{"id":566,"date":"2016-07-18T12:00:00","date_gmt":"2016-07-18T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=566"},"modified":"2020-01-17T13:15:04","modified_gmt":"2020-01-17T12:15:04","slug":"europa-beobachtet-den-fall-matajew-sehr-genau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/europa-beobachtet-den-fall-matajew-sehr-genau\/","title":{"rendered":"Europa beobachtet den Fall Matajew sehr genau"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><big><span style=\"font-size: 22px\">Europa beobachtet den Fall Matajew sehr genau<\/span><\/big><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong><var>Die Verhaftung von Sejtkazy Matajew im Februar 2016 hat in den europ&#xE4;ischen Medien f&#xFC;r Aufsehen gesorgt. Der Vorsitzende des nationalen Presseklubs Kasachstans und Chef der Nachrichtenagentur KazTAG wird beschuldigt, zusammen mit seinem Sohn Aset Matajew Steuergelder hinterzogen zu haben. Ein Insider verr&#xE4;t Novastan, was dahinter steckt.<\/var><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><var><img decoding=\"async\" style=\"height: 301px;width: 300px\" src=\"\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/old\/img\/1219\/igor_kindop.jpeg\" alt=\"Igor Kindop\"\/><\/var><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>Igor Kindop war Mitarbeiter der kasachischen Nachrichtenagentur KazTag. Er studiert derzeit Quantitative &#xD6;konometrie an der Christian-Albrechts-Universit&#xE4;t in Kiel.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Novastan: Herr Kindop, Sie haben einige Jahre mit Sejtkazy und Aset Matajew zusammengearbeitet kennen Sie den Grund ihrer Verhaftung?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>I. Kindop:<\/strong> Sejtkazy und Aset Matajew waren schon immer Personen des &#xF6;ffentlichen Lebens. Aus meiner Erfahrung, waren sie immer unabh&#xE4;ngige Menschen. Das trifft besonders auf Sejtkazy, seiner T&#xE4;tigkeit, als auch auf seine Meinungen zu. Ich habe den Eindruck, dass seine Verhaftung ein g&#xFC;nstiges Mittel ist, um Druck aufzubauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Er ist ein unabh&#xE4;ngiger Journalist und der Leiter des Nationalen Presseklubs Kasachstans und stand als solcher nicht unter der direkten Kontrolle der politischen Elite in Kasachstan. Vielleicht ist das ein Grund, warum er bedr&#xE4;ngt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Herr Kindop, wie bewerten sie die Situation der Matajews?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es ist schwierig dar&#xFC;ber zu urteilen. Ich bin beeindruckt, welch ein gro&#xDF;es Echo die Verhaftung der Familie Matajew ausgel&#xF6;st hat, besonders im Ausland. Abgeordnete aus dem Europ&#xE4;ischen Parlament, Menschenrechtsorganisationen und internationale Journalisten haben sich auf die Seite von Matajew gestellt und beobachten genau, was passiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Solch eine Resonanz erleben meine Kollegen und ich zum ersten Mal. Sogar die Proteste wegen der Bodenreform oder das <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/zehn-tote-bei-angriffsserie-von-extremisten-in-kasachstan\/a-19308219\">Attentat in Aktobe<\/a> bekamen hier in Europa weniger Aufmerksamkeit. Ein Gerichtsprozess gegen Matajew wird f&#xFC;r erneute Aufregung sorgen, davon bin ich &#xFC;berzeugt. Denn hier in Europa wird die Pressefreiheit wie ein Schatz verteidigt. Hier im Westen wird die Meinungs- und Pressefreiheit auch auf der Antarktis verteidigt, wenn es n&#xF6;tig ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Matajew ist nicht nur Person des &#xF6;ffentlichen Lebens, er ist auch ein guter Medienmanager. Sein Presse-Klub wurde von allen Teilnehmern des politischen Prozesses benutzt. Deswegen hatte er und hat auch immer noch einen Ruf als unabh&#xE4;ngige Person und als unabh&#xE4;ngiger Journalist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Sie haben angedeutet, dass es bei der Verhaftung der Matajews nicht nur um Steuerhinterziehung geht. Was l&#xE4;sst Sie vermuten, dass mehr hinter der Sache steckt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Also ich w&#xFC;rde den Prozess um Matajew nicht als staatlichen Angriff auf die Medien bezeichnen. Soweit ich wei&#xDF;, sieht KazTAG die Sache auch nicht so. Es handelt sich hier vielmehr um eine Machtdemonstration bestimmter Leute aus der Elite. Daf&#xFC;r haben sie den administrativen Weg gew&#xE4;hlt. Wenn solche F&#xE4;lle in Europa an die &#xD6;ffentlichkeit gelangen, reagieren die Politiker sofort und treten zur&#xFC;ck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Angenommen, der Regierung ginge es darum, die aktuelle Situation im Land zu konservieren, das hei&#xDF;t es herrsche Stabilit&#xE4;t, Ruhe und es g&#xE4;be keine Proteste mehr. Dann w&#xE4;re es sinnlos den Matajews an den Kragen zu gehen. Das kann dem Image Kasachstans sehr schaden und sogar auch wirtschaftliche Folgen haben. Niemand wird sein Geld in L&#xE4;ndern investieren, in denen Probleme mit der Pressefreiheit existieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich finde es bemerkenswert, dass Matajew gegen&#xFC;ber den M&#xE4;chtigen und auch gegen&#xFC;ber der Opposition immer sehr loyal war. Er &#xE4;u&#xDF;erte seine Meinung immer frei und besa&#xDF; die feste &#xDC;berzeugung, dass der Schutz der Pressefreiheit zu den b&#xFC;rgerlichen Rechten geh&#xF6;rt. Das hat den M&#xE4;chtigen nat&#xFC;rlich noch nie gefallen. Sie k&#xF6;nnen Matajew seine &#x201E;Unprofessionalit&#xE4;t&#x201C; nicht nachweisen. Daf&#xFC;r k&#xF6;nnen m&#xE4;chtige Personen aus dem Staatsdienst aber Fehler in der Buchhaltung oder den Steuerabrechnungen auffinden. So eine Methode ist &#xFC;blich in postsowjetischen L&#xE4;ndern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Das bedeutet, dass die Medien in Kasachstan gar nicht gesch&#xFC;tzt sind. Man kann an beliebigen Tagen unschuldige Leute oder Journalisten verurteilen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Was mit Sejtkazy Matajew passiert ist, verdeutlicht sehr gut, dass die Medien in Kasachstan nicht gesch&#xFC;tzt sind. In Zukunft kann so jedem Medium ein Maulkorb verpasst werden: Agenturen wie KazTag, die Ihre Beitr&#xE4;ge kostenpflichtig &#xF6;ffentlich machen, k&#xF6;nnen genau daf&#xFC;r beschuldigt werden, n&#xE4;mlich, dass sie Informationen zur&#xFC;ckhalten und nicht kostenlos zur Verf&#xFC;gung stellen &#x2013; egal ob sie eine Auftragsausschreibung gewonnen haben oder nicht. Das ist doch Unsinn! Ich finde das ist eine l&#xE4;cherliche Forderung. Ich finde sogar, dass gro&#xDF;en namenshaften Massenmedien die Regierung in Kasachstan &#xFC;berhaupt nicht st&#xF6;ren und sich gar nicht erst in die Politik der Regierung einmischen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Das klingt so, als w&#xFC;rden einige Journalisten sich nicht trauen, eine politische Diskussion in der &#xD6;ffentlichkeit zu f&#xFC;hren. Warum mischen sie sich nicht ein?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Einer der Gr&#xFC;nde daf&#xFC;r ist die mangelnde&#xA0; Professionalit&#xE4;t der Massenmedien. Gute Journalisten sind die Basis von professionellen Medien. Sobald kasachische Journalisten eine gute Ausbildung haben,&#xA0; verlassen viele den Journalismus f&#xFC;r einen Job in einer Pressestelle oder im Marketing.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das ist eine schleichende Entwicklung, in der Journalisten immer weniger Druck auf den Staat aus&#xFC;ben k&#xF6;nnen, weil es nichts und niemanden gibt, wogegen es sich lohnt politischen Druck auszu&#xFC;ben. Es gibt kaum noch &#xFC;berzeugende Journalisten, die bereit sind, nur die Wahrheit zu sagen, weil alle gutes Geld verdienen und ein sch&#xF6;nes Leben f&#xFC;hren wollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Herr Kindop, Sie haben als Journalist in Kasachstan gearbeitet, unter anderem bei KazTag. Wie sind Ihre Erfahrungen; haben Sie F&#xE4;lle staatlicher Einflussnahme auf die Berichterstattung beobachtet? Inwiefern werden die Medien in Kasachstan vom Staat kontrolliert?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wenn wir &#xFC;ber massive Medienunterdr&#xFC;ckung seitens des Staates sprechen, dann habe ich pers&#xF6;nlich so etwas noch nie erlebt. Ich denke aber, dass es einen gegenseitigen Austausch zwischen allen Medien und dem nationalen Informationskomitee gibt. Ich pers&#xF6;nlich wei&#xDF; nicht, ob KazTAG und das Informationskomitee derartige Vereinbarungen haben. Aber ich vermute, dass KazTAG im Rahmen einer Ausschreibung staatlicher Gelder einen Bericht oder eine Nachricht ver&#xF6;ffentlichen musste, die direkt aus dem nationalen Informationskomitee kam.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dies kann man auch als eine Form der staatlichen Finanzierung der Massenmedien begreifen, die sich unter anderem wegen des geschw&#xE4;chten Werbemarktes seit der Wirtschaftskrise 2007 etabliert hat. Die Wirtschaftskrise hat den Werbemarkt sehr geschw&#xE4;cht und ist seitdem weniger in der Lage, die Medien zu finanzieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Diese finanzielle Schw&#xE4;che der Medien wurde ausgenutzt. Seitdem gibt es das System der staatlichen Auftragsausschreibungen, das die Medien unterst&#xFC;tzen soll. Der Staat bietet Geld und bestimmt daf&#xFC;r Informationsmaterial. Somit kontrolliert das Informationskomitee genau, was ver&#xF6;ffentlicht wird. Ich bin mir sicher, dass viele Massenmedien dieses Instrument gerne nutzen, weil die Inhalte umsonst zur Verf&#xFC;gung gestellt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Haben Sie selbst eine solche Situation erlebt, in der Sie etwas ver&#xF6;ffentlichen wollten, aber nicht durften?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nein, ich pers&#xF6;nlich hatte keine Probleme mit der Zensur. Aber ich erinnere mich an einen Fall aus dem Jahr 2009. Damals beschloss die damalige Finanzaufsichtsbeh&#xF6;rde, die Alliance Bank zu nationalisieren. Sie kaufte alle Aktien f&#xFC;r 100 Tenge (damals ca. 0,5 Euro). Dabei hatte die&#xA0; Bank eigentlich genug eigene Privataktion&#xE4;re. Ich habe mich mit einem Aktion&#xE4;r in Verbindung gesetzt, der mit dieser Situation zu Recht unzufrieden war. Er verklagte die Alliance Bank, den Samruk-Kazyna Fond und die Finanzaufsichtsbeh&#xF6;rde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich habe damals bei KazTAG gearbeitet und in meiner Erinnerung gab es kein anderes Medium au&#xDF;er uns, gut vielleicht noch eine Zeitung, die &#xFC;ber diese Aktion berichtet hat. Und ich wei&#xDF;, warum das passiert ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">N&#xE4;mlich weil die neue Verwaltung der Alliance Bank, alle Zeitungen gebeten hatte, diese Information im Austausch f&#xFC;r Werbebudget zur&#xFC;ckzuhalten. Es gab bestimmt auch bei KazTag einen solchen Bestechungsversuch, aber wirklich bekannt ist mir keiner. Es hat mir niemand verboten, &#xFC;ber die Hintergr&#xFC;nde der Nationalisierung der Allianz-Bank zu berichten. Dieses Beispiel beschreibt die Arbeit der KazTAG-Agentur sehr gut: maximal unabh&#xE4;ngig und maximal ausgewogen zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Selbstzensur innerhalb der Redaktionen, geringe Werbeeinnahmen und Abh&#xE4;ngigkeit von staatlichen Geldern: Das klingt nicht nach guten Voraussetzungen f&#xFC;r den Journalismus in Kasachstan. F&#xE4;llt es den Lesern nicht auf, dass viele der Inhalte nicht mehr von Journalisten stammen, sondern vom nationalen Informationskomitee kommen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich denke nicht. Unsere Leser sind einfach nicht daran gew&#xF6;hnt, hochqualitative Inhalte zu bekommen. Sie haben keinen Zugang zu hochqualitativen und investigativem Journalismus. Es passiert oft, dass unseren Lesern Meinungen von so genannten Experten vermittelt werden. Demzufolge werden die Medien und ihre Leser von solchen selbsternannten Experten manipuliert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich glaube es passiert sehr selten, dass neue Fakten oder journalistische Enth&#xFC;llungen pr&#xE4;sentiert werden, weil es einen sehr gro&#xDF;en Mangel an Professionalit&#xE4;t unter den Journalisten gibt. Dadurch dass die Leser keinen Unterschied zwischen professionellem und mangelhaftem Journalismus kennen, haben sie sich daran gew&#xF6;hnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lange gab es auch kaum eine Medienvielfalt in Kasachstan, wie wir sie in Deutschland kennen. Was denken Sie, fehlt den kasachischen Lesern die F&#xE4;higkeit, die Medien im Land kritisch wahrzunehmen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich stimme dem zu, dass es in der kasachischen Medienlandschaft kaum eine sichtbare Vielfalt gibt. Aber ich glaube nicht, dass das von der Regierung bestimmt wird. Es ist eher die Folge einer mangelnden Professionalit&#xE4;t unter den Journalisten. Einige kasachische Journalisten vestehen das, was ich meine, als Beleidung. Aber es ist einfach die Situation, an die wir uns gew&#xF6;hnt haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Anderseits gibt es nur wenige Journalisten, die daran etwas &#xE4;ndern k&#xF6;nnen. Alle Journalisten verstehen sehr gut, dass es ein Problem gibt mit dem Journalismus in Kasachstan. Die Medienmanager und Leiter wissen ganz genau, wie schwer es ist, einen guten Journalisten zu finden. Das f&#xFC;hrt auch zu einem Mangel an Meinungsvielfalt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie schreibt man einen Artikel? Man kann Experten anrufen und sie nach ihrer Meinung fragen, recherchieren und Informationen sammeln. Oder man kann die Artikel anderer Kollegen lesen, kopieren, umformulieren und einfach einen anderen Artikel auf der Grundlage des vorhandenen Materials schreiben. Es ist klar, was einfacher ist. Ein hochqualitativer Text, der gut recherchiert ist, wird immer hochgesch&#xE4;tzt &#x2013; sowohl in Kasachstan als auch in Deutschland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Aber weil gute Artikel nicht besser bezahlt werden, ist es einfacher, die Artikel von Kollegen zu kopieren. Dabei kennen viele Journalisten bei uns die g&#xE4;ngigen Qualit&#xE4;tsstandards nicht. Es ist ihnen egal, weil sie so oder so nicht mehr Geld verdienen. Das ist momentan ein gro&#xDF;es Problem und der Leser steht leider au&#xDF;erhalb dieses Prozesses.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Kann das Internet die Position der Massenmedien in Kasachstan ver&#xE4;ndern?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Internet er&#xF6;ffnet den Zugang zu einer Menge von Informationen. Das Internet hilft gute und m&#xF6;glicherweise qualitative Informationen zu finden. Ich m&#xF6;chte damit sagen, dass unter der Menge von Informationen auf Russisch &#x2013; ich kann leider nur f&#xFC;r russische Quellen sprechen &#x2013; die russischsprachigen Medien eine f&#xFC;hrende Position bez&#xFC;glich ihrer Qualit&#xE4;t und ihrer Zug&#xE4;nglichkeit einnehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein Beweis daf&#xFC;r ist die Verbreitung der nationalistischen russischen Ideen unter den kasachischen Lesern. Hier zeigt sich die Wirkung der russischen Propaganda. Ob diese Menschen kasachische Online-Medien lesen werden, das bezweifle ich sehr. Es gibt in der Tat nur ganz wenige gute und qualitative Online-Medien in kasachischer Sprache. Ich kann sie an einer Hand abz&#xE4;hlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Anderseits darf man nicht vergessen, dass die Bev&#xF6;lkerung Kasachstans nur 17 Mio. Menschen betr&#xE4;gt. Davon haben viele Menschen immer noch keinen Zugang zum Internet. Ich w&#xFC;rde mir aber w&#xFC;nschen, dass es in Kasachstan mehr gute qualitative Online-Medien sowohl auf Russisch als auch auf Kasachisch gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong><var>Interview: Zarina Zinnatova<\/var><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong><var>&#xDC;bersetzung und Redaktion: Dominik Vorh&#xF6;lter<\/var><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right\">(Die russische Version des Interviews ist bei <a href=\"http:\/\/www.kaztag.kz\/interview\/detail.php?ID=475034\">Kaztag<\/a> und <a href=\"https:\/\/zonakz.net\/view-igor-kindop-sudebnyjj-process-nad-mataevym-vnov-vyzovet-azhiotazh-na-zapade.html\">Zona<\/a> erh&#xE4;ltlich)<\/p>\n<p><!--End mc_embed_signup--><\/p>\n<p><!-- Begin MailChimp Signup Form --><\/p>\n<p><!--End mc_embed_signup--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bald soll der Hausarrest f&#xFC;r Sejtkazy Matajew und seinen Sohn Aset Matajew aufgehoben werden. Ein ehemaliger KazTAG-Mitarbeiter spricht mit Novastan &#xFC;ber den Fall und die Lage der Medien in Kasachstan.<\/p>\n","protected":false},"author":213,"featured_media":567,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[693,1237,1199,689,1385],"coauthors":[1302,3054],"class_list":["post-566","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kasachstan","tag-kasachstan","tag-medien","tag-menschenrechte","tag-politik","tag-pressefreiheit"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/566","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/213"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=566"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/566\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/567"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=566"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=566"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=566"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=566"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}