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	<title>Staudamm Archives</title>
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	<description>Wissenswertes und Nachrichten aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Turkmenistan</description>
	<lastBuildDate>Fri, 12 Dec 2025 09:32:31 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Staudamm Archives</title>
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	<item>
		<title>Wie der Kokaral-Damm in Kasachstan den Aralsee wiederbeleben will</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 09:32:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Norden des Aralsees versucht Kasachstan eine Rettungsaktion. Dank der Renovierung des Kokaral-Damms gewinnt das &#x201E;Kleine Meer&#x201C; nach Jahrzehnten des R&#xFC;ckgangs wieder an Boden. Doch hinter dem offiziellen Optimismus warnen Expert:innen und Einwohner:innen: Die R&#xFC;ckkehr des Wassers ist nach wie vor fragil und bei weitem nicht abgeschlossen. Im September 2025 freut sich Nurjan Nurjigitov, kasachstanischer [&#x2026;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Norden des Aralsees versucht Kasachstan eine Rettungsaktion. Dank der Renovierung des Kokaral-Damms gewinnt das „Kleine Meer“ nach Jahrzehnten des Rückgangs wieder an Boden. Doch hinter dem offiziellen Optimismus warnen Expert:innen und Einwohner:innen: Die Rückkehr des Wassers ist nach wie vor fragil und bei weitem nicht abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im September 2025 freut sich <a>Nurjan Nurjigitov</a>, kasachstanischer Minister für Wasserressourcen und Bewässerung, in der kasachstanischen Zeitung <a href="https://astanatimes.com/2025/09/northern-aral-sea-water-volume-growth-exceeds-targets/">Astana Times</a>: Der Kleine Aralsee hat 24 Milliarden Kubikmeter oder 42 Meter Höhe überschritten, vier Jahre früher als geplant. Das ist seit dem Rückgang des Aralsees beispiellos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Austrocknung begann in den 1960er Jahren, als die Sowjetunion massiv Wasser aus den beiden Zuflüssen – dem Syrdarja im Norden und dem Amudarja im Süden – umleitete, um ihre Baumwollkulturen zu bewässern. Das Meer schrumpfte mit herausragender Geschwindigkeit, bis Moskau 1990 einräumte, einen „ökologischen Unfall” begangen zu haben. Ein Jahr zuvor hatte sich der Aralsee in zwei Teile geteilt: einen größeren südlichen Teil, der heute fast verschwunden ist, und ein nördliches Becken, das Kasachstan zu retten versucht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/Strasse-durch-Aralsk-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-43625" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/Strasse-durch-Aralsk-1024x682.jpeg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/Strasse-durch-Aralsk-300x200.jpeg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/Strasse-durch-Aralsk-768x512.jpeg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/Strasse-durch-Aralsk.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Straße von Aralsk in die Wüste Aralkum führt am Kleinen Meer entlang.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das kleine Aralmeer lebt wieder auf</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Unterstützung der Weltbank baute Kasachstan 2006 den Kokaral-Damm. Dieser zwölf Kilometer lange Damm aus Erde und Beton verschließt die Berg-Meerenge und verhindert, dass das Wasser des Syrdarja in den ausgetrockneten Süden abfließt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Beginn der ersten Phase der Wiederherstellung des Sees im Jahr 2008 hat sich sein Volumen um 42 Prozent erhöht, wie der Minister für Wasserressourcen und Bewässerung im Januar gegenüber der kasachstanischen Medienagentur Tengri News <a href="https://tengrinews.kz/kazakhstan_news/obyem-vodyi-uvelichilsya-v-aralskom-more-559501/">erklärte.</a> Der Salzgehalt hat sich halbiert und der See ist wieder bewohnbar für Fische geworden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/Fisch-in-Aralsk-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-43626" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/Fisch-in-Aralsk-1024x682.jpeg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/Fisch-in-Aralsk-300x200.jpeg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/Fisch-in-Aralsk-768x512.jpeg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/Fisch-in-Aralsk.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">In Aralsk sind wieder Fische auf den Marktständen zu finden.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um <a href="https://daz.asia/blog/hoffnung-in-aralsk/">Aralsk,</a> einer ehemaligen Küstenstadt am Kleinen Meer – wie das kasachstanische Becken genannt wird – herum, wird wieder gefischt und die Verarbeitungsbetriebe nehmen ihren Betrieb wieder auf. Novastan hat Zauresh Alimbetova, Direktorin des Vereins Aral Oasis und gebürtige Aralskerin, gefragt, wie sich die Region seit dem Bau des Staudamms verändert hat. <em>„Die wirtschaftliche Lage der Einwohner hat sich verbessert, die Fischer kehren zurück“,</em> stellt sie fest. Auf dem Basar der Stadt sind Barsch und Karpfen aus dem Aralsee wieder in den Auslagen zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kasachstan will es dabei nicht belassen: Das Land hat die „Phase 2” seines Sanierungsprogramms eingeleitet. Im Mai 2025 gab Nurzhan Nurzhigitov laut der Nachrichtenagentur Kazinform <a href="https://qazinform.com/news/kazakhstan-starts-implementing-2nd-phase-of-north-aral-sea-conservation-project-7c5c48">bekannt, </a>dass die Arbeiten zur Erhöhung des Kokaral-Staudamms in die Endphase eingetreten seien. Nach Fertigstellung soll das Meer eine Höhe von 44 Metern erreichen und das Wasser sich der ehemaligen, ausgetrockneten Küstenstadt nähern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Rest verwandelt sich in eine Wüste</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aber diese Wiederbelebung erfolgt nur partiell. Laut einer 2025 in Europe-Asia Studies <a href="https://www.tandfonline.com/doi/citedby/10.1080/09668136.2024.2441711?scroll=top&amp;needAccess=true">veröffentlichten Studie</a> macht das wiederhergestellte Gebiet kaum 5 Prozent des Meeres aus den 1960er Jahren aus. Der Rest hat sich in Aralkum verwandelt, eine Wüste aus Salz und giftigen Partikeln, die aus der sowjetischen Landwirtschaft und dem Bergbau stammen. Durch den Wind werden diese Partikel über Tausende von Kilometern transportiert und beeinträchtigen die Gesundheit der Bewohner:innen der Region, <a href="https://www.tandfonline.com/doi/citedby/10.1080/09668136.2024.2441711?scroll=top&amp;needAccess=true">berichtet</a> das usbekische Medienunternehmen Kun.uz. Die Forscher:innen derselben Studie warnen: Mit dem Damm werden die Feuchtgebiete im südlichen Teil weiter austrocknen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst das Kleine Meer bleibt fragil. Wie das kasachstanische Wasserministerium der Agentur Kazinform im Jahr 2024 <a href="https://qazinform.com/news/aral-syrdarya-basin-declined-by-38-ministry-of-water-resources-1af042">bestätigte,</a> nimmt die Durchflussmenge des Syrdarja ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/umwelt-und-technologie/der-schriftsteller-und-geograf-cedric-gras-auf-den-strassen-des-durstes/"><strong>Der Schriftsteller und Geograf Cédric Gras auf den Straßen des Durstes</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Marat Narbaev, Generaldirektor des Internationalen Fonds zur Rettung des Aralsees (IFAS) – einer 1993 von den fünf zentralasiatischen Ländern gegründeten Regierungsorganisation –, trifft sich mit Novastan und zieht eine bittere Bilanz: Auf einem „Vorher-Nachher”-Foto der Ufer des Syrdarja zeigt er die Spuren, die das Wasser vor einigen Jahren hinterlassen hat. Für ihn sind die beiden Schuldigen für die Austrocknung die globale Erwärmung und das Bevölkerungswachstum. <em>„Es gibt fünfzig Millionen Einwohner im Becken, bald werden es siebzig sein”,</em> sagt er leise.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="684" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/Wueste-1024x684.jpeg" alt="" class="wp-image-43627" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/Wueste-1024x684.jpeg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/Wueste-300x200.jpeg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/Wueste-768x513.jpeg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/Wueste.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Rest des Beckens verwandelt sich in eine Wüste</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wachsender Druck</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der demografische Druck hat nämlich zu einer Ausweitung der Anbauflächen und einem Anstieg des Wasserverbrauchs geführt. In der Region <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qysylorda_(Gebiet)">Kyzylorda</a> werden 90 Prozent des gesamten verfügbaren Wassers für die Reisbewässerung verwendet, wie Forscher:innen im Jahr 2021 <a href="https://sdpz.rs/images/casopis/2021/zib_70_1_82.pdf">berechnet</a> haben. Da die in der Sowjetzeit gebauten Bewässerungskanäle undicht sind, erreicht fast die Hälfte des gepumpten Wassers nie die Felder, erklärte der kasachstanische Präsident <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qassym-Schomart_Toqajew">Kassym-Schomart Tokaev</a> in <a href="https://www.akorda.kz/en/president-kassym-jomart-tokayevs-state-of-the-nation-address-181857">einer Rede</a> im Jahr 2022. Das verschwendete Wasser verdunstet oder versickert im Boden.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Auf regionaler Ebene waren die Spannungen um Wasser noch nie so groß wie heute. Jeder der zentralasiatischen Staaten hat seine eigenen Prioritäten: Kirgistan setzt auf Wasserkraft, während Usbekistan und Turkmenistan Wasser aus dem Amudarja pumpen, um ihre Baumwollkulturen zu bewässern. <em>„Taschkent und Aschgabat müssten ihr Wirtschaftsmodell ändern, aber sie wollen weiterhin Baumwolle anbauen“,</em> sagt Marat Narbaev. Diese widersprüchlichen Zeitpläne erschweren jede koordinierte Bewirtschaftung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/usbekistan/warum-der-aralsee-nicht-das-einzige-umweltproblem-usbekistans-ist/"><strong>Warum der Aralsee nicht das einzige Umweltproblem Usbekistans ist</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neues Projekt trübt das Bild zusätzlich: Seit 2022 <a href="https://novastan.org/fr/decryptage/le-fleuve-amou-daria-exploite-par-lafghanistan-quelles-consequences-pour-les-pays-dasie-centrale/">baut</a> Afghanistan den Kusch-Tepa-Kanal. Dieser 285 Kilometer lange Kanal soll <a href="https://qazinform.com/news/what-afghanistans-qosh-tepa-canal-could-mean-for-central-asia">laut der</a> kasachstanischen Nachrichtenagentur Kazinform ab 2028 in Betrieb genommen werden und bis zu 30 Prozent der Wassermenge des Amudarja umleiten. Für das südliche Meer und die Feuchtgebiete Usbekistans bedeutet dies ein fast endgültiges Aus. Für den Norden hat dies einen Dominoeffekt: Mit weniger Wasser in der Region wird der Druck auf den Syrdarja größer.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Alternativen zur Erhöhung des Damms</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Austrocknung des Aralsees zu verlangsamen, suchen Kasachstan und Usbekistan nach Lösungen. Die erste wäre, einen Teil des Flusses Essil, der von der kasachstanischen Steppe nach Russland fließt, umzuleiten, um den Aralsee indirekt über <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Turgai-Plateau">das Turgai-Tal</a> im Nordwesten des Landes wieder zu speisen. Das Projekt, das 2022 und 2024 erneut in mehreren Parlamentsdebatten zur Sprache kam, <a href="https://icaber.kz/index.php/en/about-us-2/">wird von</a> Zhanbolat Nadyrov, dem Gründer des Internationalen Fonds für die Wiederherstellung der Ökosysteme des Kaspischen Meeres und des Aralsees und für den Hochwasserschutz, vorangetrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lest auch auf Novastan: </strong><a href="https://novastan.org/de/umwelt-und-technologie/wie-haushalten-die-zentralasiatischen-laender-mit-ihren-wasserressourcen/"><strong>Wie haushalten die zentralasiatischen Länder mit ihren Wasserressourcen?</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Initiativen orientieren sich an Ländern, die mit Wasserknappheit zu kämpfen haben. Usbekistan eifert den Vereinigten Arabischen Emiraten und ihrem Programm zur Wolkenimpfung nach. Die Technik besteht darin, Salz in bestimmte Wolken zu streuen, um den Niederschlag zu erhöhen, wie das usbekische Medienunternehmen Daryo <a href="https://daryo.uz/en/category/uzbekistan/aaadflryd0jn">berichtet.</a> Eine Methode, die kasachstanische Aktivist:innen wie Altay Ainabek, genannt „Rain Man“, inspiriert, der verspricht, mit diesen Techniken „den Aralsee zurückzubringen“. Im Jahr 2024 behauptet der Aktivist, diese Technologie eingesetzt zu haben und für einen Anstieg der Niederschläge in diesem Jahr verantwortlich zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Behauptung, die von den Klimatolog:innen der nationalen Wetterbehörde Kazhydromet mit einer Handbewegung abgetan wird. <a href="https://centralasiaclimateportal.org/did-rain-man-raise-the-water-level-in-the-aral-sea-kazhydromet-conclusion/">Das Umweltinstitut</a> CAREC zitiert sie und erinnert daran, dass die Region zu trocken ist und dass die Aussaat die natürlichen Niederschläge nur um „maximal 10 bis 15 %“ erhöhen könnte. Ein zu geringer Anstieg, um in das Projekt zu investieren, urteilt die Institution.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück in Aralsk hofft Ainur Rysbaeva, Direktorin des Umweltverbands Aral Tenizi, dass das Land seine Meinung ändern wird: „<em>Es ist eine sehr wirksame Methode, die in den Emiraten Früchte getragen hat“, e</em>rklärt sie gegenüber Novastan. Sie setzt sich dafür ein, dass die vom IFAS erhaltenen Mittel für andere Projekte als die derzeit im Portfolio dominierenden verwendet werden: <em>„Seit fünf Jahren sind die vom IFAS finanzierten Umweltprojekte nicht optimal.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere die Aufforstungsprojekte am ausgetrockneten Meeresbett sorgen für Enttäuschung. Durch die Anpflanzung von Saxaul, einem Wüstenbaum, der extremen klimatischen Bedingungen standhalten soll, hoffen die kasachstanischen und usbekischen Behörden, die Bodenerosion zu bremsen, den Salzgehalt zu reduzieren und Vegetation anzulocken. <em>„Kasachstan wird bis 2027 mehr als eine Million Hektar damit bepflanzen“,</em> sagt Marat Narbaev.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse sind jedoch gemischt: Die jungen Pflanzen sind in den salzhaltigsten Gebieten wenig widerstandsfähig und nur auf wenigen Parzellen übersteigt die Überlebensrate der gepflanzten Bäume 50 Prozent, wie eine 2021 <a href="https://water-ca.org/article/state-of-saxaul-plantations#:~:text=The%20findings%20of%202020%20revealed,ha%20in%20the%20Aralkum%20village">veröffentlichte Studie</a> berichtet. <em>„Diese Projekte können eine Reform der Wassernutzung nicht ersetzen“,</em> warnt Aynur Rysbaeva. Auch wenn der Aralsee in Teilen zurückkehrt, bleibt seine Zukunft ungewiss und hängt von den Entscheidungen der Menschen ab.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Manon Madec für Novastan aus Aralsk und Aralkum (Kasachstan)</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem Französischen von Margaret Bullich</strong></p>



<p class="has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen: Schaut mal vorbei bei <a href="https://twitter.com/novastan_de">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/">Facebook</a>, <a href="https://telegram.me/novastan">Telegram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/">Linkedin</a> oder <a href="https://www.instagram.com/novastanorg/">Instagram</a>. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem <a href="http://eepurl.com/O0Qub">wöchentlichen Newsletter anmelden</a>.</strong></em></p>
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			</item>
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		<title>Überschwemmungen in Kasachstan: Klimanotstand in mehreren Regionen ausgerufen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2024 13:24:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt & Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Emba]]></category>
		<category><![CDATA[Evakurierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkatastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Staudamm]]></category>
		<category><![CDATA[Überschwemmung]]></category>
		<category><![CDATA[Ural]]></category>
		<category><![CDATA[Yrğyz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Jahr verst&#xE4;rkten starke Regenf&#xE4;lle und steigende Temperaturen die Schneeschmelze und f&#xFC;hrten in mindestens zehn Regionen Kasachstans zu schweren &#xDC;berschwemmungen. Pr&#xE4;sident Qassym-Jomart Toqaev und vor allem die Bev&#xF6;lkerung beklagten die mangelnde Vorbereitung der lokalen Beh&#xF6;rden. Die allj&#xE4;hrliche Schneeschmelze hat sich in diesem Jahr zu einem Katastrophenszenario entwickelt. Seit dem 25. M&#xE4;rz ist Kasachstan mit [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>In diesem Jahr verstärkten starke Regenfälle und steigende Temperaturen die Schneeschmelze und führten in mindestens zehn Regionen Kasachstans zu schweren Überschwemmungen. Präsident Qassym-Jomart Toqaev und vor allem die Bevölkerung beklagten die mangelnde Vorbereitung der lokalen Behörden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die alljährliche Schneeschmelze hat sich in diesem Jahr zu einem Katastrophenszenario entwickelt. Seit dem 25. März ist Kasachstan mit einer Reihe von Hochwassern beispiellosen Ausmaßes konfrontiert, die Brücken, Dämme und Teile von Autobahnen zerstörten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dem 4. April wurde der Klimanotstand auf zehn Regionen Kasachstans ausgeweitet, wie <a href="https://vlast.kz/novosti/59640-rezim-cs-mestnogo-masstaba-dejstvuet-v-10-regionah-kazahstana.html">Vlast</a> berichtet. Laut Dinara Nurgalıeva, der offiziellen Sprecherin des Ministeriums für Notfälle, waren in den Regionen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aqt%C3%B6be_(Gebiet)">Aqtöbe</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qostanai_(Gebiet)">Qostanaı</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Westkasachstan">Westkasachstan</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Abai_(Gebiet)">Abaı</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ulytau_(Gebiet)">Ulytau</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aqmola_(Gebiet)">Aqmola</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Qaraghandy">Qarağandy</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Atyrau">Atyrau</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pawlodar_(Gebiet)">Pavlodar</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nordkasachstan">Nordkasachstan</a> besondere Maßnahmen erforderlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mehrere Regionen von Überschwemmungen betroffen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Land war zunächst im Westen von Hochwasser aus dem Fluss <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ural_(Fluss)">Ural</a> betroffen. Darauf folgten starke Überschwemmungen in der Region Atyrau, nachdem die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emba">Emba</a> über die Ufer getreten war. Auch in den Regionen Abaı, Aqmola und Ostkasachstan traten Flüsse über die Ufer, nachdem es zwischen dem 7. und 10. April zu heftigen Regenfällen gekommen war.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Am 10. April schien sich die Lage in den Regionen Aqtöbe und Qostanaı stabilisiert zu haben. Gemäß der Wetteragentur <a href="https://www.kazhydromet.kz/ru/">Kazhydromet</a> kam es aber noch bis zum 13. April im ganzen Land zu weiteren Niederschlägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der plötzliche Anstieg des Wassers brachte viele Staudämme in Kasachstan und Russland in Schwierigkeiten, zudem habe ein Staudamm in der russischen Region <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oblast_Orenburg">Orenburg</a> die bereits kritische Situation in Westkasachstan noch verschärft. Während sich die kasachstanischen Distrikte <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Syrym_District">Syrym</a>, <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Karatobe_District">Qaratöbe</a>, <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Borili_District">Börili </a>und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Terekti_District">Terekti</a> seit dem 25. März im Ausnahmezustand befanden, mussten die russischen Behörden den Wasserdurchfluss des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Iriklinski-Stausee">Iriklinski-Stausees</a> erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Staudämme auf dem Prüfstand des steigenden Wassers</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut dem russischen Medium <a href="https://www.ural56.ru/news/717284/">Ural56</a> soll der stark gestiegene Wasserzufluss die Behörden zu dieser Entscheidung veranlasst haben. Nach Angaben der Dammverwaltung hätte die gemessene Wassermenge am 1. April 90.000 Kubikmeter erreicht, nachdem sie in den vorangegangenen Tagen stetig gestiegen war. Am 2. April wurde in der Region Westkasachstan der Klimanotstand ausgerufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in der Region Aqtöbe stieg die Wassermenge zu schnell an, sodass der Magajan-Damm brach, berichtet <a href="https://vlast.kz/novosti/59601-v-aktubinskoj-oblasti-prorvalo-plotinu-magadzanskogo-vodohranilisa-soobsili-v-pravitelstve.html">Vlast</a>. Der Stausee enthielt ein Volumen von 15,8 Millionen Kubikmetern Wasser, was zum Bruch des Stausees geführt haben soll. Derzeit <a href="https://vlast.kz/novosti/59714-v-otnosenii-sobstvennika-plotiny-magadzanskogo-vodohranilisa-vedetsa-dosudebnoe-rassledovanie.html">wird untersucht</a>, ob der Vorfall durch eine bessere Wartung der Infrastruktur hätte vermieden werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem brach der Schtscherbakow-Damm unter dem Druck des Wassers und verstärkte die Flut des Flusses <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Irgis_(Fluss)">Yrğyz</a>. Die gesamte Bevölkerung des nahegelegenen Dorfes musste evakuiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tausende Einwohnende vertrieben</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum 15. April waren laut <a href="https://vlast.kz/novosti/59766-pocti-1112-tys-celovek-spaseno-vo-vrema-pavodkov-mcs.html">Vlast</a> fast 111.200 Menschen vertrieben worden. Seit Beginn der Überschwemmungen konnten nur 11.950 Personen in ihre Häuser zurückkehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gespräch mit <a href="https://rus.azattyq.org/a/32888035.html">Radio Azattyq</a> berichtet Sevilıa Kuspanova, dass sie aus der Stadt Derkul im Bezirk Uralsk in der Nähe von Russland evakuiert wurde: „<em>Man hatte uns gewarnt, ja, dass wir evakuiert werden, dass wir uns vorbereiten müssten</em>. <em>Aber es war nicht das erste Mal und wir dachten nicht, dass es so schlimm sei.</em> <em>Dann sah ich, dass das Wasser in den Nachbarhof eingedrungen war und anfing zu steigen.</em> <em>Da wurde mir klar, dass es Zeit war, zu gehen.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie alle anderen in der Unterkunft nahm auch Kuspanova nur das Nötigste mit: ein paar Habseligkeiten und wichtige Dokumente. Ihr Haus ist fast vollständig mit Wasser bedeckt. „<em>Hier können wir uns gegenseitig unterstützen.</em> <em>Hier sitzen wir zusammen und weinen, wir verstehen den Schmerz jedes und jeder Einzelnen“,</em> fügte sie hinzu.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sachschäden</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut einer von <a href="https://vlast.kz/novosti/59640-rezim-cs-mestnogo-masstaba-dejstvuet-v-10-regionah-kazahstana.html">Vlast</a> weitergeleiteten Bilanz vom 7. April waren in den nordwestlichen Regionen immer noch 3.702 private Wohngebäude überflutet. Obwohl fast 24.000 Beamte in die betroffenen Gebiete entsandt wurden, kritisierte der Präsident Kasachstans die mangelnde Vorbereitung der lokalen Behörden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von <a href="https://eurasianet.org/colossal-floods-stun-kazakhstan">Eurasianet</a> soll es in der kasachischen Verwaltung immer wieder zu einem schlechten Umgang mit Überschwemmungen kommen. Die Regierung kritisiert die Langsamkeit der lokalen Verantwortlichen sowie deren Unfähigkeit, aus früheren Katastrophen zu lernen. Lokale Beamte wiederum behaupten, dass Naturkatastrophen von Jahr zu Jahr schlimmer und unberechenbarer werden.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Ottilie Pascal, Redakteurin für Novastan</strong></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Aus dem </strong><a href="https://novastan.org/fr/kazakhstan/inondations-kazakhstan-letat-durgence-climatique-decrete/"><strong>Französischen</strong></a><strong> von Michèle Häfliger</strong></p>



<p class="has-primary-800-color has-primary-100-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><em><strong>Noch mehr Zentralasien findet ihr auf unseren Social Media Kanälen: Schaut mal vorbei bei <a href="https://twitter.com/novastan_de">Twitter</a>, <a href="https://www.facebook.com/Novastan.org/">Facebook</a>, <a href="https://telegram.me/novastan">Telegram</a>, <a href="https://www.linkedin.com/company/novastan/">Linkedin</a> oder <a href="https://www.instagram.com/novastanorg/">Instagram</a>. Für Zentralasien direkt in eurer Mailbox könnt ihr euch auch zu unserem <a href="http://eepurl.com/O0Qub">wöchentlichen Newsletter anmelden</a>.</strong></em></p>
<p>The post <a href="https://novastan.org/de/kasachstan/ueberschwemmungen-in-kasachstan-klimanotstand-in-mehreren-regionen-ausgerufen/">Überschwemmungen in Kasachstan: Klimanotstand in mehreren Regionen ausgerufen</a> appeared first on <a href="https://novastan.org/de">Novastan Deutsch</a>.</p>
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		<title>Zurück vom Angeln am Aralsee</title>
		<link>https://novastan.org/de/bild-des-tages/zuruck-vom-angeln-am-aralsee/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Antoine Béguier]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2020 01:55:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Antoine Béguier]]></category>
		<category><![CDATA[Aralsee]]></category>
		<category><![CDATA[Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[Staudamm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Fischer, der vom morgendlichen Fischen zur&#xFC;ckkehrt, verstaut seine Ausr&#xFC;stung. Seit der Schaffung eines Staudamms im Jahr 2005 ist der Wasserstand im Aralsee gestiegen und die k&#xF6;nnen wieder Fischer arbeiten. Der See wurde jedoch nicht gerettet, er bleibt ein chronisches Opfer von &#xDC;berfischung und intensiver Bew&#xE4;sserung. Lest mehr zu dem Thema hier: https://novastan.org/de/kasachstan/der-aralsee-bricht-alle-rekorde-aber-er-lebt-weiter-geo-forscher-im-experten-interview/ Foto:&#xA0;&#xA0;Antoine B&#xE9;guier [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Fischer, der vom morgendlichen Fischen zurückkehrt, verstaut seine Ausrüstung. Seit der Schaffung eines Staudamms im Jahr 2005 ist der Wasserstand im Aralsee gestiegen und die können wieder Fischer arbeiten. Der See wurde jedoch nicht gerettet, er bleibt ein chronisches Opfer von Überfischung und intensiver Bewässerung.</p>
<p>Lest mehr zu dem Thema hier: https://novastan.org/de/kasachstan/der-aralsee-bricht-alle-rekorde-aber-er-lebt-weiter-geo-forscher-im-experten-interview/</p>
<p><strong>Foto:  <a href="http://www.antoinebeguier.com/">Antoine Béguier</a> (Frankreich)</strong></p>
<p>Mehr Bilder aus der Reihe findet ihr <a href="https://novastan.org/de/author/abeguier/">hier</a>.</p>
<p><a href="https://novastan.org/de/cat/bild-des-tages/">Hier</a> geht’s zu mehr Bildern des Tages.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zwischen Klimakatastrophe und Nepotismus &#8211; der Bruch des Sardoba-Damms in Usbekistan</title>
		<link>https://novastan.org/de/usbekistan/zwischen-klimakatastrophe-und-nepotismus-der-bruch-des-sardoba-damms-in-usbekistan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2020 12:46:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Nepotismus]]></category>
		<category><![CDATA[Staudamm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bruch des Sardoba-Staudamms in der Region Sirdaryo in Usbekistan hat dazu gef&#xFC;hrt, dass mehr als 100.000 Menschen sowohl im Land selbst als auch im benachbarten Kasachstan evakuiert werden mussten und Tausende Hektar Ackerland &#xFC;berflutet wurden. Die Katastrophe ist einerseits auf heftige Regenf&#xE4;lle in der Region zur&#xFC;ckzuf&#xFC;hren, andererseits aber auch auf bauliche M&#xE4;ngel am Staudamm. [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Der Bruch des Sardoba-Staudamms in der Region Sirdaryo in Usbekistan hat dazu geführt, dass mehr als 100.000 Menschen sowohl im Land selbst als auch im benachbarten Kasachstan evakuiert werden mussten und Tausende Hektar Ackerland überflutet wurden. Die Katastrophe ist einerseits auf heftige Regenfälle in der Region zurückzuführen, andererseits aber auch auf bauliche Mängel am Staudamm. Eine strafrechtliche Untersuchung ist bereits im Gange, und auch der Verdacht der Vetternwirtschaft und Korruption steht im Raum.</strong></p>
<p style="text-align: justify">Am 1. Mai ist der Damm des Sardoba-Wasserreservoirs, der erst 2017 in Betrieb genommen wurde, aufgrund einer Schwachstelle <a href="https://www.gazeta.uz/ru/2020/05/01/leak/">gebrochen</a>. An einem aus Erde gefertigten Abschnitt konnte der Damm der Last der Wassermassen, die bei heftigen Gewittern in der Region <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Provinz_Sirdaryo">Sirdaryo</a> im Osten des Landes niedergegangen waren, nicht standhalten. Bis zum 3. Mai wurden nach Angaben der örtlichen Behörden mehr als 70.000 Menschen evakuiert, weil ihre Dörfer unter Wasser stehen, berichtet das usbekische Nachrichtenportal <a href="https://www.gazeta.uz/ru/2020/05/02/injured-sardoba/">Gazeta.uz</a>. Im benachbarten Kasachstan wurden laut dem kasachstanischen Online-Medium&nbsp;<a href="https://vlast.kz/novosti/39308-v-turkestanskoj-oblasti-evakuirovali-iz-za-navodnenia-316-tys-zitelej-maktaaralskogo-rajona.html">Vlast.kz</a> mehr als 31.000 Menschen aus denselben Gründen evakuiert.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Novastan ist das einzige deutschsprachige Nachrichtenmagazin über Zentralasien. Wir arbeiten auf Vereinsgrundlage und <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/werde-unser-mitglied-werde-novastan/"><strong>Dank eurer Teilnahme</strong></a>. Wir sind <a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/unser-projekt/">unabhängig</a> und wollen es bleiben, dafür brauchen wir euch! Durch jede noch so kleine <strong><a href="https://novastan.org/de/novastan-ev/spenden/">Spende</a></strong> helft ihr uns, weiter ein realitätsnahes Bild von Zentralasien zu vermitteln.</span></p></p>
<p style="text-align: justify">Nach Angaben der usbekischen und kasachstanischen Behörden sind infolge der Katastrophe keine Menschen ums Leben gekommen. Auf usbekischer Seite wurden fast 60 Menschen verletzt, aber ihr Leben sei nicht in Gefahr, schreibt Gazeta.uz unter Berufung auf die lokalen Behörden. Zwei Soldaten der Nationalgarde wurde bei Rettungsaktionen von einem Wasserstrom erfasst; einer ist dabei umgekommen, der zweite wird noch gesucht, laut <a href="https://www.gazeta.uz/ru/2020/05/04/sardoba/?utm_source=push&amp;utm_medium=telegram">Gazeta.uz</a>. Allerdings könnte das Ausmaß der materiellen Schäden, die sich über beide Länder verteilen, erheblich sein. So haben die Menschen nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihre Einnahmequelle verloren, da die Ernten weiträumig zerstört wurden.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Kollateralschaden der Klimaerwärmung…</strong></p>
<p style="text-align: justify">Laut einer <a href="https://president.uz/ru/lists/view/3531">Mitteilung der usbekischen Präsidialverwaltung</a> ist die Katastrophe auf „starke Regenfälle und Stürme in der Region“ zurückzuführen. Auch die <a href="https://president.uz/ru/lists/view/3521">Region Buchara</a> in Usbekistan und das <a href="https://telegra.ph/Iz-za-uragana-v-Lebapskom-velayate-propali-bez-vesti-desyatki-lyudej-05-02">Gebiet Lebap</a> in Turkmenistan waren am 27.und 28. April von Orkanen betroffen, welche erhebliche Schäden verursachten. Die Ortschaft <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Zaamin,_Uzbekistan">Zomin</a>, die in der mit Sirdaryo benachbarten Region <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Provinz_Jizzax">Jizzax</a> liegt, wurde laut <a href="https://www.gazeta.uz/ru/2020/05/01/mudflows/?utm_source=push&amp;utm_medium=telegram">Gazeta.uz</a> ebenfalls von starken Regenfällen getroffen, durch die zwei Kinder starben. Auch im benachbarten Kirgistan gab es Windhosen, die laut dem kirgisischen Nachrichtenportal <a href="https://www.turmush.kg/ru/news:1614991/?telegram">Turmush</a>&nbsp;zu&nbsp; erheblichen Schäden im Gebiet <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gebiet_Batken">Batken</a> führten.</p>
<p style="text-align: justify">Diese extremen Wetterereignisse erfolgen zu einer Zeit, in der Eurasien seinen bisher wärmsten Winter seit der Mitte des 19. Jahrhunderts erlebt hat, wie eine vom Copernicus Climate Change Service veröffentlichte <a href="https://www.theguardian.com/environment/2020/mar/05/truly-extreme-winter-2019-20-in-europe-by-far-hottest-on-record#img-2">Karte</a> zeigt. In Europa war der vergangene Winter im Durchschnitt um 1,4°C wärmer als der vorhergehende Rekord.</p>
<p><figure id="attachment_21388" aria-describedby="caption-attachment-21388" style="width: 1170px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-21388" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/05/Sardoba-Sanguinov-Uzbekhydroenergo-corruption.jpg" alt="Abdugani Sanguinov, Direktor von UzbekHydroEnergo, mit Präsident Mirziyoyev bei der Einweihung des Dammes und nach seinem Bruch" width="1170" height="1138" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/05/Sardoba-Sanguinov-Uzbekhydroenergo-corruption.jpg 1170w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/05/Sardoba-Sanguinov-Uzbekhydroenergo-corruption-300x292.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/05/Sardoba-Sanguinov-Uzbekhydroenergo-corruption-768x747.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2020/05/Sardoba-Sanguinov-Uzbekhydroenergo-corruption-1024x996.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1170px) 100vw, 1170px" /><figcaption id="caption-attachment-21388" class="wp-caption-text">Abdugani Sanguinov, Direktor von UzbekHydroEnergo, mit Präsident Mirziyoyev bei der Einweihung des Dammes und nach seinem Bruch</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify"><strong>…oder ein Fall für die Gerichte?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Obwohl die Katastrophe von Sardoba eine Folge der globalen Erwärmung und damit einhergehender extremer Wetterereignisse in der Region sein könnte, sprechen die <a href="https://president.uz/ru/lists/view/3531">usbekischen Behörden</a> dennoch von einer „technischen“ Katastrophe, da der Sardoba-Staudamm erst 2017 in Betrieb genommen worden war und offenbar Sicherheitsstandards nicht erfüllte. Nach Angaben von <a href="https://www.gazeta.uz/ru/2020/05/03/criminal-case/">Gazeta.uz</a>&nbsp;hat Usbekistans Generalstaatsanwaltschaft ein Strafverfahren wegen <em>„Verletzung der Sicherheitsvorschriften für Bergbauarbeiten, Bauarbeiten oder explosionsgefährdete Arbeiten“</em> eingeleitet.</p>
<p><p style="background-color: #d4d4d4;"><span style="color: #000000;">Lust auf Zentralasien in eurer Mailbox? Abonniert unseren kostenlosen wöchentlichen Newsletter <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://2ff41361.sibforms.com/serve/MUIFAD3kOVgHRZMEzVL0tQuvV__Lm5slYuTqY-DEgdyDpH9WazOpCwYD2CLbIZdPKxyD_Mnaw2SKMY78StG6vCfPNIE1HcIumNXgnjsKyqsb8MuZ5Ng1jN3cNsBhf4SSp2VDJAgy_38b6jiUL7aU6Y-RaIAVhUpNqW1tNwmWOB-8YcNp9LBWEk57rUlkszlx_tQ8qxYED63Sz6UU">mit einem Klick.</a></span></strong></span></p></p>
<p style="text-align: justify">Der usbekische Blogger Umid Gafurov, der die Facebook-Seite Troll.uz betreibt, wies in einem <a href="https://www.facebook.com/TrollUZB/posts/1290940117775618?__xts__%5b0%5d=68.ARCPzhfUBALQsdIfO9w_4R3MJQ06gy-ZCAWfZ3dKlwR5MDQCpFB57k-kiZJBItN5sqpEzO7NrxlQBonzPsFrTc3a4u4Pqs1osghMykhEAI3_2hRBn3HO8p1R8Txv3jaH-bO4S5nBvnQyiopIK4-6r2qQTEMDzbrDebrM0QppxGiClaNWtivt4m-4WswE_xTUuj4ovBjy5y8fJyF3Ou_CzEOgwuAn1EqJdHS9i5eqj25t8BCmNYwNtRsdXOaFz0lsmQEVIWz6YnnzjWqzzHzPRR1d42hKyls5bdI5_xokV9dYAjtg85Xi8lYtpeD-Cq-Cqs6_L37rtvZiXaSk11pE4BFcow&amp;__tn__=K-R">Beitrag</a>&nbsp;auf eine beunruhigende Tatsache hin. Ihm zufolge soll Abdugani Sanguinov, Direktor von Uzbekhydroenergo (ehemals Uzsuvenergo) und 2017 für den Bau des Staudamms von Sardoba verantwortlich, einem von seinem Sohn geführten Unternehmen den Zuschlag für den Bau des Staudamms von Sardoba sowie vieler anderer Staudämme gegeben haben. <em>„Natürlich beschuldige ich niemanden, für diese konkrete Situation verantwortlich zu sein. Sicherlich gibt es eine Reihe von anderen Personen/Faktoren. Es scheint mir aber dennoch gelinde gesagt ,seltsam´“</em>, schreibt der Blogger. All dies wirft ein schlechtes Licht auf die Qualität wichtiger und sensibler infrastruktureller Bauprojekte in den letzten Jahren und verweist auf die kaum verborgenen Praktiken der Vetternwirtschaft im Land.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Die Redaktion von Novastan France</strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Französischen von Robin Roth</strong></p>
<p>Edit (5.5.20, 5:45 MEZ) : Die Angabe zu zwei Nationalgardisten, die bei der Rettungsaktion vom Wasserstrom erfasst wurden, wurde hinzugefügt.</p>
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		<title>Nurek-Staudamm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Dec 2018 03:58:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Nurek-Staudamm]]></category>
		<category><![CDATA[See]]></category>
		<category><![CDATA[Staudamm]]></category>
		<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Nurek-Staudamm in Tadschikistan ist zurzeit die zweith&#xF6;chste Talsperre der Welt. In dem zu Sowjetzeiten gebauten Stausee werden rund 10 Milliarden Kubikmeter Wasser zur Energiegewinnung und Bew&#xE4;sserung gespeichert. Die hier produzierte Energie reicht aus, um fast das ganze Land mit Strom zu versorgen. Foto: Kaisu Raasakka Findet alle unsere Bilder des Tages hier.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nurek-Staudamm">Nurek-Staudamm</a> in Tadschikistan ist zurzeit die zweithöchste Talsperre der Welt. In dem zu Sowjetzeiten gebauten Stausee werden rund 10 Milliarden Kubikmeter Wasser zur Energiegewinnung und Bewässerung gespeichert. Die hier produzierte Energie reicht aus, um fast das ganze Land mit Strom zu versorgen.</p>
<p><strong>Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/ninara/28912788007/in/album-72157699233395914/">Kaisu Raasakka</a></strong></p>
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		<item>
		<title>Die Weltbank wird den Bau des Rogun-Staudamms nicht finanzieren</title>
		<link>https://novastan.org/de/tadschikistan/die-weltbank-wird-den-bau-des-rogun-staudamms-nicht-finanzieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Svenja Petersen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2018 13:04:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Rogun-Staudamm]]></category>
		<category><![CDATA[Staudamm]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbank]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tadschikistan hat beschlossen, keinen Kredit von der Weltbank aufzunehmen, um den Bau des Rogun-Staudamms zu finanzieren, berichtet Reuters unter Berufung auf den Exekutivdirektor der Bank. Im vergangenen Jahr gab Tadschikistan 500 Millionen Dollar an Deb&#xFC;t-Eurobonds aus, um Geld f&#xFC;r das Megaprojekt im Wert von 3,9 Milliarden Dollar zu erhalten. Es bleibt aber unklar, wo weitere [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Tadschikistan hat beschlossen, keinen Kredit von der Weltbank aufzunehmen, um den Bau des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rogun-Staudamm">Rogun-Staudamms</a> zu finanzieren, berichtet <a href="https://www.reuters.com/article/us-tajikistan-worldbank-rogun/world-bank-says-tajik-rogun-power-plant-financing-off-the-table-idUSKBN1JH0PD">Reuters</a> unter Berufung auf den Exekutivdirektor der Bank. Im vergangenen Jahr gab Tadschikistan 500 Millionen Dollar an Debüt-Eurobonds aus, um Geld für das Megaprojekt im Wert von 3,9 Milliarden Dollar zu erhalten. Es bleibt aber unklar, wo weitere Finanzmittel herkommen sollen. Die folgende Meldung des Nachrichtenportals <a href="https://www.spot.uz/ru/2018/06/22/rogun/?utm_source=push&amp;utm_medium=facebook">Spot</a> übersetzen wir mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. </strong></p>
<p style="text-align: justify">Cyril Mueller, Vizepräsident der Weltbank für Europa und Zentralasien, sagte in einem Interview auf einer Konferenz über Wasserwirtschaft in Duschanbe, dass sich die Bank stattdessen auf die Modernisierung eines weiteren großen Wasserkraftwerks konzentrieren werde:</p>
<p style="text-align: justify"><em>„Der Grund, warum wir Rogun nicht finanzieren, ist, dass die Regierung eine Reihe von Möglichkeiten mit dem Umgang des Rogun-Projekts hat und sie diesen Prozess beschleunigen wollte. So wurde angenommen, dass die Weltbank für die Unterstützung anderer Investitionen im Energiesektor nützlicher sein wird“,</em> sagte er.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die Finanzierung von Energieprojekten</strong></p>
<p style="text-align: justify">Es wird berichtet, dass die Regierung und die Organisation beschlossen haben, bei der Finanzierung des Baus des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nurek-Staudamm">Nurek-Staudamms</a> zusammenzuarbeiten. <em>&#8222;Und das wird in diesem Stadium unser Hauptbeitrag zum Energiesektor sein&#8220;,</em> sagte Mueller.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Lest auch auf Novastan: <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/riesenprojekt-rogun-das-erste-aggregat-des-wasserkraftwerks-soll-fristgerecht-ans-netz-gehen/">Riesenprojekt Rogun – Erstes Aggregat soll fristgerecht ans Netz</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Reuters betont, dass Tadschikistan plane, mehr Anleihen zur Finanzierung des Baus auszugeben, was &#8211; entgegen Behauptungen von Vertretern der Weltbank &#8211; die vielversprechendste Möglichkeit scheint, finanzielle Mittel für den Bau zu finden.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Die Beziehungen zu Usbekistan</strong></p>
<p style="text-align: justify">Gleichzeitig sagte Mueller, dass die Verbesserung der Beziehungen zwischen Tadschikistan und Usbekistan gute Aussichten für den Stromexport bieten.</p>
<p style="text-align: justify">Der Rogun-Staudamm &#8211; ein im Bau befindliches Wasserkraftwerk in Tadschikistan, ist Teil der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wachsch">Wachsch</a>-Kaskade, an desser oberster Stufe es entstehen soll. Usbekistan hat wiederholt Bedenken bezüglich des Projekts geäußert und darauf hingewiesen, dass der Bau des Wasserkraftwerks mit enormen Bedrohungen für die gesamte Region Zentralasien verbunden ist.</p>
<p style="text-align: right"><strong><a href="https://www.spot.uz/ru/2018/06/22/rogun/?utm_source=push&amp;utm_medium=facebook">Spot.uz</a></strong></p>
<p style="text-align: right"><strong>Aus dem Russischen von Svenja Petersen</strong></p>
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		<title>Riesenprojekt Rogun: Das erste Aggregat des Wasserkraftwerks soll fristgerecht ans Netz gehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Asia Plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2018 13:27:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tadschikistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bau]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Rogun-Staudamm]]></category>
		<category><![CDATA[Staudamm]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraftwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bauarbeiten am Rogun-Wasserkraftwerk verlaufen planm&#xE4;&#xDF;ig. Dies teilte der tadschikische Minister f&#xFC;r Energie, Usmonali Usmonsoda, im Rahmen einer Pressekonferenz mit. Er merkte an, dass noch in diesem Jahr das erste Aggregat des Wasserkraftwerls ans Netz gehen soll. Wir &#xFC;bersetzen den Artikel von Asia Plus mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. &#x201E;Es gibt einige Probleme, aber wir [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Bauarbeiten am </strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rogun-Staudamm"><strong>Rogun-Wasserkraftwerk</strong></a><strong> verlaufen planmäßig. Dies teilte der tadschikische Minister für Energie, Usmonali Usmonsoda, im Rahmen einer Pressekonferenz mit. Er merkte an, dass noch in diesem Jahr das erste Aggregat des Wasserkraftwerls ans Netz gehen soll. Wir übersetzen den Artikel von </strong><a href="https://news.tj/"><strong>Asia Plus</strong></a><strong> mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.</strong></p>
<p><em>„Es gibt einige Probleme, aber wir sind sicher, dass das Projekt gemäß der Anweisung der Führung des Landes fristgemäß realisiert wird“,</em> hob der tadschikische Minister für Energie und Wasserressourcen, Usmonali Usmonsoda, hervor. Welche Probleme genau existieren, benannte er dabei nicht. Usmonsoda fügte hinzu, dass die Auftragnehmer sich verpflichtet hätten, das erste Aggregat fristgerecht ans Netz zu bringen.</p>
<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/tadjikistan-la-construction-du-barrage-de-rogun-est-lancee/">Baustart des Rogun Staudamms</a></strong></p>
<p>Zur Errichtung des Rogun-Wasserkraftwerks wurden im Jahr 2017 insgesamt 4,7 Milliarden Somoni (das entspricht circa 532 Millionen US-Dollar, Anm. d. Ü.) verausgabt. 2018 sind 5 Milliarden Somoni (circa 566 Millionen US-Dollar) vorgesehen. Dies teilte der Präsident Tadschikistans <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emomalij_Rahmon">Emomali Rachmon</a> am 22. Januar dem Parlament mit.</p>
<p><strong>Der größte Staudamm der Welt </strong></p>
<p>Um finanzielle Mittel für das Projekt zu erhalten, hat Tadschikistan im letzen Jahr Staatsanleihen in Höhe von 500 Millionen US-Dollar an die internationalen Märkte gebracht. Im September teilte die Nationalbank mit, dass tadschikische Staatsanleihen an Investoren aus den USA, Europa und Asien verkauft worden seien.</p>
<p>Mit der Errichtung des Rogun-Wasserkraftwerks beschäftigt sich seit Oktober 2016 das italienische Unternehmen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Salini_Impregilo">Salini Impreglio</a>. Die Firma begann mit dem Bau des Staudamms, der eine Höhe von 335 Metern erreichen soll. Hierfür werden 1,95 Millarden US-Dollar veranschlagt. Insgesamt soll die Errichtung des Wasserkraftwerks vorläufigen Zahlen zufolge circa 4 Milliarden US-Dollar kosten.</p>
<p>Das Kraftwerk soll sechs Aggregate mit einer Leistung von je 600 Megawatt umfassen. Der Staudamm soll der höchste der Welt werden und jährlich 17 Milliarden Kilowattstunden Elektroenergie erzeugen &#8211;  eineinhalb mal so viel der (derzeit mit 300 Metern weltgrößte, Anm. d. Ü.) <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nurek-Staudamm">Nurek-Staudamm</a>.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong><br />
Der Bau des Rogun-Staudamms war bisher über Jahre wegen starker Opposition Usbekistans, das weiter Flussabwärts liegt, hinausgezögert. Mit dem dortigen Präsidentenwechsel im September 2016 änderte sich auch die <a href="https://novastan.org/de/usbekistan/visafreiheit-und-wasserkraft-duschanbe-und-taschkent-einigen-sich/">Einstellung zu den Nachbarstaaten</a> und deren Energiepolitik. Wenige Monate später wurde <a href="https://novastan.org/de/tadschikistan/tadjikistan-la-construction-du-barrage-de-rogun-est-lancee/">der Bau in die Wege geleitet</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Payrav Chorshanbiev<br />
<a href="https://news.tj/ru/news/tajikistan/economic/20180130/ministr-energetiki-skazal-kogda-zapustyat-pervii-agregat-roguna">Asia-Plus</a></strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Aus dem Russischen von Robin Roth<br />
Mit Ergänzungen der Redaktion</strong></p>
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		<title>Deal zum Wasserkraftwerk in Kirgistan schlägt weiter Wellen</title>
		<link>https://novastan.org/de/kirgistan/deal-zum-wasserkraftwerk-in-kirgistan-schlagt-weiter-wellen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[alexandraw]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Oct 2017 08:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirgistan]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Staudamm]]></category>
		<category><![CDATA[Tschechische Republik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Skandal um die tschechische Firma Liglass Trading, die einen lukrativen Deal f&#xFC;r den Bau von Wasserkraftwerken am Naryn-Fluss landete, mag im kirgisischen Wahlkampf &#xA0;untergegangen sein. In Tschechien geht die seltsame Geschichte derweil in die n&#xE4;chste Runde: Tschechische Medien werfen den Beteiligten neben Inkompetenz Korruption auf h&#xF6;chster politischer Ebene vor. Kirgistan steht bei seiner Suche [&#x2026;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Der Skandal um die tschechische Firma Liglass Trading, die einen lukrativen Deal für den Bau von Wasserkraftwerken am Naryn-Fluss landete, mag im kirgisischen Wahlkampf  untergegangen sein. In Tschechien geht die seltsame Geschichte derweil in die nächste Runde: Tschechische Medien werfen den Beteiligten neben Inkompetenz Korruption auf höchster politischer Ebene vor. </strong></p>
<p style="text-align: justify">Kirgistan steht bei seiner Suche nach einem Investor für den Ausbau der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kambar-Ata-Talsperre">Naryn-Kaskade</a> wieder ganz am Anfang. Vertreter der unbekannten tschechischen Firma, die diesen Sommer überraschend den Zuschlag für das Energie-Großprojekt bekam, bestätigten, dass sie nicht über das Geld verfügen um das Projekt weiterzuführen. Die Chronik der Ereignisse, die dem gescheiterten Deal vorausgehen, liest sich mehr als zweifelhaft.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Rückblick</strong></p>
<p style="text-align: justify">Im Sommer 2017 gewinnt die weithin unbekannte Liglass Trading CZ, s.r.o. die mit mehreren Millionen Dollar dotierte Ausschreibung über den Bau und Betrieb von zwei großen und zehn kleineren Wasserkraftwerken am oberen Naryn. Damit sichert sich die tschechische Firma eines der größten Energieprojekte Kirgistans, für das zuvor die russische RusGidro zuständig war. Deren Vertrag <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/die-kirgisisch-russischen-beziehungen-auf-einem-tiefpunkt/">kündigte die kirgisische Regierung</a> bereits 2015 auf – Grund waren angeblich mangelnde Finanzressourcen auf russischer Seite. In Gegenwart von Präsident Atambajew wird am 10. Juli der Vertrag zwischen der kirgisischen Regierung und Liglass Trading unterzeichnet.</p>
<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/expo-astana-wie-future-energy-ist-zentralasien/">Expo-Astana &#8211; Wie future energy ist Zentralasien?</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Wenige Tage nach Bekanntwerden des Deals enthüllen kirgisische und tschechische Medien Details zum Zustandekommen: So ging dem Vertragsabschluss ein Treffen von Almasbek Atambajew mit dem tschechischen Präsidenten Miloš Zeman <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/zentralasien-inszeniert-sich-auf-der-expo/">bei der Expo 2017</a> in Astana voraus. Beide Staatsoberhäupter sprachen unter anderem auch über die Firma Liglass, wie der Honorarkonsul der Tschechischen Republik in Bischkek, Marat Janbaev, <a href="https://byznys.ihned.cz/c1-65800400-elektrarnu-za-miliardy-v-kyrgyzstanu-postavi-ceska-firma-kterou-nikdo-nezna-doporucil-ji-hrad">bestätigte</a>. Für die unbekannte tschechische Firma setzte sich zudem <em>Vratislav Mynář</em><em>,</em> Kanzleichef des Präsidenten, ein; ein entsprechender <a href="http://www.info.cz/cesko/jako-na-zakladni-skole-dopis-kterym-mynar-lobboval-za-ceskou-firmu-je-plny-chyb-13014.html">Lobby-Brief</a> an seinen kirgisischen Gegenpart wurde mittlerweile in tschechischen Medien veröffentlicht. <em> </em></p>
<p><figure id="attachment_11149" aria-describedby="caption-attachment-11149" style="width: 1600px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11149 size-full" src="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/10/6233.jpg" alt="Atambajew Kambar-Ata-1 Staudamm Bau" width="1600" height="1033" srcset="https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/10/6233.jpg 1600w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/10/6233-300x194.jpg 300w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/10/6233-768x496.jpg 768w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/10/6233-1024x661.jpg 1024w, https://novastan.org/de/wp-content/uploads/sites/5/2017/10/6233-1300x839.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /><figcaption id="caption-attachment-11149" class="wp-caption-text">Im Juni 2013 nahm Präsident Atambajew am offiziellen Baubeginn des Staudamms Kambar-Ata-1 auf der Naryn Kaskade teil. Seit dem Ende des Vertrags mit RusHydro steht der Bau still.</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify"><strong>Wer sind die Tschechen?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die mysteriöse tschechische Firma lässt schnell Zweifel an der Realisierbarkeit des Projekts aufkommen. Liglass Trading ist in der Energiebranche weithin unbekannt, verfügt über keinerlei nennenswerte Referenzen und weder das tschechische Außenministerium noch das Ministerium für Industrie und Handel kennen die Firma.</p>
<p style="text-align: justify">Reporter des Nachrichtenportals <em>Aktuálně.cz </em>finden bei ihren Recherchen unter dem offiziell registrierten Firmensitz in Železný Brod lediglich <a href="https://zpravy.aktualne.cz/domaci/areal-chatra-firma-presto-hodla-investovat-miliardy-v-kyrgyz/r~42ae879868cf11e784840025900fea04/?_ga=2.248152711.1485140466.1508177888-1019587410.1503743129">leerstehende Gebäude</a>.  Es sei mehr als zweifelhaft, ob Liglass überhaupt über die nötigen Ressourcen und das Kapital für eine solche Großinvestition verfüge, so die kirgisische Nachrichtenseite <a href="https://24.kg/english/57690_Upper_Naryn_cascade_Dubious_Czech_project/"><em>24.kg</em></a>. Liglass Tradings Finanzbericht für 2014 listet Verluste in Höhe von $53,000 – eine nicht gerade überwältigende Summe für eine Firma, die ein Projekt leiten soll das letztlich bis zu $700 Millionen kosten könnte.</p>
<p style="text-align: justify">Dann, Mitte September rudert die kirgisische Regierung zurück: Der Vertrag mit Liglass Trading wird aufgekündigt. Wie <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/sapar-isakow-neuer-premierminister-kirgistans/">Premierminister Sapar Isakow</a> bei einer Regierungssitzung am 18. September verkündet, werde sein Kabinett den Vertrag beenden und den Auftrag neuvergeben. Laut Vertrag war Liglass verpflichtet bis zum 19. September RusHydros Anteile in Höhe von $ 37 Millionen aufzukaufen; dieser Verpflichtung war die Firma nicht nachgekommen.</p>
<p><strong>Lest auch bei Novastan: <a href="https://novastan.org/de/kirgistan/tschechoslowakische-spuren-in-bischkek/">Tschechoslowakische Spuren in Bischkek</a></strong></p>
<p style="text-align: justify">Am 10. Oktober erklärt die kirgisische Regierung die einseitige Aufkündung des Vertrags für endgültig, während Firmenchef Michael Smelik das letzte Wort noch nicht gesprochen sieht:  Er wirft der kirgisischen Regierung <a href="https://kloop.kg/blog/2017/09/20/liglass-trading-sobiraetsya-suditsya-s-pravitelstvom-kyrgyzstana-chto-izvestno/">Vertragsbruch vor</a>. Seine Firma sei Opfer einer Medienkampagne sowie „innenpolitischer Streitigkeiten“ im Vorfeld der kirgisischen Präsidentschaftswahlen geworden.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Unterstützung aus der Prager Burg</strong></p>
<p style="text-align: justify">Während die Causa Liglass Trading in Kirgistan vorerst  abgeschlossen zu sein scheint, geht es in Tschechien um weit mehr als eine Blamage im fernen Zentralasien. Der Fall wirft Fragen nach der Verwicklung des tschechischen Präsidenten Miloš Zeman und seines Kanzleichef Mynář auf: Wie konnte sich Zeman während der Expo 2017 auf höchster diplomatischer Ebene für eine Firma einsetzen, die niemand kennt, die unter zweifelhafter Adresse siedelt und bei der Zweifel bestehen, ob sie überhaupt in der Lage wäre solch ein Groß-Projekt zu stemmen? Und vor allem: wie viele solcher „Liglass-Fälle“ gibt es noch? – so eine der größten tschechischen Tageszeitungen, <a href="https://www.lidovky.cz/klesla-liglass-nekonci-kauza-hradni-primluvy-nesmi-zustat-nedoresena-1ea-/nazory.aspx?c=A170918_212026_ln_nazory_sij"><em>Lidové noviny</em></a>.</p>
<p style="text-align: justify">Eine mögliche Erklärung fand nun das Nachrichtenportal <a href="https://zpravy.aktualne.cz/domaci/liglass-trading-dal-loni-zemanovcum-200-tisic-ten-samy-rok-h/r~6a9f7546a8e911e79142002590604f2e/"><em>Aktualne.cz</em></a>: Liglass Trading habe im vergangenen Jahr 200.000 CZK (rund 7.7000€) an die Partei Strana práv občanů (SPO, Partei der Bürgerrechte) gespendet, die Zemans erfolgreiche Präsidentschaftskampagne im Jahr 2013 finanziert und organisiert hat. Auf die Korruptionsvorwürfe hin antwortete der tschechische Präsident, er sei kein aktives Mitglied der SPO und wisse nichts von solchen Zuwendungen.</p>
<p style="text-align: justify">Ebenso wie Kirgistan trifft der Liglass-Skandal Tschechien mitten im Wahlkampf: Im Oktober wird ein neues Parlament gewählt, Anfang 2018 stehen in Tschechien Präsidentschaftswahlen an.</p>
<p style="text-align: right"><strong>Alexandra Wedl<br />
</strong><strong>Autorin für Novastan</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Chan-Bandi Staudamm</title>
		<link>https://novastan.org/de/bild-des-tages/der-chan-bandi-staudamm/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2017 08:07:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Chan-Bandi]]></category>
		<category><![CDATA[Jizzax]]></category>
		<category><![CDATA[Staudamm]]></category>
		<category><![CDATA[Usbekistan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Staudamm in der Region Jizzax in Usbekistan stammt, je nach Quellen, aus dem 10. oder 15. Jahrhundert. Er ist &#xFC;ber 50 Meter hoch und aus einer Mischung aus Granit und Ton gebaut. Dank einer sehr ausgekl&#xFC;gelten Bautechnik ist er bis heute im Betrieb. Foto : Die Redaktion Findet alle unsere Bilder des Tages hier.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Staudamm in der Region <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jizzax">Jizzax</a> in Usbekistan stammt, je nach Quellen, aus dem 10. oder 15. Jahrhundert. Er ist über 50 Meter hoch und aus einer Mischung aus Granit und Ton gebaut. Dank einer sehr ausgeklügelten Bautechnik ist er bis heute im Betrieb.</p>
<p><strong>Foto : Die Redaktion</strong></p>
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		<title>Wasserkraft</title>
		<link>https://novastan.org/de/fact/kirgistans-energie-kommt-vor-allem-vom-wasser/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Die Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2015 11:17:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fact]]></category>
		<category><![CDATA[CAFacts1]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kirgistans Energie kommt vor allem vom Wasser.</p>
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