 20.000 Fahrzeuge pro Jahr festgelegt. Volkswagen wird neue Technologien und Fertigungsprozesse bereitstellen und die Mitarbeiter schulen. Das Werk wird in Bezug auf Produktionsmanagement, Qualität, Einkauf, Beschaffung und Vertrieb nach den Standards des Volkswagen-Konzerns arbeiten.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/volkswagen-geht-kooperation-mit-usbekischem-autohersteller-ein/?noredirect=de_DE">Volkswagen geht Kooperation mit usbekischem Autohersteller ein</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Für Changan, Volkswagen und andere ausländische Automobilhersteller stellt Usbekistan ein großes Potenzial dar. Das Land mit mehr als 34 Millionen EinwohnerInnen ist sowohl kostengünstige Produktionsstätte mit qualifizierten ArbeitnehmerInnen als auch ein wachsender Markt. <em>„Der Automobilmarkt Usbekistans entwickelt sich dynamisch und hat ein großes Wachstumspotenzial in allen Segmenten&#8220;</em>, <a href="http://uzavtosanoat.uz/ao-uzavtosanoat-i-folksvagen-grup-rus-podpisali-soglashenie-o-sotrudnichestve-po-vypusku-i-prodazham-legkih-kommercheskih-avtomobiley-v-uzbekistane.html">sagte</a> Markus Osegowitsch, Generaldirektor der Volkswagen Rus Group, im März laut Angaben des Unternehmens Uzavtosanoat.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Lust auf Zentralasien in eurer Mailbox? Abonniert unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://2ff41361.sibforms.com/serve/MUIFAD3kOVgHRZMEzVL0tQuvV__Lm5slYuTqY-DEgdyDpH9WazOpCwYD2CLbIZdPKxyD_Mnaw2SKMY78StG6vCfPNIE1HcIumNXgnjsKyqsb8MuZ5Ng1jN3cNsBhf4SSp2VDJAgy_38b6jiUL7aU6Y-RaIAVhUpNqW1tNwmWOB-8YcNp9LBWEk57rUlkszlx_tQ8qxYED63Sz6UU">mit einem Klick.</a></span></strong></span></p></p>
<p style="text-align: justify">Der usbekische Automobilsektor, der noch vor kurzem verschlossen war, ist heute immer offener für ausländische Vorschläge. Fahrzeuge des Konzerns UzAuto Motors, der sich im Besitz des usbekischen Staates befindet, beherrschen jedoch nach wie vor den usbekischen Markt. <em>„Die Eröffnung des Werks wird den lokalen Markt beeinflussen, aber auf moderate Weise, da es nur 25.000 Fahrzeuge pro Jahr produzieren wird, während GM Uzbekistan (ehemaliger Name von UzAuto Motors, Anm. d. Red.) jährlich 250.000 produziert“</em>, berichtet Habib Abdullayev gegenüber Novastan. Auch wenn das Erscheinen ausländischer Konzerne den usbekischen Automarkt nicht abrupt revolutionieren wird, so kann dennoch festgestellt werden, dass eine Erneuerung beginnt, zu der insbesondere Volkswagen und Changan beitragen.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Tanguy Martignolles, Redakteur für Novastan</strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Französischen von Robin Roth</strong></p>
<p><p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p></p>
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