{"id":16465,"date":"2019-03-04T09:00:08","date_gmt":"2019-03-04T08:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=16465"},"modified":"2019-03-04T10:09:16","modified_gmt":"2019-03-04T09:09:16","slug":"umerziehungslager-in-xinjiang-man-kann-in-diesen-camps-lange-bleiben-mancher-bleibt-darin-ein-leben-lang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/uigurische-region\/umerziehungslager-in-xinjiang-man-kann-in-diesen-camps-lange-bleiben-mancher-bleibt-darin-ein-leben-lang\/","title":{"rendered":"Umerziehungslager in Xinjiang: \u201eMancher bleibt darin ein Leben lang\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>Ende September 2018 wurde in Paris das Vorbereitungskomitee f&#xFC;r die zuk&#xFC;nftige Nationalversammlung der Uiguren ins Leben gerufen.&#xA0; Die Pr&#xE4;sidentin des Weltkongresses der Uiguren Rebiya Kadeer <\/strong><strong>sprach dabei&#xA0; mit <\/strong><strong><a href=\"https:\/\/orientxxi.info\/\">OrientXXI,<\/a> <\/strong><strong>Partner von Novastan im neugegr&#xFC;ndeten <\/strong><a href=\"https:\/\/nouveau-journalisme-international.fr\"><strong>Kollektiv f&#xFC;r einen neuen internationalen Journalismus<\/strong><\/a><strong><u>.&#xA0;<\/u><\/strong><strong> Wir &#xFC;bersetzen<\/strong> <a href=\"https:\/\/orientxxi.info\/magazine\/ouigours-un-systeme-de-detention-preventive-des-musulmans-chinois,2665\"><strong>dieses Gespr&#xE4;ch<\/strong><\/a> <strong>mit freundlicher Genehmigung.<br>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Rebiya Kadeer wurde 1948 im Herzen Xinjiangs geboren. 1995 ist sie bereits eine erfolgreiche Unternehmerin, da entsendet sie die chinesische Regierung als Delegierte an die vierte Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen nach Peking. Zwei Jahre sp&#xE4;ter nimmt Kadeer als Mitglied der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Politische_Konsultativkonferenz_des_chinesischen_Volkes\">Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes<\/a> an der Anh&#xF6;rung von Zeugen der <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Ghulja_incident\">polizeilichen Gewalttaten<\/a> von Ghulja, Nordost-Xinjiang teil. Diese hatten zum Tod von 170 Menschen gef&#xFC;hrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Am Rednerpult der Versammlung will sie die Rolle der Polizisten, die sich an diesem Blutbad beteiligt haben, anprangern. Au&#xDF;erdem weigert sie sich, ihren zweiten Ehemann, den Intellektuellen Sidik Rouzi, zu denunzieren. Dieser war nach zehn Jahren Inhaftierung in chinesischen Arbeitslagern in die Vereinigten Staaten geflohen. Von dort meldet er sich regelm&#xE4;&#xDF;ig zu Wort und &#xE4;u&#xDF;ert sich kritisch &#xFC;ber die Regierung Chinas. Kadeer wird durch ihre Weigerung zur <em>persona non grata,<\/em> was sie die Wiederwahl in die Konsultativkonferenz kostet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Sieben Jahre Haft<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Von nun an Opponentin, wird sie 1999 zu acht Jahren Haft verurteilt, wovon sie zwei Jahre in absoluter Isolierung und in Dunkelheit verbringt. Schlie&#xDF;lich wird ihre Strafe wegen &#x201E;guten Verhaltens&#x201C; und aufgrund &#x201E;gesundheitlicher Bedenken&#x201C;&#xA0;um ein Jahr reduziert. Sie verl&#xE4;sst das Gef&#xE4;ngnis 2004, im selben Jahr wird sie mit dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thorolf-Rafto-Gedenkpreis\">Thorolf-Rafto-Gedenkpreis<\/a> f&#xFC;r den Schutz der Menschenrechte gew&#xFC;rdigt. Die Vereinigten Staaten sollen bei dieser Befreiung mitgewirkt haben, insbesondere die damalige State Secretary w&#xE4;hrend des zweiten Mandats George W. Bushs, Condoleeza Rice. Auch die <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Dui_Hua_Foundation\">Stiftung Dui Hua<\/a> soll daran beteiligt gewesen sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Kadeer wird in die USA abgeschoben, wo sie ihren Mann und f&#xFC;nf ihrer elf Kinder wiedersieht. Die restlichen Kinder Kadeers verbleiben im Xinjiang und werden von nun an von der chinesischen Regierung als Geiseln betrachtet. Sie sollen ihr weiteres &#x201E;Wohlverhalten&#x201C; gew&#xE4;hrleisten. Trotz dieser Drohungen gegen&#xFC;ber ihren Kindern setzt sie ihren Kampf gegen die Diskriminierung und Repression der&#xA0;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Uiguren\">Uiguren<\/a>, die ehemals mehrheitliche Bev&#xF6;lkerung im Xinjiang, fort. 2006 wird sie zur Pr&#xE4;sidentin des Weltkongress der Uiguren gew&#xE4;hlt und k&#xE4;mpft seitdem daf&#xFC;r, dass &#x201E;<em>die chinesische Verfassung, welche eine reale Autonomie der Provinz vorsieht, angewandt wird<\/em>&#x201C;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Xinjiang, eine strategische Region f&#xFC;r Peking<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ostturkestan (heute Xinjiang, d.h. &#x201E;neue Territorien&#x201C; auf Mandarin) hat im Laufe seiner Geschichte unterschiedlich lange Zeiten der Unabh&#xE4;ngigkeit erlebt. Die Zeiten ausl&#xE4;ndischer Herrschaft waren immer qualvoll. 1949 nach dem Sieg Mao Zedongs und der Kommunisten &#xFC;ber die Nationalisten des Kuomintangs wurde es China angegliedert. Die Region ist dreimal so gro&#xDF; wie Frankreich und Heimat von 20 Millionen Menschen, nicht nur Uiguren. Xinjiang birgt 25 Prozent der chinesischen Vorkommen an Gas, Erd&#xF6;l, Kohle und Uranium. Hinzu kommt seine bedeutende geographische Lage in Zentralasien. Mit Grenzen zur Mongolei, zu Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Afghanistan, Pakistan und Indien liegt es auf dem Pfad der sogenannten Neuen Seidenstra&#xDF;e von Pr&#xE4;sident <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Xi_Jinping\">Xi Jinping<\/a>. Auf dem Papier autonom, ist die Region jedoch ein Unruheherd und steht st&#xE4;ndig unter Generalverdacht der Regierung, die dort gnadenlos unterdr&#xFC;ckt.<\/p>\n<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/die-neue-seidenstrase-ein-stand-der-dinge\/\">Die Neue Seidenstra&#xDF;e: Ein Stand der Dinge<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>&#x201E;Ein durch und durch willk&#xFC;rliches System&#x201C;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In der westlichen Presse war die Rede von Umerziehungslagern, in denen knapp eine Million Uiguren inhaftiert sein sollen. &#x201E;<em>Es handelt sich um ein durch und durch willk&#xFC;rliches System, eine Art Untersuchungshaft, die auf Verwaltungserlassen beruht. Das hei&#xDF;t, man muss nicht verurteilt worden sein, um inhaftiert zu werden. Keine Prozedur, kein Anwaltsanspruch, sogar keine Anklageschrift. Man kann in diesen Camps lange bleiben, mancher bleibt darin ein Leben lang<\/em>&#x201C;, so Rebiya Kadeer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In den Lagern werden M&#xE4;nner und Frauen voneinander getrennt. Sie sind zwischen 18 und 30 Jahre alt. Aber dies f&#xFC;hrt zu einem weiteren Problem: &#x201E;<em>Nach der Inhaftierung ihrer Eltern werden viele Kinder in Waisenh&#xE4;usern untergebracht. Wir wissen nicht, wo sie sind und was sie dort genau erwartet. Es ist nicht auszuschlie&#xDF;en, dass manche von ihnen Opfer des Organschmuggels wurden&#x201C;<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>&#x201E;Aufrichtungslager&#x201C;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Offiziell handelt es sich um keine Arbeits- sondern um &#x201E;Aufrichtungslager&#x201C;. Die Uiguren sind ein turksprachiges und sunni-muslimisches Volk. Bisher hatte ihre Auffassung des Islam mit Radikalismus oder gar Salafismus nichts zu tun. Ihre strenge Bewachung der Predigten in den Moscheen rechtfertigen die Beh&#xF6;rden mit dem Vorwurf, mancher Jugendlicher sei Teil der Organisation Islamischer Staat (OIS). Ebenfalls wurde von den Beh&#xF6;rden in Erw&#xE4;gung gezogen, den Koran umzuschreiben. In den Stra&#xDF;en <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%9Cr%C3%BCmqi\">Urumqis<\/a>, der jetzigen Hauptstadt, oder des historischen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaxgar_(Stadt)\">Kaschgars<\/a> trifft man oft auf Polizeiwagen, die per Lautsprecher zur Denunzierung religi&#xF6;ser &#x201E;Extremisten&#x201C; aufrufen.<\/p>\n<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/uigurische-region\/verletzt-china-die-rechte-turkstammiger-muslime\/\">Verletzt China die Rechte turkst&#xE4;mmiger Muslime?<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Inhaftierte werden au&#xDF;erdem t&#xE4;glich zum H&#xF6;ren und Lernen der Ideen von Pr&#xE4;sident Xi Jinping verpflichtet. Diese &#x201E;Ideen des Sozialismus chinesischer Pr&#xE4;gung im neuen Zeitalter&#x201C; sind seit dem letzten Kongress der kommunistischen Partei Chinas in deren Charta aufgenommen worden &#x2014; neben jenen Mao Zedongs und Deng Xiaopings. &#x201E;<em>Es besteht hier ein Versuch, den Verzicht auf den Islam mit einer ideologischen Indoktrination zu kombinieren. Alles zusammen soll widerspenstige Uiguren regenerieren.<\/em>&#x201C; beschreibt Rebiya Kadeer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Kolonisation durch Besiedlung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dieses Unternehmen geht einher mit der Kolonialisierung durch Chinas Mehrheitsethnie, die <em>Han<\/em>. Deren Zahl in der Provinz ist von 200.000 im Jahr 1949 auf heute 10 Millionen Personen angestiegen. F&#xFC;r Rebiya Kadeer findet dieses Ph&#xE4;nomen der Nivellierung der Kultur und der Singularit&#xE4;t der Uiguren auch zu Lasten der Ansiedler statt. Freiwillige Han-Chinesen werden durch finanzielle Anreize, Wohn- und Lohnversprechen angeworben. Wider ihren Erwartungen ist jedoch eine R&#xFC;ckkehr in ihre Heimatregionen unm&#xF6;glich. So stellen sie heutzutage nach mehreren Immigrationswellen fast 40 Prozent der Bev&#xF6;lkerung, Uiguren hingegen nur noch 46 Prozent. Dieser Prozess ist noch nicht beendet. Au&#xDF;erdem&#xA0; werden Uiguren an die Grenzen Xinjiangs umgesiedelt und vertrieben. Somit wird neuer Platz f&#xFC;r die Kolonisierung geschaffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Beh&#xF6;rden der Provinz geben sich als vom &#x201E;Terrorismus&#x201C; besorgt, was jede Sorte von Protest miteinbezieht. An ihrer Spitze sitzt <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chen_Quanguo\">Chen Quanguo<\/a>, der fr&#xFC;her in Tibet t&#xE4;tig war und heute die Gesch&#xE4;fte in Xinjiang mit eiserner Faust f&#xFC;hrt. So sind Kontrollmittel eingef&#xFC;hrt worden, die auf Spitzentechnologien basieren. Die Zentralmacht hat k&#xFC;rzlich ihr Ziel verk&#xFC;ndet, alle B&#xFC;rgerInnen anhand Gesichtserkennung kenntlich machen zu wollen. Xinjiang dient diesem Ziel als Versuchsfeld, zahlreiche K&#xF6;rper- und Augenscanner sind &#xFC;ber das Territorium verteilt.<\/p>\n<dl id=\"attachment_12894\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"width: 2048px\">\n<dt>\n<div class=\"mceTemp\">\n<div class=\"mceTemp\">\n<div class=\"mceTemp\">\n<div class=\"mceTemp\">\n<div class=\"mceTemp\">\n<div class=\"mceTemp\">\n<div class=\"mceTemp\">\n<div class=\"mceTemp\">\n<div class=\"mceTemp\">\n<figure id=\"attachment_12894\" aria-describedby=\"caption-attachment-12894\" style=\"width: 2048px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-12894\" src=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/03\/8862980854_e7e6d74a55_k.jpg\" alt=\"Die Skyline von Urumqi\" width=\"2048\" height=\"675\" srcset=\"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/03\/8862980854_e7e6d74a55_k.jpg 2048w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/03\/8862980854_e7e6d74a55_k-300x99.jpg 300w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/03\/8862980854_e7e6d74a55_k-768x253.jpg 768w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/03\/8862980854_e7e6d74a55_k-1024x338.jpg 1024w, https:\/\/novastan.org\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/2018\/03\/8862980854_e7e6d74a55_k-1300x428.jpg 1300w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\"\/><figcaption id=\"caption-attachment-12894\" class=\"wp-caption-text\">Die Skyline von Urumtschi, der administrativen Hauptstadt Xinjiangs<\/figcaption><\/figure>\n<p>&#xA0;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<dt class=\"wp-caption-dt\"><strong>Die Diaspora wird sorgf&#xE4;ltig &#xFC;berwacht<\/strong><\/dt>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Die uigurische Diaspora, die auf zwei Millionen Menschen gesch&#xE4;tzt wird, ist davon nicht ausgeschlossen. Rebiya Kadeer erz&#xE4;hlt von den Gefahren, die ihnen drohen: &#x201E;<em>Im Ausland, da wo sie wohnen, sind Uiguren Ziele von Erpressungsversuchen seitens der chinesischen Polizei. Manche von ihnen werden zur &#xDC;berwachung ihrer Landsleute herangezogen &#x2013; was dazu f&#xFC;hrt, dass die Familien, die in Xinjiang verblieben sind, bedroht werden.&#x201C; <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das uigurische Volk (1,5 Prozent der chinesischen Bev&#xF6;lkerung) f&#xFC;hlt sich isoliert und Opfer eines schleichenden Genozids. Selbst der t&#xFC;rkische Pr&#xE4;sident Recep Tayyip Erdo&#x11F;an, der sich fr&#xFC;her solidarisch mit den Uiguren gezeigt hatte, hat sich mittlerweile Chinas Thesen &#xFC;ber deren vermeintliche Bedrohlichkeit angeschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Worauf beruht aber das derzeitige Desinteresse der internationalen Gemeinschaft? Sicherlich weder auf den wenigen hundert uigurischen Dschihadisten aus der islamischen Partei Ostturkestans, die sich der OIS in Syrien angeschlossen haben, noch auf den zahlreichen Demonstrationen, welche von den chinesischen Beh&#xF6;rden umgehend als &#x201E;Terroristen&#x201C; gebrandmarkt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x201E;<em>Meine Hoffnung besteht darin<\/em>,<em> dass die Belange, f&#xFC;r die ich mich seit mehr als zwanzig Jahren einsetze, eine Resonanz seitens der L&#xE4;nder finden, die sich Menschenrechte auf die Fahne geschrieben haben &#x2013; zuallererst Frankreich und die Europ&#xE4;ische Union. Was die Vereinigten Staaten betrifft, und nachdem sie die Situation fest und mehrmals kritisiert haben, erwarte ich, dass sie in Urumqi ein Konsulat er&#xF6;ffnen, um ihre Entschlossenheit uns zu unterst&#xFC;tzen, zu verdeutlichen.&#x201C;, <\/em>so die Pr&#xE4;sidentin des Weltkongresses der Uiguren.<\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Aufgezeichnet von Jean-Michel Morel<br>\nMitgr&#xFC;nder <a href=\"https:\/\/orientxxi.info\/\">Orient XXI<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Aus dem Franz&#xF6;sischen von Arnaud Enderlin<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len, schaut mal vorbei bei <\/span><a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\"><span style=\"font-weight: 400;\">Twitter<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Facebook<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\"><span style=\"font-weight: 400;\">Telegram<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Linkedin<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> oder <\/span><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Instagram<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. 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