{"id":21051,"date":"2020-04-23T20:01:41","date_gmt":"2020-04-23T18:01:41","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=21051"},"modified":"2020-04-23T20:05:00","modified_gmt":"2020-04-23T18:05:00","slug":"ein-blick-in-die-geschichte-als-in-zentralasien-die-cholera-ausbrach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/ein-blick-in-die-geschichte-als-in-zentralasien-die-cholera-ausbrach\/","title":{"rendered":"Ein Blick in die Geschichte: Als in Zentralasien die Cholera ausbrach"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>Bereits lange vor dem Coronavirus, insbesondere<\/strong><strong>&#xA0;im 19. Jahrhundert,&#xA0;<\/strong><strong>wurde Zentralasien Opfer einer Vielzahl von Cholera-Epidemien. Die Forscherin Sophie Hohmann hat k&#xFC;rzlich eine Studie zu diesem Thema ver&#xF6;ffentlicht und bietet einen spannenden Blick in die Vergangenheit.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es ist eine f&#xFC;rchterliche Bilanz. Zum 23. April 2020 z&#xE4;hlt <a href=\"https:\/\/coronavirus.uz\/uz\">Usbekistan<\/a> 1.716, <a href=\"https:\/\/www.coronavirus2020.kz\/\">Kasachstan<\/a> 2.251, und <a href=\"https:\/\/covid.kg\/\">Kirgistan<\/a> 631 Coronaf&#xE4;lle, von den bisher insgesamt 35 Menschen an Covid-19 starben. Tadschikistan und Turkmenistan registrierten bisher keine Erkrankungen bzw. legen keine offiziellen Zahlen vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><\/p><p style=\"background-color: #d4d4d4;\"><span style=\"color: #000000;\">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin &#xFC;ber Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/werde-unser-mitglied-werde-novastan\/\"><strong>Dank eurer Teilnahme<\/strong><\/a>. Wir sind <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/unser-projekt\/\">unabh&#xE4;ngig<\/a> und wollen es bleiben, daf&#xFC;r brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/spenden\/\">Spende<\/a><\/strong> helft ihr uns, weiter ein realit&#xE4;tsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Staaten Zentralasiens reagieren unterschiedlich auf die Ausbreitung der Pandemie. Kasachstan und Kirgistan, die an China und Usbekistan grenzen, haben z&#xFC;gig ihre Grenzen geschlossen, den <a href=\"https:\/\/eurasianet.org\/dashboard-coronavirus-in-eurasia\">Ausnahmezustand<\/a> ausgerufen und andere Ma&#xDF;nahmen zur Eind&#xE4;mmung des Virus ergriffen. Tadschikistan h&#xE4;lt sich damit bisher jedoch zur&#xFC;ck, auch aus dem Grund, dass ein reger Stra&#xDF;enverkehr von China nach Afghanistan und in den Iran von strategischer Bedeutung f&#xFC;r die Wirtschaft des Landes ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lest auch auf Novastan:&#xA0;<\/strong><strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/coronavirus-zentralasien-im-krisenmodus\/?noredirect=de_DE\">Coronavirus: Zentralasien im Krisenzustand<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In dieser Region an der Schnittstelle zwischen Europa, Asien und dem Nahen Osten sind wirtschaftliche Fragen von gro&#xDF;er Bedeutung. So spielt Arbeitsmigration aus den zentralasiatischen Staaten eine wichtige Rolle, insbesondere nach Russland, was das Kontaminationsrisiko erheblich erh&#xF6;ht. Turkmenistan hat sich bereits seit Beginn der Epidemie abgeschottet und all seine Studierenden aus dem Ausland zur&#xFC;ckgeholt. Generell sind jedoch <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/turkmenistan\/medienkritik-turkmenistan-hat-den-begriff-coronavirus-nicht-verboten\/?noredirect=de_DE\">wenig gesicherte Informationen<\/a> &#xFC;ber die Lage in Turkmenistan verf&#xFC;gbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Eine historische Schnittstelle<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Um einen gewissen Abstand zur gegenw&#xE4;rtigen Situation zu gewinnen, wirft Sophie Hohmann, Doktorin der Sozialwissenschaften und Expertin f&#xFC;r Zentralasien, einen historischen Blick darauf, wie mit Pandemien dort in der Vergangenheit umgegangen wurde und was dies &#xFC;ber die Stabilit&#xE4;t bestehender Regime in der Region aussagt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie die Forscherin in ihrem am 29. M&#xE4;rz am IFEAC (dem Franz&#xF6;sischen Institut f&#xFC;r Zentralasiatische Studien) ver&#xF6;ffentlichten <a href=\"https:\/\/f.hypotheses.org\/wp-content\/blogs.dir\/1268\/files\/2020\/03\/Corona-Chole&#x11B;ra.pdf\">Arbeitspapier<\/a> erkl&#xE4;rt, wird die von der <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/wohin-fuehrt-die-neue-seidenstrasse-ueber-die-chancen-und-risiken-von-one-belt-one-road\/\">Seidenstra&#xDF;e<\/a> durchzogene Region bereits seit der Antike von Epidemien wie der Pest, Lepra, Pocken oder Cholera geplagt. Die Durchreise von Menschengruppen und Karavanen trug vermutlich zur Ausbreitung von Krankheiten in und aus Zentralasien bei. Der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzer_Tod\">Schwarze Tod (1347-1352)<\/a> etwa wurde von den zentralasiatischen Hochebenen &#xFC;ber das Schwarze Meer nach Europa getragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zwischen 1872 und 1923 erlebte das kolonisierte Zentralasien, auch <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Generalgouvernement_Turkestan\">Generalgouvernement Turkestan<\/a> genannt, nicht weniger als 12 Cholera-Epidemien, die &#xFC;ber Indien und Afghanistan eingeschleppt wurden, und sich in den Iran und nach Russland weiterverbreiteten. Nach der Einnahme <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taschkent\">Taschkents<\/a>, der heutigen Hauptstadt Usbekistans, durch zaristische Truppen im Jahr 1865 lag eine Ausbreitung der Krankheit durch die zirkulierende Kolonialverwaltung nahe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Die Cholera unter der zaristischen Kolonialverwaltung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die r&#xE4;umliche Trennung der einheimischen Bev&#xF6;lkerung von den Kolonialisten und ihren Familien manifestierte sich insbesondere im Gesundheitssystem, das ausschlie&#xDF;lich den Siedelnden vorenthalten war. In den sp&#xE4;ten 1880er Jahren erhielten vereinzelt einige progressive russische &#xC4;rztinnen die Erlaubnis, kleine Kliniken f&#xFC;r Frauen und Kinder aus der Lokalbev&#xF6;lkerung einzurichten. In Turkestan steckte die fl&#xE4;chendeckende Gesundheitsversorgung noch in den Kinderschuhen, w&#xE4;hrend in Russland bereits gro&#xDF;e Fortschritte zu verzeichnen waren. Die Peripherie des Zarenreichs und ihre Gesundheitsversorgung geh&#xF6;rte schlie&#xDF;lich nicht zu den kolonialen Priorit&#xE4;ten. Die lokale Bev&#xF6;lkerung musste sich daher auf traditionelle Heilmethoden verlassen, beschreibt Sophie Hohmann.<\/p>\n<figure id=\"attachment_21111\" aria-describedby=\"caption-attachment-21111\" style=\"width: 550px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-21111\" src=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2020\/04\/550px-Turkestan_1900-de.svg_.png\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"342\" srcset=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2020\/04\/550px-Turkestan_1900-de.svg_.png 550w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2020\/04\/550px-Turkestan_1900-de.svg_-300x187.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\"\/><figcaption id=\"caption-attachment-21111\" class=\"wp-caption-text\">Turkestan um 1900<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify\">Doch die privilegierte Stellung der Kolonialisten sch&#xFC;tzte sie letzten Endes nicht vor der Cholera-Epidemie zwischen 1872 und 1892, woraufhin sich auch die koloniale Gesundheitspolitik wandelte. Die Kolonialverwaltung erkannte die Bedeutung von Aufkl&#xE4;rung- und Pr&#xE4;ventionsma&#xDF;nahmen und band die Pfeiler der traditionellen Gesellschaften, wie Imame oder <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aksakal\">Aksakale<\/a> (Weise), mit ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Mobilit&#xE4;t als Faktor f&#xFC;r die Ausbreitung von Epidemien<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die ersten beiden Cholera-Epidemien von 1872 und 1892 waren mit 72.205 und 47.520 Opfern auch die t&#xF6;dlichsten. Allerdings waren nicht alle Regionen von ihnen gleicherma&#xDF;en betroffen. W&#xE4;hrend Taschkent aufgrund seiner wirtschaftlichen Kontakte nach Zentralrussland und <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Transcaspian_Oblast\">Transkaspien<\/a> am st&#xE4;rksten gef&#xE4;hrdet war, waren die zentralasiatischen Binnenregionen weniger betroffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Transkaspische_Eisenbahn\">Transkaspische Eisenbahn<\/a>, die durch Turkmenistan und Usbekistan verlief, war der Hauptfaktor f&#xFC;r die Verbreitung der Cholera und wurde von Geistlichen jener Zeit als &#x201E;Streitwagen Satans&#x201C; bezeichnet &#x2013; nicht nur weil sie die Fluktuation von Ideen befeuerte, sondern auch, weil sie in gro&#xDF;em Ma&#xDF;e zur Verbreitung der Krankheit beitrug. Ihre Mobilit&#xE4;t war beachtlich: Die Zahl ihrer Passagiere erh&#xF6;hte sich zwischen 1899 und 1909 um das Siebenfache von 442.900 auf nahezu drei Millionen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im 20. Jahrhundert breitete sich die Cholera in alle Himmelsrichtungen aus. So f&#xFC;hrte die Gesundheitslage in Zentral- und Westrussland zu einem Zustrom von Cholera-infizierten Bev&#xF6;lkerungsgruppen nach Turkestan. Zwischen 1908 und 1921 wurden vier Cholera-Epidemien aus Russland nach Zentralasien eingeschleppt. Lediglich die Epidemie von 1904 hatte ihren Ursprung im Iran. Im Vergleich zum Schienenverkehr waren Karawanen ein geringeres Risiko f&#xFC;r die &#xDC;bertragung von Krankheiten, da Cholerakeime bei der Durchquerung von W&#xFC;sten abstarben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Epidemien f&#xFC;hrten zu Revolten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Cholera-Epidemie von 1892 versch&#xE4;rfte nicht nur die gesundheitliche Situation Zentralasiens, sondern auch soziale Spannungen in einer Gesellschaft, in der sich bereits eine Neuordnung sozialer Schichten abzeichnete. In der Tat war die Ansiedlung kolonisierender russischer Bauern ein wichtiger Faktor f&#xFC;r die St&#xF6;rung der sozio&#xF6;konomischen Ordnung der Region.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie Sophie Hohmann veranschaulicht, versuchte die zaristische Kolonialverwaltung w&#xE4;hrend dieser Pandemie die Errungenschaften <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Louis_Pasteur\">Louis Pasteurs<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Robert_Koch\">Robert Kochs<\/a> sowie einen &#x201E;Glauben an die moderne Wissenschaft&#x201C; in Turkestan einzuf&#xFC;hren. So wurden Cholera-Kontrollkomitees eingerichtet, denen Pr&#xE4;ventionsma&#xDF;nahmen europ&#xE4;ischer St&#xE4;dte zum Vorbild dienten. Die auf empirischen Methoden basierende Seuchenbek&#xE4;mpfung litt jedoch unter M&#xE4;ngeln: Erkrankte wurden meist nicht in Krankenh&#xE4;user eingeliefert, was das Ansteckungsrisiko versch&#xE4;rfte. Hinzu kam,&#xA0; dass sowohl medizinische als auch menschliche Ressourcen der Situation nicht gewachsen waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Obwohl Robert Kochs Entdeckungen aus dem Jahr 1883 es erm&#xF6;glichten, vorbeugende Ma&#xDF;nahmen gegen die Verbreitung von Krankheiten &#xFC;ber das Wasser zu ergreifen, provozierten sie&#xA0;&#xA0;unter den Menschen Aberglauben an &#x201E;unsichtbare Monster&#x201C;. Anschuldigungen gegen die Kolonisten, Fl&#xFC;sse und Brunnen zu vergiften, waren zu dieser Zeit weit verbreitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ger&#xFC;chte dieser Art sch&#xFC;rten Unverst&#xE4;ndnis und soziale Spannungen, die im &#x201E;Cholera-Aufstand&#x201C; von 1892, als Reaktion auf verh&#xE4;ngte Zwangsma&#xDF;nahmen, m&#xFC;ndeten. Im Zentrum der Revolte stand der Tod eines Einheimischen, der sich klinisch &#xFC;ber ein von den Kolonialisten verwendetes Desinfektionsmittel angesteckt haben soll. Hinzu kam der Unmut &#xFC;ber die Ein&#xE4;scherung des Hab und Guts von an der Cholera Verstorbenen. Die Krankheit wurde mit der Kolonialherrschaft in Verbindung gebracht &#x2013; tats&#xE4;chlich lagen die Ursachen der Revolte aber wohl tiefer in der Politik der kolonialen Unterwerfung der Peripherien des Zarenreichs.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Eine Pr&#xFC;fung herrschender Regime<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Obwohl Pandemien in unterschiedlichen Zeiten und Kontexten auftreten, hat die Cholera mit dem Coronavirus gemeinsam, dass beide die Nachhaltigkeit (mehr oder weniger) demokratischer Systeme auf den Pr&#xFC;fstein stellen. Ihr Krisenmanagement im Gesundheitswesen stellt einen Indikator f&#xFC;r die Widerstandsf&#xE4;higkeiten von Staaten dar. Das Abw&#xE4;gen von Freiheitsrechten und Gesundheit wirft Fragen &#xFC;ber die Angemessenheit von Ma&#xDF;nahmen auf und stellt Regierungen auf die Probe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><\/p><p style=\"background-color: #d4d4d4;\"><span style=\"color: #000000;\">Lust auf Zentralasien in eurer Mailbox? Abonniert unseren kostenlosen w&#xF6;chentlichen Newsletter <strong><span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/2ff41361.sibforms.com\/serve\/MUIFAD3kOVgHRZMEzVL0tQuvV__Lm5slYuTqY-DEgdyDpH9WazOpCwYD2CLbIZdPKxyD_Mnaw2SKMY78StG6vCfPNIE1HcIumNXgnjsKyqsb8MuZ5Ng1jN3cNsBhf4SSp2VDJAgy_38b6jiUL7aU6Y-RaIAVhUpNqW1tNwmWOB-8YcNp9LBWEk57rUlkszlx_tQ8qxYED63Sz6UU\">mit einem Klick.<\/a><\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Blick in die Geschichte zeigt, dass Epidemien politische Gleichgeweichte st&#xF6;ren k&#xF6;nnen. Die verschiedenen Cholera-Epidemien in Turkestan spielten zwar eine indirekte, aber dennoch nicht unwichtige Rolle bei der Erosion des Kolonialsystems. &#xC4;hnlich verhielt es sich mit dem Pockenausbruch in Kasachstan 1971, der die Sowjetregierung stark besch&#xE4;digte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/die-pocken-in-kasachstan-1971-wie-eine-epidemie-verhindert-wurde\/?noredirect=de_DE\">Die Pocken in Kasachstan 1971: Wie eine Epidemie verhindert wurde<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Falle des Coronavirus bleibt weiterhin offen, ob die Krise dazu beitragen wird, die Mechanismen der Globalisierung zu hinterfragen und zu &#xE4;ndern. F&#xFC;r den Fall Zentralasiens wird sich, je nach ergriffener Strategie und R&#xFC;ckhalt in der Bev&#xF6;lkerung, zeigen, ob die Epidemie die Regime in der Region gest&#xE4;rkt oder geschw&#xE4;cht hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Manon Mazuir, Redakteurin f&#xFC;r Novastan France<\/strong><br>\n<strong>Aus dem Franz&#xF6;sischen von Robin Shakibaie<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len, schaut mal vorbei bei <\/span><a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\"><span style=\"font-weight: 400;\">Twitter<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Facebook<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\"><span style=\"font-weight: 400;\">Telegram<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Linkedin<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> oder <\/span><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Instagram<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. 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