{"id":29032,"date":"2022-02-07T16:16:03","date_gmt":"2022-02-07T15:16:03","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=29032"},"modified":"2023-10-18T20:21:10","modified_gmt":"2023-10-18T18:21:10","slug":"das-erbe-von-taboschar-ueber-den-uranabbau-in-tadschikistan-und-seine-folgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/umwelt-und-technologie\/das-erbe-von-taboschar-ueber-den-uranabbau-in-tadschikistan-und-seine-folgen\/","title":{"rendered":"Das Erbe von Taboschar \u2013 \u00dcber den Uranabbau in Tadschikistan und seine Folgen"},"content":{"rendered":"<p><strong>In Tadschikistan hat die Rekultivierung offener Uranr&#xFC;ckst&#xE4;nde aus Sowjetzeiten begonnen. F&#xFC;r den vollst&#xE4;ndigen R&#xFC;ckbau aller Abf&#xE4;lle werden nach inoffiziellen Angaben etwa 55 Millionen US-Dollar ben&#xF6;tigt werden.<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>Die russische Atomenergiegesellschaft &#x201E;Rosatom&#x201C; m&#xF6;chte im ersten Quartal 2022 mit der Rekultivierung von offenen Uran-Abraumhalden sowie dem Industriegel&#xE4;nde der ehemaligen Uranaufarbeitungsanlage in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Istiqlol\">Istiqlol<\/a> (bis 2012 Taboschar) im Norden Tadschikistans beginnen. Dies erkl&#xE4;rte Nikolaj Spasskij, Rostatoms stellvertretender Generaldirektor f&#xFC;r internationale Angelegenheiten, laut Angaben der russischen Nachrichtenagentur <a href=\"https:\/\/tass.ru\/ekonomika\/12907807?utm_source=yxnews&amp;utm_medium=desktop&amp;utm_referrer=https%3A%2F%2Fyandex.ru%2Fnews%2Fsearch%3Ftext%3D\">TASS<\/a> am 11. November 2021 in einer Rede vor dem Rat der Regierungschefs der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gemeinschaft_Unabh%C3%A4ngiger_Staaten\">GUS<\/a>-Staaten. <\/p>\n\n\n\n<p>Zur Sanierung radioaktiver Absetzbecken und Abraumhalden hatte die GUS-Kommission f&#xFC;r die friedliche Nutzung der Atomenergie das zwischenstaatliche Zielprogramm &#x201E;Rekultivierung der vom Uranbergbau betroffenen Gebiete 2013-2023&#x201C; <a href=\"https:\/\/asiaplustj.info\/ru\/news\/centralasia\/20210920\/kazahstan-i-uzbekistan-nahodyatsya-v-pyaterke-mirovih-liderov-po-proizvodstvu-urana\">verabschiedet<\/a>. Die finanzielle Hauptlast des circa 13 Millionen Euro schweren Programms tr&#xE4;gt Russland mit 75 Prozent. Den verbliebenen Anteil tragen Kasachstan (15 Prozent), Tadschikistan (5 Prozent) und Kirgistan (5 Prozent). <\/p>\n\n\n<p style=\"background-color: #d4d4d4;\"><span style=\"color: #000000;\">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin &#xFC;ber Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/werde-unser-mitglied-werde-novastan\/\"><strong>Dank eurer Teilnahme<\/strong><\/a>. Wir sind <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/unser-projekt\/\">unabh&#xE4;ngig<\/a> und wollen es bleiben, daf&#xFC;r brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/spenden\/\">Spende<\/a><\/strong> helft ihr uns, weiter ein realit&#xE4;tsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>In Bezug auf den Fortschritt dieses Programms stellte Spasskij fest, dass <em>&#x201E;das geplante Fertigstellungsdatum gem&#xE4;&#xDF; dem genehmigten Programm sowohl f&#xFC;r Kirgistan als auch f&#xFC;r Tadschikistan Ende 2023 ist&#x201C;<\/em>. Mit Bezug auf Tadschikistan betonte er, dass <em>&#x201E;hier die Aufgabe darin besteht, die Abraumhalden und das Industriegel&#xE4;nde der ehemaligen Uranaufarbeitungsanlage in der N&#xE4;he der Stadt Istiqlol zurekultivieren. Die technischen L&#xF6;sungen sind vollst&#xE4;ndig ausgearbeitet, jetzt schlie&#xDF;en wir die Wettbewerbsverfahren ab. Wir gehen davon aus, dass wir in den n&#xE4;chsten ein bis zwei Monaten einen Vertrag unterzeichnen werden und wir im ersten Quartal 2022 mit der Arbeit beginnen k&#xF6;nnen.&#x201C;<\/em><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eine teure Sanierung<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p> Die Entsorgung aller radioaktiven Abf&#xE4;lle in Tadschikistan wird gro&#xDF;e finanzielle Ressourcen erfordern, &#xFC;ber die der Staatshaushalt nicht verf&#xFC;gt. Das Land hofft auf finanzielle Hilfe von internationalen Organisationen und Geberl&#xE4;ndern und bewegt sich daher Schritt f&#xFC;r Schritt auf die vollst&#xE4;ndige Neutralisierung der Uranr&#xFC;ckst&#xE4;nde zu. <\/p>\n\n\n\n<p>Die OSZE, die Europ&#xE4;ische Union, die Internationale Atomenergiebeh&#xF6;rde, die Europ&#xE4;ische Bank f&#xFC;r Wiederaufbau und Entwicklung (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europ%C3%A4ische_Bank_f%C3%BCr_Wiederaufbau_und_Entwicklung\">EBWE<\/a>) und andere Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um entsprechende Projekte zu finanzieren. Laut der Website des wissenschaftlichen Journals <a href=\"https:\/\/www.atomic-energy.ru\/news\/2019\/12\/11\/99939\">Atomic Energy 2.0<\/a> ratifizierte die Maschlisi Namojandagon, das Unterhaus des tadschikischen Parlaments, im Dezember 2019 eine Vereinbarung mit der EBWE &#xFC;ber die Gew&#xE4;hrung eines unentgeltlichen Zuschusses in H&#xF6;he von 33 Millionen Euro. <\/p>\n\n\n\n<p><em>&#x201E;Diese Mittel werden verwendet, um die Uranr&#xFC;ckst&#xE4;nde in Dehmoj und Taboschar im Norden Tadschikistans &#x2013; in der <\/em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sughd\"><em>Provinz Sughd<\/em><\/a><em> &#x2013; zu neutralisieren&#x201C;<\/em>, erkl&#xE4;rte der damalige Minister f&#xFC;r Industrie und neue Technologien, Sarobiddin Faisullosoda, vor den Abgeordneten. Der R&#xFC;ckbau der Uranhalden erfolgt im Rahmen des <a href=\"http:\/\/sng-atom.com\/sites\/default\/files\/NK%20505.pdf\">Nationalen Konzepts der Republik Tadschikistan f&#xFC;r die Sanierung von R&#xFC;ckst&#xE4;nden aus Uranerzverarbeitungsabf&#xE4;llen f&#xFC;r 2014-2024<\/a>, das Anfang August 2014 von der tadschikischen Regierung beschlossen wurde. <\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wie alles begann<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>\nIstiqlol (bis 2012 Taboschar) liegt 45 Kilometer von der Provinzhauptstadt <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chudschand\">Chudschand<\/a> entfernt. Zu Sowjetzeit lebten in der geschlossenen Stadt mehr als 25.000 Menschen. Heute sind es 12.000. Die Uranlagerst&#xE4;tte Taboschar wurde 1926 <a href=\"http:\/\/sng-atom.com\/sites\/default\/files\/NK%20505.pdf\">entdeckt<\/a>. Zwischen 1944 und 1965 wurde hier aktiv Erz abgebaut.\n\nNoch w&#xE4;hrend des Zweiten Weltkriegs stellte sich die oberste F&#xFC;hrung der UdSSR die Aufgabe, eine eigene Atombombe zu entwickeln und herzustellen. Mitte Mai 1945 wurde durch einen Erlass des Staatsverteidigungskomitees der UdSSR in Leninabad (heute Chudschand) das &#x201E;Bergbau- und Chemiekombinat Nr. 6&#x201C; zur Gewinnung und Verarbeitung von Uranerzen gegr&#xFC;ndet.\n\n<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone wp-image-29036 size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"806\" height=\"403\" src=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/02\/&#x41E;&#x441;&#x442;&#x430;&#x442;&#x43A;&#x438;-&#x43D;&#x435;&#x43E;&#x442;&#x440;&#x430;&#x431;&#x43E;&#x442;&#x430;&#x43D;&#x43D;&#x43E;&#x439;-&#x440;&#x443;&#x434;&#x44B;-&#x433;.-&#x418;&#x441;&#x442;&#x438;&#x43A;&#x43B;&#x43E;&#x43B;&#x430;.jpg\" alt=\"Istiqlol Uranerz\" class=\"wp-image-29036\" srcset=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/02\/&#x41E;&#x441;&#x442;&#x430;&#x442;&#x43A;&#x438;-&#x43D;&#x435;&#x43E;&#x442;&#x440;&#x430;&#x431;&#x43E;&#x442;&#x430;&#x43D;&#x43D;&#x43E;&#x439;-&#x440;&#x443;&#x434;&#x44B;-&#x433;.-&#x418;&#x441;&#x442;&#x438;&#x43A;&#x43B;&#x43E;&#x43B;&#x430;.jpg 806w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/02\/&#x41E;&#x441;&#x442;&#x430;&#x442;&#x43A;&#x438;-&#x43D;&#x435;&#x43E;&#x442;&#x440;&#x430;&#x431;&#x43E;&#x442;&#x430;&#x43D;&#x43D;&#x43E;&#x439;-&#x440;&#x443;&#x434;&#x44B;-&#x433;.-&#x418;&#x441;&#x442;&#x438;&#x43A;&#x43B;&#x43E;&#x43B;&#x430;-300x150.jpg 300w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/02\/&#x41E;&#x441;&#x442;&#x430;&#x442;&#x43A;&#x438;-&#x43D;&#x435;&#x43E;&#x442;&#x440;&#x430;&#x431;&#x43E;&#x442;&#x430;&#x43D;&#x43D;&#x43E;&#x439;-&#x440;&#x443;&#x434;&#x44B;-&#x433;.-&#x418;&#x441;&#x442;&#x438;&#x43A;&#x43B;&#x43E;&#x43B;&#x430;-768x384.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 806px) 100vw, 806px\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Reste von Uranerz in Istiqlol. Foto: Aziz Rustamov<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p> Laut dem Physiker Hotam Murtasajew wurden in jenen Jahren bis zu 90 Prozent aller Abbau-, Transport- und Verarbeitungsvorg&#xE4;nge manuell durchgef&#xFC;hrt. <em>&#x201E;F&#xFC;r den schnellsten Transport von Erz zum Beispiel in der Lagerst&#xE4;tte <\/em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mailuusuu\"><em>Mailuusuu<\/em><\/a><em> wurde mangels mechanischer Methode ein origineller Weg gefunden &#x2013; das Erz wurde auf Eseln transportiert. [&#x2026;] Als der Akademiker Dmitrij Schtscherbakow einmal diese &#x201E;Shuttle&#x201C;-Reisen der in der Atomindustrie arbeitenden Esel beobachtete, sagte er: Es liegt nicht in meiner Hand, aber ich w&#xFC;rde den Eseln ein Denkmal errichten&#x201C;<\/em>, <a href=\"https:\/\/ia-centr.ru\/publications\/smert-v-nasledstvo-pochemu-v-tadzhikistane-ne-mogut-zakhoronit-sovetskie-uranovye-otkhody\/\">berichtet<\/a> der Physiker. <\/p>\n\n\n\n<p><em>&#x201E;Bis Ende 1947 verarbeitete das Kombinat Nr. 6 in Nordtadschikistan 176.600 Tonnen Uranerz und produzierte 66 Tonnen Uran. 1953 erreichte das Verarbeitungsvolumen eine Million Tonnen Erz pro Jahr, aus denen mehr als 400 Tonnen Uran produziert wurden. Am 29. August 1949 wurde auf dem <\/em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Atomwaffentestgel%C3%A4nde_Semipalatinsk\"><em>Atomwaffentestgel&#xE4;nde Semipalatinsk<\/em><\/a><em> die erste sowjetische Atombombe mit einer Kapazit&#xE4;t von 22 Kilotonnen getestet. Bei seiner Herstellung wurde Uran verwendet, das im Norden Tadschikistans abgebaut wurde&#x201C;<\/em>, so Murtasajew weiter. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/semipalatinsker-testgelaende-das-atomare-erbe-der-sowjetunion-in-kasachstan\/\"><strong>Semipalatinsker Testgel&#xE4;nde: Das atomare Erbe der Sowjetunion in Kasachstan <\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#x201E;Die lokale Ressourcen reichten nicht aus, also wurde das Erz auch aus anderen L&#xE4;ndern Zentralasiens, Europas und sogar Afrikas gebracht. Im Wettr&#xFC;sten stellte sich die F&#xFC;hrung der UdSSR die Aufgabe, mit den Vereinigten Staaten Schritt zu halten. Die sich schnell entwickelnde sowjetische Nuklearindustrie verlangte immer mehr Uran. Ende der 1980er Jahre ging die Uranproduktion in Tadschikistan zur&#xFC;ck und wurde nach dem Zusammenbruch der Union vollst&#xE4;ndig eingestellt.&#x201C;, <\/em>schlie&#xDF;t der Professor. <\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Umstrukturierung<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p> Die Produktion von Urankonzentrat <a href=\"http:\/\/sng-atom.com\/sites\/default\/files\/NK%20505.pdf\">begann<\/a> in Tadschikistan bereits 1944 in einer Pilotanlage in der Stadt <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ghafurow\">Gafurow<\/a>. Anschlie&#xDF;end wurden auf dem Gebiet von Sughd sechs weitere Anlagen zur Gewinnung von Uranoxid gebaut. Von diesen Anlagen blieb Ende der 60er Jahre eine gro&#xDF;e Fabrik in der Stadt Tschkalowsk (heute <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buston_(Ghafurow)\">Buston<\/a>) &#xFC;brig, die nach einem Umbau in den 80er Jahren Pro Jahr bis zu 1 Million Tonnen Erz verarbeitete und etwa 2.000 Tonnen Uranoxid produzierte. <\/p>\n\n\n\n<p>So wurden in fast 50 Jahren etwa 100.000 Tonnen Urankonzentrat produziert, wodurch sich auf dem Territorium von 6 Bezirken der Povinz Sughd mehr als 55 Millionen Tonnen Abfall mit einer Gesamtaktivit&#xE4;t von mehr als 6,5 Tausend <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Curie_(Einheit)\">Curie<\/a> ansammelten. Diese Abf&#xE4;lle werden in 10 Abraumhalden beziehungsweise Absatzbecken mit einer Gesamtfl&#xE4;che von 180 Hektar konzentriert, die sich in dicht besiedelten Gebieten sowie im Oberlauf von Nebenfl&#xFC;ssen des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Syrdarja\">Syrdarja<\/a> befinden. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone wp-image-29035 size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"806\" height=\"403\" src=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/02\/&#x41E;&#x441;&#x442;&#x430;&#x432;&#x448;&#x438;&#x439;&#x441;&#x44F;-&#x448;&#x442;&#x43E;&#x43B;&#x44C;&#x43D;&#x438;-&#x443;&#x440;&#x430;&#x43D;&#x43E;&#x432;&#x44B;&#x445;-&#x448;&#x430;&#x445;&#x442;.-&#x417;&#x434;&#x435;&#x441;&#x44C;-&#x434;&#x43E;&#x431;&#x44B;&#x432;&#x430;&#x43B;&#x438;-&#x443;&#x440;&#x430;&#x43D;-&#x440;&#x443;&#x43D;&#x44B;&#x43C;-&#x441;&#x43F;&#x43E;&#x441;&#x43E;&#x431;&#x43E;&#x43C;..jpg\" alt=\"Uranminen Tadschikistan\" class=\"wp-image-29035\" srcset=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/02\/&#x41E;&#x441;&#x442;&#x430;&#x432;&#x448;&#x438;&#x439;&#x441;&#x44F;-&#x448;&#x442;&#x43E;&#x43B;&#x44C;&#x43D;&#x438;-&#x443;&#x440;&#x430;&#x43D;&#x43E;&#x432;&#x44B;&#x445;-&#x448;&#x430;&#x445;&#x442;.-&#x417;&#x434;&#x435;&#x441;&#x44C;-&#x434;&#x43E;&#x431;&#x44B;&#x432;&#x430;&#x43B;&#x438;-&#x443;&#x440;&#x430;&#x43D;-&#x440;&#x443;&#x43D;&#x44B;&#x43C;-&#x441;&#x43F;&#x43E;&#x441;&#x43E;&#x431;&#x43E;&#x43C;..jpg 806w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/02\/&#x41E;&#x441;&#x442;&#x430;&#x432;&#x448;&#x438;&#x439;&#x441;&#x44F;-&#x448;&#x442;&#x43E;&#x43B;&#x44C;&#x43D;&#x438;-&#x443;&#x440;&#x430;&#x43D;&#x43E;&#x432;&#x44B;&#x445;-&#x448;&#x430;&#x445;&#x442;.-&#x417;&#x434;&#x435;&#x441;&#x44C;-&#x434;&#x43E;&#x431;&#x44B;&#x432;&#x430;&#x43B;&#x438;-&#x443;&#x440;&#x430;&#x43D;-&#x440;&#x443;&#x43D;&#x44B;&#x43C;-&#x441;&#x43F;&#x43E;&#x441;&#x43E;&#x431;&#x43E;&#x43C;.-300x150.jpg 300w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/02\/&#x41E;&#x441;&#x442;&#x430;&#x432;&#x448;&#x438;&#x439;&#x441;&#x44F;-&#x448;&#x442;&#x43E;&#x43B;&#x44C;&#x43D;&#x438;-&#x443;&#x440;&#x430;&#x43D;&#x43E;&#x432;&#x44B;&#x445;-&#x448;&#x430;&#x445;&#x442;.-&#x417;&#x434;&#x435;&#x441;&#x44C;-&#x434;&#x43E;&#x431;&#x44B;&#x432;&#x430;&#x43B;&#x438;-&#x443;&#x440;&#x430;&#x43D;-&#x440;&#x443;&#x43D;&#x44B;&#x43C;-&#x441;&#x43F;&#x43E;&#x441;&#x43E;&#x431;&#x43E;&#x43C;.-768x384.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 806px) 100vw, 806px\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Verbleibende Stollen von Uranminen in Tadschikistan. Hier wurde Uran manuell abgebaut. Foto: Aziz Rustamov<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p> Wie aus der <a href=\"http:\/\/www.adlia.tj\/show_doc.fwx?Rgn=122290\">Pr&#xE4;ambel<\/a> des nationalen Konzepts f&#xFC;r die Sanierung von Uranr&#xFC;ckst&#xE4;nden hervorgeht, wurde 1991 nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Lieferung von Uranerz aus dem Ausland eingestellt. In der Folge mussten mehrere Einheiten des Staatsunternehmens &#x201E;Seltene Metalle Tadschikistans&#x201C;, welche sich mit der Verarbeitung von Uran besch&#xE4;ftigten, praktisch Ihre Arbeit einstellen. Mittlerweile ist die gesamte Infrastruktur des Unternehmens auf die Produktion von Konsumg&#xFC;tern umgestellt. <\/p>\n\n\n\n<p>Bis heute befinden sich die Uranr&#xFC;ckst&#xE4;nde [sogenannte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tailings\">Tailings<\/a>, Anm. d. Red.] und das Abraumgestein in Istiqlol in einer Entfernung von 500 Metern bis 4 Kilometer zur Stadt. Der Komplex besteht aus einem Tagebau, demontierten Industriegeb&#xE4;uden und drei Halden, die nach der S&#xE4;ureextraktion mehr als 15 Millionen Tonnen Uranerz-Abf&#xE4;lle enthalten. Etwa 7,6 Millionen Tonnen Uranabf&#xE4;lle aus vier hydrometallurgischen Anlagen wurden hier auf einer Fl&#xE4;che von 54 Hektar verteilt. Angesehen von den Minen befindet sich in der N&#xE4;he von Istiqlol ein &#xFC;berfluteter Steinbruch, dessen bis zu 50 Meter tiefes Wasser durch die Abf&#xE4;lle aus der Aufbereitungsanlage verseucht ist. <\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Absatzbecken Dehmoj<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>\nEine der gef&#xE4;hrlichsten Deponien f&#xFC;r radioaktive Abf&#xE4;lle ist das Absatzbecken Dehmoj. Das Objekt mit einer Fl&#xE4;che von 90 Hektar wurde in den Jahren 1963-1993 durchgehend bef&#xFC;llt. Es befindet sich im <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Ghafurov_District\">Bezirk Gafurow<\/a> auf einer H&#xF6;he von 485 Metern &#xFC;ber dem Meeresspiegel und ist 1,5 Kilometer vom Dorf Gosion und 10 Kilometer von Chudschand entfernt. 36 Millionen Tonnen Tailings aus der Uranproduktion, 500.000 au&#xDF;erbilanzielles Uranerz und 5,7 Millionen Tonnen Abfall aus der Verarbeitung vanadiumhaltiger Rohstoffe wurden hier angesammelt. Die chemische Zusammensetzung besteht aus Sulfaten, Carbonaten, Nitraten.\n\n<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone wp-image-29034 size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"561\" src=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/02\/nuclear2.jpg\" alt=\"Im Absetzbecken von Dehmoj\" class=\"wp-image-29034\" srcset=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/02\/nuclear2.jpg 800w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/02\/nuclear2-300x210.jpg 300w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2022\/02\/nuclear2-768x539.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Im Absetzbecken von Dehmoj. Von den Wasserrohren und der Pantonen-Br&#xFC;cke f&#xFC;r diese Rohre bleibt nur noch Altmetall. Foto: Aziz Rustamov<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p> In den Jahren 2015-2017 wurde aus den Budgets der Provinz Sughd, der St&#xE4;dte Chudschand und Buston sowie des Bezirks Gafurow ein Betrag von 113.600 US-Dollar f&#xFC;r die Sanierung von Dehmoj zur Verf&#xFC;gung gestellt. Mit diesen Mitteln wurden etwa 16 Hektar der Anlage mit einer 50 bis 100 Zentimeter dicken Erdschicht bedeckt, wodurch die Ausbreitung von radioaktivem Staub um ein Vielfaches reduziert werden konnte. Dann wurde aufgrund der Finanzkrise die Zuweisung von Geldern ausgesetzt. <\/p>\n\n\n\n<p>Der f&#xFC;r Wissenschaft und &#xD6;kologie zust&#xE4;ndige stellvertretende Direktor des Unternehmens &#x201E;Seltene Metalle Tadschikistans&#x201C;, Mirsoschokir Hodschijon, erkl&#xE4;rt das Sachverst&#xE4;ndige verschiedene Gef&#xE4;hrdungsfaktoren identifizieren konnten, die vom Absatzbecken Dehmoj ausgehen. <\/p>\n\n\n\n<p><em>&#x201E;Dies sind radioaktive Stoffe, die Bestandteil von Staub und Aerosolen sind, aber auch Radongas und radioaktive Strahlung. Die sch&#xE4;dliche Wirkung auf den menschlichen K&#xF6;rper ergibt sich aus der Luftverschmutzung mit Radon, der Verwendung von mit Lebensmitteln kontaminierten Produkten sowie daraus, dass Menschen der Strahlung ausgesetzt sind, wenn sie sich in Zonen und Gebieten mit radioaktiver Wirkung befinden&#x201C;<\/em>, erkl&#xE4;rte Hodschijon im Jahr 2019 auf Anfrage des Autors. <\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gesundheitliche Folgen<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p> Im Jahr 2004 wurden in Istiqlol gleich drei Kinder <a href=\"http:\/\/www.caresd.net\/site.html?text_search\">mit Missbildungen geboren<\/a> &#x2013; ein beispielloser Fall in der Geschichte der Stadt und des ganzen Landes. Bei zwei von ihnen diagnostizierten die &#xC4;rzt:innen eine R&#xFC;ckenmarkshernie und beim dritten eine &#xF6;sophagotrachealen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fistel\">Fistel<\/a> [zwischen Luft- und Speiser&#xF6;hre, Anm. d. Red.]. Alle drei starben am Tag ihrer Geburt. Eltern und &#xC4;rzt:innen waren fassungslos. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine Verschlechterung des Gesundheitszustands ist auch bei den Einwohner:innen von Gosion in der N&#xE4;he des Absatzbeckens Dehmoj zu beobachten. Laut Mirkamol Domullojew, Arzt am Gesundheitszentrum von Gosion, werden j&#xE4;hrlich drei&#xDF;ig oder mehr Menschen mit onkologischen Erkrankungen unter den Anwohner:innen registriert. Dar&#xFC;ber hinaus lasse sich eine Zunahme von Patienten mit Leuk&#xE4;mie beobachten. <\/p>\n\n\n\n<p><em>&#x201E;Meiner Meinung nach sind die zunehmenden F&#xE4;lle dieser Krankheiten mit der Urandeponie verbunden, von der sich st&#xE4;ndig Staub ausbreitet, der eine erh&#xF6;hte Strahlung tr&#xE4;gt. Derzeit ist diese Halde teilweise mit Sand bedeckt. Die Bedrohung durch sie bleibt jedoch bestehen&#x201C;<\/em>, stellt der Arzt fest. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/tadschikistan\/unter-verschluss-gehalten-atomverseucht-die-stadt-istiklol-unter-dem-deckmantel-der-galoschen\/\"><strong>Unter Verschluss gehalten, atomverseucht: Die Stadt Istiklol &#x201E;unter dem Deckmantel&#x201C; der Galoschen<\/strong><\/a> <\/p>\n\n\n\n<p>Muhabbat, eine Einwohnerin des Dorfes, stellt fest, dass hier nicht nur Menschen oft krank werden, sondern auch Flora und Fauna. <em>&#x201E;Die Fr&#xFC;chte vieler B&#xE4;ume, wie Aprikosen, Granat&#xE4;pfel, Trauben, fallen ab, bevor sie reif sind. Die Bl&#xE4;tter der B&#xE4;ume sind st&#xE4;ndig mit Staub und Schmutz bedeckt. Dies sind sicher die &#x201E;Fr&#xFC;chte&#x201C; der herrenlosen Urandeponie, die wenige Kilometer vom Dorf entfernt liegt&#x201C;<\/em>, klagt Muhabbat. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Ingenieurswissenschaftler Safar Rasykow schreibt in seinem Buch &#x201E;Uranlagerst&#xE4;tten in Tadschikistan&#x201C; (&#x201E;&#x423;&#x440;&#x430;&#x43D;&#x43E;&#x432;&#x44B;&#x435; &#x43C;&#x435;&#x441;&#x442;&#x43E;&#x440;&#x43E;&#x436;&#x434;&#x435;&#x43D;&#x438;&#x44F; &#x422;&#x430;&#x434;&#x436;&#x438;&#x43A;&#x438;&#x441;&#x442;&#x430;&#x43D;&#x430;&#x201C;), dass die chemische Toxizit&#xE4;t von Uran, insbesondere in seinen hochl&#xF6;slichen Verbindungen, f&#xFC;r lebende Organismen sch&#xE4;dlich ist. Bei Aufnahme &#xFC;ber die Atemwege und den Magen-Darm-Trakt lagern sich Uranverbindungen in Knochen, Nieren, Leber, Lunge und Lymphknoten ab und verursachen akute und chronische Erkrankungen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Ausscheiden von Uran aus dem K&#xF6;rper verl&#xE4;uft extrem langsam. &#xDC;ber einen Zeitraum von 70 bis 140 Tagen werden nicht mehr als 50 Prozent der in den K&#xF6;rper gelangten Menge ausgeschieden. Nicht weniger gef&#xE4;hrlich f&#xFC;r alle Lebewesen ist die Eigenschaft der Radioaktivit&#xE4;t, die Uran und seinen Verbindungen innewohnt. <\/p>\n\n\n\n<p>Direkte und indirekte Strahlungseinwirkungen bewirken verschiedenartige St&#xF6;rungen der Vitalaktivit&#xE4;t von Zellen, Geweben, Organen und dem lebenden Organismus insgesamt. Ionisierende Strahlung hingegen kann eine Ver&#xE4;nderung jener Zellen bewirken, die den Code der Erbinformation tragen. Dies wiederum f&#xFC;hrt zu Anomalien und Mutationen bei den Nachkommen. <\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Berge an nutzlosem Abfall<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>\nLaut dem Direktor der Agentur f&#xFC;r Nuklear- und Strahlensicherheit der tadschikischen Akademie der Wissenschaften, Ulmas Mirsaidow, enth&#xE4;lt der radioaktive Abfall, der sich in den Halden und Absatzbecken Nordtadschikistans ansammelt, einen geringen Gehalt an Uran und Radium. Er ist praktisch nutzlos.\n\n<\/p>\n\n\n\t\t\t<div class=\"hp-newsletter col-span-3 lg:col-span-1 flex flex-col bg-primary-100 border-t-8 border-secondary-500 rounded-lg justify-center items-center lg:items-stretch px-6 py-6 gap-4 box-border\">\n\t\t\t<div class=\"flex\">\n\t\t\t\t<div class=\"enveloppe\">\n\t\t\t\t\t<i class=\"far fa-envelope text-5xl text-secondary-300\"><\/i>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"formulaire_nl\">\n\t\t\t\t\t<p>\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"font-bold text-xl block\">Ganz Zentralasien in deiner Mailbox<\/span>\n\t\t\t\t\t\tAbonniert unseren w&#xF6;chentlichen Newsletter\t\t\t\t\t<\/p>\n\t\t\t\t\t<form class=\"flex w-3\/4 lg:w-full\" action=\"https:\/\/us4.list-manage.com\/subscribe?u=6a15a2256d412b041fdec39e8&amp;id=d479236523\" method=\"post\" id=\"mc-embedded-subscribe-form\" name=\"mc-embedded-subscribe-form\" target=\"_blank\" novalidate=\"\">\n\t\t\t\t\t\t<input class=\"flex-grow py-2 px-3 border border-primary-300 rounded-l\" type=\"email\" placeholder=\"Email\" name=\"EMAIL\" id=\"mce-EMAIL\">\n\t\t\t\t\t\t<button class=\"bg-secondary-500 py-2 px-3 text-white rounded-r-md border border-secondary-500\" type=\"submit\" value=\"\" name=\"subscribe\">Registrieren<\/button>\n\t\t\t\t\t<\/form>\n\n\t\t\t\t\t<a href=\"#\" class=\"underline text-secondary-700\">Entdeckt die neueste Ausgabe<\/a>\n\t\t\t\t<\/div>\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div><!-- newsletter -->\n\t\t\n\n\n\n<p><em>&#x201E;Die an der Gewinnung und Verarbeitung von Uran beteiligten Unternehmen unterlagen der Geheimhaltung und Informationen &#xFC;ber Bergbau- und Verarbeitungstechnologien wurden nicht erhalten. Oft wurden die Anforderungen der Strahlenschutznormen ausgeblendet oder nicht erf&#xFC;llt, da die Produktionssteigerung von vorrangiger Bedeutung war. Zu Lasten der Sicherheit&#x201C;<\/em>, zitiert <a href=\"https:\/\/asiaplustj.info\/ru\/news\/opinion\/20111007\/uranovoe-nasledstvo\">Asia-Plus<\/a> die Worte des Wissenschaftlers. <\/p>\n\n\n\n<p><em>&#x201E;Das Land braucht etwa 55 Millionen US-Dollar, um die Halden in einen angemesseneren Zustand zu bringen. Wir m&#xFC;ssen den M&#xFC;ll vergraben und dann anfangen, diese riesigen Gebiete f&#xFC;r wirtschaftliche Zwecke zu nutzen. In den verlassenen Minen gibt es praktisch kein Uran mehr, und die Strahlung kommt allein vom Radium&#x201C;<\/em>, erkl&#xE4;rte Mirsaidow gegen&#xFC;ber der <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/russian\/international\/2012\/12\/121218_tajikistan_uranium\">BBC<\/a>. <em>Anmerkung der Redaktion: In der urspr&#xFC;nglichen Version dieses Artikels stand, dass Leninabad der ehemalige Name Duschanbes sei. Tats&#xE4;chlich handelt es sich aber um Chudschand. Wir haben diesen Fehler korrigiert und bitten ihn zu entschuldigen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Aziz Rustamov f&#xFC;r Novastan<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Aus dem Russischen von Robin Roth<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len, schaut mal vorbei bei <\/span><a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\"><span style=\"font-weight: 400;\">Twitter<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Facebook<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\"><span style=\"font-weight: 400;\">Telegram<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Linkedin<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> oder <\/span><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Instagram<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. 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Die russische Atomenergiegesellschaft &#x201E;Rosatom&#x201C; m&#xF6;chte im ersten Quartal 2022 mit der Rekultivierung von offenen Uran-Abraumhalden sowie dem Industriegel&#xE4;nde der ehemaligen Uranaufarbeitungsanlage in Istiqlol (bis 2012 Taboschar) im Norden Tadschikistans [&#x2026;]<\/p>\n","protected":false},"author":1271,"featured_media":29038,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[6,4358],"tags":[1559,2943,4529,4527,3476,1233,2528,4528,1644,1372],"coauthors":[4288],"class_list":["post-29032","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tadschikistan","category-umwelt-und-technologie","tag-atombombe","tag-atomenergie","tag-dehmoj","tag-istiqlol","tag-radioaktivitaet","tag-sowjetunion","tag-sughd","tag-taboschar","tag-udssr","tag-uran"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29032","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1271"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29032"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29032\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36913,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29032\/revisions\/36913"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/29038"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29032"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29032"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29032"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=29032"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}