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	<title>Wasserkraftwerk Archives</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
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	<title>Wasserkraftwerk Archives</title>
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		<title>Kirgistan: Erhebliche Stromknappheit erwartet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maëva Pouffier]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2022 15:46:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt & Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasserkraftwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>F&#xFC;r 2022 wird in Kirgistan mit einer gro&#xDF;en Stromknappheit gerechnet. Zur Energiegewinnung ist das Land auf den Toktogul-Stausee am Fluss Naryn angewiesen, dessen Pegel in den letzten Monaten stark gesunken ist. Kirgistan steht vor einer Energiekrise. Der Wasserstand des Toktogul-Stausees ist am 20. Januar auf 9,4 Milliarden Kubikmeter gefallen und lag damit 1,8 Milliarden Kubikmeter [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für 2022 wird in Kirgistan mit einer großen Stromknappheit gerechnet. Zur Energiegewinnung ist das Land auf den Toktogul-Stausee am Fluss Naryn angewiesen, dessen Pegel in den letzten Monaten stark gesunken ist. </strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kirgistan steht vor einer Energiekrise. Der Wasserstand des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Toktogul-Talsperre">Toktogul-Stausees</a> ist am 20. Januar auf 9,4 Milliarden Kubikmeter gefallen und lag damit 1,8 Milliarden Kubikmeter unter dem Stand des Vorjahres, wie <a href="https://rus.azattyk.org/a/31664926.html">Radio Azattyk</a>, der kirgisische Dienst von Radio Free Europe, berichtet. Nach Angaben des kirgisischen Nachrichtenportals <a href="https://kloop.kg/blog/2021/02/10/besperebojnoe-elektrosnabzhenie-investitsii-i-vozobnovlyaemye-istochniki-prezident-prinyal-ministra-energetiki/">Kloop</a> ist der Stausee für 40 bis 50 Prozent der Stromerzeugung des Landes verantwortlich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 2. Februar sei das Niveau auf unter 9 Milliarden Kubikmeter gefallen, berichtet die kirgisische Nachrichtenagentur <a href="https://24.kg/vlast/220863_kyirgyizstan_prodoljaet_importirovat_elektroenergiyu_izturkmenistana_/">24.kg</a> unter Berufung auf den öffentlichen Energieversorger <a href="http://www.energo-es.kg/ky/kompaniya-zhonundo/toktogul-water-volume/">NEHK</a>. Seit dem 7. Februar liegt die Wassermenge stabil bei rund 8,8 Milliarden Kubikmetern. Sinkt dieser Pegel jedoch auf unter 5,5 Milliarden Kubikmeter, ist der Damm nicht mehr nutzbar. Diese Situation dürfte die kirgisischen Behörden beunruhigen, da nach Angaben des kirgisischen Onlinemediums Akchabar 90 Prozent des im Land produzierten Stroms aus Wasserkraft stammen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/kirgistan/wie-kirgistan-und-usbekistan-den-toktogul-stausee-teilen-die-geschichte-eines-sowjetischen-modernisierungsprojekts/"><strong>Wie Kirgistan und Usbekistan den Toktogul-Stausee teilen – die Geschichte eines sowjetischen Modernisierungsprojekts </strong></a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um der drohenden Verknappung zu begegnen, rief <a href="https://nehk.energo.kg/content/articles_view/1042">NEHK</a> die Bevölkerung am 28. Januar dazu auf, weniger Strom zu verbrauchen. Im Einzelnen bittet der Betreiber die Kirgis:innen, zwischen 18 und 22 Uhr sowie von 7 bis 9 Uhr keine Haushaltsgeräte zu benutzen. Er rät auch, die Wärmeversorgung zu variieren, zum Beispiel mit Gas oder Kohle. Bereits im Oktober hatten die Behörden vor einer möglichen Krise in diesem Winter gewarnt [<a href="https://novastan.org/fr/decryptage/le-kirghizstan-se-prepare-a-une-crise-energetique/">fr</a>/<a href="https://24.kg/vlast/209034_vkabmine_predupredili_veernyih_otklyucheniy_nebudet_budut_planovyie/">ru</a>], jedoch ohne Folgen. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Herausforderung, Wasser bei wachsendem Energieverbrauch zu sparen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">
Das Problem ist nicht neu. Laut <a href="https://rus.azattyk.org/a/31544338.html">Radio Azattyk</a> benötigt Kirgistan jedes Jahr 15 Milliarden Kilowattstunden (kWh) oder sogar 16 bis 17 Milliarden für einen angenehmen Winter. Wie <a href="https://24.kg/obschestvo/209497_gasite_svet_kak_sekonomit_naschetah_zaelektroenergiyu_bez_uscherba_dlya_komforta/">24.kg</a> im Oktober 2021 erklärte, ist der Verbrauch im Winter besonders hoch – insbesondere durch den Einsatz von Heizgeräten. Es ist also eine heikle Jahreszeit, in der die Stabilisierung des Wasserspiegels im Toktogul-Stausee für die Heizperiode entscheidend sein kann.

</p>


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<p class="wp-block-paragraph">

Die Wintersaison 2021/2022 sei in Bezug auf die Stromerzeugung stabil geblieben, <a href="https://24.kg/vlast/220863_kyirgyizstan_prodoljaet_importirovat_elektroenergiyu_izturkmenistana_/">sagte</a> Energieminister Doskul Bekmursajew am 18. Januar vor dem Parlament. <em>„Alles funktioniert wie gewohnt. Ich denke, wir werden stabil durch die Winterperiode gehen“</em>, fuhr er gegenüber den Abgeordneten fort.

Am 26. Januar <a href="https://24.kg/vlast/221859_deputat_schitaet_chto_vkyirgyizstane_net_kulturyi_polzovaniya_elektrichestvom/">erklärte</a> jedoch der Abgeordnete Mederbek Alijew, dass es notwendig sei, für ein Umdenken beim Stromverbrauch zu sorgen. Laut Talajbek Baigasijew, dem Vorstandsvorsitzenden von NEHK, sei 2021 ein Anstieg von 2 bis 3 Millionen kWh gegenüber 2020 <a href="https://rus.azattyk.org/a/31544338.html">zu verzeichnen</a>. Die Kirgis:innen verbrauchen Strom über das festgelegte Limit hinaus, insbesondere in der Hauptstadt Bischkek.
</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Umfangreiche Stromversorgung geplant</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"> Kirgistan hat derzeit ein Stromdefizit von 6 Milliarden kWh, berichtet <a href="https://rus.azattyk.org/a/31503109.html">Radio Azattyk</a>. Und die Situation wird nicht besser. Energieingenieur:innen schätzen, dass der Wasserstand des Stausees im Frühjahr auf <a href="https://rus.azattyk.org/a/31664926.html">6 Milliarden Kubikmeter</a> sinken könnte – so niedrig, wie noch nie. Um das Wasservolumen im Reservoir zu erhalten, importiert Kirgistan Strom von seinen zentralasiatischen Nachbarn. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ministerium für Energie und Industrie teilte gegenüber <a href="https://rus.azattyk.org/a/31664926.html">Radio Azattyk</a> mit, dass Kirgistan bereits mit Kasachstan, Usbekistan und Turkmenistan vereinbart habe, bis zu 3 Milliarden kWh Strom zu importieren. Am 2. Dezember 2021 wurde zudem mit Turkmenistan ein Vertrag über die <a href="https://kaktus.media/doc/450532_tyrkmenistan_bydet_postavliat_elektroenergiu_v_kyrgyzstan_v_2022_gody.html">Lieferung von Strom</a> für das Jahr 2022 unterzeichnet. <a href="https://rus.azattyk.org/a/31664926.html">Radio Azattyk</a> erklärt, dass diese Importe zusammen mit den Importen aus früheren Verträgen rund 20 Prozent des Strombedarfs des Landes decken werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/kirgistan/leben-mit-dem-fluss-der-naryn-in-kirgistan/"><strong>Leben mit dem Fluss: Der Naryn in Kirgistan </strong></a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Jahr 2021 war der Stromimport erheblich. Insgesamt kaufte das Land 2 Milliarden kWh aus Kasachstan, Usbekistan und Turkmenistan. Laut <a href="https://rus.azattyk.org/a/31664926.html">Radio Azattyk</a> hat Kirgistan im Frühjahr 2021 Vereinbarungen mit Kasachstan und Usbekistan über die Lieferung von 1.650 Millionen kWh Strom bis zum Frühjahr 2022 getroffen, um die Krise zu überwinden. Im Gegenzug muss Kirgistan bis 2023 das Wasser in den Sommermonaten ablassen. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Trotz allem in Richtung Energieunabhängigkeit?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">
Langfristig möchte Kirgistan unabhängig von diesen Importen werden. <em>„Um Energieunabhängigkeit zu erreichen, ist es notwendig, die Produktion auf 18 Milliarden kWh zu steigern“</em>, erklärte der damalige Wirtschaftsminister und heutige Regierungschef <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Akylbek_Dschaparow">Akylbek Dschaparow</a> nach Angaben von <a href="https://rus.azattyk.org/a/31503109.html">Radio Azattyk</a> im vergangenen Oktober.

</p>


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<p class="wp-block-paragraph">

Unter den möglichen Lösungen könnte die Atomkraft eine sein. Am 20. Januar unterzeichneten das russische Unternehmen Rosatom und das kirgisische Energieministerium eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit beim Bau von Mini-Kernkraftwerken [<a href="https://novastan.org/fr/kirghizstan/le-kirghizstan-veut-construire-des-mini-centrales-nucleaires/">fr</a>/<a href="https://rosatom.ru/journalist/news/rosatom-i-kirgiziya-dogovorilis-o-sotrudnichestve-v-sooruzhenii-atomnoy-stantsii-maloy-moshchnosti/">ru</a>].

Dennoch scheint diese Frage vorerst nur diskutiert zu werden, da Kirgistans Regierung weiterhin am System der Wasserkraftwerke festhält. <em>„Es besteht keine Notwendigkeit, in Kirgistan ein Kernkraftwerk zu bauen. Unabhängig von der Region gibt es Wasserressourcen und Möglichkeiten für den Bau von Wasserkraftwerken“</em>, <a href="https://rus.azattyk.org/a/31668178.html">erklärte</a> der stellvertretende Energieminister Raiymbek Mamyrow.
</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Maëva Pouffier, Redakteurin für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem </strong><a href="https://novastan.org/fr/kirghizstan/une-penurie-delectricite-importante-attendue-au-kirghizstan-pour-2022/"><strong>Französischen</strong></a><strong> von Robin Roth</strong></p>


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			</item>
		<item>
		<title>Tadschikistan: Die zweite Turbine des Rogun-Wasserkraftwerks geht ans Netz</title>
		<link>https://novastan.org/de/tadschikistan/tadschikistan-die-zweite-turbine-des-rogun-wasserkraftwerks-geht-ans-netz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Etienne Combier]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2019 07:29:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Rogun-Staudamm]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast ein Jahr nach der Inbetriebnahme seiner ersten Turbine und mit f&#xFC;nf Monaten Versp&#xE4;tung verf&#xFC;gt das Rogun-Wasserkraftwerk &#xFC;ber eine zweite funktionsbereite Turbine. Nach seiner Fertigstellung soll Rogun &#xFC;ber den h&#xF6;chsten Staudamm der Welt verf&#xFC;gen und das leistungsst&#xE4;rkste Wasserkraftwerk in Zentralasien sein. Trotz aller Verz&#xF6;gerungen beim Bau nimmt das Rogun-Wasserkraftwerk Schritt f&#xFC;r Schritt Gestalt an. Wie [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Fast ein Jahr nach der Inbetriebnahme seiner ersten Turbine und mit fünf Monaten Verspätung verfügt das Rogun-Wasserkraftwerk über eine zweite funktionsbereite Turbine. Nach seiner Fertigstellung soll Rogun über den höchsten Staudamm der Welt verfügen und das leistungsstärkste Wasserkraftwerk in Zentralasien sein.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Trotz aller Verzögerungen beim Bau nimmt das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rogun-Staudamm">Rogun</a>-Wasserkraftwerk Schritt für Schritt Gestalt an. Wie das Nachrichtenportal <a href="https://asiaplustj.info/ru/news/tajikistan/economic/20190910/ya-pomnyu-den-kak-emomali-rahmon-zapuskal-vtoroi-agregat-rogunskoi-ges">Asia-Plus berichtete</a>, weihte der Präsident Tadschikistans <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emomalij_Rahmon">Emomali Rachmon</a> am 9. September die zweite Turbine des Kraftwerks offiziell ein. Die Inbetriebnahme fand drei Monate nach Beginn der Testphase und fünf Monate nach dem vorgesehenen Termin statt. Die zweite von insgesamt sechs Turbinen, die das Kraftwerk nach seiner Fertigstellung umfassen wird, wurde zehn Monate nach der ersten ans Netz genommen. In Zukunft soll das Rogun-Wasserkraftwerk insgesamt 3.600 Megawatt Strom pro Jahr produzieren.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/usbekistan/umstrittenes-wasserkraftwerk-rogun-usbekistan-und-tadschikistan-untersuchen-gemeinsam-mogliche-risiken/"><strong>Umstrittenes Wasserkraftwerk Rogun: Usbekistan und Tadschikistan untersuchen gemeinsam mögliche Risiken</strong></a></p>
<p style="text-align: justify">Rogun hat eine lange Vorgeschichte. Die Idee des Projekts wurde ursprünglich 1932 entwickelt und 1980 schließlich vom Ministerrat der UdSSR bestätigt. Als 1991 die Sowjetunion zusammenbrach, wurde der Bau des zu diesem Zeitpunkt bereits 40 Meter hohen Damms gestoppt. Die heutigen Arbeiten wurden <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/tadjikistan-la-construction-du-barrage-de-rogun-est-lancee/">im Oktober 2016 aufgenommen</a> und sollen für 3,9 Milliarden US-Dollar (3,5 Milliarden Euro) von dem italienischen Unternehmen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salini_Impregilo">Salini Impregilo</a> umgesetzt werden.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Der Präsident Tadschikistans lobt das &#8222;kreative Potenzial&#8220; seiner Bevölkerung</strong></p>
<p style="text-align: justify">Nach seiner Fertigstellung soll der Rogun-Staudamm eine Höhe von 335 Metern haben und sich 1200 Meter über den Meeresspiegel erheben. Rogun wird das leistungsstärkte Wasserkraftwerk Zentralasiens werden &#8211; noch vor dem sich ebenfalls in Tadschikistan befindenden <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nurek-Staudamm">Nurek</a>-Wasserkraftwerk.</p>
<p style="text-align: justify">Wie die Nachrichtenagentur <a href="https://www.reuters.com/article/us-tajikistan-hydro-rogun/tajikistan-launches-second-turbine-at-rogun-megaproject-idUSKCN1VU178">Reuters berichtete</a>, wurde die Inbetriebnahme der zweiten Turbine live im Fernsehen übertragen. In seiner Rede lobte Emomali Rachmon das <em>„kreative Potenzial“</em> des tadschikischen Volkes und versprach gleichzeitig, dass Tadschikistan in naher Zukunft ein <em>„entwickeltes und wohlhabendes Land [&#8230;] werde“</em>.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die schwierige Frage der Finanzierung</strong></p>
<p style="text-align: justify">Des Weiteren versicherte der tadschikische Präsident, dass es dem Projekt nicht an Geld mangele. Bisher konnte Tadschikistan das Megaprojekt mit Staatsanleihen in Höhe von jährlich rund 500 Millionen Dollar finanzieren. Dennoch bleibt die Zukunft der Finanzierung unklar. Wie <a href="https://eurasianet.org/tajikistan-roghun-inches-forward-but-money-is-scarce">Eurasianet berichtet</a>, hat Duschanbe bereits Schulden in Höhe von 2,9 Milliarden Dollar, was 35,9 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts entspricht. Ein Niveau, das für die tadschikische Wirtschaft an der Grenze des Akzeptablen liegt. Im Juni 2018 weigerte sich die Weltbank, den Bau des Damms zu unterstützen.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/die-weltbank-wird-den-bau-des-rogun-staudamms-nicht-finanzieren/"><strong>Die Weltbank wird den Bau des Rogun-Staudamms nicht finanzieren</strong></a></p>
<p style="text-align: justify">Unzufriedenheit ist auch bei den Arbeitern spürbar, die nur sehr unregelmäßig ihr Gehalt bekommen. Wie die auf Zentralasien spezialisierte Nachrichtenseite <a href="https://cabar.asia/en/rogun-hpp-financial-problems-accident-and-non-transparency/">Cabar</a> im Mai berichtete, waren die Arbeiter seit Januar 2019 nicht bezahlt worden.</p>
<p style="text-align: justify"><a href="https://cabar.asia/en/tajikistan-why-is-rogun-hpp-construction-delayed/">Laut Cabar</a> sind die Bauverzögerungen hauptsächlich auf Finanzierungsprobleme zurückzuführen. Für 2019 wurden 222 Millionen Dollar von der tadschikischen Regierung bereitgestellt. Insgesamt wurden bereits fast 2,5 Milliarden Dollar für zwei der insgesamt sechs Turbinen ausgegeben. Wenn Duschanbe sich weigert, ausländische Investoren einzubinden, besteht die Gefahr, dass sich die Fertigstellung von Rogun weiter verzögern wird.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Etienne Combier, Chefredakteur von Novastan France</strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Französischen von Robin Roth</strong></p>
<p><p><span style="font-weight: 400;">Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen, schaut mal vorbei bei </span><a href="https://twitter.com/novastan_de"><span style="font-weight: 400;">Twitter</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/"><span style="font-weight: 400;">Facebook</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://telegram.me/novastan"><span style="font-weight: 400;">Telegram</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/"><span style="font-weight: 400;">Linkedin</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder </span><a href="https://www.instagram.com/novastanorg/"><span style="font-weight: 400;">Instagram</span></a><span style="font-weight: 400;">. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem </span><a href="http://eepurl.com/O0Qub"><span style="font-weight: 400;">wöchentlichen Newsletter anmelden</span></a><span style="font-weight: 400;">. </span></p></p>
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		<title>Die Weltbank wird den Bau des Rogun-Staudamms nicht finanzieren</title>
		<link>https://novastan.org/de/tadschikistan/die-weltbank-wird-den-bau-des-rogun-staudamms-nicht-finanzieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Svenja Petersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2018 13:04:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Rogun-Staudamm]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltbank]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tadschikistan hat beschlossen, keinen Kredit von der Weltbank aufzunehmen, um den Bau des Rogun-Staudamms zu finanzieren, berichtet Reuters unter Berufung auf den Exekutivdirektor der Bank. Im vergangenen Jahr gab Tadschikistan 500 Millionen Dollar an Deb&#xFC;t-Eurobonds aus, um Geld f&#xFC;r das Megaprojekt im Wert von 3,9 Milliarden Dollar zu erhalten. Es bleibt aber unklar, wo weitere [&#x2026;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Tadschikistan hat beschlossen, keinen Kredit von der Weltbank aufzunehmen, um den Bau des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rogun-Staudamm">Rogun-Staudamms</a> zu finanzieren, berichtet <a href="https://www.reuters.com/article/us-tajikistan-worldbank-rogun/world-bank-says-tajik-rogun-power-plant-financing-off-the-table-idUSKBN1JH0PD">Reuters</a> unter Berufung auf den Exekutivdirektor der Bank. Im vergangenen Jahr gab Tadschikistan 500 Millionen Dollar an Debüt-Eurobonds aus, um Geld für das Megaprojekt im Wert von 3,9 Milliarden Dollar zu erhalten. Es bleibt aber unklar, wo weitere Finanzmittel herkommen sollen. Die folgende Meldung des Nachrichtenportals <a href="https://www.spot.uz/ru/2018/06/22/rogun/?utm_source=push&amp;utm_medium=facebook">Spot</a> übersetzen wir mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. </strong></p>
<p style="text-align: justify">Cyril Mueller, Vizepräsident der Weltbank für Europa und Zentralasien, sagte in einem Interview auf einer Konferenz über Wasserwirtschaft in Duschanbe, dass sich die Bank stattdessen auf die Modernisierung eines weiteren großen Wasserkraftwerks konzentrieren werde:</p>
<p style="text-align: justify"><em>„Der Grund, warum wir Rogun nicht finanzieren, ist, dass die Regierung eine Reihe von Möglichkeiten mit dem Umgang des Rogun-Projekts hat und sie diesen Prozess beschleunigen wollte. So wurde angenommen, dass die Weltbank für die Unterstützung anderer Investitionen im Energiesektor nützlicher sein wird“,</em> sagte er.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die Finanzierung von Energieprojekten</strong></p>
<p style="text-align: justify">Es wird berichtet, dass die Regierung und die Organisation beschlossen haben, bei der Finanzierung des Baus des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nurek-Staudamm">Nurek-Staudamms</a> zusammenzuarbeiten. <em>&#8222;Und das wird in diesem Stadium unser Hauptbeitrag zum Energiesektor sein&#8220;,</em> sagte Mueller.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/riesenprojekt-rogun-das-erste-aggregat-des-wasserkraftwerks-soll-fristgerecht-ans-netz-gehen/">Riesenprojekt Rogun – Erstes Aggregat soll fristgerecht ans Netz</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Reuters betont, dass Tadschikistan plane, mehr Anleihen zur Finanzierung des Baus auszugeben, was &#8211; entgegen Behauptungen von Vertretern der Weltbank &#8211; die vielversprechendste Möglichkeit scheint, finanzielle Mittel für den Bau zu finden.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die Beziehungen zu Usbekistan</strong></p>
<p style="text-align: justify">Gleichzeitig sagte Mueller, dass die Verbesserung der Beziehungen zwischen Tadschikistan und Usbekistan gute Aussichten für den Stromexport bieten.</p>
<p style="text-align: justify">Der Rogun-Staudamm &#8211; ein im Bau befindliches Wasserkraftwerk in Tadschikistan, ist Teil der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wachsch">Wachsch</a>-Kaskade, an desser oberster Stufe es entstehen soll. Usbekistan hat wiederholt Bedenken bezüglich des Projekts geäußert und darauf hingewiesen, dass der Bau des Wasserkraftwerks mit enormen Bedrohungen für die gesamte Region Zentralasien verbunden ist.</p>
<p style="text-align: right"><strong><a href="https://www.spot.uz/ru/2018/06/22/rogun/?utm_source=push&amp;utm_medium=facebook">Spot.uz</a></strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Russischen von Svenja Petersen</strong></p>
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		<title>Umstrittenes Wasserkraftwerk Rogun: Usbekistan und Tadschikistan untersuchen gemeinsam mögliche Risiken</title>
		<link>https://novastan.org/de/usbekistan/umstrittenes-wasserkraftwerk-rogun-usbekistan-und-tadschikistan-untersuchen-gemeinsam-mogliche-risiken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[podrobnouz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2018 10:03:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bilaterale Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rogun]]></category>
		<category><![CDATA[Rogun-Staudamm]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraftwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Usbekistan und Tadschikistan untersuchen gemeinsam Risiken, die mit dem Bau hydrotechnischer Anlagen an den Oberl&#xE4;ufen der grenz&#xFC;berschreitenden Fl&#xFC;sse verbunden sein k&#xF6;nnen. Dies teilte der Direktor des dem usbekischen Pr&#xE4;sidenten unterstellten Instituts f&#xFC;r Strategische und Internationale Forschung Wladimir Norow dem Nachrichtenportal Podrobno.uz mit. Wir &#xFC;bersetzen die Meldung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. &#x201E;Bedenken gibt es immer&#x201C;, [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Usbekistan und Tadschikistan untersuchen gemeinsam Risiken, die mit dem Bau hydrotechnischer Anlagen an den Oberläufen der grenzüberschreitenden Flüsse verbunden sein können. Dies teilte der Direktor des dem usbekischen Präsidenten unterstellten Instituts für Strategische und Internationale Forschung Wladimir Norow dem Nachrichtenportal Podrobno.uz </strong><strong> mit. Wir übersetzen die Meldung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Bedenken gibt es immer“,</em> sagte Norow, als er die mögliche Beteiligung Usbekistans am Bau des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rogun-Staudamm">Rogun-Wasserkraftwerks</a> kommentierte. Viele Jahre lang hatte Taschkent kategorisch gegen dieses Bauprojekt gestellt, da es laut der usbekischen Staatsmacht eine Bedrohung der nationalen Landwirtschaft darstelle.</p>
<p style="text-align: justify;">Norow hob hervor, dass der tadschikische Präsident <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emomalij_Rahmon">Emomali Rahmon</a> erklärt habe, <em>„dass Tadschikistan niemals die Interessen von Ländern der Region verletzt oder sie ohne Wasser gelassen hat und das auch nicht tun wird.“</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/die-funf-wichtigsten-wasserkonflikte-in-zentralasien/">Die fünf wichtigsten Wasserkonflikte in Zentralasien</a></strong>In diesem Zusammenhang drückte die usbekische Seite ihre Bereitschaft aus, eine Beteiligung am Bau des Wasserkraftwerks  sowie die Möglichkeit einer Nutzung des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Saressee">Saressees</a> als Süßwasserquelle zu prüfen. Diesbezüglich wurde die Entscheidung getroffen eine Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Ich habe (den tadschikischen Kollegen; Anm. d. Verf.) vorgeschlagen Forschungen durchzuführen, wie wir gemeinsam Lösungen für unsere Bedenken finden, sodass die Interessen beider Länder nicht bedroht werden“</em>, merkte Institutsdirektor Norow an.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/riesenprojekt-rogun-das-erste-aggregat-des-wasserkraftwerks-soll-fristgerecht-ans-netz-gehen/">Riesenprojekt Rogun – das erste Aggregat soll fristgerecht ans Netz gehen</a></strong>Der Präsident Tadschikistans Emomali Rahmon hatte bereits zuvor im Rahmen eines <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/hintergrund-mirsijojews-historischer-besuch-in-duschanbe/">Treffens mit seinem usbekischen Amtskollegen</a> mitgeteilt, dass sein Land den Nachbarn keine Probleme im Bereich der Wasserversorgung bereitet habe und auch nicht vorhabe dies in der Zukunft zu tun. <em>„Wir haben niemals und in keiner Weise unsere Nachbarn ohne Wasser gelassen</em>“, hob damals das tadschikische Staatsoberhaupt hervor.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Chamid Berdijew<br />
<a href="http://podrobno.uz/cat/obchestvo/tashkent-i-dushanbe-sovmestno-izuchat-riski-svyazannye-so-stroitelstvom-rogunskoy-ges/">Podrobno.uz</a><br />
Aus dem Russischen von Robin Roth</strong></p>
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<p><strong> </strong></p>
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		<title>Riesenprojekt Rogun: Das erste Aggregat des Wasserkraftwerks soll fristgerecht ans Netz gehen</title>
		<link>https://novastan.org/de/tadschikistan/riesenprojekt-rogun-das-erste-aggregat-des-wasserkraftwerks-soll-fristgerecht-ans-netz-gehen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Asia Plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2018 13:27:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bau]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Rogun]]></category>
		<category><![CDATA[Rogun-Staudamm]]></category>
		<category><![CDATA[Staudamm]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraftwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bauarbeiten am Rogun-Wasserkraftwerk verlaufen planm&#xE4;&#xDF;ig. Dies teilte der tadschikische Minister f&#xFC;r Energie, Usmonali Usmonsoda, im Rahmen einer Pressekonferenz mit. Er merkte an, dass noch in diesem Jahr das erste Aggregat des Wasserkraftwerls ans Netz gehen soll. Wir &#xFC;bersetzen den Artikel von Asia Plus mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. &#x201E;Es gibt einige Probleme, aber wir [&#x2026;]</p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/riesenprojekt-rogun-das-erste-aggregat-des-wasserkraftwerks-soll-fristgerecht-ans-netz-gehen/">Riesenprojekt Rogun: Das erste Aggregat des Wasserkraftwerks soll fristgerecht ans Netz gehen</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Bauarbeiten am </strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rogun-Staudamm"><strong>Rogun-Wasserkraftwerk</strong></a><strong> verlaufen planmäßig. Dies teilte der tadschikische Minister für Energie, Usmonali Usmonsoda, im Rahmen einer Pressekonferenz mit. Er merkte an, dass noch in diesem Jahr das erste Aggregat des Wasserkraftwerls ans Netz gehen soll. Wir übersetzen den Artikel von </strong><a href="https://news.tj/"><strong>Asia Plus</strong></a><strong> mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.</strong></p>
<p><em>„Es gibt einige Probleme, aber wir sind sicher, dass das Projekt gemäß der Anweisung der Führung des Landes fristgemäß realisiert wird“,</em> hob der tadschikische Minister für Energie und Wasserressourcen, Usmonali Usmonsoda, hervor. Welche Probleme genau existieren, benannte er dabei nicht. Usmonsoda fügte hinzu, dass die Auftragnehmer sich verpflichtet hätten, das erste Aggregat fristgerecht ans Netz zu bringen.</p>
<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/tadjikistan-la-construction-du-barrage-de-rogun-est-lancee/">Baustart des Rogun Staudamms</a></strong></p>
<p>Zur Errichtung des Rogun-Wasserkraftwerks wurden im Jahr 2017 insgesamt 4,7 Milliarden Somoni (das entspricht circa 532 Millionen US-Dollar, Anm. d. Ü.) verausgabt. 2018 sind 5 Milliarden Somoni (circa 566 Millionen US-Dollar) vorgesehen. Dies teilte der Präsident Tadschikistans <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emomalij_Rahmon">Emomali Rachmon</a> am 22. Januar dem Parlament mit.</p>
<p><strong>Der größte Staudamm der Welt </strong></p>
<p>Um finanzielle Mittel für das Projekt zu erhalten, hat Tadschikistan im letzen Jahr Staatsanleihen in Höhe von 500 Millionen US-Dollar an die internationalen Märkte gebracht. Im September teilte die Nationalbank mit, dass tadschikische Staatsanleihen an Investoren aus den USA, Europa und Asien verkauft worden seien.</p>
<p>Mit der Errichtung des Rogun-Wasserkraftwerks beschäftigt sich seit Oktober 2016 das italienische Unternehmen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salini_Impregilo">Salini Impreglio</a>. Die Firma begann mit dem Bau des Staudamms, der eine Höhe von 335 Metern erreichen soll. Hierfür werden 1,95 Millarden US-Dollar veranschlagt. Insgesamt soll die Errichtung des Wasserkraftwerks vorläufigen Zahlen zufolge circa 4 Milliarden US-Dollar kosten.</p>
<p>Das Kraftwerk soll sechs Aggregate mit einer Leistung von je 600 Megawatt umfassen. Der Staudamm soll der höchste der Welt werden und jährlich 17 Milliarden Kilowattstunden Elektroenergie erzeugen &#8211;  eineinhalb mal so viel der (derzeit mit 300 Metern weltgrößte, Anm. d. Ü.) <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nurek-Staudamm">Nurek-Staudamm</a>.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong><br />
Der Bau des Rogun-Staudamms war bisher über Jahre wegen starker Opposition Usbekistans, das weiter Flussabwärts liegt, hinausgezögert. Mit dem dortigen Präsidentenwechsel im September 2016 änderte sich auch die <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/visafreiheit-und-wasserkraft-duschanbe-und-taschkent-einigen-sich/">Einstellung zu den Nachbarstaaten</a> und deren Energiepolitik. Wenige Monate später wurde <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/tadjikistan-la-construction-du-barrage-de-rogun-est-lancee/">der Bau in die Wege geleitet</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Payrav Chorshanbiev<br />
<a href="https://news.tj/ru/news/tajikistan/economic/20180130/ministr-energetiki-skazal-kogda-zapustyat-pervii-agregat-roguna">Asia-Plus</a></strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Aus dem Russischen von Robin Roth<br />
Mit Ergänzungen der Redaktion</strong></p>
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