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	<title>Weltbank Archives</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
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	<title>Weltbank Archives</title>
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	<item>
		<title>Zentralasiens Wirtschaft hängt am seidenen Faden der Wasserressourcen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peggy Lohse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2020 10:01:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die niedrige Produktivit&#xE4;t der Wasservorr&#xE4;te in Zentralasien bedroht die Industrie, das Wirtschaftswachstum und die soziale Stabilit&#xE4;t der L&#xE4;nder in der Region. Experten der Weltbank empfehlen in einer Studie L&#xF6;sungswege. Das russischsprachige Nachrichtenportal Gazeta.uz in Usbekistan&#xA0;fasste am 16. Juni die wichtigsten Thesen der Studie zusammen. Wir &#xFC;bersetzen den Beitrag mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. Die wirtschaftliche [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><b>Die niedrige Produktivität der Wasservorräte in Zentralasien bedroht die Industrie, das Wirtschaftswachstum und die soziale Stabilität der Länder in der Region. Experten der Weltbank empfehlen in einer Studie Lösungswege. Das russischsprachige Nachrichtenportal <a href="https://www.gazeta.uz/ru/2020/06/16/review/?">Gazeta.uz</a> in Usbekistan fasste am 16. Juni die wichtigsten Thesen der Studie zusammen. Wir übersetzen den Beitrag mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.</b></p>
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<p style="text-align: justify">Die wirtschaftliche Produktivität der Wasserressourcen in Zentralasien bewertet die <a href="http://pubdocs.worldbank.org/en/321061585555266133/CAWEP-Water-Security-Brochure-26-Mar-ru.pdf">Weltbank in ihrem Papier</a> als anhaltend extrem niedrig. Darin liege eines der Hauptprobleme der Wassernutzung, welcher mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden müsse. Einerseits ist die Wasserversorgung nicht immer effektiv: Selbst in Städten sind <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/ein-drittel-der-usbekischen-staedte-hat-keinen-zugang-zur-kanalisation/">nicht alle Haushalte an die Kanalisation</a> angeschlossen, die vorhandene Infrastruktur veraltet und nicht angemessen gewartet. Gleichzeitig ist ein ungebrochener Anstieg der Bevölkerung zu beobachten, wodurch der Druck auf die knappen Wasservorkommen steigt. Zudem verändert sich das Klima in der Region schnell, sodass sich der Wasserbedarf weiter erhöht.</p>
<p><strong>Ineffiziente Wassernutzung</strong></p>
<p style="text-align: justify">Gegenwärtig, so betont es die Weltbank-Studie, gebe es in Zentralasien zwar keinen Wassermangel. Die zugänglichen Wassermengen pro Kopf in Kasachstan, Kirgistan und Turkmenistan übersteigen die Zahlen der Hälfte der anderen Staaten der Welt. In Tadschikistan und Usbekistan steht zwar weniger Wasser pro Einwohner zur Verfügung, dennoch erleben die Länder noch kein Defizit.</p>
<p style="text-align: justify">Alle zentralasiatischen Staaten gehören zu jenen zehn Prozent der Länder mit den höchsten Wasserverbrauchsdurchschnittswerten pro Kopf. Dieser ist etwa fünfmal höher als der weltweite Durchschnitt. In Einzelfällen ist die Beanspruchung der Wasserreserven exorbitant hoch, heißt es in der Studie.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/die-vereinten-nationen-sagen-dramatischen-wassermangel-fur-zentralasien-voraus/">Die Vereinten Nationen sagen dramatischen Wassermangel für Zentralasien voraus</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Die niedrige Effektivität der Wasserressourcen wird derweil dadurch bedingt, dass in der Landwirtschaft bei niedrigem Ertrag viel Wasser verbraucht wird. Außerdem wird das Wasser nicht effizient genutzt. Die Bewässerung muss dringend wirtschaftlich effektiver gestaltet werden. Denn keine der Volkswirtschaften Zentralasiens nutzt, so die Experten der Weltbank, ihr Wasserpotential vollständig aus.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Schnelle Veränderungen erwartet</strong></p>
<p style="text-align: justify">In der Weltbank-Studie werden auch demographische Prognosen vorgestellt. So soll die Bevölkerungs in der Region von gegenwärtig rund 80 Millionen bis zum Jahr 2050 auf 90 bis 100 Millionen wachsen. Die langfristigen Prognosen allerdings bleiben unkonkret: von einer Verdopplung der aktuellen Bevölkerungszahl bis 2100 bis hin zu einem geringen Rückgang.</p>
<p style="text-align: justify">Besonders schwerwiegende wirtschaftliche Folgen wird der <a href="https://novastan.org/de/?s=klimawandel">Klimawandel </a>haben. Die Erwärmung in der Region ist höher als im weltweiten Durchschnitt. Bis zum Jahr 2100 könnte die durchschnittliche Jahrestemperatur hier um fünf bis sechs Grad steigen. Eine solche Erwärmung würde eine frühere Schnee- und Gletscherschmelze nach sich ziehen und die Hochzeiten der Wasserstände in den Flüsse vom Sommer in den Frühling verschieben.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch auf Novastan: <a class="mkd-pt-link" href="https://novastan.org/de/kasachstan/kasachstan-und-china-ringen-angesichts-des-klimawandels-um-wasser/" target="_self">Kasachstan und China ringen angesichts des Klimawandels um Wasser</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Weltbank-Prognosen zum zu erwartenden Niederschlag sind derweil außerordentlich unbestimmt: Seine Menge könne steigen, aber im Vergleich zu den Daten der vergangenen Jahre auch sinken. Für ein Wirtschaftswachstum ist eine Umleitung eines Teils der Wasservorräte notwendig, der zur Bewässerung in der Industrie und im Dienstleistungssektor genutzt werden könnte.</p>
<p style="text-align: justify">Sollte dieser Aspekt nicht weiter entwickelt werden, stellt die ineffiziente Nutzung der Wasservorräte eine Gefahr für die produzierenden Industrien und somit für das Wirtschaftswachstum dar. Ein unbefriedigendes Niveau der Wasserversorgung wird Fortschritte des vorhandenen Humankapitals bremsen und die soziale Stabilität bedrohen. Entsprechend der Klimaveränderungen in der Region könnten sich, so befürchten die Experten der Weltbank-Studie, außerdem zwischenstaatliche Spannungen verschärfen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Empfehlung: Politik der Umverteilung</strong></p>
<p style="text-align: justify">Wie kann Zentralasien unter den Bedingungen des Klimawandels die Sicherheit seiner Wasserversorgung und ein aktives Wachstum sicherstellen? Die Autoren der Weltbank-Studie schlagen folgende Antwort vor: eine Staatspolitik, die eine Umverteilung von Wasserressourcen und -risiken ebenso einschließt wie institutionelle Reformen und Investitionen in die Modernisierung der Infrastruktur, insbesondere der Bewässerung.</p>
<p style="text-align: justify">Die Studie schlägt zwei Arbeitsrichtungen auf nationaler Ebene vor:</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Erstens,</strong> Investitionen im Bereich der Wasserversorgung und Sanitärtechnik mit dem Ziel, soziale Stabilität und Entwicklung des Humankapitals zu gewährleisten.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Zweitens, </strong>eine Reform der Prinzipien, nach denen sich die Verteilung von Wasser richtet und die darauf abzielt, die Effizienz der Ressourcennutzung zu erhöhen. Hier ist demnach eine gemeinsame Planung auf nationaler Ebene zum Umgang mit den Wasservorräten in Flüssen als auch eine Inventur der Wasservorräte und eine Modernisierung der Bewässerungsinfrastruktur nötig. Eine Beteiligung des Wirtschaftssektors an der Bewässerung könnte der Implementierung von Innovationen und der Erhöhung der Produktivität förderlich sein.</p>
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<p style="text-align: justify">Als wichtigster Schwerpunkt der Arbeit auf nationaler und regionaler Ebene nennt die Weltbank-Studie Investitionen in Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, um eine wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit zu gewährleisten. So müssten beide Ebenen die Vorbereitungen auf schwerere Dürrezeiten, veränderte Flusspegel und den steigenden Wasserbedarf aufgrund der Erwärmung vorantreiben. Neben den fünf Staaten Zentralasiens sollte in diese Aufgaben auch Afghanistan als bedeutenden Anlieger des Flusses <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Amudarja">Amudarja </a>einbezogen werden.</p>
<p style="text-align: justify">Die weiteren Empfehlunge beinhalten außerdem eine Modernisierung der meteorologischen Dienste sowie der Informationssysteme über die Wasserressourcen, einschließlich kurz- und langfristiger Prognosen, der Anpassung der Betriebsmodi für Stauseen, Investitionen in Wasserkraft sowie der Ausweitung des Stromhandels für eine nachhaltigere wirtschaftliche Reaktion auf den Klimawandel.</p>
<p style="text-align: right"><strong><a href="https://www.gazeta.uz/ru/2020/06/16/review/?">Gazeta.uz</a></strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Russischen von Peggy Lohse</strong></p>
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		<title>Weltbank: Jeder zweite Einwohner in Tadschikistan lebt mindestens einmal im Jahr unterhalb der Armutsgrenze</title>
		<link>https://novastan.org/de/tadschikistan/weltbank-jeder-zweite-einwohner-in-tadschikistan-lebt-mindestens-einmal-im-jahr-unterhalb-der-armutsgrenze/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[esaudkasova]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2019 10:22:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbank]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weltbank&#xF6;konomen haben berechnet: In Tadschikistan befinden sich 50 Prozent der Bev&#xF6;lkerung mindestens drei Monate in einem Jahr unter der Armutsgrenze. Der folgende Artikel erschien in russischsprachigen Original auf AsiaPlus. Das Tempo der Armutsbek&#xE4;mpfung in Tadschikistan hat sich in den letzten Jahren verlangsamt. Die &#xD6;konomen der Weltbank f&#xFC;hren dies vor allem auf den R&#xFC;ckgang der Geld&#xFC;berweisungen [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Weltbankökonomen haben berechnet: In Tadschikistan befinden sich 50 Prozent der Bevölkerung mindestens drei Monate in einem Jahr unter der Armutsgrenze. Der folgende Artikel erschien in russischsprachigen Original auf <a href="https://news.tj/ru/news/tajikistan/society/20181027/vb-kazhdii-vtoroi-zhitel-tadzhikistana-hotya-bi-raz-v-god-okazivaetsya-za-chertoi-bednosti">AsiaPlus</a>.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Das Tempo der Armutsbekämpfung in Tadschikistan hat sich in den letzten Jahren verlangsamt. Die Ökonomen der Weltbank führen dies vor allem auf den Rückgang der Geldüberweisungen zurück.</p>
<p style="text-align: justify">Dank des hohen Wirtschaftswachstums und einer Verdoppelung des Pro-Kopf-BIP in den Nullerjahren konnte Tadschikistan das Armutsniveau im Land fast um die Hälfte senken. Dies erklärte der Weltbankökonom William Seitz am 25. Oktober bei einem Treffen mit Journalisten in Duschanbe.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/arbeitslosigkeit-armut-und-missbrauch-das-leben-der-frauen-in-den-entlegenen-gebieten-tadschikistans/">Arbeitslosigkeit, Armut und Missbrauch: Das Leben der Frauen in den entlegenen Gebieten Tadschikistans</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Er stellte jedoch fest, dass sich das Tempo der Armutsverringerung in der nächsten Dekade verlangsamte: 2012–2017 sank die Armut um etwa 7,5 Prozentpunkte.</p>
<p style="text-align: justify"><em>„Trotz der Tatsache, dass der Beschäftigungsgrad und das steigende Einkommen weiterhin zur allmählichen Verringerung der Armut beitrugen, wirkte sich der Rückgang der Geldüberweisungskosten nach Tadschikistan im Jahr 2014 auf die Indikatoren der Republik aus. Danach sank das Armutsniveau nur um einen Prozentpunkt pro Jahr “</em>, sagte der Ökonom.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Warum sinkt die Armut bei hohem Wirtschaftswachstum langsam?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die einfachste Antwort auf diese Frage ist laut William Seitz, dass die Armut in der Regel schneller abnimmt, wenn ihr Niveau ursprünglich hoch ist.</p>
<p style="text-align: justify"><em>&#8222;Bei niedrigeren Armutskennziffern verlangsamt sich jedoch das Tempo ihrer Verringerung, was in Tadschikistan zu beobachten ist&#8220;</em>, erklärte er.</p>
<p style="text-align: justify">Der Ökonom betont die bedeutende Rolle des Wirtschaftswachstums bei der Armutsbekämpfung und stellt fest, dass die Beziehung zwischen ihnen nicht immer konstant ist.</p>
<p style="text-align: justify"><em>&#8222;Es ist auch wichtig zu berücksichtigen, wie das Wirtschaftswachstum in der Bevölkerung verteilt ist, mit anderen Worten, wie fair dieses Wachstum ist und ob es sich an die armen Bevölkerungsschichten orientiert&#8220;</em>, sagt er.</p>
<p style="text-align: justify">Nach Angaben der Statistikbehörde von Tadschikistan betrug das jährliche Wirtschaftswachstum der Republik in den letzten acht Jahren durchschnittlich 6,9 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die Hälfte der Bevölkerung befindet sich in einem Zustand der Volatilität</strong></p>
<p style="text-align: justify">William Seitz wies darauf hin, dass die Armut in Tadschikistan ständig Schwankungen ausgesetzt ist: 50 Prozent der Bevölkerung leben mindestens drei Monate im Jahr unter der Armutsgrenze.</p>
<p style="text-align: justify">Seiner Meinung nach passiert dies meistens im Winter und im  Frühling, wenn das Einkommen niedrig ist.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/ratingagentur-fitch-die-wirtschaftliche-entwicklung-tadschikistans-hangt-von-internationalem-wahrungsfond-und-china-ab/">Ratingagentur Fitch: Tadschikistans wirtschaftliche Abhängigkeit</a></strong></p>
<p style="text-align: justify"><em>„In Tadschikistan wird die Armut anhand des Haushaltskonsums gemessen, der von verschiedenen Einkommensquellen abhängt, darunter Löhne und Geldüberweisungen. Angesichts der Tatsache, dass ein großer Teil der Erwerbsbevölkerung auf die Landwirtschaft fällt sowie angesichts der saisonalen Beschäftigung von Arbeitsmigranten im Ausland sind in verschiedenen Jahreszeiten beträchtliche Schwankungen des Verbrauchs und des Wohlstands der Haushalte zu beobachten “</em>, sagt der Ökonom.</p>
<p style="text-align: justify">Ihm zufolge bleiben das ganze Jahr über rund 13 Prozent arm. Die Armutsgrenze in Tadschikistan ist nach offiziellen Angaben von 37 Prozent im Jahr 2012 auf 29 Prozent im Jahr 2017 gesunken.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Starke Abhängigkeit vom Geld der Migranten</strong></p>
<p style="text-align: justify">Laut William Seitz dient der Rückgang der Rücküberweisungen als Hauptgrund für die Abschwächung der Armutsbekämpfung im Land nach 2015: In Dollar ausgedrückt sanken sie von fast 50 Prozent des BIP im Jahr 2013 auf 29 Prozent im Jahr 2015.</p>
<p style="text-align: justify"><em>„2013–2015 ging der Anteil der Haushalte, die Überweisungen erhielten, sowohl bei armen als auch bei nicht armen Haushalten zurück, wobei dieser Rückgang bei Armen (5,8 Prozent) stärker zu beobachten war als bei nicht armen Haushalten (4,4 Prozent)“</em>, betont er.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Das Gehalt wächst, aber es reicht nicht aus</strong></p>
<p style="text-align: justify">Der Weltbankökonom stellte fest, dass die Löhne in Tadschikistan steigen, im internationalen Vergleich jedoch niedrig bleiben.</p>
<p style="text-align: justify"><em>„Im formellen Sektor sind die Löhne im letzten Jahrzehnt um 120 Prozent gestiegen &#8211; viel höher als die Produktivität, die im gleichen Zeitraum nur um 28 Prozent gestiegen ist. Das Produktivitätswachstum ist durch eine große und ineffiziente Landwirtschaft beschränkt, in der im Vergleich zu allen anderen Sektoren die niedrigsten Löhne ausgezahlt werden “</em>, meint Seitz.</p>
<p style="text-align: justify">Wenn sich dieser Trend langfristig fortsetzt, werde das niedrige Produktivitätswachstum zu einer „Obergrenze“ für Löhne.</p>
<p style="text-align: justify"><em>„2010–2014 fielen fast zwei Drittel der in Tadschikistan geschaffenen Arbeitsplätze auf die Landwirtschaft. In diesem Sektor arbeiten 45 Prozent der Bevölkerung“</em>, betont der Ökonom.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Hoffnung für Investitionen von Migranten</strong></p>
<p style="text-align: justify">William Seitz glaubt, dass die Armutsminderung in der Republik durch die Schaffung von Bedingungen, die Investitionen von Arbeitsmigranten für den privaten Sektor anziehen, beschleunigt werden kann.</p>
<p style="text-align: justify"><em>„Einer der Hauptgründe für die Verringerung der Armut in Tadschikistan ist das Einkommen aus der Beschäftigung. In der Republik gibt es jedoch immer noch einen extrem niedrigen Beschäftigungsstand. Die Lösung der Probleme im Beschäftigungssektor, beispielsweise durch die Schaffung von Möglichkeiten für Arbeitsmigranten, ihr Kapital in den privaten Sektor zu investieren, wird daher wahrscheinlich direkt auf das Armutsreduktionstempo einwirken “, </em>sagt er.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/ruckuberweisungen-von-tadschikischen-migranten-um-18-prozent-gestiegen/">Rücküberweisungen von tadschikischen Migranten um 18 Prozent gestiegen</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Er hält es für wichtig, günstige Bedingungen für die Entwicklung des privaten Sektors zu schaffen. <em>„Dies kann erreicht werden, indem man Hindernisse für die Gründung eines privaten Unternehmens beseitigt, die Geschäftskosten senkt, einheitliche Regeln für alle schafft und private Investitionen anzieht. Mit der Verbesserung des Geschäftsumfelds und der Wahrnehmung seitens der Unternehmer, dass es ein Land mit einem verringerten Investitionsrisiko ist, werden private Investitionen zunehmen. Dies wird Arbeitsplätze mit besseren Löhnen schaffen, den Dienstleistungssektor verbessern und die Sicherkeit der Steuereinnahmen erhöhen&#8220;</em>, schliesst der Ökonom.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Pajraw Tschorschanbijew auf <a href="https://news.tj/ru/news/tajikistan/society/20181027/vb-kazhdii-vtoroi-zhitel-tadzhikistana-hotya-bi-raz-v-god-okazivaetsya-za-chertoi-bednosti">AsiaPlus</a></strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Russischen von Esmira Saudkasowa</strong></p>
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		<title>Die Weltbank wird den Bau des Rogun-Staudamms nicht finanzieren</title>
		<link>https://novastan.org/de/tadschikistan/die-weltbank-wird-den-bau-des-rogun-staudamms-nicht-finanzieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Svenja Petersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2018 13:04:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Rogun-Staudamm]]></category>
		<category><![CDATA[Staudamm]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbank]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tadschikistan hat beschlossen, keinen Kredit von der Weltbank aufzunehmen, um den Bau des Rogun-Staudamms zu finanzieren, berichtet Reuters unter Berufung auf den Exekutivdirektor der Bank. Im vergangenen Jahr gab Tadschikistan 500 Millionen Dollar an Deb&#xFC;t-Eurobonds aus, um Geld f&#xFC;r das Megaprojekt im Wert von 3,9 Milliarden Dollar zu erhalten. Es bleibt aber unklar, wo weitere [&#x2026;]</p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/die-weltbank-wird-den-bau-des-rogun-staudamms-nicht-finanzieren/">Die Weltbank wird den Bau des Rogun-Staudamms nicht finanzieren</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Tadschikistan hat beschlossen, keinen Kredit von der Weltbank aufzunehmen, um den Bau des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rogun-Staudamm">Rogun-Staudamms</a> zu finanzieren, berichtet <a href="https://www.reuters.com/article/us-tajikistan-worldbank-rogun/world-bank-says-tajik-rogun-power-plant-financing-off-the-table-idUSKBN1JH0PD">Reuters</a> unter Berufung auf den Exekutivdirektor der Bank. Im vergangenen Jahr gab Tadschikistan 500 Millionen Dollar an Debüt-Eurobonds aus, um Geld für das Megaprojekt im Wert von 3,9 Milliarden Dollar zu erhalten. Es bleibt aber unklar, wo weitere Finanzmittel herkommen sollen. Die folgende Meldung des Nachrichtenportals <a href="https://www.spot.uz/ru/2018/06/22/rogun/?utm_source=push&amp;utm_medium=facebook">Spot</a> übersetzen wir mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. </strong></p>
<p style="text-align: justify">Cyril Mueller, Vizepräsident der Weltbank für Europa und Zentralasien, sagte in einem Interview auf einer Konferenz über Wasserwirtschaft in Duschanbe, dass sich die Bank stattdessen auf die Modernisierung eines weiteren großen Wasserkraftwerks konzentrieren werde:</p>
<p style="text-align: justify"><em>„Der Grund, warum wir Rogun nicht finanzieren, ist, dass die Regierung eine Reihe von Möglichkeiten mit dem Umgang des Rogun-Projekts hat und sie diesen Prozess beschleunigen wollte. So wurde angenommen, dass die Weltbank für die Unterstützung anderer Investitionen im Energiesektor nützlicher sein wird“,</em> sagte er.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die Finanzierung von Energieprojekten</strong></p>
<p style="text-align: justify">Es wird berichtet, dass die Regierung und die Organisation beschlossen haben, bei der Finanzierung des Baus des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nurek-Staudamm">Nurek-Staudamms</a> zusammenzuarbeiten. <em>&#8222;Und das wird in diesem Stadium unser Hauptbeitrag zum Energiesektor sein&#8220;,</em> sagte Mueller.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/riesenprojekt-rogun-das-erste-aggregat-des-wasserkraftwerks-soll-fristgerecht-ans-netz-gehen/">Riesenprojekt Rogun – Erstes Aggregat soll fristgerecht ans Netz</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Reuters betont, dass Tadschikistan plane, mehr Anleihen zur Finanzierung des Baus auszugeben, was &#8211; entgegen Behauptungen von Vertretern der Weltbank &#8211; die vielversprechendste Möglichkeit scheint, finanzielle Mittel für den Bau zu finden.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die Beziehungen zu Usbekistan</strong></p>
<p style="text-align: justify">Gleichzeitig sagte Mueller, dass die Verbesserung der Beziehungen zwischen Tadschikistan und Usbekistan gute Aussichten für den Stromexport bieten.</p>
<p style="text-align: justify">Der Rogun-Staudamm &#8211; ein im Bau befindliches Wasserkraftwerk in Tadschikistan, ist Teil der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wachsch">Wachsch</a>-Kaskade, an desser oberster Stufe es entstehen soll. Usbekistan hat wiederholt Bedenken bezüglich des Projekts geäußert und darauf hingewiesen, dass der Bau des Wasserkraftwerks mit enormen Bedrohungen für die gesamte Region Zentralasien verbunden ist.</p>
<p style="text-align: right"><strong><a href="https://www.spot.uz/ru/2018/06/22/rogun/?utm_source=push&amp;utm_medium=facebook">Spot.uz</a></strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Russischen von Svenja Petersen</strong></p>
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		<title>Die Weltbank beschuldigt Tadschikistan Wasserressourcen schlecht zu verwalten</title>
		<link>https://novastan.org/de/tadschikistan/die-weltbank-beschuldigt-tadschikistan-wasserressourcen-schlecht-zu-verwalten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Svenja Petersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2018 05:53:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wassermangel]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbank]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Vizepr&#xE4;sident der Weltbank f&#xFC;r die Region Europa und Zentralasien, Cyril M&#xFC;ller, kommentierte seinen j&#xFC;ngsten Besuch in Duschanbe und &#xE4;u&#xDF;erte dabei die Meinung, dass Tadschikistan seine Wasserressourcen ineffizient verwalten w&#xFC;rde. Die folgende Meldung erschien im Original auf Sputnik. Tadschikistan w&#xFC;rde verschwenderisch mit seinen Wasserressourcen umgehen, teilte der Vizepr&#xE4;sident der Weltbank f&#xFC;r Europa und Zentralasien, Cyril [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Der Vizepräsident der Weltbank für die Region Europa und Zentralasien, Cyril Müller, kommentierte seinen jüngsten Besuch in Duschanbe und äußerte dabei die Meinung, dass Tadschikistan seine Wasserressourcen ineffizient verwalten würde. Die folgende Meldung erschien im Original auf <a href="https://ru.sputnik-tj.com/country/20180623/1025919963/vsemirnyy-bank-obvinil-tajikistan-plohom-upravlenii-vodnymi-resursami.html">Sputnik</a>.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Tadschikistan würde verschwenderisch mit seinen Wasserressourcen umgehen, teilte der Vizepräsident der Weltbank für Europa und Zentralasien, Cyril Müller, via <a href="https://twitter.com/WorldBankECA/status/1009915135345995776">Twitter</a> mit. Müller habe durch Gespräche mit Kollegen und Ortsansässigen erfahren, dass viele Familien in Tadschikistan noch Probleme bei dem Zugang zu Wasser – einer der wichtigsten Lebensquellen auf der Erde &#8211; haben.</p>
<p style="text-align: justify"><em>„Dies ist besonders überraschend angesichts der Tatsache, dass Tadschikistan das wasserreichste Land unter den Ländern Zentralasiens ist“</em>, schreibt Müller.</p>
<p style="text-align: justify">Laut Müller hat Tadschikistan zwar keinen Meereszugang, dafür weise Tadschikistan aber eine Landschaft und eine Topografie auf, die hauptsächlich aus Gletschern und Bergen besteht, welche die Wasserressourcen genügend auffüllen.</p>
<p><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/die-funf-wichtigsten-wasserkonflikte-in-zentralasien/">Die fünf wichtigsten Wasserkonflikte in Zentralasien</a> </strong></p>
<p style="text-align: justify"><em>„Die ineffiziente Verwaltung von Wasserressourcen und die baufällige Bewässerungsinfrastruktur sorgen jedoch dafür, dass das Land diese wertvolle Ressource nicht vollständig ausschöpft. Mehr als zwei Drittel der 9 Millionen Einwohner des Landes lebt in ländlichen Gebieten, wo der Zugang zu Wasser noch ein ernstes Problem ist“</em>, fügt der Vizepräsident hinzu.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Jeder vierte Haushalt leidet an Wasserknappheit</strong></p>
<p style="text-align: justify">In dem kürzlich veröffentlichten Bericht der Weltbank „<a href="http://documents.worldbank.org/curated/en/752561504072736154/Overview">Das Glas ist halbvoll</a>“ wird gezeigt, dass jeder vierte Haushalt in Tadschikistan unter Wasserknappheit leidet. Ebenfalls in dem Bericht wird erwähnt, dass es durch Brüche an den Haupt-und Verteilungswasserrohren immer wieder zu Unterbrechungen in der Wasserversorgung kommt. In ländlichen Gebieten können diese Unterbrechungen mitunter mehr als eine Woche dauern.</p>
<p style="text-align: justify"><em>„Ich war sehr ermutigt von den fruchtbaren Diskussionen, die im Rahmen der multilateralen Konferenz zur internationalen Aktionsdekade „Wasser für nachhaltige Entwicklung, 2018-2028“ stattfanden, bei der alle übereinstimmten, dass die Probleme nicht im Alleingang von einzelnen Ländern gelöst werden können&#8220;</em>, sagte Mueller. Er fügte hinzu, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zudem wirtschaftliche Vorteile bringen kann.</p>
<p style="text-align: right"><strong><a href="https://ru.sputnik-tj.com/country/20180623/1025919963/vsemirnyy-bank-obvinil-tajikistan-plohom-upravlenii-vodnymi-resursami.html">Sputnik</a></strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Russischen von Svenja Petersen</strong></p>
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		<title>Weltbank: globale Erwärmung könnte zu Konflikten in Zentralasien führen</title>
		<link>https://novastan.org/de/kasachstan/weltbank-globale-erwarmung-konnte-zu-konflikten-in-zentralasien-fuhren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Tack]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Feb 2018 16:17:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Almaty]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbank]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralasien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf einer Konferenz in Almaty betonten Vertreter der Weltbank den Einfluss des Klimawandels auf die politische Lage in Zentralasien. Der Bericht erschien im russischen Original auf der Nachrichtenplattform Podrobno.uz. Vom 24. bis 25. Januar 2018 fand in Almaty die &#x201E;Zentralasiatische Konferenz zu Fragen des Klimawandels&#x201C; statt, die vom Regional Environmental Centre for Central Asia (CAREC) [&#x2026;]</p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/kasachstan/weltbank-globale-erwarmung-konnte-zu-konflikten-in-zentralasien-fuhren/">Weltbank: globale Erwärmung könnte zu Konflikten in Zentralasien führen</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Auf einer Konferenz in Almaty betonten Vertreter der Weltbank den Einfluss des Klimawandels auf die politische Lage in Zentralasien. Der Bericht erschien im russischen Original auf der Nachrichtenplattform <a href="http://www.podrobno.uz/cat/politic/vb-iz-za-globalnogo-potepleniya-v-tsentralnoy-azii-mogut-nachatsya-voyny-/">Podrobno.uz</a>.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Vom 24. bis 25. Januar 2018 fand in Almaty die „<a href="http://climate.carececo.org/eng/conference/">Zentralasiatische Konferenz zu Fragen des Klimawandels</a>“ statt, die vom Regional Environmental Centre for Central Asia (<a href="http://carececo.org/en/">CAREC</a>) organisiert wurde.  An dieser Konferenz nahmen ca. 200 Vertreter staatlicher und nichtstaatlicher Einrichtungen sowie Wissenschaftler teil, die sich mit dem Klimawandel beschäftigen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Höchste Zeit zu handeln</strong></p>
<p style="text-align: justify">Wie ein Vertreter der <a href="http://www.worldbank.org/">Weltbank</a> auf der Konferenz betonte, könnte die globale Erwärmung zu Konflikten in Zentralasien führen. Nach Einschätzung der Weltbank ist Zentralasien die am stärksten vom Klimawandel gefährdete Region weltweit.</p>
<p style="text-align: justify"><em>„Ich möchte betonen, dass irgendwann der Moment kommt, ab dem es nicht mehr möglich sein wird, Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels weiter aufzuschieben. In den nächsten drei Jahren wird der weltweite CO<sub>2</sub>-Ausstoß eindeutig weiter steigen. Deshalb müssen wir ambitionierte Schritte dagegen unternehmen, sonst wird die weltweite Temperatur bis 2030 um zwei Grad steigen“,</em> erklärte der Repräsentant der <a href="http://www.worldbank.org/en/country/kazakhstan">Weltbank in Kasachstan</a>, Ato Brown.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/welche-folgen-hat-der-klimawandel-fuer-kirgistan/">Welche Folgen hat der Klimawandel für Kirgistan?</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Dieser Temperaturanstieg werde neben vielen anderen Problemen zu einer Wasser- und Lebensmittelknappheit führen und schließlich seien auch Konflikte um diese und andere knapper werdende Ressourcen denkbar.</p>
<p style="text-align: justify"><em>„Die Weltbank hat in Paris erklärt, dass wir als Antwort auf den drohenden Klimawandel nach 2019 keine Öl- und Gasförderung mehr finanzieren werden. Die Welt verändert sich rasend schnell und wir müssen uns anpassen. Wir haben auch angekündigt, dass wir bis zum Jahr 2020 28 Prozent unserer Fördergelder in Projekte investieren werden, die den Klimaschutz zum Ziel haben“,</em> so Brown weiter.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Ein Bewusstsein für Klimaschutz in Zentralasien</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Weltbank habe zu diesem Zweck bereits ca. 90 Millionen US-Dollar von der <a href="https://www.thegef.org/">Global Environment Facility</a> (GEF), einer internationalen Organisation zur Förderung von Umweltschutzprojekten, erhalten. Im Laufe der letzten drei bis vier Jahre habe die Kooperation zwischen GEF und Weltbank mit dem Ziel des nachhaltigen Klimaschutzes viele neue Impulse erhalten und stelle ein geeignetes Instrument dar, um auf neue Herausfor­derungen zu reagieren.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/usbekistan-unterzeichnet-den-klima-vertrag-von-paris/">Usbekistan unterzeichnet den Klima-Vertrag von Paris</a></strong></p>
<p style="text-align: justify"><em>„Wir sehen, dass sich auch in Zentralasien ein Bewusstsein für den Klimaschutz entwickelt, es werden verschiedenste Projekte und Programme umgesetzt</em>, <em>von denen viele noch vergleichsweise neu sind. Und es gibt schon jetzt sehr tolle Beispiele effektiver Programme und Methoden. Wir sind in allen fünf zentralasiatischen Staaten aktiv und unterstützen sie bei der Suche nach nachhaltigen Lösungen zum Klimaschutz“</em>, erklärte Brown.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Die Redaktion von <a href="http://www.podrobno.uz/cat/politic/vb-iz-za-globalnogo-potepleniya-v-tsentralnoy-azii-mogut-nachatsya-voyny-/">Podrobno.uz</a></strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Russischen von Florian Tack</strong></p>
<p>Noch mehr Zentralasien findet Ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei <a href="https://twitter.com/novastan_de">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/">Facebook</a>, <a href="https://telegram.me/novastan">Telegram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/company-beta/5246815/">Linkedin</a> oder <a href="https://www.instagram.com/novastanorg/">Instagram</a>. Für Zentralasien direkt in Eurer Mailbox könnt ihr Euch auch zu unserem <a href="http://eepurl.com/O0Qub">wöchentlichen Newsletter anmelden</a>.</p>
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