{"id":10950,"date":"2017-10-06T10:03:03","date_gmt":"2017-10-06T08:03:03","guid":{"rendered":"https:\/\/novastan.org\/de\/?p=10950"},"modified":"2024-02-21T20:47:43","modified_gmt":"2024-02-21T19:47:43","slug":"was-islam-karimow-am-heutigen-usbekistan-nicht-gefallen-wurde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/novastan.org\/de\/usbekistan\/was-islam-karimow-am-heutigen-usbekistan-nicht-gefallen-wurde\/","title":{"rendered":"Was Islam Karimow am heutigen Usbekistan nicht gefallen w\u00fcrde"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vor knapp &#xFC;ber einem Jahr verstarb der langj&#xE4;hrige Machthaber Usbekistans, Islam Karimow. Sein Nachfolger im Pr&#xE4;sidentenamt Schwakat Mirsojojew beteuerte kurz nach Karimows Tod, dass er dessen Kurs fortsetzen werde, &#xE4;nderte den Kurs an vielen Stellen aber deutlich. Die Zusammenstellung des Nachrichtenportals C-1 &#xFC;bersetzen wir mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.<\/strong><\/p>\n<p>Der jetzige Pr&#xE4;sident Usbekistans Schawkat Mirsojojew kritisiert die Arbeit der ordnungsh&#xFC;tenden Kr&#xE4;fte sowie des Gerichts- Gesundheits- und Bildungswesens scharf, l&#xE4;sst aber auf seinen verstorbenen Vorg&#xE4;nger nichts kommen. Diesem Beispiel folgt die Gesellschaft. Die B&#xFC;rger*innen Usbekistans freuen sich &#xFC;ber langerwartete &#xC4;nderungen in der Au&#xDF;en- und Innenpolitik, begr&#xFC;&#xDF;en den &#x201E;Dialog mit dem Volk&#x201C; und wartet auf versprochene Reformen, aber sie verbinden die Probleme, die nun beseitigt werden, nicht mit dem Namen Islam Karimows. &#xDC;brigens auch nicht mit dem Namen Mirsojojews, der von 2003 bis 2016 der Regierung Usbekistans vorstand.<\/p>\n<p>Mirsojojews Versprechen den Weg Karimows fortzuschreiten, hindert ihn nicht daran viele Dinge im Land grundlegend zu &#xE4;ndern. Und nicht alle w&#xFC;rden dem bis heute so verehrten Ersten Pr&#xE4;sidenten gefallen, so wie die folgenden Beispiele.<\/p>\n<p><strong>1. Au&#xDF;enpolitik<\/strong><\/p>\n<p>In den letzten Jahren war die Au&#xDF;enpolitik Usbekistans entgegen der Behauptung Karimows nicht unabh&#xE4;ngig. Vielmehr hing sie von pers&#xF6;nlichen Sympathien und Antipathien ab. Die Abneigung gegen&#xFC;ber dem Pr&#xE4;sidenten Tadschikistans Emomali Rachmon verhinderte die Entwicklung gutnachbarlicher Beziehungen. Das gespannte Verh&#xE4;ltnis mit dem kasachstanischen Pr&#xE4;sidenten Nursultan Nasarbajew f&#xFC;hrte nicht nur einmal zum Schlie&#xDF;en der gemeinsamen Grenze. Schwierig waren auch die Beziehungen zu den M&#xE4;chtigen Kirgistans und der T&#xFC;rkei. Mit dem russischen Pr&#xE4;sidenten Wladimir Putin verstand er sich gut, dennoch entwickelte sich hieraus keine tiefergehende Zusammenarbeit zwischen den L&#xE4;ndern.<\/p>\n<p>Schawkat Mirsojojew traf sich im ersten Amtsjahr mit den Pr&#xE4;sidenten aller zentralasiatischen Staaten, <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/usbekistan\/der-usbekische-prasident-lasst-tadschikistan-warten\/\">au&#xDF;er dem Pr&#xE4;sidenten Tadschikistans<\/a>. Aber immerhin flog Vizepremierminister Rustam Asimow nach Duschanbe. Die Bilanz der verbesserten usbekisch-tadschikischen Beziehungen sind die Wiederaufnahme der Flugverbindung zwischen Taschkent und Duschanbe sowie ein betr&#xE4;chtlicher Anstieg des Warenaustauschs. Auch das Handelsvolumen mit Russland und Kasachstan stieg an.<\/p>\n<p><strong>Lest au&#xDF;erdem auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/mirsijojews-historischer-besuch-in-kirgistan\/\">Mirsijojews historischer Besuch in Kirgistan<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Doch auch wenn sich die Beziehungen zu den Nachbarn entwickeln, bleiben Konfliktfelder wie die Verteilung der Wasserressourcen in der Region. Usbekistan hat eine deutliche (ablehnende, Anm. d. &#xDC;.) Haltung zu den Wasserenergieprojekten in Tadschikistan und Kirgistan. Ein paar Monate nach Karimows Tod wurden die <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/tadschikistan\/tadjikistan-la-construction-du-barrage-de-rogun-est-lancee\/\">Bauarbeiten am Rogun-Staudamm<\/a> in Tadschikistan wiederaufgenommen, gegen den Usbekistan &#xFC;ber Jahre protestiert hatte. Der Erste Pr&#xE4;sident Usbekistans w&#xFC;rde seinen Nachfolger nicht unbedingt loben, dass er das zulie&#xDF;. Dass das neue Staatsoberhaupt keine Bestrebungen zeigt verschiedenen internationalen Bl&#xF6;cken beizutreten, scheint wiederum eine Fortf&#xFC;hrung der Au&#xDF;enpolitik seines Vorg&#xE4;ngers zu sein.<\/p>\n<p><strong>2. Das Verh&#xE4;ltnis zu den Arbeitsmigrant*innen<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 2013 nannte Islam Karimow die usbekischen Arbeitsmigrant*innen &#x201E;Faulpelze, die die Heimat entehren&#x201C;. Bis 2016 konnte man im Fernsehen regelm&#xE4;&#xDF;ig Clips sehen, die vor den Folgen der Arbeitsmigration warnten: Geschlechtskrankheiten, verlassene Kinder, zerst&#xF6;rte Familien.<\/p>\n<p>Unter dem neuen Pr&#xE4;sidenten hat sich dies ge&#xE4;ndert und die Migrant*innen wurden zu einem wichtigen Teil der Gesellschaft. Jetzt verspricht der Staat ihnen mit der Arbeitserlaubnis zu helfen und leistet juristische und soziale Hilfe. Die neue Staatsf&#xFC;hrung hat eine pragmatische Position in Bezug auf die Arbeitsmigration eingenommen. Allein die Geldtransfers der Migrant*innen bringen j&#xE4;hrlich&#xA0; drei Milliarden Dollar nach Usbekistan &#x2013; ein wesentlicher Beitrag zur heimischen Wirtschaft.<\/p>\n<p><strong>3. Der Umgang mit der sowjetischen Vergangenheit <\/strong><\/p>\n<p>Was Karimow dem heutigen Pr&#xE4;sidenten nie verzeihen w&#xFC;rde, ist der Politikwechsel in Bezug auf den Umgang mit der sowjetischen Vergangenheit. Unter Karimow wurden die W&#xF6;rter &#x201E;sowjetisch&#x201C;, &#x201E;KPdSU&#x201C;, &#x201E;UdSSR&#x201C; und &#x201E;Lenin&#x201C; aus den Schulb&#xFC;chern gestrichen. Usbekische Wissenschaftler*innen &#xFC;berarbeiteten ihre Position zur Sowjetzeit und nannten sie &#x201E;Okkupation&#x201C; und die Bewegung der Basmatschi (Aufst&#xE4;ndische, die sich 1916 gegen die Bolschewiki erhoben, Anm. d. &#xDC;.) eine &#x201E;nationale Freiheitsbewegung&#x201C;. Auf Initiative Karimows wurden unter anderem Denkm&#xE4;ler von Weltkriegshelden wie General Sabir Rachimow oder der Familie Schamachmudow (die sich etlicher Kriegswaisen annahm, Anm. d. &#xDC;.) demontiert.<\/p>\n<p><strong>Lest au&#xDF;erdem auf Novastan: <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/kirgistan\/kriegsgefangene-in-turkestan-gesprach-mit-dem-historiker-peter-felch-teil-1\/\">Kriegsgefangene in Turkestan<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Unter Mirsojojew fanden in Usbekistan erstmals gr&#xF6;&#xDF;ere Feierlichkeiten zum 9. Mai statt. Auf den Stra&#xDF;en der St&#xE4;dte gab es Autokorsos, in den Parks wurden Konzerte gegeben und Gedenkveranstaltungen fanden statt. Der Pr&#xE4;sident selbst gratulierte den Veteran*innen und im staatlichen Fernsehen liefen sowjetische Filme &#xFC;ber den Krieg. Und auch das Denkmal der Schamachmudows kehrte ins Zentrum Taschkents zur&#xFC;ck.<\/p>\n<p><strong>&#xA0;4. <\/strong><strong>Amnestie pers&#xF6;nlicher Feinde<\/strong><\/p>\n<p>Politische Gegner wurden f&#xFC;r Islam Karimow auch schnell zu pers&#xF6;nlichen Feinden. Sie verlie&#xDF;en entweder das Land oder verschwanden f&#xFC;r viele Jahre aufgrund erdachter Vorw&#xFC;rfe hinter Gittern. Nach Karimows Tod erlangten viele dieser Opponenten wieder die Freiheit, so wie der Oppositionelle Samandar Kukanow, der Journalist Muchammad Bekzhan oder ehemalige Eigner der &#x201E;Rustambank&#x201C; Rustam Usmanow, die allesamt jeweils zwischen 18 und 25 Jahren im Gef&#xE4;ngnis sa&#xDF;en.<\/p>\n<p>Dennoch best&#xE4;tigen internationale Menschenrechtsorganisationen, dass die Amnestie der politischen Gefangenen noch nicht vollst&#xE4;ndig erfolgt ist. In den Gef&#xE4;ngnissen sitzen noch Tausende von ihnen. Trotzdem d&#xFC;rfte Karimow, der Zeit seines Lebens als nachtragend und misstrauisch galt, von der Milde seines Nachfolgers nicht begeistert sein.<\/p>\n<p><strong>5. Die Liberalisierung der Wirtschaft<\/strong><\/p>\n<p>Genau ein Jahr nach Karimows Tod leitete Schawkat Mirsojojew die wohl bedeutendste <a href=\"https:\/\/novastan.org\/de\/usbekistan\/usbekistan-liberalisiert-seine-wahrung-und-offnet-sich-dem-internationalen-kapitalmarkt\/\">Liberalisierung in Bereich der Wirtschaft <\/a>ein &#x2013; n&#xE4;mlich die des Wechselkurses. Bis September galt in den Banken ein gesch&#xF6;nter offizieller Wechselkurs von circa 4200 Sum pro Dollar. Der Gro&#xDF;teil des Devisenwechsels lief aber &#xFC;ber den Schwarzmarkt, auf dem der wahre Wert der usbekischen Nationalw&#xE4;hrung abgebildet wurde. Nach einer massiven Abwertung des offiziellen Kurses spiegelt auch der offizielle Kurs den Wert des Sum wieder: ein Dollar kostet nun 8100 Sum. Auch wurden es usbekischen Staatsb&#xFC;rger*innen erm&#xF6;glicht unbegrenzt Sum in Fremdw&#xE4;hrung zu tauschen.<\/p>\n<p>Dar&#xFC;ber hinaus plant Mirsojojew das Wirtschaftswachstum durch Investitionsprogramme mit den Nachbarl&#xE4;ndern, aber auch mit Russland, China und der T&#xFC;rkei zu stimulieren. Vertr&#xE4;ge mit einem Volumen von fast 40 Milliarden Dollar wurden schon geschlossen.<\/p>\n<p>Auch die R&#xFC;ckkehr der Europ&#xE4;ischen Bank f&#xFC;r Wiederaufbau (EBWE) und Entwicklung w&#xE4;re unter Karimow kaum denkbar gewesen. Vor einer Dekade beendeten EBWE und die Finanzinstitutionen Usbekistan nach beidseitiger Kritik ihre Zusammenarbeit.<\/p>\n<p><strong>6. Die Macht des Karimow-Clans sinkt<\/strong><\/p>\n<p>Im September 2016 berichteten unabh&#xE4;ngige Medien von Ver&#xE4;nderungen am Gro&#xDF;markt &#x201E;Abu Saxiy&#x201C;, der Timur Tilljajew, dem Schwiegersohn des Ex-Pr&#xE4;sidenten geh&#xF6;rt. In Usbekistan sprach man von Besuchen, die Oybek Tursunow, der Schwiegersohn des jetzigen Pr&#xE4;sidenten, dem Markt abstattete. Kurz darauf nahm sich die Steuerfahndung den Markt, &#xFC;ber den ein Gro&#xDF;teil des usbekischen Imports l&#xE4;uft, vor.<\/p>\n<p>Bis heute ist die Situation angespannt. Kleinh&#xE4;ndler, die &#xFC;ber das Logistikunternehmen &#x201E;Abu Saxiy Cargo&#x201C; bestellen, haben Schwierigkeiten die Waren zu erhalten. W&#xE4;hrenddessen widmet sich Timur Tilljajews Gattin Lola Karimowa-Tilljajewa der Wohlt&#xE4;tigkeit sowie Modeschauen im Ausland. Sie ist weiterhin Botschafterin Usbekistans bei der UNESCO, hat aber keine politischen Ambitionen. Auch der politische Einfluss ihrer Mutter Tatjana Karimowa ist v&#xF6;llig erloschen.<\/p>\n<p>Das Schicksal von Gulnara, der &#xE4;ltesten Tochter Karimows, ist nach wie vor unklar. Seit Februar 2014 befindet sich &#x201E;Guguscha&#x201C;, die einst sogar als m&#xF6;gliche Nachfolgerin ihres Vaters galt, unter Hausarrest. Der Aufenthaltsort von ihr und ihrer Tochter Iman ist aber unbekannt. Der &#xE4;lteste Sohn Islam lebt in London und h&#xFC;tet sich davor nach Taschkent zu reisen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><a href=\"https:\/\/centre1.com\/uzbekistan\/chto-v-segodnyashnem-uzbekistane-ne-ponravilos-by-karimovu\/\"><strong>Redaktion von C-1<\/strong><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Aus dem Russischen und Erg&#xE4;nzungen von Robin Roth<\/strong><\/p>\n<p>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kan&#xE4;len, schaut mal vorbei bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/novastan_de\">Twitter<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Novastan.org\/\">Facebook<\/a>, <a href=\"https:\/\/telegram.me\/novastan\">Telegram<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company-beta\/5246815\/\">Linkedin<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/novastanorg\/\">Instagram<\/a>. 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