{"id":39465,"date":"2024-06-06T14:23:17","date_gmt":"2024-06-06T12:23:17","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=39465"},"modified":"2024-06-06T14:23:19","modified_gmt":"2024-06-06T12:23:19","slug":"ein-leben-als-kelinka-bericht-ueber-einen-kasachischen-brauch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/ein-leben-als-kelinka-bericht-ueber-einen-kasachischen-brauch\/","title":{"rendered":"Ein Leben als Kelinka \u2013 Bericht \u00fcber einen kasachischen Brauch"},"content":{"rendered":"<p>Kelin oder umgangssprachlich Kelinka nennt man in Teilen Zentralasiens die verheiratete Schwiegertochter, die nach der Hochzeit in die Familie des Br&#xE4;utigams &#x201E;&#xFC;bergeht&#x201C;. Dort schmei&#xDF;t sie den Haushalt, kocht, putzt und sorgt sich um die Launen der ganzen Familie. Oft geschieht dies ohne ihre Zustimmung und ohne die M&#xF6;glichkeit, ihre Situation selbst zu beeinflussen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kelin oder umgangssprachlich Kelinka nennt man in Teilen Zentralasiens die verheiratete Schwiegertochter, die nach der Hochzeit in die Familie des Br&#xE4;utigams &#x201E;&#xFC;bergeht&#x201C;. Dort schmei&#xDF;t sie den Haushalt, kocht, putzt und sorgt sich um die Launen der ganzen Familie. Oft geschieht dies ohne ihre Zustimmung und ohne die M&#xF6;glichkeit, ihre Situation selbst zu beeinflussen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tradition existiert seit Jahrhunderten und ist besonders im S&#xFC;den Kasachstans verbreitet. Unter dem Vorwand, famili&#xE4;ren Zusammenhalt zu schaffen, macht der Brauch die Kelins allen voran zu kostenlosen Arbeitskr&#xE4;ften. Heute f&#xFC;hrt dieses Thema zu heftigen Kontroversen zwischen den konservativen und den progressiven Teilen der Gesellschaft. Bef&#xFC;rworter wollen Tradition und kulturelles Erbe wahren. Die Gegner argumentieren hingegen, dass ein solcher Brauch ein Relikt der Vergangenheit ist, das vom Patriarchat instrumentalisiert wird, um die Schwiegert&#xF6;chter auszubeuten. Wir sprachen mit Aida* &#xFC;ber die Beziehung zu ihrem Mann, dem Balanceakt zwischen Studium und famili&#xE4;ren Pflichten und den Schwierigkeiten, auf die sie in ihren 15 Jahren als Kelinka gesto&#xDF;en ist. (Die Meinung der Redaktion spiegelt nicht unbedingt ihre Meinung wider.)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Geschichte der Heldin<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Aida wurde 1994 im Alter von 22 Jahren verheiratet. Sie lernte ihren Verlobten in der usbekischen Stadt <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sirdaryo_(Stadt)\">S<\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sirdaryo_(Stadt)\">i<\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sirdaryo_(Stadt)\">rdar<\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sirdaryo_(Stadt)\">yo<\/a>, nahe der kasachischen Grenze, kennen. Sie trafen sich nur ein paar Mal, doch er bekundete schnell gro&#xDF;es Interesse an ihr. Nach ein paar Treffen hielt er bei Aidas Gro&#xDF;vater um ihre Hand an und bekam gr&#xFC;nes Licht. Einen Monat sp&#xE4;ter fand die Hochzeit statt &#x2013; gegen Aidas Willen. Doch an ihrem Schicksal gab es nichts zu r&#xFC;tteln, immerhin hatte sie ihrem Gro&#xDF;vater ihr Wort gegeben. W&#xE4;re sie geflohen, h&#xE4;tte sie Schande &#xFC;ber ihre Familie gebracht. Also f&#xFC;gte sie sich. Ihr Gro&#xDF;vater verlangte, dass Aida trotz ihrer Pflichten als Kelin weiter studieren und als &#xC4;rztin arbeiten sollte. So begann ihr Leben als Kelin in der Familie ihres Mannes. Die beiden bekamen zwei Kinder, trotz der Doppelbelastung behielt sie ihren Job. Nach 15 Jahren Ehe verlie&#xDF;en sie schlie&#xDF;lich das Elternhaus und zogen ins s&#xFC;dkasachische <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taras_(Kasachstan)\">Tara<\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taras_(Kasachstan)\">s<\/a>. Sp&#xE4;ter zogen sie nach <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Almaty\">Almaty<\/a>, wo die Kinder langsam erwachsen wurden und es auch beruflich f&#xFC;r Aida bergauf ging. Ein paar Jahre sp&#xE4;ter lie&#xDF; sie sich von ihrem Mann scheiden. Nun ist sie Mitte 50 und arbeitet als Augen&#xE4;rztin in Almaty. Im Folgenden geben wir ihren Bericht &#xFC;ber ihr Leben als Kelin wieder.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Andere Familien, andere Sitten<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ich lebte 15 Jahre lang mit meinem Mann zusammen: Acht Jahre lang wohnten wir mit seinen Eltern in einem Haus, dann weitere sieben Jahre im Nachbarhaus. Doch das machte keinen Unterschied: Wann immer etwas zu tun war, wurde ich gerufen. Ich war vor allen andern auf den Beinen, um den Hof zu fegen, die Pflanzen zu gie&#xDF;en und das Fr&#xFC;hst&#xFC;ck auf den Tisch zu bringen. Erst danach widmete ich mich meinem Job und dem Studium. Im ersten Jahr meiner Ehe befand ich mich im sechsten Jahr des Medizinstudiums. Danach begann das Referendariat. Meine Schwiegermutter k&#xFC;mmerte sich um das Abendessen, weil ich daf&#xFC;r keine Zeit hatte.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"flex flex-col md:flex-row justify-evenly items-center bg-yellow-100 my-20 p-10 space-y-10 subscribe\">\n\t<div class=\"container flex flex-col lg:flex-row justify-between\">\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-3\/5 pb-4\">\n\t\t\t<h2 class=\"text-3xl text-secondary font-bold mb-4 text-[#749D02]\">\n\t\t\t\t\t\t\t\tUnterst&#xFC;tzt Novastan &#x2013; das europ&#xE4;ische Zentralasien-Magazin \n\t\t\t<\/h2>\n\t\t\t\tAls vereinsgetragene, unabh&#xE4;ngige Plattform lebt Novastan vom Enthusiasmus seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen &#x2013; und von eurer Unterst&#xFC;tzung! \n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-2\/5 justify-items-center justify-center pb-4\">\n\t\t\t<div class=\"rounded-md bg-accent-500 px-10 py-5 text-center w-72 mx-auto\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"block rounded bg-white p-2 mt-4 font-bold\" href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/spenden\/\">Novastan unterst&#xFC;tzen<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Am Anfang war es schwierig, weil ich mit einer anderen Mentalit&#xE4;t aufgewachsen war: Die Schwiegermutter meiner Mutter war Tatarin, weshalb kasachische Br&#xE4;uche Neuland f&#xFC;r mich waren. In der Familie meines Mannes lie&#xDF;en die neuen Gesetze und Regeln nicht auf mich warten. Zuerst bekam ich ein Kopftuch, das ich beinah pausenlos tragen musste. Ich sollte es auch bei der Arbeit tragen, aber da stellte ich mich quer. Dann kam der ungewohnte Umgang mit G&#xE4;sten: Ich musste den Tisch decken und mich vor allen verbeugen, genauso wie ich das jeden Morgen auch vor meinen Schwiegereltern tat. Das war Pflicht, solange sie selbst nicht freiwillig auf den Brauch verzichteten. Meine Schwiegermutter tat das irgendwann. Mir kam das gelegen, weil ich ein bisschen sch&#xFC;chtern bin und nur wenig Kasachisch sprach. Zwar war die Sprachbarriere keine gro&#xDF;e Einschr&#xE4;nkung, aber ich brauchte ein wenig Zeit. Ich hatte Gl&#xFC;ck, dass ich mich mit der Mutter meines Mannes und der Frau meines Bruders gut verstand. Sonst w&#xE4;re es noch viel schwieriger gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/gesellschaft-und-kultur\/bauryna-salu-coming-of-age-trifft-tradition\/\">&#x201E;Bauryna Salu&#x201C; &#x2013; Coming of Age trifft Tradition<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der erste stressige Moment war die Geburtstagsfeier eines Verwandten. Dort sollte ich mich vor bestimmten Personen verbeugen. , Ich wurde neben die &#xE4;lteste Kelin &#x2013; die Frau meines Bruders &#x2013; gesetzt, die mit mir die G&#xE4;ste begr&#xFC;&#xDF;te und mich unterst&#xFC;tzte. Der Tisch wurde nat&#xFC;rlich im Voraus gedeckt. W&#xE4;hrend des Essens sorgte ich daf&#xFC;r, dass die Teegl&#xE4;ser der G&#xE4;ste nie leer waren. Neu war f&#xFC;r mich auch die Art, die leeren Teller unseres Nationalgerichts <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beschbarmak\">Beschbarmak<\/a> abzur&#xE4;umen: Ich musste das Geschirr r&#xFC;ckw&#xE4;rts in die K&#xFC;che balancieren, wobei ich die G&#xE4;ste ansah, mich nicht umdrehen durfte und schlie&#xDF;lich mit dem R&#xFC;cken zur T&#xFC;r stand. Diesen Teil der Arbeit fand ich gar nicht &#xFC;bel, das hatte etwas Elegantes. Ich wollte es besonders sch&#xF6;n machen, ohne dabei zu stolpern. Dadurch entstand eine Art inoffizieller Wettbewerb mit den restlichen Kelins des Hauses.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Psychischer Druck<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Im ersten halben Jahr stand ich unter Schock. Es war eine Frage der Gew&#xF6;hnung, aber auch der Einstellung. Wenn man sich selbst in die Pfanne haut, indem man sagt: &#x201E;Warum sollte ich mich als Akademikern und &#xC4;rztin verbeugen?!&#x201C;, h&#xE4;lt man nicht lange durch. Aber es geht um Kleinigkeiten wie Salem Beru (so wird die Begr&#xFC;&#xDF;ung der Schwiegereltern mit einer Verbeugung genannt). Auch hier habe ich mich wohlgef&#xFC;hlt, denn es ist weniger Interaktion mit Menschen gefordert.<\/p>\n\n\n\n<p>Viel problematischer ist der Mangel an Freizeit und die viele Hausarbeit drumherum. Wenn Verwandte zu Besuch sind, die im gleichen Alter sind und ihre Kinder mitbringen, muss man ganz sch&#xF6;n auf Zack sein. Aber man gew&#xF6;hnt sich schnell daran, bei allen Aufgaben einen Zahn zuzulegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den anderen ist es egal, wie m&#xFC;de wir sind, Hauptsache, die Aufgaben werden erledigt. Verwandte behandeln uns oft, als seien sie unsere Kunden. Wir sollen Mutter und Arbeiterin in einer Person vereinen, kochen, den Haushalt schmei&#xDF;en und die Kleidung der Familie sowie der G&#xE4;ste waschen. Dies ist besonders im S&#xFC;den verbreitet, fast wie in &#x201E;<a href=\"https:\/\/www.imdb.com\/title\/tt5516214\/\">Kelinka Sabina&#x201C;<\/a> (eine kasachische Kom&#xF6;die). Hin und wieder versuchte mein Mann, mir den R&#xFC;cken zu decken, aber zumeist ohne Erfolg.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/kirgisische-feste-tradition-oder-zwang\/\">Kirgisische Feste &#x2013; Tradition oder Zwang?<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als wir nach acht Jahren dieses Lebens mit meinem Mann und den Kindern in das Haus nebenan zogen, &#xE4;nderte das unseren Alltag kaum. Sieben Jahre sp&#xE4;ter zogen wir ins einige 100 Kilometer entfernte Taras. Weit weg vom Rest der Familie lebten wir dort endlich nach unseren eigenen Regeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Hatten meine Verwandten jedoch G&#xE4;ste zu Besuch, musste ich trotzdem zur&#xFC;ck nach <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sirdaryo_(Stadt)\">Sirdaryo<\/a>undsie bedienen, so als w&#xFC;rde ich noch bei ihnen leben. Nicht selten luden sie die G&#xE4;ste w&#xE4;hrend meiner Arbeitszeiten zu sich ein, wodurch sie mich regelm&#xE4;&#xDF;ig zwangen, mir frei zu nehmen. Jedes Mal musste ich mich rechtfertigen. Zum Gl&#xFC;ck sind die Chefs im S&#xFC;den an Kelinkas gew&#xF6;hnt und zeigen f&#xFC;r die Verschiebung meiner Arbeitszeiten Verst&#xE4;ndnis.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Tradition im Wandel<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Unsere Jugend denkt anders, wor&#xFC;ber ich sehr froh bin. Viele Traditionen sind mittlerweile irrelevant, obwohl es auch positive Aspekte gibt. Einerseits ist es ungerecht, dass man kocht, putzt und all diese Aufgaben niemals delegiert werden, andererseits wahren wir Respekt gegen&#xFC;ber den &#xC4;lteren und lernen so, als Familie zusammenzuhalten und die pers&#xF6;nlichen Grenzen aller, auch die der Frau, einzuhalten. Leider sehen das viele anders.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Beziehungen innerhalb der Familie ver&#xE4;ndern sich, und niemand ist darauf bedacht, sie zu erhalten. Dabei ist eine Familie harte Arbeit. Das Zusammenleben mit den Eltern erm&#xF6;glicht es jungen Menschen, sich aneinander zu gew&#xF6;hnen. Das wei&#xDF; ich aus eigener Erfahrung. Meine Gro&#xDF;mutter war hilfsbereit gegen&#xFC;ber ihren Schwiegert&#xF6;chtern und die Kinder dankten ihr daf&#xFC;r. Auch meine Mutter lebte elf Jahre lang bei ihrer Schwiegermutter und wollte kaum ihr Haus verlassen. Als sie arbeiten ging, wurden wir Kinder von meinen Gro&#xDF;eltern beaufsichtigt. Irgendjemand hatte immer ein Auge auf uns.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man jung ist, ist die Hilfe der &#xC4;lteren eine wahnsinnige St&#xFC;tze, auch in finanzieller Hinsicht. Nat&#xFC;rlich wollte ich getrennt leben, weil ich eigene Kinder hatte, aber nach einer Weile hielt ich es f&#xFC;r sinnvoller. Ein gutes Verh&#xE4;ltnis zur Schwiegermutter ist Gold wert. Sie gibt Ratschl&#xE4;ge und hilft im Haushalt ebenso wie in der Beziehung zum Mann, immerhin kennt sie ihren Sohn am besten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/baeibise-und-toqal-erste-und-zweite-ehefrau-in-kasachstan\/\">B&#xE4;&#x131;bi&#x15F;e und Toqal: erste und zweite Ehefrau in Kasachstan<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In einer Ehe muss man auch Beziehungen zum Rest der Familie seines Mannes aufbauen, da man in Kasachstan nicht nur mit seinem Ehemann kommunizieren kann. Das Zusammenleben hilft dabei: Der Mensch ist ein kollektives Wesen. Der enge Kontakt zu den Verwandten hilft auch mental, ein bisschen wie in einem italienischen Clan. Man f&#xFC;hlt sich besch&#xFC;tzt und geborgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden heute immer individueller. So sehr, dass uns beinah das Bed&#xFC;rfnis nach Gemeinschaft abhanden kommt. Viele Menschen arbeiten online und haben keinen Kontakt mehr zu Kollegen und Freunden. Bei all der Informationsflut, die wir heute haben, ist es schwer, allein zu sein. Da kann eine gro&#xDF;e Familie schon abhelfen. Sie ist immer da, ob du Kummer hast oder vor Freude strahlst. In diesem Sinne hat unsere Tradition auch kulturelle Bedeutung. Als Heranwachsender lernt man in einer gro&#xDF;en Familie, was es hei&#xDF;t, in einer Gemeinschaft zu leben, sich zu unterst&#xFC;tzen und zusammenzuhalten. Das brauchen wir heute mehr denn je.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Jangir Djangildin f&#xFC;r The Village Kasachstan<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Aus dem <a href=\"https:\/\/www.the-village-kz.com\/village\/people\/experience\/35685-ya-byla-kelinkoy-15-let\">Russischen<\/a> von Arthur Siavash Klischat<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background\"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len: Schaut mal vorbei bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\">Twitter<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\">Facebook<\/a>, <a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\">Telegram<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\">Linkedin<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\">Instagram<\/a>. 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