{"id":43656,"date":"2025-12-16T19:07:22","date_gmt":"2025-12-16T18:07:22","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=43656"},"modified":"2025-12-17T05:24:16","modified_gmt":"2025-12-17T04:24:16","slug":"ueber-das-unsichtbare-erbe-kirgisischer-opiumarbeiterinnen-kunstausstellung-in-karakol","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/gesellschaft-und-kultur\/ueber-das-unsichtbare-erbe-kirgisischer-opiumarbeiterinnen-kunstausstellung-in-karakol\/","title":{"rendered":"\u00dcber das unsichtbare Erbe kirgisischer Opiumarbeiterinnen. Kunstausstellung in Karakol"},"content":{"rendered":"<p>Vom 9. November bis zum 9. Dezember 2025 war in Karakol eine Ausstellung zu sehen, die die Arbeit kirgisischer Frauen auf den Opiumfeldern beleuchtet. W&#xE4;hrend die Lebens- und Arbeitsbedingungen dieser Frauen kaum dokumentiert wurden, sind die Folgen bis heute sp&#xFC;rbar. Wir tauchen ein in eine Ausstellung zwischen Kunst und historischer Aufarbeitung.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Heimatmuseum von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karakol\">Karakol<\/a>, &#xF6;stlich des kirgisischen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Yssyk-K%C3%B6l\">Ysyk-K&#xF6;l-Sees<\/a>, fand vom 31. Oktober bis zum 10. November 2025 die K&#xFC;nstlerinnenresidenz <em>&#x201E;Memories woven into the soil. Women&#x2019;s work in the opium fields&#x201C; <\/em>statt. Mit Unterst&#xFC;tzung des Deutsch-Franz&#xF6;sischen Kulturinstituts in Bischkek, der Zentralasiatischen Universit&#xE4;t und des Institut <a href=\"https:\/\/ifeac.hypotheses.org\/\">Fran&#xE7;ais d&#x2019;&#xC9;tudes sur l&#x2019;Asie Centrale<\/a> (IFEAC) haben K&#xFC;nstlerinnen aus Deutschland, Frankreich, Kasachstan und Kirgistan gemeinsam einen Raum geschaffen, der voll und ganz den Frauen gewidmet ist und Kunst und Geschichte verbindet. In zehn Tagen intensiver kreativer Arbeit sind sie den Spuren kirgisischer Frauen w&#xE4;hrend der Sowjetzeit gefolgt und haben die lange verdr&#xE4;ngte Geschichte weiblichen Schaffens auf den Opiumfeldern in einer Ausstellung rekonstruiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinter der Initiative stehen die K&#xFC;nstlerin und Forscherin Altyn Kapalowa sowie Lucia Direnberger, Forscherin am IFEAC und am Centre national de la recherche scientifique <a href=\"https:\/\/www.cnrs.fr\/en\">CNRS<\/a>. Seit Juni arbeiten sie an dekolonialen Konzepten, um engagierte Frauen zusammenzubringen, die bereit sind, all jenen eine Stimme zu geben, die bislang ignoriert wurden. Berichte, Fotografien, Gem&#xE4;lde, Mode, Tanzperformances und Texte lassen die Besucher:innen eintauchen in eine Ausstellung, in der&#xA0;K&#xF6;rper eine vergessene Geschichte neu schreiben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Geschichte der Opiumb&#xE4;uerinnen im sowjetischen Kirgistan<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Wie die Kuratorin Altyn Kapalowa erkl&#xE4;rt, wurde Karakol nicht zuf&#xE4;llig als Standort f&#xFC;r diese K&#xFC;nstlerinnenresidenz ausgew&#xE4;hlt: Die Region Ysyk-K&#xF6;l eignet sich besonders gut f&#xFC;r den Anbau von Schlafmohn. W&#xE4;hrend die ersten Anbaugebiete schon Ende der 1870er Jahre unter dem Einfluss Chinas entstanden, entwickelte sich die Region sp&#xE4;ter schnell zur wichtigsten Opiumproduzentin der gesamten UdSSR.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"flex flex-col md:flex-row justify-evenly items-center bg-yellow-100 my-20 p-10 space-y-10 subscribe\">\n\t<div class=\"container flex flex-col lg:flex-row justify-between\">\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-3\/5 pb-4\">\n\t\t\t<h2 class=\"text-3xl text-secondary font-bold mb-4 text-[#749D02]\">\n\t\t\t\t\t\t\t\tUnterst&#xFC;tzt Novastan &#x2013; das europ&#xE4;ische Zentralasien-Magazin \n\t\t\t<\/h2>\n\t\t\t\tAls vereinsgetragene, unabh&#xE4;ngige Plattform lebt Novastan vom Enthusiasmus seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen &#x2013; und von eurer Unterst&#xFC;tzung! \n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-2\/5 justify-items-center justify-center pb-4\">\n\t\t\t<div class=\"rounded-md bg-accent-500 px-10 py-5 text-center w-72 mx-auto\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"block rounded bg-white p-2 mt-4 font-bold\" href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/spenden\/\">Novastan unterst&#xFC;tzen<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und der damit einhergehenden massiven Nachfrage nach Opium verschlechterten sich die Arbeitsbedingungen erheblich. Zu den miserablen L&#xF6;hnen und den hohen Anforderungen der Ernte kamen eine st&#xE4;ndige &#xDC;berwachung durch bewaffnete &#xA0;Kr&#xE4;fte und Durchsuchungen nach jeder Ernte hinzu. Egal ob M&#xE4;nner, Frauen oder Kinder &#x2013; der Opiumanbau verschonte niemanden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach jahrelanger Ausbeutung wurde der Anbau von Schlafmohn 1974 in Kirgistan verboten. Heute ist Drogenkonsum im Land streng illegal, und dieser Teil der kirgisischen Geschichte wurde verdr&#xE4;ngt. International kaum bekannt, f&#xFC;r die lokale Bev&#xF6;lkerung jedoch von gro&#xDF;er Bedeutung, hinterfragen die K&#xFC;nstlerinnen in Karakol diese Politik des Vergessens, die die generationen&#xFC;bergreifenden Traumata der Menschen in der Region leugnet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eine menschliche Geschichte &#xFC;ber unmenschliche Arbeit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>An den W&#xE4;nden des Heimatmuseums h&#xE4;ngen farbenfrohe digitale Collagen. Die Aktivistin und K&#xFC;nstlerin <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/omi_kami___\/\">Amaterasu<\/a> hat Archivfotos von Frauen und Kindern beim Opiumanbau neu interpretiert. Unter jedem Bild lassen Zeitzeug:innenberichte den Schrecken dieser ersch&#xF6;pfenden Arbeit erahnen: <em>&#x201E;Wir alle hofften, nicht in einer Familie mit Opiumplantagen zu landen. Aber ich hatte kein Gl&#xFC;ck &#x2013; kaum hatte ich die Schwelle &#xFC;berschritten, sah ich die Werkzeuge. Ich habe als Kind, in der Schule und sogar als Studentin Opium gesammelt.&#x201C;<\/em> Es sind Berichte von Menschen, die zwischen Mohnblumen aufgewachsen sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/gesellschaft-und-kultur\/vom-objekt-zum-subjekt-modelle-vor-kamila-rustambekovas-kamera\/\">Vom Objekt zum Subjekt &#x2013; Modelle vor Kamila Rustambekovas Kamera<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Andere erz&#xE4;hlen vom Aufwachen in den fr&#xFC;hen Morgenstunden, das sie noch immer verfolgt: <em>&#x201E;Noch heute h&#xF6;re ich das Hupen des gro&#xDF;en Lastwagens &#x2013; es war vier Uhr morgens, ich musste schnell aufstehen und mich anziehen. Heute kann ich mir gar nicht vorstellen, meine Enkelinnen so fr&#xFC;h am Morgen zu wecken &#x2013; das w&#xFC;rde mir so leid tun f&#xFC;r sie.&#x201C;<\/em> Indem sie die Vergangenheit mit der Gegenwart verbinden, kn&#xFC;pfen die K&#xFC;nstlerinnen die F&#xE4;den der Zeit neu und vermitteln einen eindr&#xFC;cklichen Einblick in die H&#xE4;rte der Arbeit auf den Feldern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><em>&#x201E;Es ist nicht nur die Geschichte meiner Mutter, es ist auch meine eigene.&#x201C;<\/em><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Unter den Berichten, die in der K&#xFC;nstlerinnenresidenz pr&#xE4;sentiert werden, finden die Bewohner:innen von Karakol die Geschichten ihrer M&#xFC;tter oder Gro&#xDF;m&#xFC;tter wieder. Sie haben diese Ereignisse zwar nicht selbst erlebt, aber sie haben die Traumata ihrer Vorfahren geerbt. Das m&#xF6;chte Oksana Kapischnikowa, Kunsthistorikerin und K&#xFC;nstlerin aus Ysyk-K&#xF6;l, zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Performance, die Fotografien, Musik und Tanz miteinander verbindet, erz&#xE4;hlt sie die Geschichte ihrer Familie. Als sie zehn Jahre alt war, arbeitete ihre Mutter auf den Opiumfeldern. Noch heute tr&#xE4;gt sie die Spuren dieser schweren Arbeit. Aufstehen vor Sonnenaufgang, um drei Uhr morgens, mit durchgefrorenem K&#xF6;rper, dann die Durchsuchung bei der R&#xFC;ckkehr von den Feldern, mit erhobenen Armen, abgetastet werden &#x2013; all diese Bewegungen sind in ihrem traumatisierten K&#xF6;rper gespeichert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die K&#xFC;nstlerin, die sich unter einem Tuch windet, erkundet durch die Bewegungen diese vererbten k&#xF6;rperlichen Traumata. W&#xE4;hrend die Musik schneller wird und die Fotos vorbeiziehen, rei&#xDF;t das Tuch und Oksana Kapischnikowa taucht befreit auf. <em>&#x201E;Das ist nicht nur die Geschichte meiner Mutter, sondern auch meine eigene&#x201C;<\/em>, erkl&#xE4;rt sie uns.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Mode als Mittel der Befreiung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Nicht alle K&#xFC;nstlerinnen der Residenz stammen aus der Region, so zum Beispiel <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/ja.mun.mai\/\">Julia Exper<\/a>, eine franz&#xF6;sische Modedesignerin, die sich seit &#xFC;ber zehn Jahren f&#xFC;r Zentralasien begeistert. <em>&#x201E;Als ich j&#xFC;nger war, war ich mit meinem Vater w&#xE4;hrend eines Zwischenstopps an einem Flughafen, und es gab einen Flug nach Peshawar in Pakistan. Als ich die Kleidung der Passagiere sah, war ich &#xE4;sthetisch &#xFC;berw&#xE4;ltigt. Das hat mich nie losgelassen&#x201C;<\/em>, erz&#xE4;hlt sie. Seitdem l&#xE4;sst sie sich immer wieder von afghanischen Motiven inspirieren und tr&#xE4;umt davon, eines Tages Afghanistan zu besuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach k&#xFC;nstlerischen Residenzen in Tadschikistan und Mauretanien reiste sie nach Karakol, um die von der Arbeit auf den Feldern ersch&#xF6;pften Frauen mithilfe von Kleidung neue Sichtbarkeit zu verleihen. <em>&#x201E;Mode ist ein Mittel zur Heilung. Sch&#xF6;nheit erm&#xF6;glicht es, sich auszudr&#xFC;cken und zu pflegen&#x201D;<\/em>, erkl&#xE4;rt die Designerin. Ihre Kreationen sind zugleich von chinesischer, russischer und nomadischer Mode beeinflusst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/uigurische-region\/die-geopolitik-des-drogenhandels-als-das-opium-zentralasien-regierte\/\">Die Geopolitik des Drogenhandels: Als das Opium Zentralasien regierte<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.chemodanfilms.com\/\">Gulsat Egemberdiewa<\/a> stammt aus einer Familie, in der Frauen &#xFC;ber drei Generationen Opium ernteten. Sie ist Filmemacherin und Fotomodel. In Zusammenarbeit Exper versucht sie, verschiedene Facetten der Frauen aus Karakol sichtbar zu machen: die Dungan-Tradition, die das Opium in die Region brachte, die sowjetische Arbeitswelt und schlie&#xDF;lich den Trost und Schutz durch die umh&#xFC;llende Pelzkleidung.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Projekt namens &#x201E;&#xDC;schk&#xFC;r&#xFC;k&#x201C; erm&#xF6;glicht es die Mode den K&#xFC;nstlerinnen, sich die ausgel&#xF6;schten Geschichten wieder anzueignen. Kleidung wird zu einer <em>&#x201E;R&#xFC;stung, einem Symbol f&#xFC;r kollektive Widerstandsf&#xE4;higkeit und die Verarbeitung von Traumata&#x201C;<\/em>. <em>&#x201E;Wir haben im Schnee unter extremen Bedingungen fotografiert&#x201C;<\/em>, erkl&#xE4;rt Julia Exper.<em> &#x201E;Ich bin sehr stolz auf das gesamte Team.&#x201C;<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eintauchen in die Opiumfelder<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Erstmals seit Jahrzehnten wurde der Keller des Museums hergerichtet, um Werke wie die von Marina Solntsewa auszustellen, einer Berliner K&#xFC;nstlerin, die sich mit dekolonialen und feministischen Praktiken auseinandersetzt. Ihr Werk &#x201E;Feld der unsichtbaren Arbeit&#x201C; taucht die Besucher:innen in die Dunkelheit des Untergeschosses, wo sie auf Mohnblumen aus Aluminium treffen, einem Material, das fr&#xFC;her zum Sammeln von Opium verwendet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/gesellschaft-und-kultur\/die-baumwolle-ist-ein-fluch-ueber-die-ausstellung-paxta-in-taschkent\/\">&#x201E;Die Baumwolle ist ein Fluch&#x201C; &#x2013; &#xDC;ber die Ausstellung &#x201E;Paxta&#x201C; in Taschkent<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In diesem immersiven Erlebnis ist die Dunkelheit mehrdeutig. Als Erinnerung an die erschreckenden Berichte l&#xE4;sst sie die H&#xE4;rte der Arbeit im Dunkeln erahnen. <em>&#x201E;Wir begannen bei Tagesanbruch zu arbeiten, als die Erde kaum zu sehen war. Wir konnten die Mohnkapseln und die Insekten kaum erkennen &#x2013; wir konnten kaum die G&#xE4;nge unterscheiden. Wir arbeiteten nach Gef&#xFC;hl.&#x201C;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auch diese Installation analysiert die Unsichtbarkeit der Arbeit von Frauen und versteht sich als immersiv sowie als investigativ: <em>&#x201E;Warum gibt es L&#xFC;cken in den Archiven? Warum wurde diese Geschichte in der &#xF6;ffentlichen Debatte so stark kriminalisiert? Und wer hat davon profitiert?&#x201C;<\/em>, fragt Marina Solntsewa. Eine kritische Perspektive, die an das Ziel der Residenz erinnert: jenen Frauen wieder eine Stimme zu geben, die von der Geschichte bewusst zum Schweigen gebracht hat. Angesichts der strahlenden Gesichter der Besucher:innen bei der Vernissage kann man sagen: Mission erf&#xFC;llt f&#xFC;r die K&#xFC;nstlerinnen aus aller Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/fr\/author\/saldeguerroure\/\">Salom&#xE9; Aldeguer-Roure<\/a> f&#xFC;r Novastan<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Aus dem Franz&#xF6;sischen von<\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/author\/erudolph\/\"><strong> Elisabeth<\/strong> <strong>Rudolph<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background\"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len: Schaut mal vorbei bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\">Twitter<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\">Facebook<\/a>, <a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\">Telegram<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\">Linkedin<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\">Instagram<\/a>. 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