{"id":985,"date":"2015-10-27T12:00:00","date_gmt":"2015-10-27T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=985"},"modified":"2016-10-06T13:40:57","modified_gmt":"2016-10-06T11:40:57","slug":"tadschikistan-von-der-uberschwemmung-zur-transportkrise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/tadschikistan\/tadschikistan-von-der-uberschwemmung-zur-transportkrise\/","title":{"rendered":"Tadschikistan: Von der \u00dcberschwemmung zur Transportkrise"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><em><strong>Die &#xDC;berschwemmungen in Zentralasien im Juli diesen Jahres verdeutlichen, wie dramatisch das Fehlen von robusten Wasser-Management Ma&#xDF;nahmen und Fr&#xFC;hwarnsystemen sein kann. Tadschikistan ist am schlimmsten betroffen. Das Land besteht zu 93% aus Gebirge, was die Gefahr von Lawinen und sintflutartigen &#xDC;berschwemmungen massiv erh&#xF6;ht. Dutzende H&#xE4;user wurden zerst&#xF6;rt und noch mehr Menschen kamen ums Leben. <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Am 16. Juli 2015 begrub eine gro&#xDF;e Schlammlawine Teile des Dorfes Barsem im Gund-Tal ungef&#xE4;hr 16km &#xF6;stlich der Stadt Chorugh mitten in der tadschikischen Bergregion Berg-Badachschan, die touristischste Region des Landes entlang des Pamir Highway.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Schlamm rutschte in den Fluss Gund, staute diesen zu einem See und unterbrach damit die Hauptstra&#xDF;e, welche entlang des Flusses verl&#xE4;uft. Die Schlammlawine bei Barsem wurde durch eine Periode starker Regenf&#xE4;lle und extrem hoher Temperaturen ausgel&#xF6;st, welche Gletscher und Schnee schneller als gew&#xF6;hnlich zum Schmelzen brachten. Demnach war der Vorfall in Barsem nur einer von vielen &#xDC;berschwemmungsbedingten Vorkommnissen im Pamir-Gebirge. So wurden beispielsweise mehrere Br&#xFC;cken entlang des Pamir Highways einfach weggeschwemmt. 1100 EinwohnerInnen wurden so abgeschnitten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die <u><a href=\"http:\/\/www.eurasianet.org\/node\/74351\">Regierung ist bei dem Umgang mit Notf&#xE4;llen<\/a><\/u> in der Pamir-Region auf die NGO Aga Khan Development Network (<u><a href=\"http:\/\/www.akdn.org\/\">AKDN<\/a><\/u>) angewiesen &#x2013; die Beziehung ist jedoch angespannt. Der Aga-Khan ist das geistige Oberhaupt der Ismaeliten, einer in Berg-Badachschan stark vertretenen schiitischen Minderheit. Einerseits &#xFC;bernimmt AKDN gro&#xDF;e Verantwortungen bez&#xFC;glich Bildung und Wirtschaft in der Pamir-Region, andererseits f&#xFC;rchtet die Regierung eine Abspaltung der semi-autonomen Region Berg-Badachschan. 2012 kam es dort zuletzt zu <u><a href=\"http:\/\/www.rferl.org\/content\/tajikistan-explainer-gorno-badakhshan\/25403342.html\">milit&#xE4;rischen Auseinandersetzungen<\/a><\/u> zwischen lokalen Oppositionellen und der Regierung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lesen Sie auch: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/articles\/tadschikistan-forschungsreise-endet-in-gefngnis\">Tadschikistan &#x2013; Forschungsreise endet im Gef&#xE4;ngnis<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x201E;Die gef&#xE4;hrdete Bev&#xF6;lkerung auf der betroffenen Seite ist durch die Regierung und die Helikopter &#x2013; die einzige Transportm&#xF6;glichkeit w&#xE4;hrend der ersten Tage &#x2013; von Aga Khan Development Network nach Chorugh evakuiert worden und schlie&#xDF;lich in das Dorf Manem gebracht worden, wo ein Zufluchtsort und ein Zeltcamp errichtet wurden&#x201C;, berichtete Idris Jonmamadov, Sprecher des AKDN Notfallschutzzentrums.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das <u><a href=\"http:\/\/untj.net\/files\/Publications\/DRMP\/Disaster_Situation_reports\/2015\/Situation_Report4-GBAO_REVISED.pdf\">UN-Team f&#xFC;r Notfalleinsch&#xE4;tzung und &#x2013;koordination<\/a><\/u> (REACT, Rapid Emergency Assessment and Coordination Team) sch&#xE4;tze, dass mehr als 80% der Gemeinden in der Region in den folgenden Tage ohne Strom leben mussten. W&#xE4;hrend die Medien &#xFC;ber die &#xDC;berschwemmungen und akute Rettungsaktionen berichteten, wurde nur sehr wenig &#xFC;ber die weitere <u><a href=\"http:\/\/cesmi.info\/wp\/?p=1161\">sozio-&#xF6;konomische Bedeutung des Desasters<\/a><\/u> geschrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ende September war der Schlammsee noch immer einige Kilometer lang. In solchen Bedingungen sind die Menschen auf Gummiboote angewiesen, welche als F&#xE4;hren genutzt werden. Um den provisorischen Ankerplatz zu erreichen, muss man an einem steilen Hang entlang klettern und einem gef&#xE4;hrlich schmalen Pfad hoch &#xFC;ber dem See folgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img decoding=\"async\" style=\"height: 400px;width: 600px\" src=\"\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/old\/img\/1014\/people_carrying_daily_necessities_on_their_way_to_the_rubber_boat._kopie.jpeg\" alt=\"&#xFC;berschwemmung Tadschikistan\"\/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die meisten Menschen tragen hierbei schwere S&#xE4;cke, die mit ihren t&#xE4;glichen Bedarfsg&#xFC;tern gef&#xFC;llt sind. Da die Boote nur unregelm&#xE4;&#xDF;ig fahren und der Platz knapp ist, brechen Streitigkeiten bei der Platzvergabe aus: Ordnungsh&#xFC;ter schicken einige der Menschen auf den Bergpfad, wodurch sie den See vollst&#xE4;ndig umgehen m&#xFC;ssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Von der &#xDC;berschwemmung zur logistischen Krise<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die unmittelbaren Probleme wirken zwar kontrollierbar und der Vorsitz Barsems und die Bauarbeiter sind zuversichtlich, dass der Pamir Highway fr&#xFC;her oder sp&#xE4;ter wieder befahrbar ist, doch der Vorfall f&#xFC;hrte zu einer ganzen Reihe von Konsequenzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Schlammlawine bei Barsem blockiert einen Teil des Highways, der von tadschikischen Lastwagen genutzt wird, um chinesische Waren von der Grenze in den &#xF6;stlichen Pamirbergen nach Duschanbe zu transportieren. Dutzende von Schwerlastern steckten wochenlang im Pamir-Gebirge fest. Als alternative Route in die Hauptstadt Tadschikistans, versuchten einige Logistikunternehmen den Umweg &#xFC;ber Kirgistan. Doch die kirgisischen Beh&#xF6;rden waren unwillig den meistens &#xFC;berladenden 60-Tonnen Lastwagen die Erlaubnis zur Durchreise zu erteilen und informelle Abmachungen waren zu teuer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Da die Route &#xFC;ber Kirgistan ausgeschlossen war, versuchten viele Unternehmen ihre Laster durch das Wakhan-Tal in Afghanistan zu schicken. Die unbefestigte Stra&#xDF;e durch Wakhan ist jedoch nicht f&#xFC;r schwere Fahrzeuge geeignet und viele Laster blieben im Schlamm stecken und mussten tagelang warten, bis sie herausgezogen werden konnten und Bulldozer die Stra&#xDF;e frei machten. Als die tadschikische Regierung ihren Fokus auf das Dorf Barsem legte, entschieden ungef&#xE4;hr zwanzig Logistikunternehmen, deren LkWs steckenblieben, sich eigenst&#xE4;ndig um das Problem zu k&#xFC;mmern. Sie liehen Ausr&#xFC;stung, stellten Arbeitskr&#xE4;fte ein und begannen, die Wakhanstra&#xDF;e auszubauen, sodass die in China hergestellten Lastwagen passieren k&#xF6;nnen. &#x201E;Wir haben die Verpflichtung dies zu tun&#x201C;, sagt ein junger Logistikmanager. &#x201E;Die Schule beginnt bald und die Eltern in Duschanbe m&#xFC;ssen neue Kleidung f&#xFC;r ihre Kinder kaufen&#x201C;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img decoding=\"async\" style=\"height: 400px;width: 600px\" src=\"\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/old\/img\/1014\/at_several_points_of_the_wakhan_route_trucks_had_to_wait_for_days_for_the_road_to_be_cleared_before_being_able_to_proceed_to_dushanbe.1.jpeg\" alt=\"Wakhan Tadschikistan LkW\"\/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Seit dem 08. August rumpelt jeden Tag eine steigende Zahl von Schwerlastern durch den Wakhan. Sie lassen eine st&#xE4;nde Staubwolke zur&#xFC;ck und zerst&#xF6;rte Bew&#xE4;sserungskan&#xE4;le in den D&#xF6;rfern, die durchfahren werden. Die Reparatur dieser Sch&#xE4;den wird jedoch den Dorfbewohnern &#xFC;berlassen. Was die LkWs nicht zur&#xFC;cklassen sind die chinesischen Waren, die sie transportieren. Diese werden direkt den Gro&#xDF;m&#xE4;rkten in Duschanbe geschafft und von dort bringen sie lokale H&#xE4;ndler zur&#xFC;ck in die Pamir-Region. Der Handel mit China wird haupts&#xE4;chlich von Gro&#xDF;h&#xE4;ndlern aus Duschanbe betrieben, da es die Kosten f&#xFC;r Visa, Fahrt und Verzollung f&#xFC;r Verk&#xE4;ufer der Pamir-Region erschweren, &#xFC;berhaupt Profit zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Geopolitische Komplikationen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dar&#xFC;ber hinaus ist die aktuelle Mobilit&#xE4;tskrise wegen der &#xDC;berschwemmungen aufgrund geopolitischer Entwicklungen noch versch&#xE4;rft. Im Mai des Jahres trat Kirgistan nach langer &#xDC;berlegung der Eurasischen Wirtschaftsunion (EEU) mit Russland, Kasachstan, Belarus und Armenien bei. Tadschikistan dagegen ist noch kein Mitglied. Insbesondere im Murghob-Distrikt, welcher haupts&#xE4;chlich die Kirgisischsprachigen, &#xF6;stlichen Teile der Pamir-Region umfasst, erschwert die neue Zollordnung das Leben zunehmend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lesen Sie auch: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/articles\/zollgrenzen-zwischen-kirgistan-und-kasachstan-sind-offen\">Zollgrenzen zwischen Kirgistan und Kasachstan sind offen<\/a>&#xA0;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Obwohl es an der kirgisischen Grenze noch die M&#xF6;glichkeit zum Verhandeln gibt, haben informelle Geb&#xFC;hren f&#xFC;r Reisende und Waren entscheidend zugenommen. Und nun, da der Pamir Highway als Hauptverbindung nach Chorugh und Duschanbe blockiert ist, wird die Abh&#xE4;ngigkeit der Region von Lieferungen aus Osch, in S&#xFC;dkirgistan, sogar noch hervorgehoben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Noch sind die Ladenbesitzer in Murghob nicht allzu besorgt &#xFC;ber die derzeitige Warenknappheit, aber die Situation wird eindeutig komplizierter. W&#xE4;hrend viele Menschen in Murghob darauf hoffen, dass auch Tadschikistan bald der EEU beitritt und dann alle Schwierigkeiten an der Kirgisisch-tadschikischen Grenze Vergangenheit sind, spielen noch weitere Faktoren hinein. Besonders die Abh&#xE4;ngigkeit von Geld&#xFC;berweisungen aus Russland spr&#xE4;che f&#xFC;r einen EEU Beitritt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lesen Sie auch: <\/strong><u><strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/articles\/russlands-reize-schwinden-fur-tadschikische-migranten\">Russlands Reize schwinden f&#xFC;r tadschikische Migranten<\/a><\/strong><\/u><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es bleibt abzuwarten, ob die Mobilit&#xE4;tskrise nur tempor&#xE4;r ist oder ob es eine weitere Belastung zu der sowieso schon angespannten &#xF6;konomischen Situation bleibt. Auch was mit dem See selbst passiert, bleibt zun&#xE4;chst unklar. Eindeutig ist nur, dass die &#xDC;berschwemmungen und die neuen Zollordnungen der EEU verdeutlichen, wie sehr diese Region auf fragile Verbindungen nach Au&#xDF;en angewiesen ist. Die Langzeitsch&#xE4;den k&#xF6;nnen ohne internationale Unterst&#xFC;tzung kaum bew&#xE4;ltigt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x201C;Insgesamt haben das Wasser- und Energieversorgungssystem, das Transportsystem und die soziale Infrastruktur des Landes, nach ersten Einsch&#xE4;tzungen, einen Schaden von ungef&#xE4;hr 100 Millionen Dollar&#x201C; erkl&#xE4;rt der Au&#xDF;enminister Tadschikistans in einer Stellungsnahme, um Hilfe zu akquirieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Initiative f&#xFC;r die Entwicklung effizienter und koh&#xE4;renten Mechanismen zum Katastrophenschutz in Tadschikistan ist von internationalen Organisationen angef&#xFC;hrt worden, w&#xE4;hrend die Regierung ihre Priorit&#xE4;ten oft anderswo setzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der tadschikische Pr&#xE4;sident Emomali Rahmon versprach am 22. Juli, dass alle komplett zerst&#xF6;rten H&#xE4;user bis November wieder aufgebaut werden und die betroffenen Familien 1,500 Dollar erhalten. Was getan werden kann, um die Auswirkung solcher Vorf&#xE4;lle in der Zukunft zu minimieren, bliebt offen. Eine <u><a href=\"http:\/\/www.eurasianet.org\/node\/74321\">&#xF6;ffentliche Debatte<\/a><\/u> &#xFC;ber den mangelnden Notfallschutz gibt es nicht &#x2013; m&#xF6;glicherweise da alle Regierungskritischen im Gef&#xE4;ngnis sitzen oder zum Schweigen ermutigt worden sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<\/p><p style=\"text-align: justify\"><em><strong>Dieser Artikel <a href=\"http:\/\/cesmi.info\/wp\/?p=1161\">basiert auf einem Artikel<\/a> von Carolin Maertens und Martin Saxer bei der Zentraleuraischen&#xA0;Forscher- und Medieninitiative (CESMI).&#xA0;<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>&#xDC;bersetzung aus dem Englischen und Erg&#xE4;nzungen:<br>\nClara Koschies<\/strong><\/p>\n<p><!-- Begin MailChimp Signup Form --><\/p>\n<p><!--End mc_embed_signup--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die &#xDC;berschwemmungen in Zentralasien im Juli diesen Jahres verdeutlichen, wie dramatisch das Fehlen von robusten Wasser-Management Ma&#xDF;nahmen und Fr&#xFC;hwarnsystemen sein kann.<\/p>\n","protected":false},"author":269,"featured_media":986,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[1360,1361,1366,1294,1365],"coauthors":[1274],"class_list":["post-985","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tadschikistan","tag-gbao","tag-krise","tag-natur","tag-tadschikistan","tag-transport"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/985","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/269"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=985"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/985\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/986"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=985"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=985"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=985"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=985"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}