{"id":1625,"date":"2014-08-12T12:00:00","date_gmt":"2014-08-12T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=1625"},"modified":"2016-10-06T18:07:46","modified_gmt":"2016-10-06T16:07:46","slug":"die-brucke-prostitution-in-bischkek","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/die-brucke-prostitution-in-bischkek\/","title":{"rendered":"Die Br\u00fccke \u2013 Prostitution in Bischkek"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><em><strong>Die Br&#xFC;cke der Lew Tolstoj-Stra&#xDF;e ist ein bekannter Arbeitsplatz f&#xFC;r Prostituierte in Bischkek, der kirgisischen Hauptstadt. Fr&#xFC;her gab es 6-7 solcher Orte, heute nur noch halb so viele. Die Anzahl der a<\/strong><strong>ls Strich genutzten Orte<\/strong><strong> hat sich ver&#xE4;ndert, aber gilt das auch f&#xFC;r das dortige Leben? Das Magazin &#x201E;Nastojascheje Wremja&#x201C; bietet ein Bild des Stra&#xDF;enstrichs in Bischkek und l&#xE4;dt zur Diskussion &#xFC;ber vern&#xFC;nftige, legale Auswege aus diesem Teufelskreis ein.&#xA0;<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em><strong>Dieser Artikel wurde im Rahmen der Zentralasiatischen Schule f&#xFC;r modernen Journalismus (OSZE\/ Deutsche Welle) geschrieben, und auf der Seite der DW-Akademie <a href=\"http:\/\/akademie.dw.de\/zaschool2014\/%D0%BC%D0%BE%D1%81%D1%82\/\">ver&#xF6;ffentlicht<\/a>. Wir &#xFC;bernehmen ihn mit der freundlichen Erlaubnis der Autoren.&#xA0;<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Szene 1: Nachts. Auf der Stra&#xDF;e. Eine Apotheke im Laternenlicht.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x2013; &#x201E;Ich wurde entf&#xFC;hrt, als ich 17 war. Damals lebte ich bei meiner Gro&#xDF;mutter in Talas. Danach lebten wir mit meinem Mann auf dem Dorf. Ich trug gerade Wasser in Eimern zum Haus. Was musste ich nicht alles machen&#x2026;&#x201C;<\/p>\n<p>&#x2013; &#x201E;Wenn es uns nicht g&#xE4;be, w&#xE4;re das Land schon l&#xE4;ngst vor lauter Gewalt weggefegt worden.&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x2013; &#x201E;Ich bin ein Einzelkind. Ich hatte es satt, bevormundet zu werden. Ich habe mich 1998 aus dem Haus geschlichen, und mir gef&#xE4;llt es: Ich bin frei, zu tun, was ich will. Ach, schade, dass ich nicht trinke, ich h&#xE4;tte jetzt gerne darauf angesto&#xDF;en.&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In der Nacht scheint das Licht der Laternen nur schwach durch die vielen &#xC4;ste. Eine laute, angetrunkene Gruppe kommt heran. Eine Frau weint, kaum h&#xF6;rbar. Sie kommt jeden Tag hierher. Ihre Tr&#xE4;nen mischen sich mit Biergeruch und dem Rauch billiger Zigaretten. Aygul ist immer nach Weinen zumute, wenn sie &#xFC;ber ihre Vergangenheit erz&#xE4;hlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Sie ist aus Kasachstan immigriert. Diese Br&#xFC;cke ist schon 16 Jahre lang ihr permanenter Arbeitsplatz. Ihren Eltern erz&#xE4;hlt sie, sie w&#xFC;rde in einem Caf&#xE9; Teller sp&#xFC;len. F&#xFC;r ihre beiden Kinder ist sie &#x201E;Mama&#x201C;. F&#xFC;r alle anderen ist sie einfach eine Obdachlose. Ihren Ausweis hat Aygul verloren: &#x201E;Ohne Pass wird man noch nicht mal angenommen, um f&#xFC;r halben Lohn Blumen zu pflanzen&#x201C;. Eine Geschirrsp&#xFC;lerin im Caf&#xE9; verdient 300 Som (etwa 4 Euro 50) am Tag. Auf der Br&#xFC;cke verdient Aygul bis zu 1500 in einer Nacht. Daf&#xFC;r muss sie aber auch schon mal drei Tage lang hungern, wenn es gar keine Kunden gibt. Mit einem Teil des Lohns wird die Miete bezahlt. Einen weiteren Teil schickt sie ihren Kindern, die bei der Oma auf dem Dorf leben. Und einen Teil, so Aygul, nimmt ihr die Polizei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">W&#xFC;rde man Aygul auf der Stra&#xDF;e treffen, man k&#xF6;nnte sie f&#xFC;r eine einfache Hausfrau halten &#x2013; ein bisschen &#xFC;bergewichtig, in Strumpfhosen und abgenutztem T-Shirt. Ihre Kollegin Inabat hingegen ist sehr schlank. In den riesigen Taschen ihrer &#x201E;Rapper&#x201C;-Jeans ist ein Stapel alter zerknitterter Bl&#xE4;tter mit Gedichten, die sie geschrieben hat. Sie ist einsam. Drei von ihren f&#xFC;nf Kindern leben bei ihr. Eines hat sie in der Klinik gelassen, und ein weiteres hat eine kinderlose Familie adoptiert. Die Kinder sind von Geliebten und Kunden. &#x201E;In meinem ganzen Leben habe ich noch nie einen Mann geliebt&#x201C;, gibt Inabat zu. Ihre Liebe verkauft Inabat f&#xFC;r 1200 Som (etwa 17 Euro) die Stunde, und arbeitet nur mit Pr&#xE4;servativen, ohne Zuh&#xE4;lter, auch setzt sie sich nie zu jungen Kunden ins Auto. Ihre Prinzipien hat sie nur einmal gebrochen, als sie ihren Kindern zum Fest (dem Kindertag, am 1. Juni) Geschenke kaufen wollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Einmal wurde sie vergewaltigt. Unter den vier jungen M&#xE4;nnern erkannte Inabat damals auch einen Polizisten: &#x201E;Ich wurde anscheinend Opfer &#x201A;gemeinn&#xFC;tziger Arbeit&#x2018; (&#x201E;Subbotnik&#x201C;). Ich habe ein photographisches Ged&#xE4;chtnis und bem&#xFC;he mich, alles, was ich sehe, aufzuschreiben oder mir dazu irgendwelche Notizen zu machen, oft in Versform.&#x201C; Ihre Gedichte drehen sich um das Leben, die Liebe, Korruption und Gerechtigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img decoding=\"async\" style=\"height: 400px;width: 600px\" src=\"\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/old\/img\/711\/img_6209.jpeg\" alt=\"Br&#xFC;cke Prostitution Bischkek\"\/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Lena steht etwas weiter weg von der lauten Gesellschaft. Sie tr&#xE4;gt ein sch&#xE4;biges Kleid. Vier Jahre lang stellt sie sich schon auf die Br&#xFC;cke. Vorher arbeiteten sie und ihr Mann als Bauern. Der Mann fing an, ihren Lohn f&#xFC;r Saunen und &#x201E;M&#xE4;dchen&#x201C; auszugeben. Seit der Scheidung geht Lena auf den Strich, um andere Ehem&#xE4;nner zu bedienen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die 16-J&#xE4;hrige Gulia in ihren kurzen Hosen und einem &#xE4;rmellosen Hemd findet man nicht auf der Br&#xFC;cke. Nicht, dass sie nicht da w&#xE4;re, aber die Minderj&#xE4;hrigen werden meistens in der N&#xE4;he in Autos gesetzt. &#x201E;Gibt es neue?&#x201C; fragen die Kunden f&#xFC;r solche F&#xE4;lle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<\/p><p style=\"text-align: justify\"><strong>Szene 2: Die Kunden <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Laut quietschen Bremsen, Kunden kommen heran. Zwei etwa zwanzigj&#xE4;hrige junge Frauen treten an das Auto. Das Gespr&#xE4;ch wird von einer Polizeipatrouille unterbrochen, und es folgt eine angespannte Unterhaltung zwischen den M&#xE4;dchen und der Polizei. Nach f&#xFC;nf Minuten verlassen die Polizeibeamten die Br&#xFC;cke. Das Auto mit den Kunden hat sich in der Zeit nicht bewegt. Zwei M&#xE4;dchen setzen sich hinein und fahren los. &#x201E;Mamascha&#x201C;, eine etwas &#xE4;ltere Frau, schreibt schnell etwas in ihren Notizblock.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x2013; &#x201E;In letzter Zeit arrangieren wir uns, damit immer jemand von den &#xC4;lteren hier ist, um die Autokennzeichen zu notieren und zu &#xFC;berpr&#xFC;fen, wo man uns hinf&#xE4;hrt. Denn die Kunden fingen an, uns zu betr&#xFC;gen&#x201C;, erz&#xE4;hlt Lena.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Alle, die auf der Br&#xFC;cke arbeiten best&#xE4;tigen dies: die Aggression von Seiten der Kunden hat zugenommen. Besonders f&#xFC;rchten sich die M&#xE4;dchen vor dem Begriff <strong><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Subbotnik\">&#x201E;Subbotnik<\/a><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Subbotnik\"><!-- Eigentlich haben sie keine ansgt vor dem begriff sondern der sACHE; ODER&#223; --><\/a><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Subbotnik\">&#x201C;<\/a><\/strong>, wenn eine Gruppe M&#xE4;nner eine Prostituierte zu kostenloser Arbeit zwingt. Das k&#xF6;nnen Polizisten sein, Beamte oder einfach Banden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x201E;Es gibt kein typisches Portr&#xE4;t des Freiers. Die M&#xE4;nner sind verschiedenen Alters: von ganz jungen Burschen bis zu alten M&#xE4;nnern&#x201C;, so die Vertreter der gesellschaftlichen Organisation &#x201E;Tha&#xEF;s +&#x201C;, die sich f&#xFC;r die Rechte der Sexarbeiterinnen einsetzt. &#x201E;Auch die beruflichen Hintergr&#xFC;nde unterscheiden sich: von Dorfbewohnern, die gekommen sind, um irgendwas auf dem Markt zu verkaufen, bis hin zu Abgeordneten. Und dementsprechend variiert auch die Zahlungsf&#xE4;higkeit. Jeder Mann verh&#xE4;lt sich anders: es gibt anst&#xE4;ndige, die f&#xFC;r einen gewissen Zeitraum zahlen, das erhalten, was sie abgesprochen haben, und das war&#x2018; s. Es gibt solche, die meinen, sie h&#xE4;tten mit ihrer Zahlung das M&#xE4;dchen gekauft, dass sie sich auff&#xFC;hren k&#xF6;nnen, als w&#xE4;ren sie zu Hause. Und es gibt vollkommen erbarmungslose Kunden, die hinter der Gewalt stecken.&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<\/p><p style=\"text-align: justify\"><strong><strong>Szene 3: In den B&#xFC;ros <\/strong><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In seinem kleinen engen B&#xFC;ro schaut Salamat Adylow, der Leiter der vor kurzem erschaffenen &#x201E;Abteilung f&#xFC;r den Kampf gegen Menschenhandel und Straftaten gegen die &#xF6;ffentliche Moral&#x201C; bei der Verwaltung f&#xFC;r innere Angelegenheiten Bischkeks ersch&#xFC;ttert auf die Statistiken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x201E;Die Prostituierten auf der Stra&#xDF;en stehen f&#xFC;r&#xA0;20% der Prostituierten Bischkeks. In einer Nacht verdienen sie zwischen 5 und 10 Tausend Som (zwischen 70 und 150 Euro). Jeden Tag gehen &#xFC;ber 3000 Prostituierte auf die Stra&#xDF;en Bischkeks. Der Gesamtumsatz betr&#xE4;gt zwischen 5 und 10 Millionen Dollar im Jahr. Die meisten Sexarbeiterinnen sind zwischen 17 und 25 Jahre alte M&#xE4;dchen, aber es gibt auch 50-J&#xE4;hrige. Bis zu 70% der Sexarbeiterinnen sind entf&#xFC;hrte M&#xE4;dchen, wobei in der Stadt jeden Monat 34 Entf&#xFC;hrungen gemeldet werden. Allein im letzten Halbjahr gab es 6 Strafverfahren wegen N&#xF6;tigung von Minderj&#xE4;hrigen zur Prostitution.&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Salamat Adylows Handy klingelt, es l&#xE4;uft der <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=aot3IGOPpmU\">Soundtrack<\/a> der Serie <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brigada\">&#x201E;Brigada&#x201C;<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x2013; &#x201E;Und was passiert normalerweise, wenn eine Polizeibrigade &#xFC;ber die Br&#xFC;cke f&#xE4;hrt und dort Prostituierte sieht?&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x2013; &#x201E;Es gibt bei uns keinen Paragraphen zu Prostitution&#x201C;, erkl&#xE4;rt er. &#x201E;Wir k&#xF6;nnen nichts machen. Wir schreiben Berichte an die Regierung und das Parlament, damit sie wenigstens irgendein Gesetz zu dem Thema verabschieden. Denn es kommen auch G&#xE4;ste in die Hauptstadt, offizielle Delegationen, Touristen&#x2026; Das sieht nat&#xFC;rlich sehr unsch&#xF6;n aus. Wir haben auch schon an das B&#xFC;rgermeisteramt geschrieben, um sie wenigstens aus der Stadt zu f&#xFC;hren.&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Parlamentsabgeordnete Irina Karamuschkina hat es ein wenig eilig. Sie hat bald Urlaub, aber findet doch Zeit, um sich zum Thema der Prostitution, das sie sehr besch&#xE4;ftigt, auszusprechen: &#x201E;Es gab den Vorschlag, sie zu bestrafen. Aber das Geld f&#xFC;r eine Geldstrafe k&#xF6;nnen sie in einer Nacht verdienen. Man sollte die Prostituierten die H&#xF6;fe fegen und die Fl&#xFC;sse s&#xE4;ubern lassen.&#x201C; Andererseits erkennt Karamuschkina, dass man die Prostitution nicht ganz abschaffen kann: &#x201E;Jede Prostituierte hat ihre Geschichte, ihr Schicksal. Aber Prostitution ist kein Beruf, sondern Promiskuit&#xE4;t. Anst&#xE4;ndige M&#xE4;dchen und Frauen gehen nicht auf den Strich. Dorthin gehen die, die nicht arbeiten m&#xF6;chten, aber dennoch lecker essen wollen.&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Szene 4: Die Nachbarn.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Unterschied zu den Polizisten und der Abgeordneten sind die lokalen Anwohner nicht sehr kategorisch, obwohl sie jeden Tag sehen, wie die M&#xE4;dchen in Dreier- oder Vierergruppen auf dem Gras entlang der Stra&#xDF;e sitzen. W&#xF6;rtlich wie Schneegl&#xF6;ckchen auf der Wiese.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img decoding=\"async\" style=\"height: 800px;width: 533px\" src=\"\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/5\/old\/img\/711\/777.jpeg\" alt=\"Prostitution Bischkek\"\/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x2013; &#x201E;Ich lebe in der Lew Tolstoj-Stra&#xDF;e. Ich sehe, wie die M&#xE4;dchen an der Seitenlinie stehen und denke mir schon, was sie dort machen&#x201C;, sagt die 47-J&#xE4;hrige Anwohnerin Lidija Iwanowa. &#x201E;Meine Meinung &#xFC;ber sie ist gespalten. Einerseits kommen sie aus den D&#xF6;rfern, wo es keine Arbeit, und keine guten Lebensbedingungen f&#xFC;r junge Leute gibt. Sie kommen also in die Stadt, wo sie auch keine Arbeit finden. Was sollen sie tun? Daher gehen sie mit ihrem K&#xF6;rper handeln. Aber dennoch kann man, wenn man will, schon irgendeine Arbeit finden. Sei es den Boden schrubben.&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Den Boden schrubben, womit man insgesamt 9000 Som (130 Euro) im Monat verdienen kann, ist f&#xFC;r die Mehrzahl der Sexarbeiterinnen keine Alternative.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x2013; &#x201E;Ich arbeite lieber hier und verdiene jeden Tag ausreichend Geld, um mein Kind zu s&#xE4;ttigen und die Miete zu zahlen.&#x201C;, pariert Aygul.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Einige verschlie&#xDF;en lieber die Augen vor dem, was geschieht, oder verstehen wirklich nicht, was die M&#xE4;dchen auf der Br&#xFC;cke machen. Eine &#xE4;ltere Musiklehrerin war erstaunt &#xFC;ber die leicht angezogenen M&#xE4;dchen an diesem kalten Herbsttag, und rief entz&#xFC;ckt: &#x201E;Wie sportlich, weiter so!&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x2013; &#x201E;Sie sind sehr freundlich, feiern die Festtage gemeinsam&#x201C;, erz&#xE4;hlt Adelja, die in einem B&#xFC;ro gegen&#xFC;ber der Br&#xFC;cke arbeitet. &#x201E;Ich habe gesehen, wie die M&#xE4;dchen auf dem Platz bei der Br&#xFC;cke in einem gro&#xDF;en Topf <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pilaw\">Plow<\/a> zubereitet und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schaschlik\">Schaschlik<\/a> gebraten haben. Die Atmosph&#xE4;re war so gut, als w&#xFC;rde gerade <a href=\"http:\/\/francekoul.com\/articles\/nouruz-ein-zweites-neues-jahr-in-zentralasien\">Nourouz<\/a> gefeiert. Wie es scheint haben sie auch versucht, sich in einer Gewerkschaft zu organisieren, und sie nach der alt-griechischen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tha&#xEF;s\">Het&#xE4;re Tha&#xEF;s<\/a> von Athen zu benennen.&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<\/p><p style=\"text-align: justify\"><strong><strong>Szene 6: Nicht bei der Gewerkschaft. <\/strong><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Hauptaufgabe der Nichtregierungsorganisation &#x201E;Tha&#xEF;s +&#x201C;, so Direktorin Schakhnas Islamowa, ist es, w&#xFC;rdigere Lebensbedingungen f&#xFC;r die Sexarbeiterinnen zu schaffen, die Nutzung von Verh&#xFC;tungsmitteln zu f&#xF6;rdern und einen besseren Zugang zu STI-Dienstleistungen zu garantieren. Hier arbeitet auch eine Vertreterin der Sex-Industrie als Beraterin zum Thema AIDS.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x201E;Seit 2004 erkl&#xE4;ren &#xFC;ber 90% der Sexarbeiterinnen, dass sie mit ihren Kunden Pr&#xE4;servative nutzen&#x201C;, erkl&#xE4;rt eine Studie der Organisation.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x2013; &#x201E;Ich habe mich im Dezember 2005 zuerst an &#x201E;Tha&#xEF;s +&#x201C; gewendet, als ich gerade erst aus Dschalal-Abad nach Bischkek gekommen war. Hier hat man mir ein Heim geboten, so dass ich meine zwei Kinder aus dem Kinderheim nehmen konnte. Ich habe hier zweieinhalb Monate gelebt. Ich wurde mit Lebensmitteln, Gleitmittel und Pr&#xE4;servativen ausgestattet&#x201C;, erz&#xE4;hlt Inabat. &#x201E;Die Organisation war mir und meinen Kindern eine gro&#xDF;e Hilfe als es zu den <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/kirgistan-der-hass-stirbt-zuletzt-1.959906\">interethnischen Konfrontationen<\/a> zwischen Kirgisen und Usbeken [im April-Mai 2010] kam.&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x2013; &#x201E;Anfang 2013 konnten wir die Verabschiedung eines administrativen Paragraphen zur Sexarbeit verhindern&#x201C;, erkl&#xE4;rt man bei &#x201E;Tha&#xEF;s +&#x201C;. &#x201E;Quasi sofort danach begannen die Polizeirazzien. In einzelnen F&#xE4;llen wurden die Sexarbeiterinnen nach ihrer Festnahme gezwungen, sich auf AIDS testen zu lassen. Im Sommer und Herbst wurde es wieder ruhiger, danach fingen die Razzien von vorne an.&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bei der Polizei werden diese Aktionen als notwendige Suchaktionen gerechtfertigt. Diese w&#xFC;rden dazu dienen, entf&#xFC;hrte M&#xE4;dchen zu finden, die als Prostituierte arbeiten k&#xF6;nnten. Die M&#xE4;dchen auf der Br&#xFC;cke erz&#xE4;hlen jedoch ganz andere Geschichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x2013; &#x201E;Es kommen Polizisten und sagen: &#x201E;Kauf mir ein Paket Winston und ein Baltika 7. &#x201C; Ich antworte, dass ich kein Geld habe. &#x201E;Dann nimm meins&#x201C;, sagt er, &#x201E;als Schulden&#x201C;. Dann geht man und kauft die Zigaretten und das Bier. Was soll man sonst machen?&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Hauptgrund, warum die M&#xE4;dchen ihren Platz auf der Stra&#xDF;e wechseln m&#xFC;ssen, sind die sogenannten &#x201E;Kennzeichnungen&#x201C;. Das seien systematische Razzien und Erpressungen von Seiten der Polizei, erkl&#xE4;rt man bei &#x201E;Tha&#xEF;s +&#x201C;: &#x201E;Wenn sich eine Sexarbeiterin dazu entscheidet, eine Erkl&#xE4;rung &#xFC;ber illegale Handlungen der Polizei zu schreiben, dann wird immer Druck auf sie ausge&#xFC;bt, damit sie die Erkl&#xE4;rung zur&#xFC;cknimmt, also muss sie sich verstecken. Dazu kommt, dass weitere Sexarbeiterinnen dann auch diesem Druck unterliegen.&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<\/p><p style=\"text-align: justify\"><strong><strong>Szene 7: Die Apotheke, die Stra&#xDF;e und die Laterne.<\/strong><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Noch ist niemand auf der Br&#xFC;cke. Es ist Montag, zehn Uhr abends. Das abendliche Bischkek versinkt langsam in der Dunkelheit. Wieder leuchten die Laternen mit ihrem schwachen Licht. Halb elf. Ein Auto n&#xE4;hert sich. Vier M&#xE4;dchen steigen aus, dazu kommen nochmal vier, die Arbeit f&#xE4;ngt an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x2013; &#x201E;Und wo ist Aygul?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x2013; Die Zuh&#xE4;lterin? Wozu willst du die Zuh&#xE4;lterin sehen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x2013; Zuh&#xE4;lterin?&#x2026; Nein, sie war doch vor 3 Tagen hier&#x2026; Sie hat wohl Probleme mit ihrem Ausweis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">&#x2013; Ja, sage ich doch, die Zuh&#xE4;lterin. Sie sind dort um die Ecke im Caf&#xE9; mit Amina am trinken.&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es ist nicht &#xFC;berraschend, dass sich Aygul, eben diese, die in Tr&#xE4;nen ihre ganze Geschichte erz&#xE4;hlte, als &#x201E;Mamascha&#x201C; entpuppt. Mythen sind auf der Br&#xFC;cke schon lange und eng mit der Realit&#xE4;t verflochten. Es war Aygul, die sagte, dass sie vom Strich gehen w&#xFC;rden, wenn man irgendeine N&#xE4;hfabrik &#xF6;ffnen w&#xFC;rde (solche Fabriken haben gerade Aufwind in Kirgistan). Inabat, mit ihren &#x201E;Rapper&#x201C;-Jeans hofft weiter, in die Schule zur&#xFC;ckzukehren, wo sie als Kunstlehrerin arbeitete. In der Zwischenzeit h&#xE4;lt sie weiter den abgenutzten Notizblock mit ihren Versen in der Hand.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><em><em><strong>Der Kasten<\/strong><\/em><\/em>\n<p><em>&#x201E;<em>Wo bist du, Gerechtigkeit&#x201C;<\/em><\/em><br>\n<em>Soll ich ein wenig &#xFC;ber mich sagen,<\/em><br>\n<em>Ich lebe mein Leben in einem Gef&#xE4;ngnis<\/em><br>\n<em>Aber mit weiter jungem Geist<\/em><em>&#xA0;<\/em><br>\n<em>In der Betonkammer<\/em><br>\n<em>Sehne ich mich nach den Abenden,<\/em><br>\n<em>Nach meinen zwei T&#xF6;chtern,<\/em><br>\n<em>Schreibe &#xFC;ber meine verlorenen Erwartungen.<\/em><br>\n<em>H&#xE4;tte ich blo&#xDF; Geld in den Taschen&#x2026;<\/em><br>\n<em>Ich sehe nicht der Sonne Licht.<\/em><br>\n<em>Mein gebrochenes Schicksal&#xA0;<\/em><br>\n<em>Schw&#xE4;cht die Gesundheit.<\/em><br>\n<em>Alle sind unter dem Joch der Korruption.<\/em><br>\n<em>Selbst bei Lebenslang,<\/em><br>\n<em>Mit Geld im Beutel<\/em><br>\n<em>Kauft sich der Richter. &#xDC;berall.<\/em><br>\n<em>Taugenichtse gibt es wie Sand am Meer<\/em><br>\n<em>Korrumpierte noch viel mehr,<\/em><br>\n<em>Die Polizei droht mit Gef&#xE4;ngnis&#x2026;<\/em><br>\n<em>R&#xE4;uber und Ungeheuer&#x2026;<\/em><br>\n<em>In ihren Uniformen, mit ihren roten Kappen.<\/em><br>\n<em>Ohne von den ganzen Manieren zu sprechen.<\/em><br>\n<em>Und des Menschen Leben ist nichts wert<\/em><br>\n<em>So kann man &#xFC;berlegen<\/em><br>\n<em>Bis in die Unendlichkeit.<\/em><br>\n<em>Meine Wehmut, ewig wie das Meer.&#xA0;<\/em><\/p><\/td>\n<td><strong><em>&#x412;&#x440;&#x435;&#x437;&#x43A;&#x430;<\/em><\/strong>\n<p><em>&#xAB;&#x413;&#x434;&#x435; &#x442;&#x44B;, &#x441;&#x43F;&#x440;&#x430;&#x432;&#x435;&#x434;&#x43B;&#x438;&#x432;&#x43E;&#x441;&#x442;&#x44C;&#xBB;<\/em><br>\n<em>&#x415;&#x441;&#x43B;&#x438; &#x437;&#x430;&#x433;&#x43E;&#x432;&#x43E;&#x440;&#x438;&#x442;&#x44C; &#x43E; &#x441;&#x435;&#x431;&#x435;,<\/em><br>\n<em>&#x416;&#x438;&#x437;&#x43D;&#x44C; &#x43C;&#x43E;&#x44F; &#x43F;&#x440;&#x43E;&#x445;&#x43E;&#x434;&#x438;&#x442; &#x432; &#x442;&#x44E;&#x440;&#x44C;&#x43C;&#x435;,<\/em><br>\n<em>&#x41D;&#x43E; &#x434;&#x443;&#x448;&#x43E;&#x439; &#x43E;&#x441;&#x442;&#x430;&#x44E;&#x441;&#x44C; &#x43C;&#x43E;&#x43B;&#x43E;&#x434;&#x430;<\/em><br>\n<em>&#x412;&#x43D;&#x443;&#x442;&#x440;&#x438; &#x431;&#x435;&#x442;&#x43E;&#x43D;&#x43D;&#x43E;&#x439; &#x43A;&#x430;&#x43C;&#x435;&#x440;&#x44B; &#x44F;.<\/em><br>\n<em>&#x422;&#x43E;&#x441;&#x43A;&#x443;&#x44E; &#x43F;&#x43E; &#x432;&#x435;&#x447;&#x435;&#x440;&#x430;&#x43C;.<\/em><br>\n<em>&#x421;&#x43A;&#x443;&#x447;&#x430;&#x44E; &#x43F;&#x43E; &#x434;&#x432;&#x443;&#x43C; &#x434;&#x43E;&#x447;&#x435;&#x440;&#x44F;&#x43C;,<\/em><br>\n<em>&#x41F;&#x438;&#x448;&#x443; &#x43E; &#x43D;&#x435;&#x441;&#x431;&#x44B;&#x432;&#x448;&#x438;&#x445;&#x441;&#x44F; &#x43E;&#x436;&#x438;&#x434;&#x430;&#x43D;&#x438;&#x44F;&#x445;.<\/em><br>\n<em>&#x415;&#x441;&#x43B;&#x438; &#x431;&#x44B; &#x431;&#x44B;&#x43B;&#x438; &#x434;&#x435;&#x43D;&#x44C;&#x433;&#x438; &#x432; &#x43A;&#x430;&#x440;&#x43C;&#x430;&#x43D;&#x430;&#x445;&#x2026;<\/em><br>\n<em>&#x41D;&#x435; &#x432;&#x438;&#x436;&#x443; &#x441;&#x43E;&#x43B;&#x43D;&#x435;&#x447;&#x43D;&#x43E;&#x433;&#x43E; &#x441;&#x432;&#x435;&#x442;&#x430;.<\/em><br>\n<em>&#x420;&#x430;&#x441;&#x442;&#x43E;&#x43F;&#x442;&#x430;&#x43D;&#x430; &#x43C;&#x43E;&#x44F; &#x441;&#x443;&#x434;&#x44C;&#x431;&#x430;.<\/em><br>\n<em>&#x417;&#x434;&#x43E;&#x440;&#x43E;&#x432;&#x44C;&#x435; &#x43E;&#x441;&#x43B;&#x430;&#x431;&#x435;&#x432;&#x430;&#x435;&#x442;.<\/em><br>\n<em>&#x41F;&#x43E;&#x434; &#x433;&#x43D;&#x435;&#x442;&#x43E;&#x43C; &#x43A;&#x43E;&#x440;&#x440;&#x443;&#x43F;&#x446;&#x438;&#x438; &#x432;&#x441;&#x435;.<\/em><br>\n<em>&#x414;&#x430;&#x436;&#x435; &#x43F;&#x43E;&#x43B;&#x443;&#x447;&#x438;&#x432; &#x43F;&#x43E;&#x436;&#x438;&#x437;&#x43D;&#x435;&#x43D;&#x43D;&#x44B;&#x439; &#x441;&#x440;&#x43E;&#x43A;,<\/em><br>\n<em>&#x415;&#x441;&#x43B;&#x438; &#x435;&#x441;&#x442;&#x44C; &#x434;&#x435;&#x43D;&#x44C;&#x433;&#x438; &#x432; &#x43C;&#x435;&#x448;&#x43A;&#x435;<\/em><br>\n<em>&#x421;&#x443;&#x434;&#x44C;&#x44F; &#x43F;&#x43E;&#x43A;&#x443;&#x43F;&#x430;&#x435;&#x442;&#x441;&#x44F;. &#x422;&#x430;&#x43A; &#x432;&#x435;&#x437;&#x434;&#x435;.<\/em><br>\n<em>&#x411;&#x435;&#x437;&#x434;&#x435;&#x43B;&#x44C;&#x43D;&#x438;&#x43A;&#x43E;&#x432; &#x441;&#x442;&#x430;&#x43B;&#x43E; &#x43C;&#x43E;&#x440;&#x435;,<\/em><br>\n<em>&#x41A;&#x43E;&#x440;&#x440;&#x443;&#x43F;&#x446;&#x438;&#x43E;&#x43D;&#x435;&#x440;&#x43E;&#x432; &#x435;&#x449;&#x435; &#x431;&#x43E;&#x43B;&#x435;&#x435;.<\/em><br>\n<em>&#x41C;&#x438;&#x43B;&#x438;&#x446;&#x438;&#x44F; &#x433;&#x440;&#x43E;&#x437;&#x438;&#x442; &#x442;&#x44E;&#x440;&#x44C;&#x43C;&#x43E;&#x439;&#x2026;<\/em><br>\n<em>&#x413;&#x440;&#x430;&#x431;&#x438;&#x442;&#x435;&#x43B;&#x438; &#x438; &#x438;&#x437;&#x432;&#x435;&#x440;&#x433;&#x438;&#x2026;.<\/em><br>\n<em>&#x412; &#x43F;&#x43E;&#x433;&#x43E;&#x43D;&#x430;&#x445;, &#x432; &#x43A;&#x440;&#x430;&#x441;&#x43D;&#x44B;&#x445; &#x444;&#x443;&#x440;&#x430;&#x436;&#x43A;&#x430;&#x445;.<\/em><br>\n<em>&#x41D;&#x435; &#x440;&#x430;&#x441;&#x441;&#x43A;&#x430;&#x437;&#x430;&#x442;&#x44C; &#x43E; &#x432;&#x441;&#x435;&#x445; &#x437;&#x430;&#x43C;&#x430;&#x448;&#x43A;&#x430;&#x445;.<\/em><br>\n<em>&#x418; &#x436;&#x438;&#x437;&#x43D;&#x438; &#x447;&#x435;&#x43B;&#x43E;&#x432;&#x435;&#x43A;&#x430; &#x43D;&#x43E;&#x43B;&#x44C; &#x446;&#x435;&#x43D;&#x430;.<\/em><br>\n<em>&#x422;&#x430;&#x43A; &#x43C;&#x43E;&#x436;&#x43D;&#x43E; &#x440;&#x430;&#x441;&#x441;&#x443;&#x436;&#x434;&#x430;&#x442;&#x44C; &#x434;&#x43E; &#x431;&#x435;&#x441;&#x43A;&#x43E;&#x43D;&#x435;&#x447;&#x43D;&#x43E;&#x441;&#x442;&#x438;.<\/em><br>\n<em>&#x420;&#x430;&#x437;&#x43C;&#x435;&#x440;&#x43E;&#x43C; &#x441; &#x43C;&#x43E;&#x440;&#x435; &#x433;&#x43E;&#x440;&#x435; &#x432;&#x435;&#x447;&#x43D;&#x43E;&#x441;&#x442;&#x438;.<\/em><\/p><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<\/p><p style=\"text-align: justify\">In der Zeit, in der Inabat auf dem Strich stand, gab es in Kirgistan zwei Revolutionen, zehn Olympiaden fanden in der Welt statt, China &#xFC;berholte Japan und hat nach den Vereinigten Staaten das zweitgr&#xF6;&#xDF;te BIP der Welt, die Harry Potter Saga wurde von Anfang bis Ende ver&#xF6;ffentlicht, es wurde die ISS gestartet, die auch noch in den 20er Jahren ihre Laufbahn halten soll. Was soll noch passieren, bis sich das Leben auf der Br&#xFC;cke &#xE4;ndert?<\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Asipa Altymyschewa<br>\nRoman Mochow<br>\nKuanysch Eskabylow<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Aus dem Russischen &#xFC;bersetzt von Florian Coppenrath<\/strong><br>\n<strong>Redaktion: Sophia Sotje<\/strong>\n<\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Einblick in die Stra&#xDF;enprostitution in der kirgisischen Haupstadt aus verschiedenen Perspektiven.<\/p>\n","protected":false},"author":88,"featured_media":1626,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[1074,1428,1117,690,689,1438],"coauthors":[1143,1182],"class_list":{"0":"post-1625","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","6":"hentry","7":"category-kirgistan","8":"tag-bischkek","10":"tag-gesellschaft","11":"tag-kirgistan","12":"tag-politik","13":"tag-prostitution"},"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1625","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/88"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1625"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1625\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1626"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1625"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1625"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1625"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/novastan.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=1625"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}