{"id":32719,"date":"2023-04-06T21:06:21","date_gmt":"2023-04-06T19:06:21","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=32719"},"modified":"2023-05-11T16:44:51","modified_gmt":"2023-05-11T14:44:51","slug":"wie-china-seinen-kulturellen-einfluss-in-zentralasien-verstaerkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/gesellschaft-und-kultur\/wie-china-seinen-kulturellen-einfluss-in-zentralasien-verstaerkt\/","title":{"rendered":"Wie China seinen kulturellen Einfluss in Zentralasien verst\u00e4rkt"},"content":{"rendered":"<p><strong>In den letzten Jahren hat China eine umfassende Informationspolitik in Zentralasien betrieben und versucht, sein Image zu verbessern sowie seinen Einfluss gegen&#xFC;ber Russland zu verst&#xE4;rken. Seit der Abriegelung infolge der Covid-19-Pandemie scheinen die Beziehungen zu den zentralasiatischen Staaten jedoch zunehmend zu leiden. Adina Masalbekowa, China-Expertin an der OSZE-Akademie in Bischkek, erkl&#xE4;rt die Zusammenh&#xE4;nge.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor der Covid-19-Pandemie lag der Schwerpunkt chinesischer Auslandspropaganda in Zentralasien in der Regel auf Bildung und Kultur, Stipendien f&#xFC;r Studierende und Medienschaffende sowie Reisen f&#xFC;r Beamte. Diese Aktivit&#xE4;ten zeigten bei jungen Menschen Wirkung, die vor der Pandemie gerne in China studieren, die Sprache lernen und die chinesische Kultur erleben wollten.<\/p>\n\n\n<p style=\"background-color: #d4d4d4;\"><span style=\"color: #000000;\">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin &#xFC;ber Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/werde-unser-mitglied-werde-novastan\/\"><strong>Dank eurer Teilnahme<\/strong><\/a>. 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So organisiert die chinesische Botschaft in Kirgistan aktiv Treffen mit Beh&#xF6;rden, Medien und Universit&#xE4;ten, bei denen sie &#xFC;ber die Bedeutung der bilateralen Beziehungen sowie die Erhaltung von Frieden und Stabilit&#xE4;t spricht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kirgistan als chinesischer Transitkorridor und Investitionsmarkt<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Generell verdienen die Beziehungen zwischen Kirgistan und China besondere Aufmerksamkeit. Obwohl Bischkek f&#xFC;r Peking kein bedeutender Energiepartner in der Region ist, spielt es eine wichtige Rolle als Transitkorridor und sogar als Testgebiet f&#xFC;r die Erprobung neuer Technologien und Ans&#xE4;tze der chinesischen Diplomatie. Der chinesische Einfluss auf die Sicherheit in Kirgistan sowie in der gesamten zentralasiatischen Region wird ebenfalls immer deutlicher. So gibt es beispielsweise Pr&#xE4;zedenzf&#xE4;lle, in denen private chinesische Milit&#xE4;rfirmen Investitionsobjekte in Kirgistan bewachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt haben Regierung sowie politische Elite in Kirgistan gro&#xDF;es Interesse an der Zusammenarbeit. Auch die breite Masse sieht darin wirtschaftliche Vorteile, etwa im Handel. Allerdings ist China auch der gr&#xF6;&#xDF;te Gl&#xE4;ubiger Kirgistans mit insgesamt 2 Milliarden US-Dollar Auslandsschulden (von insgesamt 5 Milliarden). Aufgrund dieser wirtschaftlichen Abh&#xE4;ngigkeit sind gute Beziehungen zu China gerade f&#xFC;r Kirgistan von besonders gro&#xDF;er Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/kirgistans-eliten-brauchen-keine-eisenbahn-nach-china-von-der-neuen-allianz-der-zentralasiatischen-staaten\/\">&#x201E;Kirgistans Eliten brauchen keine Eisenbahn nach China&#x201C;: Von der neuen &#x201E;Allianz&#x201C; der zentralasiatischen Staaten<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Abgesehen von den Auslandsschulden wird auch &#xFC;ber den Bau einer Eisenbahnstrecke von China &#xFC;ber Kirgistan nach Usbekistan diskutiert. Die chinesische Seite achtet stets darauf, die Sicherheit in der zentralasiatischen Region zu gew&#xE4;hrleisten sowie die Sicherheit ihrer dort t&#xE4;tigen chinesischen Unternehmen zu garantieren. Zwar wird China von den Menschen in Zentralasien oft kritisiert, doch w&#xE4;chst sein Einfluss stetig, obwohl mit Russland noch ein anderer zentraler politischer Akteur besteht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ziel der regionalen Stabilit&#xE4;t<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die chinesische Politik in Zentralasien war bis vor kurzem nicht auf einen R&#xFC;ckzug ausgerichtet. Im Gegenteil, Peking war an regionaler Stabilit&#xE4;t interessiert. Dieser Ansatz hat jedoch auch seine Grenzen und Chinas politische F&#xFC;hrung zeigte sich skeptisch gegen&#xFC;ber Initiativen f&#xFC;r eine engere Zusammenarbeit ausschlie&#xDF;lich zwischen den f&#xFC;nf zentralasiatischen Staaten. Daher begann China unmittelbar nach der <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/c5-eine-formel-um-zentralasien-wieder-auf-die-weltkarte-zu-bringen\/\">Intensivierung der regionalen Integration im Jahr 2018<\/a> das C+C5-Format (China und zentralasiatische Staaten) zu f&#xF6;rdern. Auf diese Weise war China in der Lage, mit den L&#xE4;ndern der Region ohne Russland zu interagieren, also nicht im Rahmen der Shanghaier Organisation f&#xFC;r Zusammenarbeit (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Shanghaier_Organisation_f%C3%BCr_Zusammenarbeit\">SOZ<\/a>). Dabei war und ist die Plattform der SOZ im Allgemeinen darauf ausgerichtet, den Dialog in der Region zu gew&#xE4;hrleisten und dadurch den Frieden unter den Mitgliedstaaten zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/china-profitiert-in-zentralasien-von-der-isolation-russlands\/\">China profitiert in Zentralasien von der Isolation Russlands<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zudem fand der erste Auslandsbesuch von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Xi_Jinping\">Xi Jinping<\/a>, dem Vorsitzenden der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kommunistische_Partei_Chinas\">Kommunistischen Partei Chinas<\/a>, nach der langen Pandemie in den zentralasiatischen L&#xE4;ndern statt. Zuerst besuchte er Kasachstan, dann den SOZ-Gipfel in Samarkand, und im Rahmen dieser Besuche kam es zu bilateralen Treffen mit allen zentralasiatischen Pr&#xE4;sidenten. Dies zeigt, dass Zentralasien bereits eine Priorit&#xE4;t in der chinesischen Au&#xDF;enpolitik ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sicherheitspolitik und Eigeninteressen Chinas in der Region<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Durch all diese Faktoren hat sich Chinas Rolle und Bedeutung in Zentralasien im Bereich der Sicherheit ver&#xE4;ndert. In der Sicherheitspolitik und Verteidigungsindustrie ist eine vollst&#xE4;ndige Abl&#xF6;sung Russlands zwar immer noch schwer vorstellbar. Gleichzeitig ist es offensichtlich, dass Russlands Monopolstellung im Sicherheitsbereich allm&#xE4;hlich abnimmt, was in Tadschikistan deutlich sichtbar ist, wo die Beh&#xF6;rden im milit&#xE4;rischen Bereich zunehmend mit China zusammenarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahren hat China den zentralasiatischen Partnern immer &#xF6;fter milit&#xE4;rische Ausr&#xFC;stung und milit&#xE4;risches Ger&#xE4;t zur Verf&#xFC;gung gestellt. Zwar ist es noch zu fr&#xFC;h, um zu sagen, dass diese Zusammenarbeit Russland im Sicherheitsbereich ersetzen kann, aber die Rolle Chinas wird immer wichtiger.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/politik-und-wirtschaft\/china-baut-seine-stellung-in-tadschikistan-aus\/\">China baut seine Stellung in Tadschikistan aus<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Vorgehen ist nat&#xFC;rlich nicht nur selbstlos: China unterst&#xFC;tzt etwa Projekte zur Installation von &#xDC;berwachungskameras und -ausr&#xFC;stung oder f&#xFC;hrt milit&#xE4;rische Schulungen durch. Diese (fiktiven) Szenarien beinhalteten oft den Kampf und die Gefangennahme terroristischer Gruppen, die beispielsweise von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Xinjiang\">Xinjiang<\/a> eindringen k&#xF6;nnten. Die chinesische Seite betont dabei, dass die Sicherheitsaufgabe gerade der Kampf gegen Separatismus und Terrorismus und jener gegen Separatist:innen aus Xinjiang dabei zentral sei.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Herbst 2022 wurde anl&#xE4;sslich einer <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/en\/press-releases\/2022\/08\/un-human-rights-office-issues-assessment-human-rights-concerns-xinjiang\">UN-Resolution<\/a> eine unabh&#xE4;ngige Untersuchung zum Thema Uigur:innen durchgef&#xFC;hrt und recherchiert, ob in Xinjiang ethnische Minderheiten unterdr&#xFC;ckt werden. W&#xE4;hrend Kasachstan und Kirgistan sich grunds&#xE4;tzlich neutral zur aktuellen Lage in Xinjiang aussprachen, &#xE4;nderte sich dies nach dem Besuch Xi Jinpings: Die beiden Staaten stimmten nun gegen die UN-Resolution, also f&#xFC;r die chinesische Seite. All diese Faktoren zeigen, wie China in der Region, aber auch auf globaler Ebene agiert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Mechanismen zur Imageverbesserung und vermehrtem kulturellem Einfluss<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>China versucht aktiv, sein Image in Zentralasien zu verbessern. Dies geschieht etwa &#xFC;ber Fernsehsender wie Dolan TV oder das Magazin Kontimost, die in der Region als private Medienunternehmen t&#xE4;tig sind. Das hei&#xDF;t, sie sind hier registriert, haben jedoch direkte Verbindungen zur Propagandaabteilung der Volksrepublik China und werden auch von der chinesischen Regierung unterst&#xFC;tzt. Mit dem New Silk Road Observatory besteht auch ein chinesisches Medienunternehmen, das auf Russisch sendet.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese lokale Medienpr&#xE4;senz Chinas verst&#xE4;rkt ein g&#xFC;nstiges Image. Es wird sehr viel Wert auf ein positives Chinabild f&#xFC;r das zentralasiatische Publikum gelegt. Die chinesischen Botschaften sind ebenfalls sehr aktiv darin, lokalen Medien Informationen zur Verf&#xFC;gung zu stellen. Diese Zusammenarbeit f&#xFC;hrt dazu, dass China die Art und Weise, wie Informationen zum Land verbreitet werden, in gro&#xDF;em Ma&#xDF;e selbst steuern kann. Da es sich bei Botschaften um eine direkte Vertretung der chinesischen Seite handelt, wird oft betont, dass nur sie zuverl&#xE4;ssige Informationen liefern k&#xF6;nnen und andere Quellen, insbesondere ausl&#xE4;ndische Medien, dazu nicht in der Lage seien.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/panorama\/china-in-zentralasien-factchecking-um-mit-mythen-aufzuraeumen\/\">China in Zentralasien &#x2013; Factchecking, um mit Mythen aufzur&#xE4;umen<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>China vergab und vergibt nach wie vor viele Stipendien f&#xFC;r Studierende und sogar f&#xFC;r Medienschaffende mit dem Ziel, dass diese positiv &#xFC;ber China berichten und gute Propaganda f&#xFC;r den gro&#xDF;en Nachbarn im Osten verbreiten. Im Zeitalter der sozialen Medien funktioniert dies noch viel rascher, so dass die Sichtbarkeit bereits st&#xE4;rker ist als noch vor 10 Jahren. Schlie&#xDF;lich sind jene, die bereits in China studiert haben, ein wichtiger Faktor. Die mitgebrachten Erfahrungen k&#xF6;nnen das China-Bild ebenfalls positiv (aber auch negativ) beeinflussen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits seit vielen Jahren bestehen in den Staaten Zentralasiens <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konfuzius-Institut\">Konfuzius-Institute<\/a> und andere chinesische Kultur- und Sprachzentren. Sie haben sich jedoch nie zu bedeutenden Zentren entwickelt, gleichzeitig verliert die chinesische Bildung immer mehr an Attraktivit&#xE4;t. Die Bildungsm&#xF6;glichkeiten in China sind allesamt unpolitisch und werden &#xFC;berhaupt stark staatlich kontrolliert. Viele Studierende bevorzugen andere M&#xF6;glichkeiten &#x2013; und diese sehen sie eher in westlichen L&#xE4;ndern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zuk&#xFC;nftige Beziehungen mit China<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Wie sollen die zentralasiatischen Staaten mit diesen Tatsachen umgehen und wo liegen Probleme? Zun&#xE4;chst gibt es in den zentralasiatischen Staaten zu wenige Analyst:innen, die der Pr&#xE4;sidialverwaltung oder anderen Beh&#xF6;rden Analysen und Ratschl&#xE4;ge geben k&#xF6;nnten. Das f&#xFC;hrt dazu, dass viele Vereinbarungen und Initiativen das Ergebnis von bilateralen Treffen mit der chinesischen Seite sind.<\/p>\n\n\n<p style=\"background-color: #d4d4d4;\"><span style=\"color: #000000;\">Lust auf Zentralasien in eurer Mailbox? 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Dass wir China viel zu verdanken haben, ist also nicht die ganze Wahrheit. Vielmehr sollte daran gearbeitet werden, alternative Beziehungen aufzubauen. Das hei&#xDF;t, je mehr Verbindungen und vielseitige Zusammenarbeit mit anderen L&#xE4;ndern bestehen, desto geringer wird die Abh&#xE4;ngigkeit von einem oder zwei L&#xE4;ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie&#xDF;lich ging in den letzten Jahren eine st&#xE4;rkere Integration Zentralasiens vonstatten &#x2013; der Krieg in der Ukraine hat diese Prozesse noch beschleunigt. Eine solche zentralasiatische Integration k&#xF6;nnte die Abh&#xE4;ngigkeit nicht nur von China, sondern auch von Russland erheblich verringern und w&#xFC;rde zur St&#xE4;rkung der einzelnen L&#xE4;nder in der Region beitragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>CAA Network<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Aus dem <a href=\"https:\/\/www.caa-network.org\/archives\/24686\/kak-kitaj-uvelichivaet-kulturnoe-vliyanie-v-czentralnoj-azii\">Russischen<\/a> (gek&#xFC;rzt) von Mich&#xE8;le H&#xE4;flige<\/strong>r<\/p>\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len, schaut mal vorbei bei <\/span><a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\"><span style=\"font-weight: 400;\">Twitter<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Facebook<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\"><span style=\"font-weight: 400;\">Telegram<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Linkedin<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> oder <\/span><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Instagram<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. 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