{"id":33178,"date":"2023-05-12T19:21:43","date_gmt":"2023-05-12T17:21:43","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=33178"},"modified":"2023-09-06T13:43:42","modified_gmt":"2023-09-06T11:43:42","slug":"alles-andere-als-maerchenhaft-das-leben-der-frauen-in-samarkand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/gesellschaft-und-kultur\/alles-andere-als-maerchenhaft-das-leben-der-frauen-in-samarkand\/","title":{"rendered":"Alles andere als m\u00e4rchenhaft: Das Leben der Frauen in Samarkand"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#x201E;<em>Cendrillon au pays des soviets<\/em>&#x201C; (zu Deutsch: &#x201E;<em>Aschenbr&#xF6;del im Land der Sowjets<\/em>&#x201C;), im M&#xE4;rz in Frankreich erschienen, ist das Ergebnis von 12 Jahren Feldforschung in Samarkand. Fernab der blauen Kuppeln aus 1001 Nacht legt die Anthropologin Anne Ducloux mit dem Buch eine kluge Analyse der Situation der usbekischen Frauen und ihrer Beziehungen untereinander vor.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als &#x201E;<em>Stadt ohne M&#xE4;nner<\/em>&#x201C; wird Samarkand im Untertitel des <a href=\"https:\/\/www.hemisphereseditions.com\/cendrillon-au-pays-des-soviets\">Buchs<\/a> von Anne Ducloux bezeichnet. Die promovierte Historikerin und Juristin wandte sich um die Jahrtausendwende der Anthropologie zu, nachdem sie sich in ihren Arbeiten zun&#xE4;chst mit der Sp&#xE4;tantike, der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kabylei\">Kabylei<\/a> sowie dem franz&#xF6;sischen &#xDC;bersee-D&#xE9;partement La R&#xE9;union besch&#xE4;ftigt hat. Es waren die Arbeiten der franz&#xF6;sischen Anthropologin Roberte Hamayon &#xFC;ber den sibirischen und mongolischen Schamanismus, die sie schlie&#xDF;lich nach Usbekistan und vor allem nach <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Samarqand\">Samarkand<\/a> f&#xFC;hrten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Aufenthalt in Samarkand f&#xFC;hrte jedoch schon bald dazu, dass sie ihren Forschungsgegenstand wechselte, da sie sich &#x201E;<em>sehr viel st&#xE4;rker angezogen f&#xFC;hlte von der Einzigartigkeit der Beziehungen zwischen den Frauen als von den pittoresken Folbins [Wahrsagerinnen] und anderen Bakschis [Barden, Heiler]<\/em>&#x201C;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-primary-800-color has-accent-500-background-color has-text-color has-background\">A<strong>ls vereinsgetragene, <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/unser-projekt\/\">unabh&#xE4;ngige<\/a> Plattform lebt Novastan vom Enthusiasmus seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen &#x2013; und von eurer Unterst&#xFC;tzung! Durch jede noch so kleine <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/spenden\/\">Spende<\/a> helft ihr uns, weiter ein realit&#xE4;tsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Autorin m&#xF6;chte ihre Felderfahrung und ihre Untersuchungsergebnisse mit dem Buch auch &#x201E;<em>Leser:innen zug&#xE4;nglich machen, die weder mit Zentralasien noch mit der Anthropologie vertraut sind<\/em>&#x201C;. Ducloux st&#xFC;tzt sich auf verschiedene und reichhaltige Quellen, erl&#xE4;utert ihre Auswahl und Analysen und l&#xE4;sst die Leser:innen in die Komplexit&#xE4;t einer Gesellschaft mit einem vielf&#xE4;ltigen Erbe eintauchen. Das Bild, das sie von der Lage der Frau in einer patriarchalen Gesellschaft ohne M&#xE4;nner entwirft, ist lebendig und tragisch zugleich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Usbekistan im 21. Jahrhundert: Ein vielschichtiges Kompositum<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Gesellschaft, die Ducloux in ihrem Buch beschreibt, ist, wie so oft in Zentralasien, das Resultat diverser Einfl&#xFC;sse und zusammengesetzter Identit&#xE4;ten. Das ist wichtig f&#xFC;r das Verst&#xE4;ndnis der Beziehungen, f&#xFC;r die sich die Autorin interessiert. Die tadschikischen Traditionen von Samarkand durchdringen sich hier wechselseitig mit den Gepflogenheiten der Sowjetunion und islamischen Gebr&#xE4;uchen. Die Sowjetzeit, welche die meisten der Gespr&#xE4;chspartnerinnen der Autorin selbst erlebt haben, ist dabei von besonderer Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<p>Den heterogenen Einfl&#xFC;ssen kommt eine doppelte Bedeutung zu: Auf der einen Seite sind sie eine Realit&#xE4;t der usbekischen Gesellschaft, auf der anderen Seite erm&#xF6;glichen sie es, diese Gesellschaft zu entschl&#xFC;sseln, die allt&#xE4;glichen Realit&#xE4;ten, wie sie vom anthropologischen Terrain aus beschrieben werden, besser zu erfassen. Hinzu kommt das Auftreten neuer religi&#xF6;ser Formen und der Kampf der Machthabenden gegen sie. Die Angst der usbekischen Beh&#xF6;rden vor dem radikalen Islamismus wird sichtbar, w&#xE4;hrend die Justiz F&#xE4;lle von sexueller Gewalt <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/gesellschaft-und-kultur\/sexuelle-gewalt-in-usbekistan-milde-justiz-und-tragische-schicksale\/\">kaum ahndet<\/a>. &#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/warum-haben-sich-frauen-aus-zentralasien-verschiedenen-religioes-terroristischen-gruppen-angeschlossen\/\">Warum haben sich Frauen aus Zentralasien verschiedenen religi&#xF6;s-terroristischen Gruppen angeschlossen?<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Massenauswanderung nach Kasachstan, Russland oder in die USA ist ebenso Folge der Sowjetzeit, wie der weit verbreitete Alkoholismus. Sie machen Samarkand zu einer &#x201E;<em>Stadt ohne M&#xE4;nner<\/em>&#x201C;. Genauer gesagt: Ohne M&#xE4;nner, die alt genug sind, die Position der Autorit&#xE4;t einzunehmen, denn Autorit&#xE4;t ist hier nicht nur an das Geschlecht, sondern auch an das Prinzip der Seniorit&#xE4;t gebunden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Traditionelle Familienlogiken<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>&#x201E;<em>In Usbekistan ist das Individuum nur ein Glied in der Kette der Familie<\/em>&#x201C;, unterstreicht Ducloux. Verwandtschaftsverh&#xE4;ltnisse sind innerhalb einer solchen Gesellschaftsstruktur das wichtigste Kriterium, um Beziehungen zu analysieren und darzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>75 Jahre Sowjetunion konnten diesen traditionellen Familienstrukturen &#x2013; Patriarchat und Seniorit&#xE4;t &#x2013; nichts anhaben. Aufgrund der Abwesenheit der Oq Saqol (usbekisch f&#xFC;r Wei&#xDF;b&#xE4;rte; womit die M&#xE4;nner gemeint sind, die alt genug sind, um die traditionelle Autorit&#xE4;t auszu&#xFC;ben) haben sie sich jedoch neu zusammengesetzt, neu ausgerichtet und zwar zum Vorteil der Schwiegerm&#xFC;tter, der M&#xFC;tter der S&#xF6;hne, und zum Nachteil ihrer Kelin, der Schwiegert&#xF6;chter.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz dieser Abwesenheit bleibt die Macht der Frauen auf die h&#xE4;usliche Sph&#xE4;re beschr&#xE4;nkt. Hier haben die Schwiegerm&#xFC;tter jedoch einen enormen Einfluss in der Gesellschaft von Samarkand. Ihre Kontrolle erstreckt sich bis hin zur Auswahl der Ehem&#xE4;nner und Ehefrauen f&#xFC;r die Kinder und geht sogar so weit, dass sie in deren eheliche Schlafzimmer eindringen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/usbekistan\/usbekistan-wenn-frauen-eine-stimme-fordern\/\"><strong>Usbekistan. Wenn Frauen eine Stimme fordern<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Das Leben der usbekischen Frau ist in mehrere Etappen geteilt: Tochter, Kelin, Mutter, Schwiegermutter. Innerhalb dieser Phasen wird der Status durch die patriarchale Struktur und die Seniorit&#xE4;t differenziert. Wie auch immer dieser aussieht, &#x201E;<em>eine Frau beginnt erst zu leben, wenn sie S&#xF6;hne geboren hat<\/em>&#x201C;. Als Tochter ist sie &#x201E;<em>Gast im Haus ihres Vaters<\/em>&#x201C;. Verheiratet, wird sie zur Bediensteten ihrer Schwiegermutter und der Frauen aus der Familie ihres Ehemanns.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Frauen gegen Frauen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Status der Kelin als Dienerinnen im Haushalt der Familie des Ehemanns erkl&#xE4;rt den Titel von Duclouxs Buch: &#x201E;<em>Aschenbr&#xF6;del im Land der Sowjets<\/em>&#x201C;. Sobald die Frauen einen Sohn geboren haben und dieser verheiratet ist, sobald sie also den begehrten Status der Schwiegermutter erhalten haben, reproduzieren sie die Machtbeziehung, unter der sie zuvor selbst gelitten haben. Sie begegnen dann wiederum ihren eigenen Schwiegert&#xF6;chtern mit der gleichen H&#xE4;rte, die sich nicht nur in verbaler und psychischer, sondern auch in physischer Gewalt ausdr&#xFC;cken kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/haeusliche-gewalt-in-zentralasien-eine-folge-der-ausgangsbeschraenkungen\/\"><strong>H&#xE4;usliche Gewalt in Zentralasien<\/strong><\/a><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da Autorit&#xE4;t und Herausforderungen traditionell auf die M&#xE4;nner konzentriert bleiben, spricht Ducloux von &#x201E;<em>dem<\/em> <em>schmerzlichen Eindruck, dass die Frauen in Usbekistan sich selbst bek&#xE4;mpfen<\/em>&#x201C;. Bezeichnend daf&#xFC;r ist die Stellung der Kinder, die ihren M&#xFC;ttern von den Schwiegerm&#xFC;ttern &#x201E;<em>weggenommen<\/em>&#x201C; werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Frau kann die Linie ihres Vaters nur dann verlassen und in diejenige ihres Ehemanns eintreten, wenn sie m&#xE4;nnliche Nachkommen gebiert. Ohne einen Sohn ist sie dazu verdammt, die Dienerin ihrer Schwiegermutter zu bleiben. Selbst der Tod der letzteren kann sie von diesem Schicksal nicht befreien, denn dann wird sie zur Kelin f&#xFC;r alle (insbesondere f&#xFC;r die Witwen ohne Kelin).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eine anthropologische Analyse von Samarkand<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn das Schicksal der Kelin auch das M&#xE4;rchen von Aschenbr&#xF6;del evozieren mag, so besteht Ducloux doch darauf, dass der Alltag in Samarkand &#x201E;<em>weit entfernt ist von der Welt aus Tausendundeine Nacht<\/em>&#x201C;, die von den Tourist:innen hier gesucht wird. Die Frauen sind der Gewalt der patriarchalen Gesellschaft schutzlos ausgeliefert. Mehrere ergreifende Passagen &#xFC;ber das Schicksal junger M&#xE4;dchen, mit denen die Anthropologin gesprochen hat, veranschaulichen das Leben fernab jeglichen M&#xE4;rchenglanzes.<\/p>\n\n\n\n<p>Jenseits der h&#xE4;uslichen Sph&#xE4;re begegnen uns auf jeder Seite des Buchs Unterentwicklung, Armut und Entbehrung. Die Korruption, ein weiteres Erbe der Sowjetzeit, ist weit verbreitet. Die &#xF6;ffentlichen Dienstleistungen werden vernachl&#xE4;ssigt und das Gesundheitssystem ist, Ducloux zufolge, desastr&#xF6;s. &#x201E;<em>Aschenbr&#xF6;del im Land der Sowjets<\/em>&#x201C; macht plausibel, dass das Schicksal der Frauen von Samarkand von dem sozialen Gef&#xFC;ge in Usbekistan nicht zu trennen ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jean Mon&#xE9;ger, Redakteur f&#xFC;r Novastan<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aus dem <a href=\"https:\/\/novastan.org\/fr\/ouzbekistan\/la-vie-loin-des-contes-de-fees-des-femmes-de-samarcande\/\">Franz&#xF6;sischen<\/a> von Lucas K&#xFC;hne<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background\"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len: Schaut mal vorbei bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\">Twitter<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\">Facebook<\/a>, <a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\">Telegram<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\">Linkedin<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\">Instagram<\/a>. 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