{"id":40935,"date":"2024-12-04T06:19:09","date_gmt":"2024-12-04T05:19:09","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=40935"},"modified":"2025-01-03T10:18:02","modified_gmt":"2025-01-03T09:18:02","slug":"gemeinsames-lateinisches-alphabet-fuer-alle-turksprachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/gesellschaft-und-kultur\/gemeinsames-lateinisches-alphabet-fuer-alle-turksprachen\/","title":{"rendered":"Gemeinsames lateinisches Alphabet f\u00fcr alle Turksprachen?"},"content":{"rendered":"<p><strong>K&#xF6;nnten alle turksprachigen Staaten Zentralasiens zusammen mit der T&#xFC;rkei bald dasselbe Alphabet benutzen? Geht es nach dem t&#xFC;rkischen Pr&#xE4;sidenten Recep Tayyip Erdogan schon. Die &#xDC;berlegungen dazu werden immer konkreter, allerdings stellt die Umstellung auf lateinische Buchstaben einige zentralasiatische Staaten vor gro&#xDF;e Herausforderungen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Anfang November 2024 der elfte Gipfel der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Organisation_der_Turkstaaten\">Organisation der Turkstaaten (OTS)<\/a> tagte, unterstrich der t&#xFC;rkische Pr&#xE4;sident Recep Tayyip Erdogan, er wolle in eine &#x201E;gemeinsame Zukunft blicken&#x201C;. F&#xFC;r diese sei es dringend n&#xF6;tig, den Wechsel zu einem gemeinsamen Alphabet auf Basis der lateinischen Schrift zu wagen. Zusammen mit Aserbaidschan sei die T&#xFC;rkei daf&#xFC;r schon bereit. Der t&#xFC;rkische Pr&#xE4;sident animiert zudem&#xA0;die L&#xE4;nder Usbekistan, Kasachstan, Kirgistan und Turkmenistan, die Initiative zu unterst&#xFC;tzen. Doch welchen Herausforderungen begegnen die ehemaligen Sowjetrepubliken bei dieser globalen Sprachreform und was w&#xE4;ren ihre Folgen?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Idee eines gemeinsamen Alphabets aller&#xA0;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turksprachen\">turksprachigen<\/a> Staaten kam 1991 auf, anl&#xE4;sslich des Zusammenbruchs der Sowjetunion. Die Initiative dazu kam vonseiten der T&#xFC;rkei &#x2013; und das noch weit vor der Gr&#xFC;ndung der OTS im Jahr 2009. In den 90ern hatte die T&#xFC;rkei in der Region eine bedeutende Rolle inne, sowohl auf politischer, wirtschaftlicher als auch kultureller Ebene: In Usbekistan er&#xF6;ffneten gemeinsame Bildungseinrichtungen, in denen die t&#xFC;rkische Sprache intensiv gelehrt wurde.&#xA0;In Taschkent fassten bis dahin unbekannte t&#xFC;rkische Supermarktketten Fu&#xDF; und Fernsehserien, die am Bosporus spielten, erlangten gro&#xDF;e Popularit&#xE4;t.&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kommission der OTS stimmt in Baku &#xFC;ber gemeinsames Alphabet ab<\/h2>\n\n\n\n<p>Vor einigen Jahren flammte schlie&#xDF;lich der Wille, ein gemeinsames Alphabet zu kreieren, erneut auf. Eine Sonderkommission mit je zwei Vertretern der Mitgliedsl&#xE4;nder der OTS nahm sich dieser Frage an. Im September dieses Jahres fand in Baku die dritte Sitzung der Kommission statt, auf der die Experten verk&#xFC;ndeten, dass alle interessierten Parteien dem Projekt zugestimmt haben.&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<p>&#x201E;Es wurde sich auf ein gemeinsames t&#xFC;rkisches Alphabet geeinigt, das 34 Buchstaben enthalten soll, wobei jeder einzelne f&#xFC;r ein eigenes, in den&#xA0;Turksprachen&#xA0;vorkommendes Phonem steht&#x201C;, hei&#xDF;t es in der offiziellen Pressemitteilung.&#xA0;&#xA0;Spezialisten f&#xFC;gten hinzu, dass die Buchstaben das sprachliche Erbe der verschiedenen Sprachen wahren und widerspiegeln sollen. Die altbekannten Buchstaben sollen ebenso um eine Reihe diakritischer Zeichen erweitert werden, so zum Beispiel bei den Buchstaben &#x201E;&#x147;&#x201C;&#xA0;und &#x201E;&#x16C;&#x201C;.&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">T&#xFC;rkei dazu bereit, eigenes Alphabet anzupassen<\/h2>\n\n\n\n<p>Bisher besteht das t&#xFC;rkische Alphabet aus 29 Buchstaben, bei einer Angleichung w&#xFC;rden also f&#xFC;nf dazu kommen. Daf&#xFC;r w&#xFC;rde auch die T&#xFC;rkei &#x201E;Opfer&#x201C; in Kauf nehmen. So m&#xFC;sste auch Ankara Lehrpl&#xE4;ne, administrative Dokumente oder Beschilderungen anpassen.&#xA0;Eine &#xE4;hnlich tiefgreifende Anpassung st&#xFC;nde im Falle der Reform dem aserbaidschanischen Alphabet bevor, das aktuell 32 Buchstaben vorweist. Den Wechsel von kyrillischen zu lateinischen Lettern vollzog Baku im Jahr 1991. Die OTS-Staaten Kasachstan, Kirgistan und Usbekistan, in denen bislang noch das kyrillische Alphabet Standard ist, stehen allerdings vor noch gr&#xF6;&#xDF;eren Herausforderungen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kirgistan: bedeutende Rolle der russischen Sprache erschwert Reform<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/gesellschaft-und-kultur\/kirgistan-diskussion-um-latinisierung-des-alphabets\/\">Die schwierigste Ausgangssituation hat dabei Kirgistan.<\/a> Das kirgisische Alphabet besteht aus 36 Buchstaben &#x2013; die 33 Buchstaben des russischen kyrillischen Alphabets sind dabei um drei weitere Laute erg&#xE4;nzt. Ein Wechsel des Alphabets bringt dreierlei H&#xFC;rden mit sich:&#xA0;Erstens ist die Idee dort g&#xE4;nzlich neu und der gesellschaftliche wie politische Diskurs noch in den Kinderschuhen. Zweitens ist da die kirgisische Verfassung: Diese definiert das Kirgisische zwar als Staatssprache, das Russische hat daneben als offizielle Sprache jedoch eine bedeutende Rolle inne. Staatliche Dokumente weisen darum gr&#xF6;&#xDF;tenteils ein russisches Duplikat auf.&#xA0;Hierin &#xE4;u&#xDF;ert sich der Einfluss Russlands, den der Kreml wohl kaum aufgeben m&#xF6;chte.&#xA0;Drittens kannte die kirgisische Staatskasse schon bessere Zeiten. Nach der Modifizierung der Nationalflagge im Dezember 2023 w&#xFC;rde eine Reform des Alphabets das n&#xE4;chste teure Projekt in kurzer Zeit bedeuten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"Diskussion%20um%20Latinisierung%20des%20Alphabets\">Kirgistan: Diskussion um Latinisierung des Alphabets<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kasachstan: Umstellung auf lateinische Schrift l&#xE4;uft in Etappen<\/h2>\n\n\n\n<p>Das kasachische Alphabet besteht seit 1940 aus 42 kyrillischen Buchstaben. Den &#xDC;bergang zum lateinischen Alphabet hatte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nursultan_Nasarbajew\">N&#xFC;rs&#xFC;ltan Nazarbaev<\/a>, der erste Pr&#xE4;sident des Landes nach der Unabh&#xE4;ngigkeit, allerdings bereits in den Nullerjahren auf den politischen Plan geholt.&#xA0;&#xA0;Ziel war und ist, sich vom russischen Nachbarn unabh&#xE4;ngiger zu machen. 2017 pr&#xE4;sentierte das Staatsoberhaupt sogar eine neue Version des Alphabets, das von nun an 31 Buchstaben enthalten sollte. Doch schon kurz darauf zerschlug er die Hoffnung auf einen baldigen Wechsel &#x2013; dieser ist zeitintensiv und darum etappenweise bis 2025 geplant. Nazarbaevs Nachfolger <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Qassym-Schomart_Toqajew\">Qasym-Jomart Toqaev<\/a> verschob die Frist um weitere sechs Jahre auf das Jahr 2031: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/gesellschaft-und-kultur\/kasachstans-langsamer-aber-bestimmter-weg-zum-lateinischen-alphabet\/\">Er appellierte daran<\/a>, das Projekt nicht zu &#xFC;berst&#xFC;rzen, um gravierende Fehltritte zu vermeiden. Ob sich Kasachstan von dem t&#xFC;rkischen Tatendrang anstecken l&#xE4;sst? Wohl kaum.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/gesellschaft-und-kultur\/kasachstans-langsamer-aber-bestimmter-weg-zum-lateinischen-alphabet\/\">Kasachstans langsamer, aber bestimmter Weg zum lateinischen Alphabet<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Usbekistan: kyrillisches und lateinisches Alphabet werden parallel benutzt<\/h2>\n\n\n\n<p>In der besten Ausgangslage f&#xFC;r Erdogans Vorhaben befindet sich wahrscheinlich Usbekistan. Die usbekische Sprache wird dort wahlweise mit kyrillischen oder lateinischen Buchstaben verschriftlicht. Letztere kamen 1993 auf Befehl des ersten Pr&#xE4;sidenten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Islom_Karimov\">Islom Karimovs<\/a> dazu. Allerdings herrschte von Anfang an <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/gesellschaft-und-kultur\/der-wechsel-auf-die-lateinische-schrift-wirkt-bis-heute-nach-eine-autorin-und-eine-verlegerin-ueber-den-usbekischen-literaturbetrieb\/\">Uneinigkeit dar&#xFC;ber<\/a>, wie genau die usbekische Sprache mit lateinischen Buchstaben verschriftlicht werden soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Anfangs orientierte man sich am T&#xFC;rkischen. Mit der Zeit verschlechterten sich allerdings die Beziehungen zur T&#xFC;rkei. Grund daf&#xFC;r waren die Beschwerden t&#xFC;rkischer Unternehmen, die die teils &#xFC;berfallartigen, staatlich gef&#xF6;rderten Praktiken usbekischer Firmen und Beh&#xF6;rden bem&#xE4;ngelten und dadurch das eigene Gesch&#xE4;ft in Gefahr sahen.&#xA0;Diese Abk&#xFC;hlung der Beziehungen hatte zur Folge, dass sich das usbekische Alphabet mehr am Englischen orientierte. Zum Beispiel wurden die&#xA0;kyrillischen Buchstaben &#x201E;&#x427;&#x201C; [tsch] und &#x201E;&#x428;&#x201C; [sch] &#xE4;hnlich wie in der englischen Umschrift als &#x201E;ch&#x201C; und &#x201E;sh&#x201C;&#xA0;wiedergegeben.&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<p>Vor kurzem hat zudem der aktuelle Pr&#xE4;sident Usbekistans&#xA0;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Shavkat_Mirziyoyev\">Shavkat Mirziyoyev<\/a> beschlossen, das Alphabet doch wieder dem t&#xFC;rkischen Alphabet anzugleichen. So sollen die Buchstaben&#xA0;&#x201E;&#x427;&#x201C; und &#x201E;&#x428;&#x201C; wie &#x201E;&#xE7;&#x201C; und &#x201E;&#x15F;&#x201C; im T&#xFC;rkischen geschrieben werden. Diese Sprachexperimente sind der Grund, weshalb sich die&#xA0;lateinische Schrift in Usbekistan nicht vollumf&#xE4;nglich durchgesetzt hat &#x2013; trotz staatlicher Unterst&#xFC;tzung.&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Alphabet-Reform Mirziyoyevs wird bereits seit Jahren diskutiert und spaltet das Land.&#xA0;Junge Menschen unter 35 Jahren bevorzugen das lateinische Alphabet, w&#xE4;hrend die Menschen der &#xE4;lteren Generation nicht auf das vertraute kyrillische Alphabet verzichten wollen. &#xA0;Alles in allem w&#xFC;rde eine Umstellung des Alphabets auf eine einzige t&#xFC;rkische Vorlage in Usbekistan aber vergleichsweise schmerzlos verlaufen. Vor allem dann, wenn die doppelte Schreibweise wie bisher beibehalten w&#xFC;rde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Alphabetwechsel ist nicht gleich Alphabetwechsel<\/h2>\n\n\n\n<p>Alphabetwechsel sind in Zentralasien historisch betrachtet durchaus keine Seltenheit. Bis zur Revolution 1917 war die arabische Schrift Standard. Per Verordnung gingen die Turksprachen in den 1920er Jahren allesamt zur lateinischen Schrift &#xFC;ber. In der Praxis zog sich dieser Prozess bis 1930. Doch keine zehn Jahre sp&#xE4;ter machte die Sowjetregierung diese Entwicklung zunichte, indem sie ein universelles kyrillisches Alphabet einf&#xFC;hrte, das f&#xFC;r alle Sowjetstaaten galt.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Umw&#xE4;lzungen gingen damals mehr oder weniger schmerzlos vonstatten:&#xA0;Die Bev&#xF6;lkerung bestand gr&#xF6;&#xDF;tenteils aus Analphabeten, welche die neue Schrift von Grund auf neu erlernen mussten. In den heutigen beinahe komplett alphabetisierten Gesellschaften zieht ein so abrupter &#xDC;bergang darum mehr Konsequenzen nach sich. Nicht selten finden sich etwa Usbekisch-Muttersprachler in der absurden Situation wieder, auf Usbekisch verfasste S&#xE4;tze aufgrund der lateinischen Buchstaben nicht entziffern zu k&#xF6;nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Folgen im In- und Ausland<\/h2>\n\n\n\n<p>K&#xE4;me es zur Umsetzung des universellen t&#xFC;rkischen Alphabets, w&#xFC;rden sich solche F&#xE4;lle nicht nur h&#xE4;ufen, es k&#xE4;men auch schwer zu stemmende Kosten auf die postsowjetischen Staaten zu: Schulb&#xFC;cher, Bildungspl&#xE4;ne, Autobahnschilder und viele weitere administrative Dokumente m&#xFC;ssten &#xFC;berarbeitet werden.&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<p>Tiefgreifende Folgen h&#xE4;tte ein universelles t&#xFC;rkisches Alphabet auch auf das Leben von zentralasiatischen Arbeitsmigranten in Russland. Dort erf&#xFC;llen sie schon jetzt nur selten die sprachlichen Anforderungen, ganz besonders die j&#xFC;ngeren. Ein Alphabetwechsel w&#xFC;rde dieses Problem nur verst&#xE4;rken, immerhin befinden sich mehrere Millionen Migranten aus ganz Zentralasien f&#xFC;r die Arbeit in Russland. Auf ein anderes Land auszuweichen, ist undenkbar.&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erstmal nur eine Utopie<\/h2>\n\n\n\n<p>2007, als die Debatte bereits aufgeflammt war, bezeichnete der Geschichtsprofessor Goga Hidoyatov den Vorschlag als eine &#x201E;bescheuerte Idee der Pant&#xFC;rkisten&#x201C; und f&#xFC;hrte aus: &#x201E;Eine pant&#xFC;rkische Sprache ist v&#xF6;llig undenkbar. Die Aserbaidschaner, die Usbeken, die Kasachen &#x2013; alle haben sie ihre eigenen Autoren, ihre Traditionen, wie sollen wir die alle miteinander verbinden? Das ist genauso utopisch, als w&#xFC;rden wir morgen mit der Idee einer panslawischen Sprache um die Ecke kommen.&#x201C;<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar haben die OTS-Staaten beim letzten Gipfel in Bischkek ein Memorandum unterzeichnet, das von ihrem Vorhaben eines universellen t&#xFC;rkischen Alphabets zeugt. Doch von einer Idee bis zu ihrer Umsetzung ist es ein langer Weg, insbesondere, wenn sie etwas so Elementares wie Sprache betrifft. Bis dahin steht Erdogan noch viel &#xDC;berzeugungsarbeit bevor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Die Redaktion von <a href=\"https:\/\/fergana.media\/articles\/135544\/\">Fergana News<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Aus dem Russischen von: Arthur Siavash Klischat<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>&#xDC;bersetzer f&#xFC;r Novastan<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background\"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len: Schaut mal vorbei bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\">Twitter<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\">Facebook<\/a>, <a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\">Telegram<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\">Linkedin<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\">Instagram<\/a>. 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