{"id":38457,"date":"2024-02-23T08:08:32","date_gmt":"2024-02-23T07:08:32","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=38457"},"modified":"2024-02-23T08:08:36","modified_gmt":"2024-02-23T07:08:36","slug":"kirgistan-das-land-der-wasserquellen-hat-keine-trinkwasserversorgung-fuer-seine-bevoelkerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/kirgistan-das-land-der-wasserquellen-hat-keine-trinkwasserversorgung-fuer-seine-bevoelkerung\/","title":{"rendered":"Kirgistan: Das Land der Wasserquellen hat keine Trinkwasserversorgung f\u00fcr seine Bev\u00f6lkerung"},"content":{"rendered":"<p><strong>In Kirgistan sind etwa 65 Prozent der D&#xF6;rfer nicht mit sauberem Trinkwasser in ausreichender Menge versorgt. Die Beh&#xF6;rden wollen das Problem bis 2026 l&#xF6;sen. Dies wird mit Skepsis betrachtet, da es nicht ihr erstes Versprechen ist. Au&#xDF;erdem ist ein Drittel der f&#xFC;r die Umsetzung des Programms erforderlichen finanziellen Mittel noch nicht aufgetrieben worden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Dorf Ak-Suu in der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gebiet_Batken\">Provinz Batken<\/a> hatte noch nie ein Wasserversorgungssystem. Die rund 10.000 Einwohnenden mussten ihr Wasser aus Fl&#xFC;ssen und Gr&#xE4;ben holen, um ihren Bedarf zu decken. &#x201E;Das war m&#xFC;hsam und gef&#xE4;hrlich, denn im Fr&#xFC;hjahr war das Wasser im Fluss sandig und im Winter wurde es zu Eis&#x201C;, erinnert sich Machabat Berdikulowa, eine Anwohnerin.<\/p>\n\n\n\n<p>Da sie nicht auf staatliche Hilfe warten wollte, begann die Bev&#xF6;lkerung von Ak-Suu, das Trinkwasserproblem auf eigene Faust zu l&#xF6;sen. In einem <a href=\"https:\/\/www.in-formality.com\/wiki\/index.php?title=Ashar_(Kyrgyzstan)\">Aschar<\/a>-Projekt (traditionelle kirgisische Tradition zur gemeinsamen L&#xF6;sung eines Problems &#x2013; Anm. d. Red.) bauten sie im Jahr 2023 eine Wasserfassung und verlegten Rohre.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wenn man zu lange warten muss<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><em>&#x201E;Alle halfen mit &#x2013; einige mit Geld, Ausr&#xFC;stung oder Arbeitskraft, andere versorgten die gesamte Belegschaft mit Essen und Trinken. Ich habe meinen Lastwagen benutzt, um Zement aus dem Stadtzentrum zu liefern. Und jetzt genie&#xDF;en die Menschen sauberes Wasser&#x201C;<\/em>, erz&#xE4;hlt Abdyrachman Nijasow.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus dem lokalen Haushalt wurden 1,7 Mio. Kirgisische Som (19.000 Euro) f&#xFC;r den Bau der Wasserleitung bereitgestellt, Einwohnende trugen 4 Millionen Som (45.000 Euro) bei. Damit sei das Trinkwasserproblem zu 90 Prozent gel&#xF6;st, sagt der Dorfvorsteher von Ak-Suu, Rustambek Kudajarow.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt Dutzende solcher D&#xF6;rfer, die aus Verzweiflung die Initiative ergriffen haben. Jedoch gibt es keine Angaben dar&#xFC;ber, wie viele D&#xF6;rfer im Land das Trinkwasserproblem aus eigener Kraft gel&#xF6;st haben. Damit bleibt auch offen, inwieweit die Bev&#xF6;lkerung die Aufgabe qualitativ und langfristig bew&#xE4;ltigt hat.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#x201E;Weil das staatliche Programm lange auf sich warten l&#xE4;sst, versuchen die Menschen oft, das Problem selbst zu l&#xF6;sen, indem sie Investoren finden oder Geld zusammenwerfen und selbst bauen. Aber auch das ist problematisch, denn private Auftragnehmende k&#xF6;nnen ihre Arbeit schlecht machen &#x2013; solche F&#xE4;lle hatten wir schon. Der Staat regelt solche Konflikte nicht&#x201C;<\/em>, sagt Ajsirek Almasbekowa, eine Vertreterin des Aschar-Projekts.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Regierung verf&#xFC;gt &#xFC;ber keine genauen Daten<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><em>&#x201E;Fast alle D&#xF6;rfer, die bisher kein Wasser hatten, wurden bereits in das staatliche Programm f&#xFC;r Wasserversorgung aufgenommen. Das Problem ist jedoch, dass die Mittel nicht ausreichen und die D&#xF6;rfer jahrzehntelang auf Wasser warten. Allein die Tatsache, dass man in das staatliche Programm aufgenommen wurde, bedeutet also nicht, dass man zeitnah Wasser bekommt. Wir haben auch Beispiele erlebt, bei denen Wasserleitungen verlegt wurden, aber nach kurzer Zeit das System entweder zusammenbrach oder die Quelle versiegte&#x201C;<\/em>, so Almasbekowa.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/energiekrise-erschuettert-die-kirgisische-hauptstadt-unfall-im-waermekraftwerk-von-bischkek\/\"><strong>Energiekrise ersch&#xFC;ttert die kirgisische Hauptstadt: Unfall im W&#xE4;rmekraftwerk von Bischkek<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das aktuelle staatliche Programm f&#xFC;r die Entwicklung der Trinkwasserversorgung und der Abwasserentsorgung wurde 2020 verabschiedet. Bis 2026 sollen 95 Prozent der Stadtbev&#xF6;lkerung und 2 Millionen der Landbev&#xF6;lkerung mit zentralisiertem, unbedenklichem Trinkwasser versorgt werden. Doch noch immer soll jede f&#xFC;nfte l&#xE4;ndliche Siedlung kein Wasserversorgungssystem haben. Hunderte weitere D&#xF6;rfer h&#xE4;tten veraltete Netze, die saniert werden m&#xFC;ssten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"flex flex-col md:flex-row justify-evenly items-center bg-yellow-100 my-20 p-10 space-y-10 subscribe\">\n\t<div class=\"container flex flex-col lg:flex-row justify-between\">\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-3\/5 pb-4\">\n\t\t\t<h2 class=\"text-3xl text-secondary font-bold mb-4 text-[#749D02]\">\n\t\t\t\t\t\t\t\tUnterst&#xFC;tzt Novastan &#x2013; das europ&#xE4;ische Zentralasien-Magazin \n\t\t\t<\/h2>\n\t\t\t\tAls vereinsgetragene, unabh&#xE4;ngige Plattform lebt Novastan vom Enthusiasmus seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen &#x2013; und von eurer Unterst&#xFC;tzung! \n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-2\/5 justify-items-center justify-center pb-4\">\n\t\t\t<div class=\"rounded-md bg-accent-500 px-10 py-5 text-center w-72 mx-auto\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"block rounded bg-white p-2 mt-4 font-bold\" href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/spenden\/\">Novastan unterst&#xFC;tzen<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Das staatliche Baukomitee versichert zwar, dass derzeit an der Verbesserung der Datenbank f&#xFC;r die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung gearbeitet werde. Ein neues, von der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weltbank\">Weltbank<\/a> vorgeschlagenes Informationssystem zur Datenerfassung (SIASAR), soll eingef&#xFC;hrt werden. Ob dies jedoch die Probleme l&#xF6;sen wird, ist ungewiss.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der ehrgeizige und skandal&#xF6;se &#x201E;Tasa Suu&#x201C;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>F&#xFC;r Kirgistan, Land zahlreicher Gebirgsfl&#xFC;sse, Seen und Gletscher, mag das Problem des Zugangs zu sauberem Trinkwasser &#xFC;berraschend scheinen. Tatsache ist, dass das Trinkwasserversorgungssystem vor 1990 erbaut wurde. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion lag die &#xF6;rtliche Wasserinfrastruktur mehr als zehn Jahre lang brach, was zu technischen M&#xE4;ngeln und teils einem v&#xF6;lligen Zusammenbruch der Versorgung f&#xFC;hrte.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst in den 2000er Jahren nahmen die Beh&#xF6;rden das Problem ernsthaft in Angriff und starteten das Gro&#xDF;projekt &#x201E;Tasa Suu&#x201C;. Mit finanzieller Unterst&#xFC;tzung der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asiatische_Entwicklungsbank\">Asian Development Bank<\/a> und der Weltbank (Gesamtbetrag: 69,5 Mio. USD) wurden zwischen 2001 und 2013 Wasserleitungen in 545 D&#xF6;rfern gebaut und saniert.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings lief nicht alles nach Plan: Korruptionspraktiken wurden aufgedeckt, Bauarbeiten und gelieferte Ausr&#xFC;stungen entsprachen nicht den Anforderungen. Einem Bericht des Ombudsmann-Instituts zufolge wurden 26 Strafverfahren wegen des Missbrauchs von Geldern eingeleitet. Die Asiatische Entwicklungsbank reduzierte zun&#xE4;chst das Projekt und fror dann die Mittel ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar&#xFC;ber hinaus war die staatliche Politik im Bereich der Wasserversorgung nicht konsequent und effektiv. <em>&#x201E;Das Tasa-Suu-Projekt wurde von einer Agentur zur anderen weitergereicht und wechselte f&#xFC;nfmal den Projekttr&#xE4;ger. Im Jahr 2012 landete das Projekt bei der <\/em><a href=\"https:\/\/www.aris.kg\/index.php?lang=en\"><em>ARIS<\/em><\/a><em> (Agentur f&#xFC;r kommunale Entwicklung und Investitionen der Kirgisischen Republik). Doch mehr als 20 Jahre nach dem Start des Programms ist die Verwaltung immer noch schwach.&#x201C;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nach Angaben des ARIS-Exekutivdirektors Mars Naspekow, sind die kirgistanischen Beh&#xF6;rden derzeit f&#xFC;r die Regierungspolitik im Bereich der Wasserversorgung zust&#xE4;ndig, w&#xE4;hrend ARIS sich direkt am Bau der Infrastruktur beteiligt. Almasbekowa meint dazu: <em>&#x201E;Die nationalen Beh&#xF6;rden wiederholen blo&#xDF; bereits gescheiterte Strategien. Au&#xDF;erdem kam es zu zahlreichen Korruptionsskandalen im Zusammenhang mit diesem Thema, wie etwa bei &#x201E;Tasa Suu&#x201C;. Wir erhalten keine Informationen zu diesem Thema, weder von ARIS noch von staatlicher Hand. Man hat den Eindruck, dass das Ministerium einfach nicht &#xFC;ber diese Daten verf&#xFC;gt, und ARIS kann uns nicht antworten, weil es keine Regierungsbeh&#xF6;rde ist.&#x201C;<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Nicht nur bauen, sondern auch erhalten<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Inmitten von Korruptionsskandalen und Versprechungen sind in mehr als zwanzig Jahren Millionen von Dollar an Zusch&#xFC;ssen und Darlehen geflossen, aber die Bev&#xF6;lkerung des wasserreichsten Landes Zentralasiens k&#xE4;mpft immer noch f&#xFC;r das Grundrecht auf sauberes Trinkwasser.<\/p>\n\n\n\n<p>Eines der akutesten Probleme ist die Erhaltung der in Betrieb genommenen Trinkwasserversorgungssysteme. Dies ist die Aufgabe der &#xF6;ffentlichen l&#xE4;ndlichen Trinkwasserverb&#xE4;nde, doch deren Zahl nimmt von Jahr zu Jahr ab. Nach Angaben des Staatlichen Baukomitees funktionieren nur 68 Prozent der bestehenden 525 Verb&#xE4;nde, da sie sich selbst mit Ressourcen versorgen k&#xF6;nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/umwelt-und-technologie\/klimawandel-und-wasserressourcen-in-zentralasien-wachsende-unsicherheit\/\"><strong>Klimawandel und Wasserressourcen in Zentralasien: Wachsende Unsicherheit<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#x201E;Wir initiieren die Gr&#xFC;ndung eines staatlichen Unternehmens, Kyrgyz Suu, mit regionalen Abteilungen f&#xFC;r die Wartung von Trinkwasserversorgungs- und Abwasserentsorgungssystemen. Sie sollten vor Ort mit Spezialisten und der notwendigen Ausr&#xFC;stung ausgestattet werden. In diesem Zusammenhang pr&#xFC;ft Gosstroy die M&#xF6;glichkeit, internationale Geldgeber f&#xFC;r die technische Ausr&#xFC;stung zu gewinnen&#x201C;<\/em>, sagte Samat Dschantelijew, stellvertretender Leiter von Gosstroy.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Keine wirksame Tarifpolitik<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die lokalen Kengeschs (Parlamente, Anm. d. Red.) genehmigen die Tarife in Abstimmung mit den Antimonopolbeh&#xF6;rden. Im Dorf <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/G%C3%BClch%C3%B6\">G&#xFC;ltsch&#xF6;<\/a> im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gebiet_Osch\">Gebiet Osch<\/a> zahlt die Bev&#xF6;lkerung beispielsweise 16 Som (0,17 Euro) pro Kubikmeter Wasser. In Bischkek kostet ein Kubikmeter Wasser nur 10,45 Som (0,11 Euro). In den D&#xF6;rfern sind die Kosten h&#xF6;her, weil sie durch die Gesamtzahl der Bev&#xF6;lkerung geteilt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#x201E;Oft werden die Tarife nur zu 30-40 Prozent der tats&#xE4;chlichen Kosten f&#xFC;r Trinkwasser genehmigt. In dieser Richtung leisten die lokalen Beh&#xF6;rden keine Aufkl&#xE4;rungsarbeit in der Bev&#xF6;lkerung. Das staatliche Baukomitee arbeitet derzeit an einem Gesetzesentwurf zur Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung, der die Genehmigung von Tarifen vorsieht, die nicht unter den Produktionskosten liegen&#x201C;<\/em>, f&#xFC;gt Dschantelijew hinzu.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bev&#xF6;lkerung Kirgistans ist sich der steigenden Preise f&#xFC;r Versorgungsleistungen schmerzlich bewusst. Viele sind der Meinung, dass Wasser in einem Land, das reich an Wasserressourcen ist, absolut kostenlos sein sollte. Daher ist es schwierig, die Tarifpolitik ohne eine &#xF6;ffentliche Sensibilisierungskampagne zu &#xE4;ndern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Myrzajym Dschanybek kyzy und Ulan Makkambaew f&#xFC;r CABAR<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Aus dem <a href=\"https:\/\/cabar.asia\/ru\/kyrgyzstan-strana-istokov-vod-do-sih-por-ne-obespechil-naselenie-pitevoj-vodoj\">Russischen<\/a> von Mich&#xE8;le H&#xE4;fliger<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background\"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len: Schaut mal vorbei bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\">Twitter<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\">Facebook<\/a>, <a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\">Telegram<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\">Linkedin<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\">Instagram<\/a>. 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