{"id":9779,"date":"2017-07-18T22:55:28","date_gmt":"2017-07-18T20:55:28","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=9779"},"modified":"2017-07-19T15:10:34","modified_gmt":"2017-07-19T13:10:34","slug":"die-festung-pischpek-spaziergang-in-die-vergangenheit-bischkeks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/die-festung-pischpek-spaziergang-in-die-vergangenheit-bischkeks\/","title":{"rendered":"Die Festung Pischpek: Spaziergang in die Vergangenheit Bischkeks"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>Bischkek war schon eine Pflichtstation auf der Seidenstra&#xDF;e, bevor die Festung Pischpek 1825 erbaut wurde und anschlie&#xDF;end in die H&#xE4;nde des Zaristischen Russlands fiel. Eine Reise in die Vergangenheit eines der &#xE4;ltesten Orte der Hauptstadt Kirgistans.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Was ist aus der Festung Pischpek geworden? Was ist von den ersten Kapiteln der Geschichte Bischkeks geblieben?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Trotz der rasanten Urbanisierung der kirgisischen Hauptstadt ist es immer noch m&#xF6;glich, Spuren des ehemaligen Gel&#xE4;ndes der Festung Pischpek zu finden. Das Gel&#xE4;nde ist heute bekannt unter dem Namen <a href=\"https:\/\/ru.wikipedia.org\/wiki\/%D0%9A%D1%83%D0%B7%D0%BD%D0%B5%D1%87%D0%BD%D0%B0%D1%8F_%D0%BA%D1%80%D0%B5%D0%BF%D0%BE%D1%81%D1%82%D1%8C_(%D0%91%D0%B8%D1%88%D0%BA%D0%B5%D0%BA)\"><u>Kutsnetshnaia Krepost<\/u><\/a>, was wortw&#xF6;rtlich &#x201E;die Festung des Schmieds&#x201C; bedeutet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Um es zu finden, ist eine Wegbeschreibung hilfreich: Man folgt der Sultan Ibraimov- Stra&#xDF;e nach Norden, kommt am Platz des Sieges vorbei, sowie an dem alten Restaurant Naryn, das <a href=\"https:\/\/ru.sputnik.kg\/society\/20170523\/1033488338\/zdanie-restorana-naryn-snesut.html\">kurz vor dem Abriss<\/a> steht, und kreuzt schlie&#xDF;lich die Verkehrsader Jibek Jolou mit ihrem unaufh&#xF6;rlichen Fluss von Autos und Fu&#xDF;g&#xE4;ngern. Die Strasse Ibraimov &#xE4;ndert ihr Bild allm&#xE4;hlich und wird zum Str&#xE4;&#xDF;chen, das sich zwischen die H&#xE4;user schl&#xE4;ngelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Stra&#xDF;e Kutsnetshnaia Krepost, die nur noch aus gestampfter Erde besteht, folgt man einige hundert Meter bis zu einem kahlen H&#xFC;gel. Dieser H&#xFC;gel, mit seiner ovalen Form und seinen 100 bis 150 Metern H&#xF6;he, ist das historische Herz Bischkeks. Heute ist es ein abgelegener und verlassener Ort, der als verruchte Gegend bekannt ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-9782\" src=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/2.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1536\" srcset=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/2.jpg 2560w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/2-300x180.jpg 300w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/2-768x461.jpg 768w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/2-1024x614.jpg 1024w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/2-1300x780.jpg 1300w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\"\/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Eine bewegte Geschichte<br>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der H&#xFC;gel liegt unweit der M&#xFC;ndungen der Fl&#xFC;sse <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tsch%C3%BCi_(Fluss)\">Tsch&#xFC;i <\/a>(heutzutage flie&#xDF;t er in einem Kanal) und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alam%C3%BCd%C3%BCn\">Alam&#xFC;d&#xFC;n<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Einige Arch&#xE4;ologen vermuten, dass die &#x201C;Festung des Schmieds&#x201D; auf eine sogdische Stadt im 7. Jahrhundert namens Djoul zur&#xFC;ckgeht (die Sogdier waren ein historisches iranisches Volk in Zentralasien, Anm. d. Red.), die in den Reiseberichten arabischer Reisender zu jener Zeit erw&#xE4;hnt wurde. Obwohl es Zweifel bez&#xFC;glich der Lage jener Stadt gibt, haben mehrere Ausgrabungen zwischen 1926 und 1950 auf dem Gel&#xE4;nde der Festung eine Anzahl an Artefakten zu Tage gebracht, die die Kontinuit&#xE4;t der Besiedelung &#xFC;ber mehrere historische Epochen hinweg belegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-9783\" src=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/3.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1536\" srcset=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/3.jpg 2560w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/3-300x180.jpg 300w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/3-768x461.jpg 768w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/3-1024x614.jpg 1024w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/3-1300x780.jpg 1300w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\"\/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde der Ort durch die Invasion der Mongolen im 13. Jahrhundert zerst&#xF6;rt. Er bestand unter schwierigen Umst&#xE4;nden noch ungef&#xE4;hr zwei Jahrhunderte weiter, bevor er ganz in Vergessenheit geriet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es dauerte bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts und der Expansion des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Khanat_Kokand\">Khanats von Kokand<\/a>, bis der Ort seine strategische Bedeutung wiedererlangte. Im Jahr 1825 lie&#xDF; Muhammad Alikhan (1821-1842) dort eine Festung bauen: Pischpek. Sie war Teil einer umfangreichen Verteidigungslinie an der Nordgrenze des Khanats, so wurde die Festung Tokmok zur gleichen Zeit erbaut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Ort mit strategischer Bedeutung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mehrere wichtige Routen der Region kreuzen die Festung Pischpek, was ihr in dreifacher Hinsicht eine wichtige Rolle zukommen l&#xE4;sst. Zu allererst eine milit&#xE4;rische: Die Verteidigungslinie war besonders in Anbetracht der russischen Pr&#xE4;senz im heutigen Kasachstan wichtig, um die Pr&#xE4;senz und St&#xE4;rke des Khanats zu demonstrieren. Zweitens war die Lage der Festung dazu geeignet, Wanderungsbewegungen und die Mobilit&#xE4;t der Bev&#xF6;lkerung zu kontrollieren. Lag sie doch auf dem Weg der kirgisischen Nomaden zu und von ihren Weidefl&#xE4;chen im Sommer und Winter. Schlie&#xDF;lich erm&#xF6;glichte sie das Einheben von Steuern von der lokalen Bev&#xF6;lkerung, sowie den Handelskarawanen auf dem Weg vom Issyk-Kul ins Siebenstromland (russischer Oblast Semiretschje).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-9784\" src=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/4-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1536\" height=\"2560\" srcset=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/4-1.jpg 1536w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/4-1-180x300.jpg 180w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/4-1-768x1280.jpg 768w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/4-1-614x1024.jpg 614w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/4-1-1300x2167.jpg 1300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1536px) 100vw, 1536px\"\/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wuchs der Druck des Zaristischen Russlands auf das heutige Kirgistan mehr und mehr an. Eine russische Milit&#xE4;rexpedition unter der F&#xFC;hrung von Oberst Zimmermann eroberte 1860 die Festung Tokmok, 1861 die Festung Pischpek. Nach dem R&#xFC;ckzug der russischen Truppen gewann das Khanat von Kokand jedoch wieder die Oberhand in der Region und konnte Pischpek zur&#xFC;ckerobern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Pischpek, russischer Vorposten in Kirgistan<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Erst 1862 konnten russische Truppen mit Hilfe von kirgisischen Einheiten unter dem Kommando von Baitik Baatyr (1823-1886) die Festung einnehmen und zerst&#xF6;ren. Aus dieser Zeit stammt auch der heutige Name des H&#xFC;gels: man sagt, dass sich nach dem Niedergang des Khanats von Kokand zahlreiche tatarische Hufschmiede in der Region angesiedelt hatten.<\/p>\n<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/eine-reise-durch-die-architekturgeschichte-der-kirgisischen-hauptstadt\/\">Eine Reise durch die Architekturgeschichte der kirgisischen Hauptstadt<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">W&#xE4;hrend die Festung ihre milit&#xE4;rische Bedeutung verlor, manifestierten sich 1868 die urbanen Entwicklungen, die sich um ihre Ruinen herum abspielten: das Dorf Alamudun wurde gegr&#xFC;ndet. Mit den fortwachsenden Baut&#xE4;tigkeiten siedelten sich Russen und Ukrainer an, die Landwirtschaft betrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9785\" src=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/5.jpg\" alt=\"\" width=\"1075\" height=\"1792\" srcset=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/5.jpg 1075w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/5-180x300.jpg 180w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/5-768x1280.jpg 768w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/5-614x1024.jpg 614w\" sizes=\"auto, (max-width: 1075px) 100vw, 1075px\"\/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">1878 wurde der Name Pischpek offiziell dem Stadtgebiet verliehen, das sich dort entwickelt hatte. 1924 zum Verwaltungszentrum des Kara-Kirgisischen Autonomen Gebiet ernannt, kam es 1926 zur Namens&#xE4;nderung: bis zum Ende der Sowjetunion sollte die Stadt Frunse hei&#xDF;en, benannt nach einem der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Michail_Wassiljewitsch_Frunse\">ber&#xFC;hmtesten S&#xF6;hne<\/a> der Stadt. Seit 1991 erhielt sie wieder einen kirgisischen Namen in der Form von Bischkek.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Kurze Geschichte j&#xFC;ngerer Tage<br>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mit der Zeit entwickelte sich die Umgebung der Festung. H&#xE4;user entstanden auf dem H&#xFC;gel, einem ehemaligen Wall der Festung. Erst gegen Ende der 1970er- Jahre wurden diese Bauten beseitigt und die Bewohner der H&#xE4;user auf Gemeindebeschluss hin in einen anderen Mikrorajon (Bezeichnung einer Siedlung au&#xDF;erhalb einer Kernstadt in der ehemaligen UdSSR) umgesiedelt. Bei einem einfachen Spaziergang kann man heute noch die Fundamente der Geb&#xE4;ude erahnen. Obwohl das Projekt, den H&#xFC;gel unter Denkmalschutz zu stellen, schon seit langer Zeit im Raum steht, wurde dies nie umgesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9786\" src=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/6.jpg\" alt=\"\" width=\"1792\" height=\"1075\" srcset=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/6.jpg 1792w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/6-300x180.jpg 300w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/6-768x461.jpg 768w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/6-1024x614.jpg 1024w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2017\/07\/6-1300x780.jpg 1300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1792px) 100vw, 1792px\"\/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Heute wachsen auf diesem H&#xFC;gel Weizen und hohe Gr&#xE4;ser. Die Landschaft ist durchzogen von breiteren Wegen und schm&#xE4;leren Pfaden, gesprenkelt mit vereinzelten gl&#xE4;sernen Bierflaschen und anderem Unrat. Von dem H&#xFC;gel aus sind in der Ferne andere, weitere Festungen zu erkennen (das Geb&#xE4;ude des zentralen Fernsehens, die neue Moschee, sowjetische und zeitgen&#xF6;ssische Bauten), wie unz&#xE4;hlige weitere Kapitel der Geschichte Bischkeks.<\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Julien Bruley<br>\nDoktorand der Anthropologie, Universit&#xE9; de Lille<br>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Aus dem Franz&#xF6;sischen von Lukas D&#xFC;nser<\/strong><\/p>\n<p>Noch mehr Zentralasien findet Ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len, schaut mal vorbei bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\">Twitter<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\">Facebook<\/a>, <a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\">Telegram<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company-beta\/5246815\/\">Linkedin<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\">Instagram<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bischkek war schon eine Pflichtstation auf der Seidenstra&#xDF;e, bevor die Festung Pischpek 1825 erbaut wurde und anschlie&#xDF;end in die H&#xE4;nde des Zaristischen Russlands fiel. 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