{"id":41951,"date":"2025-03-31T22:32:27","date_gmt":"2025-03-31T20:32:27","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=41951"},"modified":"2025-03-31T22:32:28","modified_gmt":"2025-03-31T20:32:28","slug":"was-es-heisst-schriftstellerin-in-kasachstan-zu-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/was-es-heisst-schriftstellerin-in-kasachstan-zu-sein\/","title":{"rendered":"Was es hei\u00dft, Schriftstellerin in Kasachstan zu sein"},"content":{"rendered":"<p><strong>Autoren haben&#x2019;s schwer, Autorinnen haben&#x2019;s schwerer. Kaum ein kasachischer Verlag, der weiblichen Nachwuchs f&#xF6;rdert. Kaum eine Autorin, die in ihrem Schaffen nicht mit den Klischees der Literaturszene zu k&#xE4;mpfen hat. Hinzu kommt, dass sie ihre Arbeit noch immer zum Hobby verz&#xE4;rtelt sehen. Wie soll Frau auch ihren sonstigen h&#xE4;uslichen Verpflichtungen nachkommen? Unsere beiden Interviewpartnerinnen lassen sich so leicht nicht von ihrem Handwerk abbringen. Ein Gespr&#xE4;ch &#xFC;ber das literarische Schaffen als Frau in Kasachstan.&#xA0;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Artikel haben wir mit zwei Autorinnen aus Kasachstan gesprochen. Wir sprachen &#xFC;ber die Stellung der Frau in der kasachstanischen Literatur, &#xFC;ber Feminismus in der Prosa und coole Projekte f&#xFC;r Schriftstellerinnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Autorinnen<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Madina Bostambaeva<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/virtuozso\/\"><em>Autorin<\/em><\/a><em>&#xA0;der B&#xFC;cher &#x201E;Erinnerungen aus Almaty&#x201C; und &#x201E;Erinnerungen aus&#xA0;<\/em><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/vom-aussenposten-zu-nur-sultan-die-hauptstadt-kasachstans-im-wandel-der-zeit\/\"><em>Akmolinsk<\/em><\/a><em>&#x201C; (ehem. Name der Hauptstadt Astana; Anm. d. &#xDC;.) und Gr&#xFC;nderin des <\/em><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/estelikter.kz\/\"><em>Estelikter<\/em><\/a><em>-Verlags.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alima Sule&#x131;menova<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Gr&#xFC;nderin von&#xA0;<\/em><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/aina_stories\/\"><em>Aina<\/em><\/a><em>, der ersten Online-Literaturzeitschrift f&#xFC;r zentralasiatische Autorinnen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Von der Idee bis zum Buch<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Madina<\/strong>: Als ich 15 Jahre alt war, hatte ich eine Idee: Ich wollte die Erinnerung von Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt sammeln und in einem Buch zusammenstellen. 2021 begann ich in Almaty ein Studium und setzte mich nebenbei akribisch mit der Stadt und ihren Bewohnern&#xA0;auseinander. Bald hatte ich genug Geschichten zusammen. Neben den Erinnerungen anderer Leute sind das auch viele pers&#xF6;nliche Erinnerungen von mir.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alima<\/strong>: Ich war viele Jahre lang im Verlagswesen f&#xFC;r Kinderliteratur t&#xE4;tig, wo wir Weltbestseller f&#xFC;r Kinder ins Kasachische &#xFC;bersetzt haben. Damals, 2014, war mir noch nicht in den Sinn gekommen, wie unterentwickelt unser heimischer Markt doch ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Laufe der Jahre kehrte ich der Kinderliteratur den R&#xFC;cken, um mich der Literatur f&#xFC;r Erwachsene zu widmen und machte mich auch selbst ans Schreiben. Das brachte mich unausweichlich dazu, dar&#xFC;ber nachzudenken, was wir als Menschen einmal f&#xFC;r unsere Nachwelt hinterlassen werden: Wer wird einmal die Geschichten lesen, in denen sich unsere Epoche widerspiegelt? Wie sollen wir unsere eigenen Werte und kulturellen Codes weitergeben, wenn wir haupts&#xE4;chlich ausl&#xE4;ndische Literatur lesen? Aus diesen &#xDC;berlegungen entstand das Projekt &#x201E;Aina&#x201C;.&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"flex flex-col md:flex-row justify-evenly items-center bg-yellow-100 my-20 p-10 space-y-10 subscribe\">\n\t<div class=\"container flex flex-col lg:flex-row justify-between\">\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-3\/5 pb-4\">\n\t\t\t<h2 class=\"text-3xl text-secondary font-bold mb-4 text-[#749D02]\">\n\t\t\t\t\t\t\t\tUnterst&#xFC;tzt Novastan &#x2013; das europ&#xE4;ische Zentralasien-Magazin \n\t\t\t<\/h2>\n\t\t\t\tAls vereinsgetragene, unabh&#xE4;ngige Plattform lebt Novastan vom Enthusiasmus seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen &#x2013; und von eurer Unterst&#xFC;tzung! \n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-2\/5 justify-items-center justify-center pb-4\">\n\t\t\t<div class=\"rounded-md bg-accent-500 px-10 py-5 text-center w-72 mx-auto\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"block rounded bg-white p-2 mt-4 font-bold\" href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/spenden\/\">Novastan unterst&#xFC;tzen<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Als Autorin in Kasachstan<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Madina<\/strong>: Die Lage der Schriftstellerinnen in Kasachstan hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Frauen verschaffen sich immer aktiver Zugang zur literarischen Welt und verschaffen sich zunehmend Geh&#xF6;r.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig treffen sie auf allerlei Schwierigkeiten und erhalten zum Beispiel kaum Unterst&#xFC;tzung durch Verlage. Trotzdem schaffen immer mehr Autorinnen den Durchbruch, nicht nur in der Literatur, sondern in den K&#xFC;nsten allgemein. Aller Anfang ist schwer.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alima<\/strong>: F&#xFC;r mich hat sich gerade vieles zum Guten entwickelt &#x2013; die Lesekultur hat Fahrt aufgenommen und mit ihr entstehen neue Verlage, Zeitschriften, Schreibschulen und Buchklubs. F&#xFC;r die Verleger gilt nun, diesen Stimmen Geh&#xF6;r zu verschaffen und keine falsche Scheu bei der Akquise unbekannter Autorinnen zu zeigen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Feminismus in der kasachstanischen Literatur<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Madina<\/strong>: Ich bin froh, dass die kasachstanische Gesellschaft mittlerweile mehr &#xFC;ber wichtige Themen wie Femizid und Frauenfeindlichkeit spricht. Mehr und mehr h&#xF6;ren wir Geschichten, die offen &#xFC;ber Tabuthemen sprechen &#x2013; und das ist sehr wichtig. Die Ver&#xF6;ffentlichungen von Mai Sara (&#x201E;Elliot&#x201C;) oder Altynai Sultan (&#x201E;Abl&#xF6;sung&#x201C;) sind daf&#xFC;r gute Beispiele &#x2013; ehrliche Prosa &#xFC;ber die traumatischen Erfahrungen, die viele Frauen erleiden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alima<\/strong>: Der Feminismus hatte sicherlich einen Einfluss auf die kasachstanische Literatur. Autorinnen nehmen sich der gesellschaftlichen Rolle der Frau an, &#xFC;berdenken sie, thematisieren die Frauenrechte und brechen mit Stereotypen. Dadurch weiten Sie den literarischen Horizont und schaffen einen Raum f&#xFC;r ignorierte und tabuisierte Themen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich k&#xF6;nnte ihnen einen ganzen Strau&#xDF; an Autorinnen nennen, ich kenne sie fast alle. Ihre Erfahrungen sind inspirierend. Sie motivieren mich, die taufrischen Texte auf unseren Schreibtischen endlich zu ver&#xF6;ffentlichen. Da sind viele potenzielle Sterne dabei und es juckt mich in den Fingern, die endlich zum Leuchten zu bringen! Wir experimentieren gerne mit untypischen Texten, auch wenn das nicht jedem schmeckt. Aber wenn mir beim Lesen das Herz singt, muss der Text einfach unter die Leute!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gesellschaftliche Erwartungen an Autorinnen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Madina<\/strong>: Autorinnen m&#xFC;ssen h&#xE4;ufig mit einer Reihe Stereotypen k&#xE4;mpfen. Einer der h&#xE4;ufigsten ist, dass sie &#xFC;ber traditionell &#x201E;weibliche&#x201C; Themen schreiben m&#xFC;ssen, &#xFC;ber Liebe, Familienbeziehungen oder pers&#xF6;nliche Erfahrungen. Das schr&#xE4;nkt den thematischen Horizont ein, schadet der Kreativit&#xE4;t und f&#xFC;hrt schlie&#xDF;lich dazu, dass Werken von Frauen weniger Bedeutung zukommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Klischee will es so, dass Autorinnen sich nicht &#xFC;ber die leichtverdauliche, weichgewaschene Literatur hinaustrauen. Was hart ist, sei den M&#xE4;nnern vorbehalten. Wohin das f&#xFC;hrt? Dass Frauen ihre Gedanken lieber herunterschlucken, anstatt sie zu teilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich denke aber, dass diese Klischees allm&#xE4;hlich ihre Bedeutung verlieren. Moderne Frauen &#xFC;berschreiben sie, indem sie sich neuen Themen und Formen annehmen, ihrer Kreativit&#xE4;t freien Lauf lassen. Wichtig ist, dass sie ihre Kreativit&#xE4;t nicht durch die Erwartungen des Publikums einschr&#xE4;nken lassen und dass sie ihre wahren Gedanken und Gef&#xFC;hle aufs Papier bringen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan:&#xA0;<\/strong>&#x201E;<a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/gesellschaft-und-kultur\/der-wechsel-auf-die-lateinische-schrift-wirkt-bis-heute-nach-eine-autorin-und-eine-verlegerin-ueber-den-usbekischen-literaturbetrieb\/\">Der Wechsel auf die lateinische Schrift wirkt bis heute nach&#x201C; &#x2013; eine Autorin und eine Verlegerin &#xFC;ber den usbekischen Literaturbetrieb<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alima<\/strong>: Man muss da eine Balance finden [zwischen ihrer inneren Welt und den gesellschaftlichen Erwartungen]. Zum einen m&#xFC;ssen Frauen die bestehenden traditionellen Normen der Literatur beherrschen. Zum anderen m&#xFC;ssen sie ihr K&#xFC;nstlerdasein mit dem famili&#xE4;ren Alltag und sonstigen Verpflichtungen vereinbaren.&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<p>Um all diese Dinge auszubalancieren, brauchen die Autorinnen Gleichgesinnte an ihrer Seite, die sie unterst&#xFC;tzen, ihre St&#xE4;rken aus ihnen herauskitzeln und einen Raum schaffen, in dem sie keine Angst vor Verurteilung haben m&#xFC;ssen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Erfahrungen von Frauen in der Literatur werden nicht wertgesch&#xE4;tzt<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Madina<\/strong>: Seit vielen Jahren gelten Werke von Frauen als simpler und weniger bedeutsam als die ihrer m&#xE4;nnlichen Berufskollegen, nicht nur in Kasachstan, auch im Ausland. Doch indem sich immer mehr Schriftstellerinnen welt&#xFC;bergreifenden Themen annehmen und ihr Fachwissen unter Beweis stellen, erk&#xE4;mpfen sie sich Sichtbarkeit und Wertsch&#xE4;tzung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alima<\/strong>: Autorinnen erleben es h&#xE4;ufig, dass ihre Arbeit nicht als ernsthafte Arbeit, sondern als Hobby wahrgenommen wird. Es gibt auch ein tief verwurzeltes Stereotyp, dass Frauen nur sogenannte &#x201E;Frauenliteratur&#x201C; schreiben. Oder dass freiz&#xFC;gige Literatur zwangsl&#xE4;ufig skandal&#xF6;s ist. Meiner pers&#xF6;nlichen Beobachtung nach sind die meisten zeitgen&#xF6;ssischen Autoren Frauen. Deshalb w&#xFC;rde ich mir w&#xFC;nschen, dass die Erfahrungen von Frauen in der Prosa nicht als zweitrangig betrachtet werden und dass ihre Stimmen geh&#xF6;rt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Selbst ist die Autorin<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Madina<\/strong>: Mein Hauptproblem war anfangs erstmal der Mangel an Verlagen, also habe ich kurzerhand meinen eigenen, den Estelikter-Verlag, gegr&#xFC;ndet. Estelikter ist kasachisch f&#xFC;r &#x201E;Erinnerungen&#x201C;. Sechs Monate lang suchte ich nach Sponsoren, vergebens. Ich automatisierte mein Verlagssystem und begann, mit Vorbestellungen zu arbeiten. Das f&#xFC;hrte uns in den ersten Monaten vor einige Probleme: Geldl&#xFC;cken, Betr&#xFC;ger und schlaflose N&#xE4;chte. Doch der Kampf blieb nicht unbelohnt: Meinen 18. Geburtstag habe ich beim Finanzamt gefeiert und dort meinen Verlag angemeldet.&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alima<\/strong>: Mir ist aufgefallen, dass Autorinnen untereinander schlecht vernetzt sind &#x2013; sie teilen ihre kreative Arbeit zwar mit einem kleinen Publikum auf Telegram-Kan&#xE4;len oder Facebook oder schicken ihre Werke an Verlage, bekommen aber keine Antworten. Darum habe ich die Plattform &#x201E;Aina&#x201C; ins Leben gerufen, um die weibliche Schaffenskraft zu b&#xFC;ndeln. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die kasachstanische Literaturlandschaft ver&#xE4;ndert sich<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Madina<\/strong>: Ich denke, wir werden bald ein gesteigertes Interesse an Prosa und Poesie erleben. Denn die literarische Szene z&#xE4;hlt seit einigen Jahren immer mehr Neuzug&#xE4;nge, m&#xE4;nnliche und weibliche, die die etablierten Traditionen hinterfragen und umdeuten.&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich hoffe au&#xDF;erdem, dass die kasachstanische Literatur auch den Genres mehr Raum bietet, die bis dato noch als Nischenliteratur gilt &#x2013; Science Fiction, Horror, Fantasy &#x2013; und sich auf mehr Experimente in Form und Stil einl&#xE4;sst.&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<p>Nat&#xFC;rlich w&#xFC;nsche ich mir auch eine Verbesserung der finanziellen Situation, sei es durch weniger Druckkosten, mehr Zusch&#xFC;sse bei Ver&#xF6;ffentlichungen oder Werbung. Je erschwinglicher Literatur f&#xFC;r die Autorinnen und Autoren selbst ist, desto wahrscheinlicher finden ihre B&#xFC;cher ein Publikum.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alima<\/strong>: Eine bessere Finanzierung hei&#xDF;t auch, kostenlose Veranstaltungsorte f&#xFC;r Lesungen bereitzustellen, Schriftstellerinnen auf den ersten Metern ausgiebig mit Informationen zu unterst&#xFC;tzen und Wettbewerbe mit Geldpr&#xE4;mien f&#xFC;r Autorinnen jeden Alters auszuschreiben.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Zere Amangeldinova f&#xFC;r The Village<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Aus dem <a href=\"https:\/\/www.the-village-kz.com\/village\/people\/experience\/39745-my-privykli-chitat-zarubezhnuyu-literaturu-no-kak-togda-peredavat-nash-kulturnyy-kod\">Russischen<\/a> von Arthur Siavash Klischat<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background\"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len: Schaut mal vorbei bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\">Twitter<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\">Facebook<\/a>, <a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\">Telegram<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\">Linkedin<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\">Instagram<\/a>. 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