{"id":42436,"date":"2025-06-19T20:36:51","date_gmt":"2025-06-19T18:36:51","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=42436"},"modified":"2025-06-19T20:36:52","modified_gmt":"2025-06-19T18:36:52","slug":"projekt-casa-1000-ueberleben-dank-internationaler-hilfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/politik-und-wirtschaft\/projekt-casa-1000-ueberleben-dank-internationaler-hilfe\/","title":{"rendered":"Projekt CASA-1000: \u00dcberleben dank internationaler Hilfe"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Energieprojekt CASA-1000, das Zentral- und S&#xFC;dasien durch ein ausgedehntes Stromverbundnetz verbinden soll, ist ein seltenes Beispiel regionaler Zusammenarbeit zwischen Kirgistan und Tadschikistan. Seinen Erfolg verdankt es einer strukturierten internationalen Governance.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist ein Meilenstein, der die Umsetzung des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/CASA-1000\">CASA-1000<\/a> (Central Asia &#x2013; South Asia Electricity Transmission and Trade Project) n&#xE4;herbringt: Bei einem <a href=\"https:\/\/asiaplustj.info\/en\/node\/348956\">Regierungstreffen<\/a> in Duschanbe haben am 16. Mai Minister der vier am Projekt beteiligten L&#xE4;nder Tadschikistan, Kirgistan, Afghanistan und Pakistan mehrere wichtige Dokumente unterzeichnet, die den f&#xFC;r 2027 geplanten kommerziellen Start des Projekts einl&#xE4;uten.<\/p>\n\n\n\n<p>CASA-1000 soll es Tadschikistan und Kirgistan erm&#xF6;glichen, &#xFC;bersch&#xFC;ssigen Strom an die s&#xFC;dasiatischen Nachbarn zu exportieren. Das Projekt, dessen bisherigen Kosten auf &#xFC;ber eine Milliarde US-Dollar (&#xFC;ber 875 Millionen Euro) gesch&#xE4;tzt werden, hat &#xFC;ber ein Jahrzehnt lang politische und technische Herausforderungen bew&#xE4;ltigt. Sein Fortschritt beruht vor allem auf kontinuierlicher internationaler Unterst&#xFC;tzung und einer verst&#xE4;rkten Koordination zwischen multilateralen Akteuren. Da Kirgistan und Tadschikistan selten an Initiativen dieser Gr&#xF6;&#xDF;enordnung teilnehmen, stellt das Projekt einen wichtigen Schritt f&#xFC;r ihre regionale Integration dar.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>CASA-1000: Ambitionen und Realit&#xE4;ten<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.casa-1000.org\/about-casa-1000\/#about2\">Das Projekt<\/a> zielt darauf ab, 1.300 Megawatt &#xFC;bersch&#xFC;ssigen Wasserstrom aus Kirgistan und Tadschikistan nach Afghanistan und Pakistan zu exportieren. Die Gesamtl&#xE4;nge der Leitungen betr&#xE4;gt 1.387 Kilometer, die Gesamtkosten belaufen sich auf &#xFC;ber 1,6 Milliarden US-Dollar (51,4 Milliarden Euro), finanziert von mehreren internationalen Institutionen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"flex flex-col md:flex-row justify-evenly items-center bg-yellow-100 my-20 p-10 space-y-10 subscribe\">\n\t<div class=\"container flex flex-col lg:flex-row justify-between\">\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-3\/5 pb-4\">\n\t\t\t<h2 class=\"text-3xl text-secondary font-bold mb-4 text-[#749D02]\">\n\t\t\t\t\t\t\t\tUnterst&#xFC;tzt Novastan &#x2013; das europ&#xE4;ische Zentralasien-Magazin \n\t\t\t<\/h2>\n\t\t\t\tAls vereinsgetragene, unabh&#xE4;ngige Plattform lebt Novastan vom Enthusiasmus seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen &#x2013; und von eurer Unterst&#xFC;tzung! \n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-2\/5 justify-items-center justify-center pb-4\">\n\t\t\t<div class=\"rounded-md bg-accent-500 px-10 py-5 text-center w-72 mx-auto\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"block rounded bg-white p-2 mt-4 font-bold\" href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/spenden\/\">Novastan unterst&#xFC;tzen<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Kirgistan hat 456 Kilometer Stromleitungen gebaut und das Umspannwerk Datka modernisiert, Tadschikistan 170 Kilometer. Die Arbeiten seien in beiden L&#xE4;ndern abgeschlossen, <a href=\"https:\/\/www.mewr.tj\/?p=4905\">erkl&#xE4;rte<\/a> Tadschikistans Energieminister Daler Dschumha. Der afghanische Teil des Projekts sei zu 70 Prozent fertiggestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Diskussionen zu dem Projekt begannen im Jahr 2006. CASA-1000 wurde 2014 von der Weltbank <a href=\"https:\/\/www.fergananews.com\/news\/22005\">genehmigt<\/a> und 2016 offiziell <a href=\"https:\/\/www.mewr.tj\/?p=199\">gestartet<\/a>. Es handelt sich um die erste praktische Umsetzung der 2011 gestarteten Initiative &#x201E;Central Asia South Asia Regional Electricity Market&#x201C; (<a href=\"https:\/\/www.casa-1000.org\/Docs\/4.%20Bishkek%20MoU%20ENG%20%28Signed%20Sep%2020%2C%202011%29.pdf\">CASAREM<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Interne Spannungen&#x2026;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Kirgistan und Tadschikistan halten sich traditionell von gro&#xDF;en Infrastrukturprojekten fern. Neben CASA-1000 gibt es das Regionale Stra&#xDF;enrekonstruktionsprojekt (CAREC) sowie den Bau der Wasserkraftwerke <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kambar-Ata-Talsperre\">Kambarata-1 und 2<\/a> in Kirgistan und des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rogun-Staudamm\">Rogun-Staudamms<\/a> in Tadschikistan. Beide geraten immer wieder aufgrund politischer oder &#xF6;kologischer Streitigkeiten <a href=\"https:\/\/www.fergananews.com\/news.php?id=16481\">mit dem Nachbarn Usbekistan<\/a> ins Stocken.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum sind solche Projekte in Tadschikistan und Kirgistan selten? Beide L&#xE4;nder stehen vor komplexen institutionellen Herausforderungen: Kirgistan hatte in den letzten zehn Jahren vier aufeinanderfolgende Pr&#xE4;sident:innen, was die Stabilit&#xE4;t und Kontinuit&#xE4;t der &#xF6;ffentlichen Politik untergraben hat. Tadschikistan seinerseits arbeitet daran, die Transparenz und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Governance\">Governance<\/a> seiner Institutionen zu st&#xE4;rken, doch die Fortschritte bleiben schleppend. Beide Staaten haben zudem mit einem geringen Staatshaushalt zu k&#xE4;mpfen, der ihre Investitionsm&#xF6;glichkeiten in Infrastrukturprojekte einschr&#xE4;nkt und sie stark von internationaler Hilfe abh&#xE4;ngig macht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/politik-und-wirtschaft\/der-ferganatal-gipfel-von-chudschand-eine-historische-premiere\/\"><strong>Der &#x201E;Ferganatal-Gipfel&#x201C; von Chudschand: eine historische Premiere<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Hinzu kommen Spannungen um die gemeinsame Grenze, die die Beziehungen lange belastet haben. Erst im M&#xE4;rz 2025 wurde ein <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/politik-und-wirtschaft\/grenzen-wieder-offen-kirgistan-und-tadschikistan-besiegeln-historisches-abkommen\/\">Grenzabkommen<\/a> zwischen Kirgistan und Tadschikistan unterzeichnet &#x2013; ein wichtiger Schritt zur Normalisierung der Beziehungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie&#xDF;lich muss die umfangreiche, aus der Sowjetzeit &#xFC;bernommene Infrastruktur modernisiert und verbessert werden, um den aktuellen technischen und &#xF6;kologischen Standards zu entsprechen. Trotz des vielversprechenden Wasserkraftpotenzials bestehen weiterhin Herausforderungen bei der Bewirtschaftung der Reservoirs, bei der Logistik und durch saisonale Schwankungen, die die Stabilit&#xE4;t der Energieproduktion beeintr&#xE4;chtigen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>&#x2026; und externe Faktoren<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Projekte in Zentralasien werden zunehmend von der regionalen Geopolitik beeinflusst. CASA-1000 erlebte Phasen der Stagnation, nicht nur aufgrund interner Herausforderungen der beteiligten L&#xE4;nder, sondern auch aufgrund der Positionen und Interessen der Nachbarstaaten. Insbesondere Usbekistan stand dem Projekt w&#xE4;hrend der Herrschaft seines isolationistischen Pr&#xE4;sidenten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Islom_Karimov\">Islom Karimov<\/a> lange Zeit ablehnend gegen&#xFC;ber. Tadschikistan plant den Export erheblicher Strommengen aus dem gigantischen Rogun-Wasserkraftwerk, das sich derzeit im Bau befindet und am <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wachsch\">Wachsch<\/a> &#x2013; einem Quellfluss des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amudarja\">Amudarja<\/a> &#x2013; liegt. Taschkent bef&#xFC;rchtet jedoch, dass der Staudamm nach seiner Inbetriebnahme den Wasserstand des gr&#xF6;&#xDF;ten Flusses Zentralasiens drastisch senken wird, was f&#xFC;r die Landwirtschaft von entscheidender Bedeutung w&#xE4;re.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/usbekistan\/usbekistan-aendert-seine-position-in-bezug-auf-das-energieprojekt-casa-1000\/\"><strong>Usbekistan &#xE4;ndert seine Position in Bezug auf das Energieprojekt CASA-1000<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Turkmenistan hingegen zeigte kein Interesse an regionalen Projekten und konzentrierte sich auf die Entwicklung seines Gassektors, w&#xE4;hrend es politisch neutral blieb. Die Macht&#xFC;bernahme der Taliban in Afghanistan im Jahr 2021 f&#xFC;hrte zu zus&#xE4;tzlichen Unsicherheiten, insbesondere im Hinblick auf CASA-1000, und in der Folge zu einer <a href=\"https:\/\/rus.azattyk.org\/a\/32856510.html\">vor&#xFC;bergehenden Aussetzung<\/a> der Finanzierung durch die Weltbank. Dank eines konstruktiven Dialogs zwischen den Beteiligten und der Einrichtung geeigneter &#xDC;berwachungsmechanismen konnte die Finanzierung 2024 wieder aufgenommen und das Projekt fortgesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Internationale Institutionen und Programme mit Fokus auf nachhaltiger Entwicklung haben ma&#xDF;geblich zur Weiterentwicklung von CASA-1000 beigetragen. Internationale Finanzinstitutionen wie die Weltbank, die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Islamische_Entwicklungsbank\">Islamische Entwicklungsbank<\/a> und die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europ&#xE4;ische_Bank_f&#xFC;r_Wiederaufbau_und_Entwicklung\">EBWE<\/a> stellen die Finanzierung und &#xFC;berwachen die Umsetzung des Projekts. Somit stellen sie sicher, dass diese internationalen Standards entspricht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Lokale Strukturen st&#xE4;rken<\/strong> <\/h2>\n\n\n\n<p>Auf lokaler Ebene wurden Unterst&#xFC;tzungsprogramme f&#xFC;r die &#xF6;rtlichen Gemeinden entwickelt, um die positive Wirkung des Projekts zu maximieren. In Kirgistan spielte die Agentur f&#xFC;r Gemeindeentwicklung und -investitionen (ARIS) eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des <a href=\"https:\/\/www.aris.kg\/projects\/proektyprogrammy-aris\/proekt-podderzhki-mestnyh-soobschestv-ppms-casa-1000-i-dopolnitelnoe-finansirovanie-dlya-ppms?lang=ru\">Community Support Project (CSP)<\/a> im Rahmen von CASA-1000. CSP stellt ein erg&#xE4;nzendes Programm zum Aufbau lokaler Kapazit&#xE4;ten und zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur dar. Das Programm umfasste 77 Orte im S&#xFC;den des Landes.<\/p>\n\n\n\n<p>Tadschikistan wiederum verfolgt einen <a href=\"https:\/\/asiaplustj.info\/en\/news\/tajikistan\/society\/20200415\/tajikistan-ratifies-agreements-on-supporting-families-living-in-casa-1000-project-area\">&#xE4;hnlichen Ansatz<\/a>: Ein vom nationalen Energieunternehmen Barqi Tojik koordiniertes und mit Unterst&#xFC;tzung des Nationalen Sozialinvestitionsfonds umgesetztes Projekt zielt auf rund 60 D&#xF6;rfer entlang der Route ab.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/energieprojekt-casa-1000-mehr-politik-als-wirtschaft\/\"><strong>Energieprojekt CASA-1000 &#x2013; mehr Politik als Wirtschaft<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Beispiele zeigen, dass der Erfolg gro&#xDF;er Infrastrukturprojekte nicht nur von der internationalen Zusammenarbeit abh&#xE4;ngt, sondern auch von der F&#xE4;higkeit nationaler Institutionen, ein inklusives, dezentrales und sozial verantwortliches Management sicherzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>CASA-1000 ist mehr als nur ein Energieprojekt. Es zeigt auch, wie Kirgistan und Tadschikistan Instabilit&#xE4;t bew&#xE4;ltigen und sich aktiv f&#xFC;r eine nachhaltige regionale Zusammenarbeit engagieren k&#xF6;nnen. Dank der Unterst&#xFC;tzung der internationalen Gemeinschaft und gezielter institutioneller Hilfe setzt dieses Projekt neue Ma&#xDF;st&#xE4;be f&#xFC;r die Beteiligung kleiner zentralasiatischer Staaten an gro&#xDF; angelegten grenz&#xFC;berschreitenden Initiativen. Nun gilt es, Lehren zu ziehen und Chancen zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Olga Vishnevskaia f&#xFC;r Novastan<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Aus dem <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/fr\/decryptage\/casa-1000-un-projet-qui-survit-grace-a-laide-internationale\/\"><strong>Franz&#xF6;sischen<\/strong><\/a><strong> von Robin Roth<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background\"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len: Schaut mal vorbei bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\">Twitter<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\">Facebook<\/a>, <a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\">Telegram<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\">Linkedin<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\">Instagram<\/a>. 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