{"id":36967,"date":"2023-10-24T16:09:07","date_gmt":"2023-10-24T14:09:07","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=36967"},"modified":"2023-10-24T19:05:43","modified_gmt":"2023-10-24T17:05:43","slug":"kolonialismus-und-dekolonisierung-sollten-die-tadschikinnen-ihre-vergangenheit-ueberdenken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/tadschikistan\/kolonialismus-und-dekolonisierung-sollten-die-tadschikinnen-ihre-vergangenheit-ueberdenken\/","title":{"rendered":"Kolonialismus und Dekolonisierung. Sollten die Tadschik:innen ihre Vergangenheit \u00fcberdenken?"},"content":{"rendered":"<p>Im Jahr 2024 j&#xE4;hrt sich zum 100. Mal die Gr&#xFC;ndung der Tadschikischen Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik, der ersten Staatsgr&#xFC;ndung der Tadschik:innen innerhalb der UdSSR. Was hat die Sowjetherrschaft dem tadschikischen Volk gebracht und wie haben sich die letzten Jahrzehnte f&#xFC;r sie gestaltet? Die Mediengruppe <em>Asia-Plus<\/em> lud den renommierten, tadschikischen Wissenschaftler und Historiker Saifulloh Mullodjon ein, um eine Diskussion zum Thema Dekolonisierung in der tadschikischen Gesellschaft zu er&#xF6;ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Zerfall der Sowjetunion begann in den L&#xE4;ndern Osteuropas und sp&#xE4;ter in den neuen unabh&#xE4;ngigen Republiken der ehemaligen Sowjetunion ein Prozess der Neubewertung politischer, nationaler und kultureller Identit&#xE4;ten, der als Dekolonisierung bezeichnet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Je nach politischem System und Interessenlage der herrschenden Elite verlief dieser Prozess in den einzelnen L&#xE4;ndern unterschiedlich. Doch alle Staaten &#xFC;berlebten diese historische Phase und legten so den Grundstein f&#xFC;r ihre politische und kulturelle Unabh&#xE4;ngigkeit. Denn bei der Kolonisierung geraten V&#xF6;lker bewusst oder unbewusst unter den Einfluss einer fremden Zivilisation und opfern dadurch ihre eigene Geschichte, Kultur, Weltanschauung und Tradition.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"flex flex-col md:flex-row justify-evenly items-center bg-yellow-100 my-20 p-10 space-y-10 subscribe\">\n\t<div class=\"container flex flex-col lg:flex-row justify-between\">\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-3\/5 pb-4\">\n\t\t\t<h2 class=\"text-3xl text-secondary font-bold mb-4 text-[#749D02]\">\n\t\t\t\t\t\t\t\tUnterst&#xFC;tzt Novastan &#x2013; das europ&#xE4;ische Zentralasien-Magazin \n\t\t\t<\/h2>\n\t\t\t\tAls vereinsgetragene, unabh&#xE4;ngige Plattform lebt Novastan vom Enthusiasmus seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen &#x2013; und von eurer Unterst&#xFC;tzung! \n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"flex flex-col w-full lg:w-2\/5 justify-items-center justify-center pb-4\">\n\t\t\t<div class=\"rounded-md bg-accent-500 px-10 py-5 text-center w-72 mx-auto\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"block rounded bg-white p-2 mt-4 font-bold\" href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/spenden\/\">Novastan unterst&#xFC;tzen<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Dekolonisierung bedeutet mehr als die politische Unabh&#xE4;ngigkeit eines Landes. Es geht darum, die Folgen der Kolonialisierung zu beseitigen, das kulturelle Erbe zu sch&#xFC;tzen und wiederzubeleben, die Landessprache zu bewahren und den Menschen Raum zu geben, sich ihrer Geschichte zu erinnern und sie zu verstehen. Es geht auch darum, sich vom informationellen und ideologischen Einfluss eines anderen Landes zu befreien.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Erfahrung der Dekolonisierung in der Welt<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Politikwissenschaftler:innen unterscheiden zwischen verschiedenen Arten der Dekolonisierung. F&#xFC;r unsere tadschikische Gesellschaft ist eine ruhige und ausgewogene Herangehensweise an das Thema am akzeptabelsten &#x2013; ohne Forderungen an einen bestimmten Staat zu stellen und ohne den Drang, &#xFC;ber die wesentlichen Ereignisse der Kolonialzeit und den Wert der Unabh&#xE4;ngigkeit aufzukl&#xE4;ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Unabh&#xE4;ngigkeit &#x2013; anstatt ein zentraler Wert f&#xFC;r die Menschen zu sein &#x2013; zu einem leeren und bedeutungslosen Konstrukt wird. An diesem nationalen Projekt sollten Wissenschaftler:innen verschiedener Disziplinen beteiligt sein, von &#xD6;konomen und Politikwissenschaftler:innen bis hin zu Historiker:innen, Sprach- und Kulturwissenschaftler:innen. Erst wenn ein wissenschaftlich fundiertes Projekt vorliegt, sollte der Staat mit der Umsetzung beginnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/gesellschaft-und-kultur\/bruecken-der-erinnerung-eine-konferenz-zur-dekolonisierung-in-bischkek\/\">&#x201E;Br&#xFC;cken der Erinnerung&#x201C;: Eine Konferenz zur Dekolonisierung in Bischkek<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die erfolgreichen L&#xE4;nder der Welt haben zuerst ihre politische Unabh&#xE4;ngigkeit erlangt und dann gezielt Projekte durchgef&#xFC;hrt, um die Grundlagen ihrer Unabh&#xE4;ngigkeit zu festigen und die Folgen des Kolonialismus zu beseitigen. Beispielsweise waren China und Indien fr&#xFC;her ganz oder teilweise Kolonien westlicher L&#xE4;nder, aber in keiner Studie von Wissenschaftler:innen dieser L&#xE4;nder wird diese Seite der Geschichte mit Stolz erw&#xE4;hnt oder als &#x201E;einziger Weg zu Heil und Gl&#xFC;ck&#x201C; bezeichnet. Vielmehr wurden in diesen L&#xE4;ndern Programme zur &#xDC;berwindung der Folgen der Kolonialisierung durchgef&#xFC;hrt, die China und Indien zu den heutigen Wohlstandsl&#xE4;ndern gemacht haben. &#xC4;hnliche Programme werden derzeit in den baltischen Staaten, Georgien, der Ukraine und Kasachstan durchgef&#xFC;hrt, also in L&#xE4;ndern, die bis vor kurzem noch Teil der Sowjetunion waren.<\/p>\n\n\n\n<p>In einigen dieser L&#xE4;nder (Lettland, Litauen, Estland, Ukraine und Georgien) wird diese Politik aktiv und entschlossen umgesetzt, in anderen (Aserbaidschan und Kasachstan) aus politischen Gr&#xFC;nden eher vorsichtig.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Warum brauchen die Tadschik:innen die Dekolonisierung?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Abriss des Lenin-Denkmals im Herbst 1991 war einer der Ausl&#xF6;ser des B&#xFC;rgerkrieges. W&#xE4;hrend der gesamten milit&#xE4;risch-politischen Auseinandersetzung im Jahr 1992 wurde dieses Ereignis von den Konfliktparteien immer wieder erw&#xE4;hnt, was bei einem Teil der Bev&#xF6;lkerung des Landes, insbesondere bei den Anh&#xE4;nger:innen des Sowjetsystems und der kommunistischen F&#xFC;hrung, zu sehr scharfen Reaktionen f&#xFC;hrte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenig sp&#xE4;ter wurden allein in der <a href=\"https:\/\/ru.wikipedia.org\/wiki\/%D0%93%D0%BE%D1%80%D0%BE%D0%B4%D1%81%D0%BA%D0%BE%D0%B9_%D1%81%D0%B0%D0%B4_%C2%AB%D0%91%D0%BE%D0%B3%D0%B8_%D0%A0%D1%83%D0%B4%D0%B0%D0%BA%D0%B8%C2%BB\">Lenin-Allee (der heutigen Rudaki-Allee)<\/a> sechs weitere Statuen des &#x201E;F&#xFC;hrers des Weltproletariats&#x201C; entfernt, danach verschwanden still und leise Hunderte weiterer Denkm&#xE4;ler aus der Sowjetzeit. Au&#xDF;er ein paar Journalist:innen nahm niemand Notiz davon. Das hei&#xDF;t, es wurde ein stiller Weg gew&#xE4;hlt, um das Erbe der Vergangenheit zu beseitigen. Ein weiterer Schritt zur Beseitigung des kolonialen Einflusses war die R&#xFC;ckkehr zu tadschikischen Namen, die 2007 begann und bis heute andauert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/gesellschaft-und-kultur\/sprache-als-mittel-zur-identitaetsfindung-und-abkehr-von-kolonialen-strukturen\/\">Sprache als Mittel zur Identit&#xE4;tsfindung und Abkehr von kolonialen Strukturen<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die gesamte Bev&#xF6;lkerung (nicht nur Fachleute und Gelehrte) sollte die Eroberer (ob Griechen, Araber, Mongolen oder Russen) bei ihrem richtigen Namen nennen. Die Menschen m&#xFC;ssen verstehen, dass derjenige, der unser Land einst eroberte, in erster Linie seine politischen und wirtschaftlichen Interessen verfolgte und dass ein Eroberer niemals ein &#x201E;Retter&#x201C; oder &#x201E;Befreier&#x201C; sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Als objektive Realist:innen unserer Geschichte haben wir nicht das Recht, die Augen vor den offensichtlichen Wahrheiten zu verschlie&#xDF;en. Nur so k&#xF6;nnen wir aus der Vergangenheit lernen und eine bessere Zukunft aufbauen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vorgeschichte\/Der Hintergrund<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>In den ersten Jahren der sowjetischen Herrschaft (1923-1947) wurde auf Gehei&#xDF; der sowjetischen F&#xFC;hrung immer wieder betont, dass Zentralasien vor der Revolution eine Kolonie gewesen sei. Dies geschah, um den lokalen Intellektuellen und der breiten &#xD6;ffentlichkeit zu erkl&#xE4;ren, dass die Sowjetunion, die das Russische Reich abl&#xF6;ste, etwas anderes und viel besseres sei. In den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts &#xE4;nderte sich jedoch die Sichtweise der Sowjetunion auf dieses Thema &#x2013; die damaligen Ereignisse wurden anders bewertet, man begann, nur noch von den &#x201E;Vorteilen&#x201C; der Eroberung Zentralasiens zu sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies ging so weit, dass Wissenschaftler:innen in Tadschikistan und anderen zentralasiatischen L&#xE4;ndern begannen, von einer &#x201E;Ann&#xE4;herung&#x201C; oder gar einem &#x201E;freiwilligen Anschluss&#x201C; der Region an Russland zu sprechen. Angesichts der Tatsache, dass die Russ:innen selbst diesen Prozess als Eroberung bezeichneten, erschien dies nat&#xFC;rlich absurd.<\/p>\n\n\n\n<p>Als beispielsweise Kaiser Alexander II., der Eroberer Zentralasiens, 1881 ermordet wurde, errichtete man an seinem Grab eine Gedenktafel mit den Verdiensten des Zaren. Eines dieser Verdienste war die &#x201E;Eroberung Zentralasiens&#x201C;. Auch russische Gelehrte wie M. Terentjew, K. Abaza bevorzugten in ihren Schriften das Wort &#x201E;Eroberung&#x201C;.<\/p>\n\n\n\n<p>Der amerikanische Wissenschaftler Willard Sunderland hat in einer seiner Studien die Besonderheiten der Kolonialpolitik der europ&#xE4;ischen L&#xE4;nder gegen&#xFC;ber den L&#xE4;ndern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas aufgez&#xE4;hlt und Russland als ein Land mit einer spezifischen Kolonialpolitik bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background\"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len: Schaut mal vorbei bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\">Twitter<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\">Facebook<\/a>, <a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\">Telegram<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\">Linkedin<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\">Instagram<\/a>. 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Einige Werke, die sich mit der Etablierung der Sowjetherrschaft in der Region befassen, sprechen nur von den &#x201E;einzigartigen Errungenschaften&#x201C; dieses Systems, w&#xE4;hrend andere diese Ereignisse als &#x201E;Verbrechen und Verrat&#x201C; des Sowjetregimes charakterisieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Sajfullochi Mullodchon<br><a href=\"https:\/\/www.asiaplustj.info\/ru\/news\/tajikistan\/society\/20230803\/kolonializm-i-dekolonizatsiya-pochemu-tadzhiki-dolzhni-pereosmislit-svoe-proshloe\">Asia Plus<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Aus dem Russischen von Usmon Rakhmonov<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2024 j&#xE4;hrt sich zum 100. Mal die Gr&#xFC;ndung der Tadschikischen Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik, der ersten Staatsgr&#xFC;ndung der Tadschik:innen innerhalb der UdSSR. 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