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	Kommentare zu: Der Aralsee: gestern, heute, morgen	</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
	<lastBuildDate>Wed, 14 Feb 2024 19:11:14 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Fürth		</title>
		<link>https://novastan.org/de/usbekistan/der-aralsee-gestern-heute-morgen/#comment-3357</link>

		<dc:creator><![CDATA[Fürth]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2020 16:02:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://novastan.org/de/usbekistan/der-aralsee-gestern-heute-morgen/#comment-1278&quot;&gt;Johannsen&lt;/a&gt;.

Das Problem des Austrocknens des Aralsees mit einem Kraftwerksprojekt lösen zu versuchen und dabei wirtschaftliche Vorteile als Hauptargument zu verwenden ... 
... ich glaube, dass der Verfasser der obigen hochwissenschaflichen Expertise es auch immer noch nicht verstanden hat ... 
... Ökosysteme sind hochkompliziert und fragil zugleich. ein auf wirtschaftliche Parameter ausgelegtes und damit argumentiertes Projekt - oder auch mehrere - können keine Antwort sein ...

... unsere Natur, das Leben, die Erde zu retten, und das nur deshalb, weil wir Menschen diese zuvor angetrieben von Gier (vornehmlich Geldgier) zerstört haben? ... Und dann bei sogenannten Reperaturen der menschlichen Verfehlungen wieder nur geldgesteuert argumentieren und handeln ... LERNEN WIR NOCH IMMER NICHT AUS UNSEREN FEHLERN???

... Der Tod der Menschheit wird schleichend und nur nur sehr langsam (viele Menschenleben) sein ...

... und die Natur? Was sind wir Menschen im Vergleich zur Natur? NICHTS ... Wenn es uns einmal nicht mehr gibt, so wird die Natur, die Erde weiterbestehen ... und wenn es sein muss, dann eben halt ohne Menschen!

Wann beginnen wir endlich zu verstehen, dass wir mit Beiträgen, wie der hochwissenschaftlichen oberhalb, zukünftig die Natur nur weiter zerstören. 

Wann beginnen wir zu lernen, dass wir im Vergleich zu den Mechanismen der Natur nichts sind und dieser nur mit Demut begegnen müssen. Sie erduldet uns, wir nicht sie.

Eingriffe in die Natur dürfen NIEMALS mit wirtschaftlichen Argumnten erfolgen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/der-aralsee-gestern-heute-morgen/#comment-1278">Johannsen</a>.</p>
<p>Das Problem des Austrocknens des Aralsees mit einem Kraftwerksprojekt lösen zu versuchen und dabei wirtschaftliche Vorteile als Hauptargument zu verwenden &#8230;<br />
&#8230; ich glaube, dass der Verfasser der obigen hochwissenschaflichen Expertise es auch immer noch nicht verstanden hat &#8230;<br />
&#8230; Ökosysteme sind hochkompliziert und fragil zugleich. ein auf wirtschaftliche Parameter ausgelegtes und damit argumentiertes Projekt &#8211; oder auch mehrere &#8211; können keine Antwort sein &#8230;</p>
<p>&#8230; unsere Natur, das Leben, die Erde zu retten, und das nur deshalb, weil wir Menschen diese zuvor angetrieben von Gier (vornehmlich Geldgier) zerstört haben? &#8230; Und dann bei sogenannten Reperaturen der menschlichen Verfehlungen wieder nur geldgesteuert argumentieren und handeln &#8230; LERNEN WIR NOCH IMMER NICHT AUS UNSEREN FEHLERN???</p>
<p>&#8230; Der Tod der Menschheit wird schleichend und nur nur sehr langsam (viele Menschenleben) sein &#8230;</p>
<p>&#8230; und die Natur? Was sind wir Menschen im Vergleich zur Natur? NICHTS &#8230; Wenn es uns einmal nicht mehr gibt, so wird die Natur, die Erde weiterbestehen &#8230; und wenn es sein muss, dann eben halt ohne Menschen!</p>
<p>Wann beginnen wir endlich zu verstehen, dass wir mit Beiträgen, wie der hochwissenschaftlichen oberhalb, zukünftig die Natur nur weiter zerstören. </p>
<p>Wann beginnen wir zu lernen, dass wir im Vergleich zu den Mechanismen der Natur nichts sind und dieser nur mit Demut begegnen müssen. Sie erduldet uns, wir nicht sie.</p>
<p>Eingriffe in die Natur dürfen NIEMALS mit wirtschaftlichen Argumnten erfolgen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rezzo		</title>
		<link>https://novastan.org/de/usbekistan/der-aralsee-gestern-heute-morgen/#comment-2590</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rezzo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2020 09:25:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo,
seelig die Technikgläubigen.
Die Erde breucht nicht uns und unsere Technikphantasien, wir brauch die Erde und das werden wir schmerzhaft, und nicht nur so, lernen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
seelig die Technikgläubigen.<br />
Die Erde breucht nicht uns und unsere Technikphantasien, wir brauch die Erde und das werden wir schmerzhaft, und nicht nur so, lernen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bonelli		</title>
		<link>https://novastan.org/de/usbekistan/der-aralsee-gestern-heute-morgen/#comment-2359</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bonelli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2019 12:49:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://novastan.org/de/usbekistan/der-aralsee-gestern-heute-morgen/#comment-1278&quot;&gt;Johannsen&lt;/a&gt;.

Ich bin fasziniert über Ihr Wissen. Ich bin gerade daran beschäftigt Rettungsstrategien zu finden und Ihr Kommentar hilft sehr dabei. Bitte kontaktieren Sie mich, damit wir mehr darüber reden können.
e-mail: bonellidaniel17@gmail.com]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/der-aralsee-gestern-heute-morgen/#comment-1278">Johannsen</a>.</p>
<p>Ich bin fasziniert über Ihr Wissen. Ich bin gerade daran beschäftigt Rettungsstrategien zu finden und Ihr Kommentar hilft sehr dabei. Bitte kontaktieren Sie mich, damit wir mehr darüber reden können.<br />
e-mail: <a href="mailto:bonellidaniel17@gmail.com">bonellidaniel17@gmail.com</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Marko Preuss		</title>
		<link>https://novastan.org/de/usbekistan/der-aralsee-gestern-heute-morgen/#comment-2024</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marko Preuss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2019 17:06:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://novastan.org/de/?p=13330#comment-2024</guid>

					<description><![CDATA[Hallo
Der Mensch schaut zu, das Wasser aus den Meeren muss zurück in die Seen und Flüsse und auf die Gletscher!
Der Aralsee, der Jordan, der Salzsee, usw.
Entsalzungsanlagen müssen laufen, ständig Wasser in den Aralsee pumpen, bis die Natur wieder repariert ist!
Das Salz muss zurück in das Meer, um die weitere Ausdünnung (Schmelzwasser) zu stoppen!
Der Aralsee hat Potential die Klimaerwärmung erheblich zu verlangsamen, Wasser, Regen kühlt die Flächen.
Wir Menschen müssen mit der Natur arbeiten, nicht gegen sie!
Auf!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo<br />
Der Mensch schaut zu, das Wasser aus den Meeren muss zurück in die Seen und Flüsse und auf die Gletscher!<br />
Der Aralsee, der Jordan, der Salzsee, usw.<br />
Entsalzungsanlagen müssen laufen, ständig Wasser in den Aralsee pumpen, bis die Natur wieder repariert ist!<br />
Das Salz muss zurück in das Meer, um die weitere Ausdünnung (Schmelzwasser) zu stoppen!<br />
Der Aralsee hat Potential die Klimaerwärmung erheblich zu verlangsamen, Wasser, Regen kühlt die Flächen.<br />
Wir Menschen müssen mit der Natur arbeiten, nicht gegen sie!<br />
Auf!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Schneider		</title>
		<link>https://novastan.org/de/usbekistan/der-aralsee-gestern-heute-morgen/#comment-1483</link>

		<dc:creator><![CDATA[Schneider]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2018 19:57:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://novastan.org/de/?p=13330#comment-1483</guid>

					<description><![CDATA[Kompetenter, toller Kommentar. Hoffen wir, dass sich die Situation, wahrscheinlich über viele Jahrzehnte, wieder bessern wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kompetenter, toller Kommentar. Hoffen wir, dass sich die Situation, wahrscheinlich über viele Jahrzehnte, wieder bessern wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johannsen		</title>
		<link>https://novastan.org/de/usbekistan/der-aralsee-gestern-heute-morgen/#comment-1278</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johannsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 04:21:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://novastan.org/de/?p=13330#comment-1278</guid>

					<description><![CDATA[hallo, ein kleine Korrektur zunächst: Der Aralsee erhielt in den 80er Jahren jährlich natürlich nicht nur 20-30 Kubikmeter pro Jahr (sondern die genannte Menge in nur etwa einer hunderstel Sekunde), dafür 20-30 KUBIK KILOMETER pro Jahr (hoffentlich nur ein Schreibfehler bei Ihnen - zur Vorstellung: ein Kubikkilometer ist ein Würfel mit der Kantenlänge 1km = 1000m), das macht 20-30 Milliarden/a, dann 1990 nur noch 5 Milliarden Kubikmeter. Für ein Gleichgewicht wie zu besten Zeiten wären etwa 60 Milliarden Kubikmeter/a oder etwa 1900 Kubikmeter (1,9 Mio Liter) pro Sekunde Gesamtwassereintrag ohne potentielle 200mm Niederschläge nötig gewesen. So war es ja auch dereinst. Mit dem Schrumpfen verkleinerte sich aufgrund des eigentümlichen Seegrundreliefs auch die Oberfläche, was den Netto-Wasserverlust verlangsamte und derzeit, vorsichtig gesagt gesagt, bei Null verharrt oder villeicht sogar leicht wächst. Neben dem sparsameren Umgang mit Wasser - bsw. Tröpfchenbewässerung, Anbau deutlich weniger wasserhungriger Pflanzen, etwa Verzicht auf Baumwolle, man könnte sogar die betroffenen Bauern teilentschädigen, sinnlose/defekte Kanäle und Aussackungen, die Wasser der beiden Flüsse in den Sand führen wo es versickert oder verdunstet, reparieren - könnte man einerseits warten bis sich ein erneutes, größeres Zulauf-Verdunstungs-Gleichgewicht einstellt. Der See, resp. die gesamte neue Seenfläche wäre in einigen Jahren dann bei günstiger Entwicklung nicht so viel kleiner als vor 30 Jahren. Auf dem Weg dahin und u.U. auch länger bietet derAralsee/Aralkum aber möglicherweise ein noch gar nicht angedachtes Potential für ein Osmosekraftwerk mit 5GW Leistungspotential (bei 16 Kubikkilometer Wasser/a zum gezielten verdunsten im Zentrum des einstigen Aralsees u. vielleicht neben dem Kara-Bogas Gol der derzeit interessanteste Standort), für etliche Jahre, das ist erheblich mehr als das Daschtidschum-Wasserkraftwerk liefert. Wir haben hier eine vielfach höhere Änderung der Salzkonzentration, theoretisch etwa 10-fach, als bei Fluss-Meer-Übergängen und können daher reichlich mehr Energie ernten, technisch bis schätzungsweise 2,7 kWh/Kubikmeter Süßwassereintrag, welches sonst nur unvollständig gewürdigt  einläuft und ohnehin wieder verdunstet - faktisch erkennbar an der derzeigen Endstation des Amudarja,  dabei mit drastisch verringerten Gestehungskosten und einem Gesamterlös von jährlich etwa 4,5 Milliarden EUR bei 10 Cent/kWh - haben oder nicht haben -, die sowohl direkt als auch  indirekt ins Ökosystem reinvestiert werden könnten, was die Sanierung quasi autokatalytisch beförderte, während wir gleichzeitg(!) als Co-Wirkung bereits bei den dazu notwendigen Maßnahme, die auch Mehrarbeit und -kosten bedeuten, aber auch neue interessante Arbeitsplätze, dafür den fortwährenden Ökoschaden durch die noch lange bestehende und schadstoffkontamierte Salzwüste nach und nach deutlich stärker abmildern als jetzt geschieht, schneller besseren Landschafts- und Gesundheitsschutz betreiben, insbesondere deutlich schneller den extrem gefährlichen Aerosolflug der Aralkum eindämmen und schneller das Regionalklima verbessern, als wenn man den zukünftigen realistisch erreichbaren Wassermehreintrag einfach passiv in eine oder mehrere verkleinerte, möglichst tiefe Senken südlich der Aralkum mit derzeit nicht prioritär nötigen Wassertiefen laufen lässt - eine zumindest fragwürdige Strategie, die Kasachstan auch mit dem Kokaral-Damm im Norden verfolgt. Abseits der Energiegewinnung, ist die jetzt natürlich kleinere Verdunstungsrate aufgrund der geringen Seeoberfläche und das damit verbundene potentiell schnellere Wasservolumenwachstum während der Ausschöpfungsphase des Wassereinsparpotentials am Amudarja (und auch am Syrdarja), was sicherlich nicht plötzlich über Nacht Schubweise zunehmen wird, gegen die deutlich schneller mögliche Verbesserung des Regionalklimas und der im Gegenzug langsameren Folge eines neuen Gleichgewichtsvolumens abzuwägen. Ich meine, das vorhandene Wasser im süden der Aralkum wird derzeit nicht nur energetisch nicht genutzt, sondern auch ökologisch nicht optimal genutzt. Ein innovativeres Projekt müsste von vielen verschieden Experten in Zusammenarbeit modellgerechnet und wissenschaftlich begleitet, projektiert und stetig verbessert werden. Ich vermute,  dass die beiden hauptbetroffenen Staaten Kasachstan und Usbekistan eher nicht bereit oder überhaupt fähig sind, die Aralkum soweit zu sanieren wie es menschlich möglich ist, sie haben nicht nur in den vergangenen Jahrzehnten politisch total versagt, sondern sind auch in der jüngsten Vergangenheit, nett ausgedrückt, zwar klüger geworden, aber dennoch deutlich unter den politisch realistischen Möglichkeiten trotz guter Ratgeber  geblieben. Es wird am ehesten gehen, wenn direkt im Gegenzug auch Einnahmen zu generieren sind, also etwa durch Kraftwerksbau und konstruktiver und finanzieller Hilfe westlicher Staaten. Umso mehr, da die derzeitige örtliche Situation auch die globale Athmosphäre schädigt, sollten die reichen Länder zu überzeugen sein, sich an der Erstellung eines verbesserten Sanierungsplans und dessen Umsetzungskosten massiv, gerne mit einem 2-stelligen (zweckgebundenen!) Milliardenbetrag, der auch die vor Ort lebenden Menschen erreichen sollte, sowie reichlich vorhandene Expertise, zu beteiligen. Doch wir sehen ja überdeutlich, dass in Wahrheit bis heute, 2018, fast nichts erreicht wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>hallo, ein kleine Korrektur zunächst: Der Aralsee erhielt in den 80er Jahren jährlich natürlich nicht nur 20-30 Kubikmeter pro Jahr (sondern die genannte Menge in nur etwa einer hunderstel Sekunde), dafür 20-30 KUBIK KILOMETER pro Jahr (hoffentlich nur ein Schreibfehler bei Ihnen &#8211; zur Vorstellung: ein Kubikkilometer ist ein Würfel mit der Kantenlänge 1km = 1000m), das macht 20-30 Milliarden/a, dann 1990 nur noch 5 Milliarden Kubikmeter. Für ein Gleichgewicht wie zu besten Zeiten wären etwa 60 Milliarden Kubikmeter/a oder etwa 1900 Kubikmeter (1,9 Mio Liter) pro Sekunde Gesamtwassereintrag ohne potentielle 200mm Niederschläge nötig gewesen. So war es ja auch dereinst. Mit dem Schrumpfen verkleinerte sich aufgrund des eigentümlichen Seegrundreliefs auch die Oberfläche, was den Netto-Wasserverlust verlangsamte und derzeit, vorsichtig gesagt gesagt, bei Null verharrt oder villeicht sogar leicht wächst. Neben dem sparsameren Umgang mit Wasser &#8211; bsw. Tröpfchenbewässerung, Anbau deutlich weniger wasserhungriger Pflanzen, etwa Verzicht auf Baumwolle, man könnte sogar die betroffenen Bauern teilentschädigen, sinnlose/defekte Kanäle und Aussackungen, die Wasser der beiden Flüsse in den Sand führen wo es versickert oder verdunstet, reparieren &#8211; könnte man einerseits warten bis sich ein erneutes, größeres Zulauf-Verdunstungs-Gleichgewicht einstellt. Der See, resp. die gesamte neue Seenfläche wäre in einigen Jahren dann bei günstiger Entwicklung nicht so viel kleiner als vor 30 Jahren. Auf dem Weg dahin und u.U. auch länger bietet derAralsee/Aralkum aber möglicherweise ein noch gar nicht angedachtes Potential für ein Osmosekraftwerk mit 5GW Leistungspotential (bei 16 Kubikkilometer Wasser/a zum gezielten verdunsten im Zentrum des einstigen Aralsees u. vielleicht neben dem Kara-Bogas Gol der derzeit interessanteste Standort), für etliche Jahre, das ist erheblich mehr als das Daschtidschum-Wasserkraftwerk liefert. Wir haben hier eine vielfach höhere Änderung der Salzkonzentration, theoretisch etwa 10-fach, als bei Fluss-Meer-Übergängen und können daher reichlich mehr Energie ernten, technisch bis schätzungsweise 2,7 kWh/Kubikmeter Süßwassereintrag, welches sonst nur unvollständig gewürdigt  einläuft und ohnehin wieder verdunstet &#8211; faktisch erkennbar an der derzeigen Endstation des Amudarja,  dabei mit drastisch verringerten Gestehungskosten und einem Gesamterlös von jährlich etwa 4,5 Milliarden EUR bei 10 Cent/kWh &#8211; haben oder nicht haben -, die sowohl direkt als auch  indirekt ins Ökosystem reinvestiert werden könnten, was die Sanierung quasi autokatalytisch beförderte, während wir gleichzeitg(!) als Co-Wirkung bereits bei den dazu notwendigen Maßnahme, die auch Mehrarbeit und -kosten bedeuten, aber auch neue interessante Arbeitsplätze, dafür den fortwährenden Ökoschaden durch die noch lange bestehende und schadstoffkontamierte Salzwüste nach und nach deutlich stärker abmildern als jetzt geschieht, schneller besseren Landschafts- und Gesundheitsschutz betreiben, insbesondere deutlich schneller den extrem gefährlichen Aerosolflug der Aralkum eindämmen und schneller das Regionalklima verbessern, als wenn man den zukünftigen realistisch erreichbaren Wassermehreintrag einfach passiv in eine oder mehrere verkleinerte, möglichst tiefe Senken südlich der Aralkum mit derzeit nicht prioritär nötigen Wassertiefen laufen lässt &#8211; eine zumindest fragwürdige Strategie, die Kasachstan auch mit dem Kokaral-Damm im Norden verfolgt. Abseits der Energiegewinnung, ist die jetzt natürlich kleinere Verdunstungsrate aufgrund der geringen Seeoberfläche und das damit verbundene potentiell schnellere Wasservolumenwachstum während der Ausschöpfungsphase des Wassereinsparpotentials am Amudarja (und auch am Syrdarja), was sicherlich nicht plötzlich über Nacht Schubweise zunehmen wird, gegen die deutlich schneller mögliche Verbesserung des Regionalklimas und der im Gegenzug langsameren Folge eines neuen Gleichgewichtsvolumens abzuwägen. Ich meine, das vorhandene Wasser im süden der Aralkum wird derzeit nicht nur energetisch nicht genutzt, sondern auch ökologisch nicht optimal genutzt. Ein innovativeres Projekt müsste von vielen verschieden Experten in Zusammenarbeit modellgerechnet und wissenschaftlich begleitet, projektiert und stetig verbessert werden. Ich vermute,  dass die beiden hauptbetroffenen Staaten Kasachstan und Usbekistan eher nicht bereit oder überhaupt fähig sind, die Aralkum soweit zu sanieren wie es menschlich möglich ist, sie haben nicht nur in den vergangenen Jahrzehnten politisch total versagt, sondern sind auch in der jüngsten Vergangenheit, nett ausgedrückt, zwar klüger geworden, aber dennoch deutlich unter den politisch realistischen Möglichkeiten trotz guter Ratgeber  geblieben. Es wird am ehesten gehen, wenn direkt im Gegenzug auch Einnahmen zu generieren sind, also etwa durch Kraftwerksbau und konstruktiver und finanzieller Hilfe westlicher Staaten. Umso mehr, da die derzeitige örtliche Situation auch die globale Athmosphäre schädigt, sollten die reichen Länder zu überzeugen sein, sich an der Erstellung eines verbesserten Sanierungsplans und dessen Umsetzungskosten massiv, gerne mit einem 2-stelligen (zweckgebundenen!) Milliardenbetrag, der auch die vor Ort lebenden Menschen erreichen sollte, sowie reichlich vorhandene Expertise, zu beteiligen. Doch wir sehen ja überdeutlich, dass in Wahrheit bis heute, 2018, fast nichts erreicht wurde.</p>
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