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	<title>Clerc-Dubois Clément, Author at Novastan Deutsch</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
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	<title>Clerc-Dubois Clément, Author at Novastan Deutsch</title>
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		<title>Der kirgisische Fußball wird 100</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clerc-Dubois Clément]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2021 08:17:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 21. M&#xE4;rz 2021 feiert Kirgistans Fu&#xDF;ballverband sein 100-j&#xE4;hriges Bestehen. Eine Gelegenheit, in die Fu&#xDF;ballgeschichte des Landes einzutauchen. Wie die Kirgisische Fu&#xDF;ball-Union (KFU) auf Twitter berichtet, ert&#xF6;nte am 21. M&#xE4;rz 1921 in Pischpek, dem heutigen Bischkek, der erste Pfiff in der Geschichte des kirgisischen Fu&#xDF;balls. Die Partie bestritten eine lokale Mannschaft und ein Gegner aus [&#x2026;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am 21. März 2021 feiert Kirgistans Fußballverband sein 100-jähriges Bestehen. Eine Gelegenheit, in die Fußballgeschichte des Landes einzutauchen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die Kirgisische Fußball-Union (KFU) auf <a href="https://twitter.com/kfu_kg/status/1356127285640884225">Twitter</a> berichtet, ertönte am 21. März 1921 in Pischpek, dem heutigen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bischkek">Bischkek</a>, der erste Pfiff in der Geschichte des kirgisischen Fußballs. Die Partie bestritten eine lokale Mannschaft und ein Gegner aus der Stadt Werny in Kasachstan, heute bekannt als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Almaty">Almaty</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Spiel endete 3-1 zugunsten des Gastteams. Die Namen der Torschützen und der Teilnehmer des Spiels sind allerdings nach Angaben der KFU nicht bekannt. &#8222;<em>Im gesamten Jahrhundert der Fußballgeschichte haben viele Meister des Lederballs dem nationalen Fußball Ruhm gebracht und sind zu Beispielen für junge Spieler geworden</em>&#8222;, so der Verband.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Fußball zweiter Klasse in der UdSSR</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anfänge des kirgisischen Fußballs verliefen jedoch eher schleppend. Die <a href="https://twitter.com/kfu_kg/status/1356826846185328640">ersten Fußballvereine</a> der Kirgisischen Sowjetrepublik wurden in den 1930er Jahren in der mittlerweile in Frunse unbenannten Hauptstadt gegründet. Auch die erste lokale Meisterschaft im Jahr 1934 wurde entsprechend von einem der Hauptstadtteams gewonnen. Laut dem Fachportal <a href="https://sport.kg/-1902-2011/147-----1921-91--.html">sport.kg</a> entwickelt sich der Fußball in den 1920er bis 30er Jahren aufgund mangelnder Infastruktur kaum.</p>


<p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;<em>Es mag seltsam erscheinen, aber der Zweite Weltkrieg hat eine immense Rolle bei der Bildung des Fußballs in Kirgistan gespielt</em>&#8222;, erinnert die Website. In der Tat brachten die nach Zentralasien evakuierten Fabriken aus dem Westen der Sowjetunion auch eine große Anzahl von sportbegeisterten Arbeitern mit. So begannen lokale Teams in den oberen Ligen der Sowjetunion aufzufallen. Dies gilt insbesondere für Alga Frunse und dem 1967 in Osch, der zweitgrößten Stadt Kirgistans, gegründeten Klub <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alai_Osch">Alai Osch</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="729" height="1024" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/03/1388596538_fottoo-1-729x1024.jpg" alt="" class="wp-image-25929" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/03/1388596538_fottoo-1-729x1024.jpg 729w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/03/1388596538_fottoo-1-214x300.jpg 214w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/03/1388596538_fottoo-1-768x1079.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2021/03/1388596538_fottoo-1.jpg 1068w" sizes="(max-width: 729px) 100vw, 729px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ankündigung für ein Spiel der zweiten Sowjetischen Liga im Jahr 1976: Alga Frunse gegen Wostok Ust-Kamenogorsk (Kasachische SSR). Quelle: <a href="http://www.foto.kg/istoricheskie-dokumenty/2650-chempionat-sssr-po-futbolu.html">foto.kg</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wie die auf postsowjetischen Fußball spezialisierte Website <a href="http://www.futbolgrad.com/kyrgyzstan-the-forgotten-football-federation/">Futbolgrad</a> in Erinnerung ruft, ist die Kirgisische Sozialistische Sowjetrepublik eine von zwei Republiken, die nie in der obersten Liga der UdSSR vertreten waren. Die andere ist Turkmenistan. Alga Frunse schaffte 1967 fast den Aufstieg und beendete die Saison auf Platz 3 der 1. Liga (, die in Wirklichkeit die 2. Liga war). In den letzten Jahren der Sowjetunion spielten sowohl Alga Frunse als auch Alai Osch in der dritten sowjetischen Liga.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kirgistans Fußball seit der Unabhängigkeit: ein Weg voller Hürden</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang der 1990er-Jahre wurde aus Frunse Bischkek und Kirgistan erklärte am 31. August 1991 seine Unabhängigkeit. Der Fußballverband der Kirgisischen Republik wurde weniger als sechs Monate später im <a href="https://twitter.com/kfu_kg/status/1364887075217145856">Februar 1992</a> gegründet und trat 1994 der FIFA und der Asiatischen Fußball-Konföderation (AFC) bei. 2020 erhielt er im Rahmen einer Umstrukturierung den heutigen Namen Kirgisische Fußball-Union.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die kirgisische Meisterschaft kämpften in den ersten Jahren kurzlebige Teams wie <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/FC_Kant-Oil">Kant-Oil Kant</a>, das in den 1990er Jahren während seines dreijährigen Bestehens zwei nationale Meisterschaften gewann, und historische Mannschaften wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alga_Bischkek">Alga Bischkek</a>, dem besten kirgisischen Klub der Sowjetzeit, der aber seit Anfang der 2000er-Jahre keine Meisterschaft mehr gewinnen konnte. Danach wird die Meisterschaft vor allem von Dordoi-Dynamo Naryn (unangefochtener Champion zwischen 2004 und 2009) beziehungsweise <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/FK_Dordoi_Bischkek">Dordoi Bischkek</a> (sechsmal Champion zwischen 2011 und 2020) dominiert – letztendlich ein und demselben Klub, der von der Dordoi-Gruppe finanziert wird, die den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dordoi-Basar">gleichnamigen großen Basar in Bischkek</a> betreibt. Alai Osch schaffte ein bemerkenswertes Comeback in den 2010er-Jahren und gewann vier Titel. Die Erste Liga gehört mit acht Teams zu den kleinsten in der FIFA. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><strong><a href="https://novastan.org/de/kirgistan/das-madchen-das-fusball-spielt-uber-eine-kirgisische-nationalspielerin/">Das Mädchen, das Fußball spielt – Über eine kirgisische Nationalspielerin</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Allgemeinen leidet der Fußball in Kirgistan unter einem Mangel an Mitteln, welcher sich in einigen von <a href="http://www.futbolgrad.com/kyrgyzstan-the-forgotten-football-federation/">Futbolgrad</a> im Jahr 2013 dargelegten Details zeigt: Spiele beginnen um 16.00 Uhr, um die Stromkosten für Flutlicht zu vermeiden. In manchen Fällen waren Spieler nicht in der Lage, am Ende der Spiele ihre Trickots zu tauschen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie der damalige Präsident des Kirgisischen Fußballverbandes Semetej Sultanow 2015 in einem Interview mit <a href="https://rus.azattyk.org/a/26879721.html">Radio Azattyk</a> bemerkte, fehlen vor allem die öffentlichen Mittel:&nbsp;&#8222;<em>Das Budget der Föderation beträgt 250.000 Dollar pro Jahr, die von der FIFA ausgezahlt werden. Kein einziger Som kommt aus der Staatskasse hinzu.</em>&#8220; Diese Situation wirkt sich auch auf die Nationalmannschaft aus, da Spieler das Land aus Perspektivlosigkeit verlassen oder sogar die Staatsbürgerschaft wechseln. So rekrutierte Kasachstan bereits mehrere kirgisische Spieler für seine Nationalmannschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Krisenjahre</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">All diese Faktoren erklären, warum der kirgisische Fußball international leidet. Im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/AFC_Cup">AFC-Cup</a>, dem asiatischen Äquivalent zur Europa League, kämpfen die kirgisischen Klubs um den Einzug in die Gruppenphase, während alle anderen zentralasiatischen Länder dort bereits einen Vertreter stellen. Auch hier ist der Mangel an Mitteln offensichtlicht. &#8222;<em>Der kirgisische Fußball wird nicht monetarisiert und als Produkt verkauft. [&#8230;] In Kirgistan muss auch das Fußball-Marketing entwickelt werden, dann werden die Klubs keine solchen finanziellen Schwierigkeiten haben</em>&#8222;, sagte der Sportjournalist Adilet Temirlanow im August 2020 gegenüber <a href="https://rus.azattyk.org/a/30769409.html">Radio Azattyk</a>. Er erinnert daran, dass kein Verein in Kirgistan einen Gewinn erwirtschaftet.</p>


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<p class="wp-block-paragraph">Ganz anders steht es hingegen um die Nationalmannschaft. Die weißen Falken, wie sie genannt werden, haben geschafft, was den Vereinen nie gelang: sich dem Ausland zu öffnen. Die Herausforderung war riesig. In den 20 Jahren nach der Unabhängigkeit spielte die Nationalmannschaft nicht mehr als 38 Spiele, mit einer Siegquote von 26,3 Prozent. <a href="https://twitter.com/kfu_kg/status/1358358663325503491">Das erste Spiel</a> gewann Kirgistan im Jahr 2016: ein Sieg gegen den Nachbarn Kasachstan in einem Freundschaftsspiel.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="500" data-dnt="true"><p lang="en" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/ThrowbackThursday?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#ThrowbackThursday</a> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/27a1.png" alt="➡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <a href="https://twitter.com/hashtag/AsianCup2019?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AsianCup2019</a> <br> <br>Thriller at Abu Dhabi as Kyrgyzstan <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1f0-1f1ec.png" alt="🇰🇬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> leveled the match at the 91st-minute, only for host nation UAE <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1e6-1f1ea.png" alt="🇦🇪" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> to win it on the 103rd-minute via a penalty to reach the quarter-finals. <a href="https://t.co/pOdcQfpVfu">pic.twitter.com/pOdcQfpVfu</a></p>&mdash; #AsianCup2023 (@afcasiancup) <a href="https://twitter.com/afcasiancup/status/1357248280430850050?ref_src=twsrc%5Etfw">February 4, 2021</a></blockquote><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Noch überraschender ist, dass die Nationalmannschaft 2006 am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/ELF_Cup">ELF-Cup</a> teilnahm, einem Wettbewerb für international nicht anerkannte Teams wie Tibet oder Nordzypern. Kirgistans Auswahl <a href="https://twitter.com/kfu_kg/status/1363893962013081600?s=20">wurde Dritter</a>. Der einzige fußballerische Hoffnungsschimmer dieser Jahre ging von der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Futsal">Futsal</a>-Nationalmannschaft aus, die mit dem <a href="https://twitter.com/kfu_kg/status/1362341389347004417?s=20">dritten Platz</a> bei den Asienmeisterschaften 2005 einen erfolgreicheren Weg einschlug. Dieses Kunststück konnte allerdings nie wiederholt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gute Resultate der Nationalmannschaft</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts ausbleibender Ergebnisse setzte der Verband auf ausländisches Know-how und engagierte mit Sergej Dworjankow (2012-2014) und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Aleksandr_Krestinin">Aleksandr Krestinin</a> (seit 2014) russische Trainer für die Nationalmannschaft. Unter Krestinin, der seit 2017 auch Dordoi Bischkek trainiert, begann die Föderation aktiv Spieler aus dem Ausland zu rekrutieren. Dies gilt insbesondere für in Kirgistan geborene Deutsche wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vitalij_Lux">Vitalij Lux</a> oder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Edgar_Bernhardt">Edgar Bernhardt</a>, aber auch für Spieler aus Ghana wie <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Daniel_Tagoe">Daniel Tagoe</a> oder Elijah Ari.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das kirgisische Nachrichtenportal <a href="https://kaktus.media/doc/385717_nam_est_chem_gorditsia._bolshoy_pyt_kotoryy_proshel_kyrgyzskiy_fytbol.html">Kaktus</a> feststellt, hat sich die Position der kirgisischen Herren-Nationalmannschaft in der <a href="https://www.fifa.com/fifa-world-ranking/associations/association/KGZ/men/">FIFA-Rangliste</a> in den 2010er Jahren erheblich verbessert. Während sie zu Beginn des Jahrzehnts fast auf dem 200. Platz rangierte, ist sie seit 2018 unter die Top 100 gerückt und steht derzeit auf dem 96. Platz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><strong><a href="https://novastan.org/de/kirgistan/fussball-asienmeisterschaft-die-zentralasiatischem-teams-kurz-vor-der-sensation/">Fußball-Asienmeisterschaft: Die zentralasiatischen Teams kurz vor der Sensation</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Infolge der Maßnahmen konnte das Team in der Qualifikation für die WM 2018 einen guten Eindruck hinterlassen, als es lediglich Australien und Jordanien unterlag – zwei Teams, die qualitativ deutlich besser sind. Die Kirgisen erreichten sogar das <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/fussball-asienmeisterschaft-die-zentralasiatischem-teams-kurz-vor-der-sensation/">Achtelfinale des Asiencups 2019</a> und unterlagen er in der Verlängerung mit 2-3 gegen das Gastgeberteam aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dies ist der bisher größte Erfolg der Nationalmannschaft, die derzeit den <a href="https://kfu.kg/ru/otborochnyi-raund-chempionata-mira-2022/show-pages">zweiten Platz</a> in ihrer Qualifikationsgruppe für die Weltmeisterschaft 2022 belegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Frauen-Team, das derzeit auf dem 111. Platz der Weltrangliste steht, ist international noch weniger bekannt. Die Spielerin <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/das-madchen-das-fusball-spielt-uber-eine-kirgisische-nationalspielerin/">Aidana Otorbajewa</a> erhielt jedoch kürzlich den <a href="https://www.fifpro.org/en/community/fifpro-merit-awards/special-recognition-for-aidana-otorbaeva-she-is-a-fifpro-hero">Titel der Heldin</a> der internationalen Föderation der Profispieler-Verbände <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/FIFPro">FIFPro</a> für Ihr Engagement während der Coronavirus-Epidemie.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Clément Clerc-Dubois &amp; Florian Coppenrath<br>Redakteure für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem Französischen von Robin Roth</strong></p>


<p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Russland engagiert sich für Eisenbahnkorridor China &#8211; Kirgistan &#8211; Usbekistan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clerc-Dubois Clément]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2020 10:46:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Uigurische Region]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor seinem R&#xFC;cktritt als Pr&#xE4;sident Kirgistans am 15. Oktober hatte Sooronbaj Dscheenbekow ein Abkommen mit Russland &#xFC;ber das Eisenbahnprojekt zwischen China, Kirgistan und Usbekistan angek&#xFC;ndigt. Im Interview mit dem Radiosender &#x201E;Birintschi Radio&#x201C; hatte Sooronbaj Dscheenbekow am 19. September &#x2013; einen knappen Monat vor seinem R&#xFC;cktritt als Pr&#xE4;sident von Kirgistan &#x2013; mitgeteilt, dass eine Mitwirkung Russlands [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vor seinem Rücktritt als Präsident Kirgistans am 15. Oktober hatte  Sooronbaj Dscheenbekow ein Abkommen mit Russland über das Eisenbahnprojekt zwischen China, Kirgistan und Usbekistan angekündigt.</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="http://www.president.kg/ru/sobytiya/17793_intervyu_prezidenta_sooronbaya_gheenbekova_radiostancii_birinchi_radio">Interview mit dem Radiosender „Birintschi Radio“</a> hatte  <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sooronbai_Dscheenbekow">Sooronbaj Dscheenbekow</a> am 19. September &#8211; einen knappen Monat vor seinem <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/kirgistan-praesident-tritt-zurueck/">Rücktritt als Präsident von Kirgistan</a> &#8211; mitgeteilt, dass eine Mitwirkung Russlands am Eisenbahnprojekt China-Kirgistan-Usbekistan gesichert sei. <em>“Wir haben auf höchster Ebene eine Vereinbarung mit Russland über dessen Teilnahme an diesem Projekt getroffen. Derzeit laufen aktive Verhandlungen zwischen China, Kirgistan, Usbekistan und Russland (im Format drei plus eins)&#8220;</em>, so Dscheenbekow.</p>


<p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Russland soll demnach in die weiteren Verhandlungen an dem Eisenbahnkorridor einbezogen werden. Dies könnte das mehr als 25 Jahre alte Projekt voranbringen, zumal parallel ihm gerade die Corona-Pandemie neue Impulse zu verleihen scheint. Denn der Korridor würde es ermöglichen, Waren schneller von China nach Europa zu transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan:</strong> <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/das-projekt-der-eisenbahnverbindung-zwischen-usbekistan-kirgistan-und-china-wird-wiederbelebt/"><strong>Das Projekt der Eisenbahnverbindung zwischen Usbekistan, Kirgistan und China wird wiederbelebt</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die russische Nachrichtenagentur <a href="https://regnum.ru/news/polit/2788623.html">Regnum</a> hatte schon am 25. November 2019 gemeldet, dass Russland sich politisch für das Projekt engagiere und bereits umgerechnet drei Millionen US-Dollar in Studien investiert habe. Mittlerweile erwägt Russland sogar eine direkte Finanzierung, beispielsweise für den Bau der notwendigen Infrastruktur.</p>



<h3 class="wp-block-heading">In Kirgistan fehlen Schienen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eisenbahnkorridor China-Kirgistan-Usbekistan soll die chinesische Eisenbahn mit der usbekischen Hauptstadt Taschkent verbinden. Diese Bahnstrecke böte dann eine Anschlussmöglichkeit der zentralasiatischen Netze an die ganze Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Linie beginnt in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kaxgar_(Stadt)">Kaschgar</a> in der im Westen Chinas gelegenen Autonomen Uigurischen Region <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Xinjiang">Xinjiang</a> und führt über etwa 165 Kilometer bis zum <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Torugart-Pass">Torugart-Pass</a>. Dieser Streckenteil ist bereits vorhanden. Ab der Grenze aber werden die Güter dann mit Lastwagen durch Kirgistan gefahren, denn auf kirgisischer Seite existieren keine Schienen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="785" height="346" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/10/Capture.png" alt="" class="wp-image-23666" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/10/Capture.png 785w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/10/Capture-300x132.png 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/10/Capture-768x339.png 768w" sizes="(max-width: 785px) 100vw, 785px" /><figcaption>Der geplante Verlauf der Bahnlinie von Kaschgar (China) über den Torugart-Pass sowie die kirgisischen Städte Ösgön und Kara-Suu nach Taschkent (Usbekistan)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Abschnitt von etwa 250 Kilometern Länge in Richtung Westen bis ins <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ferghanatal">Ferganatal</a> nach Usbekistan muss noch gebaut werden. Aber Kirgistan und China haben Schwierigkeiten, sich auf einen genauen Streckenverlauf auf kirgisischem Territorium zu einigen. Laut aktuellem Planungstand würde die Trasse  durch die nördlich von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Osch">Osch</a> gelegenen Städte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ösgön">Ösgön</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karasuu">Kara-Suu</a> führen, bevor sie schließlich Usbekistan erreicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>China sucht Anschluss an Usbekistans Ölfelder</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">China als Initiator des Projekts will auf kürzestem Weg langfristig das Schienennetz nach Afghanistan, in den Iran, in die Türkei und nach Europa ausweiten. Ein großes Interesse hat China an einer Verbindung zum Ölfeld von <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Mingbulak_District">Mingbuloq</a> in Usbekistan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Bruce Pannier 2017 in einem Artikel für <a href="https://www.rferl.org/a/qishloq-ovozi-kyrgyzstan-uzbekistan-china-railway/28713485.html">Radio Free Europe</a> berichtete, wurde jene Förderstätte Mingbuloq überhaupt erst genutzt, als China National Petroleum Corp (CNPC) im Oktober 2008 eine Vereinbarung zur Entwicklung der Nutzung des Ölfelds (bis 2013) unterzeichnete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CNPC schätzt, dass dort mehr als 30 Millionen Tonnen Öl vorhanden sind und Mingbuloq auf Dauer rund 4000 Barrel pro Tag fördern könnte. Diese Menge liegt zwar weit unterhalb des chinesischen Tagesverbrauchs, könnte aber ausgesprochen nah an seinem Staatsgebiet gewonnen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Viele Probleme behindern Fortschritte</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt wurde vor 25 Jahren, wenige Jahre nach dem Zerfall der UdSSR, ins Leben gerufen, aber bis Oktober 2020 nicht umgesetzt. Die Gründe dafür sind vielfältig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste technische Problem liegt in der Spurweiten der Gleise: Die Eisenbahn Kirgistans nutzt eine Spurweite von 1,52 Metern, in China hingegen beträgt sie 1,435 Meter. Eine fehlende Einigung würde eine Umspuren während der Fahrt erfordern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kirgistan hat darüber hinaus das Projekt mehrfach verzögert. Wie Bruce Pannier in einem weiteren Artikel für <a href="https://www.rferl.org/a/kyrgyzstan-the-missing-link-in-china-s-railway-to-uzbekistan-and-beyond/30697016.html">Radio Free Europe</a> betont, sträubt sich Kirgistan aus finanziellen und geografischen Gründen, seinen Teil der Arbeit zu leisten.</p>


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<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2017 <a href="https://www.rferl.org/a/qishloq-ovozi-kyrgyzstan-uzbekistan-china-railway/28713485.html">erklärte</a> Kirgistans damaliger Präsident <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Almasbek_Atambajew">Almasbek Atambajew</a>, dass man gar keine Bahnlinie brauche, die in Kirgistan keinen Halt macht. Gleichzeitig schlug er aber einen längeren Streckenverlauf vor, der kleinere Städte im Norden des Landes anschließen würde. Diese Verbindung würde einschließlich Tunnel und Brücken das Gesamtbudget um 1,5 Milliarden US-Dollar (1,2 Milliarden Euro) erhöhen &#8211; eine unrealistische Summe angesichts des aktuellen Budgets von 1,3 Milliarden Dollar (1,1 Milliarden Euro), das vor allem von China bezahlt wird. Der Einstieg Russlands könnte nun vielleicht Neuverhandlungen zugunsten Kirgistans ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch auch Sorgen anderer Art verlangsamten das Projekt. Wie das kirgisische Nachrichtenportal <a href="https://www.timesca.com/index.php/news/26-opinion-head/22673-china-kyrgyzstan-uzbekistan-road-rail-connection-launched-amid-violent-border-clashes">Times of Central Asia</a> unterstreicht, waren trotz aller Bemühungen um eine Zusammenarbeit der Regierungen auch die verschiedenen <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/toter-und-verletzter-durch-schuesse-an-grenze-zwischen-tadschikistan-kirgistan/">Grenzkonflikte</a> seit 2017 ein weiteres Hindernis für die Entwicklung.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fragwürdige russische Beteiligung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der Uneinigkeit der bisherigen Partner ist schwer zu sagen, inwieweit der Einstieg eines vierten Landes, das nicht direkt mit der Bahnlinie verbunden ist, das Projekt wiederbeleben kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem aber bleibt eine Frage unbeantwortet: Warum sollte Russland seine Expertise und Mittel einbringen, wenn es keinen direkten wirtschaftlichen Nutzen aus dem Projekt zu ziehen scheint? Denn als Alternativroute nach Peking könnte das Projekt dem derzeitigen Monopol Russlands für den Transitverkehr chinesischer Fracht in Richtung Europa starke Konkurrenz machen. </p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Clément Clerc-Dubois, Redakteur für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem </strong><a href="https://novastan.org/fr/economie/la-russie-sengage-dans-la-voie-ferree-chine-kirghizstan-ouzbekistan/"><strong>Französischen</strong></a><strong> von Robin Roth</strong></p>


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		<title>Tausende Moscheen in der Uigurischen Region Xinjiang zerstört</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clerc-Dubois Clément]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2020 15:39:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Uigurische Region]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Moscheen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laut dem Bericht eines australischen Think-Tanks wurden in den letzten drei Jahren Tausende Moscheen in der Autonomen Uigurischen Region Xinjiang zerst&#xF6;rt. Die Zahl der Moscheen in der Region ist damit auf dem niedrigsten Stand seit der chinesischen Kulturrevolution im Jahr 1966. Tausende Moscheen im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang sind in wenigen Jahren besch&#xE4;digt oder zerst&#xF6;rt [&#x2026;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Laut dem Bericht eines australischen Think-Tanks wurden in den letzten drei Jahren Tausende Moscheen in der Autonomen Uigurischen Region Xinjiang zerstört. Die Zahl der Moscheen in der Region ist damit auf dem niedrigsten Stand seit der chinesischen Kulturrevolution im Jahr 1966.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tausende Moscheen im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Xinjiang">Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang</a> sind in wenigen Jahren beschädigt oder zerstört worden. Dies geht es aus dem <a href="https://www.aspi.org.au/report/cultural-erasure">Bericht</a> „Cultural Erasure“ hervor, der am 24. September vom überparteilichen Think-Tank Australian Strategic Policy Institute (ASPI) veröffentlicht wurde. In seiner Studie verwendete ASPI Satellitendaten, um eine genaue Kartierung der Zerstörung und Beschädigung religiöser und kultureller Stätten in der nordwestchinesischen Region zu erstellen. Seit 2017 ist demnach die Zahl der Moscheen in der Region so niedrig, wie sie es seit der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturrevolution">Kulturrevolution</a> von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mao_Zedong">Mao Zedong</a> nicht war.</p>


<p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">So wurden nach Schätzungen des Think-Tanks etwa 16.000 Moscheen (65 Prozent der Gesamtzahl in der Region) beschädigt. Davon wurde die Hälfte vollständig zerstört und das Land als Brache zurückgelassen. Darüber hinaus wurden andere religiöse Stätten wie Schreine oder Friedhöfe abgerissen oder eingeebnet. Die überwiegende Mehrheit dieser Maßnahmen hat seit 2017 stattgefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die größte Moschee Chinas: zerstört und dann wiederaufgebaut</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum damaligen Zeitpunkt hatte die chinesische Regierung auch begonnen, eine Politik der <a href="https://novastan.org/de/uigurische-region/warum-die-umerziehungslager-in-xinjiang-nicht-nur-muslime-bedrohen/">massenhaften Internierung</a> von UigurInnen und anderen turksprachigen und muslimischen Gruppen in der Region umzusetzen. Heute sollen diese &#8222;Rehabilitationszentren&#8220; laut Peking offiziell <a href="https://www.bbc.com/news/world-asia-china-54195325">mehr als 1,3 Millionen Menschen</a> beherbergen. KritikerInnen bezeichnen dieses Vorgehen als einen kulturellen Genozid.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="521" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/10/1-1536x782-1-1024x521.jpg" alt="" class="wp-image-23467" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/10/1-1536x782-1-1024x521.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/10/1-1536x782-1-300x153.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/10/1-1536x782-1-768x391.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/10/1-1536x782-1-1300x662.jpg 1300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/10/1-1536x782-1.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Eine Grafik des ASPI-Berichts zeigt die Zahl der Moscheen in Xinjiang seit 1955</figcaption></figure>


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<p class="wp-block-paragraph">Ergänzt wird der ASPI-Bericht durch Feldanalysen mit weiteren Details. Mehrere Moscheen in der Region wurden demnach erst zerstört, aber dann in viel kleinerer Form wiederaufgebaut. Die beiden großen Städte der Region, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ürümqi">Ürümqi</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kaxgar_(Stadt)">Kaschgar</a>, blieben jedoch verschont. Der Bericht betont jedoch bezugnehmend auf Berichte der wenigen TouristInnen in der Region, dass die meisten Moscheen in diesen beiden Städten für die Öffentlichkeit geschlossen oder für andere Zwecke umgenutzt würden. Damit dienen sie also eher als sogenannte &#8222;Potemkinsche Dörfer&#8220; und nicht unbedingt als echte religiöse Orte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/uigurische-region/renovieren-auf-xinjiang-art-wie-chinesische-investitionen-das-alte-kaschgar-zerstoeren/"><strong>Renovieren auf Xinjiang-Art – Wie chinesische Investitionen das alte Kaschgar zerstören</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Des Weiteren betont ASPI, dass die Zerstörung des kulturellen Erbes Xinjiangs nur die Fortsetzung der absichtlichen Schändung und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sinisierung">Sinisierung</a> ist, die die chinesische Regierung seit Jahren begeht. Der australische Think-Tank ruft dazu auf, dass alle Regierungen der Welt Druck ausüben und alle chinesischen Kulturveranstaltungen durch die internationale Gemeinschaft boykottiert werden sollten. Außerdem fordern die VerfasserInnen des Berichts eine Untersuchung von Seiten der UNESCO.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Clément Clerc-Dubois, Redakteur für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem </strong><a href="https://novastan.org/fr/region-ouighoure/region-ouighoure-des-milliers-de-mosquees-recemment-detruites/"><strong>Französischen</strong></a><strong> von Robin Roth</strong></p>


<p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p>
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		<title>Toter und Verletzter durch Schüsse an Grenze zwischen Tadschikistan &#8211; Kirgistan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Clerc-Dubois Clément]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2020 08:33:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Ferganatal]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzkonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Woruch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 6. August ist es in der N&#xE4;he der tadschikischen Enklave Woruch erneut zu einem Schusswechsel gekommen. Ein tadschikischer Zivilist wurde get&#xF6;tet. Ein kirgisischer Grenzw&#xE4;chter verletzt. Beide Staaten f&#xFC;hrten umgehend zwei getrennte Untersuchungen der Vorf&#xE4;lle durch. Neue Spannungen halten die Grenzregion zwischen Tadschikistan und Kirgistan in Atem. Wie die tadschikische staatliche Nachrichtenagentur Khovar berichtet, ist [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am 6. August ist es in der Nähe der tadschikischen Enklave Woruch erneut zu einem Schusswechsel gekommen. Ein tadschikischer Zivilist wurde getötet. Ein kirgisischer Grenzwächter verletzt. Beide Staaten führten umgehend zwei getrennte Untersuchungen der Vorfälle durch.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neue Spannungen halten die Grenzregion zwischen Tadschikistan und Kirgistan in Atem. Wie die tadschikische staatliche Nachrichtenagentur <a href="https://khovar.tj/rus/2020/05/zayavlenie-press-tsentra-pogranichnyh-vojsk-gknb-respubliki-tadzhikistan-2/">Khovar</a> berichtet, ist am 6. August ein tadschikischer Dorfbewohner aus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Woruch">Woruch</a>, einer tadschikischen Enklave auf kirgisischem Gebiet, durch Schüsse getötet worden. Abgegeben wurden sie von kirgisischer Seite. Beide Länder berichten, dass auch ein kirgisischer Grenzsoldat bei dem Schusswechsel verletzt worden sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles begann, als dem 65-jährigen tadschikischen Staatsangehörigen Wohid Wahhobow gegen vier Uhr morgens von kirgisischer Seite ins Bein geschossen wurde. Laut dem kirgisischen Nachrichtenportal <a href="https://24.kg/proisshestvija/161834_intsident_nagranitse_storonyi_samostoyatelno_provedut_rassledovaniya/">24.kg</a> starb er kurz darauf, ohne dass der Schütze identifiziert und der Grund für den Schuss geklärt wurde.</p>


<p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Stunde später schossen Unbekannte aus der tadschikischen Enklave mit einem Jagdgewehr auf einen kirgisischen Grenzschützer. Dieser wurde am Arm verletzt, ist aber nach Informationen der russischen Tageszeitung <a href="https://rg.ru/2020/08/07/na-kirgizsko-tadzhikskoj-granice-proizoshel-incident-s-primeneniem-oruzhiia.html">Rossijskaja Gazeta</a> außer Lebensgefahr.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Lage ist wieder unter Kontrolle</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="http://gps.gov.kg/2020/08/06/%d0%b8%d0%b4%d0%b5%d1%82-%d0%b2%d1%81%d1%82%d1%80%d0%b5%d1%87%d0%b0-%d0%bf%d0%be-%d0%b8%d0%bd%d1%86%d0%b8%d0%b4%d0%b5%d0%bd%d1%82%d0%b0%d0%bc-%d0%bd%d0%b0-%d0%b3%d1%80%d0%b0%d0%bd%d0%b8%d1%86%d0%b5/">kirgisische Grenzschutzdienst</a> beschreibt die Situation mittlerweile wieder als stabil. In Verhandlungen erzielten lokale Behörden und Vertreter des Grenzschutzes eine Einigung darüber, zwei einseitige Untersuchungen zu den Vorfällen &#8211; der Verletzung des kirgisischen Grenzsoldaten und dem Tod des tadschikischen Staatsangehörigen &#8211; einzuleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Tod des tadschikischen Bürgers haben die kirgisischen Grenzbehörden allerdings <a href="http://gps.gov.kg/2020/08/06/%d0%b8%d0%bd%d1%86%d0%b8%d0%b4%d0%b5%d0%bd%d1%82-%d0%bd%d0%b0-%d0%b3%d1%80%d0%b0%d0%bd%d0%b8%d1%86%d0%b5/">in keiner Weise erwähnt</a>, bevor die Verhandlungen zwischen den verschiedenen Behörden stattfanden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Regelmäßige Auseinandersetzungen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kirgistan und Tadschikistan teilen sich eine Grenze von 976 Kilometern, von denen aber nur 504 Kilometer delimitiert sind. Die verbleibenden Kilometer sind Gegenstand regelmäßiger Konflikte. Gleiches gilt für einige Abschnitte an der usbekisch-kirgisischen Grenze. Die Konflikte sind hauptsächlich mit Wasser, Weiden und Agrarland verbunden. Beteiligte Akteure greifen immer wieder zu Waffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass das Problem so lange besteht, liegt auch daran, dass sich die beiden Staaten <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/grenzkonflikt-zwischen-tadschikistan-und-kirgistan-eine-herausforderung-fuer-die-regionale-kooperation/?noredirect=de_DE">nicht auf die verwendeten Referenzdokumente einigen können</a>. Während Tadschikistan sich auf Karten aus den Jahren 1924-1927 stützt, welche Woruch als tadschikisches Gebiet einschließen, verweist Kirgistan auf Dokumente aus dem Jahr 1950.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="550" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/enclaves-1024x550.png" alt="" class="wp-image-22943" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/enclaves-1024x550.png 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/enclaves-300x161.png 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/enclaves-768x413.png 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/enclaves.png 1273w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Enklaven im kirgisischen Teil des Ferganatals</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit mehreren Jahren häufen sich nun die Auseinandersetzungen zwischen Kirgistan und seinen tadschikischen und usbekischen Nachbarn. Allein im Mai 2020 hatte es in der Region vier Zusammenstöße gegeben. So kam es am 1. Mai zu einem Zwischenfall, als rund 60 BewohnerInnen des Bezirks <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/So%CA%BBx">So´x</a>, einer usbekischen Enklave im Süden Kirgistans, Weiden auf der kirgisischen Seite der Grenze besetzen wollten. Als die kirgisischen Grenzschützer sie aufforderten, das Gelände zu verlassen, weigerten wie sich zunächst. Sie warfen Steine auf die Grenzschützer, die mit mehreren Schüssen in die Luft antworteten. Die DorfbewohnerInnen zogen sich schließlich zurück.</p>


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<p class="wp-block-paragraph">Am <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/mehrere-verletzte-bei-gewaltsamen-zusammenstoessen-an-der-tadschikisch-kirgisischen-grenze/?noredirect=de_DE">8. Mai</a> wurden tadschikische Grenzschützer durch Schüsse verletzt. Daraufhin schossen sie mit Mörsern zurück und verletzten damit drei kirgisische Soldaten. Die Schilderungen beider Lager weichen voneinander ab. Aber es scheint erwiesen, dass ein Streit über etwa 50 Hektar Land die Ursache für die Gewalt war. Am <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/19-jaehriger-grenzsoldat-an-der-tadschikisch-kirgisischen-grenze-verletzt/?noredirect=de_DE">24. Mai</a> führte ein Streit um Weiden an der tadschikisch-kirgisischen Grenze erneut zu einem Schusswechsel zwischen Grenzschützern. Auch hier unterschieden sich die Darstellungen beider Seiten wesentlich. Ein 19-jähriger tadschikischer Soldat wurde durch Schüsse verletzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/dutzende-verletzte-und-mehrere-niedergebrannte-haeuser-bei-ausschreitungen-an-der-kirgisisch-usbekischen-grenze/">31. Mai</a> führte schließlich ein Zusammenstoß zwischen KirgisInnen und UsbekInnen zu Dutzenden Verletzten sowie zu mehreren verbrannten Häusern. Die DorfbewohnerInnen bewarfen sich zunächst gegenseitig mit Steinen, bevor mindestens ein Haus auf usbekischer Seite und zwei auf kirgisischer Seite in Flammen aufgingen. Die Zusammenstöße, die einen Großteil des Tages dauerten, forderten Dutzende Verletzte auf beiden Seiten. Eine nicht demarkierte Wasserquelle war Ursache des Konflikts.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/dutzende-verletzte-und-mehrere-niedergebrannte-haeuser-bei-ausschreitungen-an-der-kirgisisch-usbekischen-grenze/">Dutzende Verletzte und mehrere niedergebrannte Häuser bei Ausschreitungen an der kirgisisch-usbekischen Grenze</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz zahlreicher Diskussionen können sich die Länder in der Frage der Enklaven und Grenzen nicht einigen. Diese Hinterlassenschaften der sowjetischen Politik stehen im Mittelpunkt zahlreicher Debatten, um Konflikte zu vermeiden und den Zugang zu knappen Ressourcen zu erleichtern. Im Februar dieses Jahres wurde <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/kann-ein-gebietsaustausch-den-grenzkonflikt-zwischen-tadschikistan-und-kirgistan-beilegen/?noredirect=de_DE">ein territorialer Austausch zwischen Kirgistan und Usbekistan erneut ins Gespräch gebracht</a>. Diese Information wurde jedoch schnell von den kirgisischen Behörden dementiert.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Clément Clerc-Dubois, Redakteur für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem <a href="https://novastan.org/fr/kirghizstan/un-mort-et-un-blesse-lors-dun-affrontement-a-la-frontiere-tadjiko-kirghize/">Französischen</a> von Robin Roth</strong></p>


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