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Sayragul Sauytbay erhält den „Woman of Courage Award“ des US-Außenministeriums. Die Dissidentin prangert die chinesische Repression gegen muslimische Minderheiten in der Uigurischen Autonomen Region Xinjiang an. Die Entscheidung ist ein politisches Signal. Bereits am 3. März hat das US-Außenministerium Sayragul Sauytbay,

Kein Ort an der chinesisch-kasachstanischen Grenze verkörpert die „Soft power“ des Reichs der Mitte so deutlich wie die Freihandelszone Khorgos. Doch die jüngsten politischen Wendungen zeigen, dass „Soft power“ nicht zwingend zum Erfolg führen muss. Der folgende Artikel erschien im

Was bewegte Zentralasien 2019? Wie letztes Jahr ziehen wir in unserem Jahresrückblick Bilanz, was die Region 2019 geprägt hat und wagen auch erste Blicke in Richtung 2020. Am Schluss findet ihr noch ein paar Zeilen dazu, was sich bei Novastan

In einer parlamentarischen Anhörung haben kasachische Abgeordnete auf die Gefahren aufmerksam gemacht, die von der Wassentnahme von China aus den Flüssen Irtysch und Ili ausgehten Ein Abkommen zur Wasserentnahme aus grenzüberschreitenden Flüssen ist bereits in Arbeit, muss aber aus Sicht

Das Europäische Parlament hat den uigurischen Ökonomen und Menschenrechtsaktivisten Ilham Tohti für seinen Einsatz für die Anerkennung der uigurischen Minderheit und für seine Bemühungen um friedliche Beziehungen mit anderen Ethnien ausgezeichnet. Von der Entscheidung geht ein starkes Signal gegen die

Sechs Jahre nachdem Chinas Präsident Xi Jinping das Projekt einer „Neuen Seidenstraße“ angekündigt hat, laufen chinesische Infrastrukturmaßnahmen auch in Zentralasien auf Hochtouren. Doch welche Gefahren birgt das Projekt? Der folgende Artikel erschien im russischsprachigen Original auf Fergana News. Wir übersetzen

Kaschgar, eine der größten Städte im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang, profitierte jahrelang von staatlich geleiteten Investitionen. Die Wissenschaftler Rune Steenberg und Alessandro Rippa haben mit ihren Forschungen dargelegt, inwieweit dies zur Zerstörung der historischen Altstadt Kaschgars beitrug. Der folgende Artikel

Immer mehr UigurInnen und Angehörige anderer turksprachiger Minderheiten werden in Chinas westlichster Provinz Xinjiang in spezielle Lager zur „Umerziehung“ interniert. Doch was wird mit diesem Umerziehungsprogramm bezweckt und welche Ausmaße hat es? Der folgende Artikel erschien im russischsprachigen Original auf

In Kirgistan wurde ein „Komitee zum Schutz der Kirgisen in China“ gegründet. Das bei der ersten Vereinssitzung definierte Ziel ist, sich für diese Belange die Unterstützung der kirgisischen Regierung zuzusichern. Immerhin befänden sich 22.000 ethnische Kirgisen derzeit  in chinesischen „Erziehungslagern“

Schimengul Awut wird der Beteiligung am Lektorat des regierungskritischen Werkes „Der goldene Filzschuh“ bezichtigt. Bei seiner Veröffentlichung 2016 wurde das Buch jedoch von der Zensurbehörde zugelassen. Novastan übersetzt mit freundlicher Genhemigung einen Beitrag der Herausgeberin der französisch-uigurischen Zeitschrift Regard sur les

Ende September 2018 wurde in Paris das Vorbereitungskomitee für die zukünftige Nationalversammlung der Uiguren ins Leben gerufen.  Die Präsidentin des Weltkongresses der Uiguren Rebiya Kadeer sprach dabei  mit OrientXXI, Partner von Novastan im neugegründeten Kollektiv für einen neuen internationalen Journalismus. 

In letzter Zeit häufen sich antichinesische Aktionen und Äußerungen in Kirgistan. Dahinter steht insbesondere die umstrittene Organisation „Kyrk-Tschoro“. Diese kleine aber medial sehr präsente nationalistische Gruppe zeigt damit ihre politische Relevanz.   Es begann mit Berichten über die Inhaftierung ethnischer Kirgisen

Laut dem neuesten Bericht von Human Rights Watch führt die chinesische Regierung eine systematische Kampagne gegen turksprachige Muslime in der Autonomen Region Xinjiang im Nordwesten des Landes durch. Der folgende Artikel erschien im Original bei Fergananews. Wir übersetzen ihn mit

Die Eurasische Wirtschaftsunion, die „Neue Seidenstraße“, Sicherheitsinteressen und der Wettkampf um Einfluss: Auch wenn in der eurasischen Region zunehmend ambitionierte regionalökonomische Projekte entwickelt werden und alle involvierten Parteien grundsätzlich die Entwicklung des Handels und der Wirtschaft anstreben, verfolgen sie dennoch

Im März 2004 veröffentlicht Nurmemet Yasin eine Novelle über eine gefangene Taube, die lieber Selbstmord begeht, als ihre Freiheit aufzugeben. Die Geschichte missfiel den chinesischen Behörden, die Yasin wegen „Anstiftung zum Separatismus“ zu zehn Jahren Haft verurteilten. Im Folgenden bietet

In der uigurischen Region Xinjiang nimmt der Druck der chinesischen Zentralregierung so stark zu, dass er die junge lokale Kulturindustrie zu überrollen droht. Eine Analyse. Xinjiang erlebt zurzeit eine regelrechte kulturelle Ebbe. Die Kulturindustrie schien seit einigen Jahren einen Aufschwung zu

Wie relevant sind Zentralasienstudien für die deutsche Außenpolitik? Eine Podiumsdiskussion auf Einladung von Studierenden des Zentralasienseminars der Humboldt Universität versammelte rund um diese und weitere Fragen am 9. Februar VertreterInnen der deutschen Auswärtigen Politik in Berlin.   Zentralasienstudien sollten nicht als

2013 verkündete der chinesische Staatspräsident Xi Jinping in Kasachstan die „Landroute“ der „Neuen Seidenstraße“. Einige Monate später verkündete er die „Maritime Route“ in Jakarta. Vier Jahre später scheint sich Pekings monumentales Projekt von Zentralasien und Russland in neue Gebiete umorientiert

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Turkmenistans Gesundheitsministerium hat am 7. Juli angeordnet, dass Bürger:innen über 18 gegen Covid-19 geimpft werden müssen. Seit Beginn der Epidemie bestreitet das zentralasiatische Land, dass das Coronavirus in sein Hoheitsgebiet vorgedrungen ist. Turkmenistan ist eines der ersten Länder der Welt, das eine Impfpflicht gegen Covid-19 einführt.

Für die viertgrößte Gasreserve der Welt scheint Verkaufssaison zu sein. Turkmenistan ist zu einem der wichtigsten Gaslieferanten Chinas geworden und hat bekannt gegeben, dass es den gesamten Kredit für die Gaspipeline, die die beiden Länder verbindet, zurückgezahlt hat. Gleichzeitig wurde ein recht hoher Kubikmeterpreis für

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan gab am 5. Juli bekannt, dass der seit Ende Mai in Kirgistan vermisste Orhan Inandı vom türkischen Geheimdienst gefasst und an die Türkei ausgeliefert worden ist. Inandı ist seit 2012 kirgisischer Staatsbürger. Der Verdacht erwies sich als zutreffend. Nach

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