{"id":537,"date":"2016-07-30T12:00:00","date_gmt":"2016-07-30T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=537"},"modified":"2023-08-20T16:33:50","modified_gmt":"2023-08-20T14:33:50","slug":"die-staaten-zentralasiens-auf-der-suche-nach-einem-markenbild","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/die-staaten-zentralasiens-auf-der-suche-nach-einem-markenbild\/","title":{"rendered":"Zentralasien versucht sich im Country Branding"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Seit den 1930ern bem&#xFC;hen sich die zentralasiatischen Republiken um ein Country Branding. Touristen, Investoren und internationale Partner sollen angezogen werden. Eine delikate Arbeit. <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Konzept des <em>Country Branding<\/em> wurde in den 1990ern von <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Simon_Anholt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Simon Anholt<\/a> ins Leben gerufen. Es wirkt abstrakt, ist aber heute ein Teil des Alltags an vielen Orten. Beim Country Branding geht es darum, f&#xFC;r ein bestimmtes Land ein einheitliches Bild zu konstruieren. Dieses Bild wird dann &#xFC;ber die Kan&#xE4;le der Diplomatie, des Handels, der Exporte und des Tourismus in der Welt verbreitet. Trotz der Dominanz der UdSSR war das schon der Fall, bevor es einen Namen daf&#xFC;r gab. Seit den 1930ern haben besonders Kirgistan, Usbekistan und Turkmenistan ihre unterschiedlichen Identit&#xE4;ten hochgehalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Zeiten der UdSSR waren relativ wenig touristische St&#xE4;tten &#x201E;offen&#x201C;: Wenig Ausl&#xE4;nder erhielten die Einreiseerlaubnis in diesen gro&#xDF;en Raum. Diese wurden streng beobachtet und konnten sich kaum frei bewegen. Die Sowjetunion war aber nicht vollkommen f&#xFC;r internationales Publikum geschlossen. Ganz im Gegenteil: Schon aus wirtschaftlichen Gr&#xFC;nden hatten die Beh&#xF6;rden Interesse daran, ausl&#xE4;ndische Touristen anzuziehen. Daf&#xFC;r wurde in den 1930ern eine Country-Branding-Kampagne gestartet, mit allen verf&#xFC;gbaren technischen und ideologischen Kan&#xE4;len.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Poster, Einladungen und touristische Touren<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Country Branding zeigte sich an verschiedenen Orten, unter anderem &#xFC;ber Poster, Ver&#xF6;ffentlichungen &#xFC;ber die sowjetischen Republiken bei verschiedenen Quellen, an Ber&#xFC;hmtheiten gerichtete Einladungen, die UdSSR zu besuchen und Besichtigungstouren. Auf folgendem Poster dieser Zeit sind drei zentralasiatische Republiken dargestellt: Usbekistan, Turkmenistan und Tadschikistan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" style=\"height: 740px; width: 484px;\" src=\"\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/old\/img\/1237\/affiche.png\" alt=\"Intourist Zentralasien\"\/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dahinter steckt &#x201E;Intourist&#x201C;, die sowjetische Gesellschaft f&#xFC;r ausl&#xE4;ndischen Tourismus. Es ist die &#xE4;lteste Touristenagentur auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion: Sie wurde 1929 gegr&#xFC;ndet und initiierte die Werbeposter. Ein weiteres Werbemittel, mit dem Intourist die UdSSR als touristisches Ziel hervorheben wollte, war das auf Russisch, Englisch, Franz&#xF6;sisch und Deutsch ver&#xF6;ffentlichte Magazin &#x201E;Reise in die UdSSR&#x201C;. Dieses beschrieb Sehensw&#xFC;rdigkeiten und Orte, die man in der Sowjetunion entdecken konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Usbekistan, seit den 1930 erstes touristisches Ziel<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon seit den 1930ern ist Usbekistan die beliebteste Republik Zentralasiens, die am meisten ausl&#xE4;ndische Touristen anzieht. Sie wird als Juwel der Region angesehen. Der Fodor&#x2019;s Touristenf&#xFC;hrer &#xFC;ber die Sowjetunion (1980) widmet Usbekistan und vor allem Samarkand, Buchara und Chiwa ein halbes Kapitel. Die anderen zentralasiatischen Republiken werden in maximal zwei, drei Seiten beschrieben (Werner Cynthia, 2003).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist leicht, Informationen &#xFC;ber ausl&#xE4;ndische Delegationen, die in den 1930ern Kirgistan und Turkmenistan besucht haben, zu finden. Es waren schlicht sehr wenige. Die meisten Touristen kamen aus L&#xE4;ndern des Ostblocks (Julius Fu&#x10D;&#xED;k, 1960). Schon zu der Zeit wurden in der kirgisischen SSR Bergsteiger- und Tourismusclubs gegr&#xFC;ndet und die ersten Touristenrouten definiert. Trotzdem blieb die Entwicklung des Tourismus in diesen L&#xE4;ndern begrenzt und &#x201E;dutzende der interessantesten Orte und Touren in Kirgistan blieben ausl&#xE4;ndischen Reisenden verschlossen&#x2026;&#x201C; (Turdu Jyrgalbekov, 1995).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Lest auch bei Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/articles\/wir-wohnen-in-der-ratsek-hutte-ein-besuch-bei-den-kletterern-im-ala-archa-nationalpark-kirgistan\">Wohnen zwischen Eis und Himmel &#x2013; Wie zwei kirgisische Wanderer auf 3330 H&#xF6;henmeter &#xFC;berleben<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Turkmenistan und Kirgistan ziehen wenig Touristen an<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den 1980ern ist Kirgistan das zweite Tourismusziel der Sowjetunion f&#xFC;r Touristen aus anderen Sowjetrepubliken und das letzte f&#xFC;r Touristen aus dem Ausland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Turkmenistan entwickelte indes zwischen den 1930ern und den 1980ern seine weltweiten internationalen Beziehungen &#x2013; so weit es ging. Mitte der 1950er begann die Entwicklung des ausl&#xE4;ndischen Tourismus in dieser Sowjetrepublik. 1986 kamen 4,5% mehr ausl&#xE4;ndische Touristen dorthin als 1969. Es wurden Reisetouren organisiert, um die turkmenische W&#xFC;ste zu besichtigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber trotz ihres touristischen Potenzials, ihrer klimatischen und nat&#xFC;rlichen Ressourcen und den historischen Sehensw&#xFC;rdigkeiten war der ausl&#xE4;ndische Tourismus vor den 2000ern keine Priorit&#xE4;t. Weder in Turkmenistan, noch in Kirgistan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Turkmenistan setzt auf die touristische Zone von &#x201E;Awaza&#x201C;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Ende der UdSSR musste jede der Republiken ihren Tourismussektor unabh&#xE4;ngig entwickeln. Turkmenistan, eines der mysteri&#xF6;sesten L&#xE4;nder der Welt, das &#xFC;ber viele Naturressourcen verf&#xFC;gt, setzte auf die Entwicklung der touristischen Infrastruktur: Stra&#xDF;enbau und Hotels.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eines der neueren Projekte ist der Bau der touristischen Zone &#x201E;Awaza&#x201C; am kaspischen Meer. Das vom Konzept und von der Gr&#xF6;&#xDF;e her sehr ambitionierte Vorhaben illustriert den Wunsch, ein positives Bild nach au&#xDF;en zu projizieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das kulturelle Erbe<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Turkmenistan und Usbekistan stellen sich wie kulturelle Zentren dar und betonen ihr reiches historisches sowie kulturelles Erbe. Beide L&#xE4;nder machen Werbung f&#xFC;r ihre historischen Sehensw&#xFC;rdigkeiten, ihre handwerklichen K&#xFC;nste und touristischen Ziele. Dabei ist es interessant zu beobachten, wie das Bild, das Usbekistan nach au&#xDF;en vermittelt, sich stark von dem unterscheidet, was innerhalb der Republik gezeigt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" style=\"height: 400px; width: 600px;\" src=\"\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/old\/img\/1237\/8428195977_6433b5dd95_z.jpeg\" alt=\"Aschgabat\"\/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach au&#xDF;en zeigt Usbekistan seine kulturellen und historischen Werte in all ihrer F&#xFC;lle, w&#xE4;hrend die Beh&#xF6;rden nach innen vor allem das Erbe von Amir Timur zeigen, der einen zentralen Platz in der heutigen Nationalidentit&#xE4;t Usbekistans einnimmt (Erika Marat, 2009).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Lest auch bei Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/articles\/shahrisabz-ein-bedrohtes-erbe-in-usbekistan\">Shahrisabz, ein bedrohtes Erbe in Usbekistan<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Turkmenistan nutzt eine &#xE4;hnliche Strategie, wobei die turkmenische Identit&#xE4;t an die legend&#xE4;re Figur von <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Oghuz_Khagan\">Oghuz Chan<\/a> gebunden ist. In den nach au&#xDF;en gerichteten Kommunikationskampagnen, in denen sie ihr Markenbild definieren, setzen Usbekistan und Turkmenistan auf verschiedene Mittel. Um ihr kulturelles, historisches und spirituelles Erbe der Welt zu vermitteln und ihr wirtschaftliches Potential darzulegen, nehmen die L&#xE4;nder an internationalen Ausstellungen teil und organisieren internationale Treffen auf ihrem Boden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Parallel organisieren die Diplomaten der L&#xE4;nder im Ausland Empf&#xE4;nge, Modenschauen, Konzerte und andere Ereignisse, um das Handwerk und die K&#xFC;nste dieser zwei zentralasiatischen Staaten zu pr&#xE4;sentieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Werbekampagnen in gro&#xDF;en internationalen Medien<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 2013 startete Euronews eine Usbekistan gewidmete Werbekampagne. Das Land wird dort als ein Land mit hohem wirtschaftlichem Potential und mit all seiner gro&#xDF;en Geschichte und Kultur sowie mit seinen Naturressourcen dargestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[youtube https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mYnlHHzdcFY]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt keinen Werbespot f&#xFC;r Turkmenisten auf internationalen Kan&#xE4;len. Aber man kann Videos oder aktuelle Beitr&#xE4;ge zum Land finden, insbesondere eines, das von Journalisten von Al-Jazeera produziert wurde. In diesem Beitrag wird die Badestelle von Awaza als sch&#xF6;n isoliert dargestellt. Es wurde im Dezember, au&#xDF;erhalb der touristischen Saison, gefilmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[youtube https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Zv_7dKTS14o]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die relative Unbeliebtheit turkmenischer Reiseziele l&#xE4;sst sich vor allem dadurch erkl&#xE4;ren, wie schwierig es ist, <a href=\"https:\/\/www.google.fr\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=5&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0ahUKEwiYsc7u7ZrOAhWJfRoKHVjoDzkQFghAMAQ&amp;url=https:\/\/novastan.org\/articles\/turkmenistan-913-genehmigte-visaantrge-in-2015&amp;usg=AFQjCNEifpLB_V27oY1NEkmE5XIsPQ0Isw\">ein turkmenisches Visum zu erhalten<\/a>. Das nationale Tourismusentwicklungsprogramm 2012-16 soll diese Schwierigkeit beseitigen. Dieses Programm zielt auch darauf ab, Awaza in ein touristisches &#x201E;Mekka&#x201C; zu verwandeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um den Badeort bekannt zu machen, organisieren die Beh&#xF6;rden dort internationale Musikfestivals und Sportwettbewerbe. Zum Beispiel fand die zweite Etappe der Windsurfweltmeisterschaft im Juli 2014 in der nationalen touristischen Zone von Awaza statt. 2015 wurde das Experiment mit einem kleineren Ereignis <a href=\"http:\/\/www.52inkicks.com\/windsurfing\/turkmenistan-silk-road-windsurfing\/\">fortgef&#xFC;hrt<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Tourismus: Erster Entwicklungsvektor Kirgistans <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kirgistan hingegen erm&#xF6;glicht seit Beginn der 2010er den Touristen vieler L&#xE4;nder die visafreie Einreise. Der Tourismus steht f&#xFC;r die Entwicklung des Landes an erster Stelle. Um das internationale Image des Landes zu verbessern, nutzen die kirgisischen Beh&#xF6;rden Werbespr&#xFC;che wie &#x201E;Kirgistan &#x2013; ein Land der Wunder&#x201C;, &#x201E;Kirgistan &#x2013; Die Schweiz Zentralasiens&#x201C; oder auch &#x201E;Kirgistan &#x2013; <a href=\"http:\/\/my.mail.ru\/mail\/bf.manas-ata\/video\/32\/278.html\">Das Land von Santa Klaus<\/a>&#x201C;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" style=\"width: 600px;\" src=\"\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/old\/img\/1237\/2.jpeg\" alt=\"Country Branding Kirgistan\"\/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Kampagne wurde zuerst innerhalb des Landes gezeigt, doch sie hat sich schnell international verbreitet und die Aufmerksamkeit der Weltpresse auf sich gezogen. Auch auf sozialen Netzwerken werden viele Videos &#xFC;ber die Republik verbreitet. Dort koexistieren offizielle und inoffizielle Videos mit dem selben Zweck. Unter den offiziellen Videos bemerkt man zwei Werbefilme. Der erste wurde von der staatlichen Tourismusbeh&#xF6;rde realisiert und verspricht, dass es &#x201E;in Kirgistan so viel zu entdecken gibt&#x201C;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[youtube https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lpRMWzSn9nU]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im zweiten Spot, der von der Industrie- und Handelskammen speziell f&#xFC;r die Expo in Milan 2015 produziert wurde, wird Kirgistan als das Land der Sonne, der Kunst und der Reisen dargestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">[youtube https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9A3UolQN9q4]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das sowjetische Erbe verbleibt heute in der Selbstidentifizierung der zentralasiatischen Staaten (Erica Marat, 2009). Die Endung &#x201E;&#x2013;stan&#x201C; tr&#xFC;gt potentielle Besucher, da viele die betroffenen L&#xE4;nder mit zwei weiteren in Verbindung bringen: Pakistan und Afghanistan. Die Erschaffung eines Country Branding ist ein komplexes Vorhaben, das viele Schritte beinhaltet; wie Design, Planung und Kommunikation. Es dreht sich vor allem um vier Aspekte der &#x201E;Marke&#x201C;: Ihre Identit&#xE4;t, ihr Image, ihr Ziel und ihren Wert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Eine unausgeglichene und asymmetrische Konstruktion <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zurzeit werden in den jeweiligen L&#xE4;ndern Zentralasiens je nur bestimmte Aspekte des Country Branding verfolgt. Kirgistan setzt sehr stark auf die Identit&#xE4;t seiner &#x201E;Marke&#x201C;, also dem visuellen Teil und teilweise seinem Image, tut aber sehr wenig in Sachen Ziel und Wert. Usbekistan und Turkmenistan hingegen arbeiten sehr am Image und an der ideologischen Komponente und vergessen dabei die anderen Aspekte.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Sne<\/strong><strong>j<\/strong><strong>ana Atano<\/strong><strong>w<\/strong><strong>a<\/strong><br>\n<strong>Absolventin des Nationalen Instituts f&#xFC;r orientalische Sprachen und Zivilisationen <\/strong><br>\n<strong>(INALCO, Paris)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Aus dem Franz&#xF6;sischen &#xFC;bersetzt von Florian Coppenrath<br>\nMitgr&#xFC;nder von Novastan<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anholt, S. (2007) Competitive Identity: The New Brand Management for Nations, Cities and Regions (New York, Palgrave Macmillan).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dinnie, K. (ed.) (2008) Nation Branding: Concepts, Issues, Practice (Burlington, Butterworth-Heinemann).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jyrgalbekov, T. (1995) D&#xE9;veloppement du tourisme au Kirghizstan (r&#xE9;sum&#xE9; de la th&#xE8;se), (Institut de l&#x2019;Histoire de l&#x2019;Acad&#xE9;mie Nationale&#xA0; des Sciences&#xA0; du Kirghizstan, Bichkek).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">BTI (2008) Turkmenistan Country Report, http:\/\/www.bti-project.org\/reports\/country-reports\/pse\/tkm\/index.nc#chap17<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Werner C. (2003) The New Silk Road: Mediators and Tourism development in Central Asia, in revue Ethnology, vol.42 &#x2116;2<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Marat E. (2009) Nation Branding in Central Asia: A new campaign to present ideas about the State and the Nation in revue Europe-Asia Studies, vol.61 &#x2116;7<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">http:\/\/www.turkmenistan.gov.tm\/?id=3152<\/p>\n<p><!-- Begin MailChimp Signup Form --><\/p>\n<p><!--End mc_embed_signup--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit den 1930ern bem&#xFC;hen sich die zentralasiatischen Republiken um ein Country Branding. Touristen, Investoren und internationale Partner sollen angezogen werden. 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