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	<title>Technologie Archives</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
	<lastBuildDate>Thu, 07 May 2026 15:50:27 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Technologie Archives</title>
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	<item>
		<title>Kasachstan: Die futuristische Stadt Alatau erhält Sonderstatus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 15:50:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Alatau]]></category>
		<category><![CDATA[Hub]]></category>
		<category><![CDATA[Südkorea]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Stadt Alatau, die sich selbst als wichtiges Technologie- und Wirtschaftszentrum der Zukunft pr&#xE4;sentiert, tritt mit dem Erhalt eines Sonderstatus in eine neue Phase der institutionellen Strukturierung ein. Dennoch bestehen Unsicherheiten hinsichtlich ihrer Entwicklung. Am 27. M&#xE4;rz hat Kasachstans Parlament ein Gesetz verabschiedet, das der im erweiterten Speckg&#xFC;rtel von Almaty gelegenen Stadt Alatau einen besonderen [&#x2026;]</p>
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]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Stadt Alatau, die sich selbst als wichtiges Technologie- und Wirtschaftszentrum der Zukunft präsentiert, tritt mit dem Erhalt eines Sonderstatus in eine neue Phase der institutionellen Strukturierung ein. Dennoch bestehen Unsicherheiten hinsichtlich ihrer Entwicklung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 27. März hat Kasachstans Parlament ein Gesetz <a href="https://qazinform.com/news/kazakh-parliament-approves-draft-law-on-alatau-city-special-status-f8a669">verabschiedet</a>, das der im erweiterten Speckgürtel von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Almaty">Almaty</a> gelegenen Stadt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alatau_(Stadt)">Alatau</a> einen besonderen Rechtsstatus verleiht. Dieser Status als „Gebiet beschleunigter Entwicklung“ mit spezifischen wirtschaftlichen, administrativen und rechtlichen Regelungen soll Investitionen anziehen und Innovationen fördern. Die Entscheidung markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Projekts, das seit Jahren als zukünftiges technologisches Vorzeigeprojekt des Landes präsentiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis vor Kurzem beschränkte sich Alatau weitgehend auf politische Ankündigungen und ambitionierte Prognosen, ohne dass es in der Praxis konkrete Umsetzungen gab. Die Vergabe dieses Sonderstatus spiegelt daher den Wunsch der kasachstanischen Behörden wider, das Projekt zu strukturieren und ihm eine operative Dimension zu verleihen. Es bleibt nun abzuwarten, ob dieser institutionelle Schritt eine futuristische Vision in greifbare Realität umsetzen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wiederbelebung eines Projekts</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut <a href="https://alatau.city/news/parliament-approves-constitutional-law-on-the-special-status-of-alatau-city">Angaben der Stadtverwaltung</a> profitiert Alatau künftig von einem eigenständigen Verwaltungssystem mit einer Organisation, die Entscheidungsprozesse beschleunigen und die Ansiedlung wirtschaftlicher Akteure erleichtern soll. Das Projekt umfasst insbesondere die Schaffung einer strategischen Behörde unter der Leitung von Premierminister <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olschas_Bektenow">Oljas Bektenov</a>.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Diese „Alatau City Authority“ (ACA) soll für die Festlegung von Entwicklungsrichtlinien zuständig sein und eine direkte Koordination auf höchster Staatsebene gewährleisten. Gleichzeitig sollen lokale Institutionen wie Akimat und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4slihat">Mäslihat</a> ihre Zuständigkeiten für Verwaltung und die öffentlichen Sozialdienste behalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Governance hinaus geht dieser Status mit einem spezifischen Regulierungsrahmen einher, der Steueranreize, vereinfachte Verwaltungsverfahren und auf innovative Sektoren zugeschnittene Regelungen umfasst. Dies ermöglicht es dem Projekt, eine neue Phase seiner Entwicklung einzuleiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein Zentrum zur Anwerbung von Investitionen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alatau wurde zu Beginn der Präsidentschaft von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qassym-Schomart_Toqajew">Qasym-Jomart Toqaev</a> ins Leben gerufen und soll durch die Integration in eine Sonderwirtschaftszone internationale Investitionen anziehen und die wirtschaftliche Diversifizierung des Landes unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt mit derzeit circa 50.000 Einwohner:innen will sich zudem zu einem Zentrum für digitale Technologien, digitale Vermögenswerte und innovative Finanzdienstleistungen entwickeln. Im Mai 2025 kündigte Präsident Toqaev die <a href="https://timesca.com/kazakhstan-unveils-alatau-investor-led-city-with-crypto-ambitions/">Einrichtung einer Pilotzone</a> namens „CryptoCity“ in Alatau an. In dieser sollen Kryptowährungen legal zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen eingesetzt werden können. Diese Strategie ist Teil einer umfassenderen Initiative, Kasachstan als aufstrebenden Akteur in Branchen mit hoher Wertschöpfung zu positionieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/per-referendum-kasachstan-stimmt-fuer-neue-verfassung/"><strong>Per Referendum: Kasachstan stimmt für neue Verfassung</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere konkrete Initiativen belegen dieses Ziel. Wie die Stadt Alatau <a href="https://alatau.city/news/kazakhstan-and-south-korea-discuss-infrastructure-development-of-alatau-city-under-the-eipp-program">mitteilte</a>, wurden im Rahmen des Programms für wirtschaftliche Innovationspartnerschaft (EIPP) Gespräche mit Südkorea über die Entwicklung der städtischen Infrastruktur aufgenommen. Darüber hinaus soll in Alatau eine Zweigstelle <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/KAIST">des Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST)</a>, einer der führenden technischen Universitäten Südkoreas, errichtet werden, um die akademische und wissenschaftliche Stellung der Stadt zu stärken.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="656" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2026/05/tours-jumelles-alatau-1024x656-1.png" alt="" class="wp-image-44651" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2026/05/tours-jumelles-alatau-1024x656-1.png 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2026/05/tours-jumelles-alatau-1024x656-1-300x192.png 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2026/05/tours-jumelles-alatau-1024x656-1-768x492.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Projektion der Iconic Towers, Bild: Alatau City</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch finanziell sind die Ambitionen beträchtlich. Laut Angaben der Behörden könnten die geplanten Investitionen für das Projekt 10,4 Billionen Tenge (circa 20 Milliarden Euro) erreichen. Parallel dazu kündigte die Stadtverwaltung den <a href="https://alatau.city/news/alatau-city-prepares-to-launch-construction-of-iconic-towers-a-world-class-multifunctional-complex">bevorstehenden Baubeginn</a> eines architektonischen Wahrzeichens namens „Iconic Towers“ an. Die Arbeiten sollen im Mai 2026 beginnen und voraussichtlich 2029 abgeschlossen sein. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 800 Millionen US-Dollar (ca. 680 Millionen Euro).</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zwischen erklärten Zielen und anhaltenden Unsicherheiten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz dieser Fortschritte deuten mehrere Faktoren darauf hin, dass die unmittelbaren Auswirkungen des Projekts mit Vorsicht zu betrachten sind. Insbesondere die Unklarheit bezüglich der für Alatau geltenden Steuer- und Rechtsvorschriften wirft Fragen hinsichtlich der Kohärenz und effektiven Umsetzung des Systems auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/kasachstans-regierung-will-schuld-fuer-wirtschaftliche-probleme-der-bevoelkerung-zuschieben/"><strong>Kasachstans Regierung schiebt Schuld für wirtschaftliche Probleme der Bevölkerung zu</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem ist die Realität vor Ort in dieser Phase noch begrenzt. Im März 2026 besuchte der kasachstanische <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XhtYRGL3gLg">Influencer Alimbek Ulan</a> Alatau und beobachtete die Bauarbeiten vom Rand des Geländes. Es waren jedoch keine wesentlichen baulichen Fortschritte erkennbar. Dies bestätigt, dass sich das Projekt größtenteils noch in der Vorbereitungsphase befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Diskrepanz zwischen den erklärten Zielen und dem tatsächlichen Fortschritt verdeutlicht die Gefahr, dass Alatau vorwiegend ein symbolisches Projekt bleiben könnte. Das Jahr 2026 erscheint daher als Wendepunkt, denn mit dem angekündigten Baubeginn müssen die Behörden ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, ihre Versprechen einzulösen und eine tatsächliche Bauphase einzuleiten.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Lenny Cabrol Noto für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem </strong><a href="https://novastan.org/fr/kazakhstan/la-ville-futuriste-alatau-obtient-un-statut-special-au-kazakhstan/"><strong>Französischen</strong></a><strong> von Robin Roth</strong></p>



<p class="has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen: Schaut mal vorbei bei <a href="https://twitter.com/novastan_de">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/">Facebook</a>, <a href="https://telegram.me/novastan">Telegram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/">Linkedin</a> oder <a href="https://www.instagram.com/novastanorg/">Instagram</a>. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem <a href="http://eepurl.com/O0Qub">wöchentlichen Newsletter anmelden</a>.</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
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		<title>Turkmenistan auf dem Weg zu einem eigenen Intranet</title>
		<link>https://novastan.org/de/umwelt-und-technologie/turkmenistan-auf-dem-weg-zu-einem-eigenen-intranet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Emma Collet]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2023 13:31:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Turkmenistan]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt & Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Projekt eines neuen, autonomen und nationalen Netzwerks bekundet Turkmenistan die Absicht, die bereits bestehende Internetzensur noch weiter zu versch&#xE4;rfen. Die turkmenische Regierung m&#xF6;chte in den kommenden Jahren ein &#x201E;nationales digitales Netzwerk&#x201C; errichten. Das Projekt wurde, laut Eurasianet, am 10. Dezember letzten Jahres per Pr&#xE4;sidialdekret genehmigt. Es droht die Rechte turkmenischer B&#xFC;rger:innen weiter einzuschr&#xE4;nken [&#x2026;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit dem Projekt eines neuen, autonomen und nationalen Netzwerks bekundet Turkmenistan die Absicht, die bereits bestehende Internetzensur noch weiter zu verschärfen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die turkmenische Regierung möchte in den kommenden Jahren ein „<em>nationales digitales Netzwerk</em>“ errichten. Das Projekt wurde, laut <a href="https://eurasianet.org/the-small-firewall-of-turkmenistan">Eurasianet</a>, am 10. Dezember letzten Jahres per Präsidialdekret genehmigt. Es droht die Rechte turkmenischer Bürger:innen weiter einzuschränken und die Isolation des Landes voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derweil hat das turkmenische Außenministerium während einer Sitzung des UN-Menschenrechtsausschusses in Genf Anfang März den Vorwurf zurückgewiesen, das Internet zu blockieren und die Arbeit der Medien zu behindern, berichtet <a href="https://turkmen.news/turkmenistan-otverg-obvineniya-v-blokirovke-interneta/">Turkmen News</a>, ein unabhängiges turkmenisches Nachrichtenportal mit Sitz in den Niederlanden.</p>


<p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen diese Darstellung spricht unter anderem, dass <a href="https://www.top10vpn.com/research/cost-of-internet-shutdowns/2022/">Turkmenistan 2022</a> zu den Ländern mit den längsten, absichtlich herbeigeführten Internetausfällen gehörte und sich damit einer autoritären Art der Kontrolle der Informationsströme bedient. Die beliebtesten sozialen Netzwerke sowie die Gesamtheit der unabhängigen Medien sind <a href="https://turkmen.news/turkmenistan-deti-sobraniya/">zensiert</a> und eine Vielzahl der weltweit existierenden IP-Adressen sind nicht erreichbar, so Turkmen News.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Projekt bleibt vage</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Januar 2022, so erklärt ein Artikel der zentralasiatischen Abteilung des russischen Mediums <a href="https://mediazona.ca/article/2023/03/02/internet-tm">Mediazona</a>, beauftragte der damalige Präsident Gurbanguly Berdimuhamedow das Ministerium für Innere Sicherheit damit, „<em>die Arbeit von Internetquellen einzuschränken, die Informationen in unserem Land verbreiten, die der verfassungsmäßigen Ordnung unseres Staates schaden </em>[…]<em>.</em>“ Im September letzten Jahres soll der turkmenische Außenminister Raşit Meredow das Projekt eines eigenständigen digitalen Netzwerks bei einer Regierungssitzung angekündigt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch bei Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/kasachstan/internet-in-zentralasien-kabelverlegung-unter-dem-kaspischen-meer/"><strong>Internet in Zentralasien: Kabelverlegung unter dem Kaspischen Meer</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im <a href="https://turkmen.news/avtonomnyj-turkmennet-chto-est-v-sekretnoj-gosprogramme-kiberbezopasnosti-turkmenistana/">Staatlichen Programm zur Cybersicherheit Turkmenistans</a> für 2022-2025, das Turkmen News veröffentlicht hat, wird das neue Netzwerk als „<em>geschützter nationaler Informationsraum</em>“ bezeichnet. Aus dem Dokument geht die geplante Ausbildung von Fachkräften im Bereich der Cybersicherheit hervor sowie der nicht näher definierte Ausbau des „<em>Schutzes vor Cyberbedrohungen in Einrichtungen für Cybersicherheit und Cyberverteidigung</em>“. Über die Struktur des geplanten Netzwerks und die Mittel zu seiner Verwirklichung gibt das Dokument kaum Aufschluss.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Veraltet und langsam</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Internet in Turkmenistan ist nach wie vor veraltet. Erst seit einigen Jahren versucht die Regierung die Digitalisierung der Wirtschaft voranzutreiben. „<em>In einer Welt, wo die Staatschefs eigene Konten in den sozialen Medien unterhalten, müssen selbst Länder wie Turkmenistan zumindest Webseiten einrichten</em>“, schreibt Mediazona.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch bei Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/politik-und-wirtschaft/turkmenistan-ex-praesident-gurbanguly-berdimuhamedow-aendert-gesetzgebungsverfahren-zu-seinen-gunsten/"><strong>Ex-Präsident Gurbanguly Berdimuhamedow ändert Gesetzgebungsverfahren zu seinen Gunsten</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Internetnutzung befindet sich in Turkmenistan auf einem Niveau, das mit dem der 2000er Jahre vergleichbar ist. Die beiden Anbieter im Land, Turkmentelecom und Ashgabat City Telephone Network, boten im letzten Jahr Tarife mit Geschwindigkeiten von 2 Megabit pro Sekunde (Mb/s) an, während in den anderen zentralasiatischen Staaten 100 Mb/s die Regel sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mobiles Internet wird vom alleinigen turkmenischen Anbieter Altyn Asyr (TmCELL) bereitgestellt, mit einer Geschwindigkeit bei 9 bis 10 Mb/s, gegen durchschnittlich 20 bis 25 Mb/s in den Nachbarländern. Nur die Hauptstadt Aschgabat genießt eine relativ gute 4G-Abdeckung, so das Laden einer beliebigen neueren Webseite oft schon viel Zeit in Anspruch nehmen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>China oder Nordkorea?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://eurasianet.org/the-small-firewall-of-turkmenistan">Eurasianet</a> zeigt sich besorgt, dass Turkmenistan „<em>eine noch drakonischere Version einer Firewall nach chinesischem Vorbild</em>“ errichten könnte, während Turkmen News erklärt, dass selbst das stark kontrollierte chinesische Internet nicht als autonom bezeichnet werden kann. Das nordkoreanische Modell kommt einem nationalen Netzwerk am nächsten, doch die Turkmenische Regierung ist, dem Artikel von Mediazona zufolge, noch weit von der Fähigkeit zur Errichtung eines solchen Netzwerks entfernt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher haben offizielle turkmenische Medien nur über Kopien ausländischer Dienste berichtet, wie etwa über eine Webseite zur Taxibestellung, für Regierungsdienste, einen Messenger oder auch eine Suchmaschine – Dienste, die kaum jemand nutzt und die meist kurz nach ihrer Einführung unbemerkt eingehen.</p>


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<p class="wp-block-paragraph">Für <a href="https://geode.science/louis-petiniaud/">Louis Pétiniaud</a>, Forscher am Französischen Institut für Geopolitik, zeugt die massenhafte Blockierung von IP-Adressen und virtuellen privaten Netzwerken (VPN) bei einem Land wie Turkmenistan allerdings von „<em>einer gewissen technische Kompetenz</em>“. Die Republik Turkmenistan gehört dank einer hyperzentralisierten Netzwerkstruktur weltweit bereits zu den Ländern mit der rigidesten Internetkontrolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Um ein Netzwerk zu isolieren und die Kontrolle darüber zu festigen, muss man in der Regel versuchen, die Zahl der Zugänge nach außen zu reduzieren. Da es in Turkmenistan nur zwei Festnetzbetreiber gibt, von denen Turkmentelecom der größte ist, ist es leicht, entsprechende Gesetze durchzusetzen </em>“, erklärt Pétiniaud. Die Ankündigung eines autonomen Netzwerks bedeutet also keinen qualitativ neuen Schritt. Sie besiegelt jedoch die faktisch längst bestehende Unfreiheit der turkmenischen Internetlandschaft. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://novastan.org/de/author/ecollet/"><strong>Emma Collet</strong></a><strong>, Journalistin für Novastan France</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aus dem </strong><a href="https://novastan.org/fr/turkmenistan/le-turkmenistan-veut-creer-son-propre-reseau-internet-coupe-du-monde/"><strong>Französischen</strong></a><strong> von </strong><a href="https://novastan.org/de/author/lkuehne/"><strong>Lucas Kühne</strong></a></p>


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		<title>Bank in Kasachstan macht Apple Pay und Samsung Pay Konkurrenz</title>
		<link>https://novastan.org/de/kasachstan/bank-kasachstan-macht-apple-samsung-pay-konkurrenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Enora M]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Samsung]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die kasachstanische J&#xFD;san Bank hat die mobile App JPAY eingef&#xFC;hrt, mit der kontaktlose Zahlungen von einem einfachen Smartphone aus abgewickelt werden k&#xF6;nnen. Eine L&#xF6;sung, die Programmen von Apple und Samsung den Rang ablaufen k&#xF6;nnte?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die kasachstanische Jýsan Bank hat die mobile App JPAY eingeführt, mit der kontaktlose Zahlungen von einem einfachen Smartphone aus abgewickelt werden können. Eine Lösung, die Programmen von Apple und Samsung den Rang ablaufen könnte?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Macht Technologie aus Kasachstan bald den Giganten Samsung und Apple Konkurrenz? Wie das kasachstanische Nachrichtenportal <a href="https://tengrinews.kz/money/smartfon-v-kazahstane-zamenit-traditsionnyiy-pos-terminal-428484/">Tengrinews</a> berichtet, hat die Jýsan Bank am 9. Februar die App JPAY gestartet. Laut <a href="https://jysanbank.kz/en/news/090221/jysan-bank-zapustil-pos-terminal-v-smartfone-dlya-predprinimatelei">Selbstauskunft</a> soll es JPAY vor allem kleinen Unternehmen und Selbstständigen in der Praxis ermöglichen, ein herkömmliches <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/POS-Terminal">POS-Terminal</a> komplett durch ein normales Smartphone ohne Zusatzausrüstung zu ersetzen. Die NutzerInnen der App zahlen so kontaktlos mit ihrem Handy.</p>


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<p class="wp-block-paragraph"><em>„JPAY minimiert die Ausgaben des Händlers und ermöglicht ihm, unterwegs Geschäfte zu machen. Die Annahme von Kartenzahlungen ist nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern in erster Linie ein bequemer und sicherer Service für unsere Kunden“</em>, erklärte Miras Shaıhislamov, Vizepräsident des Verwaltungsrats der Jýsan Bank, gegenüber Tengrinews.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Covid-19 beschleunigt kontaktlose Abwicklung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Inspiration für diese neue App waren laut Shaıhislamov dabei die von Apple und Samsung entwickelten Bezahltechnologien. <em>&#8222;Smartphones haben sich Dank Apple Pay und Samsung Pay allmählich von einem Kommunikationsmittel zu einem Zahlungsmittel entwickelt. Wir haben beschlossen, den Kreis zu schließen, und Unternehmen zu ermöglichen, Zahlungen mit Smartphones zu akzeptieren“</em>, so der stellvertretende Verwaltungsratspräsident.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kasachstan/corona-app-kasachstan-testet-farbsystem-geschafte/">Corona-App: Kasachstan testet Farbsystem für Geschäfte und BürgerInnen</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es liegt im Interesse der Bank, mit der neuen Zahlungsmethode an der Entwicklung der kasachstanischen Wirtschaft mitzuwirken. So sollen durch JPAY die Kosten für Kundenkarten minimiert werden. Außerdem benötigen auf JPAY setzende HändlerInnen kein Zahlungsterminal – ein weiterer Vorteil gegenüber Samsung Pay und Apple Pay.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem scheint JPAY eine Antwort auf veränderte Zahlungsgewohnheiten infolge der Covid-19-Pandemie zu sein. So nutzen immer mehr KasachstanerInnen kontaktlose Zahlungen. Wie das kasachstanische Nachrichtenportal <a href="https://kapital.kz/finance/93323/evolyutsiya-beznala-v-kazakhstane-v-2020-godu-smenilas-revolyutsiyey.html">Kapital.kz</a> berichtet, wurden im Jahr 2020 bereits 67 Prozent der Transaktionen online durchgeführt. 2018 lag dieser Wert noch bei 29 Prozent. Das Volumen der bargeldlosen Transaktionen im Land hat sich um das 2,6-fache erhöht und belief sich Ende 2020 auf 34,6 Billionen Tenge (umgerechnet rund 68,4 Milliarden Euro).</p>


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<p class="wp-block-paragraph">Doch zunächst muss sich JPAY als tatsächlicher Konkurrent zu den zwei Marktgiganten beweisen. Denn sowohl das im März 2020 gestartete Samsung Pay als auch Apple Pay, das bereits seit November 2018 auf dem Markt ist, haben eine andere Reichweite als Jýsan. Die Bank selbst bleibt übrigens auch trotz der eigenen App weiterhin Partner für die Zahlungssysteme beider Konkurrenten.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Enora Mornal, Redakteurin für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem </strong><a href="https://novastan.org/fr/kazakhstan/une-banque-kazakhe-developpe-un-concurrent-a-apple-pay-et-samsung-pay/"><strong>Französischen</strong></a><strong> von Robin Roth</strong></p>


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		<title>Kasachstan : WLAN in den Bussen der Hauptstadt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kamilas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2015 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Astana]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bald werden manche Buslinien in Astana mit WLAN ausgestattet. Eine Ma&#xDF;nahme, die manche Nutzer freut, aber auch M&#xE4;ngel des kasachischen Transportsystems deckt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong><em>Bald werden manche Buslinien in Astana mit WLAN ausgestattet. Eine Maßnahme, die manche Nutzer freut, aber auch Mängel des kasachischen Transportsystems deckt.</em></strong></p>
<p style="text-align: justify">Ab Juli 2015 werden etwa fünfzig Busse in Astana, der Hauptstadt Kasachstans mit kostenlosem WLAN <a href="http://tengrinews.kz/internet/1-iyulya-avtobusah-astanyi-poyavitsya-besplatnyiy-internet-273397/">ausgestattet</a>. Ein vergleichbarer Dienst wird im südlichen Wirtschaftszentrum Almaty schon seit Februar angeboten.</p>
<p style="text-align: justify">Hinter der Entscheidung stehen Nurali Aliyev, der stellvertretende Bürgermeister Astanas, und der exekutive Generaldirektor der Telefongesellschaft « Beeline Kazakhstan», Tarass Parkhomenko. Beeline ist eine russische Telefongesellschaft, die 1992 als Tochter der <a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Vimpelcom">Vimpelcom</a>-Gruppe gegründet wurde. Sie ist seit über fünfzehn Jahren in Kasachstan aktiv und hat dort einen guten Ruf: Sie gilt als zuverlässiger Anbieter. Laut den letzten Konzernergebnissen war Beeline 2014 mit 9,6 Millionen Abonnenten, die Hälfte der Bevölkerung Kasachstans, der größte Anbieter der Landes.</p>
<p style="text-align: justify">Das Pilotprojekt <a href="http://ain.kz/ru/news/v-ramkah-proekta-smart-astana-zapushcheno-12-avtobusov-wi-fi-bus">„WI-FI BUS“</a> wurde im Juni 2014 durchgeführt. Damals haben <a href="http://ain.kz/">Astana Innovations</a> und die spezialisierte Firma Gorelli Systems 12 Busse mit speziellen 4G/LTE Modems ausgestattet. Das Projekt war von Anfang an sehr erfolgreich. <a href="http://smartastana.gov.kz/pages/WifiBus/">Smart Astana</a>, dem offiziellen Statistikamt der Hauptstadt, zufolge ist in nur einer Woche die Zahl der Nutzer des Dienstes von 442 auf 600 gestiegen. Daraufhin hat die Regierung entschieden, nicht nur alle Buslinien mit WLAN auszustatten, sondern es auch an <a href="http://www.astanatimes.com/2015/05/new-astana-bus-stops-to-include-heating-and-wi-fi/">Bushaltestellen</a> für die Nutzer zugänglich zu machen.</p>
<p style="text-align: justify">In Zeiten weltweiten technologischen Fortschritts erscheint ein solcher Zugang zu kostenfreiem WLAN überaus notwendig: „Die Stadtbewohner empfinden ein immer stärker werdendes Bedürfnis nach schnellem WLAN. Sie brauchen es immer und überall. Einer der Vorteile unseres Projektes besteht darin, dass alle Reisenden unabhängig von ihrem Abonnement einen Internetzugang bekommen“, betont Aliyev. Zudem könne mehr Komfort in öffentlichen Verkehrsmitteln umweltfreundliche Verhaltensweisen fördern. Zwei Jahre vor der Organisation der <a href="https://novastan.org/articles/astana-accueillera-lexpo-2017">Universalaustellung 2017</a> ist dieser neue Dienst auch ein Trumpf für das internationale Image Kasachstans.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lesen Sie auch bei Novastan.org: <a href="https://novastan.org/articles/astana-capitale-des-travailleurs-et-des-4x4-astana-hauptstadt-der-arbeiter-und-gelndewagen"><em>Astana – Hauptstadt der Arbeiter und Geländewagen</em></a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Meinungen teilen sich zu dieser neuen Dienstleistung. Ohne Überraschung bewertet die Jugend diese Neuheit eher positiv. Mit ihren 18 Jahren sieht Diana diese Innovation als eine Möglichkeit, immer auf dem Laufenden zu bleiben: „Neue Technologien sind ein Teil unseres Lebens. Informationen sind so schnell im Umlauf und man muss immer informiert bleiben, um nichts zu verpassen.“ Für andere Fördert die Maßnahme den Nationalstolz: „Ich freue mich sehr, dass die Regierung Kasachstans der Mode folgt,“ meint Anna, 14. „Ich bin stolz auf mein Land.“</p>
<p style="text-align: justify">Andere, wie Ajm, 24, sind der Innovation überdrüssig: “Busse waren einer der wenigen Orte, wo man sich ein wenig erholen, die Leute um sich herum beobachten und darauf achten konnte, was auf der Straße passiert.“ Vladimir, 70, erinnert sich an die Zeit, wo „wir alle in der realen, und nicht in der virtuellen Welt lebten“ und wo „man sich auf das Wesentliche konzentrierte, das uns auch Früchte brachte.“ Weniger nostalgisch bemerkt Juri zutreffend, dass die meisten Leute auch so schon mobilen Internetzugang haben: „Die Preise der Mobilverträge sind relativ niedrig. Ich denke nicht, dass sich durch WLAN in den Bussen viel ändern wird. Es haben sowieso schon alle mobiles Internet in ihrer Tasche.“</p>
<p style="text-align: justify"><strong><em>Ein kostenloser Dienst? </em></strong></p>
<p style="text-align: justify">Eine Frage bleibt: Kann man bei ständig ansteigenden Ticketpreisen wirklich von kostenlosem Internet sprechen? Während der letzten sechs Jahre kostete ein Busticket 60 Tenge (etwa 0,30€) für Erwachsene und 20 (0,10€) für Kinder. Seit dem 31. August 2014 sind die Preise an den Benzinpreisen indiziert und um bis zu 50% gestiegen (90 Tenge [0,43€] für Erwachsene, 40 Tenge [0,20€] für Kinder). Im Februar 2013 <a href="http://www.newskaz.ru/society/20130221/4797016.html">erklärte</a> Imangali Tasmagambetov, der ehemalige Bürgermeister Astanas, dass der Ticketpreis eines Tages auf 107 Tenge (0,52€) steigen würde.</p>
<p style="text-align: justify">Die Bürger Kasachstans freut die stetige Preiserhöhung natürlich wenig, zumal das Preisleistungsverhältnis zu wünschen übrig lässt: Die Anzahl der Busse bleibt mangelhaft, die existierenden Busse sind alt, oft überfüllt, und halten den vorgesehenen Fahrplan nur selten ein. Da die Bushaltestellen keine Zeitpläne anzeigen, bleibt die Fahrzeit der Busse bis heute ein Geheimnis.</p>
<p style="text-align: justify">Entgegen dieser Schwierigkeiten plant die Munizipalität Astanas den Kauf von <a href="http://rus.azattyq.org/content/tseny-na-obshestvennom-transporte-astana/25377585.html">350 neuen Bussen</a> aus Frankreich, wie auch den Bau von zwei weiteren Busdepots, um das Etat von bereits <a href="http://astana.gov.kz/ru/modules/material/6224">890 existierenden</a> Bussen zu vergrößern. Aktuell arbeiten acht Transportgesellschaften in der Stadt. Es wird ebenfalls erwogen, den Lohn der Busfahrer (aktuell 145000 Tenge [707€] im Monat) zu erhöhen, um den Beruf attraktiver zu machen. Die Zeit wird zeigen, ob diese Änderungen in der Lage sein werden, den Betriebsverkehr auszugleichen und die existierenden Probleme zu beseitigen.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Kamila Shepeleva</strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem französischen übersetzt von</strong><br />
<strong>Florian Coppenrath</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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