{"id":21760,"date":"2020-05-22T05:30:02","date_gmt":"2020-05-22T03:30:02","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=21760"},"modified":"2020-05-22T12:04:15","modified_gmt":"2020-05-22T10:04:15","slug":"der-aralsee-bricht-alle-rekorde-aber-er-lebt-weiter-geo-forscher-im-experten-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/der-aralsee-bricht-alle-rekorde-aber-er-lebt-weiter-geo-forscher-im-experten-interview\/","title":{"rendered":"&#8222;Der Aralsee bricht alle Rekorde \u2013 aber er lebt weiter!&#8220; &#8211; Geo-Forscher im Experten-Interview"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>Der f&#xFC;hrende Aralsee-Experte Pjotr Sawjalow erkl&#xE4;rt, warum man das einzigartige Gew&#xE4;sser noch nicht aufgeben sollte, die Aral-Region jedoch gerettet werden muss. Folgender Artikel von Natalja Nikitina erschien im russischen Original bei <a href=\"https:\/\/fergana.ru\/articles\/115541\/\">Fergana News,<\/a> wir &#xFC;bersetzen ihn mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die systematische Beobachtung des Wasserstandes des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aralsee\">Aralsees<\/a>, des einst viertgr&#xF6;&#xDF;ten Sees der Welt, begann Mitte der zweiten H&#xE4;lfte des 19. Jahrhunderts. Anfangs gab es keine Auff&#xE4;lligkeiten. Doch bald schon f&#xFC;hrte der Klimawandel von historischem Ausma&#xDF; sowie der aktive Eingriff des Menschen zu einer &#xF6;kologischen Katastrophe f&#xFC;r den Aralsee selbst und die gesamte Region. Eines der bedeutendsten Binnengew&#xE4;sser des Planeten wird zu einem der &#xF6;kologisch angeschlagensten Orte des Kontinents.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mitte der Sechziger Jahre begann der See sich zur&#xFC;ckzuziehen. Die Sowjetunion, auf deren Territorium er sich befand, beutete schonungslos die B&#xF6;den aus und verfolgte dabei das fragw&#xFC;rdige Ziel, einen unabh&#xE4;ngigen Baumwollanbau und einen &#xDC;berfluss an Reis zu erwirtschaften. Dabei war sich niemand im Klaren dar&#xFC;ber, dass f&#xFC;r &#x201E;die Geschenke des Ostens&#x201C; gezahlt werden muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><\/p><p style=\"background-color: #d4d4d4;\"><span style=\"color: #000000;\">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin &#xFC;ber Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/werde-unser-mitglied-werde-novastan\/\"><strong>Dank eurer Teilnahme<\/strong><\/a>. Wir sind <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/unser-projekt\/\">unabh&#xE4;ngig<\/a> und wollen es bleiben, daf&#xFC;r brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/spenden\/\">Spende<\/a><\/strong> helft ihr uns, weiter ein realit&#xE4;tsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Etwa um 1990 teilte sich der See in den Kleinen (im Norden) und den Gro&#xDF;en (im S&#xFC;den) Aralsee. Wohl wissend, dass die soziale Lage in dem Gebiet &#xE4;u&#xDF;erst prek&#xE4;r ist, suchte Moskau nun nach Mitteln, um die Auswirkungen der Umweltkatastrophe zu minimieren. Doch dann zerfiel die UdSSR. Und die Reste des Aralsees teilte nun die usbekisch-kasachische Staatsgrenze. Wissenschaftlichen Expeditionen fehlte es an Finanzierung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Aktuell versuchen Kasachstan und Usbekistan mit Unterst&#xFC;tzung der Weltbank, die &#xF6;kologische Lage in der Region zu stabilisieren. Es scheint unm&#xF6;glich, ein beinahe verschwundenes &#xD6;kosystem so zu rehabilitieren, dass der Ausgangszustand wieder hergestellt w&#xFC;rde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zu den ergriffenen Ma&#xDF;nahmen und ihren Erfolgen hat Fergana News mit dem Vize-Direktor der Physik-Abteilung des Schirschow-Instituts f&#xFC;r Meereskunde und Doktor der Geowissenschaften an der Russischen Akademie der Wissenschaften, Pjotr Sawjalow, gesprochen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Fergana: Was war bei der Katastrophe des Aralsees ausschlaggebend &#x2013; die Summe aller geohistorischen Faktoren und ein damit verbundenes nat&#xFC;rliches Absinken des Wasserpegels oder der Einfluss des Menschen? <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Pjotr Sawjalow:<\/strong> Dieses Thema wurde viel diskutiert. Kurz gesagt, es ist das Werk des Menschen und der Natur: zu 70 Prozent der Einfluss des Menschen und zu 30 Prozent klimatische Tendenzen. Es ist wohlbekannt, dass eine solche Austrocknung wie die des Aralsees nicht die erste in der Geschichte ist. &#xC4;hnliche Ereignisse gab es auch schon ohne jeden menschlichen Einfluss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/usbekistan\/der-aralsee-gestern-heute-morgen\/\">Der Aralsee: gestern, heute und morgen<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Um wie viel ist die Fl&#xE4;che des Aralsees fr&#xFC;her zur&#xFC;ckgegangen? War das vergleichbar mit dem, was jetzt passiert?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">F&#xFC;r meine Begriffe ist gerade ein erheblicher R&#xFC;ckgang zu beobachten, die extremste Austrocknung seit Beginn der Aufzeichnungen. Aber das geschah vor nicht allzu langer Zeit. Dabei war der Wasserpegel bereits vor rund zweitausend Jahren schon einmal auf diesem Stand, nur wenig h&#xF6;her als jetzt. Dennoch, blickt man auf den Gro&#xDF;en Aralsee, sind alle Rekorde gebrochen. Denn dessen R&#xFC;ckgang ist tats&#xE4;chlich der extremste in der Geschichte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Nach dem Zerfall der Sowjetunion war das Problem nicht einfach erledigt. Es wurde ein internationaler Fonds f&#xFC;r die Rettung des Aralsees gegr&#xFC;ndet. Wie erfolgreich war diese Ma&#xDF;nahme?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bei dieser Frage bin ich kein Experte und kann deshalb den Erfolg des Fonds nicht bewerten. Ich wei&#xDF;, dass es diesen Fonds gibt, und dass er einer gewissen Aufgabe nachgeht, aber ich bin nur wenig &#xFC;ber die Details der Arbeit informiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Welche Forschungsarbeiten laufen derzeit am Aralsee? Welche Rolle spielt Russland dabei? Welche der zentralasiatischen Republiken engagiert sich ihrer Meinung nach am aktivsten f&#xFC;r die Rettung des Aralsees?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Forschungsarbeiten gibt es in Kasachstan und Usbekistan unter Beteiligung russischer Experten. Das Schirschowa-Institut f&#xFC;r Meereskunde an der Russischen Akademie der Wissenschaften spielt seit Beginn der 2000er Jahre eine f&#xFC;hrende Rolle bei diesen Forschungen. Es findet unsererseits mindestens eine Expedition pro Jahr statt, meistens aber zwei bis drei. Wir arbeiten dabei mit Kollegen aus den zentralasiatischen Republiken zusammen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/usbekistan\/warum-der-aralsee-nicht-das-einzige-umweltproblem-usbekistans-ist\/\"><strong>Warum der Aralsee nicht das einzige Umweltproblem Usbekistans ist<\/strong><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Leider ist die Durchf&#xFC;hrung zuletzt schwieriger geworden. Wo wir fr&#xFC;her in der Lage waren, w&#xE4;hrend einer Expedition alle Gew&#xE4;sser abzudecken, ist das heute unm&#xF6;glich. Die Strecke am westlichen Ufer des Aralsees &#xFC;ber das Ustjurt-Plateau galt fr&#xFC;her als ungehinderter Grenz&#xFC;bergang zwischen Usbekistan und Kasachstan. Heute kann man die Grenze nur an einem &#xDC;bergang in Karakalpakstan &#xFC;berqueren. Technisch ist das &#xE4;u&#xDF;erst unpraktisch und mit unserer entflammbaren Ausr&#xFC;stung in den Autos unm&#xF6;glich. Deshalb findet die Arbeit abwechselnd in Usbekistan und Kasachstan statt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Aber deshalb passiert nicht weniger. Ich kann nicht sagen, dass der Forschungsumfang ausreichend ist, man m&#xF6;chte immer mehr machen. Aber wir bleiben dran und bekommen eine Vorstellung der Ver&#xE4;nderungen, die vor sich gehen. Ebenso die Partner in Kasachstan und Usbekistan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Bekommen russische Wissenschaftler ausreichend Zugang zu allen Feld- und Forschungsarbeiten?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nat&#xFC;rlich. Wir arbeiten da, haben Zugang, niemand legt uns Steine in den Weg. Aber es gibt, wie gesagt, einige objektive Schwierigkeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Zur Rettung des Aralsees gibt es eine Vielzahl von Ver&#xF6;ffentlichungen.<\/strong><strong> Aber m&#xFC;sste nicht mittlerweile, da der Aralsee an sich nicht mehr existiert, eher &#xFC;ber die Rettung der Aralregion gesprochen werden?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Aralsee hat an sich nicht aufgeh&#xF6;rt zu existieren. Das ist ein g&#xE4;ngiger Irrtum. Er hat sich sehr stark ver&#xE4;ndert, ist jedoch weiterhin in jeder Hinsicht ein gewaltiges und lebendiges Gew&#xE4;sser. Der Aralsee ist in mehrere Teile zerfallen: den Kleinen Aralsee, die Bucht Tuschtschibas (heute ein See) und den Gro&#xDF;en Aralsee, der zu den hypersalinischen Seen (Binnengew&#xE4;sser mit h&#xF6;herem Salzgehalt als Meerwasser &#x2013; Anm. d. Red.) z&#xE4;hlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Jeder von ihnen verf&#xFC;gt &#xFC;ber einzigartige Eigenschaften, jeder von ihnen hat sein eigenes Schicksal. Sie sind immer noch riesig, der westliche Teil des Gro&#xDF;en Aralsees erreicht eine Tiefe von 30 Metern und eine Ausdehnung von zehn Kilometern. Darum: Der Aralsee existiert. Ich glaube, dass er nicht verschwinden wird. Unabh&#xE4;ngig vom weiteren Verlauf der Ereignisse ist es zu fr&#xFC;h, ihn abzuschreiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lest auch bei Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/zentralasien-2030-wie-steht-es-um-das-wassermanagement\/\">Zentralasien 2030: Wie steht es um das Wassermanagement?<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Eine andere Frage ist die Rettung der Aralregion: Nat&#xFC;rlich muss dar&#xFC;ber gesprochen werden! Denn solch gro&#xDF;e Bauprojekte, &#xFC;ber die von Zeit zu Zeit gesprochen wird, wird niemand starten, nur weil er gerne einen See an dieser Stelle oder in der N&#xE4;he seiner Grenzen sieht. Das passiert nur, um die Wasserversorgung der gesamten Region ins Auge zu fassen, die das dringend braucht. Das ist das Hauptziel aller hiesigen Ma&#xDF;nahmen, die zur Minderung der Folgeerscheinungen der Austrocknung des Sees getroffen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Fortbestand der Vegetation auf dem ausgetrockneten Meeresboden und die Erschlie&#xDF;ung der B&#xF6;den zielen nicht auf die Rettung des Sees als solchen ab, sondern auf die Abmilderung der Folgen seiner Austrocknung und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Bev&#xF6;lkerung. Und das ist nat&#xFC;rlich auch richtig so. Wenn einmal Wasser in die Region geliefert werden sollte, dann nicht zur Rettung des Aralsees, sondern zur Belebung der Region. Nat&#xFC;rlich hilft das indirekt auch dem See.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Wie gef&#xE4;hrlich ist das Staub-Salz-Gemisch am Grund des Sees? Es gibt Anhaltspunkte, dass Partikel davon sich &#xFC;ber den ganzen Globus sogar bis in die Antarktis verteilt haben k&#xF6;nnten. Welchen Schaden verursacht das?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es stimmt, das der Salzstaub noch sehr weit entfernt nachweisbar ist, Bis zur Antarktis halte ich f&#xFC;r eine &#xDC;bertreibung, aber ein paar hundert oder tausend Kilometer entfernt ist das mit Sicherheit der Fall. Auf dem Grund des Sees haben sich tats&#xE4;chlich Pestizide angesammelt. Sie sind durch die Fl&#xFC;sse Amudarja und Syrdarja aus landwirtschaftlich genutzten B&#xF6;den dorthin gelangt, haben sich auf dem Grund abgesetzt und verteilen sich jetzt durch den Wind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/zur-rettung-des-aralsees-der-flusslauf-im-syrdarja-delta-soll-geaendert-werden\/\"><strong>Zur Rettung des Aralsees: Der Flusslauf im Syrdarja-Delta soll ge&#xE4;ndert werden<\/strong><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich habe noch nichts davon geh&#xF6;rt, dass irgendwelche gesundheitsgef&#xE4;hrdenden Konzentrationen aufgetreten sind. Man darf diese Gefahr nicht &#xFC;berbewerten, zum Gro&#xDF;teil ist das nur Salz. Nat&#xFC;rlich ist aber nichts Positives daran, dass sich Salz in der Umwelt und der Lunge absetzt, das ist nicht gesund. Um dieses Problem muss man sich k&#xFC;mmern. Auf der anderen Seite warne ich vor unn&#xF6;tiger Panikmache, es handelt sich so oder so nicht um toxische oder radioaktive Emissionen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Was die Beschleunigung der Gletscherschmelze unter einer Schicht dieser verwehten Partikel an Aral-Staub anbelangt, ist das nur ein theoretischer Vorgang, der in der Realit&#xE4;t, soweit mir bekannt ist, keine gro&#xDF;e Rolle spielt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Inwiefern gibt es im Moment Projekte, den Salzboden des ausgetrockneten Sees durch Bepflanzung urbar zu machen? Kann auf solchen B&#xF6;den &#xFC;berhaupt irgendetwas gedeihen? Ist es realistisch, dort irgendeine Form von Landwirtschaft zu etablieren?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">So ein Projekt ist aktuell im Gange. Das passiert schon seit einigen Jahren und das, soweit ich wei&#xDF;, recht erfolgreich. Wenn aber davon die Rede ist, die Abtragung des ausgetrockneten Bodens des Aralsees zu reduzieren, dann wirkt der Vorschlag nat&#xFC;rlich clever, ihn zu bepflanzen und damit die Abtragung zu mindern. Ob das m&#xF6;glich ist? Wenn man sich den ausgetrockneten Boden ansieht, wird deutlich, wie sich seine Beschaffenheit im Laufe der Zeit &#xE4;ndert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Als der See sich nur zu einem Teil zur&#xFC;ckzog, wurde dort tats&#xE4;chlich eine tote, von einer Krusten &#xFC;berzogene W&#xFC;ste freigelegt, auf der nichts wuchs. Aber nach f&#xFC;nf Jahren finden sich dort schon vereinzelt Pflanzen und in etwa 20 Jahren steht dort ein Saxaul-Wald &#xA0;(Str&#xE4;ucher aus der Familie der Fuchsschwanzgew&#xE4;chse &#x2013; Anm. d. Red.). Dann wird man sich kaum mehr vorstellen k&#xF6;nnen, dass das mal der Grund eines Sees war. Der Boden bleibt urbar f&#xFC;r Vegetation. Aber es ist eine Frage der Zeit.<\/p>\n<p style=\"background-color: #d4d4d4;\"><span style=\"color: #000000;\">Lust auf Zentralasien in eurer Mailbox? Abonniert unseren kostenlosen w&#xF6;chentlichen Newsletter <strong><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/2ff41361.sibforms.com\/serve\/MUIFAD3kOVgHRZMEzVL0tQuvV__Lm5slYuTqY-DEgdyDpH9WazOpCwYD2CLbIZdPKxyD_Mnaw2SKMY78StG6vCfPNIE1HcIumNXgnjsKyqsb8MuZ5Ng1jN3cNsBhf4SSp2VDJAgy_38b6jiUL7aU6Y-RaIAVhUpNqW1tNwmWOB-8YcNp9LBWEk57rUlkszlx_tQ8qxYED63Sz6UU\">mit einem Klick.<\/a><\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das hat sich auch bei unserer Expedition 2019 gezeigt: Die vollst&#xE4;ndige Erholung des Bodens, wo der See einst war, wird 20 Jahre brauchen. Landwirtschaftliche Nutzung ist eine andere Sache. Ich glaube nicht, dass das m&#xF6;glich ist, denn wenn schon kaum anspruchslose Arten auf diesem Boden wachsen k&#xF6;nnen, wird man dort kaum Reis oder Wassermelonen pflanzen k&#xF6;nnen. &#xA0;So oder so ist das kein fruchtbarer Boden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Auf dem brachen Boden fanden Arch&#xE4;ologen einige Objekte und gaben ihnen den klangvollen Namen &#x201E;Aral-Atlantis&#x201C;. Wo genau lagen diese Dinge und was k&#xF6;nnen sie uns erz&#xE4;hlen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In der Tat kommt es vor, dass Arch&#xE4;ologen auf dem ausgetrockneten Seegrund solche Objekte finden, das ist Fakt. Einige arch&#xE4;ologische Funde kamen im &#xF6;stlichen Becken des Gro&#xDF;en Aralsees, s&#xFC;dlich der Insel <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Barsakelmes\">Barsakelmes <\/a>vor. Dort fand man &#xDC;berreste mittelalterlicher Bauten, vermutlich religi&#xF6;sen Charakters, Gr&#xE4;ber von Menschen, wahrscheinlich auch Werkzeuge und sehr sch&#xF6;nen Goldschmuck f&#xFC;r Frauen. Diese arch&#xE4;ologischen Funde sind sichtbare und unwiderlegbare Beweise daf&#xFC;r, dass der See bereits &#xE4;hnliche Ver&#xE4;nderungen hinter sich hat und dort vor 500 Jahren Land war. Dann kehrte das Wasser aus irgendeinem Grund zur&#xFC;ck &#x2013; an jener Stelle war es 20 Meter tief &#x2013; und verschwand von Neuem. Diese Sichtungen unterstreichen den zyklischen Charakter der Ver&#xE4;nderungen, die wir beobachten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/die-vielen-gesichter-des-aralsees\/\"><strong>Die vielen Gesichter des Aralsees<\/strong><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Arbeiten dort jetzt momentan Arch&#xE4;ologen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich bin bekannt mit ein paar Arch&#xE4;ologen, es finden tats&#xE4;chlich Arbeiten statt, sowohl seitens lokaler Experten als auch zum Beispiel von Kollegen aus Deutschland. Von unserer Seite nehmen Arch&#xE4;ologen und Pal&#xE4;oklimatologen aus Nowosibirsk teil, ihre Erkenntnisse werden in wissenschaftlichen Zeitschriften ver&#xF6;ffentlicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Gibt es im Moment eine vertragsrechtliche Basis f&#xFC;r Entwicklungsprojekte in der Aralregion?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Hinsichtlich der von uns betriebenen Forschungen gibt es zweierlei Absprachen zur Zusammenarbeit mit usbekischen Instituten: mit der Karakalpakischen Staatlichen Universit&#xE4;t und der Akademie der Wissenschaften Usbekistans. Au&#xDF;erdem gibt es eine Vereinbarung mit dem Internationalen Kasachisch-T&#xFC;rkischen Jasawi-Institut. Zumindest in der Wissenschaft gibt es diese also auf jeden Fall. Wenn es allerdings um die M&#xF6;glichkeit zur Umsetzung gr&#xF6;&#xDF;erer Projekte, etwa zur Wasserverteilung in den Grenzgebieten geht, so steht eine rechtliche Grundlage hier noch aus. Das m&#xFC;ssen Politiker und Juristen des internationalen Rechts entscheiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Wie kann eine effektivere Nutzung der Wasserressourcen der Region aussehen, ohne dass Interessen in Konflikt geraten?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es existiert hierzu noch kein ausgefeiltes Konzept, aber zweifelsohne m&#xFC;ssen alle L&#xE4;nder, die an den beiden Fl&#xFC;ssen Amudarja und Syrdarja liegen, das Wasser in Absprache miteinander nutzen. Es gab jahrelange L&#xF6;sungsversuche, jetzt sieht es meiner Meinung nach so aus, als w&#xFC;rden rationalere Entscheidungen gef&#xE4;llt. Es ist schwierig f&#xFC;r mich, &#xFC;ber die Verteilung des Wassers zu sprechen, das ist ein vollkommen anderes Thema: gr&#xF6;&#xDF;tenteils ein politisches, zu einem gewissen Teil nat&#xFC;rlich aber auch ein naturwissenschaftliches.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Die Umweltkatastrophe des Aralsees<\/strong><strong> betrifft nicht nur Zentralasien. Welche Staatsregierungen sind noch an der Probleml&#xF6;sung beteiligt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es ist wahr, dass dieses Problem indirekt auch andere Staaten betrifft. Selbst wenn man die Salzemissionen einmal au&#xDF;en vor l&#xE4;sst, gibt es hier einen ganzen Problemkomplex. Wenn sich in der Aralregion eine schlechte &#xF6;kologische wie wirtschaftliche Lage manifestiert, wird die Bev&#xF6;lkerung von hier in andere L&#xE4;ndern auswandern, Russland eingeschlossen. Deshalb befremdet mich der Gedanke, Kasachstan und Usbekistan mit der entstandenen Situation sich selbst zu &#xFC;berlassen. Russland muss sich aktiv daran beteiligen. Au&#xDF;erdem gibt es eine Vielzahl von Experten aus anderen L&#xE4;ndern, die sich an den Untersuchungen der Problematik in der Aralregion beteiligen. Auch finanzielle und humanit&#xE4;re Hilfsprojekte gibt es.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Ist nach den soliden Erfolgen bei der Rehabilitation des Kleinen Aralsees in den Nullerjahren diese Frage in Kasachstan nicht schon erledigt? Der See befindet sich ja, wie schon vor zehn Jahren, wieder 40 Kilometer vor der Stadt Aralsk?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nein, sie ist immer noch aktuell. Einiges wurde bisher geschafft, sodass jetzt am Kleinen Aralsees eine zufriedenstellende, &#xF6;kologisch g&#xFC;nstige Lage herrscht. Der Fischbestand ist zur&#xFC;ckgekehrt, wenn auch mit einem etwas anderen Artenspektrum als fr&#xFC;her, aber die Fischerei entwickelt sich wieder. Dank der Anstrengung der kasachischen Regierung hat man dieses separate St&#xFC;ck des Aralsees in eine mehr oder weniger g&#xFC;nstige Situation man&#xF6;vriert. Der See befand sich einst viel mehr als 40 Kilometer von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aral_(Kasachstan)\">Aralsk <\/a>weg, allerdings war gar nicht angedacht, ihn n&#xE4;her an die Stadt zu r&#xFC;cken, sondern das Niveau zu erreichen, das jetzt aktuell ist. Um den Kleinen Aralsee so zu f&#xFC;llen, dass sein Wasser unmittelbar an Aralsk reichte, m&#xFC;sste man seinen Pegel um vier bis f&#xFC;nf Meter anheben. Daf&#xFC;r m&#xFC;sste man zus&#xE4;tzlich noch einen Staudamm von mindestens f&#xFC;nf Metern H&#xF6;he errichten. Soweit ich wei&#xDF;, wird das als m&#xF6;glicher weiterer Schritt der Unternehmungen in Betracht gezogen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/kann-sich-das-schicksal-des-aralsees-am-balqash-wiederholen\/\">Kann sich das Schicksal des Aralsees am Balqash wiederholen?<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Man sollte in diesem Zusammenhang das Projekt zur Verlegung von Zul&#xE4;ufen sibirischer Fl&#xFC;sse nach Asien erw&#xE4;hnen. Wird darauf nun endg&#xFC;ltig verzichtet, weil es wissenschaftlich nicht untersucht wurde, oder ist das Sache der Politik? In Kasachstan werden immer mehr Stimmen laut, die eine R&#xFC;ckkehr zu dieser Idee fordern.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Meiner Meinung nach handelt es sich dabei um eine Frage von Politik und der Finanzierung. Ich habe es schon mehrmals gesagt und sage es jetzt nochmal aus pers&#xF6;nlicher Warte: Ich sympathisiere mit dem Projekt &#x2013; wenn auch vorsichtig. Ich glaube, dass man nicht aus objektiven Gr&#xFC;nden und &#xF6;kologischen Berechnungen davon abger&#xFC;ckt ist, sondern haupts&#xE4;chlich aus populistischen Motiven, obwohl das Projekt seinerzeit recht gut ausgearbeitet war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wenn von der Verlegung von Zul&#xE4;ufen sibirischer Fl&#xFC;sse die Rede ist, stellt man sich als Laie vor, dass wir gro&#xDF;e Fl&#xFC;sse komplett in den Aralsee umleiten. Nat&#xFC;rlich war das nie die Absicht. Die j&#xFC;ngste Variante dieses Projekts sah eine Umleitung von sieben Prozent des Wassers nicht aller sibirischen Fl&#xFC;sse, sondern nur des Irdisch in die Aralregion vor. Angesichts dessen, dass die nat&#xFC;rliche Schwankung seiner Wasserf&#xFC;hrung die sieben Prozent &#xFC;bersteigt, ist es nur logisch, dass dieses Unternehmen keinerlei &#xF6;kologische Sch&#xE4;den f&#xFC;r Russland zur Folge h&#xE4;tte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/kasachstan-und-china-ringen-angesichts-des-klimawandels-um-wasser\/\">Kasachstan und China ringen angesichts des Klimawandels um Wasser<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In Russland gibt es einen &#xDC;berfluss an Wasser. Wenn wir auf kommerzieller Basis unseren Kohlenwasserstoff und andere Ressourcen handeln, warum dann nicht auch dar&#xFC;ber nachdenken, unseren Nachbarn zu g&#xFC;nstigen Bedingungen Wasser zur Verf&#xFC;gung zu stellen? Zudem reden wir hier von einer erneuerbaren Ressource, im Gegensatz zum &#xD6;l. So viel Wasser wie in der Natur vorkommt, so viel bleibt auch erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Selbstverst&#xE4;ndlich m&#xFC;ssen derartige Projekte mit der notwendigen gr&#xFC;ndlichen Expertise auch aus &#xF6;kologischer Sicht sorgf&#xE4;ltig analysiert werden. Abgesehen davon, dass es f&#xFC;r Russland von Vorteil sein k&#xF6;nnte, w&#xE4;re das eine gewaltige Hilfe f&#xFC;r die Aralregion. Technisch w&#xE4;re die Durchf&#xFC;hrung kein Problem, Russland hat eine Menge Erfahrung mit hydrotechnologischen Projekten. Aber soweit ich wei&#xDF;, ist diese Diskussion im Moment nicht auf der Agenda.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Welche interessanten technischen Ideen gibt es noch, die das &#xD6;kosystem des Aralsees wiederherstellen oder zumindest die Folgen dieser Umweltkatastrophe mildern k&#xF6;nnten?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die n&#xE4;chstliegende aller technischen Ideen w&#xE4;re es, Wasser dorthin zu transportieren, aber das ist sehr schwierig. Nat&#xFC;rlich muss man das Wasser in Usbekistan und Kasachstan rationaler verwenden und nicht sinnlos vergeuden. Hier seien die neuen Technologien der Bew&#xE4;sserung und die wassersparenden Technologien der Industrie genannt.<\/p>\n<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/usbekistan\/zwischen-klimakatastrophe-und-nepotismus-der-bruch-des-sardoba-damms-in-usbekistan\/\">Zwischen Klimakatastrophe und Nepotismus &#x2013; der Bruch des Sardoba-Damms in Usbekistan<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein konkretes Beispiel f&#xFC;r solche technischen Ma&#xDF;nahmen liefert der Kleine Aralsee. Er hat gut darauf angesprochen, f&#xFC;r den Gro&#xDF;en Aralsee hat sich die Situation verschlechtert. Im Moment errichtet Usbekistan in der Deltaregion des Amudarja, also dort, wohin dessen Wasser flie&#xDF;t, spezielle Anlagen in Form von Staud&#xE4;mmen, die verhindern, dass das Wasser seitlich vom See abflie&#xDF;t, sondern es stattdessen in kleine Wasserreservoirs ins Delta leiten. Nat&#xFC;rlich ist das keine Rehabilitation des Sees, aber diese kleinen Reservoirs werden jedes f&#xFC;r sich auf wenigen Kilometern das Klima positiv beeinflussen, man kann Fische in ihnen ansiedeln, die &#xF6;rtliche Bev&#xF6;lkerung kann den Fischfang wieder aufnehmen, sie k&#xF6;nnen zur Erholung oder zur Kur dienen, und so weiter. So viel ich wei&#xDF;, existiert ein solches Programm und befindet sich in der Umsetzung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Der Aralsee wird von Amudarja und Sidarja gen&#xE4;hrt: In welchem Zustand befinden sich diese beiden Lebensadern aus Sicht der Hydrologie und Biologie?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir sind keine Experten, wenn es um Fl&#xFC;sse geht. Ich kann sagen, dass Messungen im M&#xFC;ndungsdelta der Fl&#xFC;sse gezeigt haben, dass der Mineralanteil des Wassers hoch genug ist &#x2013; deutlich h&#xF6;her als fr&#xFC;her und h&#xF6;her als die Hygienevorschriften einfordern. Allerdings gibt es dort Probleme.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Aber eigentlich ist die Verschmutzung von Flussgew&#xE4;ssern Sache des hydrometeorologischen Dienstes und Usbekistan hat einen gut aufgestellten hydrometeorologischen Dienst mit langer Tradition. Ich bin sicher, dass sie das Ausma&#xDF; der Verschmutzung verfolgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Momentan werden im Gro&#xDF;en Aralsee bereits <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Salinenkrebs\">Salinenkrebse <\/a>gefischt. Ist das aus heutiger Sicht das Maximum der biologischen Produktivit&#xE4;t des Sees?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Heute lebt im Gro&#xDF;en Aralsee nichts anderes als der Salinenkrebs, weil in diesem Salzgehalt nichts anderes &#xFC;berleben kann. Das ist unter den gegebenen Bedingungen tats&#xE4;chlich alles, was dort funktioniert. Wenn der See wieder mehr Wasser enth&#xE4;lt, k&#xF6;nnen seine Biosysteme auch reichhaltiger werden. Bis dahin bleibt der Salinenkrebs das einzige Lebewesen, das den Gro&#xDF;en Aralsee bev&#xF6;lkern kann.<\/p>\n<p><strong>&#xA0;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Natalja Nikitina f&#xFC;r <a href=\"https:\/\/fergana.news\/articles\/115541\/\">Fergana News<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Aus dem Russischen von Ludwig Spitaler<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len, schaut mal vorbei bei <\/span><a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\"><span style=\"font-weight: 400;\">Twitter<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Facebook<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\"><span style=\"font-weight: 400;\">Telegram<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Linkedin<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> oder <\/span><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Instagram<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. F&#xFC;r Zentralasien direkt in eurer Mailbox k&#xF6;nnt ihr euch auch zu unserem <\/span><a href=\"http:\/\/eepurl.com\/O0Qub\"><span style=\"font-weight: 400;\">w&#xF6;chentlichen Newsletter anmelden<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der f&#xFC;hrende Aralsee-Experte Pjotr Sawjalow erkl&#xE4;rt, warum man das einzigartige Gew&#xE4;sser noch nicht aufgeben sollte, die Aral-Region jedoch gerettet werden muss. Folgender Artikel von Natalja Nikitina erschien im russischen Original bei Fergana News, wir &#xFC;bersetzen ihn mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. Die systematische Beobachtung des Wasserstandes des Aralsees, des einst viertgr&#xF6;&#xDF;ten Sees der Welt, begann [&#x2026;]<\/p>\n","protected":false},"author":794,"featured_media":21761,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4,5],"tags":[1583,3747,3026,1648,693,1845,1575,1253,1371,1289],"coauthors":[3753],"class_list":["post-21760","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kasachstan","category-usbekistan","tag-aralsee","tag-duerre","tag-fischerei","tag-interview","tag-kasachstan","tag-klimawandel","tag-landwirtschaft","tag-russland","tag-umwelt","tag-usbekistan"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21760","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/794"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21760"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21760\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21761"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21760"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21760"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21760"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=21760"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}