{"id":20824,"date":"2020-04-11T19:50:41","date_gmt":"2020-04-11T17:50:41","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=20824"},"modified":"2020-04-11T19:50:41","modified_gmt":"2020-04-11T17:50:41","slug":"die-pocken-in-kasachstan-1971-wie-eine-epidemie-verhindert-wurde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/die-pocken-in-kasachstan-1971-wie-eine-epidemie-verhindert-wurde\/","title":{"rendered":"Die Pocken in Kasachstan 1971: Wie eine Epidemie verhindert wurde"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>Im Jahr 1971 konnte in Aralsk ein gr&#xF6;&#xDF;erer Ausbruch der damals in der UdSSR als bereits ausgerottet betrachteten Pocken verhindert werden. Jandos Asylbekov berichtet von seinen eigenen Erfahrungen als Teenager im Zentrum des verhinderten Ausbruchs einer Pandemie. Folgender Artikel erschien im russischen Original bei<\/strong> <a href=\"https:\/\/camonitor.kz\/34404-chernaya-ospa-v-kazahstane-1971-god-kak-predotvratili-epidemiyu.html\"><strong>Central<\/strong> <strong>Asian<\/strong><strong> Monitor<\/strong><\/a><strong>, wir &#xFC;bersetzen ihn mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In den Archiven Kasachstans nach Dokumenten dar&#xFC;ber zu suchen ist sinnlos. Wenn es sie denn noch gibt, dann nur in Moskau, und h&#xF6;chstwahrscheinlich werden sie nach wie vor als &#x201E;streng geheim&#x201C; vermerkt. Wenn also jemals bekannt wird, wie es zu der Infektion kam, wie viele Menschen erkrankten und starben und welche Ma&#xDF;nahmen zur Verhinderung der Epidemie ergriffen wurden, wird dies wahrscheinlich nicht so bald geschehen.<\/p>\n<p style=\"background-color: #d4d4d4;\"><span style=\"color: #000000;\">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin &#xFC;ber Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/werde-unser-mitglied-werde-novastan\/\"><strong>Dank eurer Teilnahme<\/strong><\/a>. Wir sind <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/unser-projekt\/\">unabh&#xE4;ngig<\/a> und wollen es bleiben, daf&#xFC;r brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/novastan-ev\/spenden\/\">Spende<\/a><\/strong> helft ihr uns, weiter ein realit&#xE4;tsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Verschiedene Quellen haben Versionen mit Bezug auf die so genannten <a href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Meyers-1905\/A\/Aralsee\">Zareninseln<\/a> vorgelegt (urspr&#xFC;nglich wurden diese 1848 nach Kaiser Nikolaus I., Gro&#xDF;herzog Konstantin und anderen Thronfolger benannt und erhielten zu sowjetischer Zeit neue Namen &#x2013; Erweckung, Lazarew und Komsomolski). Seit 1954 befand sich dort ein Feldforschungslabor (PNIL), das sich mit der Untersuchung und dem Test von Proben biologischer Waffen befasste. Im Mai 1991, sechs Monate vor dem Zusammenbruch der UdSSR, als die &#xF6;ffentliche Meinung nicht mehr ignoriert werden konnte, wurde eine kleine Delegation zugelassen, der auch der Autor dieses Artikels angeh&#xF6;rte. Nat&#xFC;rlich wurden die geheimen Objekte selbst nicht gezeigt, aber wie die Milit&#xE4;rs behaupteten, wurden die Experimente in sehr begrenzten Gebieten durchgef&#xFC;hrt und stellten keine Gefahr dar. Als Beweis wurde den Besuchern der Kindergarten gezeigt und versichert, dass die Beamten hier nicht mit Kindern leben w&#xFC;rden, wenn die Gefahr best&#xFC;nde, dass diese sich mit etwas Ernstem infizieren k&#xF6;nnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lest auch bei Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/coronavirus-zentralasien-im-krisenmodus\/\">Coronavirus: Zentralasien im Krisenmodus<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Andererseits wurde die Aktivit&#xE4;t der PNIL und der am gleichen Ort errichteten Stadt Kantubek durch eine gro&#xDF;e, in der N&#xE4;he von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aral_(Kasachstan)\">Aralsk<\/a> (heute Aral, Anm. d. Red.) stationierte Milit&#xE4;rgarnison sichergestellt, die &#xFC;ber eine Flugabwehr-, Flug-, Bau- und Radar-Einheit verf&#xFC;gte. Dies allein k&#xF6;nnte bereits ein Hinweis darauf sein, dass die Arbeit auf den Inseln sehr wichtig war und dass sie ziemlich umfangreich war. Dar&#xFC;ber hinaus argumentieren die Autoren Sergej Bubnovsky und Igor Prokopenko in dem Buch &#x201E;Mythen &#xFC;ber Krankheiten&#x201C;, dass bis Mitte der 1980er Jahre, also vor der Verschmelzung der drei Inseln zu einer, Tests auf der Lazarew-Insel&#xA0; durchgef&#xFC;hrt wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Hier ein Zitat aus dem Buch: &#x201E;<em>In den Labors dieser als geheim eingestuften Insel befanden sich Kampfst&#xE4;mme von Viren und Bakterien. Es gab zuverl&#xE4;ssige Aufzeichnungen &#xFC;ber einen Fall des Durchsickerns eines aggressiven Virus, der 1971 auftrat. Damals wurde auf der Konstantin-Insel&#xA0; ein Biopr&#xE4;parat gegen die Schwarzpocken getestet. Dazu wurde eine kleine Bombe mit einem Gewicht von nur 400 Gramm gez&#xFC;ndet. Aber zum Zeitpunkt der Explosion &#xE4;nderte sich die Windrichtung pl&#xF6;tzlich, und die Wolke zog nach Norden bis zur Stadt Aralsk<\/em>&#x201E;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es ist nicht klar, ob wir den Text von Igor Prokopenko, einem bekannten Fernsehjournalisten des Fernsehsenders Ren-TV, dem oft Unwahrheiten und Verf&#xE4;lschungen vorgeworfen werden, glauben sollten. Es gilt zu bedenken: Wenn eine Wolke von Pockenviren Aralsk erreicht h&#xE4;tte, w&#xE4;ren Tausende von Menschen infiziert worden, w&#xE4;hrend es in Wirklichkeit viel weniger waren.<\/p>\n<p style=\"background-color: #d4d4d4;\"><span style=\"color: #000000;\">Lust auf Zentralasien in eurer Mailbox? 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Aber es gibt auch die Meinung, insbesondere von russischen Virologen, dass der Ausbruch der Pocken auf nat&#xFC;rliche Weise erfolgte. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass wir jemals erfahren werden, was wirklich passiert ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>St&#xE4;ndige Angst vor den Pocken<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Seit der Antike gelten die Pocken als eine der t&#xF6;dlichsten Infektionskrankheiten. Im Mittelalter starb jeder f&#xFC;nfte Mensch daran, die Sterblichkeitsrate bei Kindern war sogar noch h&#xF6;her.&#xA0; &#x201E;<em>Ja, die&#xA0; Pest war t&#xF6;dlicher, aber sie besuchte unsere Gestade nur ein- oder zweimal seit Menschengedenken. Aber die Pocken blieben unerbittlich unter uns, f&#xFC;llten die Friedh&#xF6;fe mit Toten und qu&#xE4;lten mit st&#xE4;ndiger Angst all jene, die noch nicht daran erkrankt waren. Sie hinterlie&#xDF; auf den Gesichtern der Menschen, deren Leben sie verschonte, h&#xE4;ssliche Male als Zeichen ihrer Macht, machte das Kind f&#xFC;r seine Mutter unkenntlich, verwandelte eine sch&#xF6;ne Braut in das Objekt des Ekels in den Augen des Br&#xE4;utigams.<\/em>&#x201C; schrieb der englische Historiker Thomas McClow in der zweiten H&#xE4;lfte des 17. Jahrhunderts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Erst nachdem die Menschheit einen Impfstoff erfunden hatte, begannen die Ausbr&#xFC;che der Pocken zur&#xFC;ck zu gehen. In der UdSSR wurde ihre Ausrottung 1936 verk&#xFC;ndet. Es gab jedoch noch einen Fall Anfang 1960, als ein K&#xFC;nstler, der Indien besucht hatte, die Infektion mit sich nach Moskau brachte. Obwohl sofortige Ma&#xDF;nahmen ergriffen wurden, um alle Kontakte zu identifizieren und zu behandeln, konnten drei Menschen nicht gerettet werden. Jahre sp&#xE4;ter trat die schreckliche Krankheit in der Provinz Aralsk auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Im Belagerungszustand<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Stadt wurde von f&#xFC;hrenden Wissenschaftlern und Epidemiologen aus der ganzen Sowjetunion besucht. Aralsk war ein abgerigieltes Gebiet, so dass niemand aus ihm herauskommen konnte. Zuerst standen zahlreiche Soldaten aus Einheiten der &#xF6;rtlichen Garnison im Sperrg&#xFC;rtel, dann wurden Soldaten aus anderen Regionen der UdSSR dorthin versetzt. Milit&#xE4;rschiffe waren auf See im Einsatz. Mit einem Wort, es war unm&#xF6;glich, die Stadt zu verlassen, weder auf dem Trockenen, noch auf dem Wasser, geschweige denn in die Stadt hineinzukommen. Dar&#xFC;ber hinaus beteiligten sich Milit&#xE4;reinheiten zusammen mit der Polizei an der Isolierung von Personen, die Kontakt zu den Infizierten hatten. Erw&#xE4;hnt wird dies z. B. in Alexej Sukonkins Buch &#x201E;Streitkr&#xE4;fte des Sowjetlandes&#x201C;, das den Aktivit&#xE4;ten der Sonderbrigaden gewidmet ist, sowie in der Publikation &#x201E;Special Forces of the GRU&#x201C;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Durch Aralsk, als ob es in zwei ungef&#xE4;hr gleich gro&#xDF;e H&#xE4;lften geschnitten w&#xE4;re, f&#xFC;hrte die Eisenbahnlinie von unionsweiter Bedeutung, die Moskau und dem europ&#xE4;ischen Teil der s&#xFC;dlichen Regionen der UdSSR mit Kasachstan, einschlie&#xDF;lich der Hauptstadt Alma-Ata (heute Almaty, Anm. d. Red.), sowie mit allen Republiken Zentralasiens verband. Damals gab es sowohl mehr Personen- als auch G&#xFC;terz&#xFC;ge als heute. Unser Haus lag direkt an dieser Bahn, und deshalb kann ich mit Sicherheit bezeugen: Die Z&#xFC;ge fuhren fast alle zehn Minuten. Und sie alle machten am Aralsker Bahnhof Station, zumindest f&#xFC;r eine Weile. So wurden nach Einf&#xFC;hrung einer vollst&#xE4;ndigen Quarant&#xE4;ne alle Stopps verboten, und die Personenz&#xFC;ge passierten uns mit fest verschlossenen T&#xFC;ren und Fenstern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lest auch bei Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/semipalatinsker-testgelaende-das-atomare-erbe-der-sowjetunion-in-kasachstan\/\">Semipalatinsker Testgel&#xE4;nde: Das atomare Erbe der Sowjetunion in Kasachstan<\/a> <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Postamt arbeitete nur &#x201E;als Eingang&#x201C;. Mit anderen Worten: Briefe, Pakete, Zeitungen und Zeitschriften kamen in die Stadt, aber es war unm&#xF6;glich, etwas zu verschicken. &#xDC;brigens sind die Infektionswege bei den Pocken etwa die gleichen wie bei COVID-19: durch die Luft mit winzigen Speicheltr&#xF6;pfchen einer infizierten Person oder durch direkten Kontakt, und das Virus dringt &#xFC;ber die Schleimh&#xE4;ute von Mund, Nase und Augen in den K&#xF6;rper ein. Das hei&#xDF;t, die postalischen Einschr&#xE4;nkungen m&#xF6;gen unn&#xF6;tig gewesen sein (obwohl es besser ist, dies von Spezialisten beurteilen zu lassen), aber die Beh&#xF6;rden scheinen beschlossen zu haben, selbst minimale Risiken auszuschlie&#xDF;en. Beim geringsten Verdacht auf eine Infektion wurde die Person nat&#xFC;rlich isoliert. Ich erinnere mich, dass ein Junge, der neben unseren Cousins und Schwestern wohnte, die wir am Tag zuvor besucht hatten, ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Eltern waren in Panik, aber es ist nichts passiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es ist klar, dass Zeitungen und Fernsehen (das es seit einem Jahr zuvor in Aralsk gab) nichts &#xFC;ber die Geschehnisse in der K&#xFC;stenstadt berichteten &#x2013; schlie&#xDF;lich war die UdSSR in dieser Hinsicht ein absolut geschlossener Staat. &#xDC;brigens, wie sich sp&#xE4;ter herausstellte, war auch die Weltgesundheitsorganisation nicht informiert. Ich erinnere mich auch nicht an Aufkl&#xE4;rungsarbeit in der Bev&#xF6;lkerung. Unter den Bedingungen dieses Informationsvakuums tauchten eine Reihe von Ger&#xFC;chten auf. Als mehrere Aralsker versuchten, die Stadt zu verlassen, wurden sie angeblich erschossen. Sie sagten, dass alle gesunden B&#xFC;rger bald in das Pionierlagergebiet verlegt werden sollten, das einige Kilometer von der Stadt entfernt war, f&#xFC;r das sie Zelte aufgestellt haben (es war war warme Jahreszeit), und Aralsk wird zerst&#xF6;rt werden sollte. Und so weiter und so fort.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Keine zuverl&#xE4;ssigen Informationen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir Kinder haben im Gegensatz zu den Erwachsenen nicht viel Angst empfunden. Es stimmt, als ich Bilder von Kranken sah, f&#xFC;hlte ich mich unbehaglich. Tatsache ist, dass der Sohn des Leiters der Bezirksgesundheitsabteilung mit mir in derselben Klasse lernte &#x2013; er zog heimlich die Fotos aus der Mappe seines Vaters, machte Abz&#xFC;ge (damit haben wir uns alle mit Fotografie besch&#xE4;ftigt) und zeigte sie uns.&#xA0; Selbst in Schwarz-Wei&#xDF; sahen die Geschw&#xFC;re auf den Gesichtern und K&#xF6;rpern der Infizierten erschreckend aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich kann nicht genau sagen, wie lange die Stadt in v&#xF6;lliger Isolation lebte. Vielleicht einen Monat, vielleicht etwas weniger. Auch &#xFC;ber die Zahl der Todesf&#xE4;lle gibt es keine zuverl&#xE4;ssigen Informationen: Verschiedene Quellen geben Zahlen von 3 bis 9 an. Aber es ist eine Tatsache, dass es dank schneller und sehr strenger Ma&#xDF;nahmen m&#xF6;glich war, den Infektionsherd schnell zu lokalisieren und gro&#xDF;e Verluste an Menschenleben zu vermeiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Anstelle eines Nachwortes<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach Angaben der Website der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde der letzte Fall einer Pockeninfektion weltweit 1977, sechs Jahre nach den oben beschriebenen Ereignissen, in einem armen afrikanischen Land, Somalia, registriert. Drei Jahre sp&#xE4;ter, 1980, empfahl die WHO, die Impfung gegen diese Infektion zu stoppen. Aber obwohl die Ausbreitung des Virus aufgeh&#xF6;rt hat, werden seine St&#xE4;mme immer noch in zwei Labors gelagert, eines in Russland und das andere in den Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Dezember 2002 ver&#xF6;ffentlichte die New York Times einen Artikel &#xFC;ber den &#x201E;Aralsker Ausbruch&#x201C; der Schwarzpocken. Nelly Maltseva, eine zu diesem Zeitpunkt bereits verstorbene Viruswissenschaftlerin, die an der Pr&#xE4;vention der Epidemie in einer kasachischen Stadt beteiligt war, hatte den Stamm angeblich 1990 an den Irak weitergegeben. Warum haben sich die Amerikaner &#xFC;ber den &#x201E;Aralsk-Virus&#x201C; Sorgen gemacht? Weil sie ihn f&#xFC;r besonders gef&#xE4;hrlich gehalten haben sollen und kein Gegenmittel hatten. Diese Anschuldigung kam jedoch h&#xF6;chstwahrscheinlich aus derselben Inszenierung, zu der auch das &#x201E;Anthrax-Reagenzglas&#x201C; geworden ist, das US-Au&#xDF;enminister Colin Powell ein paar Monate sp&#xE4;ter zeigte, nachdem die US-Invasion im Irak begonnen hatte (falsche Anschuldigung gegen&#xFC;ber dem Irak in Bezug auf den potentiellen Einsatz von Massenverichtungswaffen &#x2013; Anm. d. Red.).<\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Jandos Asylbekov f&#xFC;r <\/strong><a href=\"https:\/\/camonitor.kz\/34404-chernaya-ospa-v-kazahstane-1971-god-kak-predotvratili-epidemiyu.html\"><strong>Central Asian Monitor<\/strong><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Aus dem Russischen von Hannah Riedler<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len, schaut mal vorbei bei <\/span><a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\"><span style=\"font-weight: 400;\">Twitter<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Facebook<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\"><span style=\"font-weight: 400;\">Telegram<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Linkedin<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> oder <\/span><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Instagram<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. 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