{"id":44043,"date":"2026-02-16T20:39:10","date_gmt":"2026-02-16T19:39:10","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=44043"},"modified":"2026-02-20T07:08:05","modified_gmt":"2026-02-20T06:08:05","slug":"was-passiert-wenn-die-wasserressourcen-zentralasiens-knapp-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/umwelt-und-technologie\/was-passiert-wenn-die-wasserressourcen-zentralasiens-knapp-werden\/","title":{"rendered":"Was passiert, wenn die Wasserressourcen Zentralasiens knapp werden?"},"content":{"rendered":"<p>Jedes weitere D&#xFC;rrejahr in Zentralasien birgt das Potenzial f&#xFC;r eine politische Krise. Experten warnen: Wenn die L&#xE4;nder Zentralasien ihre Wasserpolitik nicht reformieren, drohen ihnen bald &#xE4;hnliche Wasserknappheit wie in Teheran. Und das, obwohl zum Beispiel Tadschikistan mit seinem Zugang zu den Gletschern des Pamir und seinen Quellfl&#xFC;ssen eigentlich als wasserreich gilt. <\/p>\n\n\n\n<p>Ende 2025 ver&#xF6;ffentlichte das Zukunftsforschungsinstitut&#xA0;<a href=\"https:\/\/nightingale-int.com\/\">Nightingale Intelligence<\/a>&#xA0;eine&#xA0;<a href=\"https:\/\/nightingale-int.com\/central-asian-capitals-risk-a-tehran-moment-without-urgent-water-reform\/\">Studie<\/a>&#xA0;mit alarmierenden Prognosen. Demnach droht den zentralasiatischen Metropolen eine massive Verschlechterung der Wasserversorgung, sollte es nicht zu raschen und umfassenden Reformen kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wasserversorgung der Region h&#xE4;ngt ma&#xDF;geblich vom&#xA0;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amudarja\">Amudarja<\/a>&#xA0;und vom&#xA0;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Syrdarja\">Syrdarja<\/a>&#xA0;ab, deren Zufl&#xFC;sse aus den Gletschern des&#xA0;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pamir_(Gebirge)\">Pamir-<\/a>&#xA0;und des&#xA0;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tian_Shan\">Tian-Shan-Gebirges<\/a>&#xA0;stammen. Seit den 1960er-Jahren haben diese Gletscher jedoch einen erheblichen Teil ihrer Masse verloren.&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<p>In der Folge werden die Flussl&#xE4;ufe unberechenbarer &#x2013; ein Risiko f&#xFC;r die langfristige Wassersicherheit. Mindestens ebenso schwer wie der Klimawandel wiegt der ineffiziente Umgang mit Wasser in Landwirtschaft und St&#xE4;dten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das &#x201E;Teheran-Szenario&#x201C;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/nightingale-int.com\/sobir-kurbanov\/\">Sobir Kurbanov<\/a>, &#xD6;konom und Experte f&#xFC;r internationale Entwicklung sowie Mitautor der Studie, beschreibt im Gespr&#xE4;ch mit Asia-Plus das sogenannte&#xA0;<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Tehran_water_shortage#:~:text=Iran%20faces%20a%20severe%20water,southern%20districts%20of%20the%20city\">&#x201E;Teheran-Szenario&#x201C;<\/a>: einen drastischen R&#xFC;ckgang der Frischwasserversorgung in St&#xE4;dten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#x201E;Dieses Szenario entsteht durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren &#x2013; ersch&#xF6;pfte Wasserquellen, sinkende Zufl&#xFC;sse in Stauseen, nicht nachhaltiger Verbrauch, marode Infrastruktur, hohe Verluste und eine rasante Urbanisierung ohne ausreichende Investitionen&#x201C;,<\/em>&#xA0;erkl&#xE4;rt Kurbanov.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch herrschen in St&#xE4;dten wie&#xA0;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taschkent\">Taschkent<\/a>,&#xA0;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bischkek\">Bischkek<\/a>&#xA0;oder&#xA0;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Duschanbe\">Duschanbe<\/a>&#xA0;keine formellen Wasserengp&#xE4;sse. Doch die Kombination aus wachsender Nachfrage und maroder Infrastruktur macht sie anf&#xE4;llig f&#xFC;r St&#xF6;rungen. In Duschanbe seien bereits viele Merkmale des &#x201E;Teheran-Szenarios&#x201C; erkennbar, warnt der Experte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Marode Netze, hohe Verluste<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Gro&#xDF;teil der st&#xE4;dtischen Wasserversorgungssysteme stammt noch aus der Sowjetzeit und wurde seitdem vor allem notd&#xFC;rftig repariert. Die Folge sind hohe Wasserverluste, h&#xE4;ufige Rohrbr&#xFC;che und eine ungleichm&#xE4;&#xDF;ige Versorgung.<\/p>\n\n\n\n<p>In Duschanbe &#xE4;u&#xDF;ert sich dies laut Kurbanov in sinkendem Wasserdruck, zunehmenden St&#xF6;rungen, schlechterer Wasserqualit&#xE4;t und einer wachsenden Abh&#xE4;ngigkeit einzelner Stadtteile von Wasserlieferungen per Lkw oder privaten Brunnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinzu kommt der hohe Verbrauch: In Taschkent liegt der t&#xE4;gliche Pro-Kopf-Verbrauch bei 230 bis 270 Litern, in Spitzenzeiten sogar bei bis zu 400 Litern. In europ&#xE4;ischen St&#xE4;dten mit vergleichbarem Lebensstandard sind es im Schnitt 140 bis 150 Liter.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan:&#xA0;<a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/umwelt-und-technologie\/tadschikistans-doerfer-sammeln-schmelzwasser\/\">Tadschikistans D&#xF6;rfer sammeln Schmelzwasser<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig gehen in Tadschikistan sch&#xE4;tzungsweise 20 bis 38 Prozent des Wassers bereits w&#xE4;hrend der Verteilung verloren &#x2013; m&#xF6;glicherweise sogar mehr, da verl&#xE4;ssliche Messsysteme fehlen. Zum Vergleich: In Europa gelten 25 Prozent als Durchschnitt, Spitzenwerte liegen bei 10 bis 12 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Management statt Mangel<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Studie kommt zu dem Schluss, dass technische Verluste und hoher Verbrauch Symptome eines tiefer liegenden Problems sind: eines ineffizienten Wassermanagements. Das bestehende System basiert weitgehend auf sowjetischen Strukturen, die f&#xFC;r stabile klimatische Bedingungen und zentrale Planung konzipiert waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute sind die Wasserbeh&#xF6;rden dauerhaft unterfinanziert, Tarife decken die tats&#xE4;chlichen Kosten nicht, Investitionen bleiben aus. Daneben fehlt es an umfassender Kontrolle &#xFC;ber Wasserentnahmen und Verluste.<\/p>\n\n\n\n<p>&#x201E;Tadschikistan bewegt sich auf eine Krise zu, selbst ohne formale Reduzierung der Wasserressourcen&#x201C;, sagt Kurbanov. Ursache seien hohe Verluste, mangelhafte Z&#xE4;hlersysteme, fehlende Sparanreize und eine unzureichende Koordination zwischen Wasser-, Energie- und Stadtentwicklungspolitik.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Landwirtschaft als Hauptverbraucher<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Besonders deutlich werden die Defizite in der Landwirtschaft, die 80 bis 90 Prozent der Wasserentnahmen in Zentralasien ausmacht. Noch immer dominieren offene Kan&#xE4;le und Schwerkraftsysteme, bei denen bis zu 40 Prozent des Wassers durch Versickerung und Verdunstung verloren gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Folgen sind sinkende Grundwasserspiegel, Bodenversalzung und gesch&#xE4;digte &#xD6;kosysteme &#x2013; Prozesse, die bereits im&#xA0;<a href=\"https:\/\/nationalgeographic.de\/umwelt\/2017\/11\/zentralasien-es-war-einmal-ein-see\/\">Aralseebecken<\/a>&#xA0;sichtbar sind und langfristig auch St&#xE4;dte betreffen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>In Tadschikistan zeigt sich Wasserknappheit vor allem im l&#xE4;ndlichen Alltag. Jede Verringerung des Bew&#xE4;sserungswassers wirkt sich unmittelbar auf Einkommen, Stromversorgung und Lebensbedingungen aus.&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan:&#xA0;<a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/zentralasien-im-fluss-das-neue-themenheft-der-zeitschrift-osteuropa\/\">Zentralasien im Fluss: Das neue Themenheft der Zeitschrift &#x201E;Osteuropa&#x201C;<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Lage an den Quellgebieten wichtiger Fl&#xFC;sse verschafft Tadschikistan laut Kurbanov das Potenzial, eine f&#xFC;hrende Rolle im regionalen Wassermanagement zu &#xFC;bernehmen &#x2013; vorausgesetzt, es gelingt eine koordinierte Steuerung von Wasser-, Energie- und Bew&#xE4;sserungssystemen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Abwanderung aus l&#xE4;ndlichen Regionen&#xA0;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Studie warnt zudem vor den sozialen Folgen der Wasserknappheit. Sinkende Ertr&#xE4;ge und Einkommen f&#xFC;hren zu einer schleichenden Abwanderung aus l&#xE4;ndlichen Regionen &#x2013; zun&#xE4;chst saisonal, sp&#xE4;ter dauerhaft. Der Druck auf die St&#xE4;dte w&#xE4;chst dadurch weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel ist der&#xA0;<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Asht_District\">Bezirk Ascht<\/a>&#xA0;in der&#xA0;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sughd\">Region Sughd<\/a>, bekannt f&#xFC;r seine Aprikosenplantagen. Dort hat der Mangel an Bew&#xE4;sserungswasser bereits existenzielle Folgen. Der R&#xFC;ckgang des Wasserflusses im Fergana-Kanal sowie marode Pumpanlagen aus Sowjetzeiten versch&#xE4;rfen die Lage.&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wasser und Strom &#x2013; ein doppeltes Risiko<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Mehr als 80 Prozent des Stroms in Tadschikistan stammen aus Wasserkraft. Sinkende Wasserst&#xE4;nde wirken sich daher direkt auf die Energieversorgung aus. Schneearme Winter f&#xFC;hren zu Stromrationierungen, da Wasser in Stauseen zur&#xFC;ckgehalten werden muss. &#x201E;Wasser, Strom, Bew&#xE4;sserung und Trinkwasserversorgung h&#xE4;ngen alle von derselben hydrologischen Basis ab&#x201C;, betont Kurbanov.&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Spannungen mit Anrainerstaaten&#xA0;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Zus&#xE4;tzliche Unsicherheit bringt der Bau des&#xA0;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kusch-Tepa-Kanal\">Kosh-Tepa-Kanals<\/a>&#xA0;in&#xA0;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Afghanistan\">Afghanistan<\/a>, der k&#xFC;nftig bis zu zehn Kubikkilometer Wasser j&#xE4;hrlich aus dem Amudarja ableiten k&#xF6;nnte. Dies entspricht rund einem Drittel seines aktuellen Abflusses und versch&#xE4;rft die Spannungen zwischen den Anrainerstaaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders&#xA0;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Usbekistan\">Usbekistan<\/a>&#xA0;k&#xF6;nnte betroffen sein, dessen Bew&#xE4;sserungssysteme stark vom Amudarja abh&#xE4;ngen. F&#xFC;r Tadschikistan liegen die Risiken laut Kurbanov weniger in der Wassermenge als in politischen und systemischen Folgen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Noch ist es nicht zu sp&#xE4;t<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Autoren der Studie betonen: Das &#x201E;Teheran-Szenario&#x201C; ist kein Schicksal, sondern das Resultat von Unt&#xE4;tigkeit. Notwendig seien Investitionen in Infrastruktur, die Reduzierung von Verlusten, Reformen in der Landwirtschaft und eine faire Wasser&#xF6;konomie mit klaren Tarifen und Verantwortlichkeiten. Ob Zentralasien den vorherigen Kurs noch korrigieren kann, h&#xE4;ngt davon ab, wie schnell Worten konkrete Ma&#xDF;nahmen folgen.&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Aliya Khamidullina f&#xFC;r Asia-Plus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Aus dem <a href=\"https:\/\/asiaplustj.info\/news\/tajikistan\/security\/20260119\/vodnie-resursi-v-tsentralnoi-azii-istotshayutsya-chto-budet-kogda-pridet-chas-h\">Russischen<\/a> von Margaret Bullich<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jedes weitere D&#xFC;rrejahr in Zentralasien birgt das Potenzial f&#xFC;r eine politische Krise. Experten warnen: Wenn die L&#xE4;nder Zentralasien ihre Wasserpolitik nicht reformieren, drohen ihnen bald &#xE4;hnliche Wasserknappheit wie in Teheran. Und das, obwohl zum Beispiel Tadschikistan mit seinem Zugang zu den Gletschern des Pamir und seinen Quellfl&#xFC;ssen eigentlich als wasserreich gilt. Ende 2025 ver&#xF6;ffentlichte das [&#x2026;]<\/p>\n","protected":false},"author":458,"featured_media":44045,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[6,4358,5],"tags":[5820,5818,1845,1575,2125,1899,5819],"coauthors":[2425],"class_list":["post-44043","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tadschikistan","category-umwelt-und-technologie","category-usbekistan","tag-abwanderung","tag-energieversorgung","tag-klimawandel","tag-landwirtschaft","tag-urbanisierung","tag-wassermanagement","tag-wasserpolitik"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44043","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/458"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44043"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44043\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44064,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44043\/revisions\/44064"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44045"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44043"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44043"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44043"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=44043"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}