{"id":1914,"date":"2014-03-07T12:00:00","date_gmt":"2014-03-07T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=1914"},"modified":"2020-12-09T16:25:15","modified_gmt":"2020-12-09T15:25:15","slug":"kommt-der-maidan-nach-zentralasien-die-auswirkungen-des-umsturzes-in-der-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/kommt-der-maidan-nach-zentralasien-die-auswirkungen-des-umsturzes-in-der-ukraine\/","title":{"rendered":"Kommt der Maidan nach Zentralasien? Die Auswirkungen des Umsturzes in der Ukraine"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong><em>Die Ereignisse in der Ukraine machen auch den anderen ehemaligen Sowjetrepubliken zu schaffen. Insbesondere die autorit&#xE4;ren und korrupten Regime Zentralasiens scheinen anf&#xE4;llig f&#xFC;r eine Wiederholung des &#x201E;Maidan-Ph&#xE4;nomens&#x201C;. Die dortigen Regierungschefs fragen sich nun, wer auf Janukowitsch folgen wird. Die Bev&#xF6;lkerungen allerdings sind besorgt um ihre Heimatl&#xE4;nder, die ebenso Opfer der russischen Expansionspolitik werden k&#xF6;nnten.<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bislang haben die Turbulenzen auf dem ukrainischen Maidan und die Krim-Krise kein gro&#xDF;es Echo von Seiten der zentralasiatischen Regierungsf&#xFC;hrer nach sich gezogen. Als die ukrainische Opposition mit der Bildung der &#xDC;bergangsregierung begann, stellte der kirgisische Pr&#xE4;sident Almasbek&#xA0;Atambajew bez&#xFC;glich der Geschehnisse in der Ukraine viele Parallelen zu Kirgistan nach dem Regierungssturz von Bakijew im Jahre 2010 fest. Er zeigte sich zuversichtlich und <u><a href=\"http:\/\/www.tushtuk.kg\/politics\/13261_almazbek_atambaev_kyirgyizstan_ukraina_eli_bardyik_kyiyyinchyilyiktardyi_jenet_dep_ishenet\/\">solidarisch mit dem ukrainischen Volk<\/a><\/u>, und w&#xFC;nschte viel Erfolg und Durchhalteverm&#xF6;gen in diesen schwierigen Zeiten. Doch schneller als es ihm lieb ist, k&#xF6;nnte Atambajev mit einer &#xE4;hnlichen Situation in Kirgistan konfrontiert sein. Seine Regierung hat nach wie vor mit vielen destabilisierenden Faktoren zu k&#xE4;mpfen, und insbesondere im Zuge der B&#xFC;rgermeisterwahlen in Osch und Bischkek kam es zu massenhaften Unmuts&#xE4;u&#xDF;erungen der Bev&#xF6;lkerung. Alleine in den letzten elf Monaten wurden <u><a href=\"http:\/\/www.vb.kg\/doc\/257000_mvd_oglasilo_statistiky_akciy_protesta_za_11_mesiacev.html\">782 Proteste <\/a><\/u> verschiedener Gr&#xF6;&#xDF;enordnung in Kirgistan registriert. Und auch die &#xFC;brigen Staatschefs Zentralasiens sind nicht vor Janukowitschs Schicksal gefeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Fragiles Kirgistan<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der F&#xFC;hrungsstil von Atambajew unterscheidet sich nur wenig von dem seiner Vorg&#xE4;nger. Insbesondere seine <u><a href=\"http:\/\/de.ria.ru\/politics\/20120920\/264470894.html\">pro-russische Politik<\/a><\/u>, die das &#xF6;konomische und politische Schicksal des Landes immer st&#xE4;rker an das Russlands bindet, trifft kaum auf Gegenliebe in der kirgisischen Bev&#xF6;lkerung. Im letzten Jahr wurde auf Initiative des Pr&#xE4;sidenten hin die hochverschuldete Aktiengesellschaft &#x201E;Kyrgyzgaz&#x201C; f&#xFC;r den symbolischen Preis von 1 USD an Gazprom verkauft. Russland &#xFC;bernahm auch den Bau des Wasserkraftwerkes Kambarata&#xA0;1 und unterst&#xFC;tzte den Bau eines weiteren Wasserkraftwerkes an der Ober-Naryn. Im Rahmen eines Partnerschaftsabkommens hilft Russland bei der Umr&#xFC;stung der kirgisischen Armee, hierzu wurden Vereinbarungen &#xFC;ber Waffenlieferungen und den Austausch von Kriegstechnologie getroffen. Im Gegenzug gew&#xE4;hrt Kirgistan dem russischen Milit&#xE4;r Zugang zu seinem Staatsgebiet. Es existieren insgesamt vier russische Milit&#xE4;rbasen auf kirgisischem Territorium: der Luftwaffenst&#xFC;tzpunkt Kant, ein Nachrichtenpunkt der Marine im Dorf Kara-Balta, ein Testgel&#xE4;nde f&#xFC;r U-Boot-Jagdwaffen am Issyk-Kul-See sowie eine Erdbebenwarte des russischen Verteidigungsministeriums. Im Zuge der Schlie&#xDF;ung der US-Milit&#xE4;rbasis auf dem Flughafen Manas in der N&#xE4;he der Hauptstadt Bischkek wurde mit Russland ein Memorandum &#xFC;ber die Modernisierung der kirgisischen Flugh&#xE4;fen unterzeichnet. Nun verlangt das russische Unternehmen <u><a href=\"http:\/\/inter.kg\/sobytiya-dnya\/4030-manas-aeroportunun-akciyalarynyn-zharymy-orusiyalyk-kompaniyaga-berilebi.html\">Rosneft 51 Prozent<\/a><\/u> der Aktienanteile am Internationalen Flughafen Manas.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Zwangsehe mit Russland<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img decoding=\"async\" style=\"height: 450px;width: 600px\" src=\"\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/old\/img\/554\/russia_stop.jpeg\" alt=\"Russland halt\"\/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die zentralasiatischen Gastarbeiter in der Russischen F&#xF6;deration kommen haupts&#xE4;chlich aus Usbekistan, Tadschikistan und Kirgistan. W&#xE4;hrend die R&#xFC;cksendungen der tadschikischen Migranten fast die H&#xE4;lfte des nationalen Bruttoinlandsprodukts ausmachen, summieren sich die Geldsendungen aus Russland in Kirgistan j&#xE4;hrlich auf 35-40 Prozent. Tadschikistan und Kirgistan sind Anw&#xE4;rter f&#xFC;r den Beitritt zur Eurasischen Zollunion, zu der neben Russland und Wei&#xDF;russland bereits Kasachstan geh&#xF6;rt. Dass Zentralasien, ob es will oder nicht, dem russischen Einfluss unterliegt, betonte k&#xFC;rzlich der Duma-Abgeordnete Wladimir Schirinowski in einer etwas saloppen <u><a href=\"http:\/\/tengrinews.kz\/kazakhstan_news\/v-mid-rossii-prokommentirovali-vyiskazyivanie-jirinovskogo-o-kazahstane-251023\/\">Anmerkung<\/a><\/u>: &#x201E;Diese Staaten sollte man eigentlich zu der zentralasiatischen F&#xF6;deration Russlands erkl&#xE4;ren.&#x201C; Der Moskauer Zentralasienexperte Arkadi Dubnow sah in dieser Aussage den Ausdrucks eines allgemeinen <u><a href=\"http:\/\/www.echo.msk.ru\/blog\/dubnov\/1270892-echo\/\">Trends im Kreml<\/a><\/u> hin zu einer St&#xE4;rkung des russischen Einflusses in Zentralasien. Nat&#xFC;rlich bleibt dies den dortigen Regierungschefs nicht verschlossen. Die Situation, in der sich Janukowitsch befindet, d&#xFC;rfte Erinnerungen an die Notlage der kirgisischen Ex-Pr&#xE4;sidenten Akajew und Bakijew wachgerufen haben, die in Russland und Wei&#xDF;russland Zuflucht fanden. Die Furcht vor einem m&#xF6;glichen Maidan-Szenario stellt sich allen f&#xFC;nf Republiken, und die unausgesprochene Frage lautet: &#x201E;Wer ist der N&#xE4;chste?&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Kein Kommentar zur Krim-Krise<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Spannungen auf der Halbinsel Krim wurden in Zentralasien von offizieller Seite kaum kommentiert. <u><a href=\"http:\/\/m.tengrinews.kz\/ru\/kazakhstan_news\/251327\">Kasachstan<\/a><\/u> pl&#xE4;dierte lediglich in ein paar S&#xE4;tzen f&#xFC;r eine friedliche L&#xF6;sung der Krise, und riet beiden Seiten von Gewalt ab. Etwas sp&#xE4;ter meldete sich <u><a href=\"http:\/\/www.mfa.uz\/ru\/press\/news\/2014\/03\/1483\/\">Usbekistan<\/a><\/u> mit &#x201E;Besorgnis um die Souver&#xE4;nit&#xE4;t und die territoriale Einheit der Ukraine&#x201C; zu Wort, ohne dabei Russland und die Krim explizit zu erw&#xE4;hnen. Turkmenistan, Tadschikistan und Kirgistan zeigten bisher keinerlei Reaktion. Der Politologe Arkadi Dubnow ist sich sicher, dass diese Zur&#xFC;ckhaltung weiter anhalten wird. Es ist anzunehmen, dass man sich eher mit potentiellen Konsequenzen f&#xFC;r die eigenen Staaten befasst. Denn der Anlass zu einem Milit&#xE4;reinmarsch zum &#x201E;Schutze der russischen Minderheit und der russischen Milit&#xE4;robjekte&#x201C; w&#xE4;re auch in Zentralasien gegeben. In allen zentralasiatischen L&#xE4;ndern leben russische und russischsprachige Minderheiten, die je nach Regime einen unterschiedlich starken Schutz ihrer Rechte zur Erhaltung von Sprache und Kultur genie&#xDF;en. Viele dieser Minderheiten f&#xFC;hlen sich politisch und kulturell marginalisiert. Au&#xDF;er in Kirgistan unterh&#xE4;lt Russland eine Milit&#xE4;rbasis in Tadschikistan und gleich mehrere milit&#xE4;rische &#xDC;bungs- und Testgel&#xE4;nde im Norden Kasachstans.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Zum gleichen Thema: <a href=\"http:\/\/francekoul.com\/articles\/regime-kritiker-kasachstan-leidet-an-janukowitsch-syndrom\">Regime Kritiker: Kasachstan leidet an &#x201E;Janukowitsch-Symptom&#x201C;<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Berichterstattung aus dem Kreml<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die russische Berichterstattung dominiert die Medienlandschaft der Region. Durch Beitr&#xE4;ge in Nachrichtensendungen wird versucht den Euromaidan zu diskreditieren, und h&#xE4;ufig wird die Abwertung der lokalen W&#xE4;hrungen mit der ukrainischen Krise in Verbindung gebracht. Die Rede ist von einer m&#xF6;glichen Zweiteilung der Ukraine als Ergebnis der Interessenskollision der Gro&#xDF;m&#xE4;chte USA, EU und Russland. Der russische Einmarsch wird hierbei als stabilisierender Faktor und Garant f&#xFC;r Recht und Ordnung auf der Krim dargestellt. Die bekannte Journalistin Meri Bekeshowa aus Bischkek lie&#xDF; der Autorin dieses Artikels folgenden Kommentar zukommen: &#x201E;Russland muss f&#xFC;r die Stabilisierung in der Ukraine sorgen, sonst bricht das Chaos morgen in Wei&#xDF;russland aus, und &#xFC;bermorgen geht es mit den Tschetschenen und Tataren weiter. Die USA und die EU sind f&#xFC;r diese Unruhen verantwortlich.&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Bev&#xF6;lkerung in Kasachstan und Kirgistan, soweit sie Zugang zu alternativer Berichterstattung &#xFC;ber das Internet hat, bildet sich ihre eigene Meinung zur Ukraine. Die kasachische Solidarit&#xE4;t mit dem Maidan sticht besonders hervor. Seit Monaten ist die kasachische Flagge zusammen mit der ukrainischen auf verschiedenen sozialen Netzwerken zu sehen, die Zollunion mit Russland wird immer wieder in Frage gestellt und die aggressive Politik von Putin heftig diskutiert. Infolge der <u><a href=\"http:\/\/nvdaily.ru\/info\/20863.html\">Massendemonstrationen<\/a><\/u> in Astana gegen die Abwertung des kasachischen Tenge k&#xF6;nnte es zu einem Spillover-Effekt vom Maidan nach Kasachstan kommen. Die Anzeichen mehren sich, dass die Nazarbajew-&#xC4;ra langsam aber sicher auf ihr Ende zugeht. In der kasachischen Gesellschaft zeichnet sich dies durch mehrfache Spaltungen nach au&#xDF;en sowie innen ab. Pro- und anti-russische, nationalistische, pro und contra die eigene Regierung gerichtete Bewegungen lassen sich in allen Staaten Zentralasiens vorfinden, und werden durch die Krim-Krise weiteren Aufwind erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x201E;<strong>Gestern Abchasien, heute Krim, morgen Nordkasachstan&#x201C;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img decoding=\"async\" style=\"height: 305px;width: 600px\" src=\"\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/old\/img\/554\/httpkg.akipress.org.jpeg\" alt=\"Demonstration Bischkek\"\/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In Astana und Bischkek kam es in den letzten Tagen vermehrt zu Protesten gegen das russische Vorgehen auf der Krim. Mit ukrainischen und kasachischen Fahnen zogen die Demonstranten durch die Stra&#xDF;en Astanas bis <u><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=iiVvOuquEvM\">vor das russische Generalkonsulat<\/a><\/u>. Dort sangen sie die ukrainische und kasachische Nationalhymne und skandierten: &#x201E;Gestern Abchasien, heute Krim, morgen Nordkasachstan&#x201C;, und &#x201E;Russland, lass deine Finger von der Ukraine!&#x201C;. Auf den Plakaten war unter anderem &#x201E;Wir sind gegen Separatismus!&#x201C;, &#x201E;F&#xFC;r Eure und unsere Freiheit!&#x201C;, &#x201E;Putin, Halt!&#x201C; und &#x201E;Keine Union mit dem Okkupanten!&#x201C; zu lesen. Die Protestierenden verlangten den Truppenabzug aus der Krim und die Schlie&#xDF;ung der russischen Raketentestgel&#xE4;nde auf kasachischem Territorium. Au&#xDF;erdem forderten sie den russischen Konsul zu einem Treffen auf. Die Polizei l&#xF6;ste die Demonstration auf und nahm einen der Aktivisten fest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Etwas bescheidener und ruhiger verlief die <u><a href=\"http:\/\/kg.akipress.org\/news:593799\">Protestaktion<\/a><\/u> vor dem Wei&#xDF;en Haus in Bischkek unter dem Motto &#x201E;Souver&#xE4;nit&#xE4;t der Ukraine = Souver&#xE4;nit&#xE4;t von Kirgistan.&#x201C; Die Regierung wurde aufgerufen, sich f&#xFC;r die territoriale Einheit der Ukraine auszusprechen und f&#xFC;r eine ausgewogene Berichterstattung in Radio und Fernsehen zu sorgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Beobachter und Journalisten aus Tadschikistan, Kirgistan und Kasachstan diskutieren bereits die m&#xF6;glichen Konsequenzen der Krim-Krise (z.B. den Beginn eines <u><a href=\"http:\/\/kg.akipress.org\/news:593674\">neuen Kalten Krieges<\/a><\/u>) und gehen von der <u><a href=\"http:\/\/www.ca-news.org\/news:1101694\">Ausweitung der Krise<\/a><\/u> auf weitere Staaten der fr&#xFC;heren Sowjetunion aus. Die Frage sei nicht mehr ob, sondern vielmehr welches Land als N&#xE4;chstes an der Reihe ist.<\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Mahabat Sadyrbek<br>\nPolitikwissenschaftlerin und Doktorandin der BGSMCS<br>\nJournalistin f&#xFC;r Novastan.org, Kirgistan<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Redaktion: Alexander Maier<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right\">\n<\/p><p>&#xA0;<\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschehnisse in der Ukraine machen die ehemaligen Sowjetrepubliken nerv&#xF6;s. Insbesondere die autorit&#xE4;ren und korrupten Regime Zentralasiens scheinen sich f&#xFC;r eine Fortsetzung des &#x201E;Maidan-Ph&#xE4;nomens&#x201C; anzubieten.<\/p>\n","protected":false},"author":219,"featured_media":1915,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[693,3507,689,1386],"coauthors":[1213,1208],"class_list":["post-1914","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kasachstan","tag-kasachstan","tag-nursultan-nazarbaev","tag-politik","tag-ukraine"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1914","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/219"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1914"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1914\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1915"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1914"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1914"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1914"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=1914"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}