{"id":41377,"date":"2025-01-30T14:18:31","date_gmt":"2025-01-30T13:18:31","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=41377"},"modified":"2025-01-30T14:18:32","modified_gmt":"2025-01-30T13:18:32","slug":"zentralasien-im-fluss-das-neue-themenheft-der-zeitschrift-osteuropa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/zentralasien-im-fluss-das-neue-themenheft-der-zeitschrift-osteuropa\/","title":{"rendered":"Zentralasien im Fluss: Das neue Themenheft der Zeitschrift \u201eOsteuropa\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Das Ende 2024 erschienene Themenheft der Zeitschrift &#x201E;Osteuropa&#x201C; zu Politik und Gesellschaft in Zentralasien zeichnet ein vielschichtiges Bild der neuen Dynamik, die sich seit einigen Jahren in der Region entwickelt. Eine Rezension.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/\">24 Beitr&#xE4;ge<\/a> sezieren die soziopolitische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage und schlagen dabei wertvolle B&#xF6;gen, die dem Leser vor Augen f&#xFC;hren, wie tief ins geschichtliche Mark manch hochaktuelle Problematik hineinreicht. Akribisch recherchierte Steckbriefe, sachbezogene Tabellen und &#xFC;bersichtliche Karten unterf&#xFC;ttern die empirischen Analysen und sind ein wertvolles Werkzeug, um die geographische sowie geopolitische Dimension der Sachverhalte in vollem Umfang zu erfassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein unerforschter, heterogener Raum<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Den Einstieg bietet eine bereits 2007 ver&#xF6;ffentlichte, detaillierte <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/hochkulturen-und-steppenreiche\/\">geschichtliche Synthese<\/a>. Sie beleuchtet die teilweise seit 2000 Jahren anhaltende oder immer wieder aufflammende Bedeutung der naturgeographischen Gegebenheiten der Region und erl&#xE4;utert sprachliche Einfl&#xFC;sse von den ostiranischen Sprachen bis zu den altaischen. Der Text r&#xFC;ckt religi&#xF6;se Verflechtungen genauso ins Bewusstsein wie das f&#xFC;rs tiefere Verst&#xE4;ndnis unabdingbare Kapitel &#xFC;ber die Mongolen, die Nachwirkungen der russischen Kolonisierung und des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/The_Great_Game\"><em>Great Game<\/em><\/a> des 19. Jahrhunderts. Zuletzt geht er auch darauf ein, wie stark ethnische und tribale Identit&#xE4;ten das kollektive Bewusstsein seit Jahrhunderten pr&#xE4;gen und wie fatal eurozentristische Auffassungen kultureller, ethnischer und sprachlicher Zugeh&#xF6;rigkeit f&#xFC;r ein umfassendes Verst&#xE4;ndnis Zentralasiens sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Text legt das Fundament und macht klar: Die Gemeinsamkeiten der f&#xFC;nf L&#xE4;nder wiegen die regionalen Unterschiede nicht auf, sei es in wirtschaftlichen, politischen oder identit&#xE4;ren Fragen. Dar&#xFC;ber hinaus hinkt die Zentralasienforschung hinterher, wie <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/zentralasien-globaler-sueden\/\">Shairbek Dzhuraev in &#x201E;Zentralasien &#x2013; Globaler S&#xFC;den?&#x201C;<\/a> herausarbeitet. In Europa steckt diese Disziplin noch in den Kinderschuhen, in Russland in den ausgelatschten Schuhen des Kolonialismus. Selbst die postkolonialistische Forschung l&#xE4;sst Zentralasien weitestgehend au&#xDF;er Acht. Ist dieses Unverm&#xF6;gen, die Region wissenschaftlich einzuordnen, eventuell Ausdruck der insgesamt halbherzigen politischen Ann&#xE4;herungsversuche seit der Jahrtausendwende?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Auch f&#xFC;r Zentralasien eine Z&#xE4;sur<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der 24. Februar 2022 war hier jedenfalls ein Weckruf und kann als Katalysator der Diversifizierung der Beziehungen in ganz Zentralasien aufgefasst werden, wenngleich dies schon seit einigen Jahren zu beobachten ist, sp&#xE4;testens seit dem Amtsantritt des aktuellen usbekischen Pr&#xE4;sidenten Mirziyoyev im Jahr 2016. Im Rahmen dieser &#x201E;multivektoralen&#x201C; Au&#xDF;enpolitik mehren sich die Gipfeltreffen im Format 5+1. China, die USA, die <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/zentralasien-und-europa\/die-europaeische-union-ueberdenkt-ihre-zentralasien-strategie\/\">EU<\/a>, aber auch die Golfstaaten und die T&#xFC;rkei wittern ihre Chance, w&#xE4;hrend die zentralasiatischen Staaten &#x201E;Moskaus Einfluss ausbalancieren&#x201C;. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/zentralasien-und-europa\/migration-wirtschaft-z51-bundeskanzler-scholz-in-zentralasien\/\">Migration, Wirtschaft, Z5+1 &#x2013; Bundeskanzler Scholz in Zentralasien<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Besonders beherzt treten dabei Kasachstan und Usbekistan auf, und zwar auf allen Ebenen, wie aus vielen Beitr&#xE4;gen hervorgeht. Den zentralasiatischen Staaten kommt durch das gemeinsame kulturelle wie sprachliche Sowjeterbe und die mannigfaltigen Verschr&#xE4;nkungen auf politischer wie infrastruktureller Ebene also eine Sonderrolle zu.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Einfluss dreier Gro&#xDF;m&#xE4;chte<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Usbekistan scheint in China seinen gro&#xDF;en Mentor gefunden zu haben. Nicht nur schaut sich der usbekische Pr&#xE4;sident politische Strategien bei der Bek&#xE4;mpfung der Armut ab, er hat im Laufe der Pandemie auch seine Kontakte zum chinesischen Nachbarn intensiviert. Dieser hat sich inzwischen zum wichtigsten Investor entwickelt, kooperiert auf Ebenen von Milit&#xE4;r und Strafverfolgungsbeh&#xF6;rden und hat mit der Einrichtung eines Konfuzius-Instituts und eines Doppelmasters sogar einen Fu&#xDF; in den usbekischen Bildungssektor gesetzt. Temur Umarov erinnert in <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/usbekistans-neue-chinapolitik\/\">&#x201E;Usbekistans neue Chinapolitik&#x201C;<\/a> jedoch eindringlich daran, wie jung diese Ann&#xE4;herung ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Alterprobt sind dagegen, das gilt nicht nur f&#xFC;r Usbekistan, die Beziehungen zu Russland und der T&#xFC;rkei. Augenf&#xE4;llig wird dies in der nimmerm&#xFC;den Frage der Arbeitsmigration, handelt es sich bei Zentralasien doch um eine Auswanderungsregion. China stellt hier aufgrund der Sprachbarriere in keiner Weise eine Ausweichl&#xF6;sung f&#xFC;r Russland und die T&#xFC;rkei dar, die auf diesem Feld die unangefochtenen Protagonisten bleiben. Der soziologisch tiefenscharfe Artikel <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/legal-illegal-digital\/\">&#x201E;Legal, illegal, digital&#x201C;<\/a>  geht dieser dringlichen Frage auf den Grund und beleuchtet das Zusammenleben usbekischer Arbeitsmigranten in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mahalla_(Stadtviertel)\"><em>Mahallas<\/em><\/a> aus einer &#xFC;beraus spannenden soziologischen Perspektive. Moskau wird dabei als <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/tadschikistan\/fremdenfeindlichkeit-gegenueber-tadschikinnen-in-russland-ein-interview-mit-natalija-zotowa\/\">xenophob<\/a> und <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/tadschikistan\/tadschikistan-und-kirgistan-mit-unterschiedlichen-reaktionen-auf-verschaerfte-lage-von-arbeitsmigrantinnen-in-russland\/\">migrationspolitisch seit 2010 immer rigider<\/a> portraitiert, das papierlose Arbeitsmigranten <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/wie-russland-zentralasiatische-buerger-fuer-den-krieg-in-der-ukraine-anwirbt\/\">schamlos und unverhohlen in die Armee zu zerren<\/a> versucht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"flex flex-col md:flex-row justify-evenly items-center bg-yellow-100 my-20 p-10 space-y-10 subscribe\">\n\t<div class=\"container flex flex-col lg:flex-row justify-between\">\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-3\/5 pb-4\">\n\t\t\t<h2 class=\"text-3xl text-secondary font-bold mb-4 text-[#749D02]\">\n\t\t\t\t\t\t\t\tUnterst&#xFC;tzt Novastan &#x2013; das europ&#xE4;ische Zentralasien-Magazin \n\t\t\t<\/h2>\n\t\t\t\tAls vereinsgetragene, unabh&#xE4;ngige Plattform lebt Novastan vom Enthusiasmus seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen &#x2013; und von eurer Unterst&#xFC;tzung! \n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-2\/5 justify-items-center justify-center pb-4\">\n\t\t\t<div class=\"rounded-md bg-accent-500 px-10 py-5 text-center w-72 mx-auto\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"block rounded bg-white p-2 mt-4 font-bold\" href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/spenden\/\">Novastan unterst&#xFC;tzen<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Ankara dagegen zieht Aufmerksamkeit mit einer freundlichen Migrationspolitik auf sich, doch aufgrund der hohen Inflation vermag es wirtschaftlich nicht zu imponieren. Dabei genie&#xDF;t die T&#xFC;rkei seit den 90ern <em>a priori<\/em> einen <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/politik-und-wirtschaft\/die-tuerkei-bietet-vermittlung-im-grenzkonflikt-zwischen-kirgistan-und-tadschikistan-an\/\">hervorragenden Ruf<\/a> in Zentralasien, sei es durch Entwicklungsf&#xF6;rderung, Textil-, Lebensmittel- oder Milit&#xE4;rerzeugnisse. Eleonora Tafuro Ambrosetti beschreibt in ihrem <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/die-tuerkei-in-zentralasien\/\">Beitrag<\/a> umfassend die t&#xFC;rkische Soft- und Hard-Power und legt differenziert dar, welche Chancen die T&#xFC;rkei zuk&#xFC;nftig in der Kooperation mit Zentralasien erwarten. Ein Vergleich mit China w&#xE4;re aktuell jedoch unverh&#xE4;ltnism&#xE4;&#xDF;ig: Chinesische Firmen <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/politik-und-wirtschaft\/ein-fliessender-datenaustausch-bis-2027-ist-sehr-ambitioniert-aber-realisierbar\/\">bauen in Zentralasien eifrig das Handelsnetz aus<\/a>, chinesische sicherheitspolitische Kooperationen wie die mit Usbekistan, aber auch Kasachstan gehen in die Breite und Tadschikistan zeigt sich <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/repressionen-gegen-pamiri\/\">ideologisch angetan von der chinesischen Weltsicht<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Auf vielen Ebenen verknotet<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Unbestritten ist auch der anhaltende Einfluss Moskaus auf das politische Geschehen in Zentralasien. Kooperierende Geheimdienste, die zentralasiatische Staatsb&#xFC;rger auf russischem Boden ausliefern, die Einmischung in innere Konflikte wie die im Blutigen Januar 2022 in Kasachstan sowie in die Gesetzgebung zeugen alle von russischer Pr&#xE4;senz. Zudem ist die Frequenz nach Moskau bestehender Kontakte auf h&#xF6;chster Ebene enorm, wie <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/gesteigertes-interesse\/\">Vladimir Ry&#x17E;kov<\/a> analysiert und herausstellt, &#xA0;wie verwundbar die zentralasiatischen Staaten durch ihre Mitgliedschaft in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gemeinschaft_Unabh%C3%A4ngiger_Staaten\">GUS<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Organisation_des_Vertrags_%C3%BCber_kollektive_Sicherheit\">OVKS <\/a>und weiteren Organisationen sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/politik-und-wirtschaft\/russlands-einfluss-in-kasachstan-die-illusion-der-schwaechung\/\">Russlands Einfluss in Kasachstan: Die Illusion der Schw&#xE4;chung<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dagegen ist das wachsende Misstrauen gegen&#xFC;ber Russland in einigen zentralasiatischen Staaten nur ein kleiner Stich, h&#xE4;lt die bestehende Abh&#xE4;ngigkeit sie doch davon ab, &#x201E;Moskaus Vorgehen zu kritisieren&#x201C;, wie Nurseit Niyazbekov in <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/balanceakt\/\">&#x201E;Kasachstans Balanceakt&#x201C;<\/a> konstatiert. Es entsteht der Eindruck, zentralasiatische Selbstbestimmung &#xE4;u&#xDF;ere sich bis dato &#xFC;berwiegend in verbalen und gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen. So etwa, wenn Pr&#xE4;sident Toqaev in Sankt Petersburg in aller &#xD6;ffentlichkeit klare Kante bez&#xFC;glich der Krim-Annexion und der Unabh&#xE4;ngigkeit S&#xFC;dossetiens und Abchasiens zeigt oder in Butscha humanit&#xE4;re Hilfsjurten &#x201E;der Unbesiegbarkeit&#x201C; als Symbol ukrainisch-kasachischer Freundschaft errichtet. So beherzt Zentralasiens Auftreten, in diesem Beispiel Kasachstan, auch ist, es vermag nicht &#xFC;ber die wirtschaftliche und milit&#xE4;rische Verflechtung hinwegzut&#xE4;uschen, wie Niyazbekov in seinem Beitrag herauskristallisiert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vom Austricksen und Austricksenlassen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die EU hat ihre Rechnung augenscheinlich ohne diese engen zentralasiatischen Beziehungen zu Moskau gemacht, als sie 2022 die Sanktionen verh&#xE4;ngte. Dass sich Zentralasien (neben China, der T&#xFC;rkei und weiteren) in der Konsequenz dieser zum Sanktionsschlupfloch entwickelt, w&#xE4;re vorhersehbar gewesen, hat sich nun jedoch aufgrund des mehr als bemerkenswerten Ausma&#xDF;es zum Skandal entwickelt. Russland profitiert von seinen zentralasiatischen Handlangern, um die Nachfrage nach Kfz-Teilen, Elektroger&#xE4;ten, Belade- und F&#xF6;rdertechnik und weiteren Waren zu decken. Eine Zweckentfremdung f&#xFC;r die Milit&#xE4;rindustrie liegt nahe. Wie exorbitant der Exportzuwachs in mancher Warengruppe seit dem Fr&#xFC;hjahr 2022 zugenommen hat, deckt Felix Eick in <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/drehkreuz-zentralasien\/\">&#x201E;Drehkreuz Zentralasien&#x201C;<\/a> auf. Die beigef&#xFC;gten Tabellen schockieren und schaffen Klarheit um diesen Eklat, dem sich in den deutschen Medien im ersten Kriegsjahr besonders die FAZ annahm. Doch die Daten von Osteuropa verraten noch etwas ganz anderes: Auch Deutschland muss als Exporteur geh&#xF6;rig vor der eigenen Haust&#xFC;re kehren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Sanktionsstreich erregte ein Aufsehen, von denen die <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/zentralasien-und-europa\/deutschland-verhandelt-ueber-die-abschiebung-afghanischer-asylsuchender-via-usbekistan\/\">Menschenrechtsfragen<\/a> bei den Treffen europ&#xE4;ischer Politiker in Zentralasien, wie der von Olaf Scholz 2024, nur tr&#xE4;umen k&#xF6;nnen. Das noch bis vor wenigen Jahren laute Werben um Demokratisierung der EU ist verstummt, stattdessen buhlt sie um zentralasiatische Rohstoffe, wie aus zahlreichen Beitr&#xE4;gen hervorgeht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Von der Spielfigur gro&#xDF;er M&#xE4;chte zur Spielfigur des Klimawandels<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>W&#xE4;hrend sich die Region durch politische Diversifizierung allm&#xE4;hlich aus mancher Klaue der russischen Gro&#xDF;macht zu befreien versucht, wartet eine andere bereits vor der Haust&#xFC;r: der Klimawandel. Die unheimliche Prognose eines fulminanten Temperaturanstiegs von 2,5 auf 6,5&#xB0;C bis zum Jahr 2100 schreit f&#xF6;rmlich nach einem Strukturwandel in der Energiewirtschaft. Noch lauter wird der Schrei, wenn Farkhod Aminjonov in <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/energiewende-gegen-die-energiekrise\/\">&#x201E;Energiewende gegen die Energiekrise&#x201C;<\/a> die <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/umwelt-und-technologie\/steigende-strompreise-und-vermehrte-stromausfaelle-in-tadschikistan\/\">massenhaften Zusammenbr&#xFC;che<\/a> in der Strom- und W&#xE4;rmeversorgung aufz&#xE4;hlt, von denen <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/umwelt-und-technologie\/kaeltewelle-fuehrt-zu-energiekrise-in-usbekistan\/\">w&#xE4;hrend der letzten Winter<\/a> alle f&#xFC;nf zentralasiatischen L&#xE4;ndern regelm&#xE4;&#xDF;ig betroffen waren. Es sind Folgen der zu zentralisierten Energieversorgung, die obendrein &#xFC;ber eine rekordverd&#xE4;chtig obsolete Infrastruktur verf&#xFC;gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer Energie sagt, kann von <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/umwelt-und-technologie\/entwicklung-erneuerbarer-energien-in-kasachstan-ein-interview-mit-ainur-sospanova\/\">&#xD6;l, Gas und Kohle<\/a> nicht schweigen. Eine Losl&#xF6;sung von diesen konventionellen Energietr&#xE4;gern ist nicht in Sicht, denn au&#xDF;er Turkmenistan planen alle L&#xE4;nder die Errichtung neuer Kohlekraftwerke. Kohle ist billig, weil im &#xDC;berfluss vorhanden. In Kasachstan ist von Reserven f&#xFC;r die n&#xE4;chsten 300 Jahre die Rede. Der Kohle den R&#xFC;cken zuzudrehen, w&#xFC;rde zudem viele in diesem Industriezweig t&#xE4;tigen Kasachstaner in eine prek&#xE4;re Situation hineinst&#xFC;rzen, zeigen Tatiana Lanshina und Yana Zabanova in <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/energiewende-in-kasachstan\/\">&#x201E;Energiewende in Kasachstan&#x201C;<\/a> auf.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Unbestimmte Zukunft<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Klimaziele? Zuvorderst steht das Ziel, heimische Energieengp&#xE4;sse zu &#xFC;berwinden und die Versorgung zu dezentralisieren. Ein verst&#xE4;ndliches wie undankbares Ziel, das mit dem Pariser Klimaschutz-Abkommen jedoch erstaunlich kompatibel zu sein scheint, wie Aminjonov analysiert. In Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan kommt auch die Erd&#xF6;l- und Gasf&#xF6;rderung nicht zu kurz. Sie boomt und lockt Gro&#xDF;kunden wie die USA, China, Russland und auch die Golfstaaten an. Gleichzeitig bergen die Gesch&#xE4;fte die Gefahr, <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/politik-und-wirtschaft\/zentralasiens-ressourcen-ein-neuer-raum-fuer-den-wettbewerb-der-grossmaechte\/\">neue Abh&#xE4;ngigkeiten<\/a> zu erzeugen. Roland G&#xF6;tz stellt in <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/vorerst-unverzichtbar\/\">&#x201E;Vorerst unverzichtbar&#x201C;<\/a> die Schwierigkeiten im Gasgesch&#xE4;ft und die Absichten der jeweiligen Parteien in ihrer ganzen Breite vor und erg&#xE4;nzt seine Darstellung um substanzielle Karten und Diagramme.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/politik-und-wirtschaft\/zentralasiens-ressourcen-ein-neuer-raum-fuer-den-wettbewerb-der-grossmaechte\/\">Zentralasiens Ressourcen: Ein neuer Raum f&#xFC;r den Wettbewerb der Gro&#xDF;m&#xE4;chte?<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dass die Energiewende in Zentralasien nur mit umfassender internationaler Kooperation und Unterst&#xFC;tzung auf allen Ebenen eine Chance hat, zeigen Lanshina und Zabanova besonders am <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/umwelt-und-technologie\/anpassung-hat-prioritaet-klimawandel-in-kasachstan\/\">paradoxen Beispiel Kasachstans<\/a>. Das Land sticht als einziges der f&#xFC;nf mit ernstzunehmenden Bestrebungen gegen den Klimawandel hervor und hat doch im Oktober 2024 erst ein mehrere Milliarden schweres <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/umwelt-und-technologie\/kasachstan-stimmt-fuer-atomkraft\/\">Atomkraftwerkprojekt<\/a> abgenickt. &#xC4;hnliches plant Usbekistan bereits seit 2020. Wie wird sich die Errichtung der Kraftwerke auf diese beiden gigantischen Uranproduzenten auswirken? Der zentralasiatische Tatbestand in puncto Klimaschutz diskreditiert die EU ein weiteres Mal, wird diese doch nicht m&#xFC;de, die Region als potenziellen Lieferanten &#x201E;gr&#xFC;ner&#x201C; Energie zu propagieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wasser, wir brauchen Wasser<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Den Gebirgsstaaten Kirgistan und Tadschikistan bl&#xFC;ht mit fortschreitender Erderw&#xE4;rmung auch der R&#xFC;ckgang der <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/kuenstliche-gletscher-zur-anpassung-an-den-klimawandel\/\">Gletscher<\/a>, der ab 2030 noch rapider voranschreiten wird. Das stellt auf den ersten Blick &#x201E;nur&#x201C; die f&#xFC;r beide L&#xE4;nder essenzielle Energieversorgung durch die Wasserkraftwerke auf die Probe. Auf den zweiten wird deutlich, dass ein beachtlicher Teil der zentralasiatischen Landwirtschaft, allen voran die <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/umwelt-und-technologie\/was-wissen-jugendliche-in-usbekistan-ueber-die-wasserknappheit\/\">usbekische<\/a>, auf diese <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/umwelt-und-technologie\/wie-haushalten-die-zentralasiatischen-laender-mit-ihren-wasserressourcen\/\">Ressource<\/a> angewiesen ist. Hinter der landwirtschaftlichen Versorgung versteckt sich der Rattenschwanz von biologischer Vielfalt, Ern&#xE4;hrungssicherheit und nicht zuletzt Armutsbek&#xE4;mpfung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/umwelt-und-technologie\/was-wissen-jugendliche-in-usbekistan-ueber-die-wasserknappheit\/\">Was wissen Jugendliche in Usbekistan &#xFC;ber die Wasserknappheit?<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hat die viel bekr&#xE4;ftigte &#x201E;Politik der guten Nachbarschaft&#x201C; in Zeiten des <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/wassermangel-in-kirgistan-ein-wettlauf-gegen-die-zeit\/\">Wassermangels<\/a> bis dato gute Dienste geleistet, &#x201E;selbst in Zeiten zwischenstaatlicher Konflikte&#x201C;, so l&#xE4;uten seit kurzem zwei Gro&#xDF;projekte eine neue Phase der Wasserpolitik ein, geht aus der aufschlussreichen und <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/wasserpolitik-in-zentralasien\/\">multiperspektivischen Analyse<\/a> von Jennifer Sehring und Timur Dadabaev hervor. Konkret handelt es sich um das afghanische Megaprojekt rund um den 285 Kilometer langen Kusch-Tepa-Kanal und den tadschikischen Rogun-Staudamm, dessen erste Pl&#xE4;ne vor knapp 50 Jahren entstanden waren. Der usbekische Pr&#xE4;sident Mirziyoyev hat sich in dieser konfliktbergenden Ausgangslage zum Vermittler auserkoren. Ein Lackmustest, nicht zuletzt f&#xFC;r die Beziehungen zu Afghanistan, und eine gro&#xDF;e Herausforderung f&#xFC;r die &#x201E;br&#xFC;derlichen&#x201C; Nachbarschaftsbeziehungen, stellen Dadabaev und Sehring fest.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><strong>Ein wei&#xDF;er Fleck im deutschen Journalismus<\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die neue Osteuropa-Ausgabe gl&#xE4;nzt dar&#xFC;ber hinaus mit geschichtlich tiefgreifenden Analysen &#xFC;ber die Konfliktherde in den Autonomen Gebieten <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/repressionen-gegen-pamiri\/\">Berg-Badachschan<\/a> und <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/berg-badachschan-und-karakalpakstan\/\">Karakalpakstan<\/a>. Auch innenpolitische Entwicklungen kommen nicht zu kurz: Andrea Schmitz&#x2018; Artikel &#xFC;ber die Gr&#xE4;ben zwischen der s&#xE4;kularisierenden Religionspolitik des usbekischen Pr&#xE4;sidenten und der fortschreitenden Islamisierung der jungen Gesellschaft beleuchtet die <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/islam-und-saekularer-staat-in-usbekistan\/\">Dynamiken eines Landes im Umbruch<\/a>; in <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/das-volk-und-der-starke-staat\/\">&#x201E;Das Volk und der starke Staat&#x201C;<\/a> stellt Asel Doolotkeldieva das Image Kirgistans als &#x201E;Insel der Demokratie&#x201C; auf den Pr&#xFC;fstand. Sie beleuchtet die gespaltenen Oppositionsbewegungen und den absurderweise demokratisch gew&#xE4;hlten Weg &#x201E;in Richtung Entwicklungsdiktatur&#x201C; unter Dschaparow. Rafael Aguirre Unceta kn&#xFC;pft mit <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/ressourcenfluch\/\">Blick auf den Bergbau in Kirgistan<\/a> an diese Sichtweise an.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Band ist nicht zuletzt ein superbes Zeugnis aktueller Ereignisse einer Region, die in der journalistischen Landschaft Deutschlands allzu oft die Rolle einer inhaltstrockenen W&#xFC;ste einnimmt. &#x201E;Sind in Zentralasien eingesetzte Auslandskorrespondenten eventuell schlicht Mangelware?&#x201C; Nicht einmal das, sie sind v&#xF6;llig inexistent, weder freie noch akkreditierte Journalisten der wichtigsten deutschen Medien haben einen Fu&#xDF; in diesem Berichtsgebiet. Die Folge: Die Berichterstattung orientalisiert die Region, reproduziert die immergleichen Stereotypen und macht erst recht keinerlei Anstalten, &#xFC;ber den politischen und wirtschaftlichen Horizont hinaus zu berichten. Dabei g&#xE4;be es allerlei Materie, von der Erinnerungskultur, die sich mitten im Wandel befindet, hin&#xFC;ber zu sprachkulturellen Fragen und den Einfluss des gesellschaftlichen Wandels auf Popkultur, sei es in der Musik-, Film- oder Stand-Up-Szene. Gemma P&#xF6;rzgens Analyse <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/ein-weisser-fleck\/\">&#x201E;Ein wei&#xDF;er Fleck&#x201C;<\/a> geht der Frage auf den Grund, worin diese k&#xFC;mmerliche mediale Ausbeute wurzelt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein roter Fleck in Kasachstans Erinnerungskultur<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>An dieser Stelle zeigt &#x201E;Osteuropa&#x201C;, wie es besser geht, indem es die brandaktuellen gesellschaftlichen Debatten Kasachstans auf den Plan holt. &#x201E;Dekolonisierung&#x201C; ist die Losung kasachstanischer Intellektueller und Wissenschaftler der ersten Stunde. Robert Kindler, Experte f&#xFC;r die Hungersnot in den 30er Jahren, dessen Werk <a href=\"https:\/\/daz.asia\/ein-buch-ueber-kasachstan-und-die-kasachen-auf-kasachisch\/\">&#x201E;Stalins Nomaden&#x201C;<\/a> seit Kurzem sogar in kasachischer &#xDC;bersetzung vorliegt, greift diesen Begriff in seinem Beitrag &#xFC;ber <a href=\"https:\/\/zeitschrift-osteuropa.de\/hefte\/2024\/8-10\/erinnerung-und-tabuisierung\/\">&#x201E;Erinnerung und Tabuisierung&#x201C;<\/a> auf, und zeigt auf, inwiefern das Omert&#xE0; um die Hungersnot, auf Kasachisch A&#x15F;ar&#x15F;ylyq, der Angst vor einem geschichtspolitischen Alleingang, will hei&#xDF;en &#x201E;ohne Moskau&#x201C;, entspringt. Die Regierung agiert verklemmt, h&#xE4;lt die Bildungseinrichtungen an der kurzen Leine und fl&#xFC;chtet sich in fadenscheinige Symbolpolitik.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Jammer, denn nicht nur Journalisten, auch K&#xFC;nstler, allen voran Filmemacher, hinterfragen die Narrative um die Hungersnot immer mehr und m&#xF6;chten ihrer komplexen Geschichte gr&#xF6;&#xDF;eren Raum einr&#xE4;umen. Kindler prophezeit, dass das duckm&#xE4;userische Verhalten der Regierung auf lange Sicht scheitern wird, doch legt er dabei wenig Optimismus an den Tag. Viel mehr argumentiert er, Kasachstan werde vorerst in dieser erinnerungspolitischen Sprach- und Ratlosigkeit verharren. Kindler legt nicht nur den Finger auf das bisher duckm&#xE4;userische Verhalten der Regierung, er geht auch der Frage nach, ob Kasachstan sich in Zukunft aus seiner erinnerungspolitischen Sprach- und Ratlosigkeit befreien wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fazit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Mit diesem Heft ist es &#x201E;Osteuropa&#x201C; &#xE4;u&#xDF;erst gut gelungen, die aktuelle Lage in den zentralasiatischen L&#xE4;ndern multiperspektivisch unter die Lupe zu nehmen. Es wird deutlich, in welch rapidem und teils schwer vorhersehbarem Wandel sich die Gesellschaften der jeweiligen Staaten befinden und dass diese Dynamiken auch in Europa mehr Aufmerksamkeit verdienen. Die Beitr&#xE4;ge liefern einmaliges empirisches Material, kn&#xFC;pfen aneinander an und bereiten die teils hochkomplexen Sachverhalte ausnahmslos in einer sehr angenehm lesbaren Sprache auf. Tabellen, Karten und weitere Verst&#xE4;ndnisst&#xFC;tzen kommen zielorientiert zum Einsatz. Einzig und allein k&#xFC;nstlerische und kulturelle Aspekte kamen etwas zu kurz, immerhin sind Autoren, aber auch Film-, Musik- und <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/wie-russische-propaganda-kasachischsprachige-medien-beeinflusst\">Medienschaffende<\/a> in den letzten Jahren, besonders seit dem Krieg in der Ukraine, ganz besonders produktiv und experimentell zugange. Doch in einem so dichten und aufeinander aufbauenden Band ist auch nicht alles unterzubringen. Der &#x201E;wei&#xDF;e Fleck&#x201C; Zentralasien erscheint nach dieser Lekt&#xFC;re sehr viel farbiger. Wir freuen uns auf weitere Beitr&#xE4;ge &#xFC;ber diese Region.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Arthur Siavash Klischat f&#xFC;r Novastan<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background\"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len: Schaut mal vorbei bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\">Twitter<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\">Facebook<\/a>, <a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\">Telegram<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\">Linkedin<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\">Instagram<\/a>. 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Eine Rezension. 24 Beitr&#xE4;ge sezieren die soziopolitische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage und schlagen dabei wertvolle B&#xF6;gen, die dem Leser vor Augen f&#xFC;hren, wie tief ins [&#x2026;]<\/p>\n","protected":false},"author":1687,"featured_media":41380,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4,3,4359,6,7,5],"tags":[1117,689,2835,5464,1211],"coauthors":[4726],"class_list":["post-41377","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kasachstan","category-kirgistan","category-panorama","category-tadschikistan","category-turkmenistan","category-usbekistan","tag-gesellschaft","tag-politik","tag-rezension","tag-zeitschrift-osteuropa","tag-zentralasien"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41377","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1687"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=41377"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41377\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41395,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41377\/revisions\/41395"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/41380"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=41377"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=41377"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=41377"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=41377"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}