<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Sustxotin Archives</title>
	<atom:link href="https://novastan.org/de/tag/sustxotin/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://novastan.org/de/tag/sustxotin/</link>
	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
	<lastBuildDate>Thu, 15 May 2025 18:29:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/08/cropped-Logo_2_2000-1700-300DPI-32x32.png</url>
	<title>Sustxotin Archives</title>
	<link>https://novastan.org/de/tag/sustxotin/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Patriarchale Gewalt filmisch erzählen: Ein Interview mit Husnora Rozmatova</title>
		<link>https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/patriarchale-gewalt-filmisch-erzaehlen-ein-interview-mit-husnora-rozmatova/</link>
					<comments>https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/patriarchale-gewalt-filmisch-erzaehlen-ein-interview-mit-husnora-rozmatova/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Makhkam Khamidov]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 16:17:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[GoEast Fimfestival]]></category>
		<category><![CDATA[Husnora Rozmatova]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Regisseurin]]></category>
		<category><![CDATA[Sustxotin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://novastan.org/de/?p=42212</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit ihrem Film &#x201E;The Song Sustxotin&#x201C; feierte Husnora Rozmatova beim diesj&#xE4;hrigen goEast-Filmfestival nicht nur Europapremiere, sondern wurde auch doppelt ausgezeichnet. &#xDC;ber ihren Film, patriarchale Strukturen und die Schwierigkeit, sich als Regisseurin in Usbekistan zu behaupten, sprach Husnora mit Novastan. Novastan: Husnora, zun&#xE4;chst herzlichen Gl&#xFC;ckwunsch zu der Europapr&#xE4;miere in Wiesbaden. Der Film hat zwei Preise gewonnen, [&#x2026;]</p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/patriarchale-gewalt-filmisch-erzaehlen-ein-interview-mit-husnora-rozmatova/">Patriarchale Gewalt filmisch erzählen: Ein Interview mit Husnora Rozmatova</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit ihrem Film „The Song Sustxotin“ feierte Husnora Rozmatova beim diesjährigen goEast-Filmfestival nicht nur Europapremiere, sondern wurde auch doppelt ausgezeichnet. Über ihren Film, patriarchale Strukturen und die Schwierigkeit, sich als Regisseurin in Usbekistan zu behaupten, sprach Husnora mit Novastan.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Novastan: Husnora, zunächst herzlichen Glückwunsch zu der Europaprämiere in Wiesbaden. Der Film hat zwei Preise gewonnen, es wird zum Auftakt des goEast- Festivals 2026 bei 3Sat gezeigt, und dazu möchte ich herzlich gratulieren. Das ist Ihre erste Teilnahme an einem europäischen Filmfestival. Wie haben Sie das goEast Filmfestival in Wiesbaden erlebt – insbesondere im Vergleich zu anderen Premieren Ihres Films? Gab es Überraschungen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Husnora Rozmatova: Meine erste Premiere fand auf einem großen Filmfestival in Goa, Indien, statt. Über die europäische Premiere in Wiesbaden im Rahmen des <a href="https://www.filmfestival-goeast.de/">goEast-Filmfestivals</a> habe ich mich besonders gefreut – zumal ich dieses Jahr die einzige Filmregisseurin aus Zentralasien war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im Festival gezeigten Filme waren sehr beeindruckend, was die Ehre, zwei Auszeichnungen erhalten zu haben, für mich umso größer macht. Schon allein im Hinblick auf das Budget sind unsere Filme kaum vergleichbar – wir hatten nur sehr begrenzte Mittel zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihr Film thematisiert mehrere gesellschaftliche Probleme in Usbekistan: Gewalt gegen Frauen, konservativ-patriarchale Strukturen, Einschränkungen der Meinungsfreiheit und der journalistischen Arbeit sowie Armut. Wie kamen Sie auf die Idee zu diesem Film?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese gesellschaftlichen Probleme hängen eng miteinander zusammen und bedingen sich gegenseitig. Armut, harte Lebensrealitäten und das erzwungene Leugnen von Tatsachen – all das ist tief miteinander verwoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Jahren gab es besonders erschütternde Fälle von sexualisierter Gewalt gegen Frauen in verschiedenen Regionen Usbekistans. Die Fälle aus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Andijon">Andijon</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Viloyat_Xorazm">Choresm</a> vor drei Jahren haben mich besonders tief getroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/sustxotin-eine-geschichte-von-macht-und-machlosigkeit/">„Sustxotin“ – eine Geschichte von Macht und Machlosigkeit</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Andijon wurde eine schwangere Frau von fünf Männern vergewaltigt. Später veröffentlichte sie ein Video, in dem sie die Vorwürfe widerrief – doch es war offensichtlich, dass sie dazu gezwungen wurde. Man konnte es in ihrem Gesicht ablesen. In einem anderen Fall – in einem Waisenhaus in Choresm – wurden 15- bis 17-jährige Mädchen unter Beteiligung der Heimleiterin monatelang systematisch von Staatsbeamten vergewaltigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In vielen solcher Fälle bleiben Männer straffrei, während die Frauen mit den psychischen und sozialen Folgen leben müssen. Oft endet das in Selbstmord – vor allem in ländlichen Regionen. Hinzu kommt die Reaktion des Umfelds: Statt Empathie erfahren die Opfer Schuldzuweisungen, und die Täter werden geschützt – mit dem Argument, man wolle <em>„den Ruf des Dorfes nicht beschmutzen“</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Film steht ein Mann im Zentrum – ein ehemaliger Abgeordneter, der Gerechtigkeit sucht. Warum haben Sie sich für diese männliche Perspektive entschieden, obwohl das Opfer – ein Mädchen – nur am Rande vorkommt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Frage höre ich häufig. In Usbekistan wird die Gesellschaft stark von Männern dominiert. Mir war es wichtig, zu zeigen, dass auch Männer eine (moralische) Verantwortung tragen sollen. Der Protagonist ist ein ehemaliger Abgeordneter, der zurückgetreten ist, weil er im bestehenden System nichts bewirken konnte. Er ist geplagt von seinem Gewissen und fühlt sich mitverantwortlich für das Leid des Mädchens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Film zeige ich drei Gruppen von Frauen: das Mädchen – Symbol für die junge Generation, die Tagelöhnerinnen – Vertreterinnen der Frauen, die gezwungenermaßen im Ausland arbeiten müssen, und die Großmutter – als Stimme der älteren Generation. Sie alle stehen sinnbildlich für das Leid der Frauen in einer patriarchalen Gesellschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum zeigen Sie den Täter im Film nicht? Man erfährt nicht, wer es ist.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war eine bewusste Entscheidung. Hätte ich einen konkreten Täter gezeigt, wäre es zu einfach gewesen, die Schuld auf eine einzelne Person abzuwälzen. Doch das Mädchen wurde nicht nur von einem Mann vergewaltigt – sie ist ein Opfer des gesamten Systems, einer ganzen Gesellschaftsordnung. In gewisser Weise tragen alle Männer eine Mitschuld – selbst der Protagonist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am Ende des Films beginnt es zu regnen – begleitet von einem Trauermoment. Der Eindruck entsteht, dass eine Frau sterben musste, damit es endlich regnet. Wer stirbt – die Großmutter oder das Mädchen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Szene ist bewusst offengehalten. Es könnte sowohl die Großmutter als auch das Mädchen sein. Wichtig ist: Eine Frau stirbt – sie wird symbolisch dem System „geopfert“. Das ist die zentrale Aussage.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Inwiefern kann Kunst – insbesondere Film – dazu beitragen, patriarchale Strukturen sichtbar zu machen und zu verändern?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Zeiten großer gesellschaftlicher Krisen oder Katastrophen, wie etwa während des Zweiten Weltkriegs, entstanden viele bedeutende Werke in Film, Malerei und Literatur. In Momenten des Schmerzes und der Hoffnungslosigkeit werden Kunst und Glaube oft zur einzigen Hoffnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im Film gezeigten Probleme lassen sich nicht von heute auf morgen lösen. Aber Kunst und Glaube können Impulse für langfristige Veränderungen setzen. Ich sehe es als Aufgabe von Kunstschaffenden, Haltung zu zeigen. Das habe ich von meinen Mentor:innen gelernt: Regisseur:innen müssen sich gesellschaftlich positionieren und gegen Unrecht einstehen.</p>



<div class="flex flex-col md:flex-row justify-evenly items-center bg-yellow-100 my-20 p-10 space-y-10 subscribe">
	<div class="container flex flex-col lg:flex-row justify-between">
		<div class="flex flex-col w-full lg:w-3/5 pb-4">
			<h2 class="text-3xl text-secondary font-bold mb-4 text-[#749D02]">
								Unterstützt Novastan &#8211; das europäische Zentralasien-Magazin 
			</h2>
				Als vereinsgetragene, unabhängige Plattform lebt Novastan vom Enthusiasmus seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen &#8211; und von eurer Unterstützung! 
						</div>
		<div class="flex flex-col w-full lg:w-2/5 justify-items-center justify-center pb-4">
			<div class="rounded-md bg-accent-500 px-10 py-5 text-center w-72 mx-auto">
											<a class="block rounded bg-white p-2 mt-4 font-bold" href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Novastan unterstützen</a>
							</div>
		</div>
	</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ich „The Song Sustxotin“ gedreht habe, habe ich eher persönliche, fantasievolle Filme gemacht, zum Beispiel „Rehearsal“. Erst nach den Dreharbeiten wurde mir klar, wie weit ich von der Realität meiner Mitmenschen entfernt war. Ich hatte den bisherigen Filmen kein Mitgefühl für Menschen in prekären Lebenssituationen gezeigt – das hat mich belastet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb habe ich mich entschieden, mich mit den realen Lebensbedingungen, insbesondere von Frauen, auseinanderzusetzen – und daraus entstand das Drehbuch zu „The Song Sustxotin“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie gehen Sie mit den Risiken um, die entstehen, wenn man sich öffentlich gegen patriarchale Strukturen äußert?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Mitglied der Filmkommission sagte mir einmal, es sei unnötig gewesen, die „<em>negativen Seiten“</em> Usbekistans zu zeigen – das sei doch keine Normalität und komme <em>„höchstens alle zehn Jahre vor“</em>. Dabei liest man heute beinahe täglich von Vergewaltigungsfällen in den Medien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wusste, dass es sinnlos wäre, mit ihm zu diskutieren. Ich verabschiedete mich mit einem Lächeln. Aber ich werde weiterhin solche Themen durch meine Filme aufgreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie ist es um die Repräsentation von Frauen in der usbekischen Filmbranche bestellt? Und welche Erfahrungen haben Sie als junge Regisseurin gemacht?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Usbekistan liegt weit hinter anderen Ländern Zentralasiens zurück, wenn es um die Sichtbarkeit von Frauen in der Filmbranche, besonders als Regisseurinnen, geht. In Kasachstan und Kirgistan gibt es einige bekannte Regisseurinnen – in Usbekistan dagegen kaum. Eine der wenigen ist <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Kamara_Kamalova">Qamara Kamolova</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/die-proteste-haben-ein-weibliches-gesicht-wie-frauen-in-usbekistan-fuer-ihre-rechte-einstehen/">Die Proteste haben ein weibliches Gesicht: Wie Frauen in Usbekistan für ihre Rechte einstehen</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt einige Frauen, die Kurzfilme oder TV-Serien drehen, aber auch sie sind rar. Für Frauen ist es sehr schwer, sich als Regisseurinnen zu behaupten. Als ich meine ersten Filme drehte, wurde ich im Team kaum ernst genommen. Ich musste mich doppelt beweisen – als junge Frau in einem männlich dominierten Umfeld. Wenn ein Mann einen erfolgreichen Film macht, sagt man: <em>„Er hat Talent.“</em> Wenn eine Frau Erfolg hat, heißt es beim ersten Film: <em>„Glück.“</em> Beim zweiten: „<em>Sie wurde unterstützt.“</em> Erst beim dritten Film wird ihr Können anerkannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihr Film wird 2026 im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Was bedeutet das für Sie? Und glauben Sie, dass Ihr Film auch bald im usbekischen Fernsehen zu sehen sein wird?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, dass mein Film bald auch in Usbekistan gezeigt wird. Internationale Festivalteilnahmen sind schön, aber sie erfüllen mich nicht. Es macht mich nicht glücklich, das Leid meines Volkes auf die Leinwand zu bringen und damit internationale Anerkennung zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich mir wirklich wünsche, ist, dass mein eigenes Volk diesen Film sieht – als Spiegel der Gesellschaft. Ich musste ein ganzes Jahr warten, bis die usbekische Filmagentur (MTRK) den Film überhaupt zur internationalen Vorführung freigegeben hat. Ich hoffe trotzdem, dass der Film in den kommenden Jahren in usbekischen Kinos oder im Fernsehen gezeigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Arbeiten Sie bereits an neuen Projekten mit ähnlichen Themen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Momentan konzentriere ich mich auf TV-Serien, um finanziell über die Runden zu kommen. Für größere Projekte fehlt es derzeit an Mitteln. Aber ich habe Drehbücher für zwei Kurzfilme geschrieben, die keine staatliche Förderung benötigen. Einer davon widmet sich erneut der Lebensrealität usbekischer Frauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für größere Filmprojekte habe ich ebenfalls Ideen – etwa für einen Film im mystisch-poetischen, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sufismus">sufischen</a> Genre. Leider gibt es solche Filme bislang nicht in Usbekistan. Ich würde gerne usbekische Metaphern und mystische Elemente aufgreifen – doch dafür braucht es enorme Förderung. Vielleicht gelingt es mir, internationale Förderung zu gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Filmkultur ist stark von der sowjetischen und russischen Schule geprägt. Eine eigenständige, usbekische Filmschule hat sich noch nicht wirklich entwickelt – obwohl unsere Literatur und Poesie sehr weit fortgeschritten ist. Auch in meinen Filmen ist der Einfluss der russischen Filmschule spürbar. Aber vielleicht ist das nur eine Phase – ich hoffe, es kommt eine neue Ära der usbekischen Filmkunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Husnora, vielen Dank für das Gespräch!</strong><strong></strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Das Interview führte Makhkam Khamidov</strong> <strong>für Novastan</strong></p>



<p class="has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen: Schaut mal vorbei bei <a href="https://twitter.com/novastan_de">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/">Facebook</a>, <a href="https://telegram.me/novastan">Telegram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/">Linkedin</a> oder <a href="https://www.instagram.com/novastanorg/">Instagram</a>. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem <a href="http://eepurl.com/O0Qub">wöchentlichen Newsletter anmelden</a>.</strong></em></p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/patriarchale-gewalt-filmisch-erzaehlen-ein-interview-mit-husnora-rozmatova/">Patriarchale Gewalt filmisch erzählen: Ein Interview mit Husnora Rozmatova</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/patriarchale-gewalt-filmisch-erzaehlen-ein-interview-mit-husnora-rozmatova/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Sustxotin“ – eine Geschichte von Macht und Machlosigkeit</title>
		<link>https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/sustxotin-eine-geschichte-von-macht-und-machlosigkeit/</link>
					<comments>https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/sustxotin-eine-geschichte-von-macht-und-machlosigkeit/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robin Roth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 21:16:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[GoEast Fimfestival]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Sustxotin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://novastan.org/de/?p=42192</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit &#x201E;(The Song) Sustxotin&#x201C; ist der usbekischen Regisseurin Husnora Rozmatova ein vielschichtiger Film gelungen, der mit einf&#xFC;hlsamem Blick Problemlagen der usbekischen Gesellschaft beleuchtet. Der Film feierte am 25. April im Rahmen des 25. goEast-Festivals Europa-Premiere. Es ist ein bemerkenswertes Deb&#xFC;t einer neuen Stimme aus Usbekistan: Am 25. April feierte Husnora Rozmatovas Drama &#x201E;Sustxotin&#x201C; (im internationalen [&#x2026;]</p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/sustxotin-eine-geschichte-von-macht-und-machlosigkeit/">„Sustxotin“ – eine Geschichte von Macht und Machlosigkeit</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit „(The Song) Sustxotin“ ist der usbekischen Regisseurin Husnora Rozmatova ein vielschichtiger Film gelungen, der mit einfühlsamem Blick Problemlagen der usbekischen Gesellschaft beleuchtet. Der Film feierte am 25. April im Rahmen des 25. goEast-Festivals Europa-Premiere.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ein bemerkenswertes Debüt einer neuen Stimme aus Usbekistan: Am 25. April feierte Husnora Rozmatovas Drama „Sustxotin“ (im internationalen Vertrieb als „The Song Sustxotin“) im Rahmen der <a href="https://www.filmfestival-goeast.de/">25. Ausgabe von goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films</a> Europa-Premiere. Der Film führt uns in ein abgelegenes Dorf in der im Süden Usbekistans gelegenen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Viloyat_Surxondaryo">Provinz Surxondaryo</a>, wo eine erbarmungslose Dürre herrscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch dies ist nicht das einzige Problem in einem verwobenen Netz aus Lügen und Korruption, auf das die Regisseurin ein Schlaglicht richtet. Dies tut sie in derart überzeugender Weise, dass „Sustxotin“ während des goEast-Festivals gleich zweimal ausgezeichnet wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Roadtrip zu sich selbst</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Titel „Sustxotin“ bezieht sich Rozmatova auf das gleichnamige, alte usbekische Lied. Darin opfert ein Dorf eine junge Frau, um Regen herbeizubitten. Und so zieht auch zu Beginn des Films eine Gruppe von Dorfbewohner:innen das Lied singend durch das dürregeplagte Land, um gemäß der Tradition die Puppe eben jener jungen Frau zu „opfern“.</p>



<div class="flex flex-col md:flex-row justify-evenly items-center bg-yellow-100 my-20 p-10 space-y-10 subscribe">
	<div class="container flex flex-col lg:flex-row justify-between">
		<div class="flex flex-col w-full lg:w-3/5 pb-4">
			<h2 class="text-3xl text-secondary font-bold mb-4 text-[#749D02]">
								Unterstützt Novastan &#8211; das europäische Zentralasien-Magazin 
			</h2>
				Als vereinsgetragene, unabhängige Plattform lebt Novastan vom Enthusiasmus seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen &#8211; und von eurer Unterstützung! 
						</div>
		<div class="flex flex-col w-full lg:w-2/5 justify-items-center justify-center pb-4">
			<div class="rounded-md bg-accent-500 px-10 py-5 text-center w-72 mx-auto">
											<a class="block rounded bg-white p-2 mt-4 font-bold" href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Novastan unterstützen</a>
							</div>
		</div>
	</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">In diese Welt bricht Ahbor herein, der am Vortag von seinem Abgeordnetenmandat im fernen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Taschkent">Taschkent</a> zurückgetreten ist, und nun hierherkommt, um einem Hilferuf seines alten Freundes Usmon zu folgen. Usmon ist eigentlich ein bekannter Journalist, doch hier, in seinem Heimattal, scheint niemand ihn zu kennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer tiefer schraubt sich Ahbor auf der Suche nach Usmon voran und macht dabei seltsame Begegnungen mit einem Mann, der einen Hahn opfern möchte, einem scheinbar verrückt gewordenen Afghanistan-Veteranen, der einen Blockposten vor dem von hieran beginnenden „Kriegsgebiet“ errichtet hat, und mit einem Mann und seiner Mutter, für die er eine Sauerstoffflasche trägt. Wie in einem Roadtrip sehen wir durch die Frontscheibe und Rückspiegel von Ahbors Wagen, wie er sich in diese ihm völlig unbekannte Welt vorwagt: seinen Wahlkreis.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Opfer und Selbstopferung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Über Umwege kann Ahbor seinen Freund in einer Zelle der örtlichen Polizeistation ausfindig machen und – da sein Rücktritt als Abgeordneter sich noch nicht bis hierhin herumgesprochen hat – seine Freilassung erwirken. Usmon, als Journalist ausgebootet und nun als Lehrer an der Dorfschule tätig, hatte einen Artikel über die Vergewaltigung der 16-jährigen Hojar geschrieben. Doch der Täter ist einflussreich. Er drängt das Mädchen, die Aussage zu widerrufen, und Usmon wird wegen Verleumdung festgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ahbor versucht, die Ehre seines Freundes und des Mädchens wieder herzustellen, stößt dabei aber immer wieder an die Grenzen eines Systems, das er über Jahre selbst mitgestaltet hat. Als die Nachricht von seinem Rücktritt das Dorf erreicht und Ahbor somit wieder zu einem Niemand wird, wird Usmon erneut verhaftet. Ahbor droht endgültig zu scheitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/neue-stimmen-zentralasiatische-kurzfilme-beim-goeast-filmfestival-2024/"><strong>Neue Stimmen: Zentralasiatische Kurzfilme beim goEast-Filmfestival 2024</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist die Großmutter des Vergewaltigungsopfers, die die Wende bringt. Ahbor hatte sie bereits bei seiner Anreise kennengelernt, als er sie und ihren Sohn, Hojars Vater, ein Stück in seinem Wagen mitgenommen hatte. Die Sauerstoffflasche, die sie zum Überleben braucht, war Teil des Schweigegeldes, das die Familie erhielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die alte Frau plagen Gewissensbisse gegenüber der Enkelin und Usmon. Ahbor kann sie überzeugen, im Prozess gegen Usmon die Wahrheit ans Licht zu bringen. Wohl wissend, dass sie der damit einhergehende Verlust des Sauerstoffs ihr das Leben kosten wird, opfert sie sich selbst. Ein symbolträchtiges Opfer – während sie zu Grabe getragen wird, setzt der lang erwartete Regen ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vielschichtige Kritik</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit „Sustxotin“ gelingt es Husnora Rozmatova, einen einfühlsamen Blick auf die usbekische Landbevölkerung zu werfen und dabei verschiedene Probleme in einer vielschichtigen Kritik zu verweben. Vor dem Hintergrund von menschenverursachter Dürre und damit einhergehender Armut, stellt sie insbesondere den schwer zu durchbrechenden Kreislauf von Gewalt gegen Frauen in den Fokus. Hojar wird dabei doppelt zum Opfer – erst durch die Vergewaltigung und erneut, als sie vom eigenen Vater weggesperrt und ihre Ehre verkauft wird, um die „Ehre des Dorfes“ zu retten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bemerkenswerterweise gelingt es Rozmatova dabei, diese feministische Geschichte aus der Perspektive des Mannes Ahbor zu erzählen. Eine Notwendigkeit, um die Realitäten der usbekischen Gesellschaft widerzuspiegeln, wie die Regisseurin im Anschluss an die Filmvorführung erklärte. Diese Perspektive wird durch die Mitfahrten in Ahbors Wagen und längere Gesprächsszenen, in denen die Kamera seinen Gesprächspartnern direkt in Gesicht blickt, direkt eingenommen und schafft so eindringliche Bilder.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/bauryna-salu-coming-of-age-trifft-tradition/"><strong>„Bauryna Salu“ – Coming of Age trifft Tradition</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Figur Ahbor zeigt sich auch eine Kritik an der politischen Kaste des Landes. Der Abgeordnete, <em>„den wir alle gemeinsam gewählt haben“</em>, wird bestenfalls von Funktionären erkannt. Die Sorgen und Nöte der Menschen in seinem Wahlkreis sind ihm unbekannt und mit seinem sturen Glauben an das Gesetz verkennt er die Realität des Systems, das er selbst mit gestützt hat. Sein überstürzter Rücktritt, mit dem er Weggefährten wie Familie gleichermaßen überrascht hat, lässt zwar Zweifel an diesem System erkennen, doch durchschaut Abhor die eigentlichen Abgründe erst auf diesem Roadtrip zu sich selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Freund, der Journalist Usmon Bozorov, hält ihm dabei besonders schonungslos den Spiegel vor und spielt damit auch im Kleinen die Rolle der vierten Gewalt. Wie Husnora Rozmatova nach der Filmvorführung in Wiesbaden erklärte, wollte sie mit der Figur des Usmon die usbekischen Journalist:innen unterstützen. Die Namensgleichheit mit dem bekannten <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/usbekistan-regimekritischer-blogger-zu-drei-jahren-hausarrest-verurteilt/">Blogger Miraziz Bozorov</a>, der ähnlich wie der Journalist im Film eine Verleumdungsklage ausgesetzt war, sei aber Zufall, erklärte die Regisseurin auf Nachfrage von Novastan.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein ausgezeichnetes Debüt</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit großartigen Landschaftsaufnahmen, einer Geschichte von Gewalt und Korruption sowie der Machtlosigkeit demgegenüber und nicht zuletzt mit einem Protagonisten, der sich dem System entgegenstellt, das er selbst mitgetragen hat, weist „Sustxotin“ einige Parallelen zu Ädilhan Erjanovs Meisterwerk <a href="https://novastan.org/de/kasachstan/a-dark-dark-man-ein-korrupter-polizist-stellt-sich-der-ungerechtigkeit-entgegen/">A Dark, Dark Man</a> auf. Und ähnlich wie auch Erjanovs Filme, durfte „Sustxotin“ im eigenen Land nicht gezeigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Husnora Rozmatova gelingt es aber dabei, die Stellung der Frau in Usbekistan in den Fokus zu rücken und gleichzeitig mit anderen gesellschaftlichen Problemen zu verweben. Herausgekommen ist dabei ein angesichts der politischen Gegebenheiten Usbekistans unglaublich mutiger Film, der unbedingt Lust auf mehr macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/goliath-eine-parabel-der-macht/"><strong>„Goliath“ – eine Parabel der Macht</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass dieser Mut sich auszahlt, zeigt sich daran, dass „Sustxotin“ im Rahmen des goEast-Festivals doppelt ausgezeichnet wurde. Auch wenn der Hauptpreis der „Goldenen Lilie“ in diesem Jahr an den georgischen Film „Holy Electricity“ ging, sprach die Jury Rozmatovas Film eine lobende Erwähnung aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„In ihrem Film erscheint die Gewalt gegen Frauen als ein schwer zu durchbrechender Kreislauf. Er setzt sich mit tief verwurzelten Traditionen auseinander und zeigt, dass durch Filme gesellschaftliche Veränderungen möglich sind. Wir freuen uns, die Regisseurin von THE SONG SUSTXOTIN, Khusnora Rozmatova, auszuzeichnen“</em>, <a href="https://www.filmfestival-goeast.de/25-goeast-festival-des-mittel-und-osteuropaeischen-films-23-bis-29-april-2025-goeast-2025-gewinnerinnen-beim-festival-des-mittel-und-osteuropaeischen-films-hauptpreis-fuer-holy-ele/">begründete</a> die Jury.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/Preisverleihung_22-scaled-1-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-42193" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/Preisverleihung_22-scaled-1-1024x681.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/Preisverleihung_22-scaled-1-300x200.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/Preisverleihung_22-scaled-1-768x511.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/Preisverleihung_22-scaled-1-1536x1022.jpg 1536w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/Preisverleihung_22-scaled-1-2048x1362.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Husnora Rozmatova (rechts) während der Presvergabe des 25. goEast-Filmfestivals in Wiesbaden</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus wählte der goEast-Medienparter und Fernsehsender 3sat den Film für den Ankauf aus. <em>„Khusnora Rozmatova schildert die schwierigen Lebensverhältnisse in ihrem von Dürre bedrohten Land, wobei sie sich besonders der gesellschaftlichen Stellung der Frau widmet. In ihrem Verlauf weitet sich die ländliche Geschichte zu einer unbestechlichen Beobachtung von Machtverhältnissen, Korruption und unausweichlichen moralischen Konflikten, die in ihrer Universalität überraschen“</em>, <a href="https://www.filmfestival-goeast.de/25-goeast-festival-des-mittel-und-osteuropaeischen-films-23-bis-29-april-2025-goeast-2025-gewinnerinnen-beim-festival-des-mittel-und-osteuropaeischen-films-hauptpreis-fuer-holy-ele/">heißt es</a> in der Begründung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer also „Sustxotin“ dieses Jahr in Wiesbaden verpasst hat, wird spätestens im April 2026 die Gelegenheit haben, diesen sehenswerten Film vor dem heimischen Endgerät zu schauen.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Robin Roth für Novastan</strong></p>



<p class="has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen: Schaut mal vorbei bei <a href="https://twitter.com/novastan_de">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/">Facebook</a>, <a href="https://telegram.me/novastan">Telegram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/">Linkedin</a> oder <a href="https://www.instagram.com/novastanorg/">Instagram</a>. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem <a href="http://eepurl.com/O0Qub">wöchentlichen Newsletter anmelden</a>.</strong></em></p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/sustxotin-eine-geschichte-von-macht-und-machlosigkeit/">„Sustxotin“ – eine Geschichte von Macht und Machlosigkeit</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://novastan.org/de/gesellschaft-und-kultur/sustxotin-eine-geschichte-von-macht-und-machlosigkeit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
