{"id":44436,"date":"2026-04-14T23:34:28","date_gmt":"2026-04-14T21:34:28","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=44436"},"modified":"2026-04-14T23:34:30","modified_gmt":"2026-04-14T21:34:30","slug":"was-es-im-museum-fuer-zeitgenoessische-kunst-in-urgentsch-zu-sehen-gibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/usbekistan\/was-es-im-museum-fuer-zeitgenoessische-kunst-in-urgentsch-zu-sehen-gibt\/","title":{"rendered":"Was es im Museum f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst in Urgentsch zu sehen gibt"},"content":{"rendered":"<p>Seit einigen Jahren &#xF6;ffnet sich Usbekistan zunehmend f&#xFC;r den internationalen Tourismus. Parallel dazu entstehen und etablieren sich lokale Museen, die sowohl ein internationales als auch ein einheimisches Publikum anziehen sollen. Eines dieser sehenswerten H&#xE4;user befindet sich in Urgentsch und ist in einem ehemaligen Postamt untergebracht. Seine Geschichte reicht jedoch deutlich weiter zur&#xFC;ck und kn&#xFC;pft an eigene gewachsene Traditionen an. Im Gespr&#xE4;ch mit der Museumsdirektorin ergeben sich Einblicke in die Sammlung und die Exponate.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Titelbild-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"769\" src=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Titelbild-1-1024x769.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44439\" srcset=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Titelbild-1-1024x769.jpg 1024w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Titelbild-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Titelbild-1-768x577.jpg 768w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Titelbild-1.jpg 1387w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Junge Besucherinnen und K&#xFC;nstlerinnen des Museums f&#xFC;r Zeitgen&#xF6;ssische Kunst in Urgentsch, Foto: Gazeta.uz<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Nur wenige wissen, dass sich in der Region <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Choresmien\">Choresmien<\/a> nicht nur die alte Geschichte Usbekistans entdecken l&#xE4;sst, sondern auch seine Gegenwart in der Kunst. Im Museum f&#xFC;r Zeitgen&#xF6;ssische Kunst Usbekistans (CAMUZ) in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Urganch\">Urgentsch<\/a> sind mehr als 3000 Werke versammelt. Es ist eine Sammlung, die &#xFC;berrascht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Museum vereint nicht nur die 115-j&#xE4;hrige Geschichte seines Geb&#xE4;udes mit dem reichen kulturellen Erbe von Choresmien, sondern auch mit jenem ganz Usbekistans. Die Sammlung umfasst Gem&#xE4;lde, Fotografien, Skulpturen sowie Objekte des Kunsthandwerks. Gleichzeitig versteht sich das Haus als Plattform f&#xFC;r internationale Projekte und Bildungsprogramme.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Direktorin-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44441\" srcset=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Direktorin-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Direktorin-300x200.jpg 300w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Direktorin-768x512.jpg 768w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Direktorin-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Direktorin.jpg 1680w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Direktorin Schirin Taschewa erz&#xE4;hlt von den Anf&#xE4;ngen, pr&#xE4;genden Projekten und den Ambitionen, die das Museum heute zu einem kulturellen Zentrum der Stadt machen, Foto: Gazeta.uz.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vom Postamt zum Museum<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Geb&#xE4;ude, in dem sich heute das Museum befindet, geh&#xF6;rt zu den &#xE4;ltesten in Urgentsch und steht unter Denkmalschutz. Errichtet wurde es 1910 als zentrales Postamt. Damals handelte es sich um ein wichtiges Geb&#xE4;ude f&#xFC;r die Kommunikation zwischen Choresmien und dem Russischen Imperium, unter dessen Protektorat es stand. Architektonisch folgt das Geb&#xE4;ude der traditionellen orientalischen Bauweise: gelber Backstein, fein geschnitzte S&#xE4;ulen und ein offener Ajwan-Bereich pr&#xE4;gen das Erscheinungsbild. Auch zu Sowjetzeiten blieb die Post in Betrieb, bis sie 1967 geschlossen wurde. Danach stand das Haus jahrelang leer.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:%D0%9E%D1%82%D0%BA%D1%80%D1%8B%D1%82%D1%8B%D0%B9_%D0%90%D0%B9%D0%B2%D0%B0%D0%BD_%D0%B2%D0%BE_%D0%B4%D0%B2%D0%BE%D1%80%D0%B5_%D0%BC%D1%83%D0%B7%D0%B5%D1%8F_%D1%81%D0%BE%D0%B2%D1%80%D0%B5%D0%BC%D0%B5%D0%BD%D0%BD%D0%BE%D0%B3%D0%BE_%D0%B8%D1%81%D0%BA%D1%83%D1%81%D1%81%D1%82%D0%B2%D0%B0_%D0%A3%D0%B7%D0%B1%D0%B5%D0%BA%D0%B8%D1%81%D1%82%D0%B0%D0%BD%D0%B0_CAMUZ_%D0%B2_%D0%A3%D1%80%D0%B3%D0%B5%D0%BD%D1%87%D0%B5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Ajwan-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44442\" srcset=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Ajwan-768x1024.jpg 768w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Ajwan-225x300.jpg 225w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Ajwan-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Ajwan.jpg 1387w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Aktuelle Fotografie des Ajwan<\/em>, <em>Foto: Gazeta.uz<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>In den 1980er Jahren wurde das Geb&#xE4;ude wiederbelebt. Eine Gruppe von K&#xFC;nstler:innen und Aktivist:innen schlug vor, in Urgentsch eine dauerhafte Galerie einzurichten. Das ehemalige Postgeb&#xE4;ude &#xFC;berzeugte sie. Es war zentral gelegen und r&#xE4;umlich gro&#xDF;z&#xFC;gig. 1982 wurde hier schlie&#xDF;lich die st&#xE4;dtische Galerie er&#xF6;ffnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun&#xE4;chst blieb die Galerie jedoch weitgehend unbekannt und erfreute sich nur wenigen Besuchenden. 2008, als die Direktorin Schirin Taschewa ihr Amt antrat, legte das Museum allm&#xE4;hlich an Bekanntheit zu.<\/p>\n\n\n\n<p>&#x201E;Als ich anfing, war das Museum praktisch leer&#x201C;, erinnert sie sich. &#x201E;Also habe ich selbst Flyer gedruckt, Schulen und Universit&#xE4;ten besucht und die Menschen eingeladen. Nach und nach kamen sie.&#x201C;<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Erfolg beigetragen hat wom&#xF6;glich eine ihrer Ideen: Sie f&#xFC;hrte Einzelausstellungen f&#xFC;r lokale K&#xFC;nstler:innen ein, denen die Galerie kostenlos R&#xE4;ume zur Verf&#xFC;gung stellte. Neben organisatorischer Unterst&#xFC;tzung servierte sie zur Er&#xF6;ffnung jeweils das traditionelle Gericht <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pilaw\">Plow<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Offenheit ver&#xE4;nderte die Atmosph&#xE4;re grundlegend. K&#xFC;nstler:innen begannen, die Galerie als Treffpunkt zu begreifen, die Stadtbewohner als zug&#xE4;nglichen Kulturort. Aus einem stillen Haus wurde ein lebendiger Raum.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2017 erlebte das Museum einen neuen Wendepunkt seiner Geschichte, indem es seinen heutigen Namen erhielt: &#x201E;Museum f&#xFC;r Zeitgen&#xF6;ssische Kunst in Usbekistan&#x201C;. Mit der neuen Namensgebung kam auch die &#xD6;ffnung hin zur internationalen Zusammenarbeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Sammlung<\/h2>\n\n\n\n<p>Heute umfasst die Sammlung mehr als 3000 Exponate: Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur, Keramik, kunsthandwerkliche Objekte, traditionelle Kleidung und Alltagsgegenst&#xE4;nde. Sie ist &#xFC;ber die Jahre durch Ank&#xE4;ufe, Atelierbesuche und Schenkungen gewachsen. Eine urspr&#xFC;ngliche Tradition hat bis heute Bestand: Nach einer Einzelausstellung bleibt mindestens ein Werk im Museum. Allein in den vergangenen vier Jahren kamen &#xFC;ber 30 Arbeiten durch staatliche Kulturinstitutionen hinzu. Aus diesem Grund sind heute bis zu 200 K&#xFC;nstler:innen vertreten, darunter bekannte Namen der Region ebenso wie etablierte Vertreter der usbekischen aber auch internationalen Kunstszene.<\/p>\n\n\n\n<p>&#x201E;Die Sammlung ist stilistisch sehr vielf&#xE4;ltig &#x2013; vom Impressionismus und Pointillismus bis hin zu Kubismus, Abstraktion und Konzeptkunst&#x201C;, sagt Taschewa. &#x201E;Gerade diese Vielfalt macht das Museum interessant &#x2013; f&#xFC;r Fachleute ebenso wie f&#xFC;r ein breites Publikum.&#x201C;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Dauerausstellung verteilt sich auf zwei S&#xE4;le. Der gr&#xF6;&#xDF;ere widmet sich der Kunst Choresmiens &#x2013; ein Bereich, der zeigt, wie eigenst&#xE4;ndig und lebendig die lokale Kunstszene ist. Der kleinere Raum ist der Grafik vorbehalten: feine Linien, pr&#xE4;zise Kompositionen, Arbeiten aus <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taschkent\">Taschkent<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buxoro\">Buchara<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Samarqand\">Samarkand<\/a> und Choresmien. Ein dritter Saal bleibt bewusst flexibel. Hier finden wechselnde Ausstellungen und internationale Projekte statt. Es ist das Rezept, das das Museum in Bewegung h&#xE4;lt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Praktikantin.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"720\" src=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Praktikantin.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44443\" style=\"width:960px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Praktikantin.jpg 960w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Praktikantin-300x225.jpg 300w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2026\/04\/Praktikantin-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine Museumspraktikantin, <em>Foto: Gazeta.uz<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein sozialer Raum<\/h2>\n\n\n\n<p>Heute ist CAMUZ l&#xE4;ngst mehr als ein klassischer Ausstellungsort: Das Haus hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt entwickelt, an dem Kunst nicht nur gezeigt, sondern gemeinsam erlebt wird. Unterschiedlichste Formate bringen Menschen zusammen und machen das Museum zu einem offenen Raum f&#xFC;r Austausch und neue Perspektiven. Internationale Projekte pr&#xE4;gen dabei zunehmend das Profil und &#xF6;ffnen den Blick &#xFC;ber die Region hinaus, w&#xE4;hrend Kooperationen und wachsende Netzwerke die Dynamik weiter verst&#xE4;rken. Ein weiteres Herzst&#xFC;ck ist die Bibliothek des Museums. Sie entstand durch Schenkungen von B&#xFC;rger:innen, K&#xFC;nstler:innen und Organisationen und umfasst heute rund 14.000 B&#xE4;nde &#x2013; von Literatur bis hin zu kunsthistorischen Werken und Ausstellungskatalogen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Blick nach vorn<\/h2>\n\n\n\n<p>Die kommenden Jahre sind ehrgeizig geplant: Acht internationale Projekte stehen an, darunter Ausstellungen aus Gro&#xDF;britannien und Japan. Parallel dazu baut das Museum seine Bildungsprogramme aus. Gleichzeitig steht das Geb&#xE4;ude vor einer grundlegenden Sanierung. Tragstrukturen, Technik und Fassade m&#xFC;ssen erneuert werden, die Ausstellungsr&#xE4;ume modernisiert. Ebenso steht eine Restaurierung an. Geplant ist zudem ein Auktionsraum, in dem Werke w&#xE4;hrend Ausstellungen verkauft werden k&#xF6;nnen. Davon erhofft sich Taschewa einen Impuls f&#xFC;r den lokalen Kunstmarkt und die finanzielle Unterst&#xFC;tzung der lokalen K&#xFC;nstler:innen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#x201E;Das Museum m&#xF6;chte in erster Linie vom Publikum geliebt werden. Seine gesamte T&#xE4;tigkeit richtet sich an die Bewohner der Stadt, und uns ist wichtig, diese Zuneigung zu erwidern. Unsere Mission ist es, durch kulturelle Veranstaltungen gute Stimmung und W&#xE4;rme zu vermitteln und einen Raum f&#xFC;r den Austausch aller gesellschaftlichen Gruppen zu schaffen. Kunst soll Menschen verbinden, f&#xFC;r jeden zug&#xE4;nglich sein und immer in der N&#xE4;he derjenigen bleiben, die sie zu sch&#xE4;tzen wissen&#x201C;, schlie&#xDF;t Schirin Taschewa.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Farzona Chamidowa f&#xFC;r Gazeta.uz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Gek&#xFC;rzt aus dem Russischen von <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/author\/bzeller\/\">Berenika Zeller<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit einigen Jahren &#xF6;ffnet sich Usbekistan zunehmend f&#xFC;r den internationalen Tourismus. Parallel dazu entstehen und etablieren sich lokale Museen, die sowohl ein internationales als auch ein einheimisches Publikum anziehen sollen. Eines dieser sehenswerten H&#xE4;user befindet sich in Urgentsch und ist in einem ehemaligen Postamt untergebracht. 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