{"id":40757,"date":"2024-11-13T20:37:43","date_gmt":"2024-11-13T19:37:43","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=40757"},"modified":"2025-06-10T16:25:52","modified_gmt":"2025-06-10T14:25:52","slug":"duschanbe-baut-seine-strategische-partnerschaft-mit-china-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/politik-und-wirtschaft\/duschanbe-baut-seine-strategische-partnerschaft-mit-china-aus\/","title":{"rendered":"Tadschikistan baut seine strategische Partnerschaft mit China aus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der chinesische Pr&#xE4;sident ist im Juli zu einem dreit&#xE4;gigen Staatsbesuch nach Tadschikistan gereist. Ein Investitionsrausch aus China und gemeinsamen Herausforderungen im Bereich Sicherheit pr&#xE4;gen die aktuellen Beziehungen zwischen beiden L&#xE4;ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Tadschikistans Pr&#xE4;sident <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Emomalij_Rahmon\">Emomali Rahmon<\/a> hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt. Denn Besuche des chinesischen Pr&#xE4;sidenten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Xi_Jinping\">Xi Jinping<\/a> im Ausland sind seit der Covid-Pandemie selten. Vom 4. bis 6. Juli war er jedoch zu einem Staatsbesuch im Nachbarland Tadschikistan. Auf der Agenda standen Wirtschaft-, Umwelt- und Sicherheitsfragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Staatschefs weihten das neue tadschikische Parlament sowie einen Komplex weiterer Regierungsgeb&#xE4;ude ein. Eben Peking finanzierte diesen Komplex mit gesch&#xE4;tzt 230 Millionen US-Dollar (207 Millionen Euro). Das Projekt war im September 2017 w&#xE4;hrend Rahmons Besuch in China beschlossen worden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"flex flex-col md:flex-row justify-evenly items-center bg-yellow-100 my-20 p-10 space-y-10 subscribe\">\n\t<div class=\"container flex flex-col lg:flex-row justify-between\">\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-3\/5 pb-4\">\n\t\t\t<h2 class=\"text-3xl text-secondary font-bold mb-4 text-[#749D02]\">\n\t\t\t\t\t\t\t\tUnterst&#xFC;tzt Novastan &#x2013; das europ&#xE4;ische Zentralasien-Magazin \n\t\t\t<\/h2>\n\t\t\t\tAls vereinsgetragene, unabh&#xE4;ngige Plattform lebt Novastan vom Enthusiasmus seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen &#x2013; und von eurer Unterst&#xFC;tzung! \n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-2\/5 justify-items-center justify-center pb-4\">\n\t\t\t<div class=\"rounded-md bg-accent-500 px-10 py-5 text-center w-72 mx-auto\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"block rounded bg-white p-2 mt-4 font-bold\" href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/spenden\/\">Novastan unterst&#xFC;tzen<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><em>&#x201E;Heute ist ein historischer Tag in unseren Beziehungen mit der Volksrepublik China&#x201C;<\/em>, sagte der Pr&#xE4;sident bei der Er&#xF6;ffnungszeremonie. Reid Standish, politischer Kommentator bei Radio Liberty, best&#xE4;tigt das: <em>&#x201E;Die Zusammenarbeit wird immer intensiver. Das ist das erste Mal, das Xi Jinping nicht im Rahmen einer multilateralen Veranstaltung das Land besuchte.&#x201C;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des Besuchs unterzeichneten die beiden L&#xE4;nder 29 Kooperationsvereinbarungen. Das Memorandum &#xFC;ber die Zusammenarbeit zwischen der Demokratischen Volkspartei Tadschikistans und der Kommunistischen Partei Chinas betrifft unter anderem die Bereiche erneuerbare Energien, Industrie und neue Technologien sowie die gegenseitige Anerkennung von Bildungsabschl&#xFC;ssen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gr&#xF6;&#xDF;ter Investor in Tadschikistan<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Heute ist China der Hauptinvestor in Tadschikistan, dem &#xE4;rmsten Land aller ehemaligen Sowjetrepubliken. Es ist auch sein gr&#xF6;&#xDF;ter Kreditgeber. <a href=\"https:\/\/asiaplustj.info\/en\/news\/tajikistan\/economic\/20240601\/tajikistan-invites-china-to-invest-in-in-its-industrial-energy-and-transport-sectors\">Asia-Plus<\/a> berichtet, dass laut Angaben des tadschikischen Finanzministerium sich die Schulden Tadschikistans gegen&#xFC;ber China Anfang 2024 auf rund 900 Millionen US-Dollar (811 Millionen Euro) beliefen. Das entspricht 27,8 Prozent der Auslandsschulden des Landes.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr als 300 chinesische Unternehmen sind in Tadschikistan t&#xE4;tig. Im Juni hatten chinesische Investoren auf dem Duschanbe-Forum <a href=\"https:\/\/www.rferl.org\/a\/china-kyrgyzstan-tajikistan-megaprojects-central-asia-belt-road\/33007345.html\">zugesagt<\/a>, mehr als 500 Millionen US-Dollar (&#xFC;ber 451 Millionen Euro) in Tadschikistan zu investieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die &#x201E;territoriale Integrit&#xE4;t &#x201C; Tadschikistans respektieren<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Tadschikistan stand wie seine zentralasiatischen Nachbarn lange Zeit unter russischem Einfluss. Seit seiner Unabh&#xE4;ngigkeit weckt es immer st&#xE4;rker das <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/china-profitiert-in-zentralasien-von-der-isolation-russlands\/?noredirect=de-DE\">Interesse von China<\/a>. Das Land ist bem&#xFC;ht, seine Westgrenze zu sichern und andere Regionalm&#xE4;chte der Region wie Indien auf Distanz zu halten. China profitiert tendenziell von einer Schw&#xE4;chung Russlands in der Region aufgrund seines Krieges in der Ukraine.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#x201E;China wird weiterhin unerm&#xFC;dlich eine freundschaftliche, f&#xFC;r beide Partner vorteilhafte Zusammenarbeit mit Tadschikistan f&#xF6;rdern und die Bem&#xFC;hungen Tadschikistans zum Schutz seiner nationalen Unabh&#xE4;ngigkeit, Souver&#xE4;nit&#xE4;t und territorialen Integrit&#xE4;t konsequent unterst&#xFC;tzen&#x201C;<\/em>, sagte der chinesische Pr&#xE4;sident in Duschanbe laut einem Bericht von <a href=\"https:\/\/www.rferl.org\/a\/tajikistan-china-rahmon-xi-sco\/33023632.html\">Radio Free Europe<\/a>. Ob der Bezug auf <em>&#x201E;territoriale Integrit&#xE4;t&#x201C;<\/em> neutral war, auf die russische Vollinvasion in der Ukraine oder auf die Lage Chinas beispielsweise in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Xinjiang\">Xinjiang<\/a> anspielte, lie&#xDF; er allerdings offen.<\/p>\n\n\n\n<p>Tadschikistan ist das Herzst&#xFC;ck der <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/wohin-fuehrt-die-neue-seidenstrasse-ueber-die-chancen-und-risiken-von-one-belt-one-road\/\">Neuen Seidenstra&#xDF;e<\/a>, eines gro&#xDF;en chinesischen Infrastrukturprojekts, das im Herbst 2013 lanciert wurde. Es soll China &#xFC;ber Zentralasien mit dem Mittelmeer verbinden und ist eine Priorit&#xE4;t der chinesischen Diplomatie. Vor allem aber beruht Chinas Interesse an Tadschikistan auf einer Sicherheitsfrage.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Pekings Obsession: Die &#x201E;drei Gei&#xDF;eln&#x201C;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Peking geht es darum, die Westgrenze des autonomen Gebiets Xinjiang zu sichern. Die Volksrepublik annektierte die Region 1949. Seitdem betreibt Peking dort eine Sinisierungspolitik, und in der Region brechen regelm&#xE4;&#xDF;ig Unruhen aus. Beim letzten Gipfel in Astana best&#xE4;tigte die der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Shanghaier_Organisation_f&#xFC;r_Zusammenarbeit\">Shanghaier Organisation f&#xFC;r Zusammenarbeit (SOZ)<\/a> durch eine <a href=\"https:\/\/eng.sectsco.org\/20240709\/1438929.html\">gemeinsame Erkl&#xE4;rung<\/a> das Ziel, die &#x201E;drei Gei&#xDF;eln&#x201C; Separatismus, Extremismus und Terrorismus zu bek&#xE4;mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/gesellschaft-und-kultur\/flucht-aus-xinjiang-geschichten-von-jenen-die-den-lagern-entkamen\/\"><strong>Flucht aus Xinjiang &#x2013; Geschichten von jenen, die den Lagern entkamen<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>In Xinjiang, wo die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Uiguren\">Uiguren<\/a> die knappe Mehrheit vor der ethnischen Gruppe der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Han_(Ethnie)\">Han<\/a> bilden, leben auch zahlreiche Minderheiten, darunter Kasachen, Kirgisen und Tadschiken. Die kulturellen und historischen Verbindungen zu Zentralasien in der Region sind also sehr stark.<\/p>\n\n\n\n<p>In den 1990er Jahren erlebte Tadschikistan einen langen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tadschikischer_B&#xFC;rgerkrieg\">B&#xFC;rgerkrieg<\/a>, bei der in den Bergen bewaffnete Gruppen entstanden. Daher ist Duschanbe stets &#xFC;ber ein m&#xF6;gliches Wiederaufflammen der Konflikte besorgt. Die felsige, steile, sehr d&#xFC;nn besiedelte und sehr arme Grenzregion ist durchl&#xE4;ssig f&#xFC;r Drogenschmuggler. <em>&#x201E;Duschanbe hat China im Bereich der Sicherheit am meisten zu bieten&#x201C;<\/em>, sagt Reid Standish. <em>&#x201E;Tadschikistan war ein zuverl&#xE4;ssiger Partner im Kampf gegen den Terrorismus mit Verbindungen zu Afghanistan und mutma&#xDF;lichen uigurischen Militanten und erm&#xF6;glichte es Peking sogar, einen Sicherheitsvorposten auf tadschikischem Territorium zu errichten.&#x201C;<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Chinesische Milit&#xE4;rpr&#xE4;senz im Land<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>China war schon lange vor der R&#xFC;ckkehr der Taliban an die Macht im August 2021 um die durchl&#xE4;ssige afghanische Grenze besorgt. Das Land teilt <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Afghanistan&#x2013;China_border\">76 Kilometer Grenze<\/a> mit Afghanistan: Diese verlaufen am Ende des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wachankorridor\">Wachan-Korridors<\/a> und grenzen an Xinjiang. Die chinesischen Sorgen in dieser Region haben eine lange Geschichte: Zum einen betreffen sie die Aktivit&#xE4;ten der Taliban, zum anderen den Handel mit Opium, das historisch in Afghanistan angebaut wird.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/tadschikistan\/geheime-chinesische-militaerbasis-in-tadschikistan-entdeckt\/\">2019<\/a> berichtete The Washington Post von einer chinesischen Milit&#xE4;rbasis in Tadschikistan, unweit der afghanischen Grenze. Damals dementierten beide L&#xE4;nder diese Aussage. Laut <a href=\"https:\/\/www.ozodi.org\/a\/33034827.html\">Radio Ozodi<\/a>, ist dort der St&#xFC;tzpunkt eine mobile Sondereinheit (OMON), die der Direktion f&#xFC;r die Bek&#xE4;mpfung des organisierten Verbrechens unterstellt ist. Duschanbe und Peking streiten immer wieder die Anwesenheit chinesischer Milit&#xE4;rs in Tadschikistan ab. Dennoch behauptet <a href=\"https:\/\/www.ozodi.org\/a\/31536080.html\">Radio Ozodi<\/a>, es gebe Nachweise f&#xFC;r die Anwesenheit des chinesischen Milit&#xE4;rs im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Murghob\">Bezirk Murghob<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/tadschikistan\/chinas-geopolitik-im-pamir\/\"><strong>Chinas Geopolitik im Pamir<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Tadschikistan verf&#xFC;gt nur &#xFC;ber geringe materielle und finanzielle Ressourcen und gibt nur <a href=\"https:\/\/donnees.banquemondiale.org\/indicateur\/MS.MIL.XPND.GD.ZS?locations=TJ\">1 Prozent<\/a> seines BIP f&#xFC;r Milit&#xE4;rausgaben aus. Aber <em>&#x201E;Tadschikistan versucht, sich n&#xFC;tzlich zu machen, indem es sich freiwillig an chinesischen Sicherheitsinitiativen beteiligt und chinesische Anfragen oder Angebote nicht ablehnt&#x201C;<\/em> argumentiert Reid Standish. Peking sichert den S&#xFC;dwesten von Xinjiang unter dem Vorwand einer verst&#xE4;rkten &#xDC;berwachung des Wachan-Korridors.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Freiwillige Abh&#xE4;ngigkeit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Von den zentralasiatischen L&#xE4;ndern ist Tadschikistan nicht gerade das begehrteste Land f&#xFC;r Investoren. Das schlechte Gesch&#xE4;ftsumfeld und das rigide Regime d&#xE4;mpfen, wenn nicht gar entmutigen, die Initiative privater Unternehmer. Die chinesischen Investitionen sind also ein Aufwind. Dabei besteht aber die Gefahr einer sch&#xE4;dlichen Abh&#xE4;ngigkeit. Der tadschikische Politologe Parwis Mullodschanow analysierte 2022 gegen&#xFC;ber <a href=\"https:\/\/eurasianet.org\/tajikistan-the-cost-of-chinese-debt\">Eurasianet<\/a>: <em>&#x201E;Chinesische Schulden anzuh&#xE4;ufen ist ein Spiel mit dem Feuer [&#x2026;] Jederzeit k&#xF6;nnte dies als Vorwand f&#xFC;r eine politische und geopolitische Expansion dienen.&#x201C;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Chinas wachsende Pr&#xE4;senz in Zentralasien l&#xF6;st mittlerweile in Teilen der &#xD6;ffentlichkeit Feindseligkeit aus, die mitunter bis hin zu k&#xF6;rperlicher Gewalt reicht. In Tadschikistan erscheint die Sinophobie weniger &#xF6;ffentlich sichtbar als in Kasachstan oder Kirgistan. Das liegt wahrscheinlich am <a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/fr\/europe\/asie-centrale\/tadjikistan\">autorit&#xE4;ren und repressiven Charakter<\/a> des Regimes, das Meinungsfreiheit generell deutlich eingeschr&#xE4;nkt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#x201E;Die Regierung scheint nicht bereit, die notwendigen rechtlichen und menschenrechtlichen Reformen umzusetzen, um einen vielf&#xE4;ltigen Strom von Investoren und Partnern anzuziehen&#x201C;<\/em>, wie Reid Standish feststellt. Somit scheint sie vorerst einer gewissen freiwilligen Abh&#xE4;ngigkeit zu akzeptieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Orden der Freundschaft<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><em>&#x201E;F&#xFC;r seinen wertvollen Beitrag und seine langfristige Unterst&#xFC;tzung bei der Entwicklung und Ausweitung der gutnachbarschaftlichen Beziehungen und der umfassenden strategischen Partnerschaft&#x201C;<\/em> wurde Pr&#xE4;sident Emomali Rahmon im Juli als erstes ausl&#xE4;ndisches Staatsoberhaupt vom chinesischen Pr&#xE4;sidenten mit dem Freundschaftsorden ausgezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Von <em>&#x201E;guter Nachbarschaft&#x201C;<\/em> war jedoch nicht immer die Rede. 2011 beschloss Tadschikistan, <a href=\"https:\/\/mfa.tj\/en\/main\/view\/150\/state-border-of-the-republic-of-tajikistan-with-the-peoples-republic-of-china\">0,80 Prozent<\/a> seines Territoriums an seinen chinesischen Nachbarn abzutreten, was etwa 1100 Quadratkilometern entspricht. Das betroffene Gebiet liegt im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pamir_(Gebirge)\">Pamir-Gebirge<\/a> und war schon seit 1884 zwischen beiden L&#xE4;ndern umstritten. Das zeugt von weit zur&#xFC;ckliegenden Rivalit&#xE4;ten: Schon damals k&#xE4;mpften das russische und das chinesische Reich, aber auch Britisch-Indien um diese Gegend.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/panorama\/wie-tadschikistan-vor-zehn-jahren-einen-teil-seines-territoriums-an-china-gab\/\"><strong>Wie Tadschikistan vor zehn Jahren einen Teil seines Territoriums an China abtrat<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die Sowjetunion war in der Lage, dem Dr&#xE4;ngen Pekings zu widerstehen. Beim unabh&#xE4;ngigen Tadschikistan sei das aber anders, wie Suchrob Scharipow, Direktor des Zentrums f&#xFC;r Strategische Studien (das Institut ist dem tadschikischen Pr&#xE4;sidenten unterstellt) <a href=\"https:\/\/iwpr.net\/global-voices\/tajik-officials-justify-chinese-land-deal\">argumentierte<\/a>: <em>&#x201E;H&#xE4;tten wir nicht entschieden, dieses Land abzutreten, h&#xE4;tten wir dem Druck Chinas nicht widerstehen k&#xF6;nnen&#x201C;.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>El&#xE9;onore Darasse f&#xFC;r Novastan<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Aus dem <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/fr\/tadjikistan\/douchanbe-renforce-partenariat-strategique-avec-voisin-chinois\/\"><strong>Franz&#xF6;sischen<\/strong><\/a><strong> von Giulia Manca<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background\"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len: Schaut mal vorbei bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\">Twitter<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\">Facebook<\/a>, <a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\">Telegram<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\">Linkedin<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\">Instagram<\/a>. 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