{"id":15499,"date":"2018-11-13T13:41:21","date_gmt":"2018-11-13T12:41:21","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=15499"},"modified":"2018-11-13T13:41:21","modified_gmt":"2018-11-13T12:41:21","slug":"warum-verbietet-russland-die-einfuhr-kasachstanischer-lebensmittel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/warum-verbietet-russland-die-einfuhr-kasachstanischer-lebensmittel\/","title":{"rendered":"Warum verbietet Russland die Einfuhr kasachstanischer Lebensmittel?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>Die Handelsbeziehungen Russlands und Kasachstans stehen an der Schwelle zur Einf&#xFC;hrung eines Lieferverbots f&#xFC;r eine breite Palette an landwirtschaftlichen Produkten. Auch wenn die Sanktionen wahrscheinlich einen bedeutend h&#xF6;heren Verlust f&#xFC;r die russischen Hersteller bedeuten, sucht das Nachbarland Kasachstans den Konflikt. Es bleibt die Frage: Wozu all das? <a href=\"https:\/\/informburo.kz\/stati\/pochemu-rossiya-zapreshchaet-vvoz-kazahstanskih-produktov.html?utm_source=facebook.com&amp;utm_medium=story&amp;utm_campaign=of\">Informburo.kz<\/a> hat sich informiert, was der Grund f&#xFC;r den schwelenden Handelskrieg sein k&#xF6;nnte. Novastan gibt den Artikel in &#xFC;bersetzter und gek&#xFC;rzter Form wieder.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zweifel an der Objektivit&#xE4;t der Entscheidung der russischen Regierung kommen auf, wenn man die vorausgehende Entwicklung der Ereignisse betrachtet. Als Beispiel sei auf den gro&#xDF;en Skandal um die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oral_(Stadt)\">Oraler<\/a> Firma &#x201E;Kubley&#x201C; verwiesen. Der russische Aufsichtsdienst f&#xFC;r Veterin&#xE4;rwesen und Pflanzenschutz stellte im September eine erh&#xF6;hte Menge an <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cadmium\">Cadmium<\/a> in einem Fleischkonservenprodukt fest. Die Laborwerte der russischen Seite zeigten dabei 0,18mg pro Kilogramm des Endproduktes, nach der entsprechenden technischen Norm ist f&#xFC;r Trockenkonserven jedoch ein Cadmiumgehalt von bis zu 0,3mg zul&#xE4;ssig. Deshalb sieht sich der Hersteller aus Oral keiner Grenzwert&#xFC;berschreitung schuldig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Alles nur Verbraucherschutz?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">M&#xF6;glich ist, dass die kasachstanischen Konserven von der russischen Seite &#x201E;verwechselt&#x201C; und nicht als Innereien, sondern als vollwertige Fleischkonserven betrachtet wurden. F&#xFC;r diese liegt der zul&#xE4;ssige H&#xF6;chstwert des Cadmiumgehalts bei nicht mehr als 0,05mg pro Kilogramm. Wenn man das kasachstanische Produkt in dieser Weise klassifiziert, hat die russische Regierung Recht. Momentan warten die Juristen der Firma &#x201E;Kubley&#x201C; auf offizielle Dokumente. Man ist &#xFC;berzeugt, dass der Betrieb, welcher auch in Grenzregionen Russlands exportiert, in jedem Fall eine ernsthafte Rufsch&#xE4;digung in Kauf nehmen muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ende September fand die russische Lebensmittelaufsicht den n&#xE4;chsten Grund, um den Export von kasachstanischen Lebensmitteln nach Russland zu verhindern. Am Grenzpunkt &#x201E;Karausek&#x201C; zwischen den wurden Lieferungen kasachischer Kartoffeln und Honigmelonen zur&#xFC;ckgewiesen. Der offizielle Grund: <em>&#x201E;Die Produkte wurden von Herstellern eingef&#xFC;hrt, welche sich nicht in der Liste der Hersteller befanden, die pflanzliche Produkte aus Kasachstan in die Russische F&#xF6;deration exportieren.&#x201C;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach Angaben des kasachischen Landwirtschaftsministeriums existiert eine solche Liste von Herstellern nicht. Und selbst wenn sie von russischer Seite best&#xFC;nde, h&#xE4;tte sie keinerlei juristische Kraft. Die offizielle Position der kasachstanischen Regierung ist klar: <em>&#x201E;Nach den rechtsg&#xFC;ltigen Beschl&#xFC;ssen der Eurasischen Wirtschaftsunion ist f&#xFC;r den Bereich der Pflanzenquarant&#xE4;ne keine Einf&#xFC;hrung eines Registers der Hersteller vorgesehen, welche pflanzliche Produkte exportieren&#x201C;<\/em>. Damit &#xFC;bertritt die Russische F&#xF6;deration die Rechte des Handelsbundes und die Entscheidung der Eurasischen Wirtschaftskommission.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lest auch auf Novastan:<\/strong><strong> <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/die-eurasische-wirtschaftsunion-traum-oder-albtraum-fur-kasachstan\/\">Die Eurasische Wirtschaftsunion: Traum oder Alptraum f&#xFC;r Kasachstan?<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>&#xA0;<\/em>Die kasachstanische Seite behielt sich sogar das Recht vor, bei der Wirtschaftskommission Beschwerde einzulegen, da eine Sch&#xE4;digung der internationalen Handelst&#xE4;tigkeit besteht. Vorerst erhielten die Russen jedoch eine direkte Antwort: Am 1. Oktober wies die kasachstanische Seite zwei Transporte mit Kartoffeln und Sonnenblumen an der Grenze ab. Der formale Grund: Das Fehlen eines pflanzensanit&#xE4;ren Zertifikats. Dar&#xFC;ber hinaus k&#xFC;ndigte die kasachstanische Seite eine Einf&#xFC;hrung von Spiegelma&#xDF;nahmen im Rahmen der Gesetzgebung der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eurasische_Wirtschaftsunion\">Eurasischen Wirtschaftsunion<\/a> an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Kehrt vor eurer eigenen T&#xFC;r<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Einer der Hauptkritikpunkte der russischen Aufsichtsbeh&#xF6;rde war das gegenseitige Missverst&#xE4;ndnis bei der geplanten Fusion der Datenbanken der Veterin&#xE4;rkontrollen beider L&#xE4;nder. Das kasachstanische Programm, mit dessen Hilfe man das Schicksal einer Kuh bis hin zur fertigen Wurst auf dem Ladentisch nachverfolgen kann, wurde 2010 eingef&#xFC;hrt. Im Zusammenhang damit wurde auch der Viehbestand landesweit registriert, was unter anderem dazu f&#xFC;hrte, dass eine Million &#x201E;Fake-K&#xFC;he&#x201C; entdeckt wurden, die nach der Zuweisung individueller Nummern f&#xFC;r jedes Tier nicht gefunden werden konnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Seit ein paar Jahren fordert das kasachstanische Kontrollsystem bereits von heimischen Tier&#xE4;rzten, alle Dokumente ausschlie&#xDF;lich in elektronischer Form auszuf&#xFC;llen. Die russische Seite besitzt einen Online-Zugang zum kasachischen System zur Kontrolle relevanter Nachweise seit Mai 2016. Die Russen selbst f&#xFC;hrten erst am 1. Juli 2018 die verpflichtende elektronische Zertifizierung bei sich ein. Am 26. September, inmitten des Landwirtschaftsskandals, vereinbarten beide Seiten die vollst&#xE4;ndige Fusion der Datenbanken und Systeme beider L&#xE4;nder bis Oktober 2019. Wie das Landwirtschaftsministerium der Republik Kasachstan angibt, ist die kasachische Seite bereit, die an sie gestellten Forderungen bereits bis Mai zu erf&#xFC;llen, die Russen schaffen ihre Arbeit jedoch aus verschiedenen Gr&#xFC;nden nur bis Oktober 2019.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Beschuldigungen der russischen Aufsichtsbeh&#xF6;rde, Kasachstan w&#xFC;rde die festgelegten Termine zur Vereinigung der beiden Kontrollsysteme nicht einhalten, erkl&#xE4;rte das Landwirtschaftsministerium folglich f&#xFC;r grundlos. Die kasachstanische Seite hatte im Gegenteil &#xFC;ber das russische Programm nicht einmal die M&#xF6;glichkeit, Genehmigungen einzusehen, thematisierte dies jedoch nicht &#xF6;ffentlich. M&#xF6;glicherweise ist der Konflikt um die Informationssysteme beider L&#xE4;nder auch nur ein vorgeschobener.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Wer leidet unter dem Konflikt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Beziehungen Kasachstans und Russlands im Agrarbereich sind alles andere als einfach. 2017 f&#xFC;hrten die Russen Produkte der Agrarindustrie im Wert von 1,3 Milliarden US-Dollar nach Kasachstan ein, in die andere Richtung flossen Produkte im Wert von 287 Millionen. Kasachstan ist f&#xFC;r Russland folglich eher als Absatzmarkt interessant. Das Land steht nicht einmal unter den Top 10 der Importl&#xE4;nder von Agrarindustrieprodukten f&#xFC;r Russland, doch f&#xFC;r Kasachstan ist der Import landwirtschaftlicher Produkte aus Russland genauso wichtig wie der von Produkten aus Usbekistan, Afghanistan und China. Trotz ernsthafter Versuche, eine vollst&#xE4;ndige Produktionsunabh&#xE4;ngigkeit zu erreichen, ist der kasachstanische Markt kaum ohne Waren &#x201E;Made in Russia&#x201C; zu denken. Beide Seiten verstehen, was das hei&#xDF;t: Russland dominiert im Agrarbereich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Was das bedeutet, musste Kasachstan nach der Einf&#xFC;hrung der russischen Sanktionen auf Produkte aus der EU und anderen L&#xE4;ndern erfahren. Seit 2014 werden Unionspartner wie Wei&#xDF;russland, Kasachstan und Kirgistan immer wieder von russischer Seite beschuldigt, durch den Reexport sanktionierter Produkte zus&#xE4;tzliche Einnahmen zu erzielen. W&#xE4;hrend man dies im Falle von Minsk f&#xFC;r Produkte wie Krabbenfleisch und Lachs mehrmals offiziell nachweisen konnte, bestehen in Bezug auf Kasachstan so gut wie keine Beweise.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lest auch auf Novastan: <\/strong><strong><a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kasachstan\/zollunion-und-sanktionen-keine-leeren-regale-in-kasachstan\/\">Zollunion und Sanktionen &#x2013; keine leeren Regale in Kasachstan<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das hinderte die russische Aufsichtsbeh&#xF6;rde jedoch nicht, an der kasachischen Grenze vor ein paar Jahren sogenannte Vorbescheidspunkte f&#xFC;r veterin&#xE4;re und pflanzensanit&#xE4;re Kontrollen einzurichten &#x2013; und das trotz offenem Markt und, zumindest formell, offener Grenzen. Ein paar Jahre nutzt Russland nun schon diese 32 Grenzpunkte als Druckhebel gegen&#xFC;ber seinen Partnern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Vielleicht ist alles ganz einfach&#x2026;<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Rachim Oschabajew, Wirtschaftswissenschaftler und Leiter des Zentrums f&#xFC;r angewandte Forschung &#x201E;Talap&#x201C;, vertritt die Ansicht, dass der aktuelle Konflikt nicht politisch motiviert ist: <em>&#x201E;Ich kenne nicht die genauen Gr&#xFC;nde f&#xFC;r diesen Konflikt und kann nur vermuten, dass das, was momentan geschieht, m&#xF6;glicherweise das Werk einer Lobby von russischen Playern aus der Agrarindustrie ist. Hier geht es ganz bestimmt nicht um Politik&#x201C;<\/em>, meint Oschakbajew. <em>&#x201E;Ich sehe keinerlei Gr&#xFC;nde, warum man irgendwelchen Druck auf uns aus&#xFC;ben sollte. [&#x2026;] Offensichtlich zieht die russische Agraraufsichtsbeh&#xF6;rde Nutzen aus einer Versch&#xE4;rfung der Situation an der kasachischen Grenze. Und irgendjemand von dieser Seite k&#xF6;nnte seine amtlichen Interessen h&#xF6;her als die politischen Interessen seines Landes stellen.&#x201C;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wenn die russische Aufsichtsbeh&#xF6;rde nicht bald ihre Aktivit&#xE4;t an der Grenze einstellt, besteht eine gro&#xDF;e Wahrscheinlichkeit, dass Kasachstan sich zu deutlichen Spiegelma&#xDF;nahmen entschlie&#xDF;t. Nutzt der Nachbar aus dem Norden also momentan Grenzpunkte f&#xFC;r die veterin&#xE4;re und pflanzensanit&#xE4;re Kontrollen, so ist es durchaus denkbar, dass zu Beginn des n&#xE4;chsten Jahres analoge Kontrollen von kasachstanischer Seite aus eingef&#xFC;hrt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/nicht-bewertet\/russland-china-und-die-usa-in-zentralasien-wirtschaft-und-geopolitik\/\">Russland, China und die USA in Zentralasien: Wirtschaft und Geopolitik<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach Angaben des kasachstanischen Landwirtschaftsministeriums sind momentan28 Einheiten in sieben an Russland grenzenden Regionen geplant. Das w&#xFC;rde eine Angleichung an die Verh&#xE4;ltnisse auf der russischen Seite der Grenze bedeuten, wo momentan 32 Punkte existieren, verteilt auf die 11 angrenzenden Oblaste. Der Vorsteher der Fraktion &#x201E;Volkskommunisten&#x201C; im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4schilis\">Maschilis<\/a> (Unterhaus d. kasach. Parlaments, Anm. d. Red. ) Ajkyn Konurow betont, dass vor der Einf&#xFC;hrung von entschiedenen Spiegelma&#xDF;nahmen nicht zur&#xFC;ckzuschrecken ist:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>&#x201E;Wir sehen, welches Volumen an russischem Import auf unseren Markt schwemmt, und die andere Seite wei&#xDF; auch nur zu gut, dass sie ein Interesse an unserem Markt hat. [&#x2026;] wenn wir nicht in der Lage sind, unsere Rechte einzufordern, werden wir auch weiterhin solche Unannehmlichkeiten ertragen m&#xFC;ssen &#x2013; ob von Seiten der russischen Aufsichtsbeh&#xF6;rde, des russischen Zolldienstes oder anderer &#xC4;mter. Wir m&#xFC;ssen Z&#xE4;hne zeigen, schlie&#xDF;lich wird eine gerechte Kooperation vorgeschlagen, sie w&#xFC;rden ja potenziell um einiges mehr verlieren. Man muss antworten &#x2013; hart, aber im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen. Im Idealfall will auch Kasachstan nicht den russischen Markt verlieren, aber wenn man uns aufgrund von Lobbyarbeit oder aus anderen Gr&#xFC;nden einschr&#xE4;nkt, dann muss eine starke Antwort gegeben werden.&#x201C;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Sergej Dankwerts pers&#xF6;nliche Interessen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nicht zu &#xFC;bersehen ist die Tatsache, dass Sergej Dankwert, seit 2004 Vorsitzender der russischen Agraraufsichtsbeh&#xF6;rde, die Situation zum pers&#xF6;nlichen Vorteil nutzen kann. Dankwerts Name tauchte in den 14 Jahren seiner Arbeit beim F&#xF6;deralen Aufsichtsdienst f&#xFC;r Veterin&#xE4;rwesen und Pflanzenschutz der Russischen F&#xF6;deration in mehreren Korruptionsskandalen auf. 2017 sendete die russische Abteilung von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Transparency_International\">Transparency International<\/a> eine Anfrage an die Generalstaatsanwaltschaft der Russischen F&#xF6;deration.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Laut den &#xF6;ffentlich zug&#xE4;nglichen Informationen stand Sergej Dankwert in einem Interessenskonflikt: In seinem Besitz befanden sich Anteile gro&#xDF;er Agroholdinggesellschaften, obwohl er in seinem Amt im Grunde die gesamte Agrarindustrie des Landes kontrollierte. Ein Interessenskonflikt konnte von Seiten der Staatsanwaltschaft dennoch nicht festgestellt werden. Die Ermittlungen diesbez&#xFC;glich hatten vor dem Hintergrund der &#xF6;ffentlichen Beschuldigung Dankwerts von Seiten des Pr&#xE4;sidenten Wei&#xDF;russlands stattgefunden. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aljaksandr_Lukaschenka\">Lukaschenko<\/a> vermutete pers&#xF6;nliche Interessen Dankwerts hinter dem Einfuhrverbot wei&#xDF;russischer Produkte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Wie geht es weiter?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Noch schweigen die Vertreter der kasachstanischen Regierung, ge&#xE4;u&#xDF;ert haben sich bislang nur Abgeordnete des Maschilis. Das Abweisen einiger russischer Lastwagen an der Grenze ist eher sch&#xF6;ne Geste, als entschiedene Ma&#xDF;nahme. Aber die Pl&#xE4;ne der Einrichtung von 28 Kontrollpunkten auf kasachischer Seite ab Januar 2019 sind ernst zu nehmen. Sollte es so weit kommen, wird die eurasische Zusammenarbeit ein weiteres Mal in Frage gestellt. Trotz der gegenseitigen Versicherungen und der Vereinigung der nationalen Datenbanken, trotz Festlegung der Spielregeln und einem allgemeinen Interesse an einem geeinten Markt, werden die Partner der Eurasischen Wirtschaftsunion auf diese Weise nichtmarktwirtschaftliche Mechanismen und Druckmittel gegeneinander gebrauchen. Zur gleichen Zeit suchen kasachische Hersteller aktiv nach alternativen Absatzm&#xE4;rkten. Das ist am Ende eines Finanzjahres nicht leicht, doch viele sehen keinen anderen Ausweg mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong><a href=\"https:\/\/informburo.kz\/stati\/pochemu-rossiya-zapreshchaet-vvoz-kazahstanskih-produktov.html?utm_source=facebook.com&amp;utm_medium=story&amp;utm_campaign=of\">Informburo.kz<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><strong>Aus dem Russischen von Katharina Kluge<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len, schaut mal vorbei bei <\/span><a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\"><span style=\"font-weight: 400;\">Twitter<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Facebook<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\"><span style=\"font-weight: 400;\">Telegram<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">, <\/span><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/novastan\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Linkedin<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> oder <\/span><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">Instagram<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. 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