{"id":42468,"date":"2025-06-27T00:21:16","date_gmt":"2025-06-26T22:21:16","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=42468"},"modified":"2025-06-27T00:21:17","modified_gmt":"2025-06-26T22:21:17","slug":"blutroter-juni-15-jahre-seit-dem-interethnischen-konflikt-im-sueden-kirgistans","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/panorama\/blutroter-juni-15-jahre-seit-dem-interethnischen-konflikt-im-sueden-kirgistans\/","title":{"rendered":"Blutroter Juni \u2013 15 Jahre seit dem interethnischen Konflikt im S\u00fcden Kirgistans"},"content":{"rendered":"<p><strong>Es ist eine der dunkelsten Seiten der modernen Geschichte des Landes: Ethnische Massenkonflikte forderten Hunderte von Menschenleben, zerst&#xF6;rten Tausende von H&#xE4;usern und f&#xFC;hrten zu einer massenhaften Flucht. Anl&#xE4;sslich des 15. Jahrestages erinnert Fergana News an den blutroten Juni.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Nacht vom 10. auf den 11. Juni 2010 kam es in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Osch\">Osch<\/a> zu Zusammenst&#xF6;&#xDF;en zwischen der kirgisischen und der usbekischen Bev&#xF6;lkerung. Bald griff die Gewalt auf das benachbarte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dschalal-Abad\">Dschalal-Abad<\/a> &#xFC;ber. Den Beh&#xF6;rden gelang es nicht, die Lage schnell unter Kontrolle zu bringen. Ger&#xFC;chte und Provokationen, darunter Berichte &#xFC;ber eine Vergewaltigung in einem Frauenwohnheim, verst&#xE4;rkten die Aggression. Bewaffnete Gruppen griffen usbekische Viertel an, und es kam zu massenhaften Brandstiftungen, Pl&#xFC;nderungen und Morden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Konflikt entfaltete sich vor dem Hintergrund einer tiefen politischen Krise im Land. Nach dem Sturz von Pr&#xE4;sident <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurmanbek_Bakijew\">Kurmanbek Bakijew<\/a> am 7. April 2010 ging die Macht an die &#xDC;bergangsregierung unter <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rosa_Otunbajewa\">Rosa Otunbajewa<\/a> &#xFC;ber, die kaum Kontrolle &#xFC;ber den S&#xFC;den des Landes hatte. Die Spannungen in der Region wuchsen, angeheizt durch einen Kampf zwischen Anh&#xE4;nger:innen des vorherigen Regimes und den neuen Beh&#xF6;rden sowie durch den Aktivismus usbekischer Politiker:innen, die eine gr&#xF6;&#xDF;ere politische Rolle f&#xFC;r ihre Gemeinschaft anstrebten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/politik-und-wirtschaft\/affaere-bakijew-kirgistans-zweiter-praesident-und-das-geld\/\"><strong>Aff&#xE4;re Bakijew: Kirgistans zweiter Pr&#xE4;sident und das Geld<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die Lage versch&#xE4;rfte sich, nachdem eine Reihe von Vorf&#xE4;llen &#x2013; darunter die Besetzung von Stadtverwaltungen durch Bakijew-Anh&#xE4;nger:innen, das Niederbrennen von Wohnh&#xE4;usern und Universit&#xE4;ten sowie die Ermordung des Gangsterbosses Aibek Mirsidikow &#x2013;&#xA0; eine Atmosph&#xE4;re des Misstrauens, der Angst und der Gewalt geschaffen hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Reaktion auf die Eskalation der Lage verh&#xE4;ngte die &#xDC;bergangsregierung den Ausnahmezustand und eine Ausgangssperre. Die Unruhen gingen jedoch weiter. Zehntausende Menschen, haupts&#xE4;chlich Usbek:innen, mussten ihre H&#xE4;user verlassen. Bereits am 11. Juni &#xF6;ffnete Usbekistan die Grenze und nahm &#xFC;ber 110.000 Gefl&#xFC;chtete auf, haupts&#xE4;chlich Frauen und Kinder, f&#xFC;r die Lager eingerichtet wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 12. Juni erreichte der Konflikt in S&#xFC;dkirgistan seinen H&#xF6;hepunkt: Usbek:innen begannen, zum Schutz Barrikaden zu bauen, und die Welle der Gewalt griff auf Dschalal-Abad &#xFC;ber. Erst am 15. Juni gelang es den Beh&#xF6;rden, die Lage unter Kontrolle zu bringen. In beiden St&#xE4;dten begannen Verhandlungen zwischen den Anf&#xFC;hrern der kirgisischen und usbekischen Gemeinschaft.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Abweichende Opferzahlen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Angaben zur Zahl der Opfer des Konflikts variieren. Offiziell meldeten die Beh&#xF6;rden zwischen 414 und 446 Todesopfer, einer internationalen Kommission zufolge starben rund 470 Menschen, davon 74 Prozent ethnische Usbek:innen. Mehr als 1.900 Menschen wurden verletzt. Die usbekischen Beh&#xF6;rden berichteten von 2.800 Verletzten unter den Gefl&#xFC;chteten. Menschenrechtler:innen sprechen von mehr als 1.700 zerst&#xF6;rten und niedergebrannten H&#xE4;usern.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"flex flex-col md:flex-row justify-evenly items-center bg-yellow-100 my-20 p-10 space-y-10 subscribe\">\n\t<div class=\"container flex flex-col lg:flex-row justify-between\">\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-3\/5 pb-4\">\n\t\t\t<h2 class=\"text-3xl text-secondary font-bold mb-4 text-[#749D02]\">\n\t\t\t\t\t\t\t\tUnterst&#xFC;tzt Novastan &#x2013; das europ&#xE4;ische Zentralasien-Magazin \n\t\t\t<\/h2>\n\t\t\t\tAls vereinsgetragene, unabh&#xE4;ngige Plattform lebt Novastan vom Enthusiasmus seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen &#x2013; und von eurer Unterst&#xFC;tzung! \n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-2\/5 justify-items-center justify-center pb-4\">\n\t\t\t<div class=\"rounded-md bg-accent-500 px-10 py-5 text-center w-72 mx-auto\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"block rounded bg-white p-2 mt-4 font-bold\" href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/spenden\/\">Novastan unterst&#xFC;tzen<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Nach Angaben des UN-Satellitenzentrums <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/UNOSAT\">UNOSAT<\/a> wurden rund 3.000 Geb&#xE4;ude besch&#xE4;digt. Der materielle Schaden wird nach offiziellen Angaben auf 4 Milliarden Som (195,6 Millionen US-Dollar zum Wechselkurs von Juni 2010) und nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen auf 9 Milliarden Som (87 Millionen US-Dollar) gesch&#xE4;tzt. Die Beh&#xF6;rden er&#xF6;ffneten mehr als 5.000 Strafverfahren. Doch nur etwa 300 Menschen, die meisten von ihnen Usbek:innen, wurden tats&#xE4;chlich zu Gef&#xE4;ngnisstrafen verurteilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach den Ereignissen verlie&#xDF;en viele ethnische Usbek:innen Kirgistan, usbekischsprachige Schulen wurden geschlossen. Hunderte Menschen, darunter der bekannte Menschenrechtsaktivist <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asimdschan_Askarow\">Asimdschon Askarow<\/a>, wurden wegen der Organisation von Unruhen und anderer Verbrechen verurteilt. Internationale Organisationen und Menschenrechtler:innen gehen davon aus, dass die Anklagen gegen viele von ihnen fingiert und Gest&#xE4;ndnisse unter Folter erpresst wurden. Askarow starb 2020 in Haft, obwohl die UN seine Freilassung gefordert hatte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Schleppende Aufarbeitung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>2011 kam eine internationale unabh&#xE4;ngige Kommission unter der Leitung von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kimmo_Kiljunen\">Kimmo Kiljunen<\/a>, an den sich Rosa Otunbajewa mit der Bitte um Unterst&#xFC;tzung gewandt hatte, zu dem Schluss, dass die Trag&#xF6;die h&#xE4;tte verhindert werden k&#xF6;nnen. Die provisorische Regierung habe die ethnischen Spannungen untersch&#xE4;tzt und den Schutz der Bev&#xF6;lkerung nicht gew&#xE4;hrleistet. Die Kommission stufte die Angriffe auf usbekische Viertel als Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein, erkannte die Ereignisse jedoch nicht als V&#xF6;lkermord oder Kriegsverbrechen an.<\/p>\n\n\n\n<p>Die kirgisischen Beh&#xF6;rden lehnten die Ergebnisse der Kommission ab und erkl&#xE4;rten ihren Leiter zur unerw&#xFC;nschten Person. Internationale Partner, darunter die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Organisation_des_Vertrags_&#xFC;ber_kollektive_Sicherheit\">Organisation des Vertrags &#xFC;ber kollektive Sicherheit (OVKS)<\/a>, griffen nicht ein und erkl&#xE4;rten, es handele sich um eine interne Angelegenheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Im selben Jahr f&#xFC;hrte eine nationale Kommission ihre eigene Untersuchung durch. Sie kam zu dem Schluss, die Schuldigen des Konflikts seien <em>&#x201E;separatistische Kr&#xE4;fte&#x201C;<\/em> unter F&#xFC;hrung von Kadyrdschon Batyrow, einem Anf&#xFC;hrer der usbekischen Gemeinschaft in Kirgistan und Anh&#xE4;nger des fl&#xFC;chtigen Pr&#xE4;sidenten Bakijew, sowie <em>&#x201E;externe Kr&#xE4;fte, die an einer Destabilisierung der Lage interessiert waren&#x201C;<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/autoritarismus-politische-morde-und-vetternwirtschaft-die-praesidentschaft-kurmanbek-bakijews\/\"><strong>Autoritarismus, politische Morde und Vetternwirtschaft: Die Pr&#xE4;sidentschaft Kurmanbek Bakijews<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Im Oktober 2011 verurteilte das Stadtgericht Dschalal-Abad Kadyrdschon Batyrow und Inom Abdurasulow, einen weiteren Anf&#xFC;hrer der usbekischen Gemeinschaft, in Abwesenheit zu lebenslanger Haft. Sie wurden der Organisation von Massenunruhen und der Teilnahme an separatistischen Aktivit&#xE4;ten f&#xFC;r schuldig befunden. Vier weitere Angeklagte erhielten Haftstrafen zwischen sechs und zwanzig Jahren. Beide verlie&#xDF;en Kirgistan nach den Ausschreitungen und wurden international gesucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Oktober 2014 verurteilte das Stadtgericht Osch Batyrow und Abdurasulow in Abwesenheit zu lebenslanger Haft und best&#xE4;tigte damit ihre Rolle als Organisatoren der Unruhen. Die ehemalige Vorsitzende des regionalen Zweigs des Frauenkongresses Kirgistans in Osch, Karamat Abdullajewa, wurde <a href=\"https:\/\/fergana.media\/news\/131134\/\">zu 16 Jahren Haft verurteilt<\/a>. Im Dezember 2018 wurde berichtet, dass Kadyrdschon Batyrow im Alter von 62 Jahren in Odessa <a href=\"https:\/\/fergana.media\/news\/103258\/\">verstorben sei<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ermittlungen zu den Unruhen wurden im April 2021 auf Anordnung des amtierenden Pr&#xE4;sidenten Kirgistans, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sadyr_Dschaparow\">Sadyr Dschaparow<\/a>, wieder aufgenommen. Gegen f&#xFC;nf ehemalige Mitglieder der &#xDC;bergangsregierung wurde Anklage wegen Amtsmissbrauchs erhoben, darunter gegen den ehemaligen Pr&#xE4;sidenten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Almasbek_Atambajew\">Almasbek Atambajew<\/a>, der 2010 stellvertretender Premierminister im &#xDC;bergangskabinett war. Auch gegen den damaligen Verteidigungsminister Ismail Isakow, Innenminister Bakytbek Alymbekow, den ehemaligen Gouverneur des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oblus_Dschalal-Abad\">Gebiets Dschalal-Abad<\/a>, Bektur Asanow, und den ehemaligen Leiter des Staatlichen Komitees f&#xFC;r Nationale Sicherheit Kirgistans, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kengeschbek_Duisch&#xF6;bajew\">Kengeschbek Duischeb&#xF6;jew<\/a>, wurde Anklage wegen Amtsmissbrauchs erhoben. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Keine Ansprache zum Jahrestag<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Es sei darauf hingewiesen, dass Pr&#xE4;sident Sadyr Dschaparow im Jahr 2025 auf die traditionelle Ansprache an das Volk zum Jahrestag der Unruhen verzichtete. Zuvor hatte er, wie seine Vorg&#xE4;nger, wiederholt &#xFC;ber die Trag&#xF6;die gesprochen und zur Einheit aufgerufen sowie dazu, von b&#xF6;sen Absichten abzusehen, die zu interethnischen Konflikten f&#xFC;hren k&#xF6;nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Trag&#xF6;die hinterlie&#xDF; tiefe Spuren in der kirgisischen Gesellschaft und offenbarte ungel&#xF6;ste interethnische und politische Probleme sowie die Verletzlichkeit staatlicher Institutionen angesichts der Krise. Fragen der Gerechtigkeit, der Rehabilitierung der Opfer und der Suche nach Wegen zu dauerhaftem Frieden sind f&#xFC;r das Land bis heute aktuell.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Fergana News<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Aus dem <\/strong><a href=\"https:\/\/fergana.news\/articles\/138365\/\"><strong>Russischen<\/strong><\/a><strong> von Robin Roth<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background\"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len: Schaut mal vorbei bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\">Twitter<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\">Facebook<\/a>, <a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\">Telegram<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\">Linkedin<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\">Instagram<\/a>. 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