{"id":1789,"date":"2014-05-07T12:00:00","date_gmt":"2014-05-07T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=1789"},"modified":"2023-09-10T11:56:47","modified_gmt":"2023-09-10T09:56:47","slug":"zentralasien-wchst-auseinander-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/zentralasien-wchst-auseinander-22\/","title":{"rendered":"Zentralasien w\u00e4chst auseinander (2\/2)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Lesen Sie hier den ersten Teil des Artikels von Panpy Etcheverry : <u><a href=\"http:\/\/francekoul.com\/articles\/zentralasien-wchst-auseinander\">Zentralasien w&#xE4;chst auseinander (1\/2)<\/a><\/u><\/strong><\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>2005-2013. Sprung im Spiegel: Auf dem Weg zu einem zentralasiatischen Kaleidoskop?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Trotz der bereits erw&#xE4;hnten Gemeinsamkeiten, haben sich die Staaten Zentralasiens in Wahrheit immer weiter voneinander entfernt. Seit seiner Unabh&#xE4;ngigkeit begann Kasachstan wie auch Usbekistan, die F&#xFC;hrungsrolle in Zentralasien f&#xFC;r sich zu beanspruchen. Dabei orientierten sie sich in zwei verschiedene Richtungen und verfolgten damit auch zwei unterschiedliche geopolitische Projekte: Kasachstan mit Eurasien nach Westen und Usbekistan mit Turkestan in Richtung Naher Osten. 1995 verk&#xFC;ndete Turkmenistan seine &#x201E;ewige Neutralit&#xE4;t&#x201C; bei den Vereinten Nationen. Die Lage wurde auch durch den mehr oder weniger erfolgreichen Einstieg neuer Akteure (Pakistan, die Golfstaaten, die T&#xFC;rkei, Iran, China, usw.) in das regionale Spiel verkompliziert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Au&#xDF;erdem weisen die Staaten unterschiedliche innenpolitische Situationen auf: Kirgistan schlug mit seinen turbulenten Machtwechseln (2005 und 2010) einen einzigartigen Pfad ein. Autorit&#xE4;rere Staaten wie Turkmenistan und Usbekistan verzeichnen dagegen eine politische Tr&#xE4;gheit, die ihresgleichen sucht &#x2013; trotz des Todes von Diktator &#x201E;Turkmenbaschi&#x201C; Nijasow im Jahr 2006.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wo Kirgistan sich politisch hervorhebt, gilt Kasachstan durch seine wirtschaftliche Dynamik als Ausrei&#xDF;er der Region: dieses Land steht heute f&#xFC;r 75 Prozent des regionalen Brutto Inlandsprodukt (BIP) Zentralasiens, hat innerhalb von zehn Jahren sein BIP pro Kopf verdoppelt, und hat sich sogar zu einem Einwanderungsland entwickelt (1). Kirgistan und Tadschikistan leben beinahe unter dem Tropf der Geldtransfers ihrer Auswanderer: Diese erwirtschaften 47 (Kirgistan) und 30 Prozent (Tadschikistan) der jeweiligen BIP.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>&#x201E;Jedem seine Geopolitik&#x201C;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Diese gro&#xDF;en wirtschaftlichen Br&#xFC;che zwischen den zentralasiatischen L&#xE4;ndern verbreitern sich und werden durch die geopolitische Konkurrenz verst&#xE4;rkt. In Anspielung auf das Buch von Isabelle Damiani, k&#xF6;nnte man sagen: &#x201E;Jedem seine Geopolitik&#x201C; (2). Jeder der Staaten verfolgt seine eigene Strategie, um seine Sicherheit wie auch seine wirtschaftliche Entwicklung zu f&#xF6;rdern. Es ist oft von der sogenannten &#x201E;multivektoriellen&#x201C; Diplomatie Kasachstans die Rede, die auf Partnerschaft &#x201E;mit allen&#x201C; beruht. Doch mit Ausnahme von Turkmenistan verfolgen alle Staaten der Region zu verschiedenen Graden &#xE4;hnliche Strategien. Strategisch und wirtschaftlich erscheinen Russland und China als die Hauptakteure der Region, doch muss auch immer mehr mit Akteuren wie etwa dem Iran, der T&#xFC;rkei, der Europ&#xE4;ische Union, Japan, S&#xFC;dkorea usw. gerechnet werden. (3)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Diese Integration Zentralasiens in die Globalisierung ist durchaus real, aber sie geschieht parallel zur Nationenbildung: &#x201E;Die bevorzugten Ebenen sind demnach die nationale und die internationale, zum Nachteil der regionalen Ebene [&#x2026;]&#x201C; (4). Das spiegelt sich &#xFC;brigens auch im internationalen Handel wider, wobei der Anteil intra-regionalen Handels seit der Unabh&#xE4;ngigkeit kontinuierlich stark sinkt. Im Jahr 2000 repr&#xE4;sentierte der regionale Handel bereits lediglich drei Prozent des Au&#xDF;enhandels Kasachstans; 2009 f&#xFC;hrte Tadschikistan 16 Prozent seines Handels mit den zentralasiatischen Nachbarn. Wie oben erw&#xE4;hnt haben das Souver&#xE4;nit&#xE4;tsstreben zusammen mit den komplexen von der UdSSR geerbten Grenzen viele Enklaven, Exklaven und Periklaven (Landstriche, die nicht von dem Territorium ihres Landes getrennt sind, jedoch nur durch ein anderes Land erreichbar sind) erschaffen, die durch den Aufbau von Grenzinfrastrukturen noch weiter best&#xE4;rkt werden. Besonders in grenz&#xFC;bergreifenden Regionen wie das Ferghanatal und Choresm sind die Einwohner geteilt, eingeschlossen, und ihr Austausch (aller Art) reduziert sich auf das Minimum. So werden Untergruppen geschaffen, die fast ganz voneinander, von ihrer jeweiligen staatlichen Verwaltung und schlie&#xDF;lich auch von der Welt abgeschnitten sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img decoding=\"async\" style=\"height: 391px;width: 600px\" src=\"\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/old\/img\/617\/2014_0414_carteac.jpeg\" alt=\"Karte Zentralasien\"\/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die massive Migration trennt auch Familien. Die junge Generation steht vor einer gro&#xDF;en Vielfalt an M&#xF6;glichkeiten und lebt in einer Welt, die sich radikal von der ihrer Eltern und Gro&#xDF;eltern unterscheidet. Dabei lassen die stark wachsenden Ungleichheiten zwischen der Bev&#xF6;lkerung, die unter der &#x201E;Erh&#xF6;hung der Preise lebensnotwendiger G&#xFC;ter&#x201C; leidet und der &#x201E;Dekadenz und dem Luxus in den reichen Vierteln der Hauptst&#xE4;dte&#x201C; (4) bef&#xFC;rchten, dass sich in den n&#xE4;chsten Jahren auch anderswo als in Kirgistan auf den Stra&#xDF;en Unmut zeigt. Jedenfalls k&#xF6;nnen wir die nicht parallel verlaufenden Entwicklungen der Staaten auf allen Ebenen beobachten.<\/p>\n<p><strong>Regionale Integration f&#xFC;r Zentralasien?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Trotz dieser wachsenden Zersplitterung und der Verst&#xE4;rkung der Grenzen, haben die Staaten im Wissen der durch das sowjetische System gegebenen Interdependenz begonnen, sich in regionale Integrationsprozesse zu engagieren. Schon 1992 haben die f&#xFC;nf jungen Republiken einen Vertrag zur Erschaffung der intergouvernementalen Kommission zur Koordinierung der Wasserressourcen unterschrieben, um das Wassermanagement aus der UdSSR beizubehalten. Kurz darauf wurde auch die Zentralasiatische Union gegr&#xFC;ndet, um die wirtschaftliche Integration der Region zu f&#xF6;rdern (Freiz&#xFC;gigkeit der G&#xFC;ter, Dienstleistungen und des Kapitals, landwirtschaftliche und industrielle Kooperation, usw.).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Viele dieser vielversprechenden Initiativen sind jedoch leere Versprechen geblieben, da sich die Staaten von der regionalen Ebene abwenden. Obwohl es nicht an regionalen Problemen (Wasser, Energie, Drogenhandel, usw.) mangelt, werden die Integrationsprojekte immer exogener und entstehen eher aus dem Spiel der internationalen Gro&#xDF;m&#xE4;chte als aus Verfolgung zentralasiatischer Interessen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Zentralasiatische Union (1994) wurde 1998 zur Zentralasiatischen Wirtschaftsgemeinschaft und 2002 zur Zentralasiatischen Organisation f&#xFC;r Kooperation. Ab 2004 wurde diese Organisation durch die Mitgliedschaft Russlands unterwandert: Das Ziel Moskaus war es, sie aufzul&#xF6;sen und durch das eigene Projekt der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft (EAWG) zu ersetzen. In diesem Kontext hat Russland im Juli 2011 die Erschaffung einer Zollunion mit Belarus und Kasachstan eingeleitet. Neben ihrer zerst&#xF6;rerischen Wirkung f&#xFC;r rein zentralasiatische Integrationsprojekte haben die EAWG und insbesondere die Zollunion auch weitere absurde Effekte, wie die Versch&#xE4;rfung der Grenzkontrollen zwischen Kasachstan und dem Rest Zentralasiens (insbesondere mit Kirgistan). Sie entsprechen demnach weniger einem &#x201E;offenen Regionalismus&#x201C; sondern einem Projekt, das den geopolitischen Konzeptionen und Interessen Russlands dienen soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dar&#xFC;ber hinaus sind auch alle Staaten Zentralasiens Teil der 2001 gegr&#xFC;ndeten Shanghaier Organisation f&#xFC;r Zusammenarbeit (SOZ), die neben der Sicherheitszusammenarbeit mit Russland und China auch wirtschaftliche Komponenten hat. Aber aus drei Gr&#xFC;nden hat diese nur einen begrenzten Erfolgt erlebt:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Rivalit&#xE4;t zwischen China und Russland (Handel, &#xD6;l- und Gastransit)<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Funktionsweise der Organisation, die f&#xFC;r Entscheidungen auf einstimmigem Konsens basiert, wie auch das Prinzip der Nichteinmischung verhindern jegliche L&#xF6;sungen der Wasser- und Grenzprobleme.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p style=\"text-align: justify\">Die bilaterale Grenze mit China: Trotz des regionalen Rahmens werden bilaterale Verhandlungen mit den einzelnen Staaten bevorzugt.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify\">Dar&#xFC;ber hinaus kann die SOZ in erster Linie als ein chinesisches (und in kleinerem Ma&#xDF;e russisches) Einflussinstrument verstanden werden, auch wenn sie sich mit bestimmten Zentralasiatischen Anliegen &#xFC;berschneidet. Zudem entsprechen ihre Grundprinzipien &#x2013; der Kampf gegen die &#x201E;drei &#xDC;bel&#x201C; (Terrorismus, Extremismus und Separatismus) &#x2013; eher dem repressiven Rahmen, in dem China das uigurische Problem behandelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die regionale Integration Zentralasiens wird also immer komplizierter (Pers&#xF6;nlichkeitskult, verschiedene au&#xDF;enpolitische Priorit&#xE4;ten, pers&#xF6;nliche Rivalit&#xE4;ten, geopolitische und geo&#xF6;konomische Unterschiede, usw.) und scheint von au&#xDF;enstehenden M&#xE4;chten wie Russland und China strategisch instrumentalisiert zu sein. W&#xE4;hrenddessen h&#xE4;ngt das Problem des Wassermanagements wie ein Damoklesschwert &#xFC;ber der Region.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ob Ursache oder Folge des schlechten regionalen Klimas und des Misstrauens zwischen den Staaten: Die Abwesenheit eines gemeinsamen und abgestimmten Wassermanagements wiegt schwer auf Zentralasien und seinen 60 Millionen Einwohnern. Ohne Zusammenarbeit und globaler Reflexion zu dem vereinten Energiesystem, dass die Staaten untereinander verbindet, werden diese nicht nur versagen, das Problem langfristig zu behandeln: Durch die wachsenden Probleme und Rivalit&#xE4;ten zwischen den Bev&#xF6;lkerungsgruppen auf lokaler Ebene scheint die Eskalation durchaus plausibel (zum Beispiel im Ferghanatal). Es ist an der Zeit zu erkennen, dass die zentralasiatischen V&#xF6;lker eine Schicksalsgemeinschaft bilden. Diese Erkenntnis muss in politisches Handeln und in die Schaffung einer tats&#xE4;chlich regionalen Organisation f&#xFC;r Wassermanagement umgesetzt werden. Denn die kirgisischen und tadschikischen Gletscher werden bis 2025 wahrscheinlich um 30 bis 40 Prozent schrumpfen, was die Wasserressourcen f&#xFC;r die gesamte Region um 25 bis 35 Prozent reduzieren w&#xFC;rde. Eine gemeinsame Strategie &#x2013; ohne fremden Einfluss &#x2013; w&#xE4;re also ein wichtiger Schritt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Panpi Etcheverry<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Absolvent des Instituts f&#xFC;r internationale und strategische Beziehungen&#xA0;<\/strong><u><a href=\"http:\/\/www.iris-france.org\/\">(IRIS)<\/a><\/u><br>\n<strong>Autor f&#xFC;r&#xA0;Francekoul.com (Novastan.com)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Aus dem Franz&#xF6;sischen &#xDC;bersetzt von<br>\nFlorian Coppenrath und Daniela Neubacher<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<\/p><p style=\"text-align: justify\"><strong><u>Quellen<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">(1) Marl&#xE8;ne LARUELLE (Dir.),&#xA0;<em>Dynamiques migratoires et changements sociaux en Asie centrale<\/em>, Paris, Petra &#xC9;ditions, 2010<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">(2)&#xA0;DAMIANI I.,&#xA0;<em>G&#xE9;opolitique de l&#x2019;Asie centrale<\/em>, PUF, Paris, 2013,&#xA0;p. 98<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">(3)&#xA0;LARUELLE M, PEYROUSE S.,&#xA0;<em>L&#x2019;Asie centrale &#xE0; l&#x2019;aune de la mondialisation<\/em>, Armand Colin, Paris, 2010<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">(4)&#xA0;LARUELLE M, PEYROUSE S.,&#xA0;<em>Eclats d&#x2019;empires (Asie centrale, Caucase, Afghanistan)<\/em>, Fayard, Paris, 2013, p. 280<\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zweiter Teil zu der Geschichte der verfehlten regionalen Integration Zentralasiens.<\/p>\n","protected":false},"author":113,"featured_media":1790,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4,3,6,7,5],"tags":[],"coauthors":[1212],"class_list":["post-1789","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kasachstan","category-kirgistan","category-tadschikistan","category-turkmenistan","category-usbekistan"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1789","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/113"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1789"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1789\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35099,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1789\/revisions\/35099"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1790"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1789"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1789"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1789"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=1789"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}