{"id":23271,"date":"2020-09-17T10:27:11","date_gmt":"2020-09-17T08:27:11","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=23271"},"modified":"2020-09-18T16:16:28","modified_gmt":"2020-09-18T14:16:28","slug":"femagora-zentralasiatische-feminismen-werden-lauter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/femagora-zentralasiatische-feminismen-werden-lauter\/","title":{"rendered":"FemAgora: Zentralasiatische Feminismen werden lauter"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das feministische Festival FemAgora l&#xE4;dt f&#xFC;nf Wochen lang AktivistInnen aus Zentralasien dazu ein, sich auszutauschen, zu diskutieren und sich miteinander zu solidarisieren. Ein paar Eindr&#xFC;cke von dem Festival und dem, was FeministInnen in Zentralasien bewegt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Jahr sind der August und September in Zentralasien feministisch. Zum dritten Man findet n&#xE4;mlich das feministische Festival <a href=\"https:\/\/femagora.org\/2020\">FemAgora<\/a> statt, welches AktivistInnen aus allen zentralasiatischen Republiken zusammenbringt. &#xDC;ber Zoom, YouTube und Co. wollen sie sich aus ihren L&#xE4;ndern heraus &#x201E;<em>gemeinsam der Geschlechtergerechtigkeit ann&#xE4;hern.<\/em>&#x201C; Vom 25. August bis zum 30. September werden Diskussionen, Workshops und Filmvorf&#xFC;hrungen auf Russisch zu einer Bandbreite von Themen &#xFC;bertragen.<\/p>\n\n\n<p style=\"background-color: #d4d4d4;\"><span style=\"color: #000000;\">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin &#xFC;ber Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/werde-unser-mitglied-werde-novastan\/\"><strong>Dank eurer Teilnahme<\/strong><\/a>. Wir sind <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/unser-projekt\/\">unabh&#xE4;ngig<\/a> und wollen es bleiben, daf&#xFC;r brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/spenden\/\">Spende<\/a><\/strong> helft ihr uns, weiter ein realit&#xE4;tsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.<\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Premiere feierte das Festival vor zwei Jahren in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Almaty\">Almaty<\/a> in Kasachstan in Form einer zweit&#xE4;tigen Veranstaltung anl&#xE4;sslich des internationalen Frauentages am 8. M&#xE4;rz. Damit war es das Erste seiner Art in Zentralasien. Im Folgejahr wuchs das Festival: Eine Woche lang diskutierten ca. 50 bis 80 ReferentInnen und Interessierte zu den verschiedensten Themen. In diesem Jahr hoffen die OrganisatorInnen durch das Online-Format darauf, mehr Menschen aus verschiedenen L&#xE4;ndern zu erreichen. Neu in diesem Jahr sind zudem Online-Kunstprojekte und die Bereitstellung von didaktischem Material wie z.B. feministischen Papierpuppen. Unterst&#xFC;tzt wird das Festival dabei von der <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/\">Rosa-Luxemburg-Stiftung<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/www.goethe.de\/de\/index.html\">Goethe-Institut<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Anspruch von FemAgora<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Ziel des Festivals formulieren die VeranstalterInnen &#x201E;<em>Handlungsr&#xE4;ume von Frauen und Geschlechterfragen sichtbar zu machen, ebenso wie Solidarit&#xE4;t zwischen den verschiedenen feministischen Initiativen zu schaffen.<\/em>&#x201C; Ebene jene feministischen Gruppierungen seien in Zeiten der Pandemie unabdingbar. Sie leisteten eine wichtige Arbeit f&#xFC;r den Schutz von besonders vulnerablen Gruppen und Gemeinschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>&#x201E;<em>Die Einzigartigkeit des Festivals besteht in seinem intersektionalen Anspruch. Es treffen die verschiedensten TeilnehmerInnen und Themen aufeinander<\/em>.&#x201C;, kommentiert die Moderation Nigora Issamiddinova mit Begeisterung w&#xE4;hrend des <a href=\"https:\/\/femagora.org\/postroenie-femdvizheniya-v-centralnoj-azii\">Panels zum feministischen Aktivismus in Zentralasien<\/a>. Bisher ging es in den einzelnen Veranstaltungen zum Beispiel um Umweltschutz, Frauen in der Politik und Wirtschaft, sowie um sexuelle Bel&#xE4;stigung. Auf den Podien sind K&#xFC;nstlerInnen, JournalistInnen, VertreterInnen nationaler Frauenorganisationen, WissenschaftlerInnen, RegisseurInnen und andere ExpertInnen vertreten. Durch diese Vielfalt ist es laut Issamiddinova eine &#x201E;<em>au&#xDF;ergew&#xF6;hnliche M&#xF6;glichkeit, globale feministische Themen mit dem Blick zentralasiatischer FeministInnen zu betrachten<\/em>.&#x201C;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das erste feministische Kollektiv Usbekistans nimmt teil<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die teilnehmende Aktivistin Anastasiya Cherepanova aus Usbekistan war im letzten Jahr noch als Zuschauerin dabei und ist in diesem Jahr entschlossener: &#x201E;<em>Es ist f&#xFC;r Usbekistan Zeit, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen<\/em>.&#x201C; Die 27-j&#xE4;hrige Journalistin und Illustratorin f&#xFC;hrt mit ihrer Freundin Vera Suchina einen Blog namens <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/sarpa_media\/\"><em>SARPA media<\/em><\/a>, auf dem sie sich mit Gender, Menschenrechten und Feminismus auseinandersetzen. Unter demselben Namen gr&#xFC;ndeten sie Anfang des Jahres das erste feministische Kollektiv Usbekistans und veranstalteten das DIY-Festival <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/nevinovatatashkent\/\"><em>NE VINOVATA<\/em><\/a> (dt.: Nicht ihre Schuld) gegen h&#xE4;usliche Gewalt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"828\" height=\"475\" src=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2020\/09\/117846776_1157705461265843_1047910778511571269_n.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23274\" srcset=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2020\/09\/117846776_1157705461265843_1047910778511571269_n.jpg 828w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2020\/09\/117846776_1157705461265843_1047910778511571269_n-300x172.jpg 300w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2020\/09\/117846776_1157705461265843_1047910778511571269_n-768x441.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 828px) 100vw, 828px\"\/><figcaption>Logo der FemAgora (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/femagora\/photos\/a.541686299534432\/1157705457932510\">Facebook\/ FemAgora<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Anastasiya beschreibt die Situation der Frauen in Usbekistan als ernst, doch es werde nicht genug dar&#xFC;ber gesprochen. &#x201E;<em>Wie in vielen &#xF6;stlichen L&#xE4;ndern haben sich die Traditionen so herausgebildet, dass sich Frauen ihren Ehemann nicht aussuchen k&#xF6;nnen. Die Eltern treffen diese Entscheidung<\/em>.&#x201C;, f&#xFC;hrt sie beispielhaft auf, &#x201E;<em>In der Ehe dann entscheidet der Mann, ob sie arbeiten darf oder zuhause bleiben muss.<\/em>&#x201C; Sie erz&#xE4;hlt von F&#xE4;llen zu Zeiten des Ex-Pr&#xE4;sidenten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Islom_Karimov\">Islom Karimov<\/a>, bei denen &#xC4;rtzInnen Frauen nach der Geburt Spiralen einsetzten, ohne sie vorher dar&#xFC;ber aufzukl&#xE4;ren. &#x201E;<em>Gleichzeitig aber stehen Frauen in der Bringschuld, Kinder zu geb&#xE4;ren. Die reproduktive Selbstbestimmung wird nicht gewahrt<\/em>&#x201C;, stellt sie mit Ern&#xFC;chterung fest. Weitere Probleme seien h&#xE4;usliche Gewalt, finanzielle Abh&#xE4;ngigkeit von Frauen von ihren Ehem&#xE4;nnern und Mehrehen. Zudem best&#xFC;nden starke Unterschiede zwischen der Situation von Frauen in der Hauptstadt und den Regionen au&#xDF;erhalb dieser.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/usbekistan\/usbekistan-wenn-frauen-eine-stimme-fordern\/\">Usbekistan: Wenn Frauen eine Stimme fordern<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die ReferentInnen der anderen zentralasiatischen Republiken berichten von &#xE4;hnlichen Problematiken. In Kasachstan existieren zum Beispiel bis heute <a href=\"https:\/\/online.zakon.kz\/document\/?doc_id=35844164#pos=1;-65\">213 Berufe<\/a>, die Frauen nicht aus&#xFC;ben d&#xFC;rfen. In Verbindung mit den bestehenden Diskriminierungen in Zentralasien sprechen die ReferentInnen h&#xE4;ufig vom Konzept des <em>uyats <\/em>(dt. Schande). Es begleite und normiere Frauen ihr Leben lang und verlange von ihnen eine gewisse Unterw&#xFC;rfigkeit. &#x201E;<em>Den Mann zu verlassen gilt als &#xBB;uyat&#xAB;, eine Schande.<\/em>&#x201C;, erkl&#xE4;rt Anastasiya und f&#xFC;hrt weiter aus: &#x201E;<em>Letztendlich gilt alles au&#xDF;erhalb der gesellschaftlichen Normen als &#xBB;uyat&#xAB;.<\/em>&#x201C; Im Rahmen des Festivals widmet sich eine <a href=\"https:\/\/femagora.org\/zhenshchina-i-uyat-v-ca\">Diskussionsrunde<\/a> ausschlie&#xDF;lich diesem Thema und unterstreicht somit die Bedeutung f&#xFC;r den zentralasiatischen Feminismus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/aktivistinnen-in-kasachstan-bei-uns-ist-es-schlimmer-eine-feministin-zu-sein-als-ein-dieb-oder-ein-gewalttaeter\/\">AktivistInnen in Kasachstan: &#x201E;Bei uns ist es schlimmer eine Feministin zu sein, als ein Dieb oder ein Gewaltt&#xE4;ter&#x201C;<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Angesicht dieser Situation m&#xF6;chte Anastasiya durch ihren Aktivismus &#x201E;<em>dar&#xFC;ber sprechen, wor&#xFC;ber sonst geschwiegen wird.<\/em>&#x201C; Ihre Vision sei es, M&#xE4;dchen und Frauen mit ihren Rechten und M&#xF6;glichkeiten vertraut zu machen. Teil dieser Vision bestehe darin, &#x201E;<em>die Probleme aller Frauen zu erh&#xF6;ren, insbesondere derer, die sich au&#xDF;erhalb der Hauptstadt befinden<\/em>.&#x201C; Auch von staatlicher Seite aus werden erste Ma&#xDF;nahmen unternommen, die rechtliche Lage von usbekischen Frauen zu verbessern. Sodann wurden neue <a href=\"https:\/\/www.lex.uz\/docs\/4494712\">Gesetze zur Ahndung von Gewalt gegen Frauen<\/a> verabschiedet. Auch wenn diese Gesetze bisher kaum wirkm&#xE4;chtig seien, wecken die neuesten Entwicklungen in Anastasiya Hoffnungen: &#x201E;<em>Viele Ver&#xE4;nderungen finden statt. Diese kleinen Schritte weisen darauf hin, dass sich die Situation im Allgemeinen zum Guten wendet.<\/em>&#x201C;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lernen von anderen AktivistInnen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diesen Optimismus tr&#xE4;gt die Aktivistin auch in das <em>FemAgora<\/em> Festival hinein. Die Vernetzung mit anderen FeministInnen empfindet sie als bereichernd: &#x201E;<em>Der Austausch mit den anderen TeilnehmerInnen hilft, sich vorstellen zu k&#xF6;nnen, wie die Probleme auch in Usbekistan gel&#xF6;st werden k&#xF6;nnten. Sie sind uns in Vielem einen Schritt voraus.<\/em>&#x201C; So haben in Kasachstan und Kirgistan in der Vergangenheit bereits feministische Proteste und Ausstellungen stattgefunden, wenngleich sie massiven politischen Widerstand erfahren. Die feministische Kunstaustellung <em>Feminale<\/em> in Kirgistan zog etwa einen politischen Skandal nach sich. Die Organisatorin Altyn Kapalowa res&#xFC;miert r&#xFC;ckblickend: &#x201E;<em>Uns hasst die H&#xE4;lfte des Landes, die wenigsten lieben uns. Aber in dieser Zeit habe ich gesp&#xFC;rt, wie die Kunst die Leute beeinflussen und Teil der feministischen Bewegung sein kann.<\/em>&#x201C;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/bischkek-die-direktorin-des-museums-der-schoenen-kuenste-reicht-wegen-feministischer-ausstellung-kuendigung-ein\/\">Bischkek: Die Direktorin des Museums der Sch&#xF6;nen K&#xFC;nste k&#xFC;ndigt wegen feministischer Ausstellung<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#x201E;<em>Die L&#xE4;nder Zentralasiens teilen viele wichtige historische Momente und eine &#xE4;hnliche Kultur. Entsprechend sind auch viele Probleme &#xE4;hnlich<\/em>&#x201C;, erl&#xE4;utert Anastasiya im Hinblick auf die transnationale Ebene des Festivals. Aufgrund dessen w&#xFC;rden die AktivistInnen bei all den gegebenen regionalen Unterschieden &#xE4;hnlichen Gefahren und Konflikten in ihrer Arbeit begegnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine zentrale Herausforderung, die immer wieder in den Diskussionen anklingt, ist die Wahrnehmung des Feminismus als europ&#xE4;isch oder westlich. &#x201E;<em>Uns wird der Vorwurf gemacht, dass wir Traditionen abschaffen, den Leuten etwas wegnehmen wollen.<\/em>&#x201C;, meint die usbekische Aktivistin, &#x201E;<em>Der Feminismus setzt sich aber gegen Gewalt und die Unterdr&#xFC;ckung von Frauenrechten ein, was in keiner Weise der Gesellschaft schadet &#x2013; ganz im Gegenteil sogar.<\/em>&#x201C;<\/p>\n\n\n<p style=\"background-color: #d4d4d4;\"><span style=\"color: #000000;\">Lust auf Zentralasien in eurer Mailbox? 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Die M&#xE4;dchen und Frauen m&#xFC;ssen die Chance dazu haben, ihre Belange auf ihrer Sprache auszudr&#xFC;cken. Ihnen muss auf Augenh&#xF6;he zugeh&#xF6;rt werden<\/em>.&#x201C;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/wo-die-rosen-wachsen-ein-interview-mit-almagul-menlibaeva\/\">Wo die Rosen wachsen &#x2013; ein Interview mit Almagul Menlibaeva<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#xDC;ber die konkreten Herausforderungen hinaus k&#xF6;nne Anastasiya von den anderen FemAgora-TeilnehmerInnen lernen, sich solidarisch zu zeigen und zu standhaft zu bleiben. &#x201E;<em>Das sind unglaubliche Frauen, die ihre Erfahrung mit uns teilen und uns inspirieren&#x201C;,<\/em> erz&#xE4;hlt sie.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Wirkung von FemAgora<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>FemAgora<\/em> leistet demnach einen entscheidenden Teil dazu, dass sich ein Netzwerk zwischen den verschiedenen nationalen feministischen Gruppierungen herausbildet. Dar&#xFC;ber hinaus verzeichnet das Festival auf Instagram inzwischen ca. 3.000 FollowerInnen. Wenngleich das Ziel ist, feministische Themen in den gesellschaftlichen Diskurs miteinzubringen, l&#xE4;sst sich nicht davon sprechen, dass sie in den Mainstream eingezogen sind. Es bleibt abzuwarten, inwiefern FemAgoramit seiner wachsenden Community die Gesellschaft und Politik erreichen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zum 30. September finden noch Diskussionen zur Gewalt gegen Frauen und Krisenzentren, zur Krise der M&#xE4;nnlichkeit sowie zu Sex, Gender und Familie statt. Zudem werden in der Woche vom 21. bis zum 27. September eine Reihe von Filmen &#xFC;bertragen, die im Live Stream verfolgt werden k&#xF6;nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Jana Rapp<\/strong><br><strong>Journalistin f&#xFC;r Novastan<\/strong><\/p>\n\n\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len, schaut mal vorbei bei <\/span><a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\"><span style=\"font-weight: 400;\">Twitter<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Facebook<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\"><span style=\"font-weight: 400;\">Telegram<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Linkedin<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> oder <\/span><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Instagram<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. 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